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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Test: P4 660 säuft mehr, aber Speed Step wirkt sehr gut


rkinet
06.01.2005, 20:17
http://www.hkepc.com/hwdb/p4660-4.htm

Ein Komplettsystem (Muster) P4-660 läuft bei IDLE um 90 Watt (etwa wie auch beim A64),
unter Last bei 170 Watt.
Unter P4-560 sind es 115 Watt, obwohl der 560 bei Last dann weniger als der 660 benötigt.

Dies sind zwar keine 'absoluten' Werte (andere Prescott-tests ergeben bei Vollast deutlich höhere Werte), lassen aber auf erträgliche thermische Werte bei IDLE oder Teillast schließen.

Bleiben zukünftig nur noch die Probleme bei Last, was aber schon ein echter Fortschritt im Prescott-Design bedeutet.


Hätte Intel zwar schon viel früher haben können, aber trotzdem ein Lob wert.

mtb][sledgehammer
06.01.2005, 20:36
Was soll am neuen Prescott-Design in thermischer Hinsicht fortschrittlich sein, schließlich wurde nur Speed Step aktiviert. AMD hatte immerhin noch den fotschrittlichen Gedanken, als der Schritt beim Athlon 64 eingegangen wurde. Aber hier war es nur ein logischer Schritt. *noahnung*

rkinet
06.01.2005, 21:16
Original geschrieben von mtb][sledgehammer
Was soll am neuen Prescott-Design in thermischer Hinsicht fortschrittlich sein, schließlich wurde nur Speed Step aktiviert.

Genau dieses ...
Natürlich war SpeedStep auch schon bisher im P4-Kern, aber nur Intel / Prescott hat ein komplexes Vcc/ Taktschema.
Intel hatte bisher nicht etwa 'keine Lust' SpeedStep zu aktivieren, nein nur ein Teil der DIEs waren dazu auch elektrisch stabil in der Lage (z.B. die Selektion für die mobilen).

In den Taktregionen, die Netburst erreicht und natürlich ohne SOI (ist absolut gutmütig vs. Vcc/ Taktänderung) haben die Intel-Ingenieur dem Prescott zu einem stabilen Betrieb bei abgesenkter Vcc / Takt verholfen.
Natürlich dürfte es auch einiges an zusätzlichen Parametern für die Boardregler geben, da hatten die in Taiwan & Co. viel zu schmöckern.

Fazit: SpeedStep wurde jetzt erst feingetunt für den Desktop

xxmartin
07.01.2005, 13:53
Unabhängig davon hat der 2MB Cache in Sachen Performance genau das bewirkt, was zu vermuten war.

In Games und Multimedia gut 5-10% mehr Power, bei allen anderen 0-1%. Insbesondere SuperPI mit +/- 0% absolut unverändert.

http://www.hkepc.com/hwdb/p4660-1.htm ff

MOson
07.01.2005, 14:09
Dies sind zwar keine 'absoluten' Werte (andere Prescott-tests ergeben bei Vollast deutlich höhere Werte), lassen aber auf erträgliche thermische Werte bei IDLE oder Teillast schließen.

Wer kauft sich denn sone Kanone um damit "rum-zu-idlen"?
170 W woooohoooo.

rkinet
07.01.2005, 14:26
Original geschrieben von xxmartin
Unabhängig davon hat der 2MB Cache in Sachen Performance genau das bewirkt, was zu vermuten war.

In Games und Multimedia gut 5-10% mehr Power, bei allen anderen 0-1%. Insbesondere SuperPI mit +/- 0% absolut unverändert.

5% bis 10% sind per 'GHz' gut 10% bis 20% an Takterhöhung.
Die 2M-L2 sind so betrachtet ein großer Wurf für 2005, denn der 1M ging nicht mehr höher.
Intel benötigt für die nächsten 6-9 Monate solch einen Zuwachs, bevor der Smithfield weiter helfen kann.
Auch ist EIST nun wirklich nötig und geht (lt. jüngster Intel-Tabelle) nur bei den 2M-Modellen.

Für AMD aber keine 'Gefahr'. Auch stellte sich AMD durch Erweiterung der 1M / san Diego Linie ja auf den Zeitgeist 'großere L2' um.


Die 0% Zuwachs bei SuperPI ;D
und IDLE *lol*
muß mal halt verschmerzen

xxmartin
07.01.2005, 15:05
Zumal ich mir sicher bin, daß ein 3.4 GHz SSE3-Northwood mit 2 MB L2 (und nicht L3 à la EE) 'nen 3.8 GHz Prescott locker outperformen könnte.

Intel hatte die 512k->1MB ja sicherlich geplant, um die Leistungseinbußen der längeren Pipeline abzufedern, um etwa auf denselben IPC für Prescott und Northwood zu kommen. Daß das völlig fehlgeschlagen ist, wissen wir alle. Tristan.s-ähnliche Intel-Fanboys freuen sich jetzt sicherlich über 5-10% mehr Speed bei gleichem Takt, vergessen aber, daß es von einem niedrigeren Niveau aus geschieht, um jetzt endlich auf bzw. leicht über dem Northwood-IPC zu sein.

Und 512k->2M sind ein ganz schön hoher Preis, wie ich finde. Durch den großen Cache versperrt sich Intel nun jegliche Takterhöhung, die 4.0 GHz sind nun ein für allemal gestorben. Außerdem setzt man marketingtechnisch die EE außer Gefecht, denn nur FSB1066 vs FSB800 überzeugt nicht wirklich und 2MB L2 und 2MB L3 kann der Laie auch nicht unterscheiden.

Naja, von der Verfügbarkeit bzw. den Preisen der 6xx Serie ganz zu schweigen.



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