Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : "Die Welt": Intel zettelt Preiskrieg gegen AMD an
http://www.welt.de/data/2006/06/10/909149.html
Auch das Analystenteam der Citigroup prognostizierte kürzlich unter Berufung auf Computerbauer, daß die Chips künftig um 61 Prozent billiger verkauft werden sollen. Neben den Pentium-Prozessoren wolle der weltgrößte Chiphersteller auch die schnelleren Doppelkernprozessoren im Preis senken, allerdings um nur 15 Prozent.
Ursache sind Lagerbestände beim P4, aber eben auch der Kampf gegen den steten Zuwachs an Marktanteil bei AMD.
Überraschend, da ja der Conroe vor der Einführung steht.
Sollte Intel allerdings für 2006 in großen Massen nur Netburst fertigen können / wollen (in 90 und teils 65nm), macht die Sache Sinn. Der 'alte' Pentium 4 wird zur Massenware, der Markenname billig verschleudert um AMD anzugreifen (der Celeron hat seinen Ruf eh verspielt).
Zumindest eine drastische Entwicklung bei Intel, die nun wirklich nicht zu den Jubelrufen bzgl. Conroe passen.
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NACHTRAG - hkepc.com http://www.hkepc.com/bbs/itnews.php?tid=613657
Intel would announce their new architecture based dual core processor Conroe on 23rd July.
On the same day, the old Netburst based Pentium D will drop 40% to 60%.
It’s sure that the performance of Conroe is better and the price drop has made the manufactures into a deep concern to adjust the ratio of Intel to AMD product solution. Therefore, AMD announced their plan for self saving.
On 24th July, Athlon 64 X2 would drop 35% to 50% to against Conroe,
while Athlon 64 would drop 20% to 30% to against Pentium D.
To save the low level market, Sempron would also drop 10% to 15%, similar to the drop of Intel Celeron.
AMD positioniert sich wohl preislich so, daß leistungsmäßig etwa herauskommen müßte.
Zumindest eine drastische Entwicklung bei Intel, die nun wirklich nicht zu den Jubelrufen bzgl. Conroe passen.Wieso? Wenn bei gleichbleibender Leistung die Preise gesenkt werden, sollte das eher zu neuen Lobeshymen führen, die für Intel angestimmt werden und diese nicht erstummen lassen. Zumal nicht nur die Preise der bisherigen Prozessoren stetig gesenkt wurden, sondern auch die Preise der kommenden Intel Prozessoren nach den bisherigen Informationen kundenfreundlich niedrig angesetzt sind.
Wieso? Wenn bei gleichbleibender Leistung die Preise gesenkt werden, sollte das eher zu neuen Lobeshymen führen, die für Intel angestimmt werden und diese nicht erstummen lassen. Zumal nicht nur die Preise der bisherigen Prozessoren stetig gesenkt wurden, sondern auch die Preise der kommenden Intel Prozessoren nach den bisherigen Informationen kundenfreundlich niedrig angesetzt sind.
intel hat sich in den letzten jahren, seit es mit dem prescott langsam berab ging, erstaunlich ruhig an der preisfront verhalten.
ich hab so eine preisschlacht schon erwartet seit das netburst-ende besiegelt wurde. für amd war es ja immerhin sehr positiv, dass sich intel an der preisfront zurückgehalten hat. dadurch hat man doch in der letzten zeit ein relativ hohes preisniveau gehalten. und mal abgesehen davon sind ja die single- und dual-core pentiums bis auf die hohe leistungsaufnahme nicht so schlecht, wie sie immer gerne gemacht werden. von der performance her liegen sie ja unterm strich nicht weit hinter vergleichbaren amd-cpus.
dass man nun mit dem conroe-launch über eine agressive-preispolitik, die man schon viel früher hat erwarten dürfen, die letzte pentium-generation versucht in den markt zu drücken, kann ja nun nicht wirklich überraschen.
sondern auch die Preise der kommenden Intel Prozessoren nach den bisherigen Informationen kundenfreundlich niedrig angesetzt sind.
;D
Es sind in den vergangenen Jahren einige Preisrunden bei Intel ausgefallen.
Statt 2-3 je Jahr zeitweise nur eine, weil eben die 4++ GHz nicht machbar waren.
Jetzt drücken Lagerbestände bei Netburst und Intel ersetzt den Celeron quasi per Preisrücknahme durch den Pentium 4.
AMD hat bisher die Preise auch hoch gehalten, aber AMD war ja auch am ultimativen Ende seiner Kapazität angelangt, da eben immer mehr AMD-CPUs am Markt benötigt werden.
Intel kennt natürlich die Situation in Dresden und daß AMD in wenigen Wochen DIE-Fläche (wie für Cache oder Dual-Core nutzbar) zur Verfügung hat und daher die Preise senken kann und wird.
Die aktuelle Maßnahme von Intel ist also letzte Rettung, wobei sie wohl zu spät kommt. AMD hat ja schon vor Tagen reagiert und dürfte Intel in der unteren bis gehobenen Mittelklasse abfangen. Per Conroe (ab 2,4 GHz) kann Intel im oberen Bereich bald wieder Geld verdienen, aber am Marktanteil/ Zuwachs von AMD wird sich dadurch nicht ändern, da dies nur kleine Märkte sind.
Die aktuelle Maßnahme von Intel ist also letzte Rettung, wobei sie wohl zu spät kommt. AMD hat ja schon vor Tagen reagiert und dürfte Intel in der unteren bis gehobenen Mittelklasse abfangen. Per Conroe (ab 2,4 GHz) kann Intel im oberen Bereich bald wieder Geld verdienen, aber am Marktanteil/ Zuwachs von AMD wird sich dadurch nicht ändern, da dies nur kleine Märkte sind.Selbst mit seinen vergleichsweisen hohen Endkundenpreisen konnte sich Intel sehr gut am Markt behaupten. Sie haben zwar Marktanteile verloren. Aufgrund ihrer guten Ausgangssituation bei OEM Herstellern, war Intel bisher aber noch immer im Vorteil. Nicht zuletzt auch, weil Intel insgesamt mit ihren eigenen Chipsätzen die ausgewogenere Plattform anbieten konnte. Was die Marktanteilszuwächse angeht, so bin ich mir sicher, dass AMD diese weiter ausbauen kann, weil sie inzwischen eine treue Stammkundschaft gewonnen haben, aber gegen die neueren Intel Prozessoren werden sie eindeutig einen schwereren Stand haben, als gegen den Pentium IV und Pentium D, owbohl diese auch ein nicht zu verachtendes Potential aufweisen. Mir persönlich haben sie jedenfalls immer zugesagt. Zumal man durch das Absenken der Kernspannung selbst einen Pentium IV recht sparsam machen kann und dies erstaunlich viele Intel Prozessoren auch mitmachen.
Treverer
12.06.2006, 00:46
der welt-artikel ist ja schon von hinten bis vorne für'n ar*** :]
das einzige, was wohl am ende stimmt in dem artikel ist die angekündigte preissenkung. und dazu sei bemerkt: natürlich hat intel erhebliche lagerbestände, die raus müssen. und ich bin sicher, daß ihre preispolitik sich auf die quartalszahlen dieses jahres deutlich niederschlagen werden. wenn sie dann noch die ganzen itanic investitionen endgültig abschreiben müssen, dann sieht es wohl wirklich schrecklich aus *buck* aber lieber ein ende mit schrecken - und ein neustart mit den neuen, tatsächlich guten produkten...
zumal das preisdumping sich nicht nur negativ auf intels zweite jahreshälfte 2006 auswirken wird.
http://digitimes.com/mobos/a20060612A1001.html
AMD will launch a pricing campaign later this month, covering the full range of its product line, in head-to-head rivalry with Intel, which is expected to lower the prices for its processors in July, according to sources with motherboard makers.
After actively talking to motherboard makers in search of ways to counter Intel's price cuts, AMD has come up with a new pricing solution, despite tight production capacity and possible erosion of its profits, the sources said.
The sources indicated that AMD will cut the prices for four models in its Athlon 64 single-core CPU series by 20-30% in mid June. On July 24, AMD will reduce the prices for its Athlon 64x2 dual-core CPUs by 25-50%, and its low-end single-core Sempron series will see a 10-15% cut in prices, according to the sources.
Intel is expected to offer significant price reductions for its Celeron, Pentium 4 and Pentium D series when it launches its desktop Core2 Duo (Conroe) processors next month. DigiTimes reported these price cuts on May 26.
The sources pointed out that as AMD's K8L series, a quad-core upgrade of its K8 architecture, will not be available until 2007, its AM2 series would be caught between the higher-performance Conroe and the lower-priced Pentium D if AMD did not adopt a new pricing strategy. AMD's Sempron would also have problems competing with Intel's Celeron.
AMD will almost halve the prices for its Athlon 64x2 3800+ to US$152-161, compared to the US$163 that Intel plans for its Pentium D 945, the sources said, citing one example in AMD's pricing plan.
Allerdings nicht wirklich überraschend, daß AMD den Einstiegs Dual-Core auf Intel-Preisniveau bzw. ca. $155 senkt. Schließlich ist das Single-Core Zeitalter zuende.
raven-666
12.06.2006, 10:03
dann ist es leicht möglich, daß ein dualcore in meinen server kommt
Bei den AMD Preissenkungen würde ich erst einmal abwarten. Oft genug hat Intel hat Preissenkungen durchgeführt. Dann hat AMD daraufhin auch etwas derartiges abgekündigt. Wenn man sich dann einige Wochen später die Endkundenpreise angesehen hat, wurden aber nur die Intel Prozessoren günstiger. Aus irgendeineme Grund kamen die Preissenkungen seitens des Herstellers bei AMD einfach nicht den Kunden zu Gute. Vermutlich haben sowohl die Großhändler, als auch die Fachhändler die Preissenkung genutzt um ihre Gewinnspanne zu erhöhen. Genug Nachfrage nach AMD Prozessoren war ja stets gegeben. Woran das Durschlagen der Preissenkungen bei Intel liegt, ist schwer zu sagen. Entweder liegt es einfach nur an der vergleichsweisen geringen Nachfrage im Vergleich zu den Fertigungsmengen oder Intel hat seine Großhändler besser im Griff.
Bei den AMD Preissenkungen würde ich erst einmal abwarten. Oft genug hat Intel hat Preissenkungen durchgeführt. Dann hat AMD daraufhin auch etwas derartiges abgekündigt. Wenn man sich dann einige Wochen später die Endkundenpreise angesehen hat, wurden aber nur die Intel Prozessoren günstiger. Aus irgendeineme Grund kamen die Preissenkungen seitens des Herstellers bei AMD einfach nicht den Kunden zu Gute.
Bullshit !
In den letzen 2-3 Jahren hat nur AMD einigermassen regelmäßig seine Preise gesenkt,
während Intel durch Stagnation und fehlende Lieferbarkeit auffiel (heute z.B. noch bei den schnellen P4 - s. geizhals.at).
Dadurch und die technische Überlegenheit des K8 vs. Netburst hat ja zum heutigen Marktanteil von 20% AMD geführt, was Intel jetzt Probleme bereitet.
Die A64 3000+ bis 3800+ sind schon seit Tagen im Preis unten, während Intel seine P4 noch oben hält. AMD dürfte zudem ab größerere Verfügbarkeit von CPUs aus der Fab36 und Chartered beim Preis eingreifen, damit die CPUs auch abgesetzt werden können (= Dual-Core).
Insgesamt dürfte sich durch den Preisrutsch / Preis je Performance-Erhöhung die Lage für AMD aber verbessern. Da werden einige mal wieder an einen neuen PC oder Aufrüstung denken.
In den letzen 2-3 Jahren hat nur AMD einigermassen regelmäßig seine Preise gesenkt, während Intel durch Stagnation und fehlende Lieferbarkeit auffiel.Ich habe eben genau gegenläufige Beobachtungen gemacht. Ein Freund wollte sich beispielsweise ein Dual Opteron System aufbauen. Dafür wollte er noch eine in aussichtstehende Preissenkung abwarten. Diese kam dann auch, aber die Prozessoren sind beim Großhändler nicht günstiger geworden, sondern sogar teuerer. Er hat sie dann aber dennoch genommen. Seitdem darf ich mir seine ständigen Beschwerden anhören. Irgendetwas stimmt wohl mit seinem Mainboard nicht. Die Leistungsfähigkeit seiner PCI-X Schnittstellen ist einfach weit unterdurchschnittlich. Dies ist aber keine Schuld der Prozessoren, sondern eine ganz andere Geschichte.
Dragonfly
12.06.2006, 18:20
http://www.winfuture.de/news,25829.html
Wunderbar, pünktlich zum Conroe Launch werden auch die DC´s kräftig im Preis gesenkt. :)
*freu* Hoffentlich auch die So. 939er, denn klappt es vielleicht doch noch mit dem Wechsel auf DC. Nur im Sommer wirds nichts mehr bei mir, frühestens im Herbst, eher noch im Winter. Aber wenn die Preise bei neuen fallen, können sie dann ja nicht mehr nennenswert steigen und die gebrauchten sollten auch nicht so teuer sein.
Desertdelphin
12.06.2006, 23:25
Die aktuelle Maßnahme von Intel ist also letzte Rettung, wobei sie wohl zu spät kommt
Klar ich denke auch das die jetzt total am Arsch sind und pleite machen *buck* :]
Träumerle *lol*
Was mich nur gewundert hat, war ein kurzer Hinweis in der aktuellen c't 13/2006 auf Seite 111. Demnach hat AMD wohl inzwischen einen Marktanteil von fast zwanzig Prozent hinsichtlich der abgesetzten Prozessoren. Das ist schon ganz stattlich, wenn man bedenkt, wo sie begonnen haben. Aber auch Intel hat einmal klein angefangen. Wenn man nun aber den Markt aber nach dem erzielten Umsatz aufteilt, dann kommt AMD nur auf vergleichsweise magere zwölf Prozent. Irgendetwas läuft also nicht nicht ganz Rund im Hause AMD. An den verlangten Preisen kann es eigentlich nicht liegen. Diese sind meines Erachtens nach nicht zu niedrig angesetzt. Zumal AMD ja gerade im hochpreisgen Server Bereich und Spieleprozessormarkt die größten Zuwächse erlangt hat.
Was mich nur gewundert hat, war ein kurzer Hinweis in der aktuellen c't 13/2006 auf Seite 111. Demnach hat AMD wohl inzwischen einen Marktanteil von fast zwanzig Prozent hinsichtlich der abgesetzten Prozessoren. Das ist schon ganz stattlich, wenn man bedenkt, wo sie begonnen haben. Aber auch Intel hat einmal klein angefangen. Wenn man nun aber den Markt aber nach dem erzielten Umsatz aufteilt, dann kommt AMD nur auf vergleichsweise magere zwölf Prozent. Irgendetwas läuft also nicht nicht ganz Rund im Hause AMD. An den verlangten Preisen kann es eigentlich nicht liegen. Diese sind meines Erachtens nach nicht zu niedrig angesetzt. Zumal AMD ja gerade im hochpreisgen Server Bereich und Spieleprozessormarkt die größten Zuwächse erlangt hat. Naja einziger Grund kann ja dann nur sein, dass der "berühmte" average selling Preis bei Intel nachwievor höher ist als bei AMD. Als Gründe fallen mir im Moment nur Centrino / Core Duo und Itanium ein. Da hat AMD ja nicht viel Marktanteile... und die CPUs sind relativ teuer. Allerdings wird der Itanium inoffiziell fast schon verschleudert, trotz der hohen off. Preise. Bleibt also nur die mobile Sparte, oder ein Rechenfehler seitens c't *noahnung*
ciao
Alex
Desertdelphin
13.06.2006, 02:10
Weil INTEL auch an Mobos verdient?
Weil INTEL auch an Mobos verdient?
eben Intel deckt sehr viel mehr bereiche ab(NICs, Chipsätze, CPU und und und)
ausserdem hat AMD eine sehr schlecht laufenden Flashspeicher bereich
Weil INTEL auch an Mobos verdient?
*kopfkratz
bei dem vergleich ging es die umsatzanteile am cpu-markt. was hat ein solcher auf prozessoren begrenzter vergleich denn bitte mit anderen intel produkten zu tun ???
das war auch schon früher so, teilweise sogar noch schlechter für amd. zu zeiten des klassischen athlon hatte man ja auch schon mal einen marktanteil von über 20% im x86 markt, der umsatzanteil war allerdings deutlich geringer. das dürfte vor allem daran liegen, dass amd bei den marktanteilen vor allem im desktop-bereich sehr stark ist, wo traditionell die margen am schlechtesten sind.
heute sieht es bei amd ja weit besser aus, weil man bei der derzeitigen marktsituation speziell mit dem opteron im serverbereich wesentlich besser aufgestellt ist.
ausserdem hat AMD eine sehr schlecht laufenden Flashspeicher bereich
Spansion wurde abgestoßen und gehört nicht mehr zu AMD, dies kann also kein Grund sein.
Captn-Future
13.06.2006, 09:50
Weil INTEL auch an Mobos verdient? So viel wie ich weis, will Intel die Fertigung der Chipsätze nicht mehr selber machen. Ausserdem wird man wohl kaum viel verdienen an den Mainboards bei dem Preisdruck.
Das mit dem Marktanteil und Umsatz wundert mich jetzt aber schon.
Im Grunde muss das heissen, dass AMD seinen größten Anteil bei den Prozessoren mit den niedrigen Preisen hat, also die Masse. Intel hat dagegen entweder höhere Preise, oder macht mehr Umsatz bei den teuren Prozessoren.
Das mit dem Marktanteil und Umsatz wundert mich jetzt aber schon.
Im Grunde muss das heissen, dass AMD seinen größten Anteil bei den Prozessoren mit den niedrigen Preisen hat, also die Masse. Intel hat dagegen entweder höhere Preise, oder macht mehr Umsatz bei den teuren Prozessoren.
was soll einen da wundern ...
die größten erfolge beim marktanteil hat amd doch mit dem athlon64 zunächst mal im desktop-bereich eingefahren. da gab es doch die entsprechenden schlagzeilen, dass amd da z.b. in den usa im einzelhandel deutlich über 50% marktanteil hat. in der alljährlichen c't weihnachts/kundenbefragung lag intel im desktop-bereich unter den umfrage-teilnehmern afaik bei gerade mal 25%.
Captn-Future
13.06.2006, 12:02
Man muß auch klar unterscheiden zwischen Intel als Ganzem, Chipsätze, Grafikbausteine, Netzwerksparte, Flash-Speicher und Prozessoren. Wenn man nur die Prozessorsparten der beiden Kontrahenten vergleicht, wo kommt man denn dann aus? Umsatzmäßig?
Für mich ist nicht die Anzahl an Prozessoren ausschlaggebend, sondern der Finanzielle Marktanteil. China ist ja auch nicht in jedem Bereich Weltmarktführer, nur weil die zwar zahlenmäßig die meisten Produkte ausführen.
Im Vergleich zu Athlon XP Zeiten sind die A64 CPUs deutlich teurer im Verhältnis. Sie sind ja auch besser, als die vergleichbaren Intel-Prozessoren. Zukünftige Prozessoren wie den McConroe mal ausgenommen.
Man muß auch klar unterscheiden zwischen Intel als Ganzem, Chipsätze, Grafikbausteine, Netzwerksparte, Flash-Speicher und Prozessoren. Wenn man nur die Prozessorsparten der beiden Kontrahenten vergleicht, wo kommt man denn dann aus? Umsatzmäßig? Ja keine Bange, die c't ist nicht so blöd, dass sie das nicht wüssten, die Zahlen betreffen nur die CPU Sparte. Bei den Analystenkonferenzen werden die Zahlen ja auch immer getrennt angegeben, also kein Problem das Ganze.
Spansion ist bei AMD auch nicht dabei, das steht in der Tabelle. Allerdings ist die Chipsatzabteilung bei AMD mit enthalten, während sie bei Intel fehlt. Naja aber viel wird das wohl nicht ausmachen ...
Frag mich gerade, wieviel Leute wohl den Artikel gelesen haben, um den es hier geht ... ;-)
Wie auch immer, des Rätsels Lösung wird wohl der Mobilsektor sein. Der Anteil davon an Intels Umsatz wird dabei mit 31% angegeben. Die Stückzaheln der mobil CPUs, die dafür nötig sind, dürfte aufgrund der höheren Mobilpreise aber um einiges geringer sein, als z.B. im Desktopbereich.
Bei AMD gibts leider keine Angaben, aber über 5-10% Umsatzanteil wirds wohl keinesfalls sein, die paar Turions. Zwar auch ein hoher Preis, aber geringe absolute Stückzahlen.
ciao
Alex
Wie auch immer, des Rätsels Lösung wird wohl der Mobilsektor sein. Der Anteil davon an Intels Umsatz wird dabei mit 31% angegeben. Die Stückzaheln der mobil CPUs, die dafür nötig sind, dürfte aufgrund der höheren Mobilpreise aber um einiges geringer sein, als z.B. im Desktopbereich.
Bei AMD gibts leider keine Angaben, aber über 5-10% Umsatzanteil wirds wohl keinesfalls sein, die paar Turions. Zwar auch ein hoher Preis, aber geringe absolute Stückzahlen.Das wird es sein. Gerade mit dem Mobilprozessoren lässt sich zur Zeit wohl richtig gutes Geld machen. Angesichts der wachsenden Bedeutung dieser Sparte dürften sich diese Prozessoren bald zum eigentlichen Kerngeschäft eines jeden Prozessorherstellers entwicklen. Selbst viele Arbeitsplätze in Unternehmen werden inzwichen schon mit Notebooks ausgestattet, obwohl ich dem aus Wartungs- und Diebstahlssicherheitsgründen gegenüber eher skeptisch eingestellt wäre. Leider kann AMD dort noch nicht so recht mitmischen. Zu stark ist die Konkurrenz aus dem Hause Intel mit ihren Pentium M und Core Prozessoren, den AMD aus Leistungssicht wenig entgegenzusetzen hat. Zumal bei Intel auch noch die gesamte Plattform punkten kann. Stichwort: Centrino. Immerhin will AMD bald einen Mobilprozessor auf den Markt bringen, welcher auch als solcher entwickelt wurde und kein abgeänderter Desktopprozessor ist, sodass sich dieses Dilemma für AMD ereldigt haben sollte.
Hi..
Fakt ist das AMD leider zu langsam auf die Preisenkung zu Intel ihrerseits reagieren. Zu P4 Zeiten, als ich aufrüstete kostete der P4 2,4C 180-200 Euro. Das war August 2003. Sockel A CPUs waren teil entscheidend billiger. Die A64er kamen ja grad auf dem Markt. Intel war damals recht teuer. Das betraf sowohl die CPUs als auch die Mainboards. Das Abit IC-7G kostete damals auch um die 180 Euro.
Heute, bzw. seid den Fehler die Opteron für Sockel 939 für *fast umsonst* zu verscherbeln sind die Preise ungewöhnlich hoch angestiegen.
Intel dagegen senkt in letzter Zeit die Preise für ihre CPUs drastisch nach unten, und AMD kommt kaum nach. Und Intel ist noch nicht fertig. Warum AMD da nicht vernüftig kontern kann, oder will ist mir schleierhaft. Das ging ja zu Opteron Zeiten auch !
Aber gut, man muß es so sehen. Intel kann sich dies dauerhaft erlauben. AMD wohl nicht.
Fakt ist das AMD leider zu langsam auf die Preisenkung zu Intel ihrerseits reagieren.
Heute, bzw. seid den Fehler die Opteron für Sockel 939 für *fast umsonst* zu verscherbeln sind die Preise ungewöhnlich hoch angestiegen.
Intel dagegen senkt in letzter Zeit die Preise für ihre CPUs drastisch nach unten, und AMD kommt kaum nach. Und Intel ist noch nicht fertig.
??? ;D 8)
Das Beispiel Opteron zeigt nur, daß AMD im Desktop-Bereich nur gleichauf mit der langsamen Gangart bei Intel war (die konnte nicht mehr, da die nötigen GHz nicht verfügbar waren).
Bei Server-Chips und Mobil-CPUs hat AMD deutlich mehr gesenkt in den letzen Jahren.
Die -60% sind zudem gerade mal 2-3 übliche Preisrunden.
Rechnet man die eh übliche Runde im Sommer raus (gabs bisher jedes Jahr) ergibt sich 1-2 Zusatzsenkung im Rahmen der Conroe-Einführung.
UND - natürlich widerhole ich mich zum 1000. Mal - AMD ist erst seit wenigen Wochen (Fab36) in der Lage, die Produktpalette im Preis deutlich zu senken und X2 in genügender Stückzahl dafür zu fertigen.
Schließlich interressieren sich die Kunden nicht für 3500+ <100$ sondern mehr für X2 unter $200. Bei Intel werden die Celeron-Kunden bald als Pentium 4 Kunden geadelt, die für $50-$75 eine HT-CPU der 3++ GHz Klasse mit maximalem Heizwert erwerben können.
Schöne neue Intel - Welt, oder ?
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http://www.hkepc.com/bbs/itnews.php?tid=614776
AMD senkt nur beim Single-Core bis zu 50%,
X2 sinken nur -30% bis -40% (normale Preisrunde Sommer sonst -18% bis -25%)
Bei Intel werden die Celeron-Kunden bald als Pentium 4 Kunden geadelt, die für $50-$75 eine HT-CPU der 3++ GHz Klasse mit maximalem Heizwert erwerben können. Schöne neue Intel - Welt, oder ?Es wird ja auch Modelle mit Enhanced Halt State und Enhanced Speed Step geben. Soweit dies der Fall ist, hätte ich nicht das geringste dagegen einzuwenden. Die Kunden bekommen dasjenige wofür sie bezahlen. Nämlich Leistung satt, zu einem kaum zu unterbietenden Preis. Es könnte nur zu Schwierigkeiten kommen, wenn durch die NetBurst Architektur dem kommenden Core Design ein Konkurrent im eigenen Haus erwächst.
Es könnte nur zu Schwierigkeiten kommen, wenn durch die NetBurst Architektur dem kommenden Core Design ein Konkurrent im eigenen Haus erwächst. Ich sehs schon kommen, in 5 Jahren gehts nicht mehr weiter mit Core, da es zuviel Flickwerk aber nichts Gescheites mehr ist, dann kommt wieder ne kleine (z.B. indische) Entwicklertruppe und zaubert dann einen P4 @32nm SOI aus dem Hut, der Dank fehlender Leckströme um die 20 GHz rennt *lol*
Verkauft wird das Ganze dann als die nagelneue, komplett neuentwickelte Hyperburst Architektur *lol*
ciao
Alex
LittleBit
15.06.2006, 01:12
Intel dagegen senkt in letzter Zeit die Preise für ihre CPUs drastisch nach unten, und AMD kommt kaum nach. Und Intel ist noch nicht fertig. Warum AMD da nicht vernüftig kontern kann, oder will ist mir schleierhaft.
Kurze Frage: Welchen Anteil am Umsatz kann Intel als Gewinn ausweisen und wie sieht das bei AMD aus ?
Für Intel ist ein Preiskrieg schmerzhaft für den Gewinn - AMD rutscht damit deutlich in die Verlustzone. Ist doch normal, daß man da solange wie möglich die Preise halten will.
Letzten Endes wird der Marktdruck in Kürze zu groß werden - dann kommt die Reaktion auch.
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