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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der menschliche Körper ...


t0b1
20.09.2006, 13:06
... ist gebündelte Energie. Wohin geht diese Energie wenn der Mensch stirbt und man den Energieerhaltunssatz berücksichtigt ... ?

DoC_HoLLiDaY
20.09.2006, 13:12
na in den Himmel...:)

Windapple
20.09.2006, 13:17
Geht in die Würmer und Bakterien über, die dich zernagen.

SlurmMcKenzie
20.09.2006, 13:19
Wissenschaftliche oder esoterische Antwort ?

Ich bleib mal bei der Wissenschaft ;-)

Der Körper ist im Grunde nur ne Ansammlung von Materie in der chemiche Reaktionen passieren.
Die Energie liegt wohl in chemischer Form vor. Sie wird durch Nahrumgsaufnahme immer wieder aufgefüllt.
Mit dieser Energie werden paar Elektronen im Hirn bewegt, andere Elemente zerlegt, neue Gebildet. Im Laufe der Zeit gehen paar Sachen an diesem Körper natürlich kaputt, durch Verschleiß etc.. Und irgendwann ist er so kaputt das die fein aufeinander abgestimmten Reaktionen nicht mehr funktionieren und man stirbt.
Die Energie die noch drinn ist ist ja chemisch. Daher bleibt sie erstmal einfach so da liegen. Und verflüchtigt sich im Laufe der Verwesung in die Erde oder wird von Würmern aufgenommen.
Quasi wie beim Auto. Wenn man es startet, läuft es. Es funktioniert halt die ganze Zeit vor sich hin. Wenn man es ausschaltet oder es kaputt ist macht es ja auch nix mehr.
Die chemiche Energie, also das Benzin, bleibt aber trotzdem erhalten. Wird einfach nur nicht umgeandelt. Das Auto hat eben nur den Vorteil das man es viel einfacher reparieren kann. ;)

War es das was du hören wolltest ?
Oder doch lieber das mit der Seele und dem Himmel ?

Steelmaster
20.09.2006, 13:22
Die Story mit dem Himmel klingt aber irgendwie positiver als das mit den Würmern ;)

DoC_HoLLiDaY
20.09.2006, 14:14
Die Story mit dem Himmel klingt aber irgendwie positiver als das mit den Würmern
manchmal will ich einfach keine wissenschaftlichen Erkärungen haben...
Ihr werdet Euch alle mal ärgern...wenn ich auf meiner Wolke sitz, ne Runde CS zock und Ihr von Würmern und Bakterien zersetzt werdet...;)

sim
20.09.2006, 14:42
Tjo "esoterisch" gesehen schreit das ja geradezu nach Reinkarnation...

i_hasser
21.09.2006, 01:53
Warum suchen die Leute ihr Seelenheil eigentlich immer in der Unendlichkeit? Auch wenn ich schon tausend Jahre under der Erde liegen werde, werdet ihr euch auf eurer Wolke zu tode langweilen.

RavenTS
21.09.2006, 02:33
Warum suchen die Leute ihr Seelenheil eigentlich immer in der Unendlichkeit? Auch wenn ich schon tausend Jahre under der Erde liegen werde, werdet ihr euch auf eurer Wolke zu tode langweilen.

Wer sagt denn, das es in der Ewigkeit noch Langeweile gibt? Definiert sich Langeweile nicht durch zuviel Zeit? In der Ewigkeit ist Zeit doch aber belanglos.?!

i_hasser
21.09.2006, 02:41
Definiert sich Langeweile nicht durch zuviel Zeit?

Nein, tut sie nicht. Dir kann auch langweilig sein, obwohl du noch was zu tun hättest.

DoC_HoLLiDaY
21.09.2006, 08:46
Ich versprech Euch, mir wird auf meiner Wolke niemals langweilig...den ganzen Tag zocken, feiern, auf Konzerte gehen, am HImmmelsstrand liegen, Ski fahren auf Gewitterwolken...und dab und zu ein paar Steinchen auf die Erde schmeißen...*buck*
Ich freu mich jetzt schon drauf!!!!

kuppi
21.09.2006, 10:22
Nein, tut sie nicht. Dir kann auch langweilig sein, obwohl du noch was zu tun hättest.

Leider kenn ich das nur all zu gut. *buck*

Devastators
21.09.2006, 15:16
Nein, tut sie nicht. Dir kann auch langweilig sein, obwohl du noch was zu tun hättest.

Frag mal einen Koma-Patienten, ob er die letzten Jahre nicht unter schrecklicher Langeweile gelitten hat :-X

Das Beste an dieser Frage ist, dass wir alle die Antwort erleben werden... :-[

Zidane
21.09.2006, 16:02
Schonmal jemand FF-VII gezockt ?

Wir als Teil des Lebenstroms der Erde, wir werden von ihr erschaffen A+E und am Lebensende wieder als Teil dieses Lebenstroms hinzugefügt.

So abwegig fand ich das nicht, .............. schien jedenfalls was wares dran zu sein.

SlurmMcKenzie
21.09.2006, 16:06
Schonmal jemand FF-VII gezockt ?

Wir als Teil des Lebenstroms der Erde, wir werden von ihr erschaffen A+E und am Lebensende wieder als Teil dieses Lebenstroms hinzugefügt.

So abwegig fand ich das nicht, .............. schien jedenfalls was wares dran zu sein.

Diese Theorie kommt aber nicht nur in Finalfantasy (afaik geht sogar der Film darüber )
vor, sondern auch in zahlreichen anderen Werken (ob jetzt Videospiele oder Filme oder Bücher)

skyphab
21.09.2006, 20:32
Wenn man Körper und Geist trennt, stellt sich durchaus die Frage, wohin diese beiden Energieformen im Rahmen der Gleichgewichterhaltung 'abwandern'. Körper ist klar, der zerfällt und gibt so seine Energie wieder ab, aber der Geist?

Wenn tot einfach tot ist, wird's schwierig, weil wir uns 'nichts' einfach nicht vorstellen können. Wenn ich schlafe, weiss ich nur dass ich geschlafen habe, weil ich aufwache. Wache ich nie auf, merke ich nie, dass ich schlafe.

Maxefix
21.09.2006, 20:40
Wenn tot einfach tot ist, wird's schwierig, weil wir uns 'nichts' einfach nicht vorstellen können. Wenn ich schlafe, weiss ich nur dass ich geschlafen habe, weil ich aufwache. Wache ich nie auf, merke ich nie, dass ich schlafe.
Das heißt wiederrum das wir nicht merken wenn wir sterben. Was dabei rauskommt sieht man ja in "The sixth sense" *buck*

MFG Max

PS: Bin der Meinung das es sowas wie einen "Geist" oder eine Seele nicht gibt. Wobei ich da jetzt auch nicht drauf wetten würde... Aber ich kann mir irgendwie nicht vorstellen das es in uns etwas gibt das...ja, wie soll ich sagen, nicht zum Körper gehört.

skyphab
21.09.2006, 20:59
PS: Bin der Meinung das es sowas wie einen "Geist" oder eine Seele nicht gibt. Wobei ich da jetzt auch nicht drauf wetten würde... Aber ich kann mir irgendwie nicht vorstellen das es in uns etwas gibt das...ja, wie soll ich sagen, nicht zum Körper gehört.

Das ist halt die Frage. Der Geist steht jedenfalls über dem Körper, denn es gibt ja schliesslich Leute, die sich z.B. durch Meditation in gezielten Regionen schmerzunempfindlich machen können.
Ohne dass das eine jetzt mit dem anderen etwas zu tun haben muss, haben wir dennoch mehr als die körperliche Energie in uns, körperliche Kraft alleine ist ja nur ein Teil.

Wenn man jetzt davon ausgeht, dass alles im Universum seine Balance hat, muss auch mit dieser Energie etwas geschehen. Es ist eben eine abstrakte Energie, wie Licht. Wir sehen ja nicht das Licht, sondern die Reflexion dessen. Licht wird absorbiert, ensteht an gewissen Stellen, es herrscht also ein Gleichgewicht.

Mir fällt da öfters Unbreakable ein. Nicht wegen des Filmes, sondern wegen der Idee, dass alles im Gleichgewicht ist und alles seinen Gegenpart an. Yin und Yang. Ich finde das eine grossartige Idee mit dem Gleichgewicht.

SlurmMcKenzie
21.09.2006, 21:41
Das ist halt die Frage. Der Geist steht jedenfalls über dem Körper, denn es gibt ja schliesslich Leute, die sich z.B. durch Meditation in gezielten Regionen schmerzunempfindlich machen können.
Ohne dass das eine jetzt mit dem anderen etwas zu tun haben muss, haben wir dennoch mehr als die körperliche Energie in uns, körperliche Kraft alleine ist ja nur ein Teil.

Wenn man jetzt davon ausgeht, dass alles im Universum seine Balance hat, muss auch mit dieser Energie etwas geschehen. Es ist eben eine abstrakte Energie, wie Licht. Wir sehen ja nicht das Licht, sondern die Reflexion dessen. Licht wird absorbiert, ensteht an gewissen Stellen, es herrscht also ein Gleichgewicht.

Mir fällt da öfters Unbreakable ein. Nicht wegen des Filmes, sondern wegen der Idee, dass alles im Gleichgewicht ist und alles seinen Gegenpart an. Yin und Yang. Ich finde das eine grossartige Idee mit dem Gleichgewicht.

Ok, nehmen wir mal an dem wäre so.
Es gibt eine Art "höhere" Energie im Körper, die nach dem Tod irgendwo gesammelt wird, zur "Mutter Erde (Gaia)" zurückkehrt oder in einen neuen Körper schlüpft.
Das Problem an der Sache ist halt nur das es nicht mehr als Energie ist.
Diese Energie hat dann nichts mehr mit der Person zu tun die gestorben ist.
Die Persönlichkeit und einfach alles basiert ja auch Erinnernungen und Erfahrungen.
Das alles wird ja beweisbar auf chemische Art im Gehirn gespeichert.
Ohne dieses ganze Wissen gibt es keine Persönlichkeit und einfach nix.

Leben nach dem Tod ist also danach also im Grunde nix.
Nix mit Engeln und Wolken.
Man würde einfach nur zu Energie im Raum, wie ein Lichtstrahl.
Kein Wissen, keine Gedanken, kein irgendwas.
Von daher ist es vollkommen egal ob irgendwas Energiemäßiges vom Menschen von der Natur recycled wird oder ob alles von den Würmern gefressen wird.
Das Bewustsein ist tot und damit ists wohl auch vorbei.

(Alle Angaben ohne Gewähr ;))

i_hasser
21.09.2006, 22:37
Das Problem an der Sache ist halt nur das es nicht mehr als Energie ist.
Diese Energie hat dann nichts mehr mit der Person zu tun die gestorben ist.
Die Persönlichkeit und einfach alles basiert ja auch Erinnernungen und Erfahrungen.
Das alles wird ja beweisbar auf chemische Art im Gehirn gespeichert.
Ohne dieses ganze Wissen gibt es keine Persönlichkeit und einfach nix.

Bzw. ist das Muster der Energie für die Erinnerung oder was auch immer verantwortlich, und nicht die Energie selbst. Und wenn die Energie irgendwohinwandert, geht das Muster verloren.

Desertdelphin
09.11.2006, 23:38
Also in letzter Zeit setzt sich dieser Esotherikmist überall durch 8-(

Musste letztens entsetzt hören das die kleinen Kinder unsrer Bekannten gemeint haben das es wissenschaftlich bewiesen wäre das es Gott gibt. Omg... Die Kreationisten kommen.

aber der Geist?

Der Geist ist nichts weiter als das zusammenspiel der elektronischen störme in unsrem Gehirn. Du sagst doch einer CPU auch keinen Geist zu oder ;D

Wenn wir sterben hören diese Impulse auf und sind einfach nichtmehr da. Das mit dem Energieerhaltungssatz zu koppeln und dann noch Final Fantasy mit reinzubringen finde ich wirklich zu schwach.

Und wenn Leute durch Meditation bestimmte Stellen schmerzunempfindlich machen können dann ist das die bemerkenswerte Fähigkeit das man seine eigenen biologischen prozesse, die ja auch durch unseren "geist"/Stomimpulse verknüpft sind, kontrollieren kann.

Also die Möglichkeit 1:

Nervenzellen in der Haut sind über Nervenzellen mit den Synapsen im Gehirn verbunden. Diese Synapsen können wir INDIREKT steuern. Das nennen wir denken. Wenn wir so gut sind über die nervenbahnen, einzelne , bzw regional Nervenzellen zu deaktivieren oder warscheinlicher zu IGNORIEREN, dann empfinden wir z.B. hier und da keinen Schmerz. Es kam mal eine Sendung über diese "über kohlen" Läufer. Ist nicht grade so das die Fußsohlen komplett unbeschadet sind. Hornhaut halt. Will mal sehen wie die das machen wenn ich davor alle Hornhaut abgeschrubbelt habe und die nurnoch eine ganz dünne Hautschicht haben 8-( ;D

Möglichkeit 2: Eine mit der Erde verbundene Final Fantasy Energie die durch die Erde fließt und nach unserem Tod wieder zurückfließt.


Möglichkeit 2 klingt schöner, Möglichkeit 1 klingt realistischer.
Aber man könnte Möglichkeit 2 anständiger formulieren und sie BITTE NICHT mit Möglichkeit 1 und physikalischen Gesetzen wie dem Energieerhaltungssatz mischen und noch Final Fantasy dazubringen *noahnung*

Klingt einfach zu sehr vom Lande. Erschreckend.

i_hasser
10.11.2006, 00:02
Das kann sogar jeder selbst ausprobieren. Wenn ihr das nächste mal dringend auf's Klo müsst, stellt euch vor ihr würdet grad einen 5000m Lauf hinlegen. Dabei auch daran denken wie ihr eure Arme/Beine bewegen würdet, quasi so als wenn ihr in Gedanken wirklich lauft.

Devastators
10.11.2006, 00:23
Der Geist ist nichts weiter als das zusammenspiel der elektronischen störme in unsrem Gehirn. Du sagst doch einer CPU auch keinen Geist zu oder ;D

Wenn wir sterben hören diese Impulse auf und sind einfach nichtmehr da. Das mit dem Energieerhaltungssatz zu koppeln und dann noch Final Fantasy mit reinzubringen finde ich wirklich zu schwach.



Wenn Du so stur nach aktuellen physikalischen Mitteln argumentierst, verrennst Du Dich äusserst schnell in eine bedrückende Sackgasse.*
Angenommen es gelten nur unsere bekannte logische Physik, dann wirst Du schnell zu dem Entschluss kommen, dass Du nicht in der Lage bist frei zu denken (eben eine CPU bist) und dass alles im Weltall vorbestimmt, bzw. nach dem Chaos-Prinzip purer Zufall ist.

Mich erschreckt diese Vorstellung weitaus mehr, als die Tatsache das es etwas gibt, was "über" der irdischen Physik steht.


*den Menschen auf Atomebene reduziert bestehst Du nur aus Atomen die einer berechenbaren, also vorhersehbaren, Route folgen, ähnlich einem Billiard-Spiel wo mit genug Rechenaufwand (und ohne Reibung) man auch den Kugelverlauf in 100 Jahren noch theoretisch vorhersehen könnte. Auf dieser Ebene geblieben gibt es keine Unbekannten, also keine Freiheitsgrade mehr, eben kein freier Gedanke/Wille der Dich zum Menschen macht.
Die CPU hat nachweislich keine dieser Freiheitsgrade und kann nur ihrem vorgegebenen Schalt-Algorithmus folgen. Es ist zu jeder Zeit klar wie welcher Transistor schaltet weil er garnicht anders kann, daher ist und bleibt eine CPU immer dumm wie ein Stück Silizium.

Was ist es also, dass Deine Atome im Hirn nicht einen berechneten Weg folgen?

i_hasser
10.11.2006, 00:29
Wenn Du so stur nach aktuellen physikalischen Mitteln argumentierst, verrennst Du Dich äusserst schnell in eine bedrückende Sackgasse.*

Angenommen es gelten nur unsere bekannte logische Physik, dann wirst Du schnell zu dem Entschluss kommen, dass Du nicht in der Lage bist frei zu denken (eben eine CPU bist) und dass alles im Weltall vorbestimmt, bzw. nach dem Chaos-Prinzip purer Zufall ist.


Stimmt nicht. Das folgern nur die, die das Prinzip nicht wirklich verstanden haben.


Mich erschreckt diese Vorstellung weitaus mehr, als die Tatsache das es etwas gibt, was "über" der irdischen Physik steht.


*den Menschen auf Atomebene reduziert bestehst Du nur aus Atomen die einer berechenbaren, also vorhersehbaren, Route folgen, ähnlich einem Billiard-Spiel wo mit genug Rechenaufwand (und ohne Reibung) man auch den Kugelverlauf in 100 Jahren noch theoretisch vorhersehen könnte. Auf dieser Ebene geblieben gibt es keine Unbekannten, also keine Freiheitsgrade mehr, eben kein freier Gedanke/Wille der Dich zum Menschen macht.
Die CPU hat nachweislich keine dieser Freiheitsgrade und kann nur ihrem vorgegebenen Schalt-Algorithmus folgen. Es ist zu jeder Zeit klar wie welcher Transistor schaltet weil er garnicht anders kann, daher ist und bleibt eine CPU immer dumm wie ein Stück Silizium.

Was ist es also, dass Deine Atome im Hirn nicht einen berechneten Weg folgen?

Es hat noch niemand versicht, dessweges zu sagen es ließe sich nicht vorherberechnen ist falsch ;).

Devastators
10.11.2006, 00:35
Es hat noch niemand versicht, dessweges zu sagen es ließe sich nicht vorherberechnen ist falsch ;).


Ich habe nicht geschrieben, dass man es definitiv nicht vorherberechnen kann.
Ich folgere nur daraus, dass wenn es geht, wir keinen freien Willen haben was wiederum zu meinem ersten Satz führt: Dieser Gefanke erschreckt mich am meissten und das glaube ich nicht, deswegen muss es nach "meinem Modell" als nicht berechenbar angesehen werden. (ein Versuch, dessen Ergebnis ich also kenne aber den Versuchsaufbau herausfinden muss ;))


Stimmt nicht. Das folgern nur die, die das Prinzip nicht wirklich verstanden haben.

bitte um genauere erklärung, was genau meinst du? Das Chaos-Prinzip?

i_hasser
10.11.2006, 00:53
Nein. Das Prinzip, dass du die Welt nicht objektiv wie die Physik wahrnimmst, sondern dass dein Gehirn drüber entscheidet. Auch wenn irgendein Gefühl nur aus elektrischen Impulsen oder Hormonen besteht, für dich ist es das, als was du es wahrnimmst.
Desswegen ist es auch garnicht schlimm das die Sache theoretisch vorhersagbar ist (praktisch ist es auch garnet vorhersagbar), das ändert nämlich auch nichts daran, dass du die Welt um dich subjektiv wahrnimmst.

Ich kann jedenfalls gut mit der Ansicht leben (und tue es auch), dass alles deterministisch ist (es gibt trotzdem genug Sachen die ich nicht weis ;)), und dass das Gehirn nur aus einem Haufen Atome besteht, der deterministisch zusammenarbeiten.

Devastators
10.11.2006, 07:24
Ich kann jedenfalls gut mit der Ansicht leben (und tue es auch), dass alles deterministisch ist (es gibt trotzdem genug Sachen die ich nicht weis ;)), und dass das Gehirn nur aus einem Haufen Atome besteht, der deterministisch zusammenarbeiten.


ok, diese Aussage kann ich nachvollziehen jedoch nicht, dass meine Aussage zwingend falsch ist. Mir widerstrebt einfach der Gedanke, dass was ich tue und tun werde immer vorbestimmt gewesen ist (und theoretisch vorhersagbar wäre).
Das ist ja genau das, was ich sagen wollte, dass es m.E. vermutlich mehr gibt als die reinen logischen physikalischen Eigenschaften unseres Weltalls.

Wie ging nochmal der Versuch mit den zwei Magneten und dem Pendel was man an unterschiedlichen Orten gestartet hat? Es ist absolut nie vorhersagbar gewesen zu welchem Magnet sich das Pendel am Ende bewegen würde. Je genauer man die Startpositionen bestimmt hat, desto ungenauer wurde das Gesamtbild. (ich würde jedoch nicht behaupten, dass das Pendel einen eigenen Willen hat ;D )
Daran erkennt man m.E. schon ein wenig, dass es sowas wie Zufall in der Physik gibt.

i_hasser
10.11.2006, 11:20
ok, diese Aussage kann ich nachvollziehen jedoch nicht, dass meine Aussage zwingend falsch ist. Mir widerstrebt einfach der Gedanke, dass was ich tue und tun werde immer vorbestimmt gewesen ist (und theoretisch vorhersagbar wäre).
Das ist ja genau das, was ich sagen wollte, dass es m.E. vermutlich mehr gibt als die reinen logischen physikalischen Eigenschaften unseres Weltalls.

Nur ist das halt keine Überzeugungsfrage, in der Physik geht es nicht so wirklich um Überzeugungen ;). Entweder ist es so, oder nicht. Und im Moment spricht alles dafür, dass es so ist. Was im Moment (noch?) nicht deterministisch ist, ist die Unschärferelation. Die spielt sich aber in Größenordnungen ab, die keinerlei Einfluss auf das Gehirn haben.
Das ist wie wenn du sagst es gibt Gott, und zwar den mit dem Rauschebart. Es gibt keinerlei Beweise dafür, aber man konnte es noch nicht wiederlegen.


Wie ging nochmal der Versuch mit den zwei Magneten und dem Pendel was man an unterschiedlichen Orten gestartet hat? Es ist absolut nie vorhersagbar gewesen zu welchem Magnet sich das Pendel am Ende bewegen würde. Je genauer man die Startpositionen bestimmt hat, desto ungenauer wurde das Gesamtbild. (ich würde jedoch nicht behaupten, dass das Pendel einen eigenen Willen hat ;D )
Daran erkennt man m.E. schon ein wenig, dass es sowas wie Zufall in der Physik gibt.

Hast du mal einen Link dazu? Hab ich noch nicht von gehört, so rein von der Intuition würd ich das aber in eine andere Ecke stellen. Es ist ja modern geworden so Esoterikzeugs mit ein bisschen Physik zu würzen, aber wie gesagt, ich kenn's nicht. Könnte mir auch vorstellen, dass da andere Einflüsse die man nicht gemessen hat (andere Magnetfelder, Luftbewegung, elektrische Felder), immer mehr durchschlagen. Je feiner man da die Ausgangslage misst, desto stärker ist natürlich der Einfluss von solchen Effekten.

Devastators
10.11.2006, 13:25
Das ist wie wenn du sagst es gibt Gott, und zwar den mit dem Rauschebart. Es gibt keinerlei Beweise dafür, aber man konnte es noch nicht wiederlegen.


nein, einen Gott so wie es die Kirche gerne hätte mit eigenem Willen u.s.W. gibt es bei mir auch nicht, aber es existiert m.E. etwas, dass wir mit unserer Physik (von mir aus noch) nicht beschreiben können. Manche nennen es halt den Geist.

Ausserdem hat Überzeugung m.E. auch etwas mit Physik zu tun, nämlich dem Suchen nach neuen Modellen.
Früher war man der überzeugung, Zeit ist eine Konstante und hat viele Modelle dementsprechend aufgestellt.
Heute, mit mehr "Wissen" und neuen Ideen, kommt man auf andere, genauere Modelle.

Ich für meinen Teil bin fest davon überzeugt, dass wir einen freien Willen haben und der Zufall existiert und somit verbietet es sich für mich die Welt in all ihrem Umfang einzig und alleine mit aktueller Physik zu beschreiben.



Hast du mal einen Link dazu? Hab ich noch nicht von gehört, so rein von der Intuition würd ich das aber in eine andere Ecke stellen. Es ist ja modern geworden so Esoterikzeugs mit ein bisschen Physik zu würzen, aber wie gesagt, ich kenn's nicht. Könnte mir auch vorstellen, dass da andere Einflüsse die man nicht gemessen hat (andere Magnetfelder, Luftbewegung, elektrische Felder), immer mehr durchschlagen. Je feiner man da die Ausgangslage misst, desto stärker ist natürlich der Einfluss von solchen Effekten.
müsste ich intensiv suchen, ich habe von dem Experiment nur in der Schule gehört als es Ansatzweise um die Chaos-Theorie ging.
Das irgendwann Messfehler und äussere Einflüsse ein Experiment ruinieren ist klar, es ging halt um die Pure Theorie.
Es ist das selbe wie ein von Hand gemalter Punkt im Koordinatensystem.
Du wirst niemals 2x den selben Punkt treffen können, da je genauer man betrachtet immer irgendwann Unterschiede auftreten, sei es in der 2millionsten Nachkommastelle.

sim
10.11.2006, 15:16
Leicht Off-Topic, aber die wiss. Mitarbeiter, die gestern unseren Theorieprof vertreten haben, haben uns das deterministische Chaos am simplen Beispiel eines Pendels demonstriert (beschrieben durch nichtlineare Bewegungsgleichungen, d.h. ohne Kleinwinkelnäherung).
Das ganze in einem virtellen "Pendulum-Lab", http://monet.unibas.ch/~elmer/pendulum/.
Bei gewissen Parametern verhät sich das Pendel scheinbar chaotisch, aber eben nur scheinbar. Dabei ist der Übergang extrem scharf, also eine minimale Änderung der Parameter des Systems (z.B. Anfangsauslenkung) verursacht den Übergang von vormals stabilem Verhalten zu instabilem und scheinbar chaotischem Verhalten.

i_hasser
10.11.2006, 16:19
nein, einen Gott so wie es die Kirche gerne hätte mit eigenem Willen u.s.W. gibt es bei mir auch nicht, aber es existiert m.E. etwas, dass wir mit unserer Physik (von mir aus noch) nicht beschreiben können. Manche nennen es halt den Geist.

Mit dem "noch" stimme ich dem ja auch zu ;). Physik (bzw. Wissenschaft allgemein) ist die einzige Möglichkeit unsere Umwelt zu verstehen, wenn man dann eben etwas so definiert, dass es sich nicht von der Physik erfassen lässt (mit welcher Begründung auch immer, jedenfalls kann dies keine physikalische Begründung sein), dass ist das imho ziemlich unbefriedigend. Einmal natürlich weil sich dann weder blegen noch wiederlegen lässt, dass es sowas gibt, und weil die Definition eben schon impliziert, dass wir es garnicht verstehen können.
Dann wäre es imho nämlich quatsch da überhaupt einen Gedanken dran zu verschwenden, weil es eben sinnlos wäre.

Ausserdem hat Überzeugung m.E. auch etwas mit Physik zu tun, nämlich dem Suchen nach neuen Modellen.
Früher war man der überzeugung, Zeit ist eine Konstante und hat viele Modelle dementsprechend aufgestellt.
Heute, mit mehr "Wissen" und neuen Ideen, kommt man auf andere, genauere Modelle.

Na dann ist es für das Betreiben von Physik, also für das Erlangen neuer Erkentnisse wichtig, aber nicht für die Physik selber ;). Jaaa ich weis, Haarspalterei.

Ich für meinen Teil bin fest davon überzeugt, dass wir einen freien Willen haben und der Zufall existiert und somit verbietet es sich für mich die Welt in all ihrem Umfang einzig und alleine mit aktueller Physik zu beschreiben.

Warum soll sich dieser Zufall denn nicht mit der Physik beschreiben lassen? Und angenommen es lässt sich tatsächlich nicht wissenschaftlich beschreiben - wie dann? Wissenschaft beruht (u.A.) darauf, Gesetzmäßigkeiten zu erkennen und herauszuarbeiten, um eine allgemeine Aussage zu erhalten, die auf viele Spezialfälle anwendbar ist.

Wenn du das mit dem Zufall oder dem freien Willen nicht machen kannst, was dann?

müsste ich intensiv suchen, ich habe von dem Experiment nur in der Schule gehört als es Ansatzweise um die Chaos-Theorie ging.
Das irgendwann Messfehler und äussere Einflüsse ein Experiment ruinieren ist klar, es ging halt um die Pure Theorie.
Es ist das selbe wie ein von Hand gemalter Punkt im Koordinatensystem.
Du wirst niemals 2x den selben Punkt treffen können, da je genauer man betrachtet immer irgendwann Unterschiede auftreten, sei es in der 2millionsten Nachkommastelle.

Da hast du einen logischen Fehler drinnen. Was du annimmst ist, dass die gesamte Umwelt um dich "dicht" ist. Das Attribut bezieht sich eigentlich auf geordnete Mengen, ist in dem Fall aber übertragbar.
R (Menge der reellen Zahlen) ist zB. dicht, das bedeutet, dass für jedes a < b element R, ein c element R existiert mit a < c < b.
Die Welt um dich ist aber nicht dicht, sondern gequantelt (oder besitzt nur diskrete Zustände, oder nenn es wie du willst). Das heiß, dass es für jede Sache ein kleinstes Element gibt (zB. eine kleinste Energiemenge), und sich alles in Vielfachen davon abspielt.
Wenn du zB. Ladung betrachtest, dass ist die Ladung von einem Elektron die kleinste Ladung die es gibt. Wenn du nun zB. einen Kondensator auflädst, dann durchschreitet der beim Aufladen zwar scheinbar jede mögliche Ladung zwischen leer und voller Kapazität (bzw. die Ladekurve ist stetig), aber das scheint nur so, weil die Elektronen so wenig Ladung haben. In Wirklichkeit ist immer ein ganzzahliges Vielfaches der Ladung eines Elektrons im Kondensator, also zB. niemals Wurzel(2)*Elektronenladung.

Genauso wenn du den Punkt malst, irgendwann heftest du die Partikel vom Stift (und zwar genau die selbe Anzahl wie beim 1. mal) an das selbe Molekül wie beim 1. mal, weil es nur endlich viele Moleküle gibt (da es aber trotzdem sehr viele sind, düfte es eine Weile dauern bis du wieder den selben Punkt gemalt hast ;)).

Desertdelphin
10.11.2006, 18:41
dass Du nicht in der Lage bist frei zu denken (eben eine CPU bist) und dass alles im Weltall vorbestimmt, bzw. nach dem Chaos-Prinzip purer Zufall ist.

Ähm das stand mal in der PM und das war der totale Quatsch :]


Ich bin durchaus bereit zu sagen das es Dinge gibt die wir nochnicht verstehen und die uns vieleicht wie hokuspokus vorkommen. Aber nur weil man sagen kann das im teich wasser ist kannst du nicht vorausberechnen was in deinem leben passiert. Du triffst entscheidungen. Und DIE bestimmen was du machst. Dein dich bedrückendes Problem trifft eher auf diesen mystik mist zu. Gottes wege etc... Ich denke in den realistischen Wegen. naturgesetze. Naturgesetze bedeuten doch nicht das dein Werdegang vorbestimmt ist. Wo nimmst du denn das her? Ist doch total abwegig. Sag mir EINEN grund dafür der halbwegs plausiebel zu ende gedacht ist. Es ist ja nichtmal berechenbar wo atome sich befinden. Ich kenne diese "Theorie" von der du sprichst. Bekomme sie nichtmehr zusammen aber da waren SO VIELE logikfehler drinne die schon in den ersten 3 zeilen die theorie als nichtig herausgestellt haben.

Die elektronen flitzen in meinem gehirn hin und her und ich sitze vor dem knopf der alle atombomben explodieren lässt. Wie sollte sich meine entscheidung physikalisch vorausberechnen lassen? Versteh ich nicht was du willst.

CouGar_01
10.11.2006, 19:53
Naturgesetze bedeuten doch nicht das dein Werdegang vorbestimmt ist. Wo nimmst du denn das her? Ist doch total abwegig. Sag mir EINEN grund dafür der halbwegs plausiebel zu ende gedacht ist.

Meiner Meinung nach ist der Werdegang wie du es nennst schon durch Naturgesetze vorherbestimmt. Es gibt einfach keine Zufälle, außer wie i_hasser schon erwähnte, möglicherweise im quantenphysikalischen Bereich (und selbst da glaub ich nicht dran, aber das ist eine Annahme aufgrund von Indizien ;)). Entscheidungen sind eine Illusion die das Hirn schafft. Das Resultat einer Entscheidung ist immer das durch das Hirn "errechnete" Ergebnis, da hat man keinen Einfluss drauf.

Um mal zu dem Atombombenbeispiel zurückzukommen. Ja, deine Entscheidung wäre THEORETISCH vorhersagbar. Nehmen wir einmal an es ist so wie ich oben geschrieben habe: das Ergebnis dieses Entscheidungsprozesses ist ein elektrischer Impuls an einen Muskel in deinem Finger, der den Knopf bedient. Dieser Impuls ist unaufhaltbar und wirklich nur das Endresultat physikalischer Prozesse. Verfolgt man nun die Entstehung zurück, wäre es vorstellbar, dass das Hirn in seiner enormen Komplexität anhand der ihm vorliegenden Informationen (gespeicherte Erfahrungen, Abwägung von Vor- und Nachteilen) ähnlich einer CPU ein Ergebnis errechnet, d.h. den Impuls sendet oder nicht. Deine Entscheidung wäre also genau dann berechenbar, wenn:

a) wir 100% über den Aufbau deines Gehirns bescheid wissen würde
b) wenn man alle Bedingungen kennen würde, die das Gehirn zur Berechnung heranzieht
c) was jede dieser einzelnen Bedingung im Hirn auslöst ("praktisch die Kombination aus a+b")

Denn dann könnte man sagen, das die und die Bedingung das und das im Hirn auslöst, diesen Weg immer weiter entwickeln und so letztlich sehen ob der Impuls entsteht oder nicht.

PRAKTISCH ist es natürlich nie möglich diese Bedingungen zu kennen, darum ist deine Entscheidung niemals 100% vorhersagbar. Unvorhersagbarkeit bedeutet aber nicht so etwas wie "Zufall" oder "Freier Wille".

Mhalekith
10.11.2006, 21:40
probiert´s doch aus ;D

um´s mit Type O´Negative zu sagen: express yourself, just say yes^^

Devastators
10.11.2006, 22:21
Du triffst entscheidungen. Und DIE bestimmen was du machst.


Das wäre eben Dein Denkfehler, Du hast nie eine Entscheidung getroffen sondern wäre theoretisch schon immer vorhersagbar gewesen. (auch wenn praktisch noch nicht realisierbar)
Ansonsten ist mit Dir Diskuttieren scheinbar sinnlos, denn neben permanent abfälligen Bewertungen scheinst Du nicht in der Lage zu sein Gegenargumente in Deine Argumentation einzubringen.

i_hasser
10.11.2006, 22:49
Das wäre eben Dein Denkfehler, Du hast nie eine Entscheidung getroffen sondern wäre theoretisch schon immer vorhersagbar gewesen. (auch wenn praktisch noch nicht realisierbar)

Ist die Frage wie man es betrachtet. Das Gehirn für sich genommen hat diese Entscheidung schon getroffen. Der Punkt ist nur, dass es unter den selben Bedingungen immer die selbe Entscheidung treffen würde.
Dieser Entscheidungsfindungsprozess ist auch mit Determinismun nötig, sonst würde das Hirn zu garkeiner Entscheidung kommen.

Devastators
10.11.2006, 23:17
selben Bedingungen immer die selbe Entscheidung treffen würde.


Das widerspricht meine Vorstellung von freier Wille, auch wenn die selben Bedingungen niemals wieder eintreten werden.
Das nimmt mir einfach die "Freiheit" zu entscheiden auch wenn alle Bedingungen vorgegeben sind.

i_hasser
10.11.2006, 23:56
Tja, so ist's nunmal aber. Btw. wenn du weist, dass du schonmal diese Entscheidung getroffen hast, ist die Situation nicht die selbe.
Das Prinzip, dass sich Leute in gleichen Situationen gleicht verhalten, wird schon häufig angewandt. Zb. Werbung, oder Propaganda.

Devastators
11.11.2006, 11:02
Tja, so ist's nunmal aber.

aha ;)

Liana
01.12.2006, 22:48
... ist gebündelte Energie. Wohin geht diese Energie wenn der Mensch stirbt und man den Energieerhaltunssatz berücksichtigt ... ?

Der Energieerhaltungssatz wird selbstverständlich von Gott berücksichtigt. Der muss sich ja schliesslich ständig mit Inventur rumschlagen.;)



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