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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Vermisst Du VIA als Chipsatz-Hersteller für die AMD-Plattform?



Nero24.
26.02.2009, 22:36
Die taiwanesische Firma VIA hat sich mittlerweile aus dem Markt für Chipsätze - sowohl für die AMD-, als auch für die Intel-Plattform - zurückgezogen. Dabei war VIA mal eine echte Größe im Chipsatz-Markt. So hätte es - neben ALi und SiS - ohne VIA keine Sockel Super 7 Plattformen für AMDs K6-2 und K6-III Prozessoren gegeben. Die ersten Athlon-Chipsätze - neben AMDs etwas hemdsärmligem 750 "Irongate" - kamen ebenfalls von VIA, ebenso wie die meisten Sockel A Chipsätze der ersten 2 Jahre. Und auch nach Erscheinen des AMD K8 Clawhammer alias Athlon 64 musste VIA die Kastanien für AMD aus dem Feuer holen, da SiS wie meist zu spät dran war und NVIDIA mit dem nForce3 nicht unbedingt ein Produkt geliefert hatte, das die Massen in seinen Bann zog.

Andererseits hatte VIA auch für verheerende Negativ-Schlagzeilen gesorgt. Man denke nur an den <a href="http://www.planet3dnow.de/faq/mainboards/index.shtml#sbbug">VIA 686B Southbridge-Bug</a>, allgemein die PCI-Probleme bei hoher I/O-Last, die Speicher-Probleme mit dem ersten VIA KT266-Chipsatz und die AGP-Probleme bei eigentlich jeder Chipsatz-Generation (AGP4x musste aus Stabilitätsgründen auf AGP2x reduziert werden, AGP8x auf 4x, Fast-Writes ging sowieso gar nicht, etc.). Dazu am Ende der Ära die Probleme mit den SATA2-Festplatten auf den VIA Southbridges, die eigentlich SATA-Betrieb ohne Raid-Treiber hätten ermöglichen sollen aber oft nicht taten, und und und.

Wie man sieht gab es Licht und Schatten bei den VIA-Systemen für die AMD-Plattform. Ohne VIA wäre AMD nicht dort wo sie heute sind, könnte man sagen. Aber ohne VIA hätten sich die AMD-User auch so manche Schrecksekunde erspart - könnte man ebenfalls sagen.

Aus diesem Grunde möchten wir - vorwiegend von den Usern, die eben jene Zeit mitgemacht haben - wissen, welche Erinnerungen an VIA heute übrig geblieben sind in der Zeit des ATI/AMD- und NVIDIA-Einerlei...

Blutschlumpf
26.02.2009, 22:47
Mal kurz überlegen. Hab hier 2 versch. Rechner mit gleichen VIA-SB stehen die reproduzierbar CRC-Fehler auf diversen SATA-Platten erzeugen.
-> Werd VIA nicht vemissen ;)

Undergroundking
26.02.2009, 22:48
meiner ersten amd jahre, begonnen hats mit nem 800er duron, waren alle begleitet von via-chipsätzen.

hat sich erst mit sockel am2 geändert.

aber meiner meinung nach ists besser, dass amd, dank der ati übernahme jetzt auch sehr gewichtig im chipsatzgeschäft ist.
schade für via, aber aufgrund der guten amd chipsätze nun, vermisse ich sie auch net wirklich. ist eher nostalgie.
pleite geht via aber eh nie, gehören doch zum größten taiwanesischen chemiegiganten. die basteln einfach in ruhe immer weiter an irgendwas.
ich hoff, es klappt mit der konkurrenz zum atom.

OmaKuschel
26.02.2009, 22:49
Damals gab es halt nix besseres!

Weder bei Super Sockel 7 noch beim Athlon zu gebrauchen, aber da war Ali und co. ja auch nicht besser.

Besonders negativ ist mir noch der KT266A in Erinnerung, da das MSI nie richtig funktioniert ha (USB Totalausfälle) oder natürlich die obligatorischen Soundaussetzer dank PCI-Bug.

Erst mit NVidia hatte AMD wirklich vernünftige Chipsätze zur Verfügung!

MusicIsMyLife
26.02.2009, 22:50
Ich muss gerade wieder spontan an mein All-Time-Favourite-Mainboard Abit Kx7-333R zurückdenken....

Ich habe meine Hardwarejunkie-Laufbahn quasi mit Via begonnen und so manch schöne Stunden erlebt. Da ich im Prinzip nie Probleme mit den teils sehr problembehafteten Chipsätzen hätte (hauptsächlich, weil ich mein System nie so genutzt habe wie heute, wo mir der ein oder andere Bug sicher ein paar graue Haare bescheren würde), kann ich nur positiv an Via zurückdenken.

gruenmuckel
26.02.2009, 22:50
Ich finde das sehr schade.
Die Chipsätze waren nie die schnellsten und es gab leichte Zicken (die man aber immer umschiffen konnte), aber die Bretter liefen normalerweise superstabil.
Die Sache mit der schlechten PCI-Performance war mit der VT8235 gegessen meine ich.
Die Boards konnte man auch nicht technikaffinen Usern empfehlen da sie einfach liefen. Irgendwann haben die Anrufe von NForce-Usern einfach genervt.

deoroller
26.02.2009, 22:54
Ich vermisse VIA nicht. AMD hat gute Chipsätze. Damit will ich nicht sagen, dass der Mohr seine Schuldigkeit getan hat (Sprichwort). VIA hat sich aus eigenem Entschluss von der Bildfläche verabschiedet und spezialisiert, so wie Matrox.
Ich habe selbst noch einen PC mit DFI-Mainboard mit MVP3-Chipsatz und K6-3+.
9 Jahre auf dem Buckel und noch kein Elko kaputt. :)
Ein weiterer PC hat ein Shuttle-Mainboard mit KT266A und Duron 1200, auch schon 6 Jahre in Betrieb.
Ewig wird aber nichts laufen.

Undergroundking
26.02.2009, 22:55
vor allem waren sie im vergleich zu den nvidia pendants passiv gekühlt.

die kleinen nervigen lüfter auf den nvidiachipsätzen... wie gruselig.

probleme hatte ich auch nie. aber wie ich vorhin schrieb, den leuten bei via gehts gut. sicher im schoß eines imperiums basteln die vor sich hin und müssen irgendwie auch net erfolgreich sein.

genervt
26.02.2009, 22:57
3-4 VIAs darf ich mein eigen nennen. Von den Bugs bin ich weitgehend verschont geblieben. Auch wenn die SATA-Kompatibilität mir letzte Woche einiges Kopfzerbrechen bereitet hat. Davor war ich allerdings sehr zufriden. Seit dem KT600 hatte VIA wieder ordentliche Chips am Markt. Mein KT800Pro ließ sich wunderbar übertakten. Gerade jetzt, wo Nvidia die AMD-Plattform eher stiefmütterlich behandelt vermisse ich VIA. :(

ASrock_User
26.02.2009, 22:59
Ich würde sagen - JA, falls das Produkt stimmt. Ich hatte in meiner Laufbahn schon viel Spaß mit Via Boards, aber auch einige düstere Stunden. Wenn ich an die letzten Chipsätze denke, die leider sehr buggy waren (KT890 hat Prbleme mit nV PCIe Grakas [wobei nV wohl auch nicht ganz unschuldig zu sein scheint]) kann mit VIA auch gestohlen bleiben.

MusicIsMyLife
26.02.2009, 22:59
vor allem waren sie im vergleich zu den nvidia pendants passiv gekühlt.


Mag sein, dass es an Abit lag (deren Boards habe ich zu Sockel A-Zeiten fast ausschließlich genutzt), aber deren Via-Boards waren alle aktiv gekühlt.

vibeseeker
26.02.2009, 23:03
Konkurrenz belebt das Geschäft und grad bei Chipsätzen hat man ziemlich wenig Auswahl. Entweder ein AMD Brett mit 770/790 und SB700/750, im prinzip fast alles identisch bis auf Einzelheiten, oder Nvidia. Ein paar VIA Chipsätze wären nicht schlecht wenn diese ihre eigenen Vor-und Nachteile mit sich brächten. Mehr Spielraum für uns Bastler :)

Undergroundking
26.02.2009, 23:08
Mag sein, dass es an Abit lag (deren Boards habe ich zu Sockel A-Zeiten fast ausschließlich genutzt), aber deren Via-Boards waren alle aktiv gekühlt.

also meine msi und asus boards waren alle passiv.

KT 133, KT 266a und KT880

kickloch
26.02.2009, 23:11
Ich war eigentlich immer großer Via-Fan. Vom MVP3 bis zum K8T880 Pro bin ich quasi durch dick und dünn mit AMD+VIA gegangen. Schlechte Erfahrungen halten sich eigentlich sehr in Grenzen, mag natürlich daran liegen, dass ich z.B. nie ein Board mit 686B Southbridge gekauft habe. Aber ansonsten, AGP4x später 8x und übrigens auch mit aktiven Fastwrites waren ehrlich gesagt nie unstabil, geschweige denn unmöglich zu betreiben. Ich finde, die Boards liefen alle total geschmeidig und ich war immer total sauer auf NV, weil sie mit ihrem Drecksmarketing Via sooo schlecht aussehen lassen haben, auch wenn die 0,3% Performancevorteil, falls vorhanden, sowieso niemand gemerkt hat. Ich sag nur Dualchannel auf Sockel A, Hammerfeature harrharr. Mittlerweile hab ich mich allerdings auch mit AMD/ATi Chipsätz angefreundet, aber VIA wird mir in guter Erinnerung bleiben.

Dalai
26.02.2009, 23:13
also meine msi und asus boards waren alle passiv.

KT 133, KT 266a und KT880Das ASUS A7V266-E war nicht passiv gekühlt! Ich erinnere mich noch sehr gut, dass ich den Chipsatzquirl vor dem Einbau gegen einen passiven Zalman getauscht habe. Das A7V133 sowie A7V333 (und die Nachfolger mit KT400) waren passiv.

@Topic: Vermissen tue ich Via nicht, aber es wäre gut, wenn sie noch im Markt wären - natürlich mit brauchbaren Chipsätzen. Denn Konkurrenz belebt das Geschäft.

MfG Dalai

cpushreder
26.02.2009, 23:19
ich habe für "Nein, die können mir gestohlen bleiben!" gevotet, aber so drastisch würde ich es nicht ausdrücken wollen. sie haben gute chipsätze gebaut und hatten ihre daseinsberechtigung.
nun da sie nichts mehr produziert haben was brauchbar ist, haben sie auch keine berechtigung am mark mitzumischen. es heisst ja auch "entweder ganz, oder garnicht"

Nero24.
26.02.2009, 23:19
Also im Bezug auf die Chipsatz-Kühlung erinnere ich mich vorwiegend negativ an die ersten VIA KT133 und KT133A Chipsätze, deren Boards praktisch alle einen "Quirl" hatten, der die Eigenschaft besaß schon nach wenigen Wochen "unrund" zu laufen und nach spätestens einem Jahr den Geist aufzugeben :]

Bei den ersten Athlon 64 Chipsätzen allerdings - das stimmt - glänzten die VIA-Boards überwiegend mit passiver Chipsatz-Kühlung; wie die NVIDIA-Boards übrigens auch.

Woodstock
26.02.2009, 23:21
Mein erstes Board ( A7V133 ) für einen AMD hatte eine KT133a. Bei Kunden hatte ich viele KT133 Boards verbaut.
Keine besonderen Auffälligkeiten. Auch nicht bei den paar Vorgängern mi MVP3 die ich verbaut haben.
Dann habe ich mir eine 2. A7V133 Platine besorgt und nur ärger gehabt. Hardware die in meinem anderen Rechner mit gleichem Board lief macht damit nur Zicken.

Dann hatte ich bei einem Bekannten ein Board mit MSI KT266 verbaut. Wir mußten die unmöglichsten Settings im Bios einstellen damit es stabil lief. Aber dann lief es wirklich.
Bei einem andren Kunden ein Board mit KT266a gehabt. Da hatte ich auch viel Markenspeicher verbauen dürfen bis ein paar sauber damit lief.

Genervt habe ich dann mein eines A7V133 durch ein MSI KT3 Ultra ARU ersetzt.
Ein absolutes Traumboard. Stabil bis zum abwinken egal mit welchem Speicher.
Durch die positiven Erfahrungen mit dem MSI habe ich mich zu zum Kauf eines A7V333.
Das genaue gegenteil vom MSI. Ein absolutes Nervenboard. Zum kotzen das Teil. stabil war was anderes.

Dann hatte ich noch ein paar extrem durchwachsene Erfahrungen mit KT 600 Brettern. Auch wieder massive Probleme die mit dem Speicher stabil zu bekommen. Ein anderes war in einem FSC Rechner drin und läuft bis heute wie eine 1.

Ich habe von der recht schlechten PCI Performance der Nforce 1 und 2 Chipsätze mal abgesehen mit Nforce Brettern so gut wie null Probleme gehabt. Sowohl bei mir als auch bei Kunden.

Aufgrund dieser meiner Erfahrungen habe ich mit Nein gestimmt. Obwohl ich das verschwinden von Via mit einem lachenden und einem weinenden Auge sehe.
es wäre schon nicht schlecht ausser AMD/ATI und Nvidia noch einen Chiphersteller zu haben.
Vor allem bei Intel fehlt eine echte Alternative. Wobei auf der anderen Seite Intel schon immer am besten mit Intel lief :)

skelletor
26.02.2009, 23:22
Mein 2. Rechner hatte ein Abit KT7-100 Raid Board mit VIA KT133 Chipsatz, und ich hatte es jahrelang sehr stabil und mit mehreren Prozessoren (Athlon 800 MHz und Athlon Thunderbird "B" 1400 MHz) und Grakas (Elsa GeForce2GTX und ATi Radeon 9700 Pro) Als Soundkarte hatte ich erst eine ISA Soundkarte und danach eine SB16Pro.

Im Moment habe ich "immernoch" ein A8V Deluxe mit VIA K8T800Pro Chipsatz, ebenfalls mit mehreren Prozessoren (Winchester 3500+; Opteron 185) und Grakas (Radeon 9700Pro; GeForce7800+; Radeon 3850 AGP) betrieben.
Ich war und und bin sehr zufrieden.

-> schade, dass VIA nichtmehr mitmischt.

Edit: meinen Chipsatzkühler auf dem Abit Board habe ich nach knapp 1,5 Jahren auch ausgetauscht, weil der "geröhrt" hat ohne ende ^^ die kleine Nervensäge die.... :)

gruß
skell

theblind
26.02.2009, 23:23
Hi !

Sicherlich vermisst keiner die VIA Bug-schaft, aber eine weiter Alternative dennoch... nvidia benennt ihren alten Wein nur um und AMD/ATI sind auch eher altbackend als innovativ.

Cu.

Undergroundking
26.02.2009, 23:24
Das ASUS A7V266-E war nicht passiv gekühlt! Ich erinnere mich noch sehr gut, dass ich den Chipsatzquirl vor dem Einbau gegen einen passiven Zalman getauscht habe. Das A7V133 sowie A7V333 (und die Nachfolger mit KT400) waren passiv.

@Topic: Vermissen tue ich Via nicht, aber es wäre gut, wenn sie noch im Markt wären - natürlich mit brauchbaren Chipsätzen. Denn Konkurrenz belebt das Geschäft.

MfG Dalai


ich sagte, ich hatte msi und asus.

siehste da irgendwo n aktiven lüfter? ;)

http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.yopi.de/image/prod_pics/102/e/102653.jpg&imgrefurl=http://www.yopi.de/MSI_KT2_Combo_MS_6764_Motherboards_Socket_A&usg=__St-7b2UqKmJN9TC1_pZuOXewZE0=&h=200&w=200&sz=26&hl=de&start=9&um=1&tbnid=IaZmA7Shzs48yM:&tbnh=104&tbnw=104&prev=/images%3Fq%3Dmsi%2Bkt%2B266a%2Bvia%2Bmainboard%26um%3D1%26hl%3Dde%26sa%3DN

Dalai
26.02.2009, 23:31
@Undergroundking:
Und ich schrieb von diversen ASUS Boards. Zu MSI hab ich nix gesagt, weil ich nie eins hatte. Ich hatte immer nur ASUS, weil das die einzigen waren, die eine vernünftige Int Request Tabelle hatten, die für mich wichtig war, um Sound- und TV-Karte unterzubringen.

MfG Dalai

OBrian
26.02.2009, 23:33
Die alten Probleme mit KX133 und SB686B sind ja lange her. Die Chipsätze danach sind eigentlich alle gut gewesen. Die PCI-Performance war z.B. besser als bei allen anderen Mitstreitern, sparsam waren sie auch. Und die Treiber werden ja heute noch gepflegt!

Also von mir aus könnten die gerne wieder einsteigen.

Undergroundking
26.02.2009, 23:34
@Undergroundking:
Und ich schrieb von diversen ASUS Boards. Zu MSI hab ich nix gesagt, weil ich nie eins hatte. Ich hatte immer nur ASUS, weil das die einzigen waren, die eine vernünftige Int Request Tabelle hatten, die für mich wichtig war, um Sound- und TV-Karten unterzubringen.

MfG Dalai


es gab viaboards mit aktiver kühlung und welche ohne, ich hab mich immer für boards ohne aktive kühlung entschieden, weil tests damals sagten, dass es nicht notwendig war. eher spielerei.

im gegensatz zu nvidiachipsätzen, da war aktive kühlung pflicht. hitzköpfe eben.

Grüße

PS. wenn man die kleinen nettops von via kommen. board cpu und gpu,alles von via. damit können die wieder erfolgreich werden.

Fl3X
26.02.2009, 23:42
Ich habe mit JA gestimmt obwohl ich nie mit irgendeinem VIA Board zufrieden war. Dennoch belebt Konkurrenz das Geschäft und ich finde es erschreckend wie klein der Chipsatzmarkt doch geworden ist.
Was ist mit SIS, vermisst die Niemand ? Das waren wunderbare sparsame Mainstreamchipsätze, die ich jedem VIA Chipsatz vorgezogen habe.

migmicha
26.02.2009, 23:43
Aktuelle Chipsätze sind vernünftig, günstig, oft passiv gekühlt und ein Bisschen Auswahl hat man auch. Der Markt ist meiner Meinung nach gut aufgestellt, ob nun Via dabei ist oder nicht. Via ist gegangen, AMD/ATI gekommen.
Mir ist es egal.

Defragmentizer
26.02.2009, 23:43
in anbetracht der Tatsache, dass meine beiden einzigen Via Chipsätze, der KT800 und der KT800Pro, mir immer gute Dienste geleistet haben und sich der Pro immernoch in meinem Hauptsystem befindet (und der andere wöchentlich genutzt wird) sage ich ja.

Ventus2cx
26.02.2009, 23:57
Ich habe auch mit JA gestimmt, gute Erfahrungen habe ich auf dem Sockel 7 mit dem MVP3 (DFI K6XV3+ , DFI P5BV3) gemacht, der im Gegensatz zu Alis Lösung (irgendein MSI Board) deutlich streßfreier im Handling war.

Die Sockel A VIAs wurden quasi immer besser, vom KT133 an über den KT266A und dem geliebten KT333 (auf dem besten Board aller Zeiten, dem KX7-333R von Abit) zum Höhepunkt in Form vom KT600, als quasi stabilsten Chipsatz damals.

Weitere VIA Chipsätze habe ich dann leider nicht mehr in Betrieb gehabt....von ein paar Intel-Lösungen mal abgesehen.

Alles in allem kann ich mich nicht daran erinnern, dass es mal richtige Probleme mit einem VIA Chipsatz gab.
Muss aber auch sagen, dass ich damals aber auch mehr Leidensbereitschaft gezeigt habe;D
(das könnte meine Sicht im Nachhinein etwas verzerren)

Dalai
26.02.2009, 23:59
Was ist mit SIS, vermisst die Niemand ? Das waren wunderbare sparsame Mainstreamchipsätze, die ich jedem VIA Chipsatz vorgezogen habe.Ich vermisse SiS nicht, im Gegenteil: die haben eine Menge dazu beigetragen, dass Boards bestimmter Hersteller einfach Schrott waren. Ich erinnere dazu nur mal an das K7S5A und diverse andere. Diese Single-Chip-Chipsätze von SiS waren auf den Boards, die ich erlebt habe, einfach Scheiße, auf die ich liebend gern verzichtet habe. OK, eine Ausnahme gibt's: ein Sockel A Asrock mit nem SiS bei einem Freund läuft problemlos *wunder*.

MfG Dalai

doncortez
27.02.2009, 00:04
Via ist gegangen, AMD/ATI gekommen.
Genau! Ich kann ehrlich gesagt auch nicht so wirklich nachvollziehen, warum sich hier auf einmal alle über mangelnde Konkurrenz beklagen. Wenn wir mal kurz zum Sockel A zurückdenken, gab's da zum Ende hin die Wahl zwischen nForce2 oder KT400/600. Meinethalben kamen noch ein paar SiS Chipsets im unteren Preisbereich dazu, aber das war's dann ja auch. *noahnung* Und wie schon völlig richtig erwähnt, kam dann halt mit dem Verschwinden von VIA ATI ins Geshäft. Ich würde es zwar durchaus begrüßen, wenn VIA mit konkurrenzfähigen Chipsätzen z.B. für den AM3 zurückkommen würde, aber eine marktwirtschaftliche Notwendigkeit sehe ich da jetzt nicht wirklich. Billiger können die Boards ja schon kaum noch werden. ;)

PS: Im Büro-PC meiner Mutter werkelt auch seit Jahren ein Athlon XP 2400+ auf nem AsRock Board mit KT400a Chipsatz völlig problemlos vor sich hin - allerdings musste ich auch noch nie ein Board wegen Problemen mit dem Chipset tauschen; vlt. hatte ich bisher einfach Glück in der Beziehung ;)

Kingalive
27.02.2009, 00:08
Meine Via Karriere startete mit einem Asus KT133a Board und einem 1200er Thunderbird, aka Heizschleuder.
Die Southbridge hat mir damals meine mit V90 Modem hart erkämpfte MP3 Sammlung zerschossen. :]
Aber die Probleme waren zu umschiffen.. Lief ansonsten halbwegs anständig.

Weiter ging es mit einem KT266A auf einem Gigabyte Board. Das war pflegeleicht und gut.

Später ging ich privat richtung Nforce 2 und hab auch viele verbaut.
Der war eigentlich gut aber teilweise eine kleine Diva und hatte auch seine Macken.
Übrigens starben letztes Jahr reihenweie und in kurzen Abständen Asus A7N8X-Deluxe Boards bei Kunden und mein privates und oft benutztes Abit NF7-S läuft noch heut problemlos.

In der Firma hab ich danach SIS auf billigst Asrocks verbaut und die tun noch heut wie am ersten Tag.

K8T800Pro hab ich auch einige verbaut und war und bin zufrieden. Nur bei meinem Arbeitsrechner wurde die Platte ab und an nicht auf Anhieb gefunden, aber ansonsten gibts nix zu jammern.

Vermissen mag ich VIA da eigentlich nicht. Die neueren AMD Chipsätze sind einfach besser. Wenn die VIA's auch nicht schlecht waren und man gerne die Wahl hat.

LG

Cr@zed^
27.02.2009, 00:10
Ich liebte mein Abit KT7 Max mit dem KT133A

Auch mein Epox 8K3A+ mit KT 333 werd ich auch nie vergessen, FSB 180*10 mit nem Athlon 1600 :D und dem guten Samsung 333er CB3 Ram. <3 <3 <3

Ich vermisse VIA schon irgendwie, muß ich mal so feststellen.

Zidane
27.02.2009, 00:11
Ich vermisse z.t schon SIS/VIA/ULI, da man für den AMD Sektor echt nur ATI und NV hat, was mich wiederum bei Intel gar nicht stört.

Die letzten und evt. kommenden AMD Systeme habe ich mit "Nvidia" Brettern bestückt, nach Wahlmöglichkeit auf den N-Force 5 bassierenden Unterbau da er recht unproblematisch ist.

Von VIA hatte ich ab Sockel A bis Sockel 939 ü. Sockel 754 die Chipsätze KT133A+686B, AMD761+686B, KT-600, K8T800 Pro. davon waren die beiden letzten die ausgereiftesten Chipsätze. Die VIA-SB sorgte auch auf dem AMD Brett für Probleme. Die man durch verschiedene Lösungen mehr oder weniger in den Griff bekam.

Allerdings konnten auch die Hersteller ihren positiven o. negativen Teil dazu beitragen.

Negativ Beispiele sind hier mal das Epox EP-8KRA2+ o. Asus K8V-SE Deluxe die es beide geschafft haben ein fast unbrauchbares Board auf dem Markt zu werfen. Das Epox weil einfach zuviele Bugs vorhanden waren, und das Asus eine Speicherzicke ist. Selbst erlebt und auch im Review bei Hardwareluxx nachzulesen. Das Board zickt bei 2x 512 MB Aeneon DDR-1 PC-3200 (DS) @ 400Mhz rum. Erst 2,8V Vmem bringen keine Fehler bei GM. Mit Std Spannung läuft mit 2 Modulen erst mal gar nichts. :]

Das Asus läuft auch heute noch, was erst kürzlich mehr Ram bekommen hatte, Bisher war da ein 512MB Transcend (DS) Modul drin. Ursprünglich sollte ein Abit KV8-Pro rein, kam dann aber doch anders.

Positive Beispiele sind hier mal das Abit KV-7 das mit dem ersten Bios bereits sehr stabil und schnell lief, lediglich SATA Support für OS-98 und nochwas wurden erst mit späteren Bios Update ermöglicht. Das Board lief auch mit 3 Modulen im 400er Modus. 1x 1GB + 2x 256MB jeweils DS. mit 2,65V MCH und 2,70V Mem GM stabil. Das gleiche braucht man um 2x1GB Module DS stabil laufen lassen zu können. Diese hätte Abit und andere Hersteller nachbessern können, weil so viele den Chipsatz z.t verpönnt hatten. Der Chipsatz wurde beim Abit allerdings aktiv gekühlt, das hätte man ebenfalls besser lösen können. Das 2 Board war das Abit AV8 Pro das übertaktet ebenfalls seine Sache recht gut macht, da gab es auch relativ wenige Probleme. Diese Boards sind auch heute bei den jeweiligen Kollegen im Einsatz. Das KV7 hatte ich 2x verbaut.

desmond1974
27.02.2009, 00:17
Ich habe mit "ja" gestimmt. In der Sockel A Ära habe ich Boards mit KT266A und KT333 gehabt, die beide unproblematisch waren, später dann noch ein So754 Board mit K8T800 (oder so ähnlich). Grundsätzlich fehlt mir die Konkurrenz auf dem Markt. Die derzeitigen AMD Chipsätze finde ich wirklich klasse und die NVidia sind auch gut, aber wir hatten zwischendurch auch mal einen prima Uli Chipsatz der mit aussergewöhnlichen Lösungen und niedrigem Stromverbrauch glänzen konnte. Diese Alternativen vermisse ich und als Kunde ist man letztendlich der Verlierer.

KIDH
27.02.2009, 00:23
...Ich erinnere dazu nur mal an das K7S5A und diverse andere. Diese Single-Chip-Chipsätze von SiS waren auf den Boards, die ich erlebt habe, einfach Scheiße...

Du hast Jehova gesagt!!! ;D

Wie kannst du nur dieses geile Board verunglimpfen...mit OC-BIOS war das dann noch zu dem Preis einfach der Knaller...eigentlich könnte ich das, was ich alles schonmal irgendwo geschrieben hab zu SiS, VIA usw blabla hier nochmal wiederholen...aber hab keine Lust.

Hab jedenfalls für Ja gestimmt...MVP3, Apollo Pro 133A und T und K8T800 Pro liefen bei mir eigentlich immer problemlos (und tuns heute noch).

Fl3X
27.02.2009, 00:37
Ich vermisse SiS nicht, im Gegenteil: die haben eine Menge dazu beigetragen, dass Boards bestimmter Hersteller einfach Schrott waren. Ich erinnere dazu nur mal an das K7S5A und diverse andere. Diese Single-Chip-Chipsätze von SiS waren auf den Boards, die ich erlebt habe, einfach Scheiße, auf die ich liebend gern verzichtet habe. OK, eine Ausnahme gibt's: ein Sockel A Asrock mit nem SiS bei einem Freund läuft problemlos *wunder*.

MfG Dalai

Und gerade das K7S5A war mein Lieblingsboard.Günstig, gut und sparsam. Wenn es lief dann lief es tadellos und das war ca 99.9% der Zeit. Alle 6 Wochen durfte man das Bios neu Einstellen weil es mal wieder die Einstellungen vergessen hatte aber ansonsten war es ein Top Board. Ein Asrock Board mit SIS746 habe ich heute noch in einem Zweitrechner verbaut. Beide liefen zu jeder Zeit Problemlos und waren im Gegensatz zu meinen VIA-Boards praktisch Bugfrei.
Was an einem Board "einfach Scheiße" sein soll weis ich nicht. Waren es die 4% Leistungsverlust oder ein paar Features die es in der Preisklasse nun mal nicht gab ?
Geht hier ja nicht um das glorreiche K7S5A sondern um VIA.

migmicha
27.02.2009, 00:45
Und gerade das K7S5A war mein Lieblingsboard.Günstig, gut und sparsam. Wenn es lief dann lief es tadellos und das war ca 99.9% der Zeit.


Alle 6 Wochen durfte man das Bios neu Einstellen weil es mal wieder die Einstellungen vergessen hatte aber ansonsten war es ein Top Board.
Das nennst du Bug-frei ???

SiS wurde nur auf Billigbrettern verbaut, die Chipsätze mögen halbwegs OK sein, aber beim Bios waren die Boards einfach nur mies. Ich habe die Dinger gehasst.
Besonders beim K7S5A muß man Rücksicht auf allen Mist nehmen.

Via:
Nach dem KT133A kam bei mir der NF410 und der ist mein aktuellster Chipsatz.
Zwischendrin hatte ich für andere oder bei anderen auch andere Boards, selbst aber nie.
Bei PentiumIII habe ich auch mehr Via, liegt wohl am Preis. Außerdem waren Via für den PIII insgesamt besser bestückt, mehr Ram als beim BX440.
Das allein hat viel ausgeglichen.

Schwarzmetaller
27.02.2009, 00:48
Ich sag mal ja...Komkurrenz belebt das Geschäft....sieht man ja heutzutage wieder gut...wenn die Konkurrenz nix neues bringt, muß man selber auch nix neues bringen.
Mal abgesehen von einigen kleineren speicherbedingten Problemchen hatte ich mit meinen Via-Boards eigentlich immer Spaß...
ECS K7VZA V3 (KT133A)...keine Probleme, genau wie beim Asrock K7VT2 (KT266A), ebensowenig beim Epox 8K9AI (KT400)....bei meiner Mom tut ein MSI k8T-Neo2 (K8T800) seinen Dienst...ebenso problemlos...
Das waren zwar alles keine Highend-Boards, aber die liefen/laufen ohne jegliches Problem..Chipsatztreiber draufbügeln und läuft.

KIDH
27.02.2009, 01:00
Besonders beim K7S5A muß man Rücksicht auf allen Mist nehmen.

Ich mußte da auf gar nichts Rücksicht nehmen...hab überall das schärfste eingestellt und der Alzheimer-Bug hat mich auch nicht betroffen...weiß man ja bis heute nicht wie der ausgelöst wurde, ich hatte zwei oder drei K7S5A längere Zeit in Betrieb - ohne Probleme.

Der 735 war eigentlich der beste Chipsatz den SiS je rausgebracht hat. Als er rauskam war er auf der Höhe der Zeit und sehr schnell. Daß er nur auf das K7S5A und ein baugleiches Board von PCChips kam, ist wieder ne andere Sache...auf einem Abit, Asus oder Gigabyte Board hätte man da sicher noch viel rausholen können. Dann ist da noch der 746...aber das wars auch schon. Ansonsten kann man zu SiS nur sagen "läuft" (aber alles andere als wahnsinnig performant)...VIA war zwar meist nicht "Performance-King" aber man konnte sagen "stabil und relativ" schnell. (stabil -> meine Erfahrung mit unzähligen VIA-Brettern)

Zidane
27.02.2009, 01:07
Das nennst du Bug-frei ???

SiS wurde nur auf Billigbrettern verbaut, die Chipsätze mögen halbwegs OK sein, aber beim Bios waren die Boards einfach nur mies. Ich habe die Dinger gehasst.
Besonders beim K7S5A muß man Rücksicht auf allen Mist nehmen.

Via:
Nach dem KT133A kam bei mir der NF410 und der ist mein aktuellster Chipsatz.
Zwischendrin hatte ich für andere oder bei anderen auch andere Boards, selbst aber nie.
Bei PentiumIII habe ich auch mehr Via, liegt wohl am Preis. Außerdem waren Via für den PIII insgesamt besser bestückt, mehr Ram als beim BX440.
Das allein hat viel ausgeglichen.

Der Pentium III hatte das "Privileg" im Laptop einen würdigen Intel-Chipsatz zu bekommen, bei dem Desktop-Chipsatz war beim BX auch schon Feierabend.

Oder wie sonst hielt es Intel nicht für nötig mein Laptop-Chipsatz in Form einen Intel i830MP/GM+ICH3 nicht für den Desktop zu bringen, und Pentium 3-S support (Tualatin mit 512K @ 1,2GHz) Statt dessen gabs nur schlechteres o. Rambus.

Der Chipsatz hat UDMA-100 Support, AGP-4x, SDR-RAM Interface für max 1GB u.s.w , aber diese Frage kann wohl nur Intel selbst beantworten. Die ersten VIA-P3 Chipsätze mit lahmen Ramdurchsatz, waren auch nicht der Hit. Hatte so ne Gurke mal live hier. Da war selbst ein Aldi PC mit Pentium 3 und SIS Chipsatz schneller, soweit ich mit da noch entsinnen kann.

CrazyStrump
27.02.2009, 01:19
an via-boards denke ich eher mit bauchschmerzen zurück. nicht funktionierendes usb, ide was nur mit via-treiber fehlerfrei lief.

via als marke selbst vermisse ich eher weniger. ich vermisse via eher weil es kaum mehr eine auswahl gibt. man kann bei chipsätzen nur noch zw. nv und amd oder nv und intel wählen.

amds-chipsätze sind sicher gut, die treiber aber zum teil mies.Ohne Konkurrenz wird da seitens AMD auch nicht wirklich Druck sein noch eine Kohle zu zu legen. Wenn sich nv langsam verabschiedet sieht es nicht gut aus.

Tomato
27.02.2009, 01:30
Es gab da noch mehr Bugs bei Via. Z.B. konnte der K8T890 nix mit Dual Cores anfangen, obwohl er das sollte.;) Oder beim Asus A7V880 funktionierte die PCI Fixfrequenz nicht. (Asus Problem).
Via und SiS könnten vielleicht wieder eine Chance bekommen, wenn immer mehr Funktionen in die CPU wandern, und sie somit ihre langjährige, überlegene Erfahrungen im SB Bereich auspielen können.

HAL9001
27.02.2009, 01:34
Vermisse eher SIS als VIA.
Das K7S8XE+ von ASRock war super (allerdings an defektem Elko gestorben), auch die K7S5A´s von ECS liefen bei mir einwandfrei.

aspro
27.02.2009, 01:37
Ich hatte zwar nie etwas von VIA, aber elleine deshalb, weil dadurch ein Konkurrent wegfällt, werd ich sie schon irgendwie "vermissen". Sieht man ja was passiert, wenn, wie derzeit auf Sockel 1366, keine Konkurrenz herrscht: Mondpreise. Und das ist sicherlich auch nicht bei AMD ausgeschlossen, wenn nVidia mal den Anschluss verpasst.

KIDH
27.02.2009, 01:43
Vermisse eher SIS als VIA.
Das K7S8XE+ von ASRock war super (allerdings an defektem Elko gestorben), auch die K7S5A´s von ECS liefen bei mir einwandfrei.

Damit hast du, wie ich weiter oben schon geschrieben hab, auch schon die Glanzlichter von SiS gesehen. ;D

Der Rest war eher "stabil aber lahm" und teilweise auch nervig...wenn ich da z.B. an die SS7 Chipsätze zurückdenke *grusel*.

FalconFly
27.02.2009, 01:43
Im Moment tippe ich den Text auf einem VIA K8T890 Chipsatz und Phenom 9550.

Im Gegensatz zu den damals wenig performanten Alternativen von SiS (Sockel A) boten mir VIA-Chipsaetze immer alles was ich brauchte bei attraktiv niedrigem Stromverbrauch (NVidia konnte gerade bei diesem Thema sehr lange Zeit keine Lorbeeren ernten). ULi gab ebenfalls sehr gute Chipsaetze oder -Kombinationen ab, ist aber bekanntlich im Rachen von NVidia verschwunden.

Von daher gab es hier nie Grund zur Klage mit VIA, IMHO schade dass sie nichts mehr abliefern.
(hatte seit MVP3 So7 eigentlich fast nur VIA, in Reihenfolge KT133, KT133a, KT266, KT266a, KT333, KT333a, K8T800, K8T800pro und K8T890 ueber SoA, So754, So939 bis nun AM2). Schattenseiten habe ich zumindest persoenlich trotz 24/7-Betrieb nie erlebt, da kommen mir eher andere Problemchipsaetze in den Sinn...
In den ganz grob geschaetzt ~1,5 Millionen Betriebsstunden mit VIA habe ich nichts Negatives in Erinnerung - abgesehen davon, dass man immer gut beraten war, um der Performance willen auf die Version mit dem kleinen aber wichtigen Zusatz a zu warten ;)

Mit dem KT266a hatte VIA IMHO den AMD-Chipsatz schlechthin geschaffen, einer der Wegbereiter des damaligen Erfolgs der Athlons.

Ist jedenfalls schwer geworden, Boards/Chipsaetze mit niedrigem Stromverbrauch und ohne Feature-Overkill oder unnoetige (nicht elektrisch voll deaktivierbare) IGPs zu bekommen.
Etwas mehr Konkurrenz/Vielfalt wuerde da wirklich nicht schaden, wuerde mich ueber neue VIA-Chipsaetze jedenfalls freuen.

Fl3X
27.02.2009, 01:57
Das nennst du Bug-frei ???

SiS wurde nur auf Billigbrettern verbaut, die Chipsätze mögen halbwegs OK sein, aber beim Bios waren die Boards einfach nur mies. Ich habe die Dinger gehasst.
Besonders beim K7S5A muß man Rücksicht auf allen Mist nehmen.

Via:
Nach dem KT133A kam bei mir der NF410 und der ist mein aktuellster Chipsatz.
Zwischendrin hatte ich für andere oder bei anderen auch andere Boards, selbst aber nie.
Bei PentiumIII habe ich auch mehr Via, liegt wohl am Preis. Außerdem waren Via für den PIII insgesamt besser bestückt, mehr Ram als beim BX440.
Das allein hat viel ausgeglichen.

Das hat mich bei dem 35DM (!) Board damals absolut nicht gestört. Ich war damals entnervt von einem 686B VIA Board umgestiegen was weder mit 133MHz FSB klar kam noch in der Lage war Daten fehlerfrei von Platte zu Platte zu kopieren. Rücksicht nehmen musste ich beim K7S5A auf nichts ... das lief wie ein Hatz-Diesel. Das Bios war auch OK, mit dem OC Bios konnte man sogar ein paar Extra-MHz aus dem XP rausholen.

KSTC
27.02.2009, 02:19
Jain!

Auf der einen Seite würde ich einen alternativen Chipsatzanbieter bevorzugen, da die Innovationen dann meist schneller vollzogen werden können und die Preise für den Endverbraucher relativ in Ordnung sind.

Auf der anderen Seite, hatte ich in der Vergangenheit einfach zu viele Probleme mit VIA, die hier einen ganzen Absatz füllen würden...

migmicha
27.02.2009, 03:02
Ist jedenfalls schwer geworden, Boards/Chipsaetze mit niedrigem Stromverbrauch und ohne Feature-Overkill oder unnoetige (nicht elektrisch voll deaktivierbare) IGPs zu bekommen.

Moderne Boards in der Gesamtheit sind den alten Teilen weit überlegen, gerade was auch geringen Energiebedarf angeht. Zeig mir mal SoA mit 30W Gesamtsystem im Leerlauf, heute mit Intel oder AM2 keine Kunst. Mit PIII ohne Asus schafft man das auch noch ganz gut, aber das war es auch schon.

Solange man nicht spielt oder mehr als 1 Bildschirm hat, braucht man gar keine extra Grafikkarte mehr. Die IGP unterstützen sogar HDTV, wozu also eine extra Karte? Zu PIII-SoA-Zeiten waren die wenigen IGP eine Katastrophe.


mit dem OC Bios konnte man sogar ein paar Extra-MHz aus dem XP rausholen. Ich rede vom Standard ohne Bios-Mod.
Wie das Mod-Bios war, weiß ich nicht.

Fl3X
27.02.2009, 03:31
Das war das gleiche Bios wie das Originale, nur das es ein paar mehr Frequenzen bei dem FSB zur Auswahl hatte. War aber eh hinfällig da man den FSB eh unter Windows per SetFSB ändern konnte.

KIDH
27.02.2009, 03:51
Das war das gleiche Bios wie das Originale, nur das es ein paar mehr Frequenzen bei dem FSB zur Auswahl hatte. War aber eh hinfällig da man den FSB eh unter Windows per SetFSB ändern konnte.

Ganz so einfach isses auch nicht. ;D

Erstens hab ich die zusätzlichen Frequenzen geschätzt...hatte damals den WG-Server auf 147MHz FSB laufen...der hat auch 35-40 °C Raumtemp mitgemacht im Sommer und da lief noch Folding@Home drauf...Spitze waren glaub 67°C CPU-Temp...die Elkos sind nach vielen Jahren etwas aufgebläht, aber andere Borads wären schon längst über den Jordan gegangen. Mit SetFSB wollte ich jedenfalls nicht rumfummeln, auch wenn man damit das Board auf 166 hieven konnte und sogar einen passenden AGP/PCI-Teiler hatte, wenn mans richtig gemacht hat.

OK...jedenfalls war das noch nicht alles...da sind einige Werte umgestellt (einige davon kriegt man als User nicht zu sehen)...udn außerdem gibt es ne Stange mehr Optionen bzw man kann einiges ne Stufe schärfer einstellen (RAM-Timings usw)!

Sefegiru
27.02.2009, 07:00
Also ich kenne VIA seit dem MVP3/4 und KX133. Hab dann alles durch über KT133(A), 266(A) bis KT880. Was zwischendrin immer mal wieder ärgerlich war sind diverse Bugs wie zum Beispiel der Southbridge Bug mit Creative Soundkarten der mich aber nie betraf. Die Athlon64 Chipsätze waren auch okay, vor allem K8T800 und K8T800 Pro. Einzig das Drama um die erste, nicht DualCore fähige Revision, des K8T890 war schade. Das hat sehr viele enttäuscht und das Problem das "Bielefeld" einfach nicht fertig wurde und dann auch nicht das war was man erwartet hatte.

Der bereits fertig entwickelte K8T900 kam bis auf Sample Boards leider nie auf den Markt. O-Ton war damals, "die Hersteller und Massenkiddie-OC Käufer stehen halt auf Sli und Heatpipes. Beides haben und brauchen wir nicht." Obwohl sie mit dem K8T900 auch Multichrome und 2 x PCI x16 anboten. Naja ich finde es schade denn mitbewerber schaden nie.

Was mir besonders imponiert ist der gute, nein hervorragende Treibersupport und das auch jetzt noch Jahre nach Einstellung der Produktion der diversen Chipsätze. Sowas ist klasse und sollte sich andere Hersteller mal abschauen.

SiS ist wieder was ganz anderes, der 735 war top, der 748 mit SB964 dann auch wieder aber es gab kaum Anbieter und als selbst ASRock sie nicht mehr verbaute war es vorbei. Der 755FX kam da ja auch nie in den Endkundenmarkt.

ICEMAN
27.02.2009, 08:26
Ich hatte damals mit den KT 133a und KT 266a keinerlei Probleme. Zum glück wenn ich immer gelesen habe wie viel Probleme die anderen immer hatten.

Leider waren die Chipsätze nicht wirklich schnell als dann der nForce 2 kam, weswegen ich dann auch auf solch ein Mainboard umgestiegen bin.

Ich würde sagen, dass es für den Markt nicht schlecht wäre, wenn mehr alternativen da wären. Wirklich vermissen du ich VIA nicht;) hab aber trotzdem für VIA gevotet, weil sie so schlecht nicht waren.

jessebee
27.02.2009, 08:34
Habe auch mit 'ja' gestimmt, obwohl ich, ähnlich wie viele andere hier, durchaus auch massive Probleme mit VIA-bestückten Billigboards hatte.

Ein VIA-Chipsatz ist mir aber immer noch sehr positiv in Erinnerung, dass ist der Apollo MVP3. Während die meisen Leute hier (einschließlich Nero24 ;D ) den zickigen ALI Aladdin und insbesondere das ASUS P5A-B als 'DIE SS7-Plattform' gehyped haben, nur weil er ein paar MB/s mehr Busdurchsatz brachte, hatte ich die besseren Ergebnisse mit dem VIA MVP3. Der war stabiler, machte keine Probleme im Zusammenspiel mit nVidia-Karten und ließ sich deutlich besser übertakten. Das hat die höhere Pro-Takt-Performance der ALI-Plattformen ausgeglichen. Ich glaube, mit dem K6-2+ 500 bin ich damals auf einem Soltek MVP3-Board bis 630 MHz oder mehr gekommen, das Asus P5A-B hat beim Bootversuch mit 610 oder 615 MHz mein Windows zu Brei verarbeitet. ;D

Mit späteren Chipsets, wie KT133 und KT266 habe ich überwiegend schlechte Erfahrungen gemacht, was aber sicher auch teilweise den Billigboards anzulasten ist, auf denen sie verbaut waren. Schlechte Busperformance, defekten OnChip-Sound, AGP-Probleme - das kenn ich alles live. So bin ich dann schlussendlich zu K7-Zeiten auf nVidia und den nForce2 umgestiegen. Auch wegen des DCM. VIA hat ja ewig gebraucht, um den KT880 gebacken zu kriegen, da war die K7-Ära eigentlich schon vorbei...

Greetz, Jesse

MusicIsMyLife
27.02.2009, 08:36
Auch mein Epox 8K3A+ mit KT 333 werd ich auch nie vergessen, FSB 180*10 mit nem Athlon 1600 :D und dem guten Samsung 333er CB3 Ram. <3 <3 <3

Mein Kx7-333R und mein 1600+ liefen im Alltag mit 205x9, CPU Command Decode FAST und 512 MB mit BH5 und 2-2-2-5. Das war Prime-, Zock- und Seti-stabil. Ab 208 MHz FSB ist meine Soundkarte ausgestiegen, bei 215 MHz war dann auch bei meiner 9700 Non-Pro Schluss.

Hach, waren das Zeiten..... *träum*

Terminatrix
27.02.2009, 09:04
Mein altes Epox-Board mit KT266A läuft immer noch tadellos bei einem Kollegen. War bisher mein unproblematischtestes Board. :-[

Sje8607
27.02.2009, 09:09
Also mir kann kann VIA gestohlen bleiben.
Ich habe ein paar VIA Boards hinter mir und so richtig zufrieden war ich nie damit.

Tetzul
27.02.2009, 09:46
Mein x4 940 BE läuft auf einem Board mit Via-Chipsatz.

VIA war die letzte Alternative, wenn einem die Nvidias und ATIs nicht gefallen haben, mit ihrer Featureritis.

Allein schon weil Nvidia seinerzeit den Treibersupport für NF2 viel zu früh eingestellt hat und Soundstorm2 gekillt hat, hol ich mir die nicht mehr.

=NP=Igor
27.02.2009, 10:28
Also ich war immer zufrieden mit VIA.....mich haben aber die Bugs auch irgendwie nie betroffen O_o

Abit KT7 / KT133: super Board, leider vom FSB her nicht sehr übertaktungsfreudig.
Abit KR7A / KT266A: geniales Board, dann noch Volt-mod und dem Palomino die sporen gegeben ;) Später auch noch TBred-B......lief sogar mit viel experimentiererei mit PC400
Abit KD7 / KT400: Nicht der erwartete Meilenstein, PC400 war auch nicht stabiler als vorher, aber sonst keine Probleme
Abit AV8 / KT800 Pro: eigentlich alles super....gegenüber NForce4 passiv gekühlter Chipsatz, eine Wohltat für die Ohren! Sonst war alles top....nur wegen Wechsel auf PCIe aufgegeben damals.


Ach ja....AGP 8x und Fast Write lief immer ohne Probleme bei mir!

Soran
27.02.2009, 10:28
Ja, ich persönlich kenne von meinen Mainboards zwar nur die Apollo MVP3, Apollo Pro133A, KT266A und KT600 Chipsätze, hatte mit denen aber nie echte Probleme...

loco28
27.02.2009, 10:31
Ich hatte praktisch jede VIA-Chipsatz in einsatz KT 133(a), KT 266(a), usw. Und nie Probleme gehabt.

Ich vermute, dass öfters die Probleme Mainboard bedingt waren. Das heisst, die Leute haben einfach zu billige Mainboards gekauft, und gabts jede Menge IRQ und Sharing Probleme.

Ich hatte immer Gigabyte und ASUS, und zwas die grossere Versionen, Deluxe, usw. und wie gesagt nie Probleme gehabt. Und die waren voll bestückt, und mit voll, meine ich auch voll: TV-Karte, Soundkarte, RAID-Kontroller und Grafikkarte, plus selbstverständlich die OnBoard Komponenten: LAN, IDE, S-ATA. ;D

Aber vielleicht hatte ich einfach Glück.

Manni
27.02.2009, 10:49
Also normalerweise ist Konkurrenz ja nie schlecht. Aber VIA kann gerne zur Hölle und noch weiter fahren. =)
Hab zweimal mangels Alternativen VIA Boards kaufen müssen, schlimmer geht nimmer.

mFuSE
27.02.2009, 10:50
Ein VIA Thread ... da darf ich zum bashen nicht fehlen ;D



Damals gab es halt nix besseres!

Weder bei Super Sockel 7 noch beim Athlon zu gebrauchen, aber da war Ali und co. ja auch nicht besser.

Jain, Ali hatten ihre Probleme beim guten Slot Athlon ... aber im Vergleich zu Via immer noch die bessere Alternative ;)


Besonders negativ ist mir noch der KT266A in Erinnerung, da das MSI nie richtig funktioniert ha (USB Totalausfälle) oder natürlich die obligatorischen Soundaussetzer dank PCI-Bug.

Hum ...
Der Via KT266A war - oder ist immer noch der beste Chipsatz den VIA je rausgebracht hat.
Allerdings stimme ich voll zu, MSI glänzte bei mir dadurch, das diverse Mainboards (Oder Teile davon) bei diversen Leuten einfach starben - einfach so - ohne erkennbaren Grund ...

War schon zu Sockel 7 Zeiten so, als bei meinem MSI Board plötzlich der Floppy Kontroller verstarb ...

Ich würde deine negativen Erfahrungen daher eher auf MSI schieben, als auf den KT266A.
Epox hat mit dem 8kha+ gezeigt wie es richtig geht, eines der besten Mainboards aller Zeiten.


Erst mit NVidia hatte AMD wirklich vernünftige Chipsätze zur Verfügung!


Jap ... ich liebe meine alten, korrupten jpgs aus den Tagen meiner VIA Zeit ...
Raid 0 aufm HotRod ... Backup auf die IDE Platte am Sekundären IDE Port. (Ich denke, für die wissenden muss ich nix weiter dazu sagen *lol*)


War lustig als dann die News zum VIA686b Bug aufkamen ...

Besonders lustig war meine Hardware Affinität zum damaligen Zeitpunkt ... so hatte ich alle par Monate ein neues Sockel A Board *buck*

Abit KT7, Abit KT7 Raid, Abit KT7A, Abit KT7A Raid.

Und davon jeweils noch die unterschiedlichen Hardware Revisionen, leider kam ich nicht an die 1.03 die wohl die Palominos (Oder warens schon die T-Breds?...) unterstütz hätte?



Ich feierte den Tag als VIA unterging - leider sind sie noch nicht völlig weg vom Fenster *lol*



Jeder macht mal Fehler, das gehört dazu. Aber VIA hat sich dadurch ausgezeichnet Lernresistenz bis zuletz zu sein (SATA 150/300 Inkompatibilität, keine Dualcores aufm Sockel 939 - oder sowas ähliches? ...).

Das gehört abgestraft und endlich hat VIA bekommen was sie schon seit so langer Zeit sich redlich verdient haben.



Leider machen sich einem z.Z. das Leben im embedded Bereich schwer.
Den Krampf den sie mit ihrer VIA C3 und C7 Plattform veranstalten können sie sich auch nur erlauben weil sie bisher Marktführer waren.

AMD hat es mit ihrem Geode ja nie geschafft Konkurrenzfähig zu sein.

Gott sei Dank kommt mit Intels Atom auch hier etwas frischer Wind auf ...

Manni
27.02.2009, 10:59
Ein VIA-Chipsatz ist mir aber immer noch sehr positiv in Erinnerung, dass ist der Apollo MVP3. Während die meisen Leute hier (einschließlich Nero24 ;D ) den zickigen ALI Aladdin und insbesondere das ASUS P5A-B als 'DIE SS7-Plattform' gehyped haben, nur weil er ein paar MB/s mehr Busdurchsatz brachte, hatte ich die besseren Ergebnisse mit dem VIA MVP3.Greetz, Jesse


Achja, das besagte ASUS Board war in meiner bisherigen Laufbahn das einzige das sein Leben lang ohne ein einziges Problem gelaufen ist. :)

Mein Epox Board mit MVP3 hat dagegen meinen Hass auf VIA begründet, hätte mir da schon niemals ein zweites geholt wenn es denn in der Sockel A Zeit schon Alternativen gegeben hätte.

mmoses
27.02.2009, 11:04
Also wann immer ich Hand an VIA bestückte Bretter legte, steckte ich bis zur Achsel in der Scheisse ! Also VIA, macht euer EPIA-Geraffel, aber lasst euch nie wieder hier blicken !!!

Gruss Mmoe


P.S. aber von SiS würd ich gern mal wieder was hörn......

gruenmuckel
27.02.2009, 11:06
Ah, langsam werden die Untalentierten wach. *chatt*

Locutus
27.02.2009, 11:08
Ich habe für Ja gestimmt, da ich mich nur positiv an meinen K6-2 auf einem MVP3-Board oder mein geliebtes Epox 8KHA+ mit Via KT266A Chipsatz zurück denken kann. Ich muss sagen von all den Problemen mit Via Chipsätzen habe ich nur gelesen und war nie selbst betroffen. Mit dem Athlon 64 setzte ich dann allerdings nur auf den Nforce Chipsatz. Mein aktueller X2 läuft auf einem ATI-Chipsatz. Ich glaube schon das ATI und Nvidia gute Chipsätze für den Athlon bauen, allerdings vermisse ich Via, da Konkurenz bekanntlich das Geschäft belebt. Die Boards mit wirklich guten Leistungen sind doch sehr teuer, da könnten noch ein oder zwei Mitspieler sich was dran drehen.

locutus

hot
27.02.2009, 11:11
Ein eindeutiges Ja, mehr Vielfalt könnte dem Markt auf keinen Fall schaden. Seit dem VPX waren sie eigentlich immer konkurrenzfähig.

Captn-Future
27.02.2009, 11:13
Via werde ich schon vermissen. Die Probleme hatte ich auch nicht. Jahrelang funktionierte das Mainboard mit AMD 761 und Via 686B Southbridge einwandfrei. Obwohl ich da eine TV-Karte und einen Soundblaster drin hatte. Die hohe I/O-Last sollte ja zu Fehlern führen, aber davon hab ich nichts gemerkt. Irgendwie haben die wohl den Anschluss verpasst und die Ausstattung der N+Southbridge war einfach nicht mehr zeitgemäß. 2x FireWire, 8x USB 2.0, 6x Sata2 Raid 0+1+5, 1x eSata, 1x Gigalan, HD-Audio mit SPDif in/out. Dazu 2x 16x PCIe sowie 1x 4x PCIe und zwei 1x PCIe Lanes. Dazu noch ein bischen PCI-Bus das sollte doch für jeden reichen. Hinbekommen haben sie es aber nicht.

Als nächstes wird wohl Nvidia die Segel streichen. Für AM2/2+/3 kommt ja auch nur noch aufgewärmter und umgelabelter Kram. Dann gibt es halt nur noch AMD und Intel.

Nightshift
27.02.2009, 11:15
Klar hat Via nicht unbedingt immer das Optimum abgeliefert, aber dramatisch war es wirklich nur selten.
Insgesamt war ich mit den Boards mit Via-Chips immer zufrieden und finde es daher schade, dass sich Via quasi ab Sockel 939 verabschiedet hat.

SnakePlisken
27.02.2009, 11:28
Ah, langsam werden die Untalentierten wach. *chatt*
Halt, ich bin auch noch da!


dass sich Via quasi ab Sockel 939 verabschiedet hat.
Mit dem seltsamen Aufkommen seltsamer nvidia Chipsets, hat sich VIA seltsamer Weise innerhalb von zwei Jahren von allem verabschiedet.

Bei mir läuft noch seit 5 Jahren ein Asus-K8V top und bei meinem Bruder ein Board mit K8M-890 mit nem X2 seit 2 Jahren.

Ach ja, bitte nie ULI schreiben, die hießen doch nur ein halbes Jahr so, ehe es dann zur Auflösung kam.

mmoses
27.02.2009, 11:32
Ich vermisse SiS nicht, im Gegenteil: die haben eine Menge dazu beigetragen, dass Boards bestimmter Hersteller einfach Schrott waren. Ich erinnere dazu nur mal an das K7S5A und diverse andere. Diese Single-Chip-Chipsätze von SiS waren auf den Boards, die ich erlebt habe, einfach Scheiße, auf die ich liebend gern verzichtet habe....
MfG Dalai

Wow , da musst Du aber konsequent in die "Rückläuferkiste" gegriffen haben. Ich hab seinerzeit zig K7S5A verbaut ... war zu T-bred A Zeiten sozusagen mein Leib- und Magenbrett ! Wie Lego zusammenstecken , Strom drauf und die Kiste trabte los wie ein wohlerzogenes Muli .... sowas kannte man unter Sockel A sonst gar nicht :]
Gut gut mein letztes Fummeln an einer dieser Büchsen war ernüchternd, Platte tauschen klingt erstmal überschaubar, - aber 80 Gig über Usb 1.1 saugen zieht sich wie ein Besuch bei einem minderbegabten Zahnarzt ;D ;D ....., andererseits kann man das nicht SIS vorwerfen, denn mal ehrlich ?? Bei welcher 7 Jahre alten Büchse wäre das anders ??

Mmoe

Drohne
27.02.2009, 11:43
Ein einfaches JA oder NEIN hätte gereicht. Die mir in den Mund gelegte verbale Attributierung hätte ich so gewiß nicht gewähtl.

Im Text unter Auflistung aller Probleme sind eigentlich nahezu alle Argumente GEGEN VIA als Chipsatzhersteller und Plattformlieferant aufgelistet. Man kann zwar nicht auf PCIe- und CF/SLI extrapolieren und mutmaßen, auch hier hätte VIA Probleme gemacht, die Wahrscheinlichkeit aber ist doch hoch. Die Probleme lagen vermutlich organisatorischen Bereichen, mangelnde Fachkompetenzen und eine suboptimale Ausrichtung auf schnelle Problembehebung. Vor allem die 'traditionellen' AGP-Probleme ließen mich immer daran zweifeln, daß bei VIA alles im Lot ist.

Wer vermißt schon freiwillig einen Problemgaranten?

Andererseits ... VIA gilt/galt als einer der in der OpenSOurce OS-Landschaft als hervorragend unterstützender Chipsatzhersteller ... Das war, wie bei AMD, wohl ein Kind, das aus der Not heraus geboren war ...

rOOst
27.02.2009, 11:50
Antwort: JA

Eigentlich vermisse ich VIA weniger, vielmehr aber die Vielfallt am Chipsatzmarkt.

Mein erster Kontakt mit Via war auf einem P3V4X Board. Das war ein Pentium 3 Board, welches ich für meinen damaligen 600 Katmai (SLOT 1) kaufte. Es ersetzte ein SiemensBoard mit dem legendären 440BX Chipsatz.
Das P3V4X Board hatte als eines der wenigsten damals AGP4X und UDMA66 anzubieten, wenn nicht sogar das einzigste damals für P3s.
Das Bios habe ich stets pfleglich behandelt (Stichwort Updates), so dass ich nie mit irgendwelchen Grafikkarten oder Festplatten probleme hatte, obwohl die Foren voll mit problemgeplagten Leuten war (btw das Board arbeitet noch).
Vielleicht war es auch Asus zuzuschreiben, dass der Chipsatz gut eigebettet wurde, denn es war eines der wenigen Boards die 1024MB RAM fassten (mann erinnere sich noch an den i815 Chipsatz der künstlich auf 512MB begrenzt wurde, denn laut Intel war mehr RAM damal ausschliesslich den Serverboards vorbehalten). Auch hatte ich nie Probleme mit der vollbestückung des RAM-Slots.
Zu guter Letzt spendierte ich dem Board einen 1000Mhz Coppermine über einen Slot 1 Adapter. Mit nun 133Mhz Frontsidebus lief es zur Hochform auf. Alles im allem war dieses Board alles andere als ein Fehlkauf.

Mein zweiter Kontakt mit VIA war dann ein AMD Board. Ebenfalls von ASUS (damals noch Garant für Performance und Stabilität, heute etwas .... naja) mit KT266a Chipsatz und Promise Raidcontroller. A7V266-E hiess es und beheimatete einen Athlon 1600+ Palomino und später dann den 2400+ Thoroughbred (damit war es dann Schluss mit Aufrüsten).

Offtopic:
Im Gegensatz zu meinem Vorredner OmaKuschel kann ich auch hier nur Positives über den Chipsatz sagen. Der Fehler ist nicht immer beim Chipsatz sondern auch oft bei dem MainboardHersteller zu suchen. Seit meinem Nforce3 Board und dem später geschenkt bekommenem KT133 Board meide ich MSI, wo es nur geht. Ein stetiges Problem bei MSI war in meinen Augen das Interrupthandling, wo ich fest der Meinung war, dass dies ausschliesslich vom Chipsatz beeinflusst wurde. Doch MSI lehrte mich meinen Grafikkarteninterrupt immer mit USB und Soundkarte und manchmal auch noch Netzwerkkarte zu teilen. Auch ein spät erworbenes MSI mit KT333 Chipsatz hatte das gleiche Problem mit den Interrupts.

BTT:
Mit dem A7V266-E hatte ich nur ausgezeichnete Erfahrungen, auch mit 3 PCI Karten. Hier sammelte ich auch die ersten positiven Erfahrungen mit Linux. Und das Board läuft immer noch. Hatte nie auch nur das geringste Problem, weder mit den Raid Platten noch mit PCI Karten oder dergleichen.
Was mich an den damaligen Chipsätzen auch faszinierte war die niedrige Temperaturentwicklung, welche seit den 266MHZ Chipsätzen (egal wessen Hersteller) zunehmend ein Thema wurde.

Danach traute ich mich nie wieder an VIA ran, da Nvidia ziemlich grosse Fussstapfen hinterlies, in die Via nur schwer reinwuchs.
Auch von den Inovationen her blieb es eher mau bei Via.
Und so landete ich vom Asus KT266a beim Msi Nforce3 (einen Bruchlandung), später dann beim Asus nforce5 AM2 (hier begann der Stuhl von ASUS bei mir an zu wackeln) und bin nun bei Intel Prozessoren und Intel Chipsätzen gelandet.

Um meine Einleitung nochmal aufzugreifen, vermisse ich zunehmend die Vielfallt am Chipsatzmarkt. Langsam aber sicher hege ich zunehmend einen Gräuel gegenüber Intel, der die Entwicklung und Vielfallt weiter hemmt (Thema: Nvidia Chipsätze für Naehlem und Nvidia- Via Kooperation).
Irgendwie habe ich aber die Vermutung, dass wir, aus welchen Gründen auch immer, VIA und SIS noch nicht Abschreiben brauchen.

Gruss Roost

Liszca
27.02.2009, 12:35
Epox und den kt333a das waren richtig schöne zeiten.

Fl3X
27.02.2009, 12:38
Ganz so einfach isses auch nicht. ;D

Erstens hab ich die zusätzlichen Frequenzen geschätzt...hatte damals den WG-Server auf 147MHz FSB laufen...der hat auch 35-40 °C Raumtemp mitgemacht im Sommer und da lief noch Folding@Home drauf...Spitze waren glaub 67°C CPU-Temp...die Elkos sind nach vielen Jahren etwas aufgebläht, aber andere Borads wären schon längst über den Jordan gegangen. Mit SetFSB wollte ich jedenfalls nicht rumfummeln, auch wenn man damit das Board auf 166 hieven konnte und sogar einen passenden AGP/PCI-Teiler hatte, wenn mans richtig gemacht hat.

OK...jedenfalls war das noch nicht alles...da sind einige Werte umgestellt (einige davon kriegt man als User nicht zu sehen)...udn außerdem gibt es ne Stange mehr Optionen bzw man kann einiges ne Stufe schärfer einstellen (RAM-Timings usw)!

Stimmt, die erweiterten Ram-Timings gab es ja auch noch. 166MHz liefen bei mir jedoch nie, egal was ich angestellt habe. Von daher hatte nur unter Windows den FSB auf 146.6MHz angezogen wenn ich etwas mehr Leistung brauchte. Ein frühes C&Q sozusagen ^^

Fex
27.02.2009, 12:41
Ja, mir fehlen VIA-Chipsätze für AMD Plattformen. Wenn auch einige Chipsätze von denen etwas tricky waren, so waren die meisten doch zuverlässig und mit einem guten Preis- Leistungsverhältnis auf dem Markt vertreten.
Für Office Plattformen fehlt dieser Hersteller auf dem Markt. VIA hat aber wohl zu sehr den Office Markt bedient und dabei den Enthusiast-Markt vernachlässigt, und wer hier nicht mindestens ein Pferd fürs Prestige am laufen hat wird im Markt immer mehr zurückgedrängt. So ist es ja bei VIA auch gekommen.
Wobei der schwerste Fehler wohl die goßen Abstände der Ankündigungen und der Releases waren. Manche Chips haben ja auch nie das Licht der Welt erblickt, weil diverse Probleme nicht in den Griff zu bekommen waren.
Hätte VIA ULi gekauft sähe es heute etwas anders auf dem Markt aus, da bin ich mir sicher.

Fex

rOOst
27.02.2009, 13:14
Vielleicht wäre da einiges anders gelaufen wenn Via Uli hätte und nicht Nvidia. Zumal es eine Sauerei in meinen Augen war, was Nvidia mit Uli machte: Nur gekauft und im Keim erstickt, um einen Gegener aus dem Weg zu räumen. Habe eine Uli Platine meinen Neffen verbaut (Sockel 939) läuft seit 3 Jahren ohne Murren.

Mike
27.02.2009, 13:24
Ich habe immer noch ein VIA Chipsatz auf meinem MSI board und bin mehr als zufrieden.
Wenn ich nur an die nvidias denke wie die bei Vista herum zickten.

Mein Nachfolge board liegt schon im Schrank, werde aber warten bis die Denebs in black edition in ordentlicher Taktfrequenz verfügbar sind.
Ist wieder ein MSI diesmal mit AMD Chipsatz.

Gruß Mike

no_watchmaker
27.02.2009, 13:37
Ich finds schon schade - hatte von Sockel 7 bis Sockel 939 privat ausschließlich Boards mit VIA-Chipsätzen und war damit immer zufrieden, da die DInger einfach stabil liefen - selbst mit "Exoten-CPUs" wie z.B. AMD K6III+ 550 MHz im Sockel 7 oder dem Athlon XP 3200+ mit 2.333 MHZ (FSB333 und 14er Multi) im Sockel A - eingebaut und die Dinger liefen.

OK, Übertakten war damit sicher schwieriger als mit anderen Chipsätzen, aber ich kann mich noch recht gut erinnern, das es z.B. zu Sockel 7-Zeiten sehr viele Besitzer von Boards mit Ali-Chipsätzen gab, die immer wieder irgendwelchen Zirkus mit den Teilen hatten...oder zu Sockel A-Zeiten das Rumgezicke der ersten nForce 2-Boards - im Gegensatz dazu waren meine VIA-Systeme einfach nur problemlos.

Von daher bedaure ich persönlich durchaus, das es keine aktuellen Chipsätze von VIA gibt, auch wenn ich mich mittlerweile an die nForce-Chipsätze gewöhnt habe.

Duke_1982
27.02.2009, 15:26
Ich hatte mehrere Via-Chipsätze, angefangen beim KT133, KT333 bis zum KT400, bei allen Problemen die diese auch hatten, durch Bios-update oder Einstellungen im Bios konnte ich mir immer irgendwie helfen, bei dem einzigen Nvidia-chipsatz den ich hatte, dem nForce2 war das nicht immer so z.B. APIC und meine stotternde Soundkarte.

Ole
27.02.2009, 15:31
Mir fehlt eine weitere Auswahlmöglichkeit auf dem Chipsatzmarkt. VIA als Firma garantiert nicht, zu oft haben die vollkommen hanebüchenen Kram gebracht.

Punisher2K
27.02.2009, 15:51
Ja ich vermisse die VIS Chipsätze wirklich. Ich habe zur Socket 7-Zeit Boards mit Ali-Chipsatz und VIA-Chipsatz gehabt. Soweit auch immer zufrieden.
Beim Socket A bin ich gleich wieder zu Ali gewechselt, weil ich günstig an ein für damalige Zeiten gutes Board (ASUS A7A-266) heran kam. Danach hatte ich ein Board mit SIS (kotz würg SIS) gehabt um DDR-333 und DDR-400 nutzen zu können. Mein A7A-266 hat nur SD-133 und DDR-266 sowie max. AthlonXP 2100+ unterstüzt. Mehr war da leider nicht drin, aber es lief tadellos. Bei dem SIS-Board war ich von der Performance sehr angetan, war ja auch klar bei einem Unterschied von XP2100+ zu XP3000+ mit DDR-333. (A7S8X-MX)
Leider war die Stabilität und Kompatiblität alles andere als gut. Ständige bluescreens ect. pp.Dann bekam ich das A7V8X-X und es lief wieder alles glatt.

Leider ist ALI / ULI von Nvidia gekauft wurden.... was die Nvidia Chipsätze auch nicht besser gemacht hat.
SIS ist weg vom Markt und in der Versenkung verschwunden.
Wir AMD-User haben nur noch die Auswahl zwischen AMD/ATI oder Nvidia.
Das ist sehr bescheiden.

Auch wenn ich jetzt ein "wenig" :) vom Thema abgeschweift bin, aber VIA-Chipsätze waren immer von guter Qualität. Sicherlich gab es den Southbridge-Bug und mir ist auch klar das die weder Perfomancekönige noch Oberhammer-Chipsätze hergestellt haben. Dennoch war und ist VIA eine sehr gute Firma mit klasse Produkten.

Auto-PC-Vergleich..... ich weiss wie die einige lieben, an dieser Stelle eine schönen Gruß
Nur weil die ersten Golf IV einige Fehler bzw Mängel auswiesen, wurden sie dennoch gekauft. Die verbesserten Varianten vom Golf IV waren dann (wie der VIA SB686b) besser und erfüllten die Kundenzufriedenheit.

R.i.P. VIA

mulle78
27.02.2009, 15:52
Ich war vom VIA 686B Bug geplagt und ENMIC ging zu dieser Zeit unter und ich kann mir sicher vorstellen, dass das unmittelbar eine Folge des Bugs war.

Auf alle Fälle kann ich auf jeden Hardwarehersteller verzichten, der Datenverluste beim Kunden riskiert und das hat der Bug mit sich gebracht... gekippte Bits zu Hauf...

Hingegen war SiS eigentlich ganz Stabil und das auf Grund von ein, zwei % "schlechterer" Performance, aber dafür Stabil und ohne Datenverlust...

Manni
27.02.2009, 16:05
Auto-PC-Vergleich..... ich weiss wie die einige lieben, an dieser Stelle eine schönen Gruß
Nur weil die ersten Golf IV einige Fehler bzw Mängel auswiesen, wurden sie dennoch gekauft. Die verbesserten Varianten vom Golf IV waren dann (wie der VIA SB686b) besser und erfüllten die Kundenzufriedenheit.

R.i.P. VIA


Könnte man so ähnlich stehen lassen, wenn die ersten Golfs bei voller Fahrt ihre Bremsen abgeworfen oder sich spontan selbst entzündet hätten. ;D
Wär allerdings auch nicht schlimm gewesen, wenn wir im Vergleich bleiben wären die gar nicht erst angesprungen wenn der Fahrer die falsche Sockenmarke trägt. :]

[P3D] Crazy_Chris
27.02.2009, 16:32
So richtig nicht da die Nvidia Chipsätze seit dem Nforce 2 wirklich gut geworden sind. :)

Gerade der aktuelle Nvidia 8200/8300 ist mein Favorit für AM2 wenn es um günstige und Leistungsstarke Multimediasysteme (HTPC) geht. :) Bei VIA ging es nach dem wirklich guten KT600 für den Sockel A leider nur noch bergab. SIS hat ja auch nur mit dem 735 746FX Chipsatz einen einzigen wirklich guten Chipsatz zustande gebracht.

Kingalive
27.02.2009, 16:48
Naja der 746FX war ja auch ein sehr guter von SIS.

Ich habe teilweise Boards die sind seit 6-7 Jahren sehr, sehr viele Stunden gelaufen und sowohl die Asrock Boards als auch die Chipsätze laufen überraschend gut und problemlos und das noch heut und werden sie auch weiter.
K7 Forever!

Und der Nforce 2 war IMHO schon gut, war aber eine richtige Diva. Nicht umsonst gabs den hier:
http://www.planet3dnow.de/artikel/diverses/nf2config/index.shtml

LG

[P3D] Crazy_Chris
27.02.2009, 16:51
Naja der 746FX war ja auch ein sehr guter von SIS.

Ich habe teilweise Boards die sind seit 6-7 Jahren sehr, sehr viele Stunden gelaufen und sowohl die Asrock Boards als auch die Chipsätze laufen überraschend gut und problemlos und das noch heut und werden sie auch weiter.
K7 Forever!

LG

ups ^^

Ich meine ja auch den 746FX. Also der z.B. auf dem Asrock K7S8X verbaut war. ;D

Ist eben alles schon etwas länger her....*suspect*

Ich hatte vom Nforce 2 nur die zweite Revision die offiziell einen FSB von 200Mhz unterstützte. Die war dann auch nicht mehr ganz so zickig. ;)

Kingalive
27.02.2009, 17:07
Ich hatte vom Nforce 2 alle Revisionen durch.

Wenn man es mal richtig konfiguriert läuft er excellent. Aber die Orgie bis dahin.

Vor allem auf den Abits war der Nforce2 göttlich.

Wer vermisst Abit auch?

LG

[P3D] Crazy_Chris
27.02.2009, 17:10
Wer vermisst Abit auch?
LG

*bye*

Hatte ein Abit NF7-S Rev 2.0 über KV7 bis zum KN8 Ultra. Alle waren wirklich gut.

macom
27.02.2009, 18:34
Hi,

wenn ich an das Asus A7V133 denke, schauderts mich heute noch!! War für lange Zeit mein letztes Asus Board! Erst seid etwa einem Jahr nutze ich wieder Asus, von VIA habe ich seid dem gezielt die Finger gelassen!!! Ich werde VIA nicht vermissen.... *suspect*

VIA hat meiner Meinung sehr viel Mitschuld an diesen "Instabil" Image das AMD sehr lange anhing...

Eigentlich müsste ich VIA ja auch danken, dank dem Schrott den sie mit dem KT133 produziert haben, bin ich damals verstärkt auf SIS, ALI/ULI aufmerksam geworden... ;D


MfG
macom

gruenmuckel
27.02.2009, 18:44
Das A7V133 war ein super Board. Meins läuft heute noch.
Nachdem ich raus hatte wo ich Soundkarte, Netzwerkkarte und TV-Karte am besten verbaue war das Ding super stabil, schnell und hat meinen Duron 800 @ 1000 betrieben.

trotz Soundblaster Live war da auch nichts mit dem VT686B-Bug zu bemerken.


Toll war auch mein Epox EP8-K5A3+ (KT333+VT8235). 6 IDE-Kanäle, 6 PCI-Slots, umfangreiches Bios. Leider schlechte Kondensatoren, alle aufgeplatzt nach 2 Jahren. Das ist aber nicht Via anzulasten.

Auf ner Lan haben wir Serious Sam durchgezockt und ich habe während des Spielens nicht den kleinsten Ruckler gehabt obwohl im Hintergrund ständig gesaugt wurde. Sehr gutes Board.

uncle_sam
27.02.2009, 18:47
Also im Bezug auf die Chipsatz-Kühlung erinnere ich mich vorwiegend negativ an die ersten VIA KT133 und KT133A Chipsätze, deren Boards praktisch alle einen "Quirl" hatten, der die Eigenschaft besaß schon nach wenigen Wochen "unrund" zu laufen und nach spätestens einem Jahr den Geist aufzugeben :]

Bei den ersten Athlon 64 Chipsätzen allerdings - das stimmt - glänzten die VIA-Boards überwiegend mit passiver Chipsatz-Kühlung; wie die NVIDIA-Boards übrigens auch.

Aber am quirl kann VIA ja nicht unbedingt was.
Sind ja auch die Boardhersteller. Die lieber einen MIEF-quirl verbauen verbauten, statt eines etwas grösseren Metall kühler.
beides kostet gleichviel, warum dann einen quirl nehmen.

Ich habe Sockel 7, Slot A, Sockel A Sockel 939 und sogar AM2 chipsätze von via verbaut.

Probleme gabs nie. Auch die Problemkandidaten liefen bei mir.
Eigentlich schade, aber andererseits auch selbst verschuldet und jetzt ist die Nische zu.

Ich hatte wiegesagt nie Probleme, egal obs ein XP 3000+ war den ich auf einen kt400 gesteckt hatte oder obs ein x2 5000+ ist der auf einem kt890 oder so werkelt.

das Dingens funktioniert noch heute.


Aber allgemein kann man sagen dass die boards heutzurtage viel besser sind.
lüftersteuerung, funktionierendes bios. jaja schon was feines

BlaBlam
27.02.2009, 18:56
also ich hab mit den via-chipsätzen fast ausschließlich gute erfahrungen gemacht. das epox 8kha+ mit kt266a war einfach ein geniales bord. durch treiberupdates war da immer auch noch einiges an leistung mehr raus zu holen.
mit dem msi kt3-ultra2 (kt333) hatte ich genauso wenig probleme wie mit dem kt4v.
die bis dahin erste ausnahme machte ich mit dem allseits beliebten a7n8x-e deluxe (das board hab ich erst vor einem jahr noch für richtig gutes geld bei ebay vertickt ^^)
das letzte board mit via chipsatz war bei mir ein asus a8v-e (k8t890) - das board lief bei mir immer stabil (auch mit dualcore und nvidia graka). irgendwie fänd ich es gut, wenn via noch dabei wäre und den markt etwas beleben könnte...

MagicEye04
27.02.2009, 19:04
Ich würde mir wohl kein Board mehr mit Via kaufen - aber ich finde, daß viele Hersteller immer besser sind als 1-2 Monopolisten, darun ein klares JA.

Meine persönlichen Erfahrungen mit Via sind eigentlich positiv. Ich hab allerdings auch nur ein Board mit KT133-Chipsatz, also eins der ersten SockelA-Boards. Und mit dem bin ich bis heute zufrieden, selbst einen AthlonXP mit Barton-Kern konnte ich darauf zum Booten überreden (obwohl es theoretisch gar nicht hätte funktionieren dürften)
Die Horrormeldungen der KT133-Nachfolger haben mich dann aber zum Nforce2 getrieben - wobei dessen Vorgänger ja auch nicht Ohne gewesen sein soll...

chrissv2
27.02.2009, 19:25
Meine Erfahrungen mit Via waren ausschließlich positiv. Angefangen hat es mit einem Via Chipsatz auf einem Gainward 5vpa SS7 Board, das aktuellste ist ein Asrock AM2. Alle Boards (Gainward, DFI, Gigabyte, ECS, Asrock, ASUSTeK, MSI, MSI und nochmals MSI) waren Passiv gekühlt.

Auch mit den lahmen SiS Chipsätzen und dem hervorragenden ULi M1697gab es keine Problem. Nvidia nievidia nach nforce 1/2/3... die würde ich absolut nicht vermissen

mfg
chris

Scour
27.02.2009, 19:29
Ich brauche Via nicht

Bin zwar der einung, je größer die Auswahl, desto besser für den Kunden, aber Via als Hersteller vermisse ich nicht.

KIDH
27.02.2009, 19:35
(Gainward, DFI, Gigabyte, ECS, Asrock, ASUSTeK, MSI, MSI und nochmals MSI)

Gainward hat Mainboards hergestellt!?

LordAndrax
27.02.2009, 20:04
Ich hatte keine größeren Probleme mit den ganzen Vias die ich hatte, der Southbridgebug hatte mich nie gefunden.
Zum S-Ata am Chipsatz und XP.
Bei Win98SE brauchte ich keinen Treiber um am A8V Deluxe am Chipsatz oder Promise Controller eine Festplatte zu betreiben, bei einem optischen Laufwerk am Chipsatz war der Treiber aber nötig. Da sehe ich eindeutig die Schuld an W32K aufwärts, denn vorher gings auch ohne.;)
Auch wenn der K8T800 /Pro nicht Super zum übertakten war, aber einen Chipsatz mit weniger Stromverbrauch wird sich schwer finden lassen. Davon können sich die meisten Chipsätze ein paar Scheiben von abschneiden, vor allem Aktuelle.

Edit
Ich finds schade das Via weg ist.

Necabo
27.02.2009, 20:05
Ja, mir fehlt VIA als Chipsatz-Hersteller...

Frozen Plasma
27.02.2009, 21:30
....von mir aus kann der bäcker von nebenan einen chipsatz rausbringen - mir ist egal, wer irgendwas produziert - funktionieren muss es. i.d.r. hält es sich dann auch am markt (von einigen markting-witzigen unternehmen mal abgesehen).
warum sollte man einem chipsatzhersteller hinterherweinen?!? kapier ich nicht....

zickzack
27.02.2009, 22:32
Jahrelang war der erste Weg nach dem Zusammenbau eines PC auf viaarena.com. Wenigstens hat der Kinder-PC noch einen VIA-Chipsatz;D

Ole
27.02.2009, 22:54
Jahrelang war der erste Weg nach dem Zusammenbau eines PC auf viaarena.com. Wenigstens hat der Kinder-PC noch einen VIA-Chipsatz;D


Als ich noch VIA Chipsätze benutzte, gab es die Seite noch gar nicht. :P

Da waren die Angebote von SIS und Uli um Welten besser.;D

Hübie
27.02.2009, 23:31
Also von mir aus müssen die jetzt nicht unbedingt einen neuen Chipsatz entwickeln. Mein letzter war ein K8T800, welcher zwar absolut stabil lief und keinerlei Probleme verursachte, aber eben auch nicht der schnellste war/ist.
Das war VIA wohl eh nie. Der MVP-3 oder wie der hieß war aber doch sehr gut, jedoch heiß wenn ich mich recht erinnere ;)
Eben das ist auch VIAs Schwäche. Einerseits hier und da gut, andererseits da und dort zu schlecht.
Was momentan von AMD produziert wird ist z.B. durch die Bank positiv (mit kleinen Schwächen). Von da her ists mir Wurst was VIA treibt 8)*suspect*

bye Hübie

KIDH
28.02.2009, 00:29
Was war denn schneller als der K8T800 (Pro)? Der nforce3 etwa? :]

Beim MVP3 wurde übrigens gar nichts heiß...zu der Zeit hatten die Chipsätze meist noch nichtmal nen Kühlkörper drauf...und wenn dann nur so ein Teil was eher isoliert hat anstatt zu kühlen.

Lynxeye
28.02.2009, 00:37
Mein letzter VIA Chipsatz war der KT266A für einen Athlon 1800+. Das Teil läuft heute noch absolut stabil im Bürorechner meines Vaters. Ich würde es begrüßen, wenn VIA mal wieder einen ordentlichen Chipsatz auf den Markt bringt. Auch wenn ich zur Zeit einen nForce 4 im Einsatz habe und mit diesem absolut zufrieden bin...

Hübie
28.02.2009, 00:46
Der wurde aber heiß. Brauchte aber wohl noch keine Kühlung. Ob der nForce schneller war weiß ich nicht mehr.
Fakt ist aber (und das kann man nicht schön reden), dass VIA nicht umsonst vom Markt verschwunden ist. Das Marketing war mies und die Chipsätze hatte immer noch n Klotz am Bein.
Die meisten VIA-Boards waren auch nicht sehr gut zum übertakten geeignet.

bye Hübie

Edit: Ich habe mal ein paar Reviews rausgekramt. So übel war ja mein alter K8T800 garnicht ;D Aber das waren echt noch Zeiten, als Intel lahm und SiS noch Billiganbieter war8)

KIDH
28.02.2009, 01:48
Den MVP3 konnte man problemlos anfassen, der wurde nichtmal lauwarm....werde NB noch SB. Den Klotz am Bein seh ich auch nicht, außer die genannten Probleme, die es aber keineswegs bei allen Chipsätzen gab...betroffen hat mich gar keins, trotz entsprechender Boards...nur bei meinem Schwager hat vor einer Weile das SATA II Problem zugeschlagen, naja sind wir halt auf den SiS Controller onboard ausgewichen. Übertakten ging und geht auch. Mein Abit AV8 (K8T800 Pro) läuft mit 250MHz "FSB" -> A64 4000+ (2400MHz) @3000MHz und da ist sicher noch mehr drin. Genauso liefen PIII Platinen problemlos mit 150 MHz, darüber steigt dann langsam RAM und PCI/AGP (mangels Teiler) aus. Mein Abit KX333 (oder so ähnlich) läuft auch mit 200 MHz FSB, obwohl der KT333 das nicht kann. Ich versteh das Rumgemoser von wegen Übertakten nicht wirklich...

Hübie
28.02.2009, 01:56
Na da macht eben jeder seine eigenen Erfahrungen ;)

KIDH
28.02.2009, 02:05
Das stimmt schon, aber beim Übertakten liegt es wahrscheinlich eher an den Herstellern der Boards und da ist es egal, was für ein Chipsatz drauf ist, wenn man die Optionen nicht hat, gibt's nichts zu übertakten. Während man bei Abit-Boards mit Optionen erschlagen wurde, sah es z.B. bei ECS/Elitegroup sehr dünn aus. Bei günstigen Boards und bestimmten Herstellern waren auch verbaute Teile nicht so hochwertig und stiegen aus...da kann der Chipsatz genausowenig dafür.

Nur die besten sterben halt jung...3dfx, Win98SE, ALi/ULi, Abit, VIA...:-/

Hübie
28.02.2009, 02:33
Also wenn das die besten sein sollen, dann bin ich froh das die weg sind ;D
Aber naja ich will das jetzt nicht breitlatschen. Kannst dir die Produkte ja schön reden ;)

KIDH
28.02.2009, 02:49
Es war nicht komplett ernst gemeint...ich mein hey Win98SE...irgendwie geil, aber heute nicht mehr salonfähig, paßt eh nicht ganz in die Reihe.

Ansonsten hatte ich bis auf ein Board von Abit mit den oben genannten Sachen nur gute Erfahrungen...es kann aber sein, daß der Händler da ein teildefektes verkauft hatte...es sah jedenfalls irgendwie gebraucht aus. *noahnung*

Hübie
28.02.2009, 02:57
Also ich würde 3dfx und Win98SE rausnehmen:
Abit hatte mit dem NF7-S einen großen Wurf gelandet...
3dfx weil die sich zu schnell auf ihren Lohrbeeren ausruhen wollten. Während andere schon deutlich größere Texturformate, mehr features und 32bit Rendering bei guten Wiederholraten etabliert hatten, waren die noch hinter dem Mond und haben den Umschwung verpennt.
Hätten se mal mehr in die Forschung gesteckt ;)
Tja und Win98SE weil es mit heutiger Technik hoffnungslos überfordert wäre und damals schon gerne mal den Dienst quittierte.
Noch vor 2 Jahren hatte ich das auf meinem Retrorechner und es war manchmal zum haareraufen.
Der Rechner war ein PIII-500 mit BX440 Board und GeForce4MX Karte. Also unkompliziert...aber Windows 98 ist halt schnell zum abstürzen zu bewegen. Da reicht manchmal schon eine nicht lesbare CD/DVD ;D

bye Hübie

migmicha
28.02.2009, 03:05
warum nennt ihr Ali/Uli in einem Zusammenhang?
Entweder das Jointventure Uli oder die Einzelfirmen Ali und UMC.



Die meisten VIA-Boards waren auch nicht sehr gut zum übertakten geeignet.Die wenigen steckten aber alles andere in Tasche.
Abit KT7A-Raid Rev. 1.02 mit T-Bred und FSB bis 160Mhzbei nur 2MHz@PCI, was will man mehr?

Auch vom Asus AV600X-X war ich angetan, nichts besoderes, aber als Arbeitsmaschine perfekt.

Weil hier auch einige über die Glanzlichter reden,
MVP3 -> zeitgemäß
KT133/A -> zeitgemäß, wenn auch mit Bugs
KT333 -> mangels echter Alternative der Chipsatz
KT800 (der für So 754) -> zu wenig Features bei hohem Preis, das letzte Aufbäumen, auch wenn eigentlich nicht schlecht

Bei Intel kommen noch ein paar Appollo dazu, billiger als Intelchipsätze und ausreichend stabil/performant bzw. der CLE 266 mit DDR-Ram für PIII.



Abit vermisse ich aber auch, gute Boards zu vernünftigem Preis.

hendrikhey
28.02.2009, 08:41
[x] Ja, wenn auch nicht unbedingt!

Diese Firma hat zwar viel Licht und auch Schatten gehabt, aber mein geliebtes 8K3A+ von Epox war der Hammer, sowohl was Stabilität, Stromverbrauch und auch OC anging.
Dazu 5.1-Sound, ordentliche USB-Performance und auch die Anbindung der PATA-Platten war zügig. Was wollte man zu der Zeit mehr?

Ein vergleichbares Teil, natürlich mit aktuellen Features, würde sofort in meinen Rechner wandern und mein Drecks-nV-Board beerben.

Monster
28.02.2009, 17:22
Habe selbst keine guten Erfahrungen mit VIA gehabt, im Endeffekt steckte der Teufel immer im Detail - meist gut geplant, dafür mies umgesetzt. Platinen mit MVP3 und 4 funzten ganz gut, aber nur allein - wehe es kam eine Karte da mit rein. Der KT400 war der letzte von dieser Firma im Bekannten-PC, das war die Hölle und möchte ich auch nicht nochmal erleben - zu Geld gemachter Abfall, deswegen berührt mich das nicht weiter, hab mit NEIN gestimmt.

skibice
28.02.2009, 22:31
Ja, war immer zufrieden, zwar nicht so schnell wie die anderen Hersteller, sind aber immer stabil gelaufen.

SPINA
01.03.2009, 18:19
AGP-Probleme bei eigentlich jeder Chipsatz-Generation (AGP4x musste aus Stabilitätsgründen auf AGP2x reduziert werden, AGP8x auf 4x, Fast-Writes ging sowieso gar nicht, etc.).Das ist mir neu. Bist du dir sicher, dass du da nichts verwechselst. FastWrites war beim KX133 ein Thema, aber danach war AGP bei VIA unauffällig.

Ich hatte unter anderem eine Radeon 9600 Pro auf einem KT600 Board mit AGP 3.0 laufen. Da musste nichts gedrosselt werden:

http://www.abload.de/img/agp8x0iue.png

Selbst aktiviertes SidebandAdressing und FastWrites gibt kein Grund zum Klagen. Dasselbe Bild mit einer GeForce 3 Ti 200 mit AGP 2.0 auf einem KT133A Board.

Schugy
01.03.2009, 20:22
Vermisse SIS, der 771er kam nie in den Handel und seitdem nichts Neues.

x86
01.03.2009, 20:52
Ich hatte mit VIA auf keiner Plattform die ich bisher selber hatte gute Erfahrung (Pentium III, Athlon XP (KT266A)).
VIA steht bei mir für Ärger, können mir also getrost gestohlen bleiben.

Im Intel-Bereich geht eh nichts über Intel, bei AMD ist AMD selber inzwischen recht gut dabei, zu Athlon XP Zeiten war meine Alternative der nForce 2, kein perfekter Chipsatz aber absolut OK.

Nero24.
01.03.2009, 21:02
Das ist mir neu. Bist du dir sicher, dass du da nichts verwechselst. FastWrites war beim KX133 ein Thema, aber danach war AGP bei VIA unauffällig. FastWrites habe ich bis zum Schluss bei den VIA-Chipsätzen gemieden, auch weil es praktisch nie einen messbaren Vorteil auf den VIA-Plattformen gebracht hat.

Und die Probleme mit maximaler AGP-Transferrate gab es auf den VIA-Chipsätzen bis zum Schluss, vorzugsweise mit den ATI Radeon Karten :P Ich kann mich an kein Kundensystem mit VIA-Chipsatz erinnern, das meinen 24h Dauertest mit max. AGP-Rate ohne Absturz überlebt hätte :P

skelletor
02.03.2009, 00:58
FastWrites habe ich bis zum Schluss bei den VIA-Chipsätzen gemieden, auch weil es praktisch nie einen messbaren Vorteil auf den VIA-Plattformen gebracht hat.

Und die Probleme mit maximaler AGP-Transferrate gab es auf den VIA-Chipsätzen bis zum Schluss, vorzugsweise mit den ATI Radeon Karten :P Ich kann mich an kein Kundensystem mit VIA-Chipsatz erinnern, das meinen 24h Dauertest mit max. AGP-Rate ohne Absturz überlebt hätte :P

wie sah der Test aus?
Ich habe schon immer FastWrites an (auch auf meinem aktuellen System.) und keinerlei Probleme...

gruß
skell

gruenmuckel
02.03.2009, 01:04
Need for Speed Porsche Normandie-Strecke im Loop. Da gabs ne Stelle mit ordentlich Lenseflare bei der es kritisch wurde. (wenn ich mich richtig erinnere)

skelletor
02.03.2009, 01:09
ohje das kann ich mangels NFS leider nicht nachvollziehen...

naja ich geh erstmal ins bettt...

gruß
skell

Zidane
02.03.2009, 01:24
Das ist mir neu. Bist du dir sicher, dass du da nichts verwechselst. FastWrites war beim KX133 ein Thema, aber danach war AGP bei VIA unauffällig.

Ich hatte unter anderem eine Radeon 9600 Pro auf einem KT600 Board mit AGP 3.0 laufen. Da musste nichts gedrosselt werden:

http://www.abload.de/img/agp8x0iue.png

Selbst aktiviertes SidebandAdressing und FastWrites gibt kein Grund zum Klagen. Dasselbe Bild mit einer GeForce 3 Ti 200 mit AGP 2.0 auf einem KT133A Board.

Allerdings kann dazu angemerkt werden, das die HD3850 AGP wohl in vielen Systemen, hatte dazu mal einen Thread gefunden wo jene einfach nicht zum laufen zu bewegen war.
Zu guter letzt bekam deine verbaute SB, wohl in mehreren Steppings auf dem Markt. Kann mich noch dran erinnern das diese auf dem Epox EP-8KRA2+ heiß wurde, wärend das beim Abit KV7 nicht der Fall war. Kann mich zwar an die Steppings nicht mehr erinnern, sie waren aber unterschiedlich.

Wo wir beim K8T890 Chipsatz sind, war es nicht auch dieser Chipsatz der in der ersten Rev. einen Dual-Core nicht unterstützt hat, irgendwas war doch jedenfalls mit dem Chipsatz. Davon war ja der K8T800 nicht betroffen.

Ansonsten gab es bei VIA ebend gute und schlechte Zeiten, wenn man bedenkt das im Kontrast dazu erst der erste echte N-Force 5 Chipsatz wirklich brauchbar war, oder meinetwegen noch die N-Force 4 Single-Chip Typen + VGA. Den Rest konnte man getrost einstampfen, und ebendso mit massiven Bugs aufwarten konnten, die nicht weniger schlimm waren als jene zu VIAs 686B Zeiten.

rohbie00
02.03.2009, 23:41
hm
wieso vermissen...
wenn ich hier mal auf mein Foxconn a79a-s gucke dann fällt mir da sofort ein chip auf, auf dem steht dick und fett VIA drauf.
gut was der jezt genau macht... kp
also zumindest sind sie noch vertreten auf manchen boards, wenn auch nicht mehr bei den "großen" chips wie nb und sb

gruenmuckel
02.03.2009, 23:46
Am unteren Rand der Platine befinden sich wie so oft die nötigen Header. (1) zeigt den Audio und CD-In Header, (2) den System Fan Anschluss (4 Polig/PWM). Bei (3) befindet sich der VIA VT6308F FireWirechip.
http://www.pctreiber.net/datenbank_artikel_88_Foxconn-A79A-S.html

Zidane
03.03.2009, 03:35
VIA produzierte ja nicht nur Chipsätze in dem Sinne, neben Firewire und anderen Lösungen, waren sich im Soundkartenbereich ebenfalls sehr aktiv. Viele Musikerkarten z.b ESI July und auch andere setzen hier auf einen VIA-Soundchip. Der dürfte auch auf sehr wenigen Mainboards zu finden sein, wenngleich evt. in einer abgespeckten Version.

Cannonball
03.03.2009, 16:46
Habe meinen Einstieg in die PC-Selbstbau-Welt mit einem VIA-Chipsatz-Board (ECS K7VZA 3.0) bewerkstelligt und bin damit gut zurecht gekommen. Mein zweiter Eigenbau mit 'nem KT400A ist immer noch mein aktueller Rechner (siehe Sys) ohne Probleme; und der Southbridge-Bug hat sich bei mir damals auf dem KT133A irgendwie auch nicht bemerkbar gemacht. Summa summarum deshalb: ja!

Tri-City-Maniac
10.03.2009, 20:44
Zum Thema ... zum Teil ja ...

[3DC]Payne
10.03.2009, 20:46
Hm, gute Frage...

Eigentlich schon, vorallendingen waren die VIA Chips recht zuverlässig, zumindest was dem Modus der HDD betraf, hier kann man auch im RAID Mode 'nen ATAPI Gerät dran hängen, an die VT8251 hab ich nie ein S-ATA ATAPI Gerät hängen können, an der VT8237 aufm ASROCK ALiveGLAN gings hervorragend.

S.I.
04.11.2009, 12:22
ja, Schade um jeden guten Anbieter, der auf der Strecke bleibt, oder?

vanhelsin
08.11.2009, 16:14
Mein erstes Board war ein SuperSockel 7 Board mit Via MVP3 Chipsatz (MS-5184 von MSI) und ich hatte nie Probleme mit dem Chipsatz. Ich habe das Board selbst heute noch in meinem Zweitpc mit Windows XP und Service Pack 3. Das ging auch nur wegen der guten Treiberunterstützung. Ein Kumpel von mir hatte ein Board mi Ali Chipsatz (MS-5169) und das ging gar nicht mit Windows XP. AGP ging nur einfach, UDMA ging auch nicht und das ganze Ding stürzte immer wieder ab. Ich habe heute noch ein Epox Board mit KT600 Chipsatz, mit Xpertvision x1950GT Grafikkarte und 2 GB Ram, Athlon XP 3200+ und Samsung HD250HJ S-ATA Festplatte und es läuft absolut stabil. Also ich vermisse VIA.

S.I.
12.03.2010, 14:12
Vermisst Du VIA als Chipsatz-Hersteller für die AMD-Plattform?
ja...eigentlich schon :)