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Diesmal haben wir ein Roundup der etwas anderen Art. Der Tenor in unserem Forum war: Es müssen nicht immer Gehäuse jenseits der 100 Euro Grenze sein. Sehr schön zusammengefasst hat dies unser User gruenmuckel. "Material egal, das Ding kommt untern Tisch und wird nicht als Handtasche getragen". Daher haben wir uns diesmal speziell im unteren Preissegment umgeschaut und fünf Gehäuse von 30 Euro bis 60 Euro genauer unter die Lupe genommen. Bedanken möchten wir uns vorab ganz herzlich für die freundliche Unterstützung von Caseking, Maxpoint, Chieftec, Compucase und Gigabyte. Diese Unternehmen haben uns mit folgenden Gehäusen unterstützt:

  • Xigmatek Midgard
  • Chieftec CD-01
  • APlus Seenium
  • Gigabyte Setto 1000
  • Compucase 6T10

Wie man sieht, also hoffentlich für jeden Geschmack was dabei. Ein Gaming Gehäuse von Xigmatek, die mit Gehäusen neu auf dem Markt sind über den Klassiker Chieftec, wer schwelgt nicht in Erinnerungen beim legendären CS 601, bis hin zu Compucase als einem der größten Hersteller von Netzteilen und Gehäusen weltweit, hauptsächlich im OEM Bereich. Weiterhin mit dabei Gigabyte, die vornehmlich im Bereich Mainboards und Grafikkarten zuhause sind, sowie Maxpoint, die für Marken wie Tagan, Seasonic oder halt APlus Gehäuse stehen. Wir hätten uns gerne ein paar mehr Testmuster gewünscht, aber einige Hersteller hielten es leider nicht für nötig, zumindest einmal unsere Anfrage zu beantworten.

Vorab wie immer die technischen Daten der Probanden in tabellarischer Form[BREAK=Technische Daten und Zubehör]


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Schauen wir uns an dieser Stelle ebenfalls das Zubehör im Vergleich an.

Xigmatek Midgard

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Das Xigmatek kommt mit einer Einbauanleitung, Schraubensatz, Mainboardabstandshaltern, einem Piezo-Lautsprecher, drei verschraubbaren Kabelhaltern, zwei Gummitüllen für eine externe Wasserkühlung und sogar mit einer Lüftersteuerung. Das Zubehör ist also wirklich vorbildlich.

Compucase 6T10

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Das Zubehör beim Compucase 6T10 erscheint dagegen ziemlich mager. Gerade einmal ein Beutel mit Schrauben. Keine Einbauanleitung, keine Mainboardabstandshalter. Also wirklich spartanisch.

Chieftec CD-01

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Ebenfalls sehr spartanisch das Zubehör des Chieftec. Dieses sieht aus wie beim Compucase außer, dass Chieftec noch zwei Rändelschrauben mitliefert, aber ansonsten ebenfalls nur ein paar Schrauben.

APlus CS-Seenium

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Auf den ersten Blick denkt man beim APlus Seenium, was ist hier passiert. Keine Schrauben, keine Mainboardabstandshalter, nur eine bebilderte Einbauanleitung. Der Anwender kann beruhigt sein. Die Schrauben finden sich an ganz anderer Stelle, aber dazu kommen wir später, wenn wir uns das Seenium genauer anschauen.

Gigabyte Setto 1000

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Das Gigabyte Setto 1000 wird mit einer bebilderten Einbauanleitung, einem Beutel Mainboardabstandshaltern, einem Beutel mit Schrauben und vier Schrauben für das Netzteil geliefert. Nicht wirklich viel, aber schon mehr wie beim Compucase und beim Chieftec.

In der Kategorie Zubehör liegt hier also das Xigmatek Midgard ganz vorne.[BREAK=Xigmatek Midgard - Äußeres (1)]

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Beginnen als erstes mit dem Xigmatek Midgard. Das Midgard kratzt mit einem Verkaufspreis von 59,90 genau an der 60 Euro Grenze und ist das einzige Gaming Gehäuse im Test. Die Front besteht hauptsächlich aus Mesh-Gitter für eine bessere Luftzirkulation. Im oberen Teil ist Platz für vier externe 5,25" Laufwerke, sowie ein 3,5" Laufwerk im 5,25" Schacht. Darunter kommt die I/O Blende. Hier finden wir zwei USB 2.0, jeweils einen Audio IN und OUT, sowie vorbildlich schon einen eSATA Anschluss. Im unteren Teil schließlich wieder Mesh mit einem nach außen geprägten X für Xigmatek. Hier sitzt im inneren ein 120 mm Lüfter der im Dunkeln weiß beleuchtet ist. Alternativ kann man aber auch einen 80 mm oder 92 mm Lüfter verwenden.

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Im abnehmbaren Deckel, der ebenfalls aus Mesh Gitter besteht finden optional zwei weitere Lüfter Platz. Hier hat man die Wahl zwischen zwei 120 mm Modellen oder zwei 140 mm Lüftern. Ebenfalls im Deckel der Power und Reset Schalter, welche einen angenehmen Druckpunkt besitzen, sowie zwei Status LEDs. Sehr schön ist der fließende Übergang von der Front zum Deckel, welcher rundlich ist und somit nicht abgehackt wirkt.

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Somit kommen wir schon auf Platz für drei Lüfter, doch damit nicht genug. Im linken Seitenteil hat der Anwender die Wahl, optional zwei weitere Lüfter zu installieren. Wie auch im Deckel bleibt es einem selbst überlassen, ob man auf 120 mm oder 140 mm Lüfter setzt.

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Im rechten Seitenteil schließlich befinden sich in der unteren linken Ecke, auf Höhe der 3,5" Laufwerksschächte eine Reihe von Luftdurchlässen, weitere Lüftdurchlässe befinden sich auf Höhe des CPU Sockels. Hier sind zwar nicht explizit Lüfter für vorgesehen, aber wem die Lüfterarmada immer noch nicht groß genug ist, der findet hier sicherlich die Möglichkeit weitere Lüfter anzubringen.

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[BREAK=Xigmatek Midgard - Äußeres (2)]Bleiben uns noch die Rückseite, sowie der Gehäuseboden. Der Xigmatek Midgard steht auf unterschiedlich großen Füßen. Im vorderen Bereich sind diese größer als im hinteren Bereich. Sehr schön ist der abnehmbare und auswaschbare Staubfilter, welcher sich unter dem Einbauplatz für das Netzteil befindet. Davor ist Platz für, wie sollte es anders sein, einen weiteren Lüfter. Wie bei den anderen Einbauplätzen, ebenfalls optional wählbar 120 mm oder 140 mm.

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Auf der Rückseite schließlich der letzte Lüfterplatz. Hier ist wie in der Front ein weiß beleuchteter 120 mm Lüfter verbaut. Wem dies zuviel ist, der kann ebenfalls wie in der Front auf ein 92 mm oder 80 mm Modell ausweichen. Weiterhin finden sich insgesamt vier Durchlässe für eine externe Wasserkühlung. Alle vier müssen allerdings erst heraus gebrochen werden. Bleiben noch die sieben Erweiterungsslots. Hier sieht man schon von außen, das Xigmatek auf die altbekannte Methode der Klickverschlüsse für die internen Karten setzt. Das Netzteil findet beim Midgard seinen Platz auf dem Gehäuseboden. Sehr schön, die Sicherung der Seitenteile mit Rändelschrauben und diese sind sogar passend in Gehäusefarbe, nämlich in schwarz.

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[BREAK=Xigmatek Midgard - Inneres]Schraubt man das Seitenteil mittels der Rändelschrauben ab, kommt das Innenleben zum Vorschein. Hier ist der Midgard wie immer häufiger anzufinden ebenfalls in Gehäusefarbe, nämlich schwarz lackiert. Sehr schick und modern, auch wenn man bei unserem Modell vom Innenleben eher weniger sieht, aber im Zubehörhandel gibt es mittlerweile Seitenteile mit Fenster. Der Mainboardträger verfügt über zwei, eher kleine Kabeldurchführungen, sowie einen großen Ausschnitt auf Höhe der späteren CPU, welche einen Wechsel von verschraubbaren Kühlern im eingebauten Zustand ermöglichen soll.

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Bis zu fünf interne 3,5" Zoll Laufwerke finden ihren Platz in ausziehbaren Schubladen, welche sich im unteren vorderen Bereich befinden. Durch spezielle Gummipuffer auf die die Festplatten geschraubt werden, sind diese noch vom Gehäuse entkoppelt, um Vibrationen zu vermeiden. Oberhalb der 3,5" Zoll Laufwerke finden bis zu fünf 5,25" Zoll Laufwerke ihren Platz. Gesichert werden sie nicht mit Schrauben, sondern mit kleinen Schiebern, welche optisch in ihrem Orange einen schönen Kontrast zum schwarzen Innenleben bieten.

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Das Netzteil auf dem Gehäuseboden liegt auf zwei Moosgummistreifen und zur Rückseite hin ist ebenfalls ein Rahmen aus Moosgummi, um Vibrationen zu vermeiden. Davor sitzt ein Einbaurahmen für einen Lüfter, der nur eingeklickt werden muss. Der Platz von der Gehäuserückseite bis zu dem Einbaurahmen beträgt ca. 18 cm. Will man größere Netzteile verwenden, muss man den Rahmen entfernen, dann bleiben einem 32 cm Platz.

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Die Erweiterungskarten werden mit den mittlerweile bekannten Klickverschlüssen gehalten. Wie die Schieber für die 5,25" Zoll Laufwerke auch optisch schick in Orange gehalten. Wir empfehlen aber immer die Karten mit Schrauben zu sichern. Im oberen Bereich schließlich, ebenfalls in Orange, ein im dunkeln weiß beleuchteter 120 mm Lüfter, sowie der Einbauplatz für die zwei Lüfter im Gehäusedeckel. Für dessen Installation muss man allerdings den Deckel erst entfernen.

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[BREAK=Xigmatek Midgard - Einbau]Der Einbau beim Midgard geht unkompliziert von statten. Nach dem Einsetzen der Mainboardabstandshalter kann man auch schon das Mainboard verschrauben. Das Netzteil wird auf dem Gehäuseboden verschraubt und die 3,5" Zoll Laufwerke in den dazugehörigen Einschüben. Zum Einbau der 5,25" Zoll Laufwerke entfernt man mit einem beherzten Ruck die Frontblende. Der erste Einbauschacht ist schon frei, für weitere Einschübe muss man erst noch die Bleche herausbrechen. Sehr schön zu sehen, dass der gesamte Mesh Bereich mit Staubfiltern ausgestattet ist.

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Die beiliegende Lüftersteuerung für drei Lüfter belegt einen freien PCI Slot. Die Steuerung erfolgt über einen Drehregler und ist leider nur von der Rückseite aus zugänglich. Für die Grafikkarte stehen einem ca. 29,5 cm zur Verfügung. Fertig eingebaut schaut das ganze dann wie folgt aus.

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[BREAK=Compucase 6T10 - Äußeres]

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Mit dem 6T10 stellte uns Compucase, mit einem Verkaufspreis von gerade einmal ca. 31 Euro, das günstigste Gehäuse in unserem Roundup zur Verfügung. Dem günstigen Preis zollt man mit der Größe den ersten Tribut. Das 6T10 fasst nämlich lediglich Mainboards im Mikro ATX Format. Die Front ist in schwarzer Klavierlackoptik gehalten. Im oberen Bereich hat man zwei externe 5,25" Zoll Einschübe für Laufwerke, darunter finden sich zwei Einbauschächte für externe 3,5" Zoll Laufwerke. Rechts neben diesen Einschüben sitzt das I/O Panel welches zwei USB 2.0, Audio IN/OUT sowie optional einen vorbereiteten Platz für eSATA bietet.

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Im unteren Teil der Front sitzen mittig der Powerschalter, welcher silbern gehalten wurde, sowie zwei Status LEDs. Einen Resetschalter gibt es nicht.

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Die Seitenteile und der Deckel sind, wie der Rest des Gehäuses, in schlichtem Schwarz und bieten keine weiteren Besonderheiten. Beide Seitenteile haben einen Griff am Ende, um sie besser nach hinten abziehen zu können.

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Von hinten betrachtet sitzt das Netzteil unter dem Gehäusedeckel. Rechts unterhalb des Netzteils ist ein Lüftergitter, hier hat der Anwender die Möglichkeit wahlweise einen 80 mm oder einen 92 mm Lüfter einbauen zu können. Darunter sitzen schlussendlich vier Blenden für Erweiterungskarten. Eine breite verschraubbare Metallblende sorgt später für einen bombensicheren Halt der Erweiterungskarten.

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Bleibt noch die Gehäuseunterseite. Hier steht das Compucase 6T10 auf vier relativ kleinen Gummifüßen, welche angesichts der Gehäusegröße aber vollkommen ausreichend sind.

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[BREAK=Compucase 6T10 - Inneres]Schraubt man das Seitenteil ab, präsentiert sich das Innenleben des Compucase 6T10 in Silber. Ein Blick auf den Mainboardträger verrät schließlich auch, warum wir im Zubehör keine Mainboardabstandshalter gefunden haben. An den Stellen wo diese eingeschraubt würden, besitzt der Träger Erhöhungen. Das Mainboard wird also direkt auf den Träger geschraubt.

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Unten rechts befindet sich eine abnehmbare Trägerplatte für ein 3,5" Zoll Laufwerk. Das Laufwerk wird, recht ungewöhnlich, hochkant verbaut und ist durch vier Gummipuffer vom Gehäuse entkoppelt.

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Darüber sitzen die externen Laufwerke, welche allesamt verschraubt werden müssen. Ein werkzeugloser Einbau ist hier nicht vorgesehen.

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Unter dem Gehäusedeckel sind zwei dicke Gummipuffer angebracht, welche das Netzteil vom Rest des Gehäuses entkoppeln sollen. Weiterhin gibt es auf dem Mainboardträger eine kleine Metallstrebe, auf der das Netzteil aufliegt.

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[BREAK=Compucase 6T10 - Einbau]Kommen wir zum Einbau. Am besten fängt man beim 6T10 mit dem Netzteil an. Hier gibt es dann auch schon die ersten kleineren Probleme. Die Gummipuffer unter dem Gehäusedeckel sind so dick, das man das Netzteil kaum zwischen Gummipuffer und die Auflagestrebe bekommt. Man braucht neben ein wenig Kraftaufwand also auch Fingerspitzengefühl, um das Netzteil nicht zu verkratzen. Danach kann man sich dem Einbau des Mainboards widmen. Wie bereits erwähnt, braucht man hier nicht erst Abstandshalter einzuschrauben. Das Mainboard wird direkt auf die Erhöhungen, welche der Träger besitzt, verschraubt.

Zum Einbau der Festplatte, wird ganz einfach der Träger entfernt, die Platte darauf veschraubt, verkabelt und der Träger wird wieder festgeschraubt.

Um die 5,25" Laufwerke einbauen zu können, muss erst einmal die Frontblende entfernt werden. Der obere Schacht ist bereits frei, um einen weiteren zu schaffen, muss ein Blech herausgebrochen werden.

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Dann kann man die Laufwerke von vorn ins Gehäuse schieben und verschrauben. Hier trat dann ein weiteres Problem auf. Der Platz von der Gehäuserückwand bis zum 5,25" Zoll Laufwerk betrug lediglich knapp 18 cm. Das von uns in den Tests verwendete Tagen Superrock TG680-U33II 680W misst aber ohne Kabel schon 16 cm, also mussten wir auf unser zweites Netzteil, das Enermax Modu82+ 625W ausweichen, aber selbst damit kam es zu Problemen. Das obere und gleichzeitig kürzere der beiden 5,25" Zoll Laufwerke passt so gerade eben noch hinein. Das untere passte zwar ebenfalls noch ins Gehäuse aber es gab mit dem von uns verwendeten Rundkabel keine Chance es anzuschließen. Hier sollte man beim Einbau von zwei Laufwerken darauf achten, dass diese so kurz wie möglich sind und weiterhin statt der beliebten Rundkabel auf die älteren Flachkabel setzen. Die sind zwar nicht so schön, was den Airflow im Gehäuse betrifft, aber zumindest lassen sie sich platzsparend falten. Auch der Einbau der zweiten Festplatte war leider nicht mehr möglich, da der nötige Einbauschacht, trotz eines Netzteils mit Kabelmanagement, zum verstauen der überflüssigen Kabel nötig war. Zusammengebaut schaut das ganze dann wie folgt aus.

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[BREAK=Chieftec CD-01 - Äußeres]

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Das Chieftec CD-01 ist, wie das Compucase, auch nur ein Gehäuse für Mikro ATX Boards. Im Preisvergleich lag es bei ca. 38 Euro, dafür aber schon inklusive eines 300W Netzteils. Für unseren Test hatten wir allerdings das Model ohne Netzteil zur Verfügung. Die Front in Mesh Optik bietet Platz für zwei externe 5,25" Zoll Laufwerke, sowie ein externes 3,5" Zoll Laufwerk. Insgesamt wirkt die Front von der Haptik her wesentlich robuster wie beim Compucase 6T10. Neben dem 3,5" Zoll Schacht befinden sich zwei Status LEDs, darunter eine Blende mit dem I/O Panel. Diese beherbergt zwei USB 2.0 Anschlüsse, Audio IN/OUT sowie den Power und Resetschalter. FireWire oder gar eSATA Anschlüsse findet man hier nicht. Weiterhin im unteren Teil, kurz vorm Gehäuseboden noch das Chieftec Branding.

Das linke Seitenteil hat im unteren Teil eine Reihe von Belüftungslöchern, darüber Platz um optional einen 92 mm Lüfter einbauen zu können. Weiterhin hat das linke Seitenteil einen Griff an der Rückseite, um es nach hinten abziehen zu können. Das rechte Seitenteil hingegen ist, genauso wie der Deckel, schlicht gehalten und ohne weitere Besonderheiten. Darum sparen wir uns hier extra Bilder.

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Kommen wir zur Rückseite. Das Netzteil sitzt unter dem Gehäusedeckel, rechts darunter ist Platz für einen 92 mm Lüfter. Unten kommen dann noch wie schon beim Compucase Gehäuse vier Slotblenden, welche mit einem ähnlichen Mechanismus wie beim Compucase, nämlich einer verschraubbaren Blende, später sicher die Erweiterungskarten halten. Das linke Seitenteil ist mit vier Kreuzschlitzschrauben gesichert und bietet die Möglichkeit es später bei Verwendung eines Vorhängeschlosses abschließen zu können. Das rechte Seitenteil ist genietet und kann ohne weiteres nicht entfernt werden.

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Bleibt noch die Unterseite, bevor wir uns dem Innenleben widmen. Wie schon das Compucase steht das Chieftec CD-01 auf relativ kleinen, aber vollkommen ausreichend dimensionierten Füßen. Wem jetzt die vier Löcher ins Auge stechen die im Bereich der vorderen Füße zu sehen sind, zu denen kommen wir später noch. Diese haben nämlich durchaus eine Funktion.

Unterhalb der Frontblende ist ein Lüftungsschacht gelassen worden. Hinter der Frontblende hat man die Möglichkeit einen 92 mm Lüfter zu installieren, der so die Frischluft einsaugen kann.

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[BREAK=Chieftec CD-01 - Inneres]Nach dem Entfernen des linken Seitenteils, wir erinnern uns, das rechte ist vernietet und kann nicht entfernt werden, präsentiert sich das Innenleben des CD-01, wie die meisten Gehäuse in silber. Ebenfalls wie beim Compucase Gehäuse hat der Mainboardträger Erhöhungen auf welche später das Mainboard geschraubt wird, sodass Mainboardabstandshalter unnötig sind. Rechts unten sitzt der um 90° Grad gedrehte Käfig für zwei 3,5" Zoll Laufwerke. Und hier kommen nun auch die vier Löcher welche wir auf der Gehäuseunterseite gesehen haben ins Spiel. Die Festplatten werden nämlich beim Chieftec CD-01 von der Gehäuseunterseite verschraubt. Oben befinden sich zwar ebenfalls Schraubenlöcher, aber aufgrund der Tatsache, das der sich darüber befindliche Käfig für die 5,25" Zoll Laufwerke nicht entfernt werden kann, ist es nur mit einem extrem kleinen Schraubendreher möglich dort Schrauben zu befestigen.

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Oberhalb der des Festplattenkäfigs befindet sich ein Einbauplatz für einen 92 mm Lüfter. Die Festplatten selber werden somit nicht direkt gekühlt. Darüber schließlich der Käfig für die externen Laufwerke.

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Das war es auch schon von innen. Viel gibt es nicht zu sehen, hier wurde Wert auf Funktionalität statt auf Extras gesetzt. Kommen wir also zum Einbau. [BREAK=Chieftec CD-01 - Einbau]Der Einbau beim Chieftec CD-01 gestaltet sich schon ein wenig angenehmer als beim Compucase. Hier empfehlen wir zunächst die Festplatten einzubauen, da diese von der Gehäuseunterseite her verschraubt werden. Danach kommt das Netzteil dran. Es liegt auf zwei kleinen Streben auf und da es nach oben hin keine Entkopplung besitzt kann man es auch problemlos ohne Kraftaufwand einsetzen. Das Mainboard wird auf den Mainboardträger geschraubt und dann kann man auch schon mit dem Einbau der 5,25" Zoll Laufwerke beginnen. Hier gab es dann wie beim Compucase das Problem, dass wir wieder auf das Enermax Modu82+ 625W zurückgreifen mussten, da der Platz einfach nicht ausreichend war für das Tagan Netzteil. Aber zumindest konnten wir beide 5,25" Zoll Laufwerke auch problemlos verkabeln.

Der Platz von den Slotblenden bis zum Käfig für die 3,5" Zoll Laufwerke beträgt ca. 25 cm. Dies sollte man bei der Planung der Grafikkarte berücksichtigen. Eingebaut schaut das ganze dann wie folgt aus.

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Kein Raumwunder, aber wer hätte dies bei einem Mikro ATX Gehäuse auch erwartet. Zumindest haben wir alles problemlos verstauen können. Wem der Lüfter auf der Rückseite ins Auge fällt, der nicht dazugehört, auf diesen kommen wir später im Rahmen der Temperaturmessungen noch zu sprechen.[BREAK=APlus Seenium - Äußeres]

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Unser vierter und vorletzter Testproband war das APlus Seenium aus dem Hause Maxpoint, welches mit einer Höhe von 450 mm auch gleichzeitig das größte Gehäuse im Test war. Dementsprechend auch ausgelegt auf ATX und Mikro ATX Format. Die Front besteht aus Kunststoff mit zwei breiten Aluminiumschienen rechts und links. Es bietet auf den ersten Blick sechs externe 5,25" Zoll Schächte für Laufwerke, einer davon wird für ein 3,5" Zoll genutzt und hinter der sechsten Blende, welche sich durch Druck öffnet, versteckt sich das I/O Panel. Dieses bietet an Anschlussmöglichkeiten Audio IN/OUT, zwei USB 2.0 sowie einen FireWire Anschluss. Unter dieser Klappe befinden sich das APlus Logo, zwei silberne Schalter, einer für Power, einer für Reset, sowie noch zwei Status LEDs.

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Das linke Seitenteil bietet die Aufnahme von zwei weiteren Lüftern. Hier hat man die Wahl ob man auf 120 mm oder 140 mm Modelle setzt. Das rechte Seitenteil bietet eine weitere Lüfteraufnahme auf Höhe des Sockels. Hier ist Platz für einen 80 mm Lüfter.

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Wem dies an Lüftungsmöglichkeiten immer noch nicht genug erscheint, der hat auch im Gehäusedeckel die Wahl zwei 120 mm oder 140 mm Lüfter unterzubringen.

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Das Seenium steht auf vier relativ großen Füßen und hat auf der Gehäuseunterseite zwei weitere Lüftungsgitter. Über dem einen sitzt später das Netzteil und das andere ist für den sechsten optional einzubauenden Lüfter gedacht. Wie gehabt entweder 120 mm oder 140 mm.

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Zu guter Letzt noch die Gehäuserückseite, bevor wir uns dem Innenleben widmen. Im oberen Teil ist wie in der Front ein 120 mm Lüfter bereits vorinstalliert. Von außen erkennt man, dass die Befestigung der Erweiterungskarten im Seenium schraubenlos geschieht. Als optische Auflockerung sind die Klickverschlüsse für die insgesamt sieben Slotblenden, welche obendrein gelocht sind zur besseren Luftzirkulation, in blau gehalten. Das Netzteil selber sitzt später auf dem Gehäuseboden.

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[BREAK=APlus Seenium - Inneres]Entfernt man die Seitenteile, welche praktischerweise mit Rändelschrauben befestigt sind kommt man an das Gehäuseinnere. Ins Auge stechen einem hier sofort, das nicht nur die Klickverschlüsse für die Erweiterungskarten, sondern auch die Schubladen für die 3,5" Zoll Laufwerke sowie die Verschlüsse für die 5,25" Zoll Laufwerke ebenfalls in blau sind. Hier finden wir auch die im Zubehör vermissten Schrauben vor. Diese wurden praktischerweise am Rahmen des Käfigs für die 5,25" Zoll Laufwerke eingeschraubt. Die Idee ist gar nicht mal so schlecht. So hat man die Schrauben immer gleich zur Hand und eventuelle Beutel oder Tütchen können nicht verloren gehen. Mainboardabstandshalter hat man bei APlus bereits im Mainboardträger verschraubt.

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Das Netzteil liegt auf dem Gehäuseboden auf vier Gummipuffern und hat zur Rückseite hin noch einen Rahmen, um es vom Gehäuse zu entkoppeln. Darüber die bereits erwähnten blauen Klickverschlüsse für die Erweiterungskarten. Die Slotblenden müssen beim Seenium hier leider erst noch herausgebrochen werden bevor man die Karten einbauen kann. Darüber befindet sich der schwarze 120 mm Lüfter.

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Die Festplatten kommen in praktische Kunststoffschubfächer und sind vom Gehäuse entkoppelt. Nachdem man die Platten in diese Schubfächer eingesetzt hat, werden sie einfach in den um 90° Grad gedrehten Käfig eingeschoben und rasten ein. Entfernt werden sie, indem man einfach die Klammer vorne zusammendrückt und die Halterung wieder nach vorne herauszieht. Über dem Käfig für die 3,5" Zoll Laufwerke befinden sich, so auch hier in der Regel die Einschübe für die 5,25" Zoll Laufwerke. Der Verschluss wird hier zur Seite weggeklappt, das Laufwerk von vorn eingeschoben, danach wird der Verschluss wieder heruntergeklappt und mit dem Schwarzen Schieber verriegelt.

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Noch ein Blick in den Käfig für die 5,25" Zoll Laufwerke. Die Laufwerke selber liegen hier noch auf kleinen Streben für einen besseren Halt beim Einbau. Davor, auf dem Mainboardträger befestigt, sehen wir noch vier der insgesamt sechs Kabelhalterungen, welche für eine besseres Kabelmanagement sorgen sollen.

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Wer beim Seenium später einmal die Lüfter wechseln will, der hat zumindest beim Frontlüfter ein wenig Bastelarbeit vor sich. Nach dem Entfernen der Front müssen hier erst noch fünf Schrauben gelöst werden, da der Lüfter in einem extra Käfig sitzt. Dies ist leider nicht ganz so praktisch gelöst, ebenfalls hätten wir uns hier einen Staubfilter gewünscht.

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[BREAK=APlus Seenium - Einbau]Der Einbau beim Seenium stellte keine großen Herausforderungen dar. Auflegen des Mainboards auf die Abstandshalter. Die passenden Schrauben eindrehen und fertig. Danach noch das Netzteil, die 5,25" Zoll Laufwerke. Hierfür müssen, bei Einsatz von mehr als einem Laufwerk, die Blenden herausgebrochen werden. Die 3,5" Zoll Laufwerke kommen in die Schubladen und werden dann in den Käfig geschoben. Bleibt noch die Verkabelung und das war es auch schon. Das 3-Pin-Lüfterkabel für den Frontlüfter ist leider ein wenig kurz dimensioniert, aber mit einer passenden Verlängerung stellte auch dies kein größeres Problem dar. Fertig eingebaut bietet sich einem folgendes Bild. Wer jetzt noch ein Netzteil mit Kabelmanagement benutzt hat im Handumdrehen, auch dank einiger Kabeldurchführungen auf dem Mainboardträger, schon ein recht sauber aufgeräumtes Gehäuse, dass gerade wie bei uns mit einem Mikro ATX Board noch reichlich Platz bietet.

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[BREAK=Gigabyte Setto 1000 - Äußeres]

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Abschließend haben wir uns noch aus dem Hause Gigabyte, das Setto 1000 angesehen. Die Front des Setto 1000 besteht zum Großteil aus Aluminium mit Meshaplikationen. Im oberen Bereich hat man vier Vollaluminiumblenden für die externen 5,25" Zoll Laufwerke, darunter kommt ein Meshbereich, der neben dem Gigabyte Branding noch den externen 3,5" Zoll Schacht und das I/O Panel beinhaltet. Hier bietet das Setto 1000, Audio IN/OUT, zwei USB 2.0 und FireWire. Darunter kommt wieder ein Aluminiumbereich. Hier finden wir neben dem Power und Resetschalter noch eine Status LED, sowie abschließend den Gehäusenamen Setto aufgedruckt. Rein optisch gesehen, hinterlässt das Setto 1000 hier sicherlich den besten Eindruck, wobei dies natürlich immer Geschmackssache ist.

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Das linke Seitenteil hat neben einer Griffmulde, zum besseren Abziehen des Seitenteils, im unteren Teil eine Reihe Belüftungsöffnungen. Im oberen Teil finden sich ebenfalls Belüftungsöffnungen, hier hinter verbirgt sich im Innern ein sogenannter Intel CAG 1.1 Airduct auf welchen wir später noch zu sprechen kommen. Der Gehäusedeckel sowie das rechte Seitenteil bieten keinerlei weiteren Extras oder Belüftungsmöglichkeiten, weshalb wir uns ein Bild sparen. Beide Seitenteile sind mit Rändelschrauben befestigt, womit der Abbau erleichtert wird.

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Die Rückseite des Setto 1000 bietet ein gewohntes Bild. Das Netzteil sitzt im oberen Teil, darunter findet sich vorinstalliert ein 120 mm Lüfter. Der zweite 120 mm Lüfter sitzt in der Front. Weiterhin haben wir sieben Slotblenden, sowie die mittlerweile fast bei allen Herstellern vorhandenen Durchführungen für externe Wasserkühlungen, natürlich sicher mit Gummi ummantelt, um die Schläuche zu schützen. Von Außen erkennt man beim Setto 1000 im übrigen nicht sofort, wie die Erweiterungskarten befestigt werden. Die obligatorischen Klickverschlüsse sieht man hier zumindest nicht.

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Für die Standfestigkeit sorgen schließlich noch vier kleine Gummifüße, welche der Größe entsprechend ausreichend dimensioniert sind.

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[BREAK=Gigabyte Setto 1000 - Inneres]Dank der Rändelschrauben sind die Seitenteile schnell gelöst und wir schauen uns das Innere des Setto 1000 an. Wie von Außen schon zu erkennen gewesen, links oben sitzt das Netzteil. Zum besseren Halt ist ein zusätzlicher Steg auf dem Mainboardträger angebracht auf dem das Netzteil aufliegt. Darunter kommt der 120 mm Lüfter, welcher im übrigen gleich durchgeschliffen ist mit dem zweiten Lüfter, der in der Front vor den späteren Festplatten sitzt.

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Das linke Seitenteil hat einen sogenannten Intel CAG 1.1 Airduct. Hierbei handelt es sich um einen in der Höhe verstellbaren Trichter, der direkt über der CPU sitzen soll. Soll, aus dem Grunde, da dies nicht immer der Fall ist. Bei unserem System war es beispielweise nicht so, hier saß der Aicduct nur halb über dem CPU-Kühler. Nun hat man entweder die Möglichkeit, den CPU-Lüfter so zu montieren, dass er direkt durch den Airduct die frische Luft zur Kühlung ansaugt oder man dreht den Lüfter und die warme Luft wird direkt über den Airduct wieder abtransportiert. Hier muss man einfach Testen, was die besseren Ergebnisse bringt, oder ob man den Airduct gar ganz abnimmt. Ein Nachteil ist nämlich, das der Airduct die Kühlerhöhe beschränkt. Bei unserem System wäre es kein Problem gewesen, da wir einen Boxed Kühler benutzen, aber ein Tower-Kühler würde bei montierten Airduct nicht mehr ins Gehäuse passen.

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Sowohl die 5,25" Zoll, als auch die 3,5" Zoll Laufwerke können im Setto schraubenlos installiert werden. Hierzu entriegelt man einfach die Verschlüsse, welche man dann entnehmen kann. Die Laufwerke werden eingesetzt und mit dem Verschluss arretiert.

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Nun sieht man auch, wie im Setto die Erweiterungskarten befestigt werden. Im Markt haben sich zur Zeit eigentlich zwei Systeme durchgesetzt, einmal das System, wo jede Slotblende einzeln mit einem Klickverschluß gesichert wird, wie zum Beispiel beim Xigmatek Midgard oder beim APlus Seenium oder das zweite System, wie es hier Gigabyte verwendet, eine Schiene womit alle Slotblenden gleichzeitig gesichert werden. Egal welches System verwendet wird und egal, wie fest und sicher dieses bei unserem Test erschien, wir empfehlen immer Erweiterungskarten mit Schrauben zu befestigen. Erst Recht, wenn man seinen Rechner öfter transportiert. Zumindest sollte man sich nach jedem Transport vor dem Einschalten versichern, dass die Erweiterungskarten korrekt sitzen. Vor dem Einbau der Erweiterungskarten, muss man beim Setto 1000 erst die Slotbleche herausbrechen.

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[BREAK=Gigabyte Setto 1000 - Einbau]Wie bei den restlichen Gehäusen dieses Roundups müssen für den Einbau der 5,25" Zoll Laufwerke, sobald man mehr als ein Laufwerk verwenden will, erst noch die Blenden herausgebrochen werden. Dafür kann man einfach mit einem Ruck die Front entfernen. Ansonsten einfach wie gewohnt, Netzteil festschrauben, Mainboardabstandshalter eindrehen, Mainboard darauf fixieren und verschrauben. Dann kann man auch schon die 3,5" Zoll Laufwerke einbauen und sobald auch die Grafikkarte sitzt, wird alles verkabelt.

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Probleme gab es ein wenig beim Einbau unserer Grafikkarte, welche zwei Slotplätze belegt. Der Verriegelungsmechanismuss wollte partout nicht mehr richtig schließen. Unsere Empfehlung daher wie immer: Festschrauben!

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Fertig eingebaut sah das Ganze wie folgt aus.

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[BREAK=Temperaturmessungen (1)]

Nachdem schließlich alles verkabelt und angeschlossen war, ging es mit den Messungen los. Für die Temperatur- und Lautstärkemessungen verwenden wir in der Regel lediglich die vom Werk aus eingebauten Lüfter. In diesem Fall haben wir uns aber entschlossen, bei den Gehäusen, welche im Lieferumfang keinen Lüfter hatten, nämlich das Chieftec CD-01 und das Compucase 6T10 wenigstens für die Rückseite einen 80 mm Lüfter zu verwenden, nachdem die ersten Tests ohne Lüfter schon zeigten, das die Temperaturen hier an ihre Grenzen kommen.


Hier erst mal das von uns für das Roundup verwendetet Testsystem

Nach Einschalten des Systems warteten wir eine halbe Stunde, damit sich der Rechner im Idle-Modus akklimatisieren konnte. Danach nahmen wir die ersten Temperaturmessungen vor, welche mit HWMonitor sowie GPU-Z ausgelesen wurden. Diese sahen wie folgt aus:

Idle-Temperaturen:


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Dann starteten wir Prime95 und ließen es eine Stunde laufen, um den Rechner auf Temperatur zu bringen. Das Resultat sieht man in der nächsten Tabelle.


Temperaturen unter Last:


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[BREAK=Temperaturmessungen (2)]Natürlich wollen wir Euch die Temperaturen im direkten Vergleich zu den bisher bei uns getesteten Gehäusen nicht vorenthalten, daher hier noch einmal die Temperaturen im Gesamtvergleich.

Idle-Temperaturen:


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Temperaturen unter Last:


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[BREAK=Fazit]

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Kommen wir zum Fazit dieses, auch für uns einmal ganz neuen Tests. Einen eindeutigen Testsieger möchten wir eigentlich nicht küren, da die Zielgruppen und der Verwendungszweck hier eine zu große Rolle spielen. Eines können wir allen Gehäusen bescheinigen: Die Verarbeitungsqualität ist sehr gut. Geklappert hat bei uns nichts, wobei wir auch nicht jeden Untergrund testen. Die Gehäuse stehen während der Tests, wie sicherlich bei vielen anderen, neben dem Schreibtisch und in unserem Fall auf Teppich, der natürlich eventuelle Klappergeräusche bis zu einem gewissen Umfang auch schluckt.

Xigmatek Midgard

Der Xigmatek Midgard, in einem Einzeltest hätte er sicherlich eine Empfehlung bekommen. Für gerade einmal 59,90 Euro bekommt man im Prinzip alles, was das Herz begehrt. Vorinstallierte großzügig dimensionierte Lüfter, die im Gesamtvergleich, trotz diverser Lüftungsöffnungen, auch unter Last auf leisem Niveau liegen und für Gamer auch noch beleuchtet sind. Saubere Verarbeitung Innen wie Außen ohne störende Kanten und Ecken. Staubschutzmatten in der Front und für das Netzteil einen einfach zu entfernenden und auswaschbaren Staubfilter. Die Festplatten sind gleich entkoppelt und in den stabilen Schubladen einfach zu installieren. Als Tüpfelchen auf dem I kommt noch eine Lüftersteuerung für 3 Lüfter hinzu. Der Innenaufbau ist auch für aktuelle Hardware geeignet. Was will man also noch mehr. Bleibt die Optik, die wie immer Geschmackssache ist, aber im Fall des Midgard keineswegs aufdringlich wirkt.

Compucase 6T10

Das Compucase 6T10 ist im Prinzip ausschließlich für Office Anwendungen geeignet. Aktuelle Hardware wird hier nicht nur mit Platz-, sondern auch mit Temperaturproblemen zu kämpfen haben. Die Zielgruppe vom Compucase ist daher auch eher im OEM Bereich zu suchen. Fehlende Einbauanleitungen wird diese Zielgruppe sicherlich nicht bemängeln. Ebenso die fehlenden Staubschutzfilter. Wer das Compucase kauft sollte seine restliche Hardware sorgfältig auswählen. Hier kommen sicherlich ebenfalls am besten OEM Netzteile zum tragen, diese sind vielfach ohne Ummantelung der Kabel und somit können diese auch besser verlegt werden, da der Radius in welchem man sie knicken kann doch erheblich größer ist.

Chietec CD-01

Das Chietec CD-01 hat wie das Compucase ebenfalls mit Platzproblemen zu kämpfen. Auch hier geht der Trend eher in Richtung OEM und Office Rechner und weniger in Richtung stromfressende Komponenten, welche viel Hitze entwickeln oder im Fall von Grafikkarten sehr groß sein können. Die Front aus Mesh hält zumindest schon den gröbsten Staub aus dem Gehäuse fern. Die Verarbeitungsqualität und die Haptik ist beim Chieftec, wie eigentlich bei allen Chieftec Towern auf insgesamt sehr hohem Niveau und fühlt sich sehr hochwertig an. Aus den Platzproblemen im Innern resultieren, wie auch beim Compucase, die Temperaturprobleme. Beide Gehäuse sind zwar am günstigsten, aber benötigen auf jeden Fall mindestens einen zusätzlichen Lüfter, welchen man bei einem Kauf mit einrechnen sollte.

APlus Seenium

Beim APlus Seenium konnten wir uns trotz zweier 120 mm Lüfter die hohen Temperaturen unter Last nicht erklären. Im Gesamtvergleich der bisher bei uns getesteten Gehäuse war das Seenium zwar eines der leisesten, aber gleichzeitig auch das heißeste Gehäuse, was wir bislang testen durften. Wir werden in den nächsten Wochen sicherlich noch mal ein paar Tests mit anderen Lüftern durchführen um zu sehen, ob sich dies verbessert oder ob, aus was für Gründen auch immer, die Luftzirkulation im Seenium so schlecht ist, dass die heiße Luft einfach nicht richtig aus dem Gehäuse befördert wird. Das Platzangebot ist ausreichend und dank der vorinstallierten Kabelhalterungen hat man sein Kabelgewusel schnell im Griff.

Gigabyte Setto 1000

Bleibt abschließend noch das Gigabyte Setto 1000. Preislich muss es sich am Xigmatek Midgard messen, beide bilden mit 59,90 Euro die Spitze des Testfeldes. Das Setto 1000 punktet mit seiner hochwertigen Aluminiumfront, kann aber in Punkto Zubehör und Funktionalität mit dem Midgard nicht mithalten. Die Möglichkeiten der schraubenlosen Installation wirken im Vergleich zum Midgard doch recht altertümlich, ebenso wie der Airduct. Diesen hat man in der Vergangenheit bei vielen Herstellern gefunden, mittlerweile ist er jedoch eher selten anzutreffen.

Wir hoffen also, ihr habt Spaß gehabt an diesem Test und wir werden versuchen so etwas mindestens einmal jährlich mit aktuellen Modellen zu wiederholen.

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