Ergebnis 1 bis 1 von 1
  1. Beitrag #1
    Themenstarter
    Redaktion
    Redaktion
    Avatar von MusicIsMyLife
    • Mein System
      Notebook
      Modell: HP DV7-2225sg
      Desktopsystem
      Prozessor: Intel Core i7-3930K
      Mainboard: ASUS Rampage IV Extreme
      Kühlung: EK Water Blocks EK-Supreme HF
      Arbeitsspeicher: 4x 8 GB G.Skill TridentX DDR3-2400 (F3-2400C10Q-32GTX)
      Grafikkarte: 2x GeForce GTX Titan (1x Gigabyte, 1x Zotac)
      Display: 30" HP LP3065 (2560x1600)
      Festplatte(n): 2x Crucial M500 960 GB im Raid0 (Windows und Datenhalde), Crucial C300 256 GB (eigene Dateien)
      Optische Laufwerke: LG CH08LS10 Blu-ray Disc-Player
      Soundkarte: Sound Blaster Recon3D
      Gehäuse: Little Devil LD PC-V8 Reverse
      Netzteil: Enermax Revolution85+ 1050 Watt
      Betriebssystem(e): Windows 7 Ultimate 64 Bit
      Browser: Opera
      Nethands 1: MusicIsMyLife bei Nethands
      Nethands 2: BenchBrothers bei Nethands

    Registriert seit
    22.02.2002
    Ort
    in der Nähe von Cottbus
    Beiträge
    12.926
    Danke
    206
    Gedankt 1.682 Mal für 137 Themen
    Blog-Einträge
    1

    AMD FX auf Sockel AM3

    Titelbild  Gigabyte GA-890FXA-UD5


    AMDs FX-Prozessoren sind fast neun Monate auf dem Markt. In dieser Zeit hat sich auf Seiten der Performance leider wenig getan. Weder gab es ein neues Spitzenmodell noch konnten die Bulldozer-Patches für Windows 7 oder Windows 8 eine deutliche Veränderung der Rangordnung hervorbringen. Doch den mangelnden Erfolg des AMD FX hat noch ein ganz anderer Aspekt mit zu verantworten: das Hin und Her in Sachen Sockelkompatibilität.

    Auch wir waren beim Start der neuen CPU-Architektur "Opfer" dieser Unzulänglichkeiten, da wir ursprünglich geplant hatten, unser Testexemplar auch auf einem Sockel-AM3-Mainboard zu testen, um über mögliche Einschränkungen dieser Konstellation berichten zu können. Wer unseren FX-Artikel im Oktober 2011 gelesen hat, der wird sich vielleicht noch erinnern. Unser anfangs ausdrücklich als FX-kompatibel benanntes Gigabyte-Mainboard erhielt kurz vor der heißen Testphase doch eine Kompatibilitäts-Absage. Und natürlich funktionierte unser FX-8150 nicht auf diesem Mainboard.

    Diesen Sachverhalt noch immer im Hinterkopf, ist es uns durch Zufall gelungen, besagtes Mainboard doch noch fit für den Bulldozer zu machen. Das haben wir als Anlass genommen, um uns die Situation eines FX-8150 auf einem AM3-Mainboard doch noch genau anzuschauen. Worauf muss man sich als potenzieller FX-User bei einer solchen Konstellation einrichten? Auf den kommenden Seiten werden wir es sehen.

    Viel Vergnügen beim Lesen!
    [break=Mittel und Wege]
    Seit Mitte 2011 befindet sich ein Gigabyte GA-890FXA-UD5 der Revision 3.0 in unserem Besitz. Dieses Mainboard haben wir aus Performance-Sicht bereits mit dem ASUS Crosshair V Formula verglichen und auch für die Sockel-AM3-Tests beim Bulldozer-Launch kam es zum Einsatz. Wie auf der offiziellen Produktseite zu sehen, sortiert Gigabyte die Hauptplatine als AM3-Board ein und auf der CPU-Support-Liste findet sich kein einziger FX-Prozessor. Das letzte offizielle BIOS ist vom März 2011 - also weit vor der Veröffentlichung vom FX. Dabei wurde Revision 3.0 auf der CeBIT 2011 auf dem Gigabyte-Stand als "Next Generation AM3" beworben.

    Im Rahmen der Vorbereitungen zum Bulldozer-Launch erhielten wir ein Beta-BIOS (89FXAU53.FEc) von Gigabyte, mit welcher nach erster Aussage der Betrieb eines FX-8150 möglich sein sollte. Doch als wir das BIOS flashten und unser Testsample einsetzten, passierte nichts. Nach einem doppelten Check konnten wir sicher sein, nichts falsch gemacht zu haben. Dies teilten wir Gigabyte Deutschland mit, woraufhin man im Hauptquartier nachfragte. Von dort erhielten wir dann diese Aussage: "890er sind offiziell nicht mehr für Bulldozer freigegeben!". Auf unsere Nachfrage hin, ob das für alle Board-Revisionen gelte, wurde noch ein wenig konkretisiert: "Das gilt für die Revisionen unter 3.1 (schwarzer Sockel). Meine Info ist, dass AMD etwas an der Spezifikation geändert hat." Das ist alles, was dazu in Erfahrung gebracht werden konnte.

    Vor einigen Wochen hatten wir das UD5 ein weiteres Mal auf unserer Teststation, um eine Frage aus unserer Mainboard-Datenbank beantworten zu können. Das nahmen wir zum Anlass, um uns noch ein wenig genauer auf der Gigabyte-Homepage umzuschauen. Natürlich fanden wir kein passendes BIOS für unser Mainboard in Revision 3.0. Für Revision 3.1 war jedoch ein passendes BIOS vorhanden und auch auf der CPU-Support-Liste tauchte ein FX-8150 auf. Warum also nicht versuchen, das passende BIOS auf unsere Revision zu flashen? So sollte es sein....

    In den Flashtools, die Mainboard-Hersteller zur Verfügung stellen, sind fast immer Sicherheitsmechanismen enthalten, die verhindern sollen, dass man ein BIOS auf ein Board flasht, welches dafür gar nicht vorgesehen ist. Diese Mechanismen kann man zum Teil umgehen, indem man den Flashvorgang mit bestimmten Parametern startet und die Prüfroutinen somit aushebelt. An dieses aufreibende, weil mit vielen Versuchen verbundene Prozedere wollten wir uns dennoch heranwagen. Mit Verwunderung nahmen wir zur Kenntnis, dass wir uns zu viele Sorgen gemacht hatten - der Flashvorgang funktionierte im ersten Anlauf mit dem integrierten QFlash-Tool von Gigabyte. Es waren keine Tricks und Kniffe notwendig. Fortan hatten wir BIOS FEc für Platinen mit Revision 3.1 auf unserem Board mit Revision 3.0. Und tatsächlich, der anschließend eingesetzte AMD FX-8150 funktionierte - das System fuhr ordnungsgemäß hoch.

     Gigabyte GA-890FXA-UD5 Revision 3.0 mit AMD FX-8150


    AIDA64 bestätigt uns den korrekten Betrieb des FX-Exemplars. Gleichzeitig ist hier die Angabe der Revision 3 vom Motherboard zu sehen. Unsere 16 GByte Arbeitsspeicher werden mit den korrekten SPD-Einstellungen von DDR3-1600 mit 11-11-11 angesprochen. Dem Thema RAM widmen wir uns jedoch später noch einmal genauer.

    Jetzt konnte es jedenfalls mit unseren Tests losgehen. Wir entschieden uns, den kompletten Benchmark-Parcours unserer Mainboard-Tests zu durchlaufen. Denn so können wir besonders gut die Performance-Unterschiede zu einem reinrassigen AM3+-Mainboard erkennen. Zusätzlich schauten wir uns noch ein paar grundlegende Funktionen bzw. deren korrekte Arbeitsweise an.
    [break=Das Testsystem: Hardware]
    • Prozessor: AMD FX-8150
    • Kühler: Noctua NH-C14 (bestückt mit dem oberen Lüfter)
    • Mainboard: Gigabyte GA-890FXA-UD5 Revision 3.0 (BIOS FEc für Board-Revision 3.1)
    • Arbeitsspeicher: 4x 4 GByte G.Skill RipjawsZ DR3-1866 (DDR3-1600 mit 11-11-11-28 2T für die Benchmarks, sonst 9-10-9-28 2T )
    • Grafikkarte: ASUS Radeon HD 6970
    • Netzteil: Seasonic S12-650
    • Festplatten:
      • Seagate ST3250410AS (SATA, 7.200/min, Betriebssystem)
      • Maxtor 6E040L0 (IDE, 7.200/min)
      • 2x Hitachi HDS722525LSA80 (SATA, 7.200/min, Raid0 am Digitus-DS-33102-RAID-Controller)
      • Hitachi P7K500 (SATA, 7.200/min, per USB bzw. eSATA angeschlossen)
    • RAID-Controller: Digitus DS-33102
    • externes Festplattengehäuse: Jou Jye Venus SUES
    • Gehäuse: DIMASTECH Bench-Table
    • Energiemessgerät: Voltcraft Energy Monitor 3000
    • Netzwerkadapter (Gegenstelle): Intel Pro/1000 PT Desktop
    Planet 3DNow! testet mit Hardware von getgoods.de

    Kühler Mainboard-Testsystem


    CPU Mainboard-Testsystem


    RAM Mainboard-Testsystem


    Grafikkarte Mainboard-Testsystem


    Die von uns verwendeten Festplatten genügen eigentlich nicht unseren Ansprüchen - eigentlich. Im Zeitalter von SATA 6 Gb/s und USB 3.0 müssten wir eigentlich deutlich flottere Massenspeicher einsetzen, als wir dies aktuell tun. Wir haben uns allerdings bewusst gegen den Einsatz von schnelleren Lösungen entschieden.

    Für den Test der Transferraten eines SATA-6-Gb/s-Anschlusses könnte man eine SSD einsetzen. Jedoch würde man selbst mit der aktuell schnellsten, SandForce-basierten SSD nicht an das Limit eines entsprechendes Ports stoßen. Hinzu kommt, dass eine SSD je nach Nutzungsgrad und -weise absolut keinen reproduzierbaren Performance-Zustand aufweist. Differenzen zwischen zwei Mainboard-Exemplaren könnten im schlimmsten Fall ausschließlich der SSD anzulasten sein, was Vergleiche ad absurdum führen würde. Bliebe eine herkömmliche Magnetplatte mit SATA-6-Gb/s-Anschluss. Interne Tests haben jedoch ergeben, dass die Burst-Rate - wenn überhaupt - je nach Exemplar kaum über 300 MByte/s liegt, was ebenfalls keinerlei Auslastung des Ports darstellt. Daher bleiben wir bei unserer althergebrachten Magnetplatte. Den Zweck, verschiedene Mainboard-Schnittstellen unter gleichen Bedingungen untereinander zu vergleichen, ist damit erfüllt.

    Externe USB-3.0-Festplatten sind zwar keine Seltenheit mehr, dennoch stellen sie noch lange nicht den Standard dar. Gleichzeitig stehen wir auch bei diesem Anschluss vor einem ähnlichen Problem wie beim SATA-III-Port: Die Schnittstelle kann nicht ausgelastet werden. Daher verweilen wir bei unserer externen USB-2.0-Festplatte, da auch hier der Vergleich der Mainboards untereinander zählt - nicht die Auslastung einer Schnittstelle.

    Wir werden den Markt der zur Verfügung stehenden Speicherlösungen weiter beobachten und bei Eintreten einer praktikablen Alternative zur bisherigen Herangehensweise reagieren. Bis dahin verwenden wir die mittlerweile angestaubten, aber genauso zuverlässigen Festplatten wie bisher.
    [break=Das Testsystem: Software / Einstellungen]
    Auf der Software-Seite sieht das System so aus:

    verwendete Software / TreiberVersion / Bemerkungen
    Windows 7 Ultimate
    64 Bit, Service Pack 1
    DirectX
    11
    Grafikkartentreiber
    Catalyst 12.1 Preview
    Prime95
    26.6, 64 Bit
    HDTune
    Pro 5.00 (Trial)
    AIDA64
    2.00.1770 Beta
    WinRAR
    4.01, 64 Bit
    XMPEG
    5.03, Build 5.0.8.84
    XViD
    1.3.1
    Avidemux
    2.5.6 64 Bit
    POV-Ray
    3.7, RC3 (64 Bit)
    Cinebench
    R11.5, 64 Bit
    Crysis
    Demo
    Crysis Benchmark Tool
    1.0.0.5
    Far Cry 2
    V 1.00
    Far Cry 2 Benchmark-Tool
    1.0.0.1
    3DMark 11
    Advanced, Build 1.0.1, ohne Feature Tests
    PCMark 7
    Advanced, Build 1.0.4
    LinX
    v0.6.4.0
    Windows Media Player
    12.0.7601.17514
    Rightmark Audio Analyzer
    6.23


    Unser Test-Parcours soll einen guten Querschnitt durch den Alltagsbetrieb eines PCs bilden. 32-Bit- und 64-Bit-Anwendungen sind vertreten, ältere Software wechselt sich mit neuerer ab, Video-Encoding und Rendering sind vertreten und selbst synthetische Benchmarks spielen eine Rolle. Das alles sind Anwendungen, die im Alltag auftreten können und so einen guten Querschnitt durch das Anforderungsprofil eines heutigen PCs zeigen.

    Die aktuellen Treiber für das Mainboard sowie dessen Onboard-Komponenten haben wir direkt bei Gigabyte heruntergeladen. Es kamen diese Treiber-Versionen zum Einsatz:

    Treiber-Versionen Gigabyte GA-890FXA-UD5


    Einzig beim "GIGABYTE SATA2 DRIVER" mussten wir nach einer Alternative suchen. Bei den als Gigabyte-Chips gelabelten SATA-Controllern handelt es sich um umgelabelte JMicron-JMB363-Controller, deren Treiber die Eigenart haben, den Schreibcache fest integriert zu haben, ohne ihn deaktivieren zu können. Burst-Raten von bis zu 1,7 GByte sind die Folge, was nicht mit anderen Onboard-Lösungen vergleichbar ist. Daher haben wir eine ältere Treiberversion von einem Gigabyte-Mainboard verwendet (Gigabyte GA-P35-DS3), welches über den gleichen Controller verfügt, der angebotene Treiber in Version 1.17.50.2 allerdings ohne fest eingestellten Schreibcache fungiert.

    Einstellungen

    Seit der Einführung der Turbo-CORE-2.0-Technologie bei den neuen FX-Prozessoren lässt sich verallgemeinernd sagen, dass Turbo nicht gleich Turbo ist. Denn je nach Einstellungen kann der Turbo-CORE-Modus zwar aktiv sein, aber nicht ideal arbeiten. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn zwar Turbo CORE aktiviert ist, die C6-States hingegen deaktiviert bleiben. Dann zündet maximal die erste Turbo-Stufe, bei der alle Kerne gleichmäßig übertaktet werden, sofern der TDP-Spielraum ausreicht. Im Falle unseres FX-8150 wären dies 3,9 GHz, die volle Taktrate von 4,2 GHz würde dann nicht zum Einsatz kommen. Wir nutzen für unsere Benchmarks daher folgende Einstellungen, sofern diese im BIOS vorhanden und änderbar sind:
    • Profil "Turbo CORE deaktiviert"
      • Cool'n'Quiet: deaktiviert
      • C1E: deaktiviert
      • C6-State: deaktiviert
      • Turbo CORE: deaktiviert
      • HPC Mode: deaktiviert
      • APM (sofern vorhanden): deaktiviert
    • Profil "Turbo CORE aktiviert"
      • Cool'n'Quiet: aktiviert
      • C1E: deaktiviert
      • C6-State: aktiviert
      • Turbo CORE: aktiviert
      • HPC Mode: deaktiviert
      • APM (sofern vorhanden): aktiviert

    Bei unserem heutigen Mainboard, dem Gigabyte GA-890FXA-UD5, sind die C6-States, der HPC-Mode sowie APM im BIOS nicht vorhanden und können daher von uns nicht angepasst werden. Insofern müssen wir mit dem leben, was Gigabyte als Standardwert setzt. Dies sollte auch noch folgen haben.

    Bei unseren Benchmark-Vergleichen ohne Turbo CORE nutzen wir somit die Standard-Taktrate unseres AMD FX-8150 von 3,6 GHz. In einer weiteren Benchmark-Reihe aktivieren wir den Turbo-Modus mit den oben verzeichneten BIOS-Einstellungen und können somit sicher sein, dass alle Turbo-Stufen greifen und das System mit den idealen Einstellungen läuft. C1E deaktivieren wir bei beiden Benchmark-Reihen, da es zwar in Sachen Leistungsaufnahme Verbesserungen bringen kann, gleichzeitig aber zu negativen Einflüssen auf die Performance führen kann. Zudem ist C1E für die korrekte Turbo-Funktion nicht notwendig.

    Messungen zur Leistungsaufnahme

    Die Leistungsaufnahme messen wir für das Gesamtsystem, jedoch ohne Monitor. Gleichzeitig befinden sich keine der zusätzlichen IDE-/USB- bzw. SATA-Festplatten im System, auch der PCI-Raid-Controller wird für diese Messungen nicht verwendet. Es werden ausschließlich die Grundkomponenten verwendet: Mainboard, CPU, RAM, Grafikkarte, DVD-Laufwerk, SATA-Festplatte mit Betriebssystem.
    [break=Cool'n'Quiet / Turbo CORE]
    Nicht nur die korrekte Funktionsweise von Cool'n'Quiet ist wichtig, auch die verschiedenen Turbo-Modi müssen für eine optimale CPU-Performance funktionieren. Werfen wir einen Blick auf die verschiedenen Taktstufen unseres FX-8150.

    Gigabyte GA-890FXA-UD5 - Idle ohne Turbo / ohne Cool'n'Quiet


    Ohne Turbo-Modus und ohne Stromspareinstellungen zeigt uns CPU-Z eine Taktrate von knapp über 3,6 GHz bei 1,264 Volt an. Der Referenztakt liegt leicht über dem Normalwert von 200 MHz, die Betriebsspannung liegt hingegen etwas unter dem Fabrikwert von 1,275 Volt (was die Leistungsaufnahme ein Stück verringert).

    Gigabyte GA-890FXA-UD5 - Idle ohne Turbo / mit Cool'n'Quiet


    Aktivieren wir Cool'n'Quiet, so taktet sich der Prozessor korrekt auf 1,4 GHz herunter. Der leicht erhöhte Referenztakt bleibt erhalten, die gegenüber der Werksvorgabe leicht geringere Spannung ebenfalls.

    Gigabyte GA-890FXA-UD5 - Idle mit Turbo / ohne Cool'n'Quiet


    Ohne Cool'n'Quiet, dafür aber mit Turbo-Modus, taktet unser FX-8150 erneut korrekt. Dieses Mal stehen 3,9 GHz zu Buche und eine hierfür deutlich erhöhte Betriebsspannung. Allerdings ist die Spannung geringer als bei dem vor einigen Wochen getesteten Gigabyte GA-990FXA-UD7 im gleichen P-State des Prozessors. Wieder ein Punkt, der der Leistungsaufnahme zugute kommen sollte.

    Gigabyte GA-890FXA-UD5 - Idle mit Turbo / ohne Cool'n'Quiet


    Wird die CPU mit aktiviertem Turbo-Modus leicht belastet, so greift die zweite Turbo-Stufe und unser FX wird auf 4,2 GHz beschleunigt. Noch einmal steigt die Betriebsspannung, bleibt jedoch abermals unter dem Wert des Gigabyte GA-990FXA-UD7.

    Obwohl die C6-States sowie das Advanced Power Management, kurz APM, im BIOS nicht zur Verfügung stehen, funktioniert der Turbo-Modus so, wie er soll. Insofern gibt es hier keinerlei Einschränkungen.
    [break=HDTune SATA, PCI]
    Für die Messung der Schnittstellenperformance nutzen wir das Tool HDTune. Es lässt eine sehr detaillierte Auswertung zu, wobei wir uns auf die lineare Transferrate, der Burst-Rate sowie der Prozessorlast konzentrieren.

    HDTune


    SATA-Performance


    HDTune: SATA linear


    Das AM3-System sieht in Sachen durchschnittlicher Transferrate gegenüber seinen AM3+-Kollegen sehr gut aus. Ohne Turbo stehen neue Bestwerte der Controller zu Buche, mit Turbo reicht es zu Platzierungen im vorderen Feld.

    HDTune: SATA Burst


    Nicht ganz so rosig sieht es beim SATA-Burst aus. Die Ports der Southbridge zeigen gewohnte Leistung, die Anschlüsse des umgelabelten JMicron-Controllers müssen sich jedoch deutlich geschlagen geben. Normalerweise würden wir hier auf einen verbesserten Treiber hoffen, jedoch ist die Situation dank des fest aktivierten Schreibcaches in aktuellen Treibern nicht ganz einfach. Mit aktuellen Treibern steigt jedenfalls die Burst-Rate (und zwar deutlich auf bis zu 1,7 GByte in der Sekunden), jedoch auf Kosten von potenziellem Datenverlust (immerhin sind die Treiber der SATA-Ports und der eSATA-Anschlüsse identisch).

    HDTune: SATA Prozessorlast


    Die SB850 erzielt ohne Turbo-Modus einen neuen Bestwert. Mit Turbo hingegen steht das schlechteste Ergebnis einer SB850/SB950 zu Buche - in trauter Zweisamkeit mit dem 990FXA-UD7 aus gleichem Hause. Auch der JMicron-Controller weiß nicht zu überzeugen.

    PCI-Performance


    HDTune: PCI linear


    HDTune: PCI Burst


    Durchschnittliche Transferrate und Burst des PCI-Steckplatzes reihen sich ohne große Differenzen im Ergebnisfeld ein.

    HDTune: PCI Prozessorlast


    In Sachen Prozessorlast platziert sich das 890FXA-UD5 von Gigabyte jeweils zwischen ASUS Crosshair V Formula und Gigabyte GA-990FXA-UD7.
    [break=HDTune USB, eSATA, netio]
    USB-Performance


    HDTune: USB linear


    Die USB-Anschlüsse der SB850 bringen ein erwartungsgemäßes Ergebnis zu Stande (schließlich handelt es sich um eine jetzt unter der Bezeichnung SB950 verwendete Southbridge). Positiv fällt der USB-3.0-Controller von NEC auf, welcher ohne Turbo-Modus einen neuen absoluten Bestwert produziert. Zwar fällt die Leistung mit Turbo CORE leicht hinter Drittlösungen anderer Mainboards zurück, alle SB850-/SB950-Anschlüsse werden jedoch locker in Schach gehalten.

    HDTune: USB Burst


    Auch bei der Burst-Rate liefert die SB850 Werte ab, die man so erwarten kann. Erneut zeigt sich der NEC-Controller ohne Turbo in Bestform, mit Turbo hinkt er anderen Drittlösungen abermals leicht hinterher. Aber auch hier reicht es für die Leistung der in der Southbridge integrierten Ports locker aus.

    HDTune: USB Prozessorlast


    Die Prozessorlast fällt mit dem USB-3.0-Controller von NEC einmal mehr sehr ordentlich aus. Die Ports der SB850 wissen leider nicht zu überzeugen. Sowohl mit als auch ohne Turbo stehen nur letzte Plätze in der Statistik.

    eSATA-Performance


    HDTune: eSATA linear


    Nur 0,3 Megabyte Unterschied in der durchschnittlichen eSATA-Transferrate zwischen dem ersten und dem letzten Platz zeugen von einem sehr ausgeglichenen Teilnehmerfeld. Das 890FXA-UD5 muss sich dennoch knapp geschlagen geben.

    HDTune: eSATA Burst


    Die Burst-Rate fällt nicht sonderlich gut aus. Sowohl mit als auch ohne Turbo-Modus bleibt jeweils nur der letzte Rang im Teilnehmerfeld. Abermals müssen wir hier den nicht mehr ganz taufrischen Treiber ansprechen, welcher unter Umständen nicht ganz unschuldig an dem Ergebnisbild ist. Doch aktuelle Treiber von JMicron bieten nun mal einen fest verankerten Schreibcache, welcher zwar die Burst-Rate enorm steigen lässt, dies jedoch auf Kosten einer verringerten Datensicherheit tut. Hier muss der geneigte User abwägen, welche Variante er nutzen möchte.

    HDTune: eSATA Prozessorlast


    Recht ordentliche Werte stehen auch bei der Prozessorlast zu Buche. Zwar agiert das ASUS Crosshair V Formula etwas besser, die anderen beiden Platinen können jedoch recht gut in Schach gehalten werden.



    Mit netio lässt sich die Bandbreite auf Basis des TCP/IP-Protokolls überprüfen. Das Ergebnis wird dabei in kByte sowohl für das Senden als auch das Empfangen ausgegeben und lässt somit eine detailliertere Auswertung zu.

    netio


    Ein Gigabit-LAN-Anschluss kann per Definition maximal 125.000 kByte/s senden bzw. empfangen.

    Netzwerkbandbreite Windows - Tx


    Netzwerkbandbreite Windows - Rx


    Bei den Transferraten mit netio gibt es seit jeher kaum nennenswerte Unterschiede zu vermelden. Das 890FXA-UD5 von Gigabyte reiht sich mitten in das enge Ergebnisfeld ein.



    Für die Messung der Prozessorlast verwenden wir die Windows-Leistungsanzeige. Der netio-Benchmark wird dafür mit allen vorgefertigten Paketgrößen durchgeführt (1k, 2k, 4k, 8k, 16k, 32k), was etwa eine Minute dauert. Während dieser Zeit messen wir die durchschnittliche Prozessorauslastung.

    Prozessorlast Netzwerkverkehr Windows


    Ohne Turbo-Modus ist das AM3-Mainboard mitten bei der Musik dabei, mit aktiviertem Turbo-Modus erzielt es dann neue Bestwerte - mit beiden Netzwerkports.
    [break=AIDA64 Memory Benchmark, WinRAR]
    AIDA64 ist der Nachfolger vom Tool "Everest", welches viele kennen werden. Auch wir haben für unsere Artikel auf die Benchmark-Suite zurückgegriffen, weshalb wir keine Sekunde gezögert haben, mit dem Thronfolger AIDA64 weiter zu arbeiten. Für unsere Mainboard-Tests nutzen wir den integrierten Memory-Benchmark, um den Speicherdurchsatz beim Lesen, Schreiben und Kopieren sowie die Speicherlatenz zu messen. Dabei kommt die Programmversion 2.00.1770 Beta zum Einsatz.

    An dieser Stelle möchten wir uns noch beim Programmierer von AIDA64 bedanken. Für die verschiedenen Testsysteme in der Redaktion, die für allerlei Hardware-Artikel herhalten müssen, hat man uns eine umfangreiche Extreme-Engineer-Lizenz zur Verfügung gestellt, mit der wir vollumfänglichen Zugriff auf die integrierten Benchmark-Suiten und Diagnose-Funktionen haben. So geht keine Information verloren. Danke dafür!

    AIDA64


    Speicherdurchsatz: Lesen


    Ein interessantes Bild offenbart sich beim Lese-Durchsatz im Speicherbenchmark von AIDA. Hier kann sich die AM3-Platine mit FX-Prozessor sowohl mit als auch ohne Turbo-Modus vor die versammelte AM3+-Konkurrenz setzen. Erstmals wird die Schallmauer von 13.000 MByte je Sekunde in unseren Tests durchbrochen.

    Speicherdurchsatz: Schreiben


    Beim Schreib-Durchsatz sieht es jedoch genau anders herum aus. Hier bleibt nur jeweils der letzte Platz für unsere nicht offizielle CPU/Mainboard-Kombination.

    Speicherdurchsatz: Kopieren


    Best of the rest - so könnte man es beim Kopier-Durchsatz sagen. Das ASUS Crosshair V Formula spielt in diesem Teil-Test in einer anderen Liga. Und dahinter folgen jeweils Bestwerte von unserer AM3-Platine.

    Speicherlatenz


    Ähnliches gilt auch für die Speicherlatenz. Auch hier reiht sich das 890FXA-UD5 jeweils an zweiter Stelle hinter der Konkurrenz aus eigenem Hause ein.



    Bei WinRAR wird immer auf gleichem Weg getestet: Es wird ein ca. 4,5 Gigabyte großes RAR-Archiv mit gemischtem Inhalt geöffnet und anschließend der integrierte Benchmark laufen gelassen.

    WinRAR"


    WinRAR


    Ein erfreuliches Bild können wir auch bei WinRAR zeichnen. Mit Turbo steht ein neuer absoluter Bestwert zu Buche, ohne Turbo reicht es immerhin zu Platz 2.
    [break=XMPEG, Avidemux, H.264]
    Wenn es um Video-Encoding bzw. -Decoding geht, so gibt es unzählige Variationen und Ausgestaltungen von Software. Viele Programme und noch mehr Codecs lassen dem Enduser die Qual der Wahl. Dabei ist die Nutzung der Ressourcen genauso vielfältig wie die Software selbst: Einige Programme bzw. Codecs können maximal einen Prozessorkern ansprechen, andere wiederum nehmen alles, was sie an Leistung bekommen können - schwer, dabei einen Querschnitt abzubilden.

    Wir haben mit der Wahl von XMPEG in Verbindung mit dem XViD-Codec sowie Avidemux in Verbindung mit dem H.264-Codec versucht, diesen Querschnitt abzubilden. Während XMPEG mit dem aktuellen XViD-Codec kaum mehr als einen Prozessorkern beansprucht, nutzt Avidemux dank H.264-Codec jede zur Verfügung stehende Ressource. In beiden Fällen wandeln wir je ein Referenz-Video um und messen die dabei benötigte Zeit.

    XMPEG


    XMPEG + XViD


    Mittendrin statt nur dabei ist unser heutiges Testsystem auch bei XMPEG.



    Avidemux


    Avidemux + H.264


    Das GA-890FXA-UD5 kann nur das SAPPHIRE PURE Black 990FX hinter sich halten. Allen anderen Mainboards muss es sich beim Avidemux-Test geschlagen geben. Allerdings fallen die Unterschiede in diesem Test äußerst gering aus.



    Da das Enkodieren eines Videos einen Aspekt darstellt, das Abspielen eines Videos hingegen einen völlig anderen, spielen wir ein vorgefertigtes, mit H.264-Codec erstelltes Video im Windows Media Player ab und messen mittels der Windows Leistungsanzeige die auftretende Prozessorlast.

    Perfmon


    CPU-Last Wiedergabe H.264-Video


    Auch beim Abspielen eines H.264-Videos macht das Mainboard eine recht ordentliche Figur.
    [break=POV-Ray, Cinebench]
    Auch der Punkt Rendering darf in unserem Parcours nicht fehlen. Für diesen Bereich nutzen wir zwei Programme, die unterschiedliche Anwendungsgebiete haben. Auf der einen Seite kommt POV-Ray zum Einsatz. Dabei handelt es sich um ein Raytracer-Programm, welches im Benchmark-Modus eine vorgefertigte 3D-Szene berechnet. Gemessen wird die dafür benötigte Zeit.

    POV-Ray


    POV-Ray


    Abermals sehen wir Ergebnisse, wie wir sie von bisherigen Mainboard-Tests unter Verwendung des FX-8150 gewohnt sind.



    Auf der anderen Seite nutzen wir das bekannte Renderprogramm Cinebench in der Version R11.5. Cinebench basiert auf der Cinema-4D-Software von Maxon und liegt in einer 64-Bit-Version vor, welche wir natürlich nutzen.

    Cinebench


    Cinebench R11.5


    Ohne Turbo-Modus sehen wir einen neuen Bestwert von unserer AM3-Platine. Mit Turbo steht es pari mit dem Crosshair V Formula von ASUS und dem GA-990FXA-UD7 von Gigabyte.
    [break=Crysis, Far Cry 2]
    Crysis ist ein DirectX-10-Spiel, welches einen integrierten CPU-Benchmark in 64 Bit bietet. Wir lassen den Benchmark mit Hilfe des kostenlosen "Crysis Benchmark-Tools" hintereinander in den Auflösungen 1280x1024, 1600x1200 sowie 1920x1200 jeweils mit dem Detail-Level "High" laufen.

    Crysis


    Crysis 1280x1024


    Crysis 1600x1200


    Crysis 1920x1200


    Crysis liegt unserer AM3-Hauptplatine. Das in dieser Disziplin überragende SAPPHIRE PURE Black 990FX kann das GA-890FXA-UD5 zwar nicht schlagen, die anderen Hauptplatinen werden jedoch allesamt überflügelt - sowohl mit als auch ohne Turbo-Modus und unabhängig von der verwendeten Auflösung.



    Far Cry 2 hat den Ruf, eine gute Ressourcenauslastung zu besitzen. Das Spiel profitiert von Mehrkernprozessoren, bietet eine detailreiche Grafik sowie einen integrierten Benchmark und ist somit ideal für einen Leistungsvergleich. Erneut kommen die Auflösungen 1280x1024, 1600x1200 und 1920x1200 zum Einsatz.

    Far Cry 2


    Far Cry 2 1280x1024


    Far Cry 2 1600x1200


    Far Cry 2 1920x1200


    Die Ergebnisse in Far Cry 2 fallen da schon deutlich differenzierter aus. In der kleinsten von uns genutzten Auflösung kann sich die AM3-Platine nicht recht in Szene setzen. In 1600x1200 steht eine gute Leistung ohne Turbo-Modus zu Buche, mit aktiviertem Turbo-Modus zeigt sich entgegen bisheriger Tests jedoch kaum eine Verbesserung. Erst in der höchsten Auflösung von 1920x1200 kann das Mainboard voll überzeugen.
    [break=3DMark 11, PCMark 7]
    Zum Abschluss unseres Benchmark-Parcours statten wir Futuremark noch einen Besuch ab. Obwohl die Benchmarks aus diesem Hause nicht ganz unumstritten sind (wir berichteten), gehören sie noch immer zu den beliebtesten Vergleichsmöglichkeiten.

    Futuremark bietet mit 3DMark 11 bzw. PCMark 7 zwei Programme an, die ausschließlich unter Windows 7 laufen. PCMark liegt zudem in einer 64 Bit-Version vor, welche wir nutzen. 3DMark 11 lassen wir im vorgefertigten Performance-Preset laufen (High- bzw. Extreme-Preset sind aufgrund der GPU-Limitierung nicht sinnvoll).

    3DMark 11 Performance


    3DMark11 Performance Gesamt


    Das GA-890FXA-UD5 ist das erste Mainboard in unserem Testparcours, welches mit aktiviertem Turbo-Modus ein höheres Gesamtergebnis erzielt als ohne Turbo-Modus. Zwar geht es hier nur um einen einzigen Punkt, alle anderen Platinen verlieren hingegen ein paar Punkte bei der Hinzunahme der Turbo-CORE-Technologie.

    3DMark11 Performance Physik/CPU


    Im Physik-Test glänzt die AM3-Platine. Ein neuer absoluter Bestwert steht mit Turbo-Modus zu Buche und auch ohne diesen Modus reicht es zu Platz zwei unter den Mainboards.



    Der PCMark bietet verschiedene Suiten, die unterschiedliche Bereiche des PCs testen. Wir nutzen neben dem Standard-Durchlauf noch zusätzlich die Computation- sowie die System-Storage-Suite und können somit ein detailliertes Ergebnis erzielen.

    Da während der Festplatten-Tests Daten auf die Festplatte geschrieben bzw. von der Festplatte gelesen werden, ist eine fragmentierte Partition tödlich für ein nachvollziehbares Resultat. Aus diesem Grund spendieren wir PCMark eine eigene 15 GByte große Partition, die bei jedem System vor der Installation von PCMark formatiert und nach der Installation defragmentiert wird. Verfälschende Einflüsse werden dadurch minimiert. Die Festplatte ist während der PCMark-Tests an den in der Southbridge integrierten SATA-Ports angeschlossen.

    PCMark 7


    PCMark 7 Gesamt


    Gute Arbeit auch beim PCMark-Gesamtergebnis. Sowohl mit als auch ohne Turbo stehen einmal mehr neue Bestwerte im Diagramm.

    PCMark 7 Computation-Suite


    Gleiches gilt auch für die Computation-Suite des PCMark 7.

    PCMark 7 System-Storage-Suite


    Abermals sehen wir gute Ergebnisse. Das GA-990FXA-UD7 aus gleichem Hause und auch das PURE Black 990FX von SAPPHIRE wird geschlagen. Nur das ASUS Crosshair V Formula kann in der Storage-Suite des PCMark 7 noch mit dem GA-890FXA-UD5 mithalten.

    Über die Performance lässt sich abschließend sagen, dass die AM3-Platine kaum Unterschiede zu einem reinen AM3+-Mainboard offenbart. Mal liegt AM3 knapp in Führung, mal AM3+. Daher spricht aus Performance-Sicht absolut nichts gegen den Einsatz eines AMD FX auf einer AM3-Platine. Doch die Performance ist nicht alles.
    [break=Leistungsaufnahme]
    Wie viel Leistung benötigt der aktuelle PC? Die Antwort auf diese Frage darf natürlich nicht fehlen. Aus diesem Grund messen wir die Leistungsaufnahme in bestimmten Szenarien mittels des Voltcraft Energy Monitor 3000. Dabei messen wir die Leistungsaufnahme des Gesamtsystems (aber ohne Monitor).

    Den ersten Wert ermitteln wir im 3DMark11. Dabei setzen wir die während eines Durchlaufs im Performance-Preset benötigte Energie ins Verhältnis zur Zeit und mitteln so die benötigte Leistungsaufnahme.

    Leistungsaufnahme 3DMark11, Performance-Preset


    Die Leistungsaufnahme während des 3DMark11 zeigt leider neue Negativ-Rekorde auf. Der Verbrauch liegt rund 6 Watt höher als beim bisherigen Schlusslicht.

    Leistungsaufnahme LinX 64 Bit


    Auf den ersten Blick sieht die Welt im LinX-Test wieder besser aus. Auf den zweiten Blick offenbart sich hingegen, dass unser Gigabyte GA-890FXA-UD5 v3.0 sowohl mit Turbo-Modus als auch ohne die Taktrate während des Tests auf 3,3 GHz absenkt und dadurch die Leistungsaufnahme verringert wird. Dennoch fällt diese schlechter aus als beim ASUS Crosshair V Formula ohne Turbo-Modus, welches die Taktrate in dieser Konstellation nicht absenkt.

    Die Absenkung der Taktrate ist jedoch kein Phänomen, welches ausschließlich Sockel AM3 betrifft. Jedes Mainboard, welches einen AMD FX unterstützt, gleichzeitig jedoch keinen Zugriff auf die BIOS-Optionen Advanced Power Management (APM) und High Performance Computing (HPC) bietet, wird identisch reagieren. Abhilfe kann hier nur der Einsatz von zusätzlicher Software bringen (AMD Overdrive), was jedoch nicht Gegenstand dieses Tests ist. Alternativ kann zu einem "Trick" gegriffen werden, was auch wir im Verlaufe unserer OC-Tests getan haben.

    Leistungsaufnahme Prime95 64 Bit


    Prime95 offenbart die ganze Wahrheit: Da bei diesem Test keine Taktraten-Verringerung stattfindet, arbeiten alle Platinen unter gleichen Bedingungen. Und das bedeutet (leider) einen neuen Negativrekord.

    Interessant daran ist, dass wir sowohl das ASUS Crosshair V Formula als auch das Gigabyte GA-890FXA-UD5 bereits unter Verwendung eines AMD Phenom II X6 1100T verglichen haben. Dort traten etwa 30 Watt Differenz in LinX und nur etwa 15 Watt Differenz in Prime95 zwischen beiden Platinen auf. Im LinX ist die Differenz mit einem AMD FX-8150 geringer (235 Watt vs. 211), in Prime95 etwa doppelt so hoch (263 Watt vs. 234 Watt).

    Leistungsaufnahme während S3-Standby


    Die Leistungsaufnahme während des S3-Standby fällt hingegen hervorragend aus.

    Leistungsaufnahme abgeschaltet


    Auch bei abgeschaltetem System sieht die Leistungsaufnahme sehr gut aus. Lediglich das SAPPHIRE PURE Black 990FX ist noch einen Tick besser.

    Leistungsaufnahme ohne Cool'n'Quiet / C1E


    Im Idle-Betrieb sieht das Bild wieder etwas besser aus. Hier platziert sich das GA-890FXA-UD5 inmitten der Konkurrenz.

    Leistungsaufnahme mit Cool'n'Quiet / C1E


    Mit aktivierten Stromspareinstellungen liegt das AM3-Mainboard im hinteren Ergebnisfeld.

    Insgesamt lässt sich über die Leistungsaufnahme sagen, dass das GA-890FXA-UD5 eigentlich nur unter voller Auslastung des Prozessors etwas aus dem Rahmen fällt. Zieht man jedoch den Quervergleich unter Verwendung eines AM3-Prozessors, so sieht die Welt hier nicht grundlegend anders aus. Zwar verändert sich die Leistungsaufnahme je nach Anwendung in die eine oder andere Richtung, in Summe bleibt die Differenz unter Last jedoch in etwa gleich. Das bedeutet, dass die Unterschiede in den Ergebnissen nicht davon abhängen, ob es sich um ein AM3- oder AM3+-Board handelt, sondern im Gegenteil sockelunabhängig auf die qualitativen Unterschiede der Platinen zurückzuführen sind, d.h. sowohl Design und verwendete Bauteile wie auch Serienstreuung. Deshalb gibt es auch aus Sicht der Leistungsaufnahme keine nennenswerten Gründe, die gegen den Einsatz eines FX auf Sockel AM3 sprechen.
    [break=grundlegende Aspekte]
    Auf den vorangegangenen Seiten haben wir uns einen ausführlichen Blick über die Performance eines FX-Prozessors auf Sockel AM3 verschafft. Auch die korrekte Funktionsweise der Stromspar- bzw. Turbo-Einstellungen haben wir überprüft. Doch den Betrieb eines AMD FX auf einem Sockel AM3 machen noch mehr Aspekte aus, die wir auf dieser Seite begutachten wollen. Beginnen wir mit dem Speichertakt.

    DDR3-1866 / DDR3-2133 / DDR3-2400


    Mainboards mit Sockel AM3+ stellen mindestens DDR3-1866 als Option im BIOS zur Verfügung, meist jedoch sogar noch DDR3-2133 und manchmal, wie z.B. beim ASUS Crosshair V Formula, auch DDR3-2400. Im BIOS des Gigabyte GA-890FXA-UD5 v3.0 finden wir lediglich die Option für DDR3-1866 vor. Das macht grundsätzlich Sinn, da ein AMD FX für genau diese Speichertaktrate auch spezifiziert ist, sofern lediglich zwei Speicherriegel zum Einsatz kommen.

    Leider funktioniert diese Einstellung nicht korrekt. Mit vier Speicherriegeln (was zwar nicht innerhalb der Spezifikationen ist, auf dem ASUS Crosshair V Formular und dem Gigabyte GA-990FXA-UD7 jedoch problemlos funktioniert) springt bei jedem Versuch die BIOS-Recovery-Funktion an und lässt uns keine andere Wahl, als den Speichertakt zu verringern. Aber auch mit nur zwei Speicherriegeln ist der Betrieb nicht permanent möglich. In den meisten Fällen quittierte das System den Startversuch mit einem Bluescreen. Wenn wir mit DDR3-1866 ins Windows kamen, konnten wir auch Stabilitätstests à la Prime95 nutzen. Zwar haben wir diese nie sonderlich lange laufen lassen (maximal ca. 30 Minuten), Fehler traten aber nie auf. Nur war es eben ein außerordentliches Glücksspiel, überhaupt ins Windows zu gelangen. Wir schätzen, dass auf etwa ein Dutzend Anläufe ein erfolgreicher Versuch kam. Nicht gerade etwas, was man im Alltag gebrauchen kann.

    Dennoch lässt sich der Speicher auch auf der AM3-Platine mit DDR3-1866 betreiben - allerdings nur mit erhöhtem Referenztakt und der Einstellung für DDR3-1600. Damit konnten wir folgendes Ergebnis erzielen:

    Gigabyte GA-890FXA-UD5: Speicher-OC-Ergebnis
    (ein Klick auf den Screenshot öffnet eine größere Version)


    Mit 240 MHz Referenztakt erzielten wir 960 MHz Speichertakt bzw. DDR3-1920, jeweils 2 Stunden LinX- und 2 Stunden Prime95-stabil. Damit sind wir nur knapp 5 MHz von dem Wert entfernt, den wir auf unserem ASUS Crosshair V Formula erzielen konnten. Bemerkenswert: Wir haben hierfür alle vier Speicherriegel verwendet.

    Leider ist damit das Ende der Fahnenstange erreicht. Denn selbst die Erhöhung der Spannung, die Verlangsamung von Speichertimings und das Entfernen von zwei Speicherriegeln brachte uns nicht weiter. Zwar konnten wir mit bis zu 1060 MHz bzw. DDR3-2120 ins Windows booten, stabil war das jedoch nicht mehr. In diesen Fällen kam es unter Last zu Bluescreens, manchmal erst nach über eineinhalb Stunden. Dennoch sind 960 MHz ein gutes Ergebnis und aufgrund der vier Speicherriegel weit außerhalb der Spezifikationen.

    maximaler Referenztakt


    Weiter ging es mit dem Test des maximalen Referenztaktes. Wer aufmerksam gelesen hat, der wird wissen, dass wir mindestens 265 MHz Referenztakt erzielt haben müssen. Anders sind 1060 MHz Speichertakt mit der Einstellung für DDR3-1600 nun mal nicht zu erzielen. Jedoch sind 265 MHz nicht das maximale Ergebnis, welches wir erzielen konnten:

    Gigabyte GA-890FXA-UD5: OC-Ergebnis
    (ein Klick auf den Screenshot öffnet eine größere Version)


    Mit 290 MHz konnten wir den bisher höchsten Referenztakt unter Verwendung unseres AMD FX erzielen. Das Gigabyte GA-990FXA-UD7 kommt mit 277 MHz noch am Nächsten, insgesamt muss die Konkurrenz jedoch abreißen lassen. Wie immer haben wir für die Ermittlung des maximalen Referenztaktes die Boardspannungen auf den Standardwerten belassen sowie alle Onboard-Geräte aktiviert. Es scheint also, dass man mit dem Gigabyte GA-890FXA-UD5 einen AMD FX gut übertakten kann.

    CPU-Overclocking


    Wir mussten jedoch sehr schnell feststellen, dass die guten Ansätze nicht so ohne weiteres in guten OC-Ergebnissen resultieren. Wie wir bereits in verschiedenen Artikeln geschrieben haben, taktet unser FX-8150-Exemplar unter Belastung mit LinX auf 3,3 GHz herunter. Dies ist nicht nur eine zufällige Unzulänglichkeit, sondern hat alle unsere Testexemplare (bisher drei Prozessoren) auf allen Mainboards betroffen. Ursache hierfür ist das Advanced Power Management, kurz APM. Wird dieses deaktiviert, so taktet der Prozessor nicht mehr herunter. Zu dumm, dass diese Option im BIOS FEc des Gigabyte GA-890FXA-UD5 v3.0 nicht vorhanden ist, aber dennoch aktiviert ist (wie man an dem Verhalten unter LinX sehen kann).

    Dieser Sachverhalt hat zur Folge, dass die übertaktete CPU bei Belastung heruntertaktet. Will man also klassisch seine übertaktete CPU auf Stabilität überprüfen, so landet man sehr schnell bei einer Taktrate, die niedriger als der Standardwert von 3,6 GHz ist. Es wäre nicht so schlimm, wenn dies nur mit LinX auftreten würde - tut es aber nicht. Bei 4 GHz und Standardspannung beginnt das System selbst unter Prime95 herunter zu takten. Eine Auslastung ist also nicht möglich. Hinzu kommt noch die Tatsache, dass es im BIOS keine Optionen zur LoadLine-Calibration gibt, also keinen Einfluss auf die Spannungslinie unter Last. Dadurch verringert sich die Spannung des Prozessors unter Last auf etwa 1,2 Volt, was ohnehin keinen großen Taktspielraum mehr einräumt. Steuert man mit einer erhöhten Spannung dagegen, so beginnt das Heruntertakten unter Last noch schneller und länger, da das Power Management häufiger bzw. länger eine Überschreitung der Limite feststellt und entsprechend handelt.

    Wir dürfen allerdings nicht vergessen, dass es sich bei diesem Sachverhalt um keine Eigenart des Gigabyte GA-890FXA-UD5 handelt. Jedes FX-kompatible Mainboard, welches keinen Einfluss auf APM und HPC im BIOS bietet, wird ebenso reagieren. Da wir uns mit der Situation dennoch nicht abfinden wollten, setzten wir einen Trick ein. Während der OC-Versuche konnten wir feststellen, dass unser Prozessor immer auf 3,3 GHz gedrosselt wird. Auch, wenn wir eine deutlich höhere Spannung und einen anderen Multiplikator verwendeten. Würde die Reduzierung der Taktrate nach einem variablen Schema erfolgen, hätten wir bei höherer Spannung auch mal niedrigere Taktraten sehen müssen - haben wir aber nicht. Unser Prozessor verringerte seine Taktrate immer auf 3,3 GHz - bzw. einen Multiplikator von 16,5. Es schien so, als wäre dieser Multiplikator vorgegeben. Und so testeten wir aus, was bei einem fest gesetzten Multi von 16,5 passierte:

    Gigabyte GA-890FXA-UD5: OC-Ergebnis
    (ein Klick auf den Screenshot öffnet eine größere Version)


    Bisher konnten wir mit unserem Testexemplar maximal 4,4 GHz bei Luftkühlung erzielen. Dazu verwendeten wir das ASUS Crosshair V Formula. Uns fehlen also rund 30 MHz Taktrate auf unseren Spitzenwert, welcher allerdings im Winter bei einer rund fünf Grad Celsius geringeren Zimmertemperatur erzielt wurde. Rechnet man diesen Umstand ein, so dürfte es nahezu einen Gleichstand beider Platinen geben. Die im Screenshot angezeigte Spannung von 1,344 Volt wird übrigens nur im Idle-Betrieb angesetzt. Unter Last verringert sich die Spannung aufgrund der fehlenden LoadLine-Calibration auf 1,280 Volt.

    Viel besser als das eigentliche OC-Ergebnis ist jedoch die Tatsache, dass bei Verwendung des Multiplikators 16,5 kein Heruntertakten mehr auftritt. Scheinbar weiß das Power Management schlichtweg nicht mehr, was es machen soll, da die Entlastungsvorgabe bereits genutzt wird. Dies sollte eine gute Nachricht für alle Nutzer sein, die zwar übertakten möchten, jedoch mit einer ähnlichen Situation ohne APM und HPC im BIOS auskommen müssen. Dass unser "Trick" ohne Heruntertakten funktioniert, sieht man im Übrigen an der Performance in LinX: Ein auf 3,3 GHz gedrosselter FX-8150 schaffte in unserem Bulldozer-Review einen Wert von 30,6 GFlops, jetzt stehen rund 40,2 GFlops zu Buche.

    Wer also mit der heute von uns getesteten Kombination aus Gigabyte GA-890FXA-UD5 und AMD FX-8150 übertakten möchte, der muss einen Umweg nehmen, um ans Ziel zu kommen. Nichtsdestotrotz zeigt das Ergebnis einmal mehr, dass es keine nennenswerten Unterschiede zwischen Sockel AM3 als auch AM3+ gibt - auch nicht beim Overclocking.

    Lüftersteuerung


    Gegen die Sockel-AM3-Kompatibilität wurde seitens der Mainboardhersteller mitunter eine nicht (korrekt) funktionierende Lüftersteuerung als Grund angeführt. Da für die Lüftersteuerung die Temperatur des Prozessors entscheidend ist und sich auf diesem Gebiet beim FX etwas verändert haben soll (wahrscheinlich bezogen auf die Art und Weise der Auslesung), hätte man auf eine nicht funktionierende Lüftersteuerung spekulieren können.

    Diesen Aspekt können wir nicht bestätigen. Während des gesamten Testzeitraums funktionierte die Lüftersteuerung normal. Im Idle-Betrieb ohne Last wie immer wenig Lüfterdrehzahl, mit Belastung und zunehmender Temperatur eine gleichmäßig ansteigende Drehzahl. Es kam zu keinerlei Auffälligkeiten, weder in puncto Drehzahlentwicklung (z.B. sprunghaftes Erhöhen/Absenken) noch gab es auffällige Temperaturen zu beobachten, die auf eine nicht richtig interpretierte Überwachung hätten schließen lassen. Alles im grünen Bereich.

    Und damit kommen wir zum Ende unserer Ausführungen in Bezug auf das Experiment AMD FX auf Sockel AM3.
    [break=Fazit]
    Titelbild  Gigabyte GA-890FXA-UD5


    Auf den vergangenen Seiten konnten wir aufzeigen, dass ein AMD FX durchaus auch auf einem AM3-Mainboard funktionieren kann, welches vom Hersteller nicht für diese Prozessoren freigegeben ist. Die Performance fällt dabei im Rahmen dessen aus, was man von einem AM3+-Mainboard erwartet. Mal ist die AM3-Platine einen Hauch flotter, mal ist es die reinrassige AM3+-Platine.

    Die Stabilität unseres Gigabyte GA-890FXA-UD5 Revision 3.0 ist zudem über jeden Zweifel erhaben. Stundenlange Stabilitätstests, auch mit erhöhtem CPU- und/oder Speichertakt, brachten die Platine zu keiner Zeit in Verlegenheit. Auch die mit als Grund für die Inkompatibilität zwischen AMD FX und Sockel AM3 genannte Lüftersteuerung bereitete uns keinerlei Probleme. Dass man im BIOS keinen Zugriff auf die Optionen der C6-States, des Advanced Power Management sowie des High Performance Computing hat, stört im Alltagsbetrieb nicht.

    Störender ist da schon die Tatsache, dass der spezifikationsgerechte Betrieb von zwei Speicherriegeln mit DDR3-1866 nur funktioniert, wenn die Einstellung für DDR3-1600 genutzt wird und gleichzeitig ein erhöhter Referenztakt zum Einsatz kommt. Die eigentliche Option für DDR3-1866 führt schlichtweg zu Bluescreens beim Bootvorgang. Und wer seinen AMD FX übertakten möchte, der muss auf unserer AM3-Platine zwar einen kleinen Umweg über den Referenztakt machen, kommt letztendlich aber mit einem nahezu identischen OC-Ergebnis gegenüber einer AM3+-Platine ans Ziel. Alles in allem können wir dem Gigabyte GA-890FXA-UD5 Revision 3.0 mit dem BIOS FEc (ursprünglich für Board-Revision 3.1 gedacht) deshalb eine gute Alltagstauglichkeit bescheinigen.

    AMD FX auf Sockel AM3 funktioniert also. Doch schaut man sich die Erfahrungswerte anderer User mit anderen Mainboards an, so scheint unsere Hauptplatine eine positive Ausnahme zu sein. Andere User berichten teilweise von Instabilitäten und Inkompatibilitäten, weshalb hinter dem BIOS-Update zur Erkennung der FX-Prozessoren wohl doch mehr steckt als wir dies überblicken können. Es bleibt daher abzuwarten, ob die übersichtliche Anzahl an AM3-Mainboards, welche überhaupt kompatibel zu Zambezi ist, später auch noch für die auf Piledriver basierenden Nachfolger fit gemacht werden kann.

    ...weitere Artikel
    ...diesen Artikel im Forum diskutieren

  2. Die folgenden 36 Benutzer sagen Danke zu MusicIsMyLife für diesen nützlichen Beitrag:

    2fast_speedy (09.07.2012), Andy06 (09.07.2012), Atlan78 (09.07.2012), Bartfratze (12.07.2012), BiosShock (10.07.2012), Bobo_Oberon (09.07.2012), Crashtest (09.07.2012), Denniss (09.07.2012), deoroller (09.07.2012), Elandur (10.07.2012), F!refly (12.07.2012), Frosdedje (09.07.2012), heiko-soft (09.07.2012), jurke (09.07.2012), KGBerlin (11.07.2012), Krümel (09.07.2012), MadMax22 (09.07.2012), Makso (09.07.2012), mapim (09.07.2012), mibo (09.07.2012), mickythebeagle (10.07.2012), MrBad (09.07.2012), otti503 (10.07.2012), PlayerOne (11.07.2012), RavenTS (28.07.2012), RedBaron (09.07.2012), Sefegiru (09.07.2012), SemtexX_ (09.07.2012), Shai Hulud (09.07.2012), Sje8607 (11.07.2012), skelletor (09.07.2012), skibice (10.07.2012), spaceman2702 (09.07.2012), Species_0001 (10.07.2012), wintermute_3dc (12.07.2012), yasu (09.07.2012)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
Single Sign On provided by vBSSO