ma_roro
12.10.2005, 23:58
Ich hatte mich zu früh gefreut als ich in der Anleitung meiner im Nov. 2004
gekauften Sparkle GF6600GT Rev.A1 ein Treiberfenster sah auf dem man
die GPU-Temperatur ablesen konnte.
In der Realität war davon selbst nach dem Einsatz von „Coolbits“ nichts
zu sehen. Also anscheinend nichts zu machen.
Monate später baute ich einen Rechner für einen Freund zusammen der auch
eine GF6600GT aber von Pixelview spendiert bekam. Im „Everest“ konnte
ich eine GPU und eine Umbebungstemperatur ablesen. Nicht nur das sondern
das die Temperaturen von einem Chip Names „LM 89“ stammen.
Da schlug mein Elektronikerherz höher denn der „LM 75“ ist ein alter
Bekannter (Temperatursensor mit SMB-Bus). Also Datenblatt besorgt und auf
den eingescannten Bildern der Grafikkarten (Habe bei allen einen Zahlman
draufgemacht und sie ohne Lüfter vorder und Rückseitig eingescannt) nach dem
Chip gesucht oder dessen unbestückten Platz. Ich bin fündig geworden. Bei
meiner Sparkle hatte man den Chip weggelassen ebenso wie den Kondensator
der parallel zum in der GPU verbautem Termistor liegt.
Todesmutig wollte ich den Chip und den Condensator nachträglich bestücken.
Alle Elektroniklieferanten (Conrad, Reichelt, Pollin, Segor, SLY) befragt aber
keiner wollte mir den Chip in einer Menge von unter 1000 Stück liefern.
Der Kondensator war kein Problem. Recherchen im Internet brachten zu Tage
das auch der „LM 99“ und der „MAX 6648“ baugleich sind und von Nvidia-Treiber
unterstützt werden. Also eine weiter Anfrage an die besagten Elektronikhändler
die wieder erfolglos blieb. Nach einem viertel Jahr hatte ich dann das Glück über
eine kleine Elektonikfrima die eng mit Maxim zusammenarbeitet zwei Chips
vom Typ „Max 6648“ beziehen zu können.
Also ans Werk.
Rechner auf Grafikkarte raus Zahlman runter und mit dem Chip in den Keller.
Dort habe ich mich erstmal mit dem Kondensator versucht der als kleinstes was
Conrad zu bieten hatte immer noch eine Nummer größer war als der ursprünglich
vorgesehene. Ich klebe ihn parallel zu den Lötpunkten und wartete bis der Kleber
angetrocknet war. Nun nur noch das Lötzin der Kannten des Kondensators mit den
Lötpunkten auf der Graka zusammenfließen lassen(Klappt selbstverständlich nicht
beim ersten Versuch). Aber für Schönheit gibts in diesem Fall keine Preise.
Dann war der Chip dran. Verkehrt herum ging nicht da selbst der Bestückungsaufdruck
einen Punkt für Pin1 hatte. Den Chip auch festgeklebt(diesmal trocknen lassen) und
mit einem kleinen Uhrmacherschraubendreher auf die einzellnen Pins gedrückt wärend
ich mit der Lötnadel (die unter der Lupe wie ein Vorschlaghammer aussieht) diese
erhitzt habe bis sie in das Lötzin auf der Platine eingetaucht sind. Fertig? nein.
Bei den Lötarbeiten entdeckte ich einen unbestückten Widerstand in unmittelbarer
Nähe des Chips. Aus dem Datenblatt konnte ich entnehmen das dieser einen Pull-up
für den Alarmausgang des Chips darstellte der nach einem evetuellen Biosupdate
abgefragt weden könnte und somit die Karte instabil macht. Da die 1/4W 10K
SMD-Widerstände die ich noch da hatte ca. 4 mal zu groß waren und es inzwischen
22Uhr war musste ein ausgemußtertes 12fach CD-Rom dran glauben. Von dessen
Platine barg ich den erfordelichen Widerstand. Diesen habe ich analog dem
Kondensator verarztet. Fertig!
Zahlman wieder drauf und eingebaut und Rechner an --- Bild sie läuft noch.
„Speedfan“ gestartet – das findet einen neuen Chip MAX 1617 Local und Remote
Temperatur werden angezeigt beide auf 0°C ???. also in den Treiber geschaut – kein
Temperaturfenster. Also griff ich zu dem hier im Forum beschriebenen Bios-Update.
Hat auf Anhieb geklappt. „Speedfan“ – keine Änderung aber das Temperaturfenster im
Treiber ist jetzt da. Leider zeigt er die Umgebungstemperatur nicht aber die GPU-Temperatur
ist eh die wichtigere. Auch im „Everest“ im „Atitool“ und im „Nvtemplogger“ kann ich
die GPU-Temperatur jetzt ablesen. Ich habe den Programierer von „Speedfan“ darauf
aufmerksam gemacht und gleich die Dumps mitgeschickt so hoffe ich das ich nach einer
Anpassung auch dort wenigstens eine vielleicht aber auch beide Temperaturen ablesen kann.
Wer auch eine unbestückte Gf6600GT hat und mutig genug ist kann den 2 Chip von mir
erwerben. Jeder Versuch das hier nachzumachen geschied auf eigene Gefahr.
Ich garantiere für garnichts.
PS: Dies ist mein erstes Posting also habt bitte Nachsicht mit mir.
gekauften Sparkle GF6600GT Rev.A1 ein Treiberfenster sah auf dem man
die GPU-Temperatur ablesen konnte.
In der Realität war davon selbst nach dem Einsatz von „Coolbits“ nichts
zu sehen. Also anscheinend nichts zu machen.
Monate später baute ich einen Rechner für einen Freund zusammen der auch
eine GF6600GT aber von Pixelview spendiert bekam. Im „Everest“ konnte
ich eine GPU und eine Umbebungstemperatur ablesen. Nicht nur das sondern
das die Temperaturen von einem Chip Names „LM 89“ stammen.
Da schlug mein Elektronikerherz höher denn der „LM 75“ ist ein alter
Bekannter (Temperatursensor mit SMB-Bus). Also Datenblatt besorgt und auf
den eingescannten Bildern der Grafikkarten (Habe bei allen einen Zahlman
draufgemacht und sie ohne Lüfter vorder und Rückseitig eingescannt) nach dem
Chip gesucht oder dessen unbestückten Platz. Ich bin fündig geworden. Bei
meiner Sparkle hatte man den Chip weggelassen ebenso wie den Kondensator
der parallel zum in der GPU verbautem Termistor liegt.
Todesmutig wollte ich den Chip und den Condensator nachträglich bestücken.
Alle Elektroniklieferanten (Conrad, Reichelt, Pollin, Segor, SLY) befragt aber
keiner wollte mir den Chip in einer Menge von unter 1000 Stück liefern.
Der Kondensator war kein Problem. Recherchen im Internet brachten zu Tage
das auch der „LM 99“ und der „MAX 6648“ baugleich sind und von Nvidia-Treiber
unterstützt werden. Also eine weiter Anfrage an die besagten Elektronikhändler
die wieder erfolglos blieb. Nach einem viertel Jahr hatte ich dann das Glück über
eine kleine Elektonikfrima die eng mit Maxim zusammenarbeitet zwei Chips
vom Typ „Max 6648“ beziehen zu können.
Also ans Werk.
Rechner auf Grafikkarte raus Zahlman runter und mit dem Chip in den Keller.
Dort habe ich mich erstmal mit dem Kondensator versucht der als kleinstes was
Conrad zu bieten hatte immer noch eine Nummer größer war als der ursprünglich
vorgesehene. Ich klebe ihn parallel zu den Lötpunkten und wartete bis der Kleber
angetrocknet war. Nun nur noch das Lötzin der Kannten des Kondensators mit den
Lötpunkten auf der Graka zusammenfließen lassen(Klappt selbstverständlich nicht
beim ersten Versuch). Aber für Schönheit gibts in diesem Fall keine Preise.
Dann war der Chip dran. Verkehrt herum ging nicht da selbst der Bestückungsaufdruck
einen Punkt für Pin1 hatte. Den Chip auch festgeklebt(diesmal trocknen lassen) und
mit einem kleinen Uhrmacherschraubendreher auf die einzellnen Pins gedrückt wärend
ich mit der Lötnadel (die unter der Lupe wie ein Vorschlaghammer aussieht) diese
erhitzt habe bis sie in das Lötzin auf der Platine eingetaucht sind. Fertig? nein.
Bei den Lötarbeiten entdeckte ich einen unbestückten Widerstand in unmittelbarer
Nähe des Chips. Aus dem Datenblatt konnte ich entnehmen das dieser einen Pull-up
für den Alarmausgang des Chips darstellte der nach einem evetuellen Biosupdate
abgefragt weden könnte und somit die Karte instabil macht. Da die 1/4W 10K
SMD-Widerstände die ich noch da hatte ca. 4 mal zu groß waren und es inzwischen
22Uhr war musste ein ausgemußtertes 12fach CD-Rom dran glauben. Von dessen
Platine barg ich den erfordelichen Widerstand. Diesen habe ich analog dem
Kondensator verarztet. Fertig!
Zahlman wieder drauf und eingebaut und Rechner an --- Bild sie läuft noch.
„Speedfan“ gestartet – das findet einen neuen Chip MAX 1617 Local und Remote
Temperatur werden angezeigt beide auf 0°C ???. also in den Treiber geschaut – kein
Temperaturfenster. Also griff ich zu dem hier im Forum beschriebenen Bios-Update.
Hat auf Anhieb geklappt. „Speedfan“ – keine Änderung aber das Temperaturfenster im
Treiber ist jetzt da. Leider zeigt er die Umgebungstemperatur nicht aber die GPU-Temperatur
ist eh die wichtigere. Auch im „Everest“ im „Atitool“ und im „Nvtemplogger“ kann ich
die GPU-Temperatur jetzt ablesen. Ich habe den Programierer von „Speedfan“ darauf
aufmerksam gemacht und gleich die Dumps mitgeschickt so hoffe ich das ich nach einer
Anpassung auch dort wenigstens eine vielleicht aber auch beide Temperaturen ablesen kann.
Wer auch eine unbestückte Gf6600GT hat und mutig genug ist kann den 2 Chip von mir
erwerben. Jeder Versuch das hier nachzumachen geschied auf eigene Gefahr.
Ich garantiere für garnichts.
PS: Dies ist mein erstes Posting also habt bitte Nachsicht mit mir.