AMD Athlon X4 860K, A10-7860K und A10-7870K im Test

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Athlon X4 860K – Overclocking

Kom­men wir zum AMD Ath­lon X4 860K. Bei über­mä­ßi­gem Über­tak­ten des CPU-Teils einer APU konn­ten wir in frü­he­ren Tests Pro­ble­me mit Spie­len beob­ach­ten. Die Syn­chro­ni­sie­rung schien ver­lo­ren zu gehen, Spie­le lie­fen zu schnell. Sol­che Pro­ble­me tre­ten bei der Ath­lon-CPU nicht auf. Mit fol­gen­den Ein­stel­lun­gen haben wir die CPU noch ein­mal durch Bench­marks geschickt:

  • maxi­ma­le Kern­span­nung: 1,440 V
  • CPU-Takt: 4.500 MHz (+12,5 % ggü. Tur­bo-Takt bzw. + 22 % ggü. Basistakt)
  • North­bridge-Takt: 2.000 MHz (+ 11 %)

Mit einer mitt­le­ren Leis­tungs­stei­ge­rung von 17 % kann sich das Ergeb­nis sehen las­sen. Wie zuvor schon bei den APUs für uns zu sehen war, reagie­ren Mul­ti-Thre­aded-Anwen­dun­gen mess­bar auf das zusätz­li­che Über­tak­ten der North­bridge. Bis zu 24 % höhe­re Bench­mark-Ergeb­nis­se sehen wir.

Der Ein­fluss der CPU-Tak­tes auf die Leis­tungs­fä­hig­keit des Gesamt­sys­tems fällt durch­wach­sen aus. Im Spiel Tomb Rai­der sehen wir kei­ne höhe­ren Bild­wech­sel­ra­ten, der OpenGL-Bench­mark des Cine­Bench hin­ge­gen kann einen 9 % höhe­ren Wert aus­zeich­nen. Der 3DMark (Cloud Gate) misst in der Brei­te ─ Phy­sik-Berech­nun­gen auf der CPU, Bild­wech­sel­ra­ten und kom­bi­nier­te Abschnit­te ─ und ver­zeich­net einen 13 % höhe­ren Wert.

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