AMD Radeon RX 480 im Test

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Kurzvorstellung der genutzten Benchmarks – Teil 1

Battlefield 4
Battlefield 4 wird vom Publisher Electronic Arts vertrieben. Während die älteren Vertreter der Battlefield-Reihe (u.a. Battlefield 1942, Battlefield Vietnam und Battlefield 2) im Einzelspielermodus Computergegner auf den Multiplayer-Karten verwendeten, hat seit dem Erscheinen von Battlefield: Bad Company auf den Konsolen ein richtiger Einzelspielermodus Einzug gehalten. Während es beim Vorgänger Battlefield 3 in der Einzelspieler-Kampagne um gestohlene russische Atombomben ging, stützt sich der aktuelle Ableger der Serie auf den fiktiven Putsch eines chinesischen Generals.
Battlefield 4 setzt auf die jüngste Ausbaustufe der Frostbyte-Engine in Form der Version 3.0. Zu den besonderen Eigenschaften gehören die Spielphysik, die nahezu das Zerstören der gesamten Umgebung zulässt, sowie die Unterstützung für AMDs hardwarenahe API mit dem Namen Mantle. Welchen Einfluss die noch im Beta-Stadium befindliche API auf die Bildwechselraten (frames per second, Bilder pro Sekunde) hat, beleuchtete unser Test zu Mantle. In unserem heutigen Test führen wir gleichfalls Tests mit der AMD-exklusiven API durch.

von links nach rechts: niedrige, mittlere und hohe Details

Wir führen unsere Tests mit Battlefield 4 mit den Auflösungen 1366x768, 1600x900, 1920x1080 und 2560x1080 in den vom Spiel vorgegebenen Einstellungen (Presets) niedrig, mittel, hoch und ultra durch.

Hitman Absolution
Seit 2009 gehört Eidos Interactive zum japanischen Publisher Square Enix. Der bisher letzte Ableger der inzwischen 14 Jahre alten Hitman-Reihe hört auf den Namen Hitman Absolution und greift ein altbekanntes Szenario der Spielereihe auf: Der Protagonist „Agent 47”, seinerseits Auftragskiller, wird selbst zum Gejagten. Geblieben ist die Wahl für den Spieler, ob er lieber leise zu Werke gehen möchte oder aber mit großem Tamtam.
Die von IO Interactive für das Spiele genutzte (proprietäre) Engine Glacier 2 kann laut Angaben von Square Enix mit bis zu 1200 Charakteren gleichzeitig umgehen. Solche Menschenmassen benötigen dann auch eine entsprechende Rechenleistung seitens der CPU. Der integrierte Benchmark von Hitman Absolution betrachtet solch einen Grenzfall.

von links nach rechts: niedrige, mittlere und hohe Details

Wir führen unsere Tests mit dem integrierten Benchmark von Hitman Absolution mit den Auflösungen 1366x768, 1600x900, 1920x1080 und 2560x1080 in den vom Spiel vorgegebenen Einstellungen (Presets) niedrig, mittel und hoch durch.

Bioshock Infinite
Wie auch andere Spiele, die wir heute für die Tests nutzen, hat Bioshock Infinite von Irrational Games (Publisher: 2K Games) schon des Öfteren eine Rolle bei uns gespielt (z.B. hier). Das Spiel rund um den „Helden” Booker DeWitt ist der inzwischen dritte Ableger der Bioshock-Reihe. Während die ersten beiden Teile der Serie unter dem Meeresspiegel in der fiktiven Stadt Rapture angesiedelt waren, verschlägt es den Spieler über die Wolken in die schwebende Stadt Columbia.
Die technische Basis für Bioshock Infinite ist die bekannte und viel verwendete Unreal Engine in der Version 3.

von links nach rechts: niedrige, mittlere und hohe Details

Wir führen unsere Tests mit dem integrierten Benchmark von Bioshock Infinite mit den Auflösungen 1366x768, 1600x900, 1920x1080 und 2560x1080 in den vom Spiel vorgegebenen Einstellungen (Presets) niedrig, mittel, hoch und ultra durch.

Crysis 3
Den Durchbruch schaffte das deutsche Unternehmen Crytek im Jahre 2004 mit dem Titel Far Cry. Vor allem die CryEngine sorgte seinerzeit für Aufsehen, da riesige Außenareale dargestellt werden können. Far Cry war auch eines der ersten Spiele, das einen Nutzen aus 64-bit-Prozessoren ziehen konnte. Das zweite Spiel von Crytek musste neu benannt werden, weil die Namensrechte für Far Cry bei Ubisoft liegen.
Das aktuelle Crytek-Spiel hört auf den Namen Crysis 3 und knüpft an die Geschichte der Vorgänger Crysis, Crysis Warhead und Crysis 2 an. Eine Alien-Rasse, die Ceph, bedroht immer noch die Erde und der letzte übriggebliebene Supersoldat „Prophet” mit seinem High-Tech-Kampfanzug soll sie retten.
Grafisch gehört Crysis 3 zur Oberklasse. Die Anforderungen an den Grafikbeschleuniger sind enorm, vor allem wenn höhere Grafikeinstellungen ausgewählt werden. Im Gegensatz dazu muss keine High-End-CPU verbaut sein, um auf spielbare Bildwechselraten zu kommen.

von links nach rechts: niedrige, mittlere und hohe Details

Wir führen unsere Tests mit Crysis 3 mit den Auflösungen 1366x768, 1600x900, 1920x1080 und 2560x1080 in den vom Spiel vorgegebenen Einstellungen (Presets) niedrig, mittel und hoch durch. Dabei nutzen wir zusätzlich die Shader-Kantenglättung FXAA und setzen die Texturauflösung auf hoch.

Metro 2033
Das auf dem gleichnamigen Roman basierende Metro 2033 entstammt aus dem Hause 4A Games, einem ukrainischen Studio, das inzwischen auf Malta seinen Hauptsitz hat. Die hauseigene und eigens entwickelte 4A Engine ist die Basis für den Titel. In dem Endzeit-Ego-Shooter bewegt sich der Spieler durch ein durch Atomwaffen zerstörtes Moskau. Die U-Bahn, die Metro, mit seinen Stationen hat sich zum Lebensraum der Menschen entwickelt, die sich gegen Mutanten und andere Gefahren behaupten müssen.

Wir führen unsere Tests mit dem integrierten Benchmark von Metro 2033 mit den Auflösungen 1366x768, 1600x900, 1920x1080 und 2560x1080 in den vom Spiel vorgegebenen Einstellungen (Presets) niedrig, mittel, hoch und sehr hoch durch. Dabei nutzen wir die DirectX-11-API, eine vierfache Multi-Sampling-Kantenglättung und eine 16-fache anisotropische Filterung. Die erweiterten NVIDIA-PhysX-Effekte deaktivieren wir, wohingegen Depth Of Field (DOF) aktiviert wird.

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