Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Das es so schlimm um SGI steht....
mocad_tom
10.02.2006, 15:21
http://www.channelregister.co.uk/2006/02/08/sgi_warns/
Wenn sie Ihre derzeitigen Geschäftstätigkeiten nicht verändern wird die Insolvenz unausweichlich kommen. :o
Grüße,
Tom
deren Glauben an den Itanium.
Vorher hiessen sie ja auch nicht SGI, sondern Silicon Graphics ... und setzten massiv auf MIPS. Andere ehemalige Mitspieler im Itanium-Camp gibt es gar nicht mehr ... wer kennt denn noch DEC?
suppenzorro
10.02.2006, 16:11
und die letzten innovationen liegen doch schon afaik über 10 jahre zurück
tja, Itanium auf Junferntour fahren ohne ein alternatives Rettungsboot ... erinnert mich an irgendetwas ?!
So eine kleine Firma hat wenig Resourcen gehabt und diese in den Itanium gesteckt - Pech gehabt.
i_hasser
10.02.2006, 23:53
Vorher hiessen sie ja auch nicht SGI, sondern Silicon Graphics ...
lol?
Silicon Graphics Inc. - SGI, schon seit ewigen Zeiten (und lange vor dem Itanicum).
http://www.hpl.hp.com/news/2001/apr-jun/itanium.html
Itanium Launch 2001, Vorstellung Microprozessorforum 1999 (und Vorstellung & [stiller] Tod vom Alpha EV-8 ) http://www.heise.de/ct/99/22/016/
Kauft Intel den Alpha-Prozessor von Compaq? (http://www.heise.de/newsticker/meldung/18714)
http://operating-system.org/betriebssystem/_german/fa-sgi.htm
Umbenennung von Slicon Graphics zu SGI 1999
Zusammenarbeit SGI, Intel und andere
http://www.intel.com/cd/ids/developer/asmo-na/eng/20543.htm?page=2&prn=y
i_hasser
11.02.2006, 01:06
http://en.wikipedia.org/wiki/Silicon_Graphics
Name and logo changes
In response to these market changes, Silicon Graphics Inc. changed its corporate identity to "SGI" in an attempt to clarify their current market position as a more than simply a graphics company, although the legal name of the company remained unchanged.
Was anderes sagte ich doch gar nicht, oder? "SGI" ist ein deutlich jüngerer Begriff und der Firmenbegriff "SGI" wird in der Öffentlichkeit seit 1999 verwendet.
Und seit wann SGI sein Auftritt in Verbindung mit dem Itanium nutzt ist ja nun auch klar, oder? Beides seit 1999 ... nicht lange vor ...
i_hasser
11.02.2006, 01:12
Streng genommen hießen die nie SGI. AMD heißt schließlich auch nicht AMD sondern Advanced Micro Devices. Inoffiziell hießen die aber schon immer SGI, und '99 hat das Unternehmen das auch nach außen gekehrt. Der Satz
although the legal name of the company remained unchanged.
ist der entscheidende. Das ist, als hätte AMD vorher immer hübsch "Advanced Micro Devices" auf die CPUs geschrieben, und erst ab '99 AMD, wenn die Firma aber vorher auch schon AMD genannt wurde.
Wenn du gerne Recht behalten willst, dann tüte ich dir gerne das ein, und lege gratis dir die Infos dazu hin. Was du daraus drehen willst bleibt dir überlassen. Nimm es zu Kenntnis, oder lasse es ... und streng genommen ist der Itaium erst 2001 rausgekommen, was nun ... hilft es die vorherige Itanium-Zusammenarbeit deswegen nicht zu nennen? Und hilft es, den Verkauf von MIPS im Jahr 1999 zu ignorieren?
i_hasser
11.02.2006, 01:24
Nö, mich nervt's einfach, wenn Leute die sich seit <2 Jahren damit beschäftigen reden, als würden sie seit Geburt nix anderes machen ;).
"SGI" ist schon lange vor '99 ein Begriff gewesen.
Nö, mich nervt's einfach, wenn Leute die sich seit <2 Jahren damit beschäftigen reden, als würden sie seit Geburt nix anderes machen ;).
"SGI" ist schon lange vor '99 ein Begriff gewesen. Dann google mal mit SGI, und mit Silicon Graphics, da ist schon ein relevanter Unterschied zu sehen, eben genau seit dem Jahr 1999.
Wie gesagt, tüte dein Recht ein und nimms mit nach Hause, ruhe dich darauf aus, wenn du damit erholsameren Schlaf bekommst. ;D
i_hasser
11.02.2006, 01:40
Mir wär's ja auch lieber wenn ich dich nicht korrigieren müsste, aber du schreibst öfters mal Sachen, die auf den 2. Blick einfach falsch sind.
Ich hatte es aus dem Grund eigentlich nicht vor zu lesen, aber in dem AMD/NexGen Artikel in deiner Sig sind auch wieder haufenweise Sachen drinnen, die derbe Kritik verdienen (nur um mal ein Beispiel zu nennen).
Zu der Google-Suche verkneif ich mir jetzt mal den Kommentar...
Aber ich denk das passt jetzt nicht in den Thread hier, und wozu gibts schließlich PNs.
MISTER AMD
11.02.2006, 01:54
Wow...die bezeichnung "SGI" habe ich mal vor lange lange zeit mal auf irgendeine Hardware gesehen. Mußte schon fast 10Jahre her sein.
Ich glaub die haben da so ein schneeflocken symbol oder so was ähnliches....kann mich net mehr genau erinnern. ist ja ewig her...
PuckPoltergeist
11.02.2006, 18:59
deren Glauben an den Itanium.
Vorher hiessen sie ja auch nicht SGI, sondern Silicon Graphics ... und setzten massiv auf MIPS.
Verrat mir doch mal bitte, wie du auf den Trichter kommst, dass der Itanium das Problem von SGI ist? Des weiteren würde mich auch echt mal interessieren, wieso sie mit der MIPS-Plattform besser drann gewesen sein sollen.
Andere ehemalige Mitspieler im Itanium-Camp gibt es gar nicht mehr ... wer kennt denn noch DEC?
Und das ergibt noch viel weniger Sinn. Was hat DEC mit dem Itanium zu tun? Welche Mitspieler im Itanium-Camp gibt es nicht mehr? Es waren schon immer nur zwei Mitspieler, Intel und HP. Nach meinem aktuellen Wissensstand geht es beiden nicht gerade schlecht.
Wie ich auf den Trichter komme? Nun, das ist eine Mutmassung. Auffällig ist, dass in den späten 90igern in einer konzertierten Aktion praktisch alle grossen Hersteller bis auf Sun auf den Itanium setzten
DEC versprach ihre Software langsam auf den Itanium zu überführen. Gleiches gilt für HP und deren HP PA RISC, Bull mit ihren eigenen Bull Architektur. IBM sagte auch Unterstützung zu, wie auch Fujitsu. Man könnte fast glauben, dass sich die wichtigsten Vertreiber der Hauptarchitekturen aus dem RISC-lager still und heimlich von RISC verabschiedeten.
Eine Weiterentwicklung ist von SGI mit MIPS nicht mehr weiter stark betrieben worden.
HP sorgte immerhin dafür, dass sie ihren alten CPU-Zoo weiterpflegten, sie legten sogar noch mal nach mit dem HP PA RISC 8900 nach, der so nicht wirklich anfangs angedacht war.
Sun mauerte sich ein und hielt sich mit Portierungen bei Java immerhin eine Hintertür auf. Und entwickelte weiter an SPARCs herum, wie übrigens Fujitsu auch in ihren SPARCs.
IBM betrieb parallel unverdrossen die Entwicklung vom Power 4 und 5 voran. Und sie sind jeweils schon deutliche Leistungssteigerungen gewesen. Etwas später legte IBM sogar nach, mit Sony/Toshiba, mit dem Cell.
Bei MIPS hingegen gab es keine Hauptquartier, das besagte, wir setzen weiterhin auf MIPS für die ganz dicken Eisen. Das Geschäftsmodell ist da mit ARM vergleichbar. Die Folgen sehen wir jetzt, MIPS ist nicht tot, weil abartig viele MIPS Kerne in Unterhaltungselektronik wanderte, ob nun als Ergänzung für DSPs, oder als einzelne CPU.
Das Problem bei SGI (und auch Cray), die dicken Eisen wurden bedrängt durch Cluster, Grids mit bedeutend billigeren CPUs aus dem Lager der x86. IBM, HP, Fujitsu konnten dies locker kompensieren, weil sie breiter am Markt positioniert ware.
SGI und Cray konnten das nicht, sie sind und waren SuperComputer-Schmieden ... In so fern ist nicht der "Itanium" schuld, sondern die Kopflastigkeit auf ein spezielles Marktsegment.
Sun, IBM, HP, Fujitsu, NEC, Hitachi sind das auch "SuperComputer Firmen"... aber nicht nur. Und DEC? Die haben sich in Luft aufgelöst ... eine "erstaunliche Leistung" für eine Firma, die so gross war wie IBM ...
Und das ergibt noch viel weniger Sinn. Was hat DEC mit dem Itanium zu tun? Welche Mitspieler im Itanium-Camp gibt es nicht mehr? Es waren schon immer nur zwei Mitspieler, Intel und HP. Nach meinem aktuellen Wissensstand geht es beiden nicht gerade schlecht. Sicherlich geht es ihnen gut, weil sie Erfolg mit dem Itanium haben ;D.
Hast du nicht die jüngste Itanium Meldung zur Interessenvereinigung (http://www.athlon.de/showflat.php?Cat=&Number=967396&page=0&view=collapsed&sb=5&o=&fpart=1) [athlon.de] gesehen, dass ca. noch 10 Milliarden US$ in die Itaniumplattform fliessen werden? Die Gelder kommen nicht nur von Intel und HP.
Zu DEC: Nur weil es manche Hausnummern nicht mehr gibt in der IT-Industrie, bedeutet es noch lange nicht, dass Bündnisse sinnlos waren, um die Itaniumarchitektur zu fördern. HP und Intel reichten eben nicht, um Itanium in den Markt zu plazieren.
Genau deswegen ist DEC ein wichtiger Schlüssel gewesen im Markt der dicken Eisen (divesre Zusagen, Abkommen, Abgabe der Fertigung etc. ). Wie auch die Zusagen der anderen Mitbwerber wichtig waren, es war eben nicht nur Intel und HP.
PuckPoltergeist
11.02.2006, 21:04
Eieiei, als wo du diese Informationen her hast, würde ich wirklich gerne mal wissen.
DEC hat nie auch nur das geringste mit dem Itanium zu tun gehabt. Sie sind mit den VAXen groß geworden, haben sich dann praktisch langsam selber hingerichtet, den Tod mit dem Alpha noch etwas hinausgezögert, und sind am Ende ( Anfang 1998 ) von einem Kistenschieber namens Compaq übernommen worden. Jener Kistenschieber hatte auch nie etwas mit dem Itanium zu tun. Statt dessen hatte man sich am Brocken DEC verschluckt, und wurde seinerseits dann von HP einverleibt.
Was den CPU-Zoo von HP anbelangt, den gibts auch erst recht kurzzeitig, und zwar mit der Übernahme von Compaq. Seit dem hängt man dort auf MIPS, Alpha, PA-RISC, Itanium und x86.
Es stimmt, das große Problem von SGI war und ist, dass sie nie aus ihrer Nische heraus gekommen sind. SGI war genauso wie SUN anfangs ein Workstation-Hersteller. Im Gegensatz zu SGI gelang es SUN hingegen, diese Nische zu verlassen, und sich auch als Server- und Service-Anbieter zu etablieren. SUN profitierte ganz gewaltig vom Internet-Boom in den 90er Jahren. Ein Großteil der gesamten Internet-Infrastruktur basiert auf SUN-Technik. Mit dem Platzen der .com-Blase kam auch SUN in schwieriges Fahrwasser. Genau aus diesem Grund diversifiziert SUN seine Produktpalette gerade weiter, auch in Richtung x86_64.
SGI hingegen baute zwar auch Server, und hat beachtliche Technologien im Angebot (NUMAflex bzw. NUMAlink), aber sie sind nach wie vor nur Spezialist für die Visualisierung. Das reicht schon lange nicht mehr, insbesondere da dieser Markt schon seit geraumer Zeit durch die immer leistungsfähiger werdenden PCs unter Druck gesetzt wird. Genau das bricht SGI jetzt das Genick. Sie können sich nicht mehr von dem billigen PC-Markt absetzen, und werden von diesem verdrängt.
Was dein MIPS-Hauptquartier angeht, das gab es. SGI übernahm MIPS Computer Systems Inc. 1992 für die Weiterentwicklung der von ihnen genutzten Prozessoren. Das hat ihnen im Endeffekt aber auch nicht wirklich viel geholfen. Der R10000 war die letzte wirkliche Weiterentwicklung auf MIPS-Seite, die noch kam. Alle anderen Prozessoren bis hin zum R16000A sind nur geringe Verbesserungen. Entweder hatte SGI nicht die Ressourcen, um den MIPS für ihr Einsatzgebiet weiter zu verfolgen, oder sie sahen darin keine Perspektive. Fakt ist jedenfalls, dass nach dem R10000 entschieden wurde, auf den von Intel angekündigten Itanium umzusteigen. Dummerweise verzögerte der sich aber extrem, so dass SGI gezwungen war, doch noch diverse MIPS-Prozessoren nachzuschieben (bis hin zum R16000A), wenn sie denn im Geschäft bleiben wollten. HP traf dies mit ihrer HPPA genauso. IBM hatte damit kein Problem, weil sie nie vor hatten, ihre erfolgreiche Power-Linie aufzugeben. Genauso SUN, welche anfangs auch Interesse am Itanium bekundet hatten, dies aber relativ früh auf Grund von diversen Differenzen mit Intel wieder aufgaben.
Der Itanium ist wenn überhaupt, nur gering an der jetzigen Situation von SGI schuld. Wenn man die Schuld einer Architektur zuschieben will, dann ist das noch am ehesten x86.
Wenn man die Schuld einer Architektur zuschieben will, dann ist das noch am ehesten x86.
... und x64
Natürlich auch die preiswerten 400 Watt Netzteile und Windows.
Allerdings sah SGI eben im Itanium die Zukunft, was nun völlig in die Hose ging.
Wenn man die Daten eines aktuellen Itanium vs. x64 aus gleichem Hause betrachtet sowie die beim Itanium aufgetretenen Verspätungen aber erklärlich.
Eieiei, als wo du diese Informationen her hast, würde ich wirklich gerne mal wissen. Eieieiea ... dann schau dir mal die Prozesse zwischen DEC und Intel an, Heise ist dein bester Freund. Das Ende der Geschichte ist, dass Intel als Foundy von DEC/Compaq die Alphas fertigte und nie mehr das Projekt EV8 in den Markt kam. Zugleich erhielt DEC einen hübschen Haufen Geld wegen diverserser Patentansprüche und gab bekannt ihr UNIX auf die Itaniumwelt zu portieren.
DEC hat nie auch nur das geringste mit dem Itanium zu tun gehabt. Heise ist dein bester Freund ... siehe VAX Portierung auf die Itaniumplattform ... auch wenn am Firmenschild Compaq klebte. Die Chip-Fertigung von DEC war da schon bei Intel ... aber wozu Links hier nochmals angeben, wenn sie doch nicht genutzt werden.
SGI hingegen baute zwar auch Server, und hat beachtliche Technologien im Angebot (NUMAflex bzw. NUMAlink), aber sie sind nach wie vor nur Spezialist für die Visualisierung. Das reicht schon lange nicht mehr, insbesondere da dieser Markt schon seit geraumer Zeit durch die immer leistungsfähiger werdenden PCs unter Druck gesetzt wird. Genau das bricht SGI jetzt das Genick. Sie können sich nicht mehr von dem billigen PC-Markt absetzen, und werden von diesem verdrängt.
Was dein MIPS-Hauptquartier angeht, das gab es. SGI übernahm MIPS Computer Systems Inc. 1992 für die Weiterentwicklung der von ihnen genutzten Prozessoren. Das hat ihnen im Endeffekt aber auch nicht wirklich viel geholfen. Der R10000 war die letzte wirkliche Weiterentwicklung auf MIPS-Seite, die noch kam. Alle anderen Prozessoren bis hin zum R16000A sind nur geringe Verbesserungen. Entweder hatte SGI nicht die Ressourcen, um den MIPS für ihr Einsatzgebiet weiter zu verfolgen, oder sie sahen darin keine Perspektive. Fakt ist jedenfalls, dass nach dem R10000 entschieden wurde, auf den von Intel angekündigten Itanium umzusteigen. Dummerweise verzögerte der sich aber extrem, so dass SGI gezwungen war, doch noch diverse MIPS-Prozessoren nachzuschieben (bis hin zum R16000A), wenn sie denn im Geschäft bleiben wollten. HP traf dies mit ihrer HPPA genauso. IBM hatte damit kein Problem, weil sie nie vor hatten, ihre erfolgreiche Power-Linie aufzugeben. Genauso SUN, welche anfangs auch Interesse am Itanium bekundet hatten, dies aber relativ früh auf Grund von diversen Differenzen mit Intel wieder aufgaben. Mein Reden ;D
Der Itanium ist wenn überhaupt, nur gering an der jetzigen Situation von SGI schuld. Wenn man die Schuld einer Architektur zuschieben will, dann ist das noch am ehesten x86. ;D ... eben ...
PuckPoltergeist
11.02.2006, 22:31
Eieieiea ... dann schau dir mal die Prozesse zwischen DEC und Intel an, Heise ist dein bester Freund. Das Ende der Geschichte ist, dass Intel als Foundy von DEC/Compaq die Alphas fertigte und nie mehr das Projekt EV8 in den Markt kam. Zugleich erhielt DEC einen hübschen Haufen Geld wegen diverserser Patentansprüche und gab bekannt ihr UNIX auf die Itaniumwelt zu portieren.
Heise ist dein bester Freund ... siehe VAX Portierung auf die Itaniumplattform ... auch wenn am Firmenschild Compaq klebte. Die Chip-Fertigung von DEC war da schon bei Intel ... aber wozu Links hier nochmals angeben, wenn sie doch nicht genutzt werden.
Du meinst das hier?
http://www.heise.de/newsticker/meldung/1578
Das war das war das Finale im Todeskampf von DEC. 1998 Gingen dort die Lichter aus. DEC hatte dort möglicherweise versucht, irgendwie das Überleben zu sichern.
Die VAX-Portierung auf den Itanium stammt von HP. Das hatte nichtmal was mit Compaq zu tun.
Und das der EV8 nicht mehr erschien lag schon lange nicht mehr in der Gewalt von DEC. Da gehörten die Alpha-Technologien schon HP. DEC hat bis zum EV6 die Finger drinn gehabt, alles andere geht zu Lasten anderer Firmen (Compaq und HP).
DEC mit dem Itanium in Verbindung zu bringen, ist absolut an den Haaren herbei gezogen. Mit der gegenwärtigen Krise von SGI hat das schon garnix zu tun.
Tja, ist halt Pech. Kenne von SGI nur die Bandstreamer, dessen OEM-Laufwerke von- Seagte/Connor als einzigstes mit deren modifizierter Firmware. Audio-Dats auslesen konnten. Es ging nur mit den Laufwerken die unter SGI vertrieben worden sind. Diese waren in der Hardware und Firmware angepaßt, gegenüber den Std Geräten die ma so kaufen konnte.
Und *DEC* nicht auch zufällig Netzwerkartenhersteller ? erinere mich an ein paar Nics mit DEC Chip.
Aber sonst sind die beiden mir ehr wenig bekannt...
und als OT hatte AMD nicht mal einen anderen Namen, erinnere mich da mal an "Authentic Micro Device" oder ist das so nicht korrekt. Aber wo ich das her habe k.a
PuckPoltergeist
11.02.2006, 22:48
Und *DEC* nicht auch zufällig Netzwerkartenhersteller ? erinere mich an ein paar Nics mit DEC Chip.
Jupp, Stichwort Tulip. Waren excellente Teile, und sind letztendlich bei Intel gelandet, wo sie immer noch in hervorragender Qualität erscheinen.
und als OT hatte AMD nicht mal einen anderen Namen, erinnere mich da mal an "Authentic Micro Device" oder ist das so nicht korrekt. Aber wo ich das her habe k.a
Nö, das war schon immer Advanced Micro Devices. ;D
Du meinst das hier?
http://www.heise.de/newsticker/meldung/1578 ;D
Beide Unternehmen wollen gemeinsam 64-Bit-Systeme entwickeln - auf Basis von Intel-Technologie. DEC will sein Digital Unix auf Intels kommenden 64-Bit-Prozessor "Merced" portieren. Vom 27.Oktober.1997. ;D
http://www.heise.de/newsticker/meldung/1578 ;D
... Laut Digital ist der Tod des Alpha-Prozessors damit keinesfalls beschlossene Sache. Vielmehr sieht Digital-Chef Bob Palmer in dem Abkommen mit Intel eine "Festigung der doppelten Plattform-Strategie". ... ;D
Das war das war das Finale im Todeskampf von DEC. 1998 Gingen dort die Lichter aus. DEC hatte dort möglicherweise versucht, irgendwie das Überleben zu sichern.
Die VAX-Portierung auf den Itanium stammt von HP. Das hatte nichtmal was mit Compaq zu tun.
Und das der EV8 nicht mehr erschien lag schon lange nicht mehr in der Gewalt von DEC. Da gehörten die Alpha-Technologien schon HP. DEC hat bis zum EV6 die Finger drinn gehabt, alles andere geht zu Lasten anderer Firmen (Compaq und HP). Der Schlusspunkt war die Vorstellung des EV8 im Herbst 1999 ... und damit wurde dann der letzte DEC-Vorhang zugezogen.
Du glaubst doch nicht, dass solche Projekte wie der 21364, 21464 so mal eben innerhalb von einem Jahr angedacht werden? Die Überlegungen wurden schon zu Zeiten des 21264 angestellt ... noch zu DEC Zeiten.
DEC mit dem Itanium in Verbindung zu bringen, ist absolut an den Haaren herbei gezogen. Mit der gegenwärtigen Krise von SGI hat das schon garnix zu tun. Dabei ignoriert man die Synchronität der Ereignisse von damals 1999-2001.
Natürlich hat DEC im eigentlichen Sinne gar nichts mit der Krise von SGI zu tun. Wie auch der Itanium sicherlich nicht alleine ein Grund war, zum Scheitern von SGI. Die Weichenstellungen von 1999 waren aber eindeutig (im nachhinein) gegen den erfolgreichen Trend der x86/x86-64 Bauern und Dampfwalze gestellt.
Sich breiter aufzustellen lag wohl dem SGI Management zu fern, und vermutlich hoffte SGI von Jahr zu Jahr auf die (immer wieder nach unten korrigierten) Itanium-Wachstumsprognosen der Marktforscher. Einen gewissen Brain Drain musste SGI auch verkraften, so mancher Ex-SGI`ler fand sich dann später bei den Entwicklungsschmieden von ATI und NVIDIA ein.
Mein Konto hat echt schon bessere Zeiten erlebt. ;D
Mein Nick hat übrigens mit der Klitsche da nix zu tun das steht viel mehr für "super geil improvisiert". *buck*
Des weiteren bin ich sehr beeindruckt von so geballtem Wissen und dem Niveau des P3DN-Forums, ich habe weniger als die Hälfte von dem hier gepostetem verstanden. ;D
edit: Aber ich fand es schön mein Nickname mal so oft zu lesen ;)
Des weiteren bin ich sehr beeindruckt von so geballtem Wissen und dem Niveau des P3DN-Forums, ich habe weniger als die Hälfte von dem hier gepostetem verstanden.
http://www.heise.de/newsticker/meldung/69683
'Heise.de' hats auch auf Itanium reduziert, wobei auch die Pressemeldung mit Itanium beginnt (http://www.sgi.com/company_info/newsroom/press_releases/2006/february/mckenna_roadmap.html)
Dazu neu 'Media Fusion architecture', wo ich in der Kürze keine weiteren technischen Details erkennen kann.
killapete
16.02.2006, 14:33
sgi´s problem ist, dass die ganzen anwendungen die früher fast zwingend sgi und konsorten voraussetzten (cad und dmu) heute von x86 workstations (opteron und xeon teilweise auch p4) zu einem bruchteil der kosten erledigt werden. früher waren vor allem die enorm starken und teuren grakas der sgi´s der pluspunkt für cad anwendungen, während heute nvidia und ati mit den quadro und fire das ganze auch für die x86 plattform liefern.
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