AMD Epyc beerbt Opteron im Servermarkt

Seit April 2003 hören die Ser­ver-Pro­zes­so­ren von AMD auf den Namen Opte­ron. Ein­ge­führt mit der K8-Tech­no­lo­gie waren sie zum dama­li­gen Zeit­punkt ein Mei­len­stein in der Ent­wick­lung: erst­mals 64-Bit-Unter­stüt­zung im x86-Seg­ment, in der CPU inte­grier­ter Dual-Chan­nel-Spei­cher­con­trol­ler und dank Hyper­Trans­port-Links bis zu acht CPU-Nodes auf einem Main­board. Das alles war ein Novum zur dama­li­gen Zeit und bescher­te AMD bis dahin nicht gekann­te Erfol­ge in der Ser­ver­welt.

Aller­dings wur­de der Name Opte­ron auch eini­ge Male beschä­digt, etwa bei der miss­glück­ten Markt­ein­füh­rung der K10-“Barcelona”-Opterons oder aber mit den Opte­rons auf Bull­do­zer-Basis, die gegen­über den Gegen­spie­lern von Intel weder in Sachen Leis­tung noch Ener­gie­ef­fi­zi­enz Land sahen.

Die­ses Kapi­tel möch­te AMD nun offen­bar been­den, die kom­men­den Ser­ver-Pro­zes­so­ren auf Basis der Zen-Archi­tek­tur wer­den nicht mehr auf den Namen Opte­ron hören, son­dern auf Epyc. Das hat AMD auf dem Finan­ci­al Ana­lyst Day 2017 bekannt gege­ben. Hier die aus­führ­li­che Prä­sen­ta­ti­on:

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Top­mo­dell der Epyc-Serie wird wie bereits berich­tet Nap­les wer­den, ein Zen-basie­ren­der Pro­zes­sor mit 4 Zep­pe­lin-Dies, 32 Ker­nen und 64 Threads, der Dual-Sockel-fähig ist, womit sich Ser­ver-Sys­te­me mit bis zu 128 Threads rea­li­sie­ren las­sen. Mit der Vor­stel­lung wird noch im ers­ten Halb­jahr 2017 gerech­net.