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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Astronomen entdecken erdähnlichen Exoplaneten


Sir Ulli
25.04.2007, 19:05
Europäische Astronomen haben den bisher erdähnlichsten Planeten außerhalb unseres Sonnensystems entdeckt: Er umkreist einen kleinen Stern etwa 20 Lichtjahre von der Sonne entfernt und besitzt nach Berechnungen der Forscher eine durchschnittliche Oberflächentemperatur zwischen null und vierzig Grad Celsius, so dass es flüssiges Wasser geben könnte. Damit ist der Planet ein vielversprechender Kandidat bei der Suche nach außerirdischem Leben, glauben die Wissenschaftler. Das Team um Stéphane Udry vom Genfer Observatorium spürte den Planeten mithilfe eines Teleskops im La Silla-Observatorium in Chile auf...

http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/277416.html

und

Wissenschaftshistorische Zäsur: Astronomen finden bislang kleinsten und erdähnlichsten Planeten in einer habitablen Zone

Es ist eine dieser Entdeckungen, die sich in den Annalen der Wissenschaftsgeschichte einen festen Platz erobern wird. Dank der Beflissenheit eines internationalen Forscherteams und mithilfe eines ausgeklügelten Teleskopsystems sowie einer optimierten Suchstrategie und -Technik spürten Astronomen unter der Leitung von Michel Mayor einen erdähnlichen Exoplaneten auf. Der nur 20,5 Lichtjahre von der Erde entfernte Planet hat die 5-fache Masse und den 1,5-fachen Radius der Erde. Er ist damit der kleinste bislang bekannte Planet außerhalb des Sonnensystems. Wie die Europäische Südsternwarte (ESO) heute offiziell verlautbart, umkreist der Exoplanet einen Roten Zwergstern und liegt in einer habitablen Zone, wäre somit also ein heißer Kandidat für biologisches Leben, weil auf ihm flüssiges Wasser existieren könnte.

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/25/25144/1.html

mfg
Sir Ulli

Emploi
25.04.2007, 19:34
Mit Warp 9,99 wäre man schon in 22 Stunden da... *buck* *duck und wech...*

CouGar_01
25.04.2007, 22:10
Ich befürchte nur, dass sich wirkliche Bewohnbarkeit eben nicht nur an 2 Hauptkritierien (Planetengröße und durchsch. Temperatur) festmachen lässt, die Probleme wurden ja im Artikel schon angesprochen (sollte die Rotation des Planeten tatsächlich zum Umlauf um den Stern synchronisiert sein, brauchen wir ja gar nicht weiter zu spekulieren). Für astronomische Verhältnisse mag die Ähnlichkeit ja hoch sein aber in der Biologie liegen die Toleranz glaube niedriger.

Riddler82
26.04.2007, 11:01
Es ist alleine schon die Tatsache interessant das jetzt schon solch "kleine" Planeten über grosse Entfernungen gefunden werden können.
Eine Kommunikation mit etwaigen Bewohnern dieser Welt würde trotzdem 44 Jahre dauern (also ca. 22 Jahre bis unser Funkspruch ankommt und dann deren Antwort zu uns)... von einem Besuch mal garnicht zu reden.
*edit: Da war ein Fehler drin, bezüglich der Kommunikationsdauer, ist ausgebessert.

Die Wahrscheinlochkeit das sich dort Leben entwickelt hat ist niedrig, alleine in unserem Sonnensystem gibt es drei Planeten die theoretisch in Biosphäre der Biosphäre lägen.
Nur auf einem davon hat sich - nach derzeit offiziellem Stand der Forschung - Leben entwickelt.
Die beiden anderen (Venus, Mars) haben sich durch diverse Umstände in für irdische Lebewesen tödliche Höllen verwandelt.

Aber immerhin, mit diesem neu entdeckten Planeten ist der Beweis erbracht, das es Exoplaneten gibt die aus fester Materie bestehen.:)

Blubber
27.04.2007, 01:02
Exoplaneten ? *noahnung*

Würde sagen, wir krümmen mal eben schnell den Raum und besuchen den Bewohnern dort einen Besuch ab. Genügend Rechenpower haben wir doch alle zusammen...kann doch nicht so schwer sein.

Riddler82
27.04.2007, 11:18
Man könnte statt Exoplanet auch "Extrasolarer Planet" bzw "Planet ausserhalb unseres Sonnensystems" schreiben.

Exoplanet ist kürzer und hat sich mittlerweile teilweise eingebürgert. Bisher hat man halt nur Exoplaneten vom Schlage unserer Gasriesen entdeckt.

Blubber
27.04.2007, 15:01
Danke.

Die sollen mal einen Funkspruch dahin schicken, in 44 Jahren, falls dieser beantwortet zurückkommen sollte, bin ich mit hoher Wahrscheinlichkeit noch am Leben. Das wär was, ein "Hallo" von einem anderen Planeten. ;D

Veterano
27.04.2007, 15:21
mh das wär schon cool...

aber in einem von den artikeln hab ich glaub ich gelesen, das sich der planet so komisch dreht, das immer die gleiche seite zum "roten zwerg" zeigt d.h. das die eine seite total heiß ist und es kein wasser gibt und die andere seite tiefgefroren und auch kein wasser (nur eis)

@ blubber

kann sein das du da noch lebst, aber bedenke, das der funkspruch dann auch 44 jahre zurückbraucht..
das sind 88 jahre..

und selbst wenn, wenn die menschen so weiter machen, ist die erde bis dahin eh kaputt >.<

MfG

Riddler82
27.04.2007, 17:19
Ne, ich hatte da einen Fehler drin, der Planet ist etwa 20-22 LJ entfernt (sie sagen zwar 20,5, aber ich schlag da gern ein bissel toleran auf).
Also würde es ca. 22 Jahre dauern bis unser Funkspruch ankommt, und dann nochmal so lange bis die Antwort bei uns eintrifft.
Also 44 Jahre insgesamt. Irgendwie habe ich da die Laufzeiten doppelt gerechnet.

CouGar_01
28.04.2007, 12:07
das sich der planet so komisch dreht, das immer die gleiche seite zum "roten zwerg" zeigt

Naja "komisch" ist das nicht, so eine synchronisierte Bahn ist ja relativ häufig. Das ist bei Merkur <-> Sonne auch fast so, und bei Mond <-> Erde sowieso.

Piloboy
01.05.2007, 08:35
Mich würde es mal intressieren wie es mit der Strahlung und der Gravitation dort aussieht, er ist ja nunmal ziemlich nah am Stern dran *noahnung*

Riddler82
01.05.2007, 20:14
Die Sonnen-Gravitation dürfte kein Problem sein, sonst würde der Planet nicht existieren.
Die Strahlung dürfte kein Problem sein wenn der Planet eine Ozonschicht und ein Magnetfeld hat.
Nur das werden wir wohl durch Fernbeobachtung kaum herausfinden, und per Direktbeobachtung auch nicht, in den nächsten paar Jahren *oink*

Sir Ulli
01.05.2007, 23:03
und wie sieht es mit Seti aus, haben die von da noch nix empfangen

April 30, 2007
Since the announcement of Gliese 581c (the first possibly habitable extrasolar planet), we've been asked many times about what we have seen during our observations of this red dwarf star. Unfortunately, Gliese 581 is located just beyond the visible sky we can see at Arecibo Observatory, so we actually made no such observations.

http://setiweb.ssl.berkeley.edu/

schade...

mfg
Sir Ulli

Kommando
02.05.2007, 01:20
Das interessante an dem Planeten ist ja nicht, ob sich gerade auf diesem Planeten Leben entwickelt hat, sondern dass durch solche Entdeckungen die Existenz weiterer erdähnlicher Planeten immer wahrscheinlicher wird.

Interessant wäre auch zu wissen, ob in dem System ein Planet existiert, der die ganzen umherfliegenden Kometen von der "Super-Erde" abhält, oder ob das vielleicht gar nicht nötig ist. *noahnung*



Naja, spätestens wenn eine intergalaktische Schnellstraße durch das Sol-Ssstem gebaut wird und die Erde muss gesprengt werden muss, weil niemand auf Andromeda Einspruch eingelegt hat, obwohl es dort lang genug ausgelegen hat wissen wir Bescheid. Dann wissen wir, dass wir kein Einzelfall sind, sondern sogar ziemlich hinterherhinken. Gut zu wissen... die ganzen 5 Minuten, die die Erde dann noch existiert... ;D

larsbo
03.05.2007, 13:43
Hmm, hat man in der Astrophysik eigentlich schon die Planetenkategorisierung von StarTrek übernommen? Wenn nicht, wärs doch mal die richtige Gelegenheit, Kategorie M war das doch, oder?*lol*

Aber mal ernsthaft: Wenn ich das schon lese, nach den Berechnungen der Wissenschaftler läge die durchschnittliche Oberflächentemperatur zwischen 0 und 40° Celsius......
Das sind allenfalls extrem grobe Schätzungen, bei denen anhand des hier bei uns nach gut 20 Jahren ankommenden Lichtes die Energieabstrahlung der dortigen Sonne geschätzt wird. Mal ganz davon abgesehen, dass die Temperatur auf dem Planeten ganz wesentlich vom Vorhandensein oder Fehlen und ggf. der Zusammensetzung der Atmosphäre abhängt.
Also ohne jetzt mir die Berechnungen genau angeschaut zu haben würde ich mal schätzen, dass die Fehlerbandbreite der einzelnen Annahmen in den Berechnungen durchaus eine Durchschnittstemperatur von -100 bis +100°C möglich machen könnten, selbst unter der Annahme eines erträglichen Tag/Nacht-Wechsels.

Für Menschen zum Besuch geeignet wäre die Erde2.0 eh nicht besonders. Wenn die Berechnungen der Masse stimmen, dürfte das Laufen recht beschwerlich werden.....

Emploi
03.05.2007, 20:05
....
Für Menschen zum Besuch geeignet wäre die Erde2.0 eh nicht besonders. Wenn die Berechnungen der Masse stimmen, dürfte das Laufen recht beschwerlich werden.....
Aber dafür dürfte der Sonnenbrillenfaktor schwinden... Schließlich ist die Sonne mehr rot als gelb... *buck*

Kommando
03.05.2007, 21:04
Für Menschen zum Besuch geeignet wäre die Erde2.0 eh nicht besonders. Wenn die Berechnungen der Masse stimmen, dürfte das Laufen recht beschwerlich werden.....

2,2g sind doch noch auszuhalten. So als fitter Astronaut sollte das doch ne Weile funktionieren. Wenn man vorher noch ne Diät macht und solang sie keinen 300kg-Klops rüber schicken. ;)

raptor-f-22
03.05.2007, 21:44
habe mal kurz gerechnet (weiß aber nicht ob´s stimmt also verbessern wenn´s jemand besser weiß)
und laut meinen berechnungen würde man mit einem space shuttle, das mit 29000 km/h
fliegt etwa 744827586 jahre brauchen um da anzukommen
hm vielleicht nen bisschen lange müssen uns also glaub ich keine gedanken machen ob da ein 300 kg mensch gehen könnte ;D ;D ;D
aber falls "wir" da hin kommen, haben wir sicherlich auch das prob. mit den 300 kg gelöst

Kommando
03.05.2007, 22:29
habe mal kurz gerechnet (weiß aber nicht ob´s stimmt also verbessern wenn´s jemand besser weiß)
und laut meinen berechnungen würde man mit einem space shuttle, das mit 29000 km/h
fliegt etwa 744827586 jahre brauchen um da anzukommen
hm vielleicht nen bisschen lange müssen uns also glaub ich keine gedanken machen ob da ein 300 kg mensch gehen könnte ;D ;D ;D
aber falls "wir" da hin kommen, haben wir sicherlich auch das prob. mit den 300 kg gelöst

Das die Leute immer so übertreiben müssen... ;D
Sind doch nur 744312 Jahre. Da wirds schon eng mit dem 300kg Problem.
Obwohl, wenn die dort angekommen sind, dann wiegt wohl keiner mehr viel... *lol*

raptor-f-22
04.05.2007, 16:37
@ kommando

könntest du mir mal bitte sagen wie du gerechnet hast ?
is nich so als würde ich dir net glauben, aber ich würde gerne wissen was ich falsch gemacht habe
damit nächstes mal, wenn ein neuer exoplanet entdeckt wird, ich mich nicht noch mal
verrechne ;D
und trotzdem sind es noch verdammt viele

aber mal was anderes
vor 700000 jahren haben wir uns doch noch von ast zu ast geschwungen oder ?
d. h. bis dort wären, hätten wir uns vielleicht schon wieder verändert entweder ins
schlechte oder vielleicht auch noch besser als jetzt
und die würden dann auch das prob. mit den 300 kg lösen ;D

larsbo
04.05.2007, 17:50
2,2g sind doch noch auszuhalten. So als fitter Astronaut sollte das doch ne Weile funktionieren. Wenn man vorher noch ne Diät macht und solang sie keinen 300kg-Klops rüber schicken. ;)

2,2222222222etc.g sogar.....;)

Für alle, die sich fragen wo die Zahl herkommt: nach dem Gravitationsgesetz ist die Gravitationskraft proportional zur Masse der sich anziehenden Körper und umgekehrt proportional zum Quadrat des Abstandes der Masseschwerpunkte der Körper. Jedenfalls hat man bisher keine gegenteiligen Beobachtungen gemacht. Deswegen gilt ja auch in der Physik: Das ist so, weils so ist. Wenn man das den Leuten in der Schule einfach mal ganz grundsätzlich klar machen würde, dürfte zumindest Grundkurs-Niveau Physik für niemanden ein Problem sein......:D

Und damit das auch klar ist: Die 300kg des Klopses bleiben auch auf dem Exoplaneten 300kg! Nur die Kraft, die er braucht, um einen Hüfper zu machen, erhöht sich um den Faktor 2,222222.......

So, genug pädagogische Lektionen losgelassen.....

Piloboy
05.05.2007, 07:28
aber mal was anderes
vor 700000 jahren haben wir uns doch noch von ast zu ast geschwungen oder ?
d. h. bis dort wären, hätten wir uns vielleicht schon wieder verändert entweder ins
schlechte oder vielleicht auch noch besser als jetzt
und die würden dann auch das prob. mit den 300 kg lösen ;D

Naja nicht ganz der Australopithecus afarensis ging schon vor 3.5 Mio Jahren aufrecht, aber trotzdem bleibt für 700000 Jahren viel Zeit sich zu entwickeln.
So lange im All ohne Schwerkraft, von der Muskelmasse wäre es wohl ein schwacher Mensch, dann werden 300kg erst recht zum Problem.
.
EDIT :
.
habe mal kurz gerechnet (weiß aber nicht ob´s stimmt also verbessern wenn´s jemand besser weiß)
und laut meinen berechnungen würde man mit einem space shuttle, das mit 29000 km/h


Wieso nur 29000km/h, Sonden erreichen doch schon 23000 m/s (82.800 km/h wenn ich richtig gerechnet hab) wieso sollte das eine solche Shuttle Mission nicht auch erreichen?

raptor-f-22
05.05.2007, 10:45
ja du hast recht
war irgentwie bei km/h
aber ich glaube die zahl stimmt 29000
nur das es halt m/s und nicht km/h sind

Piloboy
05.05.2007, 13:37
Denke schon das es mit 29000km/h stimmt, aber halt in einen Erdorbit.
Konnt jetzt nicht genaues finden, ausser das die Columbia bei ~20000 km/h auseinander brach *noahnung*

Kommando
05.05.2007, 16:02
@ kommando

könntest du mir mal bitte sagen wie du gerechnet hast ?
is nich so als würde ich dir net glauben, aber ich würde gerne wissen was ich falsch gemacht habe
damit nächstes mal, wenn ein neuer exoplanet entdeckt wird, ich mich nicht noch mal
verrechne ;D
und trotzdem sind es noch verdammt viele.

Sicher sinds noch viel zu viele. Das "übertreiben" war eher ironisch gemeint, deshalb auch das Smiley. ;)

PS: Ich hab einfach 20 Jahre mal Lichtgeschwindigkeit durch Spaceshuttlegeschwindigkeit eingegeben.

PPS: Wenn man von der Geschwindigkeit dieser Sonde (http://www.astronews.com/news/artikel/2007/03/0703-004.shtml) hier ausgeht, dann sollte man ein Spaceshuttle (oder eine ähnliche Mission) bei passender Planetenkonstellation ähnlich beschleunigen können. Durch weitere Planetentransits vielleicht sogar noch mehr.
Hab mal mit 100.000km/h gerechnet und schon kam ich auf nur noch 215851 Jahre. Wir werden immer besser. ;D

Piloboy
05.05.2007, 16:37
Ja die New Horizons meinte ich mit den 23000 m/s.
Helios 1 und 2 haben jedoch schon 70200m/s erreicht, jedoch relativ zur Sonne, weis jetzt bloss nicht was das genau bedeutet *noahnung*
http://de.wikipedia.org/wiki/Rekorde_der_unbemannten_Raumfahrt

Riddler82
08.05.2007, 20:59
In irgendeiner Sendung war die Rede von etwas über 500.000 Jahren Reisezeit mit unseren heutigen Antrieben.
Auf jedenfall viel zu lang, ausser man woillte ein Generationen-Raumschiff auf die Reise schicken.

Desertdelphin
09.05.2007, 04:26
Wir hassen uns doch schon wenn wir ein halbes Jahrhundert durch ne Mauer getrennt wurden. Was glaubst du was das erste ist was wir machen wenn wir dann in 1 Mio Jahren die Nachfahren der Astronauten sehen? Na klar: Wir erschießen sie *lol* *noahnung*

Achja von wegen "es wird warscheinlicher das es erdähnliche Planeten gibt"...
Wie soll das bitte warscheinlicher werden? Es ist genauso warscheinlich wie es vor 100 Jahren war und es in 100 Jahren sein wird *lol*

Es wird nur warscheinlicher das wir es glauben...

http://hubblesite.org/newscenter/archive/releases/2006/10/image/a/format/zoom/

Das Bild reicht in meinen Augen aus um jeden Zweifel zu beseitigen.

Kommando
09.05.2007, 07:37
In deinen Augen vielleicht. Aber das ist ja keine Begründung um daraus eine Wahrscheinlichkeit abzuleiten. ;)

Bis jetzt ist noch kein wirklich erdähnlicher Planet entdeckt worden. Woher also soll man wirklich wissen, dass es viele davon gibt? Alles nur Mutmaßungen... *noahnung*

Desertdelphin
09.05.2007, 15:08
Naja ganz einfach: Warscheinlichkeitsrechnung. Das es fast überall Planeten gibt weiß man. Man sieht bissher aber meistens nur die Gasriesen. Gesteinsplaneten werden glaube ich nur über ihre indirekte Schwankwirkung auf den Stern "endeckt". Ist halt wesentlich komplizierter. Und der Stern ist grade mal 22Lichtjahre weit weg. Der nächste Stern von uns aus ist grade mal 5 mal näher. Und das ist auf dem Bild was ich gepostet hab warscheinlich nichtmal ein Pixel. Bewiesen ist natürlich nichts, aber es wäre ziemlich vermessen und arroganz zu denken das unser Planet SOOO eine Außnahme ist. Man denkt ja schon drüber nach ob es auf dem mars schonmal leben gegeben hat. 2 Planeten in EINEM Sonnensystem. Den Mars würde man warscheinlich in einem anderen Sonnensystem als bewohnbar einstufen. Ist er ja auch hier. Bissel terraforming :D Also haben wir gleich 2 Planeten, aber es ist ja soooo unrealistisch das in den unendlich vielen Sternen noch mal sowas ist. Bzw das es selten wäre *noahnung*

1 Billionen Sterne sind es in der gezeigten Galaxie. Viele von den Lichtpunkten auf dem Bild sind keine Sterne sondern Galaxien im Hintergrund der Galaxie. Bestimmt mehrere Tausende die man SEHEN kann. Die haben jeweils nochmal mehrere hundert Milliarden Sterne. Und dieses riesen Bild ist nur ein winzig winzig kleiner Punkt am Himmel. Und den Ausschnitt des Himmels den wir sehen können ist wiederum nur ein kleiner Ausschnitt weil uns die Milchstraße einen sehr großen Sichtbereich abschneidet!

Also IN der Milchstraße in der NÄCHSTEN Nachbarschaft (22 Lichtjahre ist winzig wenig) erahnen wir schon einen anderen Planeten der grob die richtigen Voraussetzungen hat. Der Durchmesser der Milchstraße sind doch schon gut 100.000 Lichtjahre. Und wir haben ein paarhundert MILLIARDEN sterne.

Im Umkreis von 22 Lichtjahren haben wir schon einen erdähnlichen Planet gefunden. Das ist wie wenn du an den Strand gehst, die 10 Sandkörner nimmst und 2 mal eins findest die ein bisschen dunkler sind. Was ist jetzt warscheinlicher? Das wenn ich mir 100 Sandkörner nehme das ich dann auch noch mehr dunklere Sandkörner finde, oder das das die einzigen beiden waren? Naja...

Naja was schreib ich mir hier wieder die Finger Wund. Wir sind bestimmt was ganz ganz besonderes *lol* Besonders blöd.

larsbo
09.05.2007, 15:48
Achtung, ich komm wieder mit nem Klugscheißer-Beitrag!....;)

Wahrscheinlichkeit bitte! Da das jetzt hier mehrfach so geschrieben wurde, als käme es vom Präteritum von sein........

Piloboy
09.05.2007, 17:46
Auf zur Suche

Hubbles deepest View zeigt ~10000 Gallaxien, kann ja mal einer hochrechnen wieviele Erden da zu sehen sind ;D

http://hubblesite.org/newscenter/archive/releases/cosmology/distant-galaxies/2004/07/image/a/format/large_web/

Kommando
09.05.2007, 18:16
Naja ganz einfach: Warscheinlichkeitsrechnung. Das es fast überall Planeten gibt weiß man. Man sieht bissher aber meistens nur die Gasriesen. Gesteinsplaneten werden glaube ich nur über ihre indirekte Schwankwirkung auf den Stern "endeckt". Ist halt wesentlich komplizierter. Und der Stern ist grade mal 22Lichtjahre weit weg. Der nächste Stern von uns aus ist grade mal 5 mal näher. Und das ist auf dem Bild was ich gepostet hab warscheinlich nichtmal ein Pixel. Bewiesen ist natürlich nichts, aber es wäre ziemlich vermessen und arroganz zu denken das unser Planet SOOO eine Außnahme ist. Man denkt ja schon drüber nach ob es auf dem mars schonmal leben gegeben hat. 2 Planeten in EINEM Sonnensystem. Den Mars würde man warscheinlich in einem anderen Sonnensystem als bewohnbar einstufen. Ist er ja auch hier. Bissel terraforming :D Also haben wir gleich 2 Planeten, aber es ist ja soooo unrealistisch das in den unendlich vielen Sternen noch mal sowas ist. Bzw das es selten wäre *noahnung*

1 Billionen Sterne sind es in der gezeigten Galaxie. Viele von den Lichtpunkten auf dem Bild sind keine Sterne sondern Galaxien im Hintergrund der Galaxie. Bestimmt mehrere Tausende die man SEHEN kann. Die haben jeweils nochmal mehrere hundert Milliarden Sterne. Und dieses riesen Bild ist nur ein winzig winzig kleiner Punkt am Himmel. Und den Ausschnitt des Himmels den wir sehen können ist wiederum nur ein kleiner Ausschnitt weil uns die Milchstraße einen sehr großen Sichtbereich abschneidet!

Also IN der Milchstraße in der NÄCHSTEN Nachbarschaft (22 Lichtjahre ist winzig wenig) erahnen wir schon einen anderen Planeten der grob die richtigen Voraussetzungen hat. Der Durchmesser der Milchstraße sind doch schon gut 100.000 Lichtjahre. Und wir haben ein paarhundert MILLIARDEN sterne.

Im Umkreis von 22 Lichtjahren haben wir schon einen erdähnlichen Planet gefunden. Das ist wie wenn du an den Strand gehst, die 10 Sandkörner nimmst und 2 mal eins findest die ein bisschen dunkler sind. Was ist jetzt warscheinlicher? Das wenn ich mir 100 Sandkörner nehme das ich dann auch noch mehr dunklere Sandkörner finde, oder das das die einzigen beiden waren? Naja...

Naja was schreib ich mir hier wieder die Finger Wund. Wir sind bestimmt was ganz ganz besonderes *lol* Besonders blöd.
Schreib dir ruhig die Finger wund, aber das ändert auch nix daran, dass es nur ne Mutmaßung ist. Wahrscheinlichkeitsrechnung basiert auch auf Faktoren und du kannst keinen einzigen Faktor dafür bestimmen, sondern nur abschätzen. :-*

Es ist mindestens genauso vermessen zu denken, dass es in der Nähe funktionieren muss, nur weil es bei uns einmal geklappt hat. Der Mars kann ja nichtmal eine Atmosphäre halten, weshalb er nicht wirklich zu den (von uns) bewohnbaren Planeten gehört. Und du machst es dir auch zu einfach, indem du einfach die Sonnensysteme aufzählst. Es gibt einige Faktoren, die allein schon das Zentralgestirn des System erfüllen muss damit Leben möglich wird.
Sicher erscheint es wahrscheinlich, dass es viele Planeten in der sogenannten habitablen Zone gibt. Aber wer sagt dir, dass das allein ausreicht um höheres Leben zu entwickeln?

Blubber
09.05.2007, 18:54
Ich glaube daran, dass es irgendwo da draußen noch andere von höher entw. Lebewesen bewohnte Planeten gibt. Nur werden wir diese wahrs. niemals treffen oder diese Annahme bestätigen können....Raumschiffe ala Enterprise wird es ja nie geben. Leider. ;D

Kommando
09.05.2007, 19:41
Die Frage is auch, ob die überhaupt etwas von uns wollen, wenn sie denn höher entwickelt sind. Außer intergalaktische Umgehungsstraßen durch die Erde zu bauen vielleicht. ;)

Pottkopp
10.05.2007, 00:05
Der Mars kann ja nichtmal eine Atmosphäre halten, weshalb er nicht wirklich zu den (von uns) bewohnbaren Planeten gehört.

Vieleicht hat er es ja mal gekonnt ;)

Die Venus wäre dann die Vorstufe zur Erde ..., der Mond war vieleicht auch mit im Spiel ^^

Ich finde das es arrogant ist, zu denken man wäre 'was besonderes in diesem Universum.

themk
10.05.2007, 03:15
Die ganzen Wahrscheinlichkeitsüberlegungen sind ja schon selbst totales herumgerate. Wer sagt, dass Leben nicht eine natürlich entstehende Sache ist? (natürlich in Form von normal)

Nur eine andere Sache ist das, wie intelligentes Leben (zumindest wenn man Werkzeuggebrauch als Hauptkriterium dafür sehen möchte) entsteht. Auf der Erde gab es diese Artenexplosion ja auch erst vor 600 mio. Jahren, wobei es auch davor schon sehr lange sehr einfaches Leben gab.


@Pottkopp: Ob ein Planet eine Atmosphäre halten kann lässt sich afaik anhand seiner Schwerkraft und Rotationsgeschw. errechnen. Der Mars konnte, anders als die Erde, seine Ur-Atmosphäre leider nicht halten.



Übrigens ist die Wahrscheinlichkeit, auf einem leblosen Planeten als Lebewesen geboren zu werden, dass sich über die Stelle seines Planeten im Weltall gedanken macht gleich null, weshalb es nichts besonderes ist, auf der Erde geboren zu sein.

Es geht einfach nicht anders.

Pottkopp
10.05.2007, 18:01
Ob ein Planet eine Atmosphäre halten kann lässt sich afaik anhand seiner Schwerkraft und Rotationsgeschw. errechnen. Der Mars konnte, anders als die Erde, seine Ur-Atmosphäre leider nicht halten.

Er könnte ja auf einer anderen Umlaufbahn gewesen sein.
Unser Mond und der Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter könnte ja ein
Indiz darauf sein, dass es einmal mehr Planeten als jetzt gab.

Mit Berechnungen sollte man im All vorsichtig sein, es gibt einfach zuviele Variablen
die ungewiss sind.

Desertdelphin
10.05.2007, 22:29
Sicher erscheint es wahrscheinlich, dass es viele Planeten in der sogenannten habitablen Zone gibt. Aber wer sagt dir, dass das allein ausreicht um höheres Leben zu entwickeln?


Es geht hier ja auch nicht um intelligentes Leben, nichtmal um Leben, sondern nur darum ob es Erdähnliche Planeten gibt.

Achja ... wegen Faktoren etc... Klar kenn ich die nicht. Aber wenn ich mal davon ausgehe das ne galaxie so im schnitt 300-500 Milliarden sterne hat. Und es gibt mindestens nochmal soviele Galaxien. Warscheinlich sogar noch zich fach mehr... Naja... Selbst wenn die warscheinlichkeit eins zu eine trilliarden oder so ne riesenzahl ist... Es gibt genug sterne :D

Kommando
10.05.2007, 22:46
Es geht hier ja auch nicht um intelligentes Leben, nichtmal um Leben, sondern nur darum ob es Erdähnliche Planeten gibt.

Achja ... wegen Faktoren etc... Klar kenn ich die nicht. Aber wenn ich mal davon ausgehe das ne galaxie so im schnitt 300-500 Milliarden sterne hat. Und es gibt mindestens nochmal soviele Galaxien. Warscheinlich sogar noch zich fach mehr... Naja... Selbst wenn die warscheinlichkeit eins zu eine trilliarden oder so ne riesenzahl ist... Es gibt genug sterne :D
Ist ja nicht so, dass ich das nicht interessant finde darüber zu spekulieren von wie viel Arten wir möglicherweise schon (mit Sorgenfalten?) beobachtet werden.
Aber bevor nicht ein zweiter erdähnlicher Planet gefunden wurde, auf dem wir fast wie hier leben könnten, bin ich lieber zurückhaltend. Dann kann ich auch nicht enttäuscht werden.

Übrigens machst du schon wieder die gleiche Annahme. Du baust dir auf der einen Seite ne riesige Zahl um damit die Zahl auf der anderen Seite zu erdrücken, ohne sie auch nur ansatzweise abschätzen zu können. ;)

Desertdelphin
11.05.2007, 21:50
ja weil so riesig wie die eine seite, kann die andere nicht werden ;D
Wir sind einfach nicht so besonders...

Und wenn wir schon in einer dermaßen großen nähe so "erdähnliche" planeten finden... wir sind nichtmal nur einen katzensprung weit weg sondern nichtmal einen staubkrümel weit weg gegangen... bzw weit geschaut.

Aber naja. Wieviele grobe faktoren gibt es denn? Entfehrnung zur Sonne bzw Planet muss eine gewisse entfehrnung zum stern haben um nicht zu heiß oder zu kalt zu sein... Es muss die aminosäuren (oder warens eiweiße? hab grad blackout) geben (die man schon in haufen meteroiten gestein etc gefunden hat).

Das wars. Nurnoch die warscheinlichkeit das sich diese eiweiße richtig zusammen setzen... wir kennen 26 aminosäuren... 26 hoch 26 ist ne 6 mit 36 nullen. EDIT: Mir fällt grad auf: so komplex müssen sich die aminosäuren ja gar nicht zusammen setzen, aber ok gehen wir mal weiter von der zahl aus. gehen wir mal von 100 Milliarden Galaxien mit jeweils 100 Milliarden Sternen aus. Das wäre ne 1 mit 22 Nullen. Also eine Trillionen Versuche hat man. Da es diese Aminosäuren, wenn ein Planet die Voraussetzungen hat, ja nicht nur einmal vor kommen, sondern milliarden mal, und nicht nur einen versuch haben, sondern zich tausende versuche... da schmilztdie Trillionen ruck zuck auf eine sehr sehr überschaubare Zahl.


Was auch außer acht gelassen wird meistens: Warum sollte der Planet so wie unsrer sein? Warum sollten nur "erdähnliche" Planeten Leben bringen? Was wäre denn mit einem WASSERPLANETEN?!?

Der bräuchte keinen Mond, dem ist die Nähe zur Sonne relativ schnurz, weil das wasser die wärme gut verteilen würde und es ist platz im übermaß da. Naja. Und die Entfernung ist nun auch wieder nciht sooo wichtig... man sieht ja schon die die elipse der erde... und?! Macht das wirklich was aus? Naja ein bissel... das wichtigste ist die neigung... Diese wäre für nen Wasserplaneten auch wieder pups...

Kommando
12.05.2007, 00:41
Wichtig ist:
- Die richtige Atmosphäre. Siehe Venus.
- Ein gut stationierter Gasriese der die Kometen "wegsaugt".
- Wasser verteilt die Wärme so extrem gut, dass eine Eigenrotation überflüssig ist? Weshalb haben wir dann Nord-&Südpol? ;)
- Die habitable Zone ist nur bei bestimmten "Sonnen" ausgeprägt und stabil genug.
- Hat man einen starken Pulsar oder Neutronenstern in der "Nähe", dann ist auch Schluß mit dem Leben, wenn da mal ein größerer Brocken drauffällt. Die Fluchtgeschwindigkeit um einem solchen Stern zu entkommen ist riesig, also ist ein solches Szenario nicht unwahrscheinlich..
- usw.

Wenn man was finden will, dann findet man auch etwas. Egal für welche Ansicht.

Im Endeffekt läuft es darauf hinaus, dass wir einfach zwei verschiedene Ansichten haben und keiner Beweise vorlegen kann. Ich warte deshalb ab und schaue was kommt und du wartest auf den nächsten erdähnlichen Planeten um sofort sagen zu können, dass der eigentlich so ungastliche Weltraum mit Leben überquillt.

Mal sehen... ;)

Desertdelphin
13.05.2007, 01:22
es geht immer noch nicht um leben sondern um planeten auf denen wir leben können 8)

Kommando
13.05.2007, 01:54
es geht immer noch nicht um leben sondern um planeten auf denen wir leben können 8)
Mir ist nicht ganz klar, was so lebenswertes an einem toten Stück Fels ist. Zumindest Pflanzen und primitives Leben sollte doch dort leben können, bzw. sich entwickelt haben, damit es Sinn macht sich dort niederzulassen. *noahnung*

Desertdelphin
13.05.2007, 18:02
naja bald ist unser Planet ein grauer Felsen und dann ein bisschen gift in der luft und schon ist ein felsplanet mit guter luft ganz ok :D

Keine Ahnung aber es geht ja im erstpost um gute Temperaturen und eine Athmosphere.

themk
14.05.2007, 23:36
Stellt euch das nicht so einfach vor. Wenn man in manche ferne Länder reist hat man schon auf der Erde Probleme mit div. Krankheiten. Da ist´s nur wahrscheinlich, dass wir auf einem fremden Planeten mit Leben ebenso auf Kleinstlebewesen stoßen, die uns nicht bekömmlich sind.
Also nicht gleich alles essen und trinken, was euch die Eingeborenen anbieten.


naja bald ist unser Planet ein grauer Felsen und dann ein bisschen gift in der luft und schon ist ein felsplanet mit guter luft ganz ok

Aha, und woher kommt die Luft? ;) Von einfachen Felsen wohl kaum..



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