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SPINA
Grand Admiral
Special ![]() Registriert seit: 07.12.2003
Beiträge: 14.067
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Persönliche Eindrücke zur ASUS U3S6
Ich möchte hier meine Erfahrungen mit der ASUSTek U3S6 wiedergeben. Eines aber gleich vorneweg. Es gibt mangels passender Engeräte in meinem Haushalt noch keine Benchmarks. Die Steckkarte ist mit einem NEC PD720200 für USB SuperSpeed (xHCI 0.96) und einem Marvell 88SE9123 für SATA 6Gb/s (AHCI) bestückt. Letzterer unterscheidet sich von dem geläufigeren 88SE9128 durch die fehlende Unterstützung für RAID 0/1 und einige andere unbedeutende Punkte. Die Karte verfügt über eine PCIe x4 Schnittstelle. Diese wird von einem PLX PEX8612 auf die beiden Controller aufgeteilt. Insbesondere kann dieser PCIe Switch vier PCIe 1.0 Lanes zu zwei PCIe 2.0 Lanes bündeln, sodass bei älteren Systemen kein Flaschenhals entsteht. Meine U3S6 liegt in der Revision 1.02G vor und die Firmware des NEC PD720200 ist bereits ab Werk auf die Version 3.0.2.1 geflasht, welche Stabilitätsprobleme beseitigen soll. Es liegen zwei SATA Kabel bei. Eines davon mit abgewinkeltem Stecker. Ein USB 3.0 Kabel liegt nicht bei, aber jenes sollte das entsprechende Endgerät mitliefern. ASUSTeK gibt offiziell eine Kompatibilität zu folgenden Chipsätze an:
- Intel P55 (P7P55D und Ableger, Maximus III Formula) - AMD 790FX/SB750 (M4A79T Deluxe) - AMD 785G/SB710 (M4A785TD-V EVO) - AMD 770/SB710 (M4A77TD PRO) Allerdings läuft die U3S6 bei mir auch auf einem nVidia nForce 750a SLI (ASUSTeK M3N72-D). Sie sollte im Grunde sogar in jedem beliebigen PCIe x4, x8 und x16 Slot verwendbar sein. ![]() Meine ersten Eindrücke sind durchaus positiv. Die Initialisierung des bootfähigen Marvell 88SE9123 (Firmware 0.0.0.1012) verzögert den BIOS POST nur geringfügig um schätzungsweise eine Sekunde. Der Marvell 88SE9123 wird ferner unter Windows 7 von Haus aus unterstützt und weiß mit optischen SATA Laufwerken (ATAPI) umzugehen. Für den NEC PD720200 muss jedoch ein Treiber installiert werden. Dieser hat jedoch auch seine Vorteile. So verfügt er über ein Power Managment und abgemeldete USB Geräte werden wie bei Windows XP stromlos geschaltet. In Sachen Stromverbrauch ist die ASUSTeK U3S6 ohnehin eine Vorzeigekarte. Sie steigert bei mir den Leerlaufverbrauch um magere 2 Watt. Ich hatte mit einem höheren Mehrverbrauch gerechnet. Anders als viele andere USB 3.0 Controller verfügt sie über keinen separaten Molex Stromanschluss. Das Kontigent von 25 Watt eines PCIe Slots wird rechnerisch aber nicht voll ausgeschöpft: ~ 1,60W für den PLX PEX8612 + 0,90W für den Marvell 88SE9123 + 1,00W für den NEC PD720200 + 9,00W für zwei USB 3.0 Geräte* -------------------------------------------------- ~ 12,50 Watt (insgesamt) *2 x 900mA x 5V (der NEC PD720200 stellt jedem USB 3.0 Gerät allerdings bis zu 2700mA zur Verfügung, aber damit wirbt ASUSTeK nicht offiziell) Informationen zur ASUSTeK U3S6: http://www.asus.com/product.aspx?P_ID=lGYmelQ8mJvPtYTv Informationen zum NEC PD720200: http://www.necel.com/usb/en/product/upd720200.html Informationen zum Marvell 88SE9123: http://www.marvell.com/products/storage/ (PDF) Informationen zur PLX PEX8612: http://www.plxtech.com/products/expresslane/pex8612 Fazit: Ich denke bei der U3S6 handelt es sich um gut angelegte ~ 30 Euro. Solche Steckkarten sind sonst meist deutlich teurer. Mir war diese Nachrüstlösung auch lieber als die beiden Controller Chips auf dem Mainboard sitzen zu haben. |