Am 12. Oktober 2011 debütierten
AMDs FX-Prozessoren, Codename Bulldozer. Mittlerweile sind knapp sechs Monate ins Land gegangen, ohne dass sich nennenswerte Veränderungen in der Software-Landschaft zugunsten der FX-CPUs gezeigt hätten. Aber genau diese benötigt der "Bulldozer", um richtig in Fahrt zu kommen. Das haben wir bereits beim Launch feststellen müssen und können heute kein anderes Bild zeichnen.
Allerdings setzte man seitens AMD große Stücke auf das kommende Microsoft-Betriebssystem Windows 8, welches zum Zeitpunkt des FX-Starts als Developer Preview vorlag. Dank eines verbesserten Schedulers sollten sich für den Bulldozer Vorteile bei der Thread-Verwaltung - und damit der Performance - ergeben. Beim Launch geisterten Berichte von bis zu 10 Prozent Leistungszuwachs unter Windows 8 umher, die natürlich nur unter bestimmten Bedingungen erreicht werden konnten. Für ein paar Prozentpunkte sollte der neue Scheduler aber generell gut sein. Auch kündigte man an, zusammen mit Microsoft an einem Patch für Windows 7 zu arbeiten, welcher ein paar der Verbesserungen in eben dieses Betriebssystem transportieren sollte.
Nachdem der Patch
Mitte Dezember veröffentlicht, kurze Zeit später aber wieder
zurückgezogen wurde, erfolgte
die endgültige Veröffentlichung der beiden Hotfixe Mitte Januar. Da Windows 8 mittlerweile auch in der Version der Consumer Preview erhältlich ist - also immer näher an ein fertiges Betriebssystem rückt - haben wir uns mit dem Windows-7-Patch sowie Windows 8 beschäftigt und anhand unseres Mainboard-Testparcours geprüft, ob sich an der generellen FX-Performance etwas verändert hat. Die folgenden Seiten werden dies klären.
Viel Vergnügen beim Lesen!
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