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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Rasurbo Vort-X - billig oder günstig?



Jörg Heptner
29.03.2012, 21:33
<p align="center"><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=19375&amp;w=o" border="1" alt="" /></p><p>PNL-Tec mit Sitz in Wardenburg ist ein seit 2005 t&auml;tiger Spezialdistributor f&uuml;r Geh&auml;use, K&uuml;hlung und Netzteile. Neben bekannten Marken wie Fractal Design, Noctua, Enermax, Cougar oder Scythe bietet man mit der Eigenmarke Rasurbo auch Geh&auml;use, L&uuml;fter und Netzteile der Preiseinstiegsschiene. Wir haben uns das neuste Geh&auml;use, das Vort-X in der U3 Ausstattung, genauer angesehen. U3 steht f&uuml;r zwei USB-3.0-Anschl&uuml;sse, es gibt auch noch eine U2 Version, mit zwei USB-2.0-Anschl&uuml;ssen. Mit einem Einstiegspreis von 35 Euro will man im Low-Budget-Markt der kleinen Gaming-Geh&auml;use mitmischen. Mit dem Rasurbo BC07 hatten wir vor kurzem schon ein Geh&auml;use von PNL-Tec im <a href="http://www.planet3dnow.de/vbulletin/showthread.php?t=403656" target="_blank">Test</a>, was damals leider nicht &uuml;berzeugen konnte. Wie es mit dem Vort-X aussieht, werden wir auf den folgenden Seiten erfahren.</p><p>Wir bedanken uns bei <a href="http://www.rasurbo.com" target="_blank">PNL-Tec</a> f&uuml;r das Testmuster und w&uuml;nschen viel Spa&szlig; beim Lesen.</p>

[BREAK=Testsystem]Für das Testsystem kommt eine AMD-Plattform mit folgenden Komponenten zum Einsatz:<ul><li>CPU: AMD Phenom X4 9850 Black Edition mit 4 x 2,5 GHz und 125 W TDP</li><li>CPU-Kühler: Scythe Rasetsu oder bei kleineren Geh&auml;usen der AMD-Boxed K&uuml;hler </li><li>Mainboard: ASRock A780FullHD - AMD 780G/SB700-Chipsatz, mATX </li><li>Arbeitsspeicher: 4 x 1024 MB Kingston (DDR2-800)</li><li>Grafikkarte: Gigabyte Radeon HD 6950 mit 2048 MB Grafikspeicher </li><li>Festplatte: 2 x Maxtor DiamondMax 10</li><li>Netzteil: Enermax Modu 82+</li></ul>Der Testparcours bedarf einiger Hilfsmittel und Programme:<ul><li>Furmark v1.80 – Stabilitätstest für die Grafikkarte</li><li>Prime95 v25.11 - CPU-Testprogramm</li><li>AIDA64 Extreme Edition zur Auswertung s&auml;mtlicher Temperatursensoren</li></ul>
Messgeräte: Voltcraft 329 Schalldruckmessgerät. Zum Aufheizen des Systems kommen Prime95 und FurMark gleichzeitig zum Einsatz. Hierbei wird eine Belastung der CPU und GPU erzielt, welche im normalen Alltagsbetrieb kaum vorzufinden ist. Ein Testlauf ist absolviert, wenn das System 30 Minuten der Belastung standhält. Vorzeitige Abbrüche werden selbstverständlich vermerkt und gehen mit den letzten Maximaltemperaturen in die Grafiken ein. Messungen im Idle-Zustand haben wir gestrichen, da diese bei den Stromsparmechanismen der Prozessoren zunehmend uninteressanter sind. Die Raumtemperatur beträgt hierbei 20 °C. Die erzielten Temperaturen der einzelnen Sensoren lesen wir mit dem Programm AIDA64 Extreme Edition aus. Hierfür hat uns der Hersteller freundlicherweise einige Lizenzen zur Verfügung gestellt.

Bei den Messungen der Lautstärke haben wir uns für zwei Durchläufe entschieden: ein erster unter voller Last des gesamten Systems und ein weiterer, wenn lediglich die im Gehäuse verbauten Lüfter laufen. Damit möchten wir eine bessere Vergleichbarkeit für den Leser gewährleisten. Die Lautstärke mit verbauter Hardware ist stets von den einzelnen Komponenten abhängig und wird somit immer unterschiedlich ausfallen; ohne installierte Hardware wird sie jedoch bei jedem annähernd gleich sein. Wir messen die Lautstärke mit einem dB(A)-Messgerät von drei Seiten bei einem Abstand von 30 cm.<p align="center"><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=13647&amp;w=o" border="1" alt="" /> <img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=13648&amp;w=o" border="1" alt="" /> <img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=13646&amp;w=o" border="1" alt="" /> <img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=13650&amp;w=o" border="1" alt="" /></p>

[BREAK=Technische Daten] Die Daten zum Rasurbo Vort-X entnehmen wir wie immer der Website des Herstellers:</p><table width="600" border="1" align="center" cellpadding="4" cellspacing="1"><tr><td width="200" bgcolor="#EEEEEE">Modellname</td><td width="400" bgcolor="#F6F6F6">Vort X</td></tr><tr><td bgcolor="#D2D3D2">Laufwerksch&auml;chte</td><td bgcolor="#EEEEEE">Extern: 3x 5.25&ldquo;, 2x 3,5&quot;<br />Intern: 5x 3,5&quot;</td></tr><tr><td bgcolor="#EEEEEE">Abmessungen</td><td bgcolor="#F6F6F6"> <p>185 x 408 x 475 ( Breite, H&ouml;he, Tiefe)</p></td></tr><tr><td bgcolor="#D2D3D2">Material</td><td bgcolor="#EEEEEE">0,6 mm Stahl, Kunststoff</td></tr><tr><td bgcolor="#EEEEEE">Formfaktor</td><td bgcolor="#F6F6F6"> ATX &amp; Micro ATX</td></tr><tr><td bgcolor="#D2D3D2">Front I/O</td><td bgcolor="#EEEEEE">2x USB 3.0, 1x Mikrofon, 1x HD-Audio</td></tr><tr><td bgcolor="#EEEEEE"> Maximale Grafikkartenlänge</td><td bgcolor="#F6F6F6">290 mm</td></tr><tr><td bgcolor="#D2D3D2">Maximale CPU-K&uuml;hler H&ouml;he</td><td bgcolor="#EEEEEE">160 mm</td></tr><tr><td bgcolor="#EEEEEE"> Lüfter:</td><td bgcolor="#F6F6F6"> <p>Hinten: 1x 120mm (optional)<br />Front: 1x 120 mm mit LED - blau beleuchtet, vorinstalliert<br />Seitenteil: 3x 80 mm oder 2x 120 mm (optional)</p></td></tr><tr><td bgcolor="#D2D3D2">Erweiterungsslots </td><td bgcolor="#EEEEEE"> 7</td></tr><tr><td bgcolor="#EEEEEE">Gewicht </td><td bgcolor="#F6F6F6">7,5 kg</td></tr><tr><td bgcolor="#D2D3D2">Empfohlener Verkaufspreis </td><td bgcolor="#EEEEEE">ca. 35,- Euro</td></tr></table>
Der Lieferumfang des Vort-X umfasst die auf dem Bild ersichtlichen Kleinteile.
<ul><li>Einbauanleitung in Englisch</li><li>drei Sorten Schrauben</li><li>Kabelbinder</li><li>Piezo-Lautsprecher</li><li>2x Ersatzhalter f&uuml;r werkzeuglose Montage der Laufwerke</li><li>2x Kunststoffklammern f&uuml;r Kabelmanagement</li><li>1x Metalklammer f&uuml;r Kensingtonschlo&szlig;</li><li>7x Slotblenden</li></ul><p align="center"><a href="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=19408&amp;w=o" target="_blank"><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=19409&amp;w=o" border="1" alt="" /></a></p><p>Der Lieferumfang f&uuml;r ein Geh&auml;use, das lediglich 35 Euro kostet, hat uns mehr als &uuml;berrascht. Hier hat Rasurbo dem Vort-X einiges spendiert. Nicht nur die in letzter Zeit oft schmerzlich vermissten Kabelbinder, auch Ersatzklammern f&uuml;r eine werkzeuglose Montage der Laufwerke, einen Piezo-Lautsprecher, sowie Ersatzslotblenden, da die im Geh&auml;use verbauten herausgebrochen werden m&uuml;ssen und somit nicht wiederverwendbar sind.</p>

[BREAK=Äußeres – Teil 1]

Die Front besteht wie beim Gaming Gehäusen üblich zum Großteil aus Meshgitter. Für das Auge ist der Kunststoffrahmen um das Meshgitter in Klavierlack Optik gehalten. Damit ist sie natürlich sehr empfänglich für feinste Kratzer, Staub und Fingerabdrücke. Das Vort-X fasst drei 5,25"-Laufwerke und zwei externe 3,5"-Laufwerke. Befestigt ist Frontblende mit sechs Push-Pins aus Metall. Sämtliche Öffnungen sind zusätzlich mit Staubmatten bestückt, damit der Innenraum so sauber wie möglich bleibt. Im unteren Teil befindet sich ein vorinstallierter 120-mm-Lüfter, der im laufenden Betrieb blau leuchtet. Die Zugangsschächte für die 5,25"-Laufwerke sind mit Metallblenden verschlossen, die erst herausgebrochen werden müssen.<p align="center"><a href="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=19384&amp;w=o" target="_blank"><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=19385&amp;w=o" border="1" alt="" /> </a><a href="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=19386&amp;w=o" target="_blank"><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=19387&amp;w=o" border="1" alt="" /></a> <a href="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=19388&amp;w=o" target="_blank"><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=19389&amp;w=o" border="1" alt="" /></a></p>Das Säubern der Matten erfordert ein wenig Mut, da hierfür die Metalllaschen umgebogen werden müssen, um sie zu entfernen. Gerade im unteren Bereich vor dem Lüfter sind diese Metalllaschen sehr dünn und werden vermutlich bei mehrmaligem Biegen sehr schnell abbrechen.<p align="center"><a href="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=19390&amp;w=o" target="_blank"><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=19391&amp;w=o" border="1" alt="" /></a></p>Das I/O-Panel befindet sich leicht zugänglich an der Oberseite der Front. Links befindet sich der Resetschalter, rechts der Powerschalter, dazwischen sind zwei native USB-3.0-Anschlüsse, farblich markiert Audio-IN/OUT sowie zwei Status-LEDs. Die obere leuchtet im laufenden Betrieb rot, die Festplattenaktivitäten signalisierende untere blinkt blau.<p align="center"><a href="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=19392&amp;w=o" target="_blank"><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=19393&amp;w=o" border="1" alt="" /></a></p>

[BREAK=Äußeres – Teil 2]

Beide Seitenteile sind mit Rändelschrauben befestigt, um sie einfacher zu lösen. Das linke Seitenteil bietet Aufnahmen für drei 80-mm- oder zwei 120-mm-Lüfter. Das rechte Seitenteil hat keine weitere Funktion, aber für die Optik aufwendig gestaltete Lüftungsschlitze. Aufwendig deshalb, weil die Luftdurchlässe nicht durchgehend sind. Beide Seitenteile verfügen über Einbuchtungen, damit sie besser entfernt werden können. Negativ fällt die geringe Materialstärke ins Auge. Das rechte Seitenteil wies schon beim Auspacken des Gehäuses einen Knick im unteren Bereich der Front auf.<p align="center"><a href="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=19376&amp;w=o" target="_blank"><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=19377&amp;w=o" border="1" alt="" /></a><a href="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=19378&amp;w=o" target="_blank"><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=19379&amp;w=o" border="1" alt="" /></a></p><p align="center"><a href="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=19380&amp;w=o" target="_blank"><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=19381&amp;w=o" border="1" alt="" /></a></p>Das Vort-X steht auf vier kleinen Hartkunststofffüßen, damit kann von einer Entkopplung vom Boden natürlich keine Rede sein. Sowohl Deckel als auch Boden bieten ansonsten keine weiteren Funktionen, wie beispielsweise Staubfilter oder optionale Einbauplätze für weitere Lüfter. <p align="center"><a href="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=14012&amp;w=o" target="_blank"></a><a href="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=13682&amp;w=o" target="_blank"></a><a href="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=19410&amp;w=o" target="_blank"><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=19411&amp;w=o" border="1" alt="" /></a><a href="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=19412&amp;w=o" target="_blank"><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=19413&amp;w=o" border="1" alt="" /></a></p>Das Netzteil wird im Vort-X unter dem Gehäusedeckel eingebaut darunter befindet sich eine Vorbereitung, für einen optionalen 120-mm-Lüfter. Also im Grunde der klassische Aufbau, wie man ihn von früher kennt. Von vorn unten wird Frischluft ins Gehäuse gesaugt, hinten oben wird die erwärmte Luft wieder aus dem Gehäuse befördert. Es folgen sieben Slotblenden, die allesamt herausgebrochen werden müssen, wenn man die Einbauplätze mit Erweiterungskarten bestücken möchte. Erfreulicherweise liegen aber dem Zubehör sieben Ersatzblenden bei. Die Rückseite ist frei von scharfen Kanten, aber ebenso wie die Seitenteile sehr dünnwandig und lässt sich leicht eindrücken.<p align="center"><a href="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=19382&amp;w=o" target="_blank"><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=19383&amp;w=o" border="1" alt="" /></a></p>

[BREAK=Inneres]

Auch der Innenraum ist frei von scharfen Kanten oder spitzen Ecken und sauber in schwarz lackiert. Der Mainboardträger verfügt über einen Ausschnitt, um verschraubbare Kühler ohne Ausbau des Mainboards wechseln zu können. Weiterhin sind drei Kabeldurchführungen vorhanden. Wieviele man davon letztendlich wirklich nutzen kann, sehen wir später beim Einbau. Interessant wird es beim Einbau auch mit dem Verstauen überflüssiger Kabel werden, da zwischen Mainboardträger und Seitenteil gerade einmal 10 mm Platz vorhanden sind. Auf der Rückseite befinden sich noch zwei Metallklammern, an denen Kabelbinder befestigt werden können. Wahlweise kann man hier aber auch die Kabel dahinterklemmen. Der Mainboardträger ist leider ebenfalls sehr instabil und im oberen Teil nicht mit dem Rahmen verbunden. Der Träger vermittelt insgesamt den Eindruck, als ließe er sich mit sehr wenig Kraftaufwand herausbrechen.<center><p><a href="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=13672&amp;w=o" target="_blank"></a><a href="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=19394&amp;w=o" target="_blank"><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=19395&amp;w=o" border="1" alt="" /></a><a href="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=19396&amp;w=o" target="_blank"><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=19397&amp;w=o" border="1" alt="" /></a></p></center>

Im vorderen Teil sitzen die beiden genieteten Laufwerkskäfige. Oben können drei externe 5,25"-Laufwerke, unten fünf interne 3,5"-Laufwerke eingebaut werden. Weiterhin bietet der untere Käfig Platz für zwei externe 3,5"-Geräte, wie zum Beispiel einen Kartenleser oder eine Lüftersteuerung.<p align="center"><a href="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=19400&amp;w=o" target="_blank"><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=19401&amp;w=o" border="1" alt="" /></a></p>Sämtliche Laufwerke können werkzeuglos von einer Seite befestigt werden. Die Schnellverschlüsse sind weiß und bieten somit einen optischen Kontrast zum ansonsten schwarzen Innenraum. Zur Sicherheit, falls einmal ein Schnellverschluss kaputt gehen sollte, hat Rasurbo dem Vort-X zwei Ersatzverschlüsse beigelegt.<p align="center"><a href="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=19404&amp;w=o" target="_blank"><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=19405&amp;w=o" border="1" alt="" /></a></p>Das Netzteil wird unter dem Gehäusedeckel eingebaut. Damit die gesamte Last nicht nur an den Schrauben hängt, liegt es hierfür auf kleinen Metallstegen. Die sieben Slotblenden müssen wie bereits erwähnt zum Einbau der Erweiterungskarten herausgebrochen werden. Die Erweiterungskarten selber können ebenfalls werkzeuglos befestigt werden. Hierfür sind, ebenfalls weiße, Schieber angebracht. Wer dieser Methode nicht vertraut, der kann den ganzen Mechanismus aber auch abschrauben und dann die Karten wie gewohnt mit Schrauben befestigen. Ansonsten weist der Innenraum keine weiteren Funktionen auf. Für 2,5"-SSDs sind leider keine Einbauplätze vorhanden.<p align="center"><a href="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=19398&amp;w=o" target="_blank"><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=19399&amp;w=o" border="1" alt="" /></a><a href="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=19402&amp;w=o" target="_blank"><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=19403&amp;w=o" border="1" alt="" /></a></p>

[BREAK=Einbau]

Im ersten Schritt des Einbaus werden die benötigten Slotblenden für Erweiterungskarten herausgebrochen, damit man nicht später eventuelle Metallsplitter auf dem Mainboard hat oder beim Herausbrechen das Mainboard beschädigt. Interessanterweise bekommt man trotz der sehr dünnen Rückwand die Blenden mit bloßer Hand kaum herausgebrochen, hier muss ein Schraubendreher als Hebel herhalten. Dabei sollte man sehr vorsichtig zu Werke gehen, sonst produziert man hier die ersten Kratzer im Lack.

Danach werden wie üblich die Mainboardabstandshalter auf den Träger geschraubt. Hier passt im Übrigen keiner unser zwei normalerweise verwendeten Innensechskantschlüssel, weil Rasurbo offenbar Abstandshalter in einer anderen Größe verwendet als die meisten anderen Hersteller.

Da zwischen Mainboard und Deckel nur sehr wenig Platz ist, kommt im nächsten Schritt schon das Netzteil an die Reihe. Überflüssige Kabel werden erst einmal über den Deckel gelegt, bevor schließlich das Mainboard auf die Abstandshalter geschraubt wird.<p align="center"><a href="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=19416&amp;w=o" target="_blank"><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=19417&amp;w=o" border="1" alt="" /></a></p>Die 3,5“-Laufwerke werden am besten vor Einbau der Grafikkarte befestigt. Ist die Grafikkarten nämlich erst einmal eingebaut, bleibt nicht mehr viel Platz bis zu dem Laufwerkskäfig und da dieser nicht von vorne zugänglich ist, muss der Einbau der Laufwerke von innen her erfolgen. Wie man auf dem nachfolgendem Bild schön sieht, sollte bei langen Grafikkarten wie unserer HD 6950 der Einbauplatz hinter der Grafikkarte frei bleiben, da sie sonst mit den Festplatten kollidiert. Auch beim Einbau ein paar Einschübe darunter könnte es später beim Anschluss der Kabel vom I/O-Panel problematisch werden. Wir haben also die beiden untersten Einbauplätze verwendet. Die Laufwerke liegen auf kleinen Metallstreben und werden mit dem Schnellverschluss problemlos befestigt. <p align="center"><a href="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=19418&amp;w=o" target="_blank"><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=19419&amp;w=o" border="1" alt="" /></a></p>Danach kann die Grafikkarte eingebaut werden. Sie kann ebenfalls werkzeuglos eingebaut werden. Bei großen und schweren Karten sollte die Karte aber sicherheitshalber verschraubt werden, da der Verschluss nicht wirklich fest hält und die Karte doch reichlich Spiel hat. Zum Schluß bleibt noch das 5,25"-Laufwerk, was einfach von vorne ins Gehäuse geschoben wird und ebenfalls mit den Schnellverschlüssen befestigt wird. Für die Erweiterungskarten stehen im Rasurbo Vort-X ca. 290 mm zur Verfügung, wenn man auf die hinter der Grafikkarte liegenden Festplatten verzichtet, ansonsten sind es ungefähr 200 - 220 mm. Bei 200 mm hat man noch genügend Platz, um die Festplatten anzuschließen, bei 220 mm wird es hingegen schon sehr eng. Nachfolgend ein Überblick über die Grafikkartenlänge einiger aktueller Karten:<p align="center"><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/54308/1_Abmessung-gangiger-dGrafikkarten.png" width="606" height="785" /></p>Im letzten Schritt geht es an die Verkabelung. Diese gestaltet sich ein wenig kniffelig, aber durchaus machbar. Überflüssige Kabel werden einfach in den freien Laufwerksschächten verstaut. SATA-Kabel und die Anschlüsse vom I/O-Panel können problemlos hinter dem Mainboardträger entlanggeführt werden.

Fertig zusammengebaut sah das Ganze wie folgt aus:<p align="center"><a href="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=19414&amp;w=o" target="_blank"><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=19415&amp;w=o" border="1" alt="" /></a></p>

[BREAK=Temperaturen und Lautstärke]

Im ersten Schritt unserer Messungen haben wir uns wie angekündigt die Lautstärke nur mit den installierten Lüftern, also einem 120-mm-Modell in der Front, ohne weitere Hardware angeschaut. Der Hintergrundpegel im Raum war mit unserem Messgerät nicht mehr messbar.
<center><p><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/54038/15_idle.png" width="509" height="1023" /></p></center>
Danach erfolgte der Belastungstest. Hierzu liefen Prime95 und FurMark für eine halbe Stunde gleichzeitig. Vorab die Lautstärke, die wir dabei gemessen haben, danach die erzielten Temperaturen: <p align="center"><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/54038/12_load2.png" width="509" height="1023" /></p><p align="center"><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/54038/1_Rasurbo_Vort-X.png" width="806" height="1232" /></p>Schaut man sich die Lautstärke unter Last und die damit verbundenen Temperaturen an, waren wir schon erstaunt. Trotz nur eines Lüfters in der Front liegt die Prozessortemperatur nur ein Grad über der des Enermax SpineRex, das gleich mit drei vorinstallierten Lüftern daherkommt. Auch die Lautstärke ist sehr angenehm, da der Lüfter nur mit knapp 850 U/min läuft.

Nachfolgend noch unser Diagramm mit der Temperaturdifferenz, basierend auf dem aktuellen Testsystem bei 20 °C Raumtemperatur:<p align="center"><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/54308/1_Korrigierte-dT-Umgebung.png" width="606" height="1037" /></p>

[BREAK=Fazit]<p align="center"><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=19375&amp;w=o" border="1" alt="" /></p>Wir waren vom Rasurbo Vort-X insgesamt wirklich erstaunt. Hier wechseln Licht und Schatten. Licht, da das Zubehör für ein Gehäuse in der Preisklasse durchaus als üppig bezeichnet werden kann. Die Temperaturen waren durchweg besser als wir es erwartet haben und auch die Lautstärke war dank des langsam drehenden Lüfters in der Front angenehm. Die Schattenseite liegt beim Vort-X ganz klar bei der Blechstärke. Hier wurde mehr als deutlich gespart, sämtliche Teile sind sehr instabil und lassen sich problemlos ein- oder gar herausdrücken.

Die werkzeuglose Befestigung der Erweiterungskarten ist leider nicht sehr stabil, schwere Karten sitzen nicht sehr fest und haben Spiel. Zum Glück lässt sich die Halterung leicht entfernen und die Karten können auch verschraubt werden. Die Halterung hätte sich PNL-Tec beim Rasurbo Vort-X eigentlich gleich sparen können und stattdessen ein wenig mehr in die Blechstärke investieren können.

Das Vort-X U3 mit einem Preis von 35 Euro weiß also durchaus zu gefallen, die U2-Version mit USB 2.0 für 30 Euro hätte sich sehr gut in unserem Roundup gemacht, da es die guten Werte des Cooler Master Elite 310 locker toppt. Das Elite 310 war in unserem Roundup bei den Temperarturmessungen das beste Gehäuse, allerdings nur mit der Integrierten Grafikkarte des Mainboards. Beim Einsatz unserer HD 6950 mussten wir den Test schon nach 15 Minuten abbrechen. Das Rasurbo Vort-X hat hier keine Probleme bereitet und kann trotz des günstigen Preises zusätzlich noch mit einem lackierten Innenraum aufwarten.

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