Titelbild zum Artikel Foxconn A79A-S


Seit der Vorstellung von AMDs Spider Plattform und der damit verbundenen Ankündigung von zahlreichen AMD 790FX-basierten Mainboards sind bereits einige Wochen ins Land gegangen.

Mit dem Gigabyte GA-MA790FX-DQ6 haben wir bereits ein entsprechendes Mainboard getestet. Während des Tests hatten sich einige Schwächen offenbart, welche mittlerweile hoffentlich durch ein BIOS-Update behoben wurden. Da der Test des Gigabyte-Mainboards fast 3 Monate her ist, stellt sich nun die Frage, wo andere Mainboard-Hersteller stehen.

Foxconn hat uns vor einigen Tagen ein Vorserienmodell des neuen A79A-S zur Verfügung gestellt, welches ebenfalls auf AMDs 790FX-Chipsatz basiert. Ursprünglich wollten wir uns das Mainboard genauer anschauen, weil als Southbridge die noch nicht offiziell vorgestellte SB700 verbaut sein sollte. Von der SB700 war und ist bei unserem Modell allerdings weit und breit nichts zu sehen. Nachdem der Southbridge-Kühler entfernt war, blickten wir einigermaßen enttäuscht auf eine "alte" SB600.

Aufgrund der Diskrepanz zwischen Internet-Gerücht und Realität fragten wir bei Foxconn nach: Die finale Revision des A79A-S wird mit AMDs SB700 ausgestattet. Dies stellt kein Problem dar, da SB600 und SB700 pinkompatibel sind und somit ohne Änderungen am Layout beide Varianten verbaut werden können.

Aber nachdem wir nun schon die Möglichkeit bekamen, uns ein noch nicht käuflich erwerbbares Mainboard näher anzusehen, verbauten wir das Sample kurzerhand in unserem Testrechner und jagten das Board durch unseren Testparcours. Auf den nächsten Seiten werden wir sehen, wie sich das A79A-S trotz Vorserienstatus schlägt.

Viel Vergnügen beim Lesen!
[break=Testsystem und Testaufbau]
Testsystem

Die Referenzhardware auf einen Blick:

  • AMD Athlon64 X2 4000+
  • AMD Phenom ES
  • 2 x 512 MB Corsair XMS2 8500 (5-5-5-15 1T)
  • SAPPHIRE X1800 XT
  • Maxtor 6E040L0 IDE (40 GB, 7.200 u/min)
  • Maxtor 6Y080M0 SATA (80 GB, 7.200 u/min)
  • Hitachi 7K250 SATA (80 GB, 7.200 u/min, über USB angeschlossen)
  • 2 x Maxtor 4D080H4 IDE (80 GB, 5.400 u/min)
  • STLab PCI RaidController mit SiliconImage 0680Av
  • S3 Trio64V PCI-Grafikkarte
  • bequiet Dark Power Pro 530 Watt
  • Chieftec Mesh CH-01 Midi-Tower


Nach dem Einbau des Mainboards installieren wir Windows XP Professional mit Service Pack 2, DirectX 9.0c Dezemberupdate 2005 sowie Catalyst 6.4. Für den AMD 790FX sowie die Onboardkomponenten kommen die aktuellsten, downloadbaren Treiber zum Einsatz.

Verwendete Software

In der folgenden Tabelle sind die grundlegendsten Anwendungen aufgeführt, die bei uns zum Einsatz kommen.

verwendete Software / TreiberVersion / Bemerkungen
Windows XP Professional
32 Bit, Service Pack 2
DirectX
9.0c, Dezemberupdate 2005
Grafikkartentreiber
Catalyst 6.4 + Control Center
Prozessortreiber
Version 1.3.2.16
SiSoft Sandra
2007 lite SP1
Sciencemark2
32 Bit
XMPEG
5.03
Xvid
1.0.3
WinRAR
3.60 Beta 6
Cinebench
2003
3DMark01
Build 3.3.0, ohne Feature Tests
3DMark03
3.6.0 Professional Edition, ohne Feature Tests
3DMark05
1.2.0 Advanced Edition, ohne Feature Tests
3DMark06
1.0.2 Advanced Edition, ohne Feature Tests
PCMark05
1.1.0 Advanced Edition
Aquamark3
1024x768x32
Quake3
640x480x16, Low Details
Quake3
1024x768x16, High Details
UT2004
1024x768x32, High Details
UT2004
1280x1024x32, High Details
UT2004
1600x1200x32, High Details
Doom3 Demo
1024x768x32, Ultra Details
Doom3 Demo
1280x1024x32, Ultra Details
Doom3 Demo
1600x1200x32, Ultra Details
SuperPI
1M, Mod 1.4
HDTach
3.0.1.0
Rightmark Audio Analyzer
5.3


Das Betriebssystem wird bei jedem Mainboard frisch installiert. So können wir sicherstellen, dass alle Testkandidaten beim gleichen Stand beginnen. Nach der Windows- und Softwareinstallation werden die Festplatten defragmentiert, die Auslagerungsdatei auf 512 MB festgesetzt und alle unnötigen Einträge aus dem automatischen Systemstart gelöscht.
[break=Lieferumfang]
Bild zum Layout Foxconn A79A-S


Im Normalfall bekommt der User auf dieser Seite einen Überblick über den Lieferumfang des Mainboards.

Aufgrund des Vorserienstatus des Mainboards bekamen wir von Foxconn allerdings nur das nackte Mainboard geliefert. Keine I/O-Blende, keine Treiber-CD, kein Handbuch.

Zum derzeitigen Zeitpunkt ist die Ausgestaltung des Lieferumfangs noch unklar. So "spärlich", wie unser Sample, werden die Verpackungen von Retail-Boards jedoch mit Sicherheit nicht gefüllt sein.
[break=Spezifikationen]
Prozessor
  • Sockel AM2 / AM2+
  • unterstützt AMD Athlon 64, Athlon 64 X2, Athlon 64 FX und Sempron
  • unterstützt AMD Phenom
  • unterstützt Cool´n´Quiet

Chipsatz
  • Northbridge AMD 790FX
  • Southbridge AMD SB600 (beim Retailprodukt wird die SB700 verbaut)

Speicher
  • 4x 240 Pin DDR2-Speicherslots (maximaler Speicherausbau unbekannt)
  • 128 Bit Dual Channel-Architektur
  • unterstützt DDR2 400/533/667/800/1066 DIMMs

PCI/PCIe Slots
  • vier PCIe x16-Steckplätze (im CrossFire-Modus 2x x16 oder 4x x8)
  • ein PCIe x1-Steckplatz
  • ein PCI-Steckplatz

Serial ATA
  • 4x SATA 300 Mbyte/s
  • unterstützt Raid 0/1

IDE
  • ein IDE-Anschluss
  • bis zu 2 Geräte mit UDMA 133/100/66/33

IEEE 1394
  • Via VT6308P
  • unterstützt bis 400 Mbit/s

Netzwerkadapter
  • Realtek RTL8111B
    • über PCIe angebunden
    • unterstützt 10/100/1000 Mbit/s
    • unterstützt Wake-On-LAN
  • Realtek RTL8110SC
    • über PCI angebunden
    • unterstützt 10/100/1000 Mbit/s

Audio
  • Realtek 7.1 Audio CODEC ( ALC885 )

Lüfteranschlüsse
  • CPU-Lüfter
    • 1x 4 Pin PWM
    • regelbar (nur mit PWM-Lüfter)
  • Gehäuse-Lüfter
    • 1x 4 Pin PWM
    • regelbar
    • 3x 3 Pin

Interne I/O-Anschlüsse
  • 4x PCIe x16
  • 1x PCIe x1
  • 1x PCI
  • 1x Floppy
  • 4x SATA
  • 1x IDE
  • 3x USB 2.0 pinheader
  • 1x Front Audio pinheader
  • 1x IEEE1394 pinheader
  • 1x CD-In
  • 1x SPDIF out
  • 1x COM pinheader
  • 1x IR-pinheader

Backpanel-Anschlüsse
  • 1x PS/2 Tastaturanschluss
  • 1x PS/2 Mausanschluss
  • 1x Audio (6 Anschlüsse)
  • 2x RJ-45 LAN
  • 4x USB 2.0
  • 2x eSATA
  • 1x IEEE1394
  • 1x SPDIF out optisch
  • 1x SPDIF out coaxial

Formfaktor
  • ATX 305 x 244mm

RoHS*
  • RoHS-konform


*RoHS steht für "Restriction of the use of certain Hazardous Substances in electrical and electronic equipment". Diese Direktive verhindert innerhalb der EU den Einsatz von neuer elektrischer und elektronischer Hardware, welche über erhöhte Mengen an Chrom, Blei, Kadmium, Quecksilber, PBB und PBDE verfügen. Die RoHS-Direktive ist am 01.07.2006 in Kraft getreten.
[break=Layout]
Werfen wir nun einen Blick auf das Layout unseres heutigen Samples.

Bild zum Layout Foxconn A79A-S


Mainboard und Onboardkomponenten kommen mit großer Farbvielfalt daher.

Bild zum Layout Foxconn A79A-S


24 Pin ATX sowie der IDE- bzw. Floppy-Port werden in der rechten oberen Ecke des Mainboards platziert.

Bild zum Layout Foxconn A79A-S


Links wird der Prozessorsockel durch flache Solid State-Kondensatoren und einer Heatpipekonstruktion begrenzt. Die Kondensatoren haben etwa die gleiche Bauhöhe wie das Retentionmodul, großvolumige Kühler passen demnach problemlos darüber hinweg. Probleme könnte es hingegen mit der benachbarten Heatpipekonstruktion geben. Hier könnte es bei großen Kühlern ála Thermalright Ultra-120 oder ähnlichen zu Platzproblemen kommen.

Bild zum Layout Foxconn A79A-S


Foxconn verbaut insgesamt vier PCIe x16-Slots, einen PCIe x1-Slot sowie einen PCI-Slot.

Bild zum Layout Foxconn A79A-S


Im rechten unteren Teil des Mainboards befinden sich die vier SATA-Anschlüsse, eine Diagnose-Anzeige sowie diverse Pfostenstecker (Frontpanel, USB).

Bild zum Layout Foxconn A79A-S


An diesem Bild wird deutlich, dass wir es mit einem Vorserienmodell zu tun haben. Das Sample ist mit einer Art Laufzettel versehen, welcher verschiedene Arbeitsschritte dokumentiert.
[break=Layout - Fortsetzung]
Bild zum Layout Foxconn A79A-S


Ein Blick auf die Realtek-Fraktion: Links RTL8111B (Netzwerk), in der Mitte RTL8110SC (Netzwerk) und rechts RTL885 (Audio).

Bild zum Layout Foxconn A79A-S


Unterhalb des Prozessorsockels befinden sich ungenutzte Kontakte, die von der Größe durchaus für einen zusätzlichen Stromanschluss gedacht sein könnten.

Bild zum Layout Foxconn A79A-S


Der Northbridgekühler im Visier: Im Gegensatz zu so manch anderem 790FX-Board fällt dieser relativ klein aus.

Bild zum Layout Foxconn A79A-S


Noch ein Blick auf die Heatpipe-Konstruktion über den Spannungswandlern.

Bild zum Layout Foxconn A79A-S


Auch der Southbridgekühler wird noch einmal im Profil abgelichtet. Der Kühler ist so flach, dass lange Grafikkarten problemlos darüber hinwegpassen.

Interessant ist zudem, dass der verbaute Sockel für den BIOS-Chip leer ist. Dennoch läuft das Mainboard tadellos, die Funktion des BIOS übernimmt in unserem Fall ein anderes Bauteil.

Bild zum Layout Foxconn A79A-S


Last but not least ein Blick auf das I/O-Panel des A79A-S. Sound, 4x USB, 2x LAN, FireWire, 2x eSATA, SPDIF optisch sowie coaxial - diese Zutaten verwendet Foxconn für unser Sample. Auf Com bzw. LPT wird verzichtet.
[break=BIOS]
Nächster Halt: BIOS.

Bild zum BIOS Foxconn A79A-S


Beim Foxconn A79A-S kommt ein AMI-BIOS mit Award-Benutzeroberfläche zum Einsatz.

Bild zum BIOS Foxconn A79A-S


Alle Laufwerke werden als IDE erkannt, ungeachtet der tatsächlichen Schnittstelle.

Bild zum BIOS Foxconn A79A-S


Der Weg zum Referenztakt führt durch das Central Control Unit und dort ins Foxconn O.C. Configuration-Menü.

Bild zum BIOS Foxconn A79A-S


Eine Menüebene tiefer lässt sich der HT-Link konfigurieren.

Bild zum BIOS Foxconn A79A-S


Die Spannungen von CPU, Ram und Northbridge lassen sich im Untermenü Foxconn Feature einstellen. Dabei muten die einstellbaren Werte ungewohnt an. Hinter den ganzzahligen Optionen verbergen sich Vielfache von 0,024 Volt. Stellt man beim Speicher beispielsweise 10 ein, bedeutet das in der Realität Standardspannung 1,64 + 10*0,024 Volt = 1,88 Volt.

Um alle Spannungen korrekt einzustellen, sollte der geneigte User entweder einen Taschenrechner zur Hand haben oder gut kopfrechnen können.

Bild zum BIOS Foxconn A79A-S


Im Menü CPU Configuration bekommt man einen kleinen Überblick über den verbauten Prozessor.

Bild zum BIOS Foxconn A79A-S


Einstellungen für PCIe lassen sich im Untermenü PCI Express Configuration vornehmen.
[break=BIOS - Fortsetzung]
Bild zum BIOS Foxconn A79A-S

Bild zum BIOS Foxconn A79A-S

Bild zum BIOS Foxconn A79A-S


Im Menü Northbridge Configuration und dessen Untermenüs lassen sich umfangreiche Einstellung bezüglich des Speichers vornehmen.

Leider fehlt die für uns wichtige Option der Command Rate 1T/2T im BIOS, weshalb wir einmal mehr auf das SysTool zurückgriffen, um im Windows die Command Rate auf 1T einzustellen.

Bild zum BIOS Foxconn A79A-S


SATA-Geräte lassen sich auch beim Foxconn A79A-S im AHCI-Modus betreiben. Leider mussten wir wie bereits beim Foxconn A690VM2MA feststellen, dass diese Option nicht nur Auswirkungen auf SATA-Geräte hat.

Nach Aktivierung von IDE->AHCI ließ sich das Windows, welches auf einer IDE-Festplatte installiert ist, nicht mehr starten.

Bild zum BIOS Foxconn A79A-S


Noch eine Menüebene tiefer lassen sich alle Onboardgeräte aktivieren bzw. deaktivieren.

Bild zum BIOS Foxconn A79A-S


Das Power Management Setup ist Anlaufstelle für alle Optionen rund um den Start, den Stand By und Power Down des PCs.

Bild zum BIOS Foxconn A79A-S


Das Menü PC Health Status gibt einen Überblick über die wichtigsten Temperaturen und Spannungen des Systems.
[break=Stabilitätstests]
Jedes Mainboard muss umfangreiche Stabilitätstests durchlaufen. Nur so können wir sicher sein, dass der jeweilige Kandidat auch im realen Leben alle Anforderungen bewältigt. Wir achten bei den Tests darauf, dass so viele Komponenten wie möglich belastet werden. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die wichtigsten Stabilitätstests.

StabilitätstestVersion/Bemerkungen
X2: Orthos (SP2004)2 Instanzen, ca. 8 Stunden über Nacht
X2: 3DMark03 im LoopDemo-Loop ca. 4 Stunden mit Sound
X2: großes Archiv von SATA zu IDEverschieben mit anschließender CRC-Prüfung
X2: großes Archiv von IDE zu PCI-Raidverschieben mit anschließender CRC-Prüfung
X2: großes Archiv von PCI-Raid zu SATAverschieben mit anschließender CRC-Prüfung
X2: großes Archiv von SATA zu USBverschieben mit anschließender CRC-Prüfung
X2: großes Archiv von USB zu SATAverschieben mit anschließender CRC-Prüfung
X4: Prime954 Instanzen, ca. 8 Stunden über Nacht
X4: 3DMark03 im LoopDemo-Loop ca. 4 Stunden mit Sound
X4: großes Archiv von SATA zu IDEverschieben mit anschließender CRC-Prüfung
X4: großes Archiv von IDE zu PCI-Raidverschieben mit anschließender CRC-Prüfung
X4: großes Archiv von PCI-Raid zu SATAverschieben mit anschließender CRC-Prüfung
X4: großes Archiv von SATA zu USBverschieben mit anschließender CRC-Prüfung
X4: großes Archiv von USB zu SATAverschieben mit anschließender CRC-Prüfung


Orthos setzt auf das allseits bekannte Prime95. Hier werden Arbeitsspeicher und Ram starken Belastungen ausgesetzt. Da wir den Programminstanzen nicht explizit einen Kern zuordnen, erhöhen wir den Schwierigkeitsgrad für unsere Hardware. Hard- und Software müssen die Verteilung selbst koordinieren und eventuelle Fehler werden gnadenlos aufgedeckt.

3DMark03 lassen wir etwa 4 Stunden im Demo-Loop laufen. Das belastet hauptsächlich die Grafikkarte, jedoch haben CPU und Ram ebenfalls jede Menge zu tun. Zusätzlich wird die Soundausgabe aktiviert, was den onboard verbauten Soundchip belastet. Insgesamt ist dieser Test der kritischste für das Gesamtsystem, da die meisten Komponenten gleichzeitig belastet werden.

Das Kopieren von Rar-Archiven soll möglichen Datenverlust zwischen den beteiligten Controllern aufdecken. Dazu wird ein etwa 4 Gigabyte großes Rar-Archiv von SATA über IDE zum PCI-Raidverbund verschoben und zwischendurch immer wieder überprüft. Zum Schluss wird der Weg umgekehrt vollzogen. Treten bei der CRC-Prüfung keine Fehler auf, gilt der Test als bestanden.

Ähnlich verhält es sich auch beim Verschieben eines Archivs von SATA zu USB. Hier ist das Archiv jedoch etwas kleiner, mit über 100 MB aber noch immer stattlich. Der Weg führt von SATA zu USB und wieder zurück.

Stabilität bei unseren Testkandidaten

Für ein Vorserienmodell hat sich das heutige Testsample redlich geschlagen. Mit unserem Referenz-X2 wurden alle Stabilitätstests mühelos bestanden. Mit dem AMD Phenom waren bei längerer Auslastung jedoch Abbrüche des 3DMark03 im Loop sowie von Prime95 zu verzeichnen. Alle übrigen Stabilitätstests verliefen auch mit dem Phenom positiv und während unseres Benchmarkparcours traten ebenfalls keine Probleme auf.

Insgesamt ist der richtige Weg eingeschlagen, mit dem K10 ist aber noch Feintuning notwendig.
[break=Cool´n´Quiet]
Cool´n´Quiet Foxconn A79A-S - load X2


Cool´n´Quiet Foxconn A79A-S - idle X2


In Sachen Referenztakt ist das Foxconn A79A-S sehr genau. Sowohl mit als auch ohne Cool´n´Quiet liegt der Wert exakt bei 200 MHz.

Auch die Spannung liegt sehr nah bei der Spezifikation von 1,25 Volt load sowie 1,1 Volt idle.

Cool´n´Quiet Foxconn A79A-S - load X4


Cool´n´Quiet Foxconn A79A-S - idle X4


Beim AMD Phenom haben wir den Multiplikator sowie die Spannung mittels AMD Overdrive herabgesetzt.
[break=Onboard Sound Signal]
Werfen wir nun einen Blick auf die Soundqualität des Onboardsounds.

Gerade die vom Mainboardhersteller verwendeten Bauteile sind nicht selten für eine gute oder auch schlechte Signalqualität verantwortlich. Des Öfteren kommen billigere Digital-Analog Wandler zum Einsatz. Auch der verwendete Treiber spielt eine nicht unerhebliche Rolle.

Wir haben unser Testsample mit Hilfe des RightMark Audio Analyzer überprüft. Die Ergebnisse lassen allerdings nur ein Fazit in Bezug auf die Signalqualitäten der Onboard Sounds zu - weitere Features wie 5.1 Sound, EAX etc. sind nicht Gegenstand dieser Prüfung.

Als Referenz dient uns auch heute wieder die Sound-Lösung des EPoX EP-8RDA+. Die NVIDIA APU der MCP-T Southbridge zählt zu den qualitativ hochwertigeren Onboard-Lösungen.

TestNVIDIA(R) nForce(TM) AudioRealtek HD Audio output
Frequency response (from 40 Hz to 15 kHz), dB:+0.30, -0.78+0.02, -0.09
Noise level, dB (A):-80.6-86.3
Dynamic range, dB (A):80.186.0
THD, %:0.00750.0029
IMD, %:0.0400.022
Stereo crosstalk, dB:-77.7-84.5


Frequency response

Soundqualität Foxconn A79A-S: Frequency Response

Noise level

Soundqualität Foxconn A79A-S: Noise Level

Dynamic range

Soundqualität Foxconn A79A-S: Dynamic Range


Die Bewertungen im Einzelnen:

Frequency response (from 40 Hz to 15 kHz), dB:+0.02, -0.09Excellent
Noise level, dB (A):-86.3Good
Dynamic range, dB (A):86.0Good
THD, %:0.0029Excellent
IMD, %:0.022Good
Stereo crosstalk, dB:-84.5Very good


Das Foxconn A79A-S schlägt sich beachtlich und kann durchweg mit guten bis sehr guten Ergebnissen aufwarten. Dies ist insofern interessant, als dass der Test der Soundqualität bei den ersten Foxconn-Mainboards unter eigenem Namen nicht sonderlich gut ausfiel. Hier wurde aber weiterentwickelt und mittlerweile sehen die Ergebnisse der Qualitätstests durchweg gut aus.

Eine ausführliche Erklärung der in der Messung verwendeten Begriffe findet der Interessierte bei unserer Partner-Site Hard Tecs 4U.
[break=Benchmarks: SiSoft Sandra, Netzwerk]
Auf den nächsten Seiten widmen wir uns der Performance unseres Vorserienmodells. Wie gewohnt sind die Ergebnisse unter Verwendung unserer Referenzhardware rot dargestellt. Neu hinzu kommt ein dunkelblauer Balken für die Ergebnisse unter Verwendung unseres AMD Phenom ES.

Wie gewohnt haben wir alle Benchmarks mit unserem X2 4000+ mit DDR2-800 bei einer Command Rate von 1T durchgeführt. Da die Option 1T im BIOS nicht zur Verfügung stand, haben wir das SysTool zu Hilfe genommen, um die entsprechende Einstellung im Windows vorzunehmen.

Beim AMD Athlon X2 funktoniert dies prima, leider wird der Phenom von diesem Tweak-Tool noch nicht unterstützt. Hinzu kommt, dass aus dem BIOS heraus die Umstellung des Speichertaktes auf DDR2-1066 nicht funktionierte. Dadurch gebremst, haben wir alle Benchmarks des Phenoms mit DDR2-800 und 2T Command durchgeführt.

Sandra 2007
  • Hersteller: SiSoftware
  • Webseite: www.sisoftware.co.uk
  • Bereich: Synthetisch
  • Schwerpunkt: Speicher- und Netzwerkbandbreite
  • Referenzen auf Planet 3DNow!: Suche...
  • Referenzen im Forum: Suche...

Sandra CPU Streaming

Benchmarkergebnis Foxconn A79A-S: Sandra CPU Streaming


Sandra FPU Streaming

Benchmarkergebnis Foxconn A79A-S: Sandra FPU Streaming


Die Speicherbandbreite ist mit unserem X2 auf einem guten Niveau. Da wir jedoch noch auf eine Sandra-Version ohne Phenom-Optimierung setzen (wir berichteten), fällt das Ergebnis des AMD Phenom eher bescheiden aus. Dies hat jedoch noch keine Aussage auf die reale Performance.

Sandra Netzwerkbandbreite

Benchmarkergebnis Foxconn A79A-S: Sandra Netzwerkbandbreite


Die Netzwerkbandbreite fällt ebenfalls gut aus. Beachtlich ist die Tatsache, dass sich der verbaute Realtek RTL8110SC deutlich gegenüber allen bisher getesteten Mainboards mit eben diesem Chip absetzen kann.

Sandra Netzwerklatenz

Benchmarkergebnis Foxconn A79A-S: Sandra Netzwerklatenz


Auch die Netzwerklatenz weist Ergebnisse im vorderen Feld auf.

Prozessorlast Netzwerkverkehr

Benchmarkergebnis Foxconn A79A-S: Prozessorlast Netzwerkverkehr


Die Prozessorlast lässt noch genügend Verbesserungsspielraum. Während mit dem X4 die Werte gut aussehen, zeigt sich mit unserem X2 das wahre Gesicht. Denn ein K10 besitzt neben verbesserter Pro-Takt-Leistung und leicht höherer Taktfrequenz auch noch den Vorteil der doppelt so großen Anzahl an Kernen, weshalb die gemessene Prozessorlast von vornherein prozentual wesentlich niedriger ausfallen muss.
[break=Benchmarks: Sciencemark, XMPEG, WinRAR]
Sciencemark
  • Hersteller: Dr. Timothy Wilkens & Alex Goodrich
  • Webseite: www.sciencemark.de
  • Bereich: Synthetisch
  • Schwerpunkt: Memory-Controller Performance
  • Referenzen auf Planet 3DNow!: Suche...
  • Referenzen im Forum: Suche...

Benchmarkergebnis Foxconn A79A-S: Sciencemark Speicherbandbreite


Im Sciencemark dreht sich das Bild der Speicherbandbreite gegenüber SiSoft Sandra um. Da es hier während des Benchmarks eine andere Abarbeitung der Aufgabe gibt, ist dieses Bild nicht überraschend.

Benchmarkergebnis Foxconn A79A-S: Sciencemark Speicherlatenz


Die Speicherlatenz pendelt sich im Mittelfeld ein.

XMPEG + XviD

Benchmarkergebnis Foxconn A79A-S: XMPEG + XviD


Da XMPEG hauptsächlich durch die CPU bestimmt wird, ist der neue Spitzenwert mit dem AMD Phenom kein Wunder. Mit X2 reiht sich das Foxconn A79A-S hingegen im Mittelfeld ein.

WinRAR
  • Hersteller: Rarsoft
  • Webseite: www.winrar.de
  • Bereich: Anwendungen
  • Schwerpunkt: ALU, Speicherlatenzen
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Benchmarkergebnis Foxconn A79A-S: WinRAR


Für WinRAR gilt das gleiche wie für XMPEG. Auch hier kommt der höhere Takt des Phenom bzw. die Verdopplung der Kerne gegenüber unserem Referenz-X2 zum Tragen. Aber auch mit unserem 4000+ sortiert sich das Mainboard im vorderen Feld mit ein.
[break=Benchmarks: Cinebench, SuperPI]
Cinebench
  • Hersteller: Maxon
  • Webseite: www.maxon.net
  • Bereich: Anwendungen
  • Schwerpunkt: CPU-Performance
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Benchmarkergebnis Foxconn A79A-S: Cinebench


Auch Cinebench profitiert von mehr Takt und mehr Kernen. Kein Wunder also, wenn das Ergebnis mehr als verdoppelt wird. Mit X2 hinkt das Mainboard dagegen etwas hinterher.

SuperPI

Benchmarkergebnis Foxconn A79A-S: SuperPI


Ähnliches Bild im SuperPI: Mit Phenom ES ein neuer Spitzenwert, mit X2 ein Ergebnis im Mittelfeld.
[break=Benchmarks: 3DMark 01/03/05/06, PCMark05, Aquamark]
3DMark01/03/05/06 + PCMark05

3DMark01

Benchmarkergebnis Foxconn A79A-S: 3DMark01


3DMark03

Benchmarkergebnis Foxconn A79A-S: 3DMark03


3DMark05

Benchmarkergebnis Foxconn A79A-S: 3DMark05


3DMark06

Benchmarkergebnis Foxconn A79A-S: 3DMark06


Alle 3DMark-Versionen zeigen das selbe Bild: Neue Spitzenwerte mit Phenom ES, Werte im Mittelfeld unter Verwendung des Referenz-X2.

PCMark05

Benchmarkergebnis Foxconn A79A-S: PCMark05


Im PCMark05 kann sich das A79A-S auch mit X2 weit vorn platzieren. Mit Phenom ES natürlich außer Konkurrenz.

Aquamark 3
  • Hersteller: Massive Development
  • Webseite: www.aquamark3.com
  • Bereich: Grafik-Performance
  • Schwerpunkt: CPU-, FPU- und Speicher-Performance
  • Referenzen auf Planet 3DNow!: Suche...
  • Referenzen im Forum: Suche...

Benchmarkergebnis Foxconn A79A-S: Aquamark


Aquamark bestätigt das Bild aller 3DMarks.
[break=Benchmarks: Quake III, Doom3]
Quake III Arena

Benchmarkergebnis Foxconn A79A-S: Quake 3 640x480


Benchmarkergebnis Foxconn A79A-S: Quake 3 1024x768


In Quake 3 platziert sich das Foxconn-Mainboard im vorderen Feld.

Doom 3
  • Hersteller: id Software
  • Infoseite: auf Planet 3D Games
  • Bereich: Gaming
  • Schwerpunkt: Grafik-Performance (Grafikkarten lastig)
  • Referenzen auf Planet 3DNow!: Suche...
  • Referenzen im Forum: Suche...

Benchmarkergebnis Foxconn A79A-S: Doom 3 1024x768


Benchmarkergebnis Foxconn A79A-S: Doom 3 1280x1024


Benchmarkergebnis Foxconn A79A-S: Doom 3 1600x1200


Doom 3 profitiert ebenfalls von viel CPU-Power und verzeichnet jeweils neue Bestwerte durch Verwendung des Phenom ES. Der Referenz-X2 reiht sich ein weiteres Mal im Mittelfeld ein.
[break=Benchmarks: UT2004]
Unreal Tournament 2004
  • Hersteller: Digital Extremes
  • Infoseite: auf Planet 3D Games
  • Bereich: Gaming
  • Schwerpunkt: Grafik-Performance (CPU-Lastig)
  • Referenzen auf Planet 3DNow!: Suche...
  • Referenzen im Forum: Suche...

Benchmarkergebnis Foxconn A79A-S: UT 2004 1024x768


Benchmarkergebnis Foxconn A79A-S: UT 2004 1280x1024


Benchmarkergebnis Foxconn A79A-S: UT 2004 1600x1200


Als letzter 3D-Benchmark kommt UT 2004 zum Einsatz. Ein weiteres Mal gibt es mit dem Phenom jeweils einen neuen Bestwert zu verzeichnen, wogegen die Ergebnisse mit X2 im hinteren Mittelfeld zu finden sind.
[break=Benchmarks: HDTach]
HDTach

IDE-Performance

Benchmarkergebnis Foxconn A79A-S: HDTach IDE Average


Benchmarkergebnis Foxconn A79A-S: HDTach IDE Burst


IDE Burst und durchschnittliche Transferrate liegen erwartungsgemäß bei beiden Prozessoren dicht beieinander. Durch die verbaute SB600 (welche im Endprodukt eine SB700 sein soll) hinken die Burst-Werte einmal mehr etwas hinterher.

Benchmarkergebnis Foxconn A79A-S: HDTach IDE Prozessorlast


Die Prozessorlast mit X2 liegt auf normalem Niveau.

SATA-Performance

Benchmarkergebnis Foxconn A79A-S: HDTach SATA Average


Benchmarkergebnis Foxconn A79A-S: HDTach SATA Burst


Benchmarkergebnis Foxconn A79A-S: HDTach SATA Prozessorlast


Auch die Werte der SATA-Performance fallen erwartungsgemäß aus. Kaum Unterschiede von X2 zu Phenom ES.

PCI-Performance

Benchmarkergebnis Foxconn A79A-S: HDTach PCI Burst


Benchmarkergebnis Foxconn A79A-S: HDTach PCI Prozessorlast


Die PCI-Performance fällt bei beiden Prozessoren nahezu identisch aus. Das Ergebnis sind jeweils Werte im Mittelfeld.

USB-Performance

Benchmarkergebnis Foxconn A79A-S: HDTach USB Burst


In puncto USB-Burst sind beide Ergebnisse ebenfalls dicht beieinander.

Benchmarkergebnis Foxconn A79A-S: HDTach USB Prozessorlast


Bei der Prozessorlast macht sich der Einsatz eines Phenom hingegen stark bemerkbar.
[break=Leistungsaufnahme]
Wenden wir uns nun der Leistungsaufnahme unseres Testsystems zu. Zuerst führen wir einen 3DMark06-Durchlauf durch und messen dabei den durchschnittlichen Stromverbrauch des Systems (ohne Monitor sowie IDE-Raid).

Benchmarkergebnis Foxconn A79A-S: Leistungsaufnahme 3DMark06 (gemittelt)


Wie bereits das im November getestete Gigabyte GA-MA790FX-DQ6 zeigt auch das Foxconn A79A-S eine deutlich höhere Leistungsaufnahme als andere Mainboards. Der Wert des AMD Phenom hat an dieser Stelle nur informatorischen Charakter, da dies der erste Test unter Referenzbedingungen ist und sich erst in den nächsten Mainboardreviews zeigen wird, ob der Wert gut ist oder schlecht.

Dies gilt auch für die nachfolgenden Messungen, welche zusätzlich mit einer PCI- statt der sonst verwendeten PCIe-Grafikkarte durchgeführt werden.

Benchmarkergebnis Foxconn A79A-S: Leistungsaufnahme Orthos (gemittelt)


Unter 2D-Last fällt das Ergebnis gegenüber dem Gigabyte-Mainboard sehr ordentlich aus.

Benchmarkergebnis Foxconn A79A-S: Leistungsaufnahme während S3


Die Leistungsaufnahme während des S3 lässt nichts zu wünschen übrig.

Benchmarkergebnis Foxconn A79A-S: Leistungsaufnahme Idle mit CnQ


Benchmarkergebnis Foxconn A79A-S: Leistungsaufnahme Idle ohne CnQ


Idle - egal ob mit oder ohne Cool´n´Quiet - präsentiert sich das Foxconn ordentlich und verweist den direkten Konkurrenten aus dem Hause Gigabyte auf die hinteren Plätze.

Benchmarkergebnis Foxconn A79A-S: Leistungsaufnahme heruntergefahrener PC


Neue Spitzenwerte gibt es bei heruntergefahrenem PC zu bestaunen. Ein sehr gutes Ergebnis, war diese Messung doch einer der Hauptkritikpunkte beim Foxconn A690VM2MA, welches wir im Spätsommer 2007 getestet haben.

Mit Ausnahme der Leistungsaufnahme während des 3D-Betriebs können wir dem Foxconn A79A-S eine durchaus gute Leistungsaufnahme bescheinigen. Dies ist aber hauptsächlich mit Blick auf das andere bisher getestete 790FX-Mainboard zu sehen, da der Chipsatz aktuell scheinbar nicht die Erwartungen erfüllen kann, die in ihn gestellt wurden.
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AspektErgebnis
KondensatorenSolid State (Hersteller nicht erkennbar)
funktioniert S3ja
funktioniert S1ja
funktioniert S1 & S3nicht einstellbar
funktioniert Ruhezustandja
Bootmanager vorhandenja (Aufruf mit F11)
PCIe x16 anders nutzbar (getestet mit Broadcom NetXtreme PCIe x1)ja
funktioniert Wake-On-LAN (Realtek RTL8111B)ja
funktioniert Wake-On-LAN (Realtek RTL8110SC)ja (nur aus dem Standby heraus)
Herstellerseitewww.FoxconnChannel.com
Preisnoch nicht bekannt
Verfügbarkeitvoraussichtlich ab Februar 2008


IRQ

Foxconn A79A-S: IRQ-Belegung


Zu guter Letzt noch ein Blick auf die IRQ-Belegung beim Testsample. Einige IRQs sind mehrfach belegt, dennoch kam es während des Testzeitraumes zu keinen Komplikationen.
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Titelbild zum Artikel Foxconn A79A-S


Ein weiteres Mainboard-Review auf Planet 3DNow! neigt sich dem Ende. In der heutigen Hauptrolle: Das Foxconn A79A-S in Form eines Vorserien-Exemplars.

Bestückt mit AMD 790FX und SB600 (das finale Produkt wird mit AMDs SB700 ausgestattet) musste sich das Mainboard heute hauptsächlich gegen das im November getestete Gigabyte GA-MA790FX-DQ6 mit gleichem Chipsatz behaupten. Und trotz Vorserien-Status des Foxconn-Mainboards schlägt sich unser Sample tapfer und kann in einigen Belangen gegen das Gigabyte-Pendant punkten.

Allen voran sind hier die Messungen zur Leistungsaufnahme zu nennen. Zwar kommt das Foxconn A79A-S mit Ausnahme der Leistungsaufnahme bei heruntergefahrenem PC nicht an die Spitzenwerte aus vergangenen Mainboard-Reviews heran, gegenüber dem direkten 790FX-Konkurrenten lässt es hingegen deutlich die Muskeln spielen. Um diese Leistung zu unterstreichen, setzt unser heutiger Reviewkandidat einen neuen Bestwert bei heruntergefahrenem PC.

Auch in anderen Benchmarks liegt die Performance des Vorserienboards auf gutem Niveau. Eine gute Netzwerklatenz, eine gute SiSoft Sandra-Speicherbandbreite sowie ein gutes PCMark-Ergebnis stehen zu Buche. Ebenfalls positiv können wir von der Signalqualität des Onboardsounds berichten. Ausreißer im negativen Sinne gibt es keine. Durchaus erstaunlich für ein Mainboard im Vorserienstatus.

Dennoch ist auch beim Foxconn A79A-S nicht alles Gold, was glänzt. Während der Tests mit unserem Referenzprozessor X2 4000+ verliefen alle Tests zu unser vollsten Zufriedenheit, darunter auch sämtliche Stabilitätstests. Nach dem Wechsel des Prozessors hin zu unserem AMD Phenom ES mussten wir jedoch einen Fehler während der Stabilitätstests hinnehmen.

Nach längerer Vollast des Systems (4 Instanzen Prime95 und gleichzeitig 3DMark03 im Loop) brachen beide Testprogramme ab. Alle anderen Tests verliefen auch mit dem Phenom absolut fehlerfrei und es kam zu keinerlei Komplikationen. Insofern ist der Abbruch der Stabilitätstests zwar unschön, mit Blick auf den Vorserienstatus aber durchaus im Rahmen.

Allerdings ist hier Foxconn gefragt, um den Fehler bis zur offiziellen Vorstellung des Mainboards auszumerzen. Denn dann wäre solch ein Fehler unverzeihlich. Mit Blick auf den (und in dem Punkt wiederholen wir uns gern) Vorserienstatus handelt es sich dabei aber lediglich um eine Erkenntnis, an der gearbeitet wird.

Auf die Auflistung der Punkte, was uns gefallen hat und was nicht, verzichten wir im heutigen Review. Zuviele Punkte sind noch unklar und können noch nicht abschließend bewertet werden.

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