AMD Athlon X4 860K, A10-7860K und A10-7870K im Test

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Benchmark – Handbrake

Handbrake ist eine kostenlose Videotranscodierungssoftware. Sie ermöglicht die Umwandlung von Videos diverser Formate. Praktisch für die meisten Nutzer dürften die bereits definierten Profile für Mobilgeräte wie Apples iPod/iPod touch sein. Der Einsatz von mehreren Kernen beschleunigt das Transcodieren ungemein, sodass auch Full-HD-Material bei genügend Leistung innerhalb kürzester Zeit umgewandelt ist. Da die A-Serie-APUs von AMD auch für den Bereich „Content Creation” geeignet sein sollen, gehört Videotranscodierung zum Einsatzspektrum. Die Nutzung von OpenCL zur kombinierten Nutzung von CPU und GPU ist aber weiterhin nicht gegeben. Die aus einer Betaversion bekannte OpenCL-Unterstützung hat es bisher noch nicht in die Stable-Version geschafft.

Für unseren Test konvertieren wir ein 1080p-Video vom MKV-Format (Matroska Video Container; Codec: Windows Media Video VC1) ins MP4-Format (Codec: H.264/MPEG-4 AVC). Die Auflösung wird beibehalten.

Der Transcodierungs-Vorgang wird vom A10-7870K am schnellsten abgearbeitet, wenn man die APUs untereinander vergleicht. Der höhere Takt sorgt noch einmal für ein kleines Plus gegenüber den älteren Modellen. Aber auch der Athlon X4 860K kann ein gutes Ergebnis vorzeigen. Eine zwei Prozent höhere Leistung gegenüber dem APU-Pendant A10-7850K ist nicht die Welt, jedoch messbar. Höchstwahrscheinlich ist dieser Umstand auf die Nutzung einer dedizierten GPU beim Athlon-Prozessor zurückzuführen. Die Entlastung der integrierten Northbridge scheint hier erstmals wirkliche Auswirkungen zu haben.

Der A10-7860K muss aufgrund seines begrenzten Thermal-Budgets erneut etwas auf Abstand gehen, stark ausgebremst wird die APU jedoch nicht.

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