Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : A7v266e - Load Performance Setting
was hat es mit dieser oben genannte Option auf sich???
ausser das manche Optionen auf Enabble bzw. auf max gestellt werden???
ich hab mal nachgeschaut. Folgende Optionen werden verändert:
- DDR 1T//2T: von 2t auf 1 t
- Burst Len: von 4 auf auto
- fastwrites: von disable auf enable
- Agp Size: von 32mb auf 64mb
was wird noch verändert????
ich frage aus dem grund, weil ich meinem systen noch zusätzlichen ram spendiert habe, aber ich mit dem zusätlichen ram nicht mehr grossartig oc´en konnte. Nun irgentwie habe ich nun herausgefunden das es mit der Load Performance Setting Option zu tun hat, und zwar auf "normal" ist alles stabil.... auf "optimal" wird er instabil....
der clou ist ich habe nun LPS auf normal und die anderen Option habe ich manuell auf "Optimal" gestellt und trotzdem ist nun das system stabil....
wer hat ahnung???? also welches register verändert die Option auf Stellung "optimal"????
mfg
DDR 1T//2T: von 2T auf 1T ...das funktioniert definitiv nur mit einem Speicherriegel stabil auf diesem Board... bei mehr als einem also besser auf 2T stellen.
fastwrite kannste sowieso deaktivieren... das bringt auf AMD-Systemen nix...außer vielleicht Ärger...
Ich glaube, die Speichertimings an sich werden auf noch auf das schärfste gesetzt... zB.: von 2,5-6-6 auf 2-5-5 oder so ähnlich...
Bei mir habe ich diese Performancesettings nicht aktiviert, sondern alles, so wie ich es brauche und es läuft, von Hand eingestellt. Komischerweise war diese Einstellmöglichkeit auch nur kurzzeitig bei mir im BIOS zu finden..ich glaube mich da an Version 1006e zu erinnern. Dann nie wieder. Oder gibt es die nur im Jumperfree-Modus zu sehen? Ich weiß es nicht.
Diese Fragen wurden hier aber im Forum alle schon mal diskutiert. Ist allerdings schon eine Weile her. Das war, als das Board noch relativ neu war (~Nov'01 bis ~März'02)...Benutze doch einfach mal die Suchfunktionen!
LeeSurfrich
09.01.2003, 11:17
@ Sir Thor
Im BIOS 1011e taucht die Option (leider) wieder auf. Leider deshalb, weil ich gerade tierischen Ärger damit habe. Habe "Load Performance Setting" gestern Abend auf "optimal" gesetzt und mir sofort einen Black Screen und Totalabsturz eingehandelt. System bootet nicht mehr und es ist auch kein BIOS mehr verfügbar (auch kein Piepton beim Systemstart). Reset-Knopf hilft auch nicht. Werde heute als erstes mal versuchen, den Jumperfree Mode rauszunehmen. Nach euren Ausführungen könnte die Grafik-Karte eine Rolle spielen (die hat z. B. nur 32 MB) und vielleicht bekommt ihr die "Fast-Write"-Funktion nicht. Aber warum habe ich deshalb kein BIOS mehr? Gibt auf jeden Fall Arbeit. Wenn jemand noch einen Tip hat: Danke im Voraus.
Mach mal einen Clear-CMOS!
Im Handbuch S.14 siehst Du einen Jumper auf der Boardabbildung zwischen Batterie und Floppy-Steckleiste. Diese Brücke mußt DU für ein paar Sekunden mal eben schließen und das BIOS verliert sein Gedächtnis (in Bezug auf gemachte Einstellungen). Dannach wieder öffnen (sonst wird die Batterie leer) und Dein Rechner sollte wieder hochfahren...und auch piepsen ;-)
Ach ja...alle BIOS-Einstellungen sind dann natürlich wieder auf default, d.h. Du mußt alles mögliche wieder neu einstellen...und natürlich diesmal die Finger von den Performance-Settings lassen...hehe
LeeSurfrich
09.01.2003, 15:38
@ SirThor
CMOS-Clearing steht natürlich auch auf meiner Maßnahmenliste, aber chronologisch nicht an erster Stelle. Vor allem deshalb nicht, weil mit dem CMOS nicht der ganze BIOS-Inhalt gelöscht wird, sondern nur bestimmte Daten wie Datum und Uhrzeit. Einen BIOS-Chip kannst du jahrelang ohne Stromversorgung liegen lassen – bis auf die paar CMOS-Daten behält er seine Einstellungen (sonst würde ja auch das Verschicken geflashter BIOS-Chips durch ASUS nicht funktionieren, denn die hängen während des Transports ja auch nicht an einer Batterie). Auch hier müssen nach dem Einbau nur die (dynamischen) CMOS-Daten neu eingegeben werden. Aber ein neuer BIOS-Chip sollte wohl die letzte Lösung sein, ich hoffe, dass mir das erspart bleibt. Zum Thema "Black Screen" bieten die ASUS-FAQs (allgemeine FAQs, Nr. 099) ganz gute Hilfestellung. Ich werde die Liste notgedrungen Punkt für Punkt abarbeiten. Notfalls bis zum letzten Punkt: neuer BIOS-Chip.
Hmm...was wolltest Du mir eigentlich jetzt genau erklären?
Wenn Du nichts weiter gemacht hast, als nur ein paar BIOS-Einstellungen verstellt, dann brauchst Du nur ein Clear-CMOS. Den Rest kannst Du Dir sparen...allerdings nur, wenn Du nicht anderweitig Scheiße gebaut hast. ;) (z.B: schiefgegangene BIOS-Häcks oder Sinnlos-OC-Schäden, etc...)
LeeSurfrich
10.01.2003, 10:05
@ SirThor
Wollte eigentlich damit nur zum Ausdruck bringen, dass ich bezweifle, dass mit CMOS-Clearing alle BIOS-Settings wieder auf Default gestellt werden, da nach meinen Informationen im CMOS nur Informationen über Datum, Uhrzeit, sowie Infos über alle Laufwerke gespeichert sind (alles was im CMOS steht, kann via BIOS auch manuell eingegeben werden). Meines Wissens sind auch die Einstellungen Bestandteil des Flash EPROMs, aber vielleicht liege ich damit ja nicht richtig. Aber wie auch immer: Alle Maßnahmen (u. a. Jumperfree Mode rausnehmen und auch CMOS-Clearing) haben nichts gebracht: Der Schirm bleibt schwarz und (außer kurzem Anfahren der CD-Laufwerke) tut sich in der Kiste gar nichts. Also: entweder ein Hardwareschaden (Grafikkarte? RAM? PCU?) oder fälliger Austausch des BIOS-Chips. Netzteil habe ich gecheckt. Schon toll, was man mit einem einzigen BIOS-Befehl so anrichten kann. Wie gesagt: Load Performance Setting auf "optimal" gesetzt – und in Sekundenbruchteilen wurde es finster. Dabei wäre es schon interessant zu wissen, was diese Option außer den durch diesem Thread bekannten Einstellungs- Veränderungen sonst noch so umswitcht.
Da liegst Du leider falsch! Mit dem Clear-CMOS werden nicht nur Datum, Zeit, etc. gelöscht, sondern auch alle möglichen anderen Einstellungen, wie Speichertimings, Powermanagement, Taktfrequenz, etc....und alle eingestellten Werte werden wieder in den ausgelieferten Defaultzustand versetzt...
Vielleicht solltest Du mal alle passenden Komponenten ausbauen und wieder zusammensetzen. Bei AGP-Karten und DIMMs kann es schon mal vorkommen, daß sie nicht richtig sitzen obwohl man's denkt. Das kurze Anzucken der CD-ROM läßt allerdings doch auf einen Netzteilschaden schließen.
Hatte sowas mal mit einem Enermax-NT. Nur ein paar Fans zogen immer kurz an und dann war alles wieder tot. Im Leerlauf dagegen lief das NT dann scheinbar normal. ..war aber doch hinüber. Läuft die Festplatte denn normal an?
Wobei auch gern mal der Bildschirm schwarz bleibt, ist wenn man ein IDE-Kabel zwar auf dem Board aber nicht an 'nem Laufwerk angeschlossen hat bzw. doch angeschlossen hat, das Laufwerk aber sonst von der Spannungsversorgung getrennt ist....
Ach ja...manchmal ist es einfach auch blöd. Hast eventuell eine Dual-Head-Karte mit zwei VGA-Ausgängen?
Bei der Matrox G400 DH war es so, daß, wenn man den Monitor am zweiten VGA anschloß, man bei Booten kein Bild bekam. Das war ein lustiges Fehlersuchen! :] Bei NVidias GeForce4-Karten dagegen ist das egal...
Original geschrieben von SirThor
DDR 1T//2T: von 2T auf 1T ...das funktioniert "definitiv" nur mit einem Speicherriegel stabil auf diesem Board... bei mehr als einem also besser auf 2T stellen.
Das stimmt so nicht... Ich habe 2X256Mb und bei mir läufts mit 1T
Bei mir läufts auch nicht, und das schon von anfang an nicht, egal wo die Riegel sitzen, ist doch nicht so wichtig.
Aber:] Speichertimings auf 2,5-6-6?, wow meine laufen sogar 2-2-2, obwohl ich denke das es normal ist (APACER Clk2) 2x256!:-*
LeeSurfrich
13.01.2003, 18:08
@ SirThor
Bin's mal wieder mit etwas Verspätung (hab' ja keinen PC mehr). Also: Die genannten Fehlerquellen scheiden wohl alle aus. Machen teilweise auch keinen Sinn: Kiste lief ja wie geschmiert, und erst mit Aktivieren der besagten BIOS-Funktion gab's den Blackout. Der ist wie gesagt so total, dass auch keine BIOS-Pieptöne mehr kommen, auch die Festplatte läuft natürlich nicht mehr an. Inzwischen sind Netzteil, RAM-Riegel und Grafikkarte gecheckt: alles o.k. Ein örtlicher Service-Mann meint, den Symptomen nach sei ein CPU-Schaden sehr wahrscheinlich (sonst müsste sich das BIOS irgenwie melden). Habe den Proz inzwischen eingeschickt, mal sehen was dabei raus kommt, aber das kann natürlich dauern. Bis dahin Sendepause.
Hi,
hab auch noch einen 1800+ auf diesem Board hier rumstehen!
Das Board läuft auch mit 1T Command Rate mit 2 Riegeln stabil, allerdings nur, wenn die beiden Riegel in den Speicherslots 1 und 3 stecken! (Bei mir zumindest...)
Mit den "optimal Settings" verabschiedet sich die Kiste auch bei mir schon in den ersten 3dQuark Tests! Ich denke, dass mit dieser Option auch noch andere (Timing-)Einstellungen verändert werden, außer denen, die im BIOS sichtbar sind!
mfg
LeeSurfrich
14.01.2003, 15:52
Das mit Slot 1 und 3 ist völlig normal (ist ein "Muss"). Es wäre wirklich gut zu wissen, an welchen Settings in der Stellung "optimal" sonst noch gedreht wird. Sollte mein Proz dabei wirklich abgeraucht sein (wird sich bald rausstellen) müsste man wohl 'ne deutliche Warnmeldung rausgeben.
LeeSurfrich
16.01.2003, 10:46
Der Fall ist inzwischen aufgeklärt, die Story aber so kompliziert, dass ich nur das Fazit melde: Im Falle einer Kombination A7V266-E mit BIOS 1011e und Athlon XP 1700+ (TbredA) gibt Load Performance Setting „optimal“ offensichtlich eine nicht unterstützte FSB/Multiplikator-Anweisung, die den Prozessor lahmlegt – es geht nichts mehr. Fatalerweise lässt sich die Einstellung weder mit dem Reset-Knopf noch mit C-MOS-Clearing rückgängig machen. Die einzige Lösungsmöglichkeit: Das Board in den Jumper-Mode setzen, starten und das BIOS neu aufflashen . (Das mit dem Jumper-Mode war meine allererste Maßnahme, hat aber damals deshalb nicht geklappt, weil ich auf dem Mäuseklavier die weißen mit den schwarzen Tasten verwechselt hatte. Klartext: ich hatte eine nicht unterstützte FSB/Multi-Kombi eingestellt, die genau den gleichen Fehler verursachte wie das „optimal“-Setting, diesmal auf manuellem Wege. Das bringt einen natürlich auf eine völlig falsche Fährte). Was lernen wir daraus: Finger weg von Load Performance Setting „optimal“. Macht nur Ärger.
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