Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bodo Hauser tot
TeleTubby666
23.07.2004, 20:13
Der ZDF-Journalist Bodo H. Hauser ist im Alter von 58 Jahren gestorben. Bekannt wurde er in den neunziger Jahren durch die geistreich-polemischen Streitgespräche mit seinem Co-Moderator Ulrich Kienzle im Polit-Magazin "Frontal". (http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,310065,00.html)
Schade, habe Frontal bis vor 4 Jahren mit Hauser und Kienzle immer sehr gemocht - 58 Jahre ist eindeutig zu früh! :(
Habs auch gerade in der Tagesschau gehört und finde es auch äußerst schade :(
soulmanager@W:E
24.07.2004, 02:42
Wirklich sehr, sehr schade... *traurig*
sm
Schade, die Sendung war klasse ... den Menschen kannte ich ja leider nicht, im TV wirkte er jedoch interessant.
*traurig* schade um diesen guten journalisten
Psycho-Dad
24.07.2004, 11:46
Ja Bodo Hauser war ein Klasse Journalist, ich kenn ihn ja hauptsächlich von Frontal und da war das Gespann Hauser und Kienzle super. Mit 58 sollte man wirklich nocht nicht abtretten müssen, des ist eindeutig zu früh.
Gestern Abend hab ich durch Zufall beim zappen auf NDR eine alte Talkshow Sendung gefunden, mit Inge Meißel und eben Bodo Hauser. War auch sehr beeindruckend.
CU
Flo
Hallo,
als ich das gestern in den Nachrichten gesehen habe, war ich wirklich überrascht. Der ist erst 58 gewesen. Das ist viel zu früh.
"Frontal" war immer wirklich klasse, habe ich gern gesehen.
Vielleicht ist so ein relativ früher aber auch ein Tribut an den Stress und die Hektik, die ein Leben als Journalist mit sich bringt. Die sind ja ständig auf der Jagd nach Stories, hechten hinter Ereignissen her, müssen immer aktuell sein usw. Das ist bei Börsenmaklern nicht viel anders, die stehen auch unter Strom. Deswegen machen das Börsenmakler auch nur ein paar Jahre lang.
Dennoch auf jeden Fall schade um jemanden wie Bodo Hauser, der in meinen Augen kein Sensationsjournalist war, sondern ein solider Typ.
soulmanager@W:E
16.01.2006, 21:36
"Der Fernsehmoderator Bodo Hauser ist nach einer Routineoperation gestorben, weil der Chirurg geschlampt hat. Bei dem Eingriff wurde ein Gefäß verletzt, der Patient verlor Unmengen an Blut. 14 Stunden lang reagierte niemand."
Weiterlesen (http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,395587,00.html)
Passend dazu: "Die Zeit ist reif für die Wahrheit"
Alle Kliniken müssen einer Zentralstelle melden, ob eine Operation gelang oder nicht. Funktionäre verhindern die Veröffentlichung des Datenschatzes - wo geschludert wird, soll geheim bleiben."
Weiterlesen (http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,395279,00.html)
sm
suppenzorro
16.01.2006, 21:39
jaja, die halbgötter... dass sich das immer noch nicht geändert hat
Patmaniac
16.01.2006, 21:49
Bei den Arbeitsverhältnissen wird sich das so schnell auch nicht ändern. :(
jaja, die halbgötter... dass sich das immer noch nicht geändert hat
Die OP kam gewiss am Ende einer 24h Schicht, davor waren sicher noch 24h Bereitschaft... Der Fehler kann ein Produkt der Umstände sein.
suppenzorro
16.01.2006, 22:14
kann es sein, muß es aber nicht, zumal es ja darum geht, dass der fehler 14h nach der operation unentdeckt blieb
bei den ärzten wird zuviel schöngeredet, es sollten lieber die guten alten deutschen ingenieure zu den neuen (halb)göttern ernannt werden :D
soulmanager@W:E
16.01.2006, 22:18
Die OP kam gewiss am Ende einer 24h Schicht, davor waren sicher noch 24h Bereitschaft... Der Fehler kann ein Produkt der Umstände sein.
Umstände, die es so gar nicht geben dürfte.
sm
[P3D] Neitmehr
16.01.2006, 22:38
Umstände, die es so gar nicht geben dürfte.
sm
Aber weil alles nur auf's Geld schaut...
BTT: Möge er in Frieden ruhen.
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