AMD Quartalszahlen Q3/2017: Umsatzsprung von 26 Prozent

Heu­te Nacht unse­rer Zeit hat AMD sei­ne Quar­tals­zah­len für das abge­lau­fe­ne drit­te Quar­tal 2017 ver­öf­fent­licht. Wie von den Ana­lys­ten erwar­tet gab es dabei einen ordent­li­chen Umsatz­zu­wachs, der mit 26 Pro­zent sogar mini­mal höher aus­fiel als erwar­tet.

Mit einem Umsatz von über 1,6 Mrd. US-Dol­lar ist AMD damit fast wie­der auf dem Niveau von 2011 vor der Lla­no- und Bull­do­zer-Kri­se ange­langt, nach­dem der Wert zwi­schen­zeit­lich unter 1 Mrd. US-Dol­lar gefal­len war. Zudem konn­te mit 71 Mio. US-Dol­lar seit gerau­mer Zeit mal wie­der ein Gewinn erwirt­schaf­tet wer­den.

Am stärks­ten tru­gen die Umsatz­zu­wäch­se im Bereich Desk­top-CPUs und GPUs (“Com­pu­ting and Gra­phics”) zum Ergeb­nis bei (+74 %). Bei den Pro­zes­so­ren macht sich der Ryzen-Effekt nun noch deut­li­cher bemerk­bar, nach­dem auch die Main­stream-Model­le ver­füg­bar sind, und im GPU-Sek­tor dürf­te der Cryp­to-Mining-Boom haupt­ur­säch­lich für die Zuwäch­se sein. Ent­täu­schend fiel das Ergeb­nis der Ser­ver­spar­te aus. Nach­dem Epyc Ende des Vor­quar­tals vor­ge­stellt wor­den war, durf­te man gespannt sein auf den Ein­fluss der neu­en Ser­ver­platt­form. Die­ser ist jedoch kaum erkenn­bar, was dar­an lie­gen dürf­te, dass sich die gro­ßen Her­stel­ler wie HPE oder Leno­vo aktu­ell noch zurück­hal­ten und der Umsatz von eher klei­nen Her­stel­lern wie Super­mi­cro oder Tyan gene­riert wird.

Für das lau­fen­de vier­te Quar­tal rech­net AMD mit einem Umsatz­rück­gang von 15 Pro­zent (+/- 3 %). Für das gesam­te Jahr 2017 wird mit einem Plus von 20 Pro­zent gerech­net.

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