Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : RETHREAD: CPU-Karten
mtb][sledgehammer
01.01.1970, 01:00
Vor mehr oder weniger langer Zeit gabs hier nen Thread zu den CPU-Karten. Mich hat die Sache gejuckt und nicht losgelassen. Deshalb hab ich mal eine Mail an die C't geschrieben. Die sind wohl die einzigen, die das wissen könnten.<br>Zurück kam dann das:<br>Lieber Leser,<br><br>vielen Dank fuer Ihre E-Mail:<br><br>> ich habe jetzt schon öfters mit den Freunden über den Sinn und Zweck von<br>> CPU-Karten diskutiert. Allerdings wusste niemand richtig über<br>> Systemvoraussetzung (Hauptplatine, OS,...), Kosten oder Bezugsquellen<br>> bescheid.<br><br>Ja, was meinen Sie denn mit CPU-Karten?<br><br>Es gibt sogenannte "Slot-CPU-Karten" für Industrie-PC-Systeme, etwa bei<br>http://www.abeco.de/V001/Katalog/article.asp?SearchID=215<br><br>Diese setzen spezielle Mainboards voraus, etwa:<br><br>und sind auch sehr teuer -- im industriellen Bereich aber sehr verbreitet.<br><br>> Die Möglichkeit eventuell einen zweiten Rechner einfach als<br>> Spieleserver auf das Mainboard zu stecken reizt uns jedoch sehr.<br><br>So etwas soll es demnächst asl Aufrüst-Board von einem Hersteller geben,<br>funktioniert aber nicht in dem Sinne, dass dann zwei PCs in einem Gehäuse<br>laufen -- der ursprüngliche Prozessor wird dann nicht mehr verwendet. Für<br>Ihre Zwecke wäre beispielsweise VMware interessant -- dürfte aber die<br>Performance enorm drücken.<br><br>Peter Siering, Volker Zota<br>Gekonnt geklont<br>VMware Express und Win4Lin im Vergleich<br>c't 6/2001 246<br><br>> Ich denke ein Artikel über diese besonderen Systeme wäre auch für andere<br>> Leser sehr interessant.<br><br>Dann nennen Sie mir doch mal ein solches System, das Sie preislich<br>interessant fänden.<br><br>Mit freundlichen Grüßen,<br><br>--<br>Christof Windeck <ciw@ct.heise.de><br>Redaktion c't www.heise.de/ct<br>Helstorfer Str. 7, 30625 Hannover<br>Hotline Mo-Fr 13-14.00 Uhr, Tel. (05 11) 53 52-333, Fax -417
jeiworth
01.01.1970, 01:00
hmmm, ein bißchen unverschämt, der Ton, aber immerhin ganz aufschlußreich.
mtb][sledgehammer
01.01.1970, 01:00
Ich hab auch nochmal geschrieben, zurück kam das:<br>Hallo,<br><br>> Ich meine genau solche CPU-Karten wie sie unter dem angegebenen Link zu<br>> finden sind, und zwar die langen CPU-Karten. Die kleine Pinleiste scheint<br>> für mich wie ein PCI-Interface zu sein.?)<br><br>Dann schaune Sie mal auf diesen Link:<br>http://www.spectra.de/produkte/ipc-cpuk.htm<br> (der Spectra-Server ist einfach schneller)<br>bzw. dieses Detanblatt:<br>http://www.spectra.de/pdf/SEITE056.PDF<br><br>Da sehen Sie, dass es sich nicht direkt um PCI handelt, sondern um einen<br>ISA- und einen PCI-Bus-Anschluss für eine spezielle passive Backplane wie<br>diese:<br>http://www.spectra.de/produkte/ipc-busp.htmbzw.:http://www.spectra.de/pdf/SEITE049.PDF<br><br>> >Dann nennen Sie mir doch mal ein solches System, das Sie preislich<br>> >interessant fänden.<br>><br>> Muss den alles preislich interessant sein um interessant zu sein?<br><br>Nun ja, Sie haben ja damit argumentiert, dass Sie sich für eine solche<br>Slot-CPU-Karte als Soieleserver interessieren. Daher hier ein paar Preise<br>von Spectra (ohne Mehrwertsteuer):<br><br>19-Zoll-Gehäuse 4 HE mit 250-Watt-Netzteil und passiver Backplane mit 9<br>ISA-, 4 PCI- und einem CPU-Slot: 720 DM<br>SCA-3702EV FC-PGA-Slot-CPU-Karte mit Intel Pentium III 750 MHz 1.540 DM<br><br>Damit kommen Sie also auf über 2600 DM für einen Pentium-III-PC mit 750 MHz,<br>ohne Festplatte, Speicher und Betriebssystem.<br><br>Da diese Karten sich eben nicht einfach in einen PCI-Slot stecken lassen,<br>sondern ein spezielles Bus-System und eine spezielle Stromversorgung<br>benötigen, ist das für Privatnanwender völlig uninteressant. Zum Preis eines<br>Industrie-PC bekommen Sie im gpnstigsten Falle zwei normale PCs.<br><br>> Ich denke<br>> ein LINUX-Cluster, Xeon- oder gar Itanium-Server ist für normal Sterbliche<br>> genauso wenig preislich interessant wie diese CPU-Karten.<br><br>Ja, ist aber für Firmen interesasnt und zeigt von der Technik her oftmals,<br>wohin die Reise auch bei Standard-Desktops geht.<br><br>Industrie-PCs bieten dagegen meist ganz gewöhniche PC-Technik, meist noch<br>dazu eine halbe Generation älter als die aktuellen Privatkunden-Systeme,<br>weil es in der Industrie mehr auf Skalierbarkeit, Ausbaubarkeit und lange<br>Verfügbarkeit ankommt als beim gewöhnlichen Rechner. Die Kosten, die um den<br>Faktor 2 bis 3 jöher liegen als beim Lowcost-Consumer-PC, spielen da eine<br>untergeordnete Rolle -- die Leistung meist auch. Hier sind größtenteils noch<br>Pentium 233MMX und AMD K6-2 400 im Einsatz.<br><br>Glauben Sie mir, das ist für den privaten Einsatz nicht das Wahre.<br><br>Mit freundlichen Grüßen,<br><br>--<br>Christof Windeck <ciw@ct.heise.de><br>Redaktion c't * *www.heise.de/ct<br>Helstorfer Str. 7, 30625 Hannover<br>Hotline Mo-Fr 13-14.00 Uhr, Tel. (05 11) 53 52-333, Fax -417<br><br><br>Die Logik verstehe ich zwar nicht aber, die Informationen häufen sich ein wenig ;D
vBulletin® v3.8.7, Copyright ©2000-2012, vBulletin Solutions, Inc.