Taktraten des Ryzen 7 2700X bekannt

Vor einem Jahr wur­de AMDs ers­te Ryzen-Gene­ra­ti­on vor­ge­stellt, nun steht der Nach­fol­ger in den Start­lö­chern und scharrt schon mit den Hufen. In der 3DMark-Daten­bank fin­det sich bereits ein Ein­trag des kom­men­den Ryzen 7 2700X, also dem direk­ten Nach­fol­ger des Ryzen 7 1700X. Zwar sind schon eini­ge Eck­punk­te bekannt, wie etwa Pre­ci­si­on-Boost und die so genann­te 12-nm-Fer­ti­gung, aus dem Ein­trag las­sen sich aber erst­mals die Takt­ra­ten able­sen.

Der Basis­fre­quenz liegt den Anga­ben zufol­ge bei 3,7 GHz, beim Vor­gän­ger sind es 300 MHz weni­ger. Auch beim Tur­bo, wel­cher ver­mut­lich bei 4,1 GHz lie­gen wird, setzt der Pro­zes­sor mit Zen+-Architektur 300 MHz oben drauf. Die wei­te­ren 24 MHz könn­ten sich mit dem Pre­ci­si­on-Boost erklä­ren las­sen. Ins­ge­samt dürf­te die knapp 10 % höhe­re Takt­ra­te voll auf die Ver­bes­se­rung bei der Fer­ti­gung zurück­zu­füh­ren sein. Glo­bal Foundries gab an, mit dem neu­en Pro­zess sei­en 10 % mehr Leis­tung bei 15 % klei­ne­rer Chip­flä­che mög­lich. Wei­te­re Anpas­sun­gen, die AMD angab, könn­ten die Leis­tung wei­ter ver­bes­sern. Wie stark die­se aus­fal­len, wer­den erst unab­hän­gi­ge Tests zei­gen kön­nen. Als ers­ten Anhalts­punkt kann man aller­dings die CPU-Wer­tung des 3DMarks nut­zen. Dort erreicht der Ryzen 7 2700X immer­hin 13,8 % mehr Punk­te als ein Ryzen 7 1700X.

Quel­le: Future­mark