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Des Rechners neue Kleider: Homogenisierung

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Tux
Ich muss mich schuldig bekennen, dass ich bisher ein relativ negatives Bild von Linux, oder im konkreten eigentlich eher openSUSE, gezeichnet habe. Bedingt durch den anfänglichen Ärger, den die Migration auf Linux im Schlepptau mit sich geführt hat, war ich natürlich entsprechend pikiert. Mittlerweile haben sich die tagtäglichen Arbeitsprozesse jedoch eingespielt und mit jedem Tag werden die Probleme weniger. Insgesamt würde ich somit glatt die Behauptung aufstellen, dass ich jetzt, über einen Monat nach dem Tag Null, mit dem System äußerst zufrieden bin. All jene, die aufgrund dessen nun einen kurzen Beitrag erwarten, seien an dieser Stelle gewarnt: es wird lang, sehr lang. Aber es gibt ja auch sehr viel zu erzählen seit dem letzten Beitrag über den Tag des durch fglrx versehentlich ausgelösten Jüngsten Gerichts.

Ich fange mit einer grundlegenden Angelegenheit an: ich habe mich vom anfänglich genutzten 32-bit openSUSE 11.1 mit KDE 3.5.10 aufgrund eines massiven Problems, welches keinerlei Ansatzpunkt für eine Analyse ermöglichte, da es sich nicht in den Logs verewigte, verabschieden müssen. Am Desktop fiel regelmäßig die Tastatur aus, allerdings auf eine ganz besondere Art und Weise: alle normalen Tasten, also A-Z, die Ziffern 0-9, Enter/Space/Backspace/etc. waren außer Funktion. Auch die Multimediatasten meiner drahtlosen Logitech-Tastatur, also zum Beispiel die Lautstärkeregelung, glänzten mit spontaner akuter Arbeitsverweigerung. Allerdings konnte ich über STRG-ALT-F1 noch in die Konsole wechseln und dort funktionierte die Tastatur auch wunderbar. Auch die zusammen mit der Tastatur am gleichen USB Port angeschlossene Logitech Funkmaus funktionierte weiterhin problemlos. Jedes Mal, wenn dieses Problem auftrat, muss ich X über die Konsole abschießen, denn auf STRG-ALT-Backspace hat es nicht mehr reagiert. Wie auch, Backspace war ja außer Funktion. Weder das Tauschen der Batterien, noch das Umstecken an einen anderen USB-Port, haben geholfen. Also habe ich das Erscheinen des Milestone 7 der openSUSE 11.2 Beta dazu genutzt, das alte System komplett über Board zu werfen und das Wagnis einer Beta-Version einzugehen, inklusive dem dadurch unvermeidlichen Umstieg von KDE3 auf das von mir bis dato aufgrund seiner Andersheit vehement boykottierte KDE4. An dieser Stelle möchte ich mich noch mal bei berniyh bedanken, der mir im Planet 3DNow! IRC händchenhaltend zur Seite stand und mit mir zusammen erfolglos versucht hat, das Tastaturproblem zu lösen und auch bei , vielen anderen Problemchen helfend zur Seite stand, sowie natürlich den vielen eifrigen Helfern in unserem Forum.

Homogenisierung
Schwer fielen mir die ersten Tage in KDE4 – wo ist der Desktop? Wie funktioniert das neue Bedienkonzept? Warum ist alles so anders? Doch hat man das Konzept erst einmal verinnerlicht, geht die Bedienung erstaunlich flott von der Hand. Selbst eine unter Windows und KDE3 vermisste und für gänzlich verloren gehaltene Funktion, die übersichtliche Darstellung sämtlicher offener Fenster bei Berührung einer aktiven Monitorecke (unter OS X bekannt als Exposé), habe ich zu meiner großen Freude wiederentdeckt. Ich muss zugeben, dass mir die Arbeit mit KDE 4.3 mittlerweile deutlich leichter und auch flotter von der Hand geht, als mit KDE 3.5.10.

Anhand des Titels dieses Beitrags und meinen hinlänglichen Schilderungen, wie wohl ich mich mit dem neuen System mittlerweile fühle, dürfte das nun folgende nur noch wenige überraschen: die heterogene OS X / Linux Umgebung habe ich mit etwas Aufwand erfolgreich homogenisieren können. Im letzten Monat musste ich das Laptop mit Mac OS X mehrmals aus dem Schrank holen, um mit Adobe InDesign, Photoshop und Acrobat zu arbeiten. Diese drei Anwendungen waren der Grund, warum ich OS X trotz des Umstiegs auf Linux noch behalten musste – eine Creative-Suite-Lizenz ist bekanntlich sehr teuer und die einzelnen Anwendungen sind ohne gleichwertiges Linux-Äquivalent nur für Windows und OS X erhältlich. Ambitionierte Amateure mögen das nicht vorhandene Photoshop noch mit The Gimp zu kompensieren vermögen, im professionellen Umfeld ist es jedoch keine ernstzunehmende Alternative.

Jetzt ist es leider nicht so, dass ich das Laptop völlig autonom und als Insellösung betreiben kann. Ich benötige weiterhin Zugriff auf meine Daten, wie Dokumente und Bilder, und muss diese also ständig zwischen Desktop und Laptop synchronisieren. Auch läuft mein Arbeitstag nicht so ab, dass ich am Montag komplett am Desktop unter openSUSE arbeite, am Dienstag den ganzen Tag an Notebook unter OS X und am Mittwoch wieder am Desktop. Größtenteils benötige ich beide Systeme parallel, oder eines von beiden nur mal für ein paar Stunden mitten im Tag. Durch diese Tatsache wurde die Arbeit also erheblich verkompliziert und bereits beim zweiten Einsatz des Notebooks kam in mir der Wunsch auf, die zwei Welten irgendwie zu vereinen. Dass dauerhafte hin- und herbooten, also die Parallelinstallation von Windows und openSUSE auf einem PC, hatte ich aus bekannten Gründen bereits von vornherein ausgeschlossen. Würde ich es also irgendwie schaffen, die oben genannten Adobe-Anwendungen nahtlos in meine bestehende Umgebung zu integrieren, könnte dies bei entsprechend angemessener Performance eine erhebliche Erleichterung darstellen. Eine Virtualisierung war also die einzige Möglichkeit, das Problem möglichst elegant zu lösen und nach langen Tests mit KVM, Vmware und VirtualBox habe ich mich für letzteres entschieden. Zwar bietet es von den drei genannten Alternativen nicht die beste Performance, diese Ehre fällt mit spürbarem Abstand KVM zu, und auch der an professionelle Anwender gerichtete Funktionsumfang von Vmware lässt VirtualBox fast schon schmalspurig wirken, dafür bietet es jedoch eines exklusiv: nahtlose Integration in ein bestehendes Host-System. Hierbei verschwindet der Windows-Desktop und das im Fenster laufende Betriebssystem, übrig bleibt lediglich die Taskleiste, die sich direkt über der von KDE4 anordnet, und die Fenster der laufenden Anwendungen. Die Creative-Suite-Lizenz lässt sich glücklicherweise bei Adobe kostenlos und unproblematisch von einer Mac in eine Windows-Lizenz umwandeln, es fallen lediglich knapp 10€ Versand für das neue Paket mit dem Datenträger an.

Zu meiner Überraschung und entgegen der auf früheren Erfahrungen mit Virtualisierung basierenden Skepsis haben erste produktive Tests, abgesehen von ein paar Grafikfehlern hier und da und etwas schlechterer Performance, auch zu keinen Problemen geführt. Neben dem positiven Effekt der nun nicht mehr nötigen Wahrung der Datenkohärenz zwischen zwei unterschiedlichen Systemen fällt ein netter Nebeneffekt an: ich kann das Notebook statt des Netbooks mit openSUSE betreiben und somit über zehn anstelle von weniger als zwei Stunden mobil arbeiten. Vielen Dank an dieser Stelle an Medion für den hundsmiserablen Akku, der diesen Namen wahrlich nicht verdient hat.

Soviel zu den Sonnenseiten, nun zu den noch existierenden Schattenseiten von openSUSE. Mir ist zwar bewusst, dass ich aktuell noch eine Beta-Version einsetze, die folgenden Probleme und/oder Ärgernisse sind jedoch nicht zwingend dem Beta-Status zu schulden. Das Aufwachen aus dem Stand-by dauert reproduzierbar immer dann erheblich länger, wenn ich einen Bildschirmschoner aktiviere. Das Aufwachen selber ist zwar weiterhin innerhalb von einer Sekunde erledigt, der X-Server reagiert jedoch für etwa eine Minute nicht auf Tastatureingaben, dafür kann ich ohne Verzögerung mittels STRG-ALT-F1 in die Konsole wechseln. Außerdem wird der automatische Stand-By-Modus beim Zuklappen des Laptops nicht aktiviert, wenn die Energiesparfunktionen von KDE4 den Bildschirm abgedunkelt haben. Und wo wir gerade bei Energiesparfunktionen des Bildschirms sind: kann mir jemand einen triftigen Grund nennen, warum es in KDE4 drei (!) unterschiedliche Stellen gibt, an denen diese konfiguriert werden? Und warum sich diese auch noch gegenseitig in die Quere kommen? Man muss zwei der drei deaktivieren und anschließend die letzte verbleibende nach eigenem Gusto konfigurieren, um zum gewünschten Ergebnis zu kommen.

Homogenisierung
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Weiterhin habe ich Probleme mit der Umschaltung des Tastaturlayouts. Das Notebook wurde in den USA gekauft und verfügt somit über eine amerikanische Tastatur. Diese hat dummerweise im Vergleich zu einer deutschen Tastatur exakt eine Taste weniger, nämlich die, mit der man die Zeichen < und > erreicht. Nun gibt es für dieses Problem bekanntlich Tastaturlayouts, die an sich auch wunderbar funktionieren. Leider schleicht sich nur immer wieder ein drittes, nicht konfiguriertes Tastaturlayout dazwischen, so dass ich zwischen DE, US und 3 umschalten muss.

Gehe ich in das entsprechende Menü in den Systemeinstellungen, verschwindet die 3 wieder, taucht jedoch spätestens nach dem nächsten Stand-By, Ruhezustand, Neustart oder einer Abmeldung erneut auf. Und zuletzt noch ein etwas seltsames Problem, was jedoch Notebookspezifisch sein könnte: klicke ich auf eine deaktivierte Fläche, zum Beispiel einen ausgegrauten Button in einem Dialogfeld oder den Hintergrund eines modalen Dialogs, piept das Notebook extrem laut, so dass ich selber jedes Mal erschrecke.Blöderweise passiert dies auch dann, wenn die Lautsprecher stummgeschaltet sind.

Für die Lösung der letzten zwei letzten Probleme spendiere ich beim nächsten Planet 3DNow! Treffen jeweils ein Bier.
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Kommentare

  1. Avatar von Onkel Homie
    Wie immer schön zu lesen und auch mal gut das du Positives zu vermelden hast.

    Bei mir sieht der letzte Bastelzustand so aus, das mein Kubuntu 9.04 plötzlich der Meinung war auf keine Mauseingaben mehr reagieren zu müssen. Ich surfte einfach nur fröhlich durch die Gegend und plötzlich war mein Cursor weg. Weder Touchpad, noch angeschlossene USB Maus, noch "Thinkpad Nippel" führen dazu, dass ich noch mit der Maus arbeiten kann.

    Tolle Sache, unter Windows alles kein Problem, es ist also kein Hardware Defekt.

    Seltsam an der Sache:
    Wieder ergaben sich bei mir Probleme mit KDE 4.3 nachdem ich es nach meinen Vorstellungen angepasst hatte. Das erste Mal wo ich alles endlich schön konfiguriert hatte, wurde ich beim nächsten Neustart mit den alten Einstellungen begrüßt (Standard Wallpaper/Theme etc.) und auch die gespeicherten WLan Keys waren weg. Und das obwohl ich grob nen halebn tag prioblemlos mit dem System "unterwegs" war und dann halt einfach das Notebook runtergefahren hab.

    Jetzt hatte ich mich nach gut 1 1/2 Monaten mit der "Standard Optik" dazu durchgerungen mal wieder alles anzupassen, die Schnellstartleiste mittels der entsprechenden Plugins anzupassen usw. und kaum war das erledigt, wars nach ca. 1 Stunde surfen dann wieder gegessen und das System ist erneut unbrauchbar.

    Das sind für mich einfach unerklärliche Phänomene die mir in dieser Form noch auf keinem Windows System begenet sind. Da sind mir natürlich auch schon diverse wirre Eigenarten untergekommen, aber so langsam verliere ich meinen Spaß an (K)Ubuntu, weil ich das System scheinbar nur dann nutzen kann, wenn ich darauf verzichte ein Wallpaper zu verwenden was meienn Augen mehr zusagt, ebenso nur das Standardtheme nutze und zudem auf eine Schnellstartleiste verzichte, stattdessen das extrem unpraktische KDE Startmenü weiter nutze. Ich rede hier nicht von tiefgreifenden Veränderunegn im System oder Spielereien mit Treibern und was weiß ich nicht alles. Simples anpassen der Desktopumgebung und wieder alles futsch...das kanns nicht sein.

    Nu ja mal gucken was sich so mit der 9.10 so alles tut ;D
    Aber seit Jahren ists an sich der gleiche "Spaß", dass ich Linux eher als Bastellei ansehe. Denn die Zeit, die ich da reinstecken muss/müsste um mal ein produktives System zu haben, diese Zeit ist mir dann doch etwas zu schade. Aber ich habe auch den Vorteil das ich es nicht nutzen muss.

    Weiterhin bevorzuge ich Linux im Serverbereich auf jeden Fall, aber als Dekstop Umgebung wirds einfach nicht besser...ich bleibe trotzdem am Ball und gucks mir immer wieder an und spiele damit rum ;D der Mensch ist ja Masochist hehe.

    edit:
    Bezüglich Tastaturlayout fällt mir auch noch so ein Problemchen ein welches ich habe. Hab ein Ubuntu mit DE Layout installiert, läuft auch ganz toll, soll auch nix anderes machen als VMs zur verfügung zu stellen, auf die man dann remote zugreifen kann. Alleine für die Remote Steuerung per Tightvnc muss für jeden Benutezr das Tastaturlayout jew. einzeln angepasst werden, um dann in den VMs unter VirtualBox doch wieder nur den US Zeichensatz zu haben. Ist prima wenn man immer mal wieder Steuerzeichen braucht. Leider kann ich mich gerade nicht so ewig damit rumschlagen und hab auch ne Windows Kiste zum testen, aber etwas umständlich finde ichs schon das hier das Systemlayout nicht übernommen wird.
    Aktualisiert: 08.10.2009 um 12:35 von Onkel Homie
  2. Avatar von SPINA
    Zitat Zitat von mj
    klicke ich auf eine deaktivierte Fläche (...) piept das Notebook extrem laut
    Kannst du den Speaker nicht im BIOS deaktvieren? Also bei meinem Dell Notebook geht das.
  3. Avatar von mj
    Zitat Zitat von SPINA
    Kannst du den Speaker nicht im BIOS deaktvieren? Also bei meinem Dell Notebook geht das.
    Nicht dass ich wüsste. Aber ich geh heute Abend noch mal genau durch, hab schließlich auch ein Dell Laptop (Vostro 1400).

    Onkel Homie:
    Dieses Phänomen habe ich noch nicht beobachten können bei mir. Auf dem Desktop läuft KDE4 bereits seit Ende September, auf dem Laptop seit Montag. Sämtliche Anpassungen der Oberfläche bleiben mir erhalten. Außer natürlich rsync überschreibt mir einfach ohne Rückfrage mein ~/.kde4 Verzeichnis (habe ich bereits erwähnt wie sehr ich Tools hasse, die ohne Rückfrage neuere Dateien mit älteren überschreiben?), was heute früh passiert ist und zu einer unbrauchbaren KDE4-Config geführt hat. Dank aktuellem Backup war das aber kein Problem. Die gute Nachricht für dich: ich hab zwar keine Lösung, aber evtl. einen Workaround: warum schreibst du dir nicht ein Shutdown-Skript, das vor dem Herunterfahren jedes Mal deinen ~/.kde4 Ordner sichert und ihn beim Hochfahren noch vor dem KDM-Start wieder zurück kopiert? Das wäre mit rsync schnell und einfach machbar, würde beim Herunterfahren/Starten nur jeweils zwei bis drei Sekunden dauern) und du würdest nie wieder vor einem zurückgesetzten Desktop sitzen. Zusätzlich wäre natürlich ein Backup des .kde4-Verzeichnisses angebracht. Nur für Notfälle
  4. Avatar von TiKu
    Zur Virtualisierung: Den Nahtlosmodus gibt es auch bei VMware, wenn ich mich nicht total irre - aber vermutlich nur in der Workstation-Edition.
  5. Avatar von Chris_Bear
    Den fiesen Piepton kenn ich nur zu gut von Fedora. Erschreckt mich jedes Mal wenn ich nach einer frischen Installation mit Tab in der Konsole Ordner vervollständigen will und mich vertippt hab. Lässt sich aber ziemlich einfach abschalten: http://poelcat.wordpress.com/2009/01/22/disabling-the-fedora-10-system-bell/ - unter Suse dürfte das genauso funktionieren.

    Mit KDE 4 hatte ich auch nur Probleme bisher, besonders wenn ich meinen Desktop auf mehrere Monitore verteile. Dann war bei meinen letzten Versuchen mit KDE 4.2 reproduzierbar nach dem Logout die KDE-Konfig zerschossen. Hab mir dann notgedrungen Gnome eingerichtet, da hat auf Anhieb alles funktioniert.

    Bei der Virtualisierung hatte ich mich auch für VirtualBox als geringstes Übel entschieden. Nur hatte ich hier oft das Problem dass der Prozessortakt vom Gast nicht korrekt erkannt wurde und dieser in Zeitlupe lief. Ist aber als Bug bekannt, und seit mehreren Versionen wird versucht das zu beheben.

    @TiKu: Jep, Nahtlos geht nur bei VMware Workstation.
    Aktualisiert: 09.10.2009 um 09:10 von Chris_Bear
  6. Avatar von Onkel Homie
    @mj:
    Danke für den Tip, werde ich mal ausprobieren.
    Ich weiß nur nicht ob es damit gegessen ist, da ja auch mal meine Wlan Daten komplett gelöscht waren. mag aber sein das die auch im KDE Ordner gespeichert werden.

    Und jetzt muss ich ja erst mal gucken das ich mein System überredet kriege mein Touchpad bzw. generel wieder eine Maus zu nutzen. Bin nur gerade etwas im Umzugsstress und hab nach der Arbeit, wenn ich mal "Freizeit" hab, meist keine Lust mich um dämlcihe Linuxproblemchen zu kümmern ;)
  7. Avatar von mj
    Zitat Zitat von SPINA
    Kannst du den Speaker nicht im BIOS deaktvieren? Also bei meinem Dell Notebook geht das.
    Ich hab gerade das gesamte BIOS-Setup durchwühlt, aber eine Möglichkeit, den Speaker auszuschalten, gibt es leider nicht.

    Zitat Zitat von Onkel Homie
    @mj:
    Danke für den Tip, werde ich mal ausprobieren.
    Ich weiß nur nicht ob es damit gegessen ist, da ja auch mal meine Wlan Daten komplett gelöscht waren. mag aber sein das die auch im KDE Ordner gespeichert werden.
    Wenn du den Networkmanager verwendet hast, dann werden die Verbindungsdaten Benutzerspezifisch im jeweiligen Benutzerordner gespeichert. Da sämtliche Einstellungen weg waren, würde ich also davon ausgehen, dass sie auch im ~/.kde4 Ordner lagen. Die andere Möglichkeit ist die traditionelle ifup-Variante, die allerdings global und nicht Benutzerspezifisch läuft.
  8. Avatar von Chaos Engine
    @mj
    hallo,ich lese seit langer,langer zeit auf planet 3d now.
    deine teilweise negativen beiträge über linux haben mich so gereizt das ich mich entschlossen habe mich hier zu registrieren und mal was zu schreiben.
    weisst du, viele meckern über linux,sehen aber überhaupt nicht was da an freiwilliger + kostenloser arbeit geleistet wird.alles soll wie windows oder mac laufen.....dem ist aber nicht so....-zum "glück" auch nicht.keines von den letzten genannten bs unterstüzt soviel "out of the box"und wie jeder weiss gibt es zig pc`s/ noteboock`s etc. auf dieser welt.....die leute erwarten dass alles auf anhieb funktioniert.
    und hallo?.....linux ist kostenlos!-schon mal darüber nachgedacht?
    linux ist anders.man muss sich zeit dafür nehmen.dafür wird man aber auch durch erfolgserlebnisse belohnt.
    (ich vergesse nie den tag als den treiber für meine nv 7600 gs unter mir bis dahin unbekannten, konsolen befehle eingab, und es funktionierte ! )




    gut gemeinter tipp:
    gehe mal auf distrowatch lade dir eine andere distri runter,und gucke in einer vm oder vb wie sich diese mit deiner hardware gegenüber verträgt.(was in deutschland z.b.open suse ist,ist in amerika fedora)


    p.s
    -md5 ok?
    -schon mal deine cd/dvd überprüft ob sie richtig gebrannt ist?

    @Onkel Homie 9.10
    auch dir empfehle ich den zweitletzten absatz einmal durchzuführen.in der linux welt hat sich die letzten 2 jahre extrem viel getan.es gibt nicht nur "kubuntis" als linux-dies ist für einen anfänger gut...mehr aber auch nicht..... da es ein system ist, das eh einem kastrieten linux gleicht.imo.

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