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Posting #26 (im Thread / einzeln) | |
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migmicha
Grand Admiral
Special ![]() Registriert seit: 17.06.2005
Beiträge: 3.696
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Zitat:
Es gibt in dem Bereich, ebenso so in der Gastronomie, genug Quereinsteiger und ungelernte Minijobber, die sich diese Tätigkeiten ebenso angeeignet haben, teilsweise sogar besser. Ich erknenne im Grundsatz nuinmal nicht den Unterschied zu deutschen Verhältnissen. Je mehr exportiert wird, desto mehr Transportwesen und Lager mit Staplerfahrern braucht man, um bei dem Beispiel zu bleiben. Die "Ausbildung" dauert 2 Tage, kostet selbst hier nichts weiter und kann jeder halbwegs gesunde Mensch zwischen 16 und 60 machen. Aber das ist überall auf der Welt ein Scheißjob mit oft viel Dreck und wenig Abwechslung in einer öden Halle. |
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Posting #27 (im Thread / einzeln) |
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el-mujo
Commodore
Special ![]() Registriert seit: 06.05.2003
Ort: Potsdam
Beiträge: 377
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http://www.youtube.com/watch?v=ylk6VMBLrvM&feature=plcp
Sogar in HD Mainboardproduktion Made in Germany @ Augsburg! So ein Video hätte ich gerne mal von Asus und co gesehen. Mehr dazu heute Abend... |
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Posting #29 (im Thread / einzeln) |
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gnUsr
Cadet
Registriert seit: 24.06.2012
Beiträge: 12
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Sehr interessant, die Mitarbeiter bei Gigabyte sind sogar besser ausgestattet als bei Fujitsu Augsburg (Handschuhe, Atemschutz). Auf Grund der niedrigen Löhne wird aber mehr per Hand erledigt.
Hier die Produktion von MSI Tablets, hab zwar nichts zu Mainboards von MSI oder ASUS gefunden, aber in der Fujitsu Produktion werden ja auch nur Notebook-Boards gezeigt: http://www.youtube.com/watch?v=mTe54BivXpg Es wäre auch interessant zu wissen, welche Hardware Hersteller (nicht nur MBs) außer Fujitsu noch in Deutschland produzieren, obwohl die wiederum auch wieder Chips aus Fernost verbauen. In dem Video sieht man z.B. das ein Foxconn Controller auf dem Fujitsu Board verwendet wird. |
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Posting #30 (im Thread / einzeln) |
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Ge0rgy
Grand Admiral
Special ![]() Registriert seit: 14.07.2006
Beiträge: 3.872
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Bald 7 Mrd Menschen, die sich um die letzten Rohstoffe unseres Planeten balgen, und du machst dir sorgen um Produktionsbedigungen von Digitaltechnik?
Dass unser Wohlstand und gerade der rasante Fortschritt in der digitalen Technik zum großen Teil darauf beruht dass woanders zu verhältnissmäßigen Spottpreisen produziert wird und der Müll einfach irgendwoehin gekippt, ist weder ein Geheimnis noch scheint sich irgendwer der Masse daran zu stören. Brot und Spiele - was schon der alte Cäsar wusste - sind genug um "das Volk" (tm) bei Laune zu halten und dafür zu sorgen dass es keien unangenehmen Fragen stellt. Beinah jeden Tag wird von irgendeiner Stelle aus versucht unsere Freiheit zu beschneiden, werden wir manipuliert und dazu gedrängt noch mehr am System teilzunehmen, also unser Geld für irgendwas auszugeben nur um die wahnwitzigen Wachstumprognosen zu erfüllen. Keiner schaut über den Tellerrand, weil man den Anblick nicht ertragen kann. Fahrlässige Tötung ist erlaubt, wenn es der wirtschaftlichkeit dient. Unsere Welt wird nicht regiert von Gesetzen (die sind regional viel zu unterschiedlich) sondern von Geld. Und daher auch von der Wirtschaft. Bei uns beschwert man sich über Lobbyismus und in anderen Ländern werden Staatsoberhäupter geschmiert für irgend eine Genehmigung die Quadratkilometerweise Land verseucht usw. ![]() Das system der 3-Klassen Gesellschaft und "jeder ist sich selbst der nächste" gibts nicht erst seit Gestern. - Leider scheint eine Weiterentwicklung auf gesellschaftlicher, statt technischer Basis (SciFi lässt grüßen) nichts anderes als Utopie zu sein. Welcome to the real World. Zitat: "Es gibt noch einen Organismus auf dem Planeten der sich genauso verhält - das Virus..."
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Posting #31 (im Thread / einzeln) |
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el-mujo
Commodore
Special ![]() Registriert seit: 06.05.2003
Ort: Potsdam
Beiträge: 377
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@gnUser: „@aalerich
"weshalb ich daran erinnern möchte, daß manchmal Reden Silber, Schweigen aber Gold ist." Genau das hätte ich dir vor dem Schreiben dieses Beitrags empfohlen, aber anscheinend hast du den Sinn dessen nicht verstanden. el-mujo hat diesen Thread eröffnet, um denjenigen, die Interesse an den Umwelt- und Produktionsbedingungen haben, die Möglichkeit zu geben, Informationen darüber auszutauschen, nicht denjenigen, die absolut kein Interesse daran haben und gleich jede Idee niedermachen.“ Exakt erkannt. Vor einem halben Jahr hatte ich mich im CPDN-Unterforum über die mangelnde Unterstützung und Beteiligung im Team P3dn beklagt und ein Appell gestartet doch wieder an dem Projekt teilzunehmen. Die ersten 3 Tage kamen fast nur Posts wie hier in den ersten 3 Tagen. Nachzulesen hier (http://www.planet3dnow.de/vbulletin/...d.php?t=400610) . Auch da hat der Typ mit übelsten Rundumschlägen und Pseudo-Vergleichen versucht die seriöse Klimawissenschaft (was CPDN zweifellos ist) und unser getätigtes Creditbringendes-Engagement ins lächerliche/sinnlose zuziehen und die Diskussion damit abzuwürgen. Und das auf eine sehr sehr rüde weise die dem Thema überhaupt nicht angemessen ist. Fakten und Argumente werden schlicht ignoriert und verdreht (zu seinem Gunsten natürlich) und beschimpft dann noch die User die sich dafür ernsthaft interessieren und hier ihre Meinung und (un)Wissen austauschen. Paar Wochen später konnte man ganz normal mit der Diskussion fortfahren. Aber den Shitstorm am Anfang der ist bei P3dn ja fast schon obligatorisch. Wie gesagt ich hab nichts dagegen, wenn natürlich jemand thematisch nicht mitgeht, aber was hier in diesem Thread abging habe ich in über 10 Jahren Diskussion hier nicht erlebt. Spätestens als ein Bezug zu meinen Eltern (die er gar nicht kennt) aufgebaut wurde, ist mir innerlich der Kragen geplatzt und ich hab mich 3 Tage hier ferngehalten – sowas‘ muss ich mir nicht antun. Hier hätte auch mal die Administration eingreifen dürfen. Aber naja – 302 Beitrage ohne ein einiges Danke auf dem Konto… Chapeau! „Ich nehme an, er meint Kinder-Sklavenhandel. Dabei verkaufen Eltern ihre ca 14 jährigen Kinder in Verbindung eines 3- bis 10-jährigen Arbeitsvertrags mit strengen Auflagen.“ Exakt DAS meine ich und spätestens da hört der Spass endgültig für mich auf und hoffentlich auch für jeden der für sich in Anspruch nimmt ein Humanist zusein, auf. Aber zurück zum Thema. Das Gigabyte-Video…. Auf den ersten Blick schön anzusehen, auf den zweiten schon weinger: Gigabyte scheint ja wohl eine nahezu 100prozentige Frauenquote am Montiertisch und eine 100Prozentige Männerquote in der Beaufischtigung der Montierer zu haben. Die manuelle Bestückung erfolgt am Fließband von wie es aussieht ausschließlich ziemlich jungen Frauen. Überhaupt scheint Gigabyte mehr Personal einzusetzen als FTS. Was ja auch den ersten Blick auch nicht verkehrt klingt. Was solche Videos leider garnicht aufzeigen können ist der der Arbeitsdruck und die vertragstechnischen Arbeitnehmer-Verhältnisse. Aber vielleicht ist Gigabyte (die noch in Taiwan produzieren) tatsächlich eine positive Ausnahme in der Branche. Verbürgen würde ich mich aber dafür nicht. Auch bleibt die Frage nach weiteren Gigabyte-Fabriken offen, die haben doch bestimmt nicht nur ein einziges Werk. Aber vielleicht sind auch die Gesetze und deren Kontrolle/Durchsetzung in Taiwan noch etwas besser als in China, das sollte man mal grundlegend hinterforschen bevor man jemand konkret falsch beschuldigt. Ein ARTE-Team hat vor kurzem alle großen Hersteller zu einer Fabrikbesichtigung abgefragt und man bekam nirgends Zutritt. Erst als man sich als Geschäftsleute ausgab kam man in EINE Fabrik rein. Und Gigabyte ist nur Ein Hersteller unter vielen. Vor über 10 Jahren kann mal ein Bericht zur Produktion von MSI in China. Weiss garnicht mehr wo das war, in jedem Fall eine der bekannten deutschsprachigen Hardware-Seiten. Damals wurde MSI schon attestiert verhältnismäßig rückständig zu produzieren. Handarbeit wo es nur geht. Wie das aktuell aussieht weiß sicher nur der Produktionsmanager. http://www.hartware.net/news.html?id=33932 „Mittlerweile ist die Produktion in China nach Ansicht von ASUS, ECS, Gigabyte und MSI offenbar auf einem genügend hohen Standard, um die gleiche Qualität wie bei der bisher überwiegend in Taiwan stattfindenden Fertigung zu gewährleisten.“ Wusst ich’s doch. Umso ärgerlicher auch das Video.. wo anscheinend kaum noch in Taiwan produziert wird. Aber warum liest man so viele Berichte über unmenschliche Produktionsbedingungen speziell in China? Denken die sich das alle haltlos aus? Suchen die gezielt im Dreck? Oder ist es nicht vielleicht mehr so, dass hier tatsächlich ein Problem vorliegt? Dazu ein Statement der schwedischen TCO-Gruppe die durch die anhaltenden Berichte sich veranlasst sahen in der neuesten TCO-Fassung die Anerkennung von sozialen Mindeststandards und Arbeitnehmerrechte in der Produktion vorzuschreiben. http://www.presseportal.de/pm/71401/...industrie-eine „Niclas Rydell, Manager für Zertifizierung und Entwicklung bei TCO Development, glaubt, dass nun ein Wendepunkt für die Industrie als Ganzes gekommen sein könnte: "Aus der Sicht von TCO Development wissen wir, dass professionelle IT-Einkäufer grössere Anforderungen an ihre Lieferanten stellen, um zu gewährleisten, dass die Produkte, die sie kaufen, auf eine ethisch verantwortliche Weise hergestellt wurden.“ heisst es darin. Und nochmal, das Thema sind die Probleme der Arbeiter in der Produktion von Mainboards. Es geht hier nicht um die Beschaffung und Herstellung aller Komponenten eines Boards oder deren Rohstoffbeschaffung. Bei der Rohstoffproduktion hat China (noch) ein Monopol und man ist angewiesen auf die entsprechenden Rohstoffe. Deswegen auf Technik zu 100 Prozent verzichten, das halte ich für weltfremd! Von Fujitsu zu verlangen, das sie alle Subteile herstellen ist genauso weltfremd und würde die Firma ruinieren. Sie sind ein PC-Hersteller und kein Halbleiterhersteller. Darüber hinaus kommt die meiste Halbleitertechnik aus Japan und nicht aus China (zu erkennen am Anteil des Exportes seltener Erden von China) die dann obendrein fast zu 100% maschinell gefertigt werden. http://news.xinhuanet.com/english/bu...31665123_8.htm Und wenn unsere Welt ungerecht ist und in vieler Augen böse regiert wird, umso mehr sollte doch der Verusch dies zu Ändern eher honoriert als niedergemacht zu werden. Wenn nun sogar schon offizielle Zertifizierungsstellen dieses Thema aufgreifen, frage ich mich, WER eigentlich noch im Letzen Jahrtausend lebt. Ich für mein Teil habe eine Entscheidung getroffen: Wenn es geht, setze ich in Zukunft auf Boards von FTS. Nicht nur um der besseren Produktionsbedingungen hierzulande sondern um damit auch ein Zeichen zu setzen wenigstens den Letzen verbliebenen Hersteller im eigenem Land zu unterstützen und damit auch die Volkswirtschaft hierzulande. Weiterer Grund ist die 24/7 Freigabe der Boards und eine Hochverfügbarkeit über sagenhafte 4 Jahre! http://www.fujitsu.com/de/products/c...es/mainboards/ Und hier noch ein Link zu einem Statement von FTS: http://www.zdnet.de/news/41560994/fu...n-laendern.htm Und noch ein Link: http://pcglobal.org/index.php?option...id=4&Itemid=43 Und ein letzter: “The Dark Side of Cyberspace. Studie über die Arbeitsbedingungen bei Zulieferunternehmen von Fujitsu Siemens Computers, Dell und Lenovo, SACOM und WEED, 2008“ http://pcglobal.org/files/WEED-SACOM...space_2008.pdf Hier wird auch Fujitsu-Siemens aufgeführt was sicher kein Ruhmesblatt ist. Dennoch. Das waren noch die Zeiten mit Siemens (die Fujitsu zum Ende hin versucht haben zu zerstören) und wie in einem anderen thread schon angesprochen geht es hier wahrscheinlich um TYAN Lizenznachbauten, was heute auch Geschichte ist. Wenn ich recht informiert bin findet keine Mobo-Produktion von FTS mehr in China statt. Aber das können wir ja auch mal offiziell bei FTS anfragen. Also P3dn, wollt ihr nicht auch mal Tests dieser Mainboardmarke ins Visier nehmen? Für die Konkurrenz wurde ja Jahrelang genug geflamed. Tschüss! EDIT: Noch etwas zur TCO: http://www.channelpartner.de/news/2586068/ n Mac mit TCO gibt es glaube ich bis heute nicht. |
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Posting #32 (im Thread / einzeln) | |||||
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aalerich
Commodore
Special ![]() Registriert seit: 15.01.2007
Beiträge: 351
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Ach Junge, da Du offensichtlich so Deine Schwierigkeiten hast, hier nochmal zur Verdeutlichung eine Gegenüberstellung derer, die sich zu Deinem "Problem" geäußert haben:
Antarctica negativ wolle23 negativ Emploi neutral C4rp3di3m negativ Comguard ablehnende Tendenz Riddler82 überwiegend positiv MikeHammer überwiegend positiv gnUsr positiv migmicha negativ Ge0rgy negativ Zitat:
Festzustellen bleibt, daß ich darauf keinen Wert lege, was Du mir wohl auch glauben wirst, ich bin nicht everybodies darling ... Festzustellen bleibt auch, daß ich in beiden Threads keineswegs allein mit meiner Meinung stand / stehe. Darüber hinaus scheint mir in gewisser Weise ein Generationenkonflikt zu bestehen: Die, die ich für älter, erwachsener, vernünftiger und lebenserfahrener halte, sehen die Dinge eher so ähnlich wie ich, während Jüngere eher zu Deiner Sicht neigen. Zitat:
Zitat:
Erstens: Ist meine Feststellung falsch? Sind Deine Eltern / Familienmitglieder / Bekanntenkreis Arbeiter? Zweitens: Habe ich mich wirklich negativ über sie geäußert? Ich sage über sie das gleiche, das ich auch über Dich sage: Verlust jedes Bezuges zur Realität der übergroßen Mehrheit. Und zu diesem Verlust habe ich mich so geäußert: Zitat:
Aber um uns wieder dem eigentlichen Thema zuzuwenden: Zitat:
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Posting #34 (im Thread / einzeln) | |
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Comguard
Admiral
Special ![]() Registriert seit: 10.07.2009
Beiträge: 1.055
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@el-mujo
Zitat:
![]() Im Ernst, hier Frage ich mich auch ob du eine Ahnung hast von den Arbeitsverhältnissen hier in unserem eigenen Land. Das Frauen einen solchen Job ausüben ist doch absolut nicht unüblich, in dem Bereich doch eher die Norm - Frauen sollen für solche Arbeiten ja sogar besser geeignet sein. Wann wäre das von dir hier erkannte Problem gelöst? 70% Frauen, 30% Männer? Oder doch 100% Männer? Oder 50/50? Oder würde es dir schon reichen wenn mehr Frauen die Aufsicht hätten? Aber am wichtigsten: was soll das Ganze bringen? Bis hierhin konnte ich deine Argumente ja noch etwas nachvollziehen, aber allerich hat mit seinen Darstellungen nicht ganz unrecht. |
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Posting #35 (im Thread / einzeln) |
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Mente
Vice Admiral
Special ![]() Registriert seit: 23.05.2009
Beiträge: 923
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Hi Comguard
ich glaube er bezieht sich darauf das frauen in zb. china weit schlechter gestellt sind als männer und sie dann natürlich auch mehr ausgenutzt werden können. zu den arbeitsbedingungen ist glaube ich nach den ganzen informationen zu apple und seine zulieferer genug gesagt worden, den diese sind laut china ja eine der vorzeige arbeitnehmer dann will ich die anderen garnicht sehen, für die die den namen suchen foxcom einer der größten auftragsfertiger weltweit, man könnte sagen jeder hat irgend was was die produziert haben. aber machen wir uns nichts vor, jeder will so wenig wie möglich bezahlen und vor allem die firmen wollen so günstig wie möglich herstellen, solange sich da nicht gewaltig was ändert (in allen bereichen nicht nur it) wird dieser trend weiter gehen. lg |
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Posting #36 (im Thread / einzeln) |
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el-mujo
Commodore
Special ![]() Registriert seit: 06.05.2003
Ort: Potsdam
Beiträge: 377
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Korrektur: Fujitsu ist doch auch ein Halbleiterhersteller, aber tw. andere Halbleiter als sie auf den Mobos verbauen.
Nunja, "geiz ist geil" ist wirklich DAS Schlagwort dieser Zeit. Aber ob die Boards wirklich viel teurer wären, würden sie in Europa produziert wage ich doch zu bezweifeln. Man benötigt viel weniger Logistik und Lagerkosten - kann schneller reagieren. Nicht immer ist Billigst auch das Bessere. OC hab ich NULL Bedarf, weil es bei den Xeons eh nicht möglich ist. Ich will eine seriöse stabile 24/7 Plattform von der auch das DC-Team von P3dn profitieren würde und ne Knarre auf dem Chipsatz brauche ich auch nicht. Und ob ich nun 450€ für ein Asus/Supermicro ausgebe oder 600€ für ein Fujitsu muss ich sagen fällt mir die Entscheidung zugunsten Fujitsus nicht schwer. Angst um die Qualität der GB-Boards habe ich eigentlich garnicht :-) . Bisher war GB noch mein Fav-Hersteller aus Fernost - spricht also FÜR die Qualität der Frauen. Die Boards laufen wirklich stabil und der Support ist auch ziemlich gut. Soll sich doch wieder mel ne Firma a la EPOX firmieren und Fujitsu-Board's als Reail-Ware vertreiben. Ich fänds gut und wäre eine Bereicherung für die Szene. Und die die wollen können damit auch ein Statement setzen. Thema Frauen - gundsätzlich ist es mir egal, on Männlein oder Weiblein am Band arbeitet - und so sähe eigentlich dann auch meine Erwartung aus - dass in etwa 50/50 repräsentativ wäre. Aber hier liegt doch der Verdacht nahe, als würden Frauen dort systematisch schlechter gestellt als Männer, was erstmal nur eine haltlose Behauptung ist man aber recherchieren kann . Inwieweit das kulturell verwurzelt ist (wie z.B. der Machismo im Latino-Amerikanischen Raum) kann ich wirklich nicht sagen. Aber ich hab den Verdacht, dass hier nicht aus Zufall 100% Frauen am Band arbeiten - und der Grund ist bestimmt auch nicht angenommene höhere Leistungsfähigkeit der Frauen. Aber wie gesagt es war wahrscheinlich nur ein Werk von Vielen seitens Gigabyte. Und das auch noch in Taiwan - dem Erzfeind Chinas. Und ja, ich kenne die Zustände in der Arbeitswelt hierzulande auch - aber diese mit Fernost zu vergleichen wirkt doch etwas hilflos. Und wie gesagt es geht um die Mainboardproduktion und nicht um Putzfrauen, Kassierer, Firsöre oder gequälte Programmierer. Und ja ich will instinktiv natürlich den besten Preis zahlen, klingt ja auch logisch und rationell und daran wäre nichts verwerfliches - wenn man denn mit offenen Karten spielen würde. Diese selbstauferlegten Code of Conducts einiger großer Hersteller sind aber oft nur ein Feigenblatt. Drum TCO geht da den richtigen Weg und verschärft die Regeln ziemlich drastisch. Dies ist sicher eine gute Orientierungshilfe, dann kann man auch getrost zu in Fernost gefertigten Produkten greifen. Und mal sehen wo in 10 Jahren vorwiegend Mainboards produziert werden. Dass alles in China produziert werden muss ist doch längst nicht in Stein gemeißelt. Edit: Leider bietet das TCO keine Zertifizierung für Einzelteile - nur für fertige Produkte. Aber der Ansatz ist lobenswert. Monitore werden z.B. in den seltensten Fällen in Einzelteilen gekauft. |
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Posting #37 (im Thread / einzeln) |
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Mente
Vice Admiral
Special ![]() Registriert seit: 23.05.2009
Beiträge: 923
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Hi el-mujo
zum thema frauen solltest du dir mal die geschichte der letzten 100jahre in fernost ansehen, dazu geburtenkontrolle in china was das bedeutet hat! dann sollte das klarer werden. Problem produktion in de zb. es gibrt ja für grundlagenproduktion garkeine firmen mehr das wurde doch alles systematisch gen osten verlagert, selbst wenn wir müssten würde das jahre brauchen bis das möglich wäre. klar mann könnte mehr auf made in japan setzen diese haben derzeit den besten ruf arbeitsbedingungen/qualität, diese kommen aber auch immer mehr unter druck der billigen nachbarn. lg |
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Posting #38 (im Thread / einzeln) | |
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migmicha
Grand Admiral
Special ![]() Registriert seit: 17.06.2005
Beiträge: 3.696
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Egal, was die in China machen, es ist immer diskrimentierend. Schaut mal nach, am Ende steht ein Mann und verpackt die Sachen und wahrscheinlich sind eben die Transporteure meist Männer. Sofort wird das Fass aufgemacht, dass Frauen dort diskrimentiert werden.
![]() Aber schaut euch mal Lindt & Sprüngli in Aachen an. Dort sitzen 99,99% Frauen an einem Band und binden dem Goldhasen das Glöckchen um. Der Abteilungsleiter, pardon Aufseher (um beim Thema zu bleiben), ist "natürlich" ein Mann. Ich erinnere mich dunkel an ein Interview, in dem dieser gesagt hat, dass Männer das sinngemäß einfach nicht gut genug und preiswert können. Also sitzen da mitten in Europa Frauen am Band und machen 8h am Tag immer den selben Knoten um etwas Schokolade. Anders herum, wieviele Elektriker oder Fliesenleger kennt ihr in weiblicher Form? Es ist auch eine Sache der Kameraperspektive. Der Bestückungsautomat ist schon extrem langsam bei FSC. Ich bin der Meinung, sie haben den nur langsamer gezeigt, damit man sehen kann was passiert. Bei Gigabyte zeigten sie den in voller Geschwindigkeit. Ich schätze auch, dass eben mehr als eine Frau nötig ist um den Rest zu bestücken und dass diese das auch normalerweise schneller macht. Ich fand das schon relativ gesehen langsam und bei dem, was an Boards rausgeht, müssen mehrere Personen daran arbeiten. In dem Video wurde allerdings nur die perspektive einer Arbeiterin (Fingernägel) gezeigt, hingegen bei Gigabyte das Band selbst. Ich bleibe bei dem Thema auch bei strenger bei der Überschrift, Mainboardproduktion. Geht man zu Materialbeschaffung wie der chemischen Industrie oder eben zu Rohstoffen und Bergbau, dann hat China wirklich Nachholbedarf. Jedoch stammen die Komponenten von überall her und nicht jeder Hersteller produziert in China (FSC z.B. in Deutschland). man kommt auf dem Weg aber vom hundersten ins Tausenste und man findet immer etwas. Deshalb verstehe ich die fehlerhaften Vergleich indischer Kindesklaven mit einfachen chinesischen Arbeitern, die relativ so arbeiten wie hier die Menschen auch. MfG Micha . EDIT : . Zitat:
![]() Aber gut, dass du mal wieder den Pauschalkoffer ausgepackt hast. |
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Posting #39 (im Thread / einzeln) |
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el-mujo
Commodore
Special ![]() Registriert seit: 06.05.2003
Ort: Potsdam
Beiträge: 377
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"Es geht bei TCO darum, dass das Endprodukt ergonomisch für Bürroarbeitsplätze ist. "
Das wsr mal...! Erstaunlich dass immer noch alle denken es ist ein reines Ergo-Label - Mitnichten! Erst kamen strenke Umweltschutzbestimmungen hinzu und seit kurzer Zeit auch endlich die soziale Verantwortung der Produzenten - das alles mit zerftifizierten kontrollen. Wie gesagt, die Liste bei TCO ist nicht sehr voll und die Regeln werden in Zukunft sicher noch strenger. Aber sie haben def. die Zeichen der Zeit erkannt. FSC ist ebenfalls Geschichte - FTS ist nun angesagt. Aber komm, die Frau mit den Fingernägeln sah schon alles andere als Gestresst aus, sie sah eher nach nem echtem "Besen" aus ^^ EDIT: Auffällig war auch der sehr hohe Anteil an unter 30 jährigen bei GB. Was passiert denn mit denen wenn sie die 30 überschritten haben? Wechsel ins Management oder Q-Kontrolle?! |
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Posting #40 (im Thread / einzeln) | |||
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gnUsr
Cadet
Registriert seit: 24.06.2012
Beiträge: 12
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Zitat:
Zitat:
allein die Tatsache, dass du frägst, ob die Feststellung falsch sei, zeigt, dass es sich deinerseits nur um eine Vermutung handelt, die du als Behauptung darstellst. Aber da du jetzt auch erwähnst, was du mit "werteschaffend" meinst: Du unterstellst ihm, mir, seiner Familie, seinen Verwandten und Bekannten intellektuelle Arbeitslose zu sein, was zweifellos nicht zutrifft. Außerdem meinst du, als Intellektueller kann man keiner Arbeit nachgehen, wird schon als dieser geboren (daher wohl der Bezug auf Eltern/Verwandte) und kann sich nur in diesem Umfeld bewegen. Nach alldem würde ich eher dir den "Verlust jeden Bezugs zur Realität" unterstellen. Zitat:
Ich frage mich, ob es dir immer noch egal ist, wenn das Mainboard das du kaufst, genau dasjenige ist, nach dessen Herstellung sich der zugewiesene Arbeiter das Leben nahm. Selbstmorde sind ja keine Seltenheit (siehe Foxconn und die sind wie Mente bereits schrieb noch relativ human im Vergleich). Für mich käme es nicht in Frage Hardware zu kaufen, an der sich ein Arbeiter zu Tode geschafft hat und unterstelle mal der Mehrheit, dass sie, falls dies auf einem Produkt ausgewiesen wäre, das auch nicht täte. Und somit kommen wir zurück zur Transparenz. |
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Posting #41 (im Thread / einzeln) |
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MadBlue
Cadet
Registriert seit: 11.06.2012
Beiträge: 35
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@ el-mujo:
1. ja es wäre sehr viel teurer in dt. zu produzieren. Aqua-Computer Produziert zB. das AquaEro hier in Deutschland. Eine kleine Messeinheit schlägt dann halt schonmal so zu Buche wie wo anders Teilweise ein Bundle aus CPU, Ram und Mainboard... Das lediglich als Antwort auf deine Frage, weder als Pro noch Contra Argument Jedoch finde ich diese Diskussion überflüssig. Die Debatte "die Käufer haben die Entscheidung in der Hand und der Markt wird reagieren wenn die Verbraucher das richtige Kaufen" ist schon sehr alt und wird gerne als "Allerheilmittel" und natürlich auch von der Produzenten selber als "Solange der Kunde diese Produkte kauft wird er damit schon einverstanden sein" als "Rechtfertigung" verkauft. Natürlich auch gerne von aufgescheuchten Weltverbesserern benutzt, insbesondere von denen die sich sofort in Aktionismus stürzen anstelle erst mal ein paar Bücher in die Hand zu nehmen. ![]() Das ist allerdings Augenwischerei. Es ist halt eine Bequeme Methode die Verantwortung aller Stakeholder auf lediglich eine Partei und zwar die jene unterm Strich leider nicht am längerem Hebel sitzt, abzugeben. Ob die Bedingungen in den Produktionen nun gut oder schlecht sind, Maße ich mir nun gar nicht an zu beurteilen. Man hört und liest jedenfalls immer wieder beunruhigendes aus Fernost, Südamerika und Afrika. Wenn man mal Pie-Mal-Daumen 200 Jahre in Europas Geschichte zurück blättert wird man auch hier, auf Arbeitsbedingungen und Betriebsverhältnisse stoßen welche aus heutiger, deutscher Sicht als suboptimal bist katastrophal bezeichnen lassen. Und wenn man nun mal das ein oder andere Geschichtsbuch zu rate zieht wird man schnell feststellen das ein Boykott der Betriebserzeugnisse nicht die Lösung für diese Probleme war. Hier sind einfach diverse innerpolitische Veränderungen und zeitgemäße Anpassungen in entsprechenden Nationen notwendig. Insbesondere aber in China sehe ich hier durchaus auch eine (langsame, sicher nicht perfekte aber trozdem aktive) Entwicklung. China ist definitiv eine der zZ. aufstrebensten Nationen und ich sehe hier durchaus das Potential das China seine Probleme irgendwann selbst gut in den Griff bekommt. Evntl. anders als wir uns das vorstellen aber man kann auch nicht jeder Nation ein westliches Idealbild aufzwingen. Solche Entwicklungen brauchen idR. Zeit. - In Afrika liegt der Fall soweit ich das überhaupt beurteilen kann etwas anders. (Der Kontinent ist politisch stark destabilisiert und hier gibt es noch ganz andere, viel massivere Probleme. Aber das ist schon wieder ein Kapitel für sich.) Maßnamen wie ein generall Boykott oder sogar Schließung der entsprechenden Betriebsstätten klingt nun in den Ohren eines nicht Volks- oder Betriebswirts wie eine wundervolle Lösung um die armen Chinesen vor Schaden zu bewaren. Frag lieber mal ein paar Arbeiter was die von DER Idee halten. Der springt dir (zu recht) mit nacktem Arsch vorran ins Gesicht. Die Idee ist nett, hat aber letzten Endes mehr negative Begleiterscheinungen als das es helfen würde. Auf ein Umsatzproblem würden die Hersteller in erster Linie entweder mit Entlassungen reagieren. Der freut sich der Angestellte natürlich wenn er nun Heim und Arbeit einbüßen muss. Das gilt übrigens auch dann wenn die Hersteller eine höhere "Arbeitsqualität" fahren müssen. Auch das geht zu lasten der Stückzahlen und angestellt Zahlen. (Klar wenn mich ein Arbeiter auf einmal das dreifache Kostet muss man einige entlassen) Und ob der Druck auf die Hersteller hinterher wirklich zu besseren Arbeitsbedinungen führt ist auch sehr fraglich. Meist ist es billiger und effektiver es danach aussehen zu lassen. (das ist auch erstmal "normal" in der BWL... wenn eine Airline mehr sicherheit vermitteln will werden zB. erstmal alle Flieger neu lackiert und das Interiuer aufgewertet... an der Sicherheit des Fliegers hat das unterm Strich nichts geändert, die Teile sehen aber neuer und besser gewartet aus... - die eigentliche Sicherheit kann man dann immer noch hochfahren, in erster Linie ist aber erst mal entscheidend was der Kunde sehen und Beurteilen kann) Auch wenn der Zusammenhang nicht 1 zu 1 übertragbar ist... vor einiger Zeit kam man hier in Europa auf die Idee es wäre doch stark ein paar Tonnen Getreide nach Afrika zu schicken um dort etwas gegen den Hunger zu tun. Sicher auch eine sau nette Idee. Leider hat man auch hier im Vorfeld niemanden gefragt der sich mit Marktstrukturen und Wirtschaft auseinander gesetzt hat. Kannst ja mal nach googlen... die Folgen waren Katastrophal! Kurzum: Es ist keine gute Idee solche "Misstände" in anderen (ich nenn es jetzt einfach mal so auch wenn es den Kern nicht trifft) Kulturen von außen ändern zu wollen. Das geht einfach meistens tierisch in die Hose. Sinnvoll ist (wie so oft) Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Und hier ist unsere liebe Politik gefragt. Sei es nun unsere eigene oder die UN-Menschenrechtskommission oder sonst wer. Der Verbraucher als Verbraucher ist jedenfalls keine gute Adresse. Was nicht heißen soll das es nicht sinnvoll ist hier zu sensibilisieren. Wer unbedingt helfen will, es gibt viele Organisationen die effektiv und gut helfen und bei der nächsten Bundestagswahl wird dann halt mal eine Partei gewählt die sich solche Hilfe auf die Fahne geschrieben hat. Meine paar Gedanken zu dem Thema. |
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Posting #42 (im Thread / einzeln) |
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el-mujo
Commodore
Special ![]() Registriert seit: 06.05.2003
Ort: Potsdam
Beiträge: 377
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Keiner hat bisher das Wort Boykott in den Mund genommen. Was ich fordere ist kein Boykott, sondern Transparenz, Ehrlichkeit, Nachprüfbarkeit. Und wenn sie dann davon immer noch nichts wissen wollen dann bleibt zwangsläufig die Kaufentscheidung die letzte Option und die wäre dann alles andere als verwerflich. Und eine spezielle Produktgruppe vom Kauf auszuschließen macht noch keinen Boykott.
Im Übrigen hat so mancher Boykott durchaus funktioniert: Vista sag ich nur :-) Würde man jetzt noch auf Graka's ausdehnen, nun da gibt es nunmal wirklich keine Alternativen zu Fernost. Oder produzieren Matrox /ATI in Kanada? "1. ja es wäre sehr viel teurer in dt. zu produzieren." Und warum ist Fujitsu der einzige Hersteller der im Serverbereich im letzten Quartal Marktanteile gewonnen hat wären die großen Konkurrenten tw. deutliche Einbussen zu verzeichnen hatten? Knabbert Fujitsu am Hungertuch und pfeift auf dem letzen Loch was Gewinnmargen angeht? Sind Fujtsu-Systeme großartig teurer als Andere? Wie machen die das denn dann?! Ich komme langsam zu dem Schluss, dass Fernost einfach das bessere Marketing hat. Knarre auf dem Board sagt da eigentlich alles (wo ich sagen muss dass ich es nicht gutheißen kann Tötungsgeräte auf Hardware zu platzieren). Bling Bling... OC... 66Phasen-Spannungsversorgung...100UnzenCopper-PCB in Schwarz...das ist der Grund der den Herstellern Tür und Tor öffnet. Wer kümmert sich bei soviel Geschwafel um so unwichtige Sachen wie die physische Herstellung des Bretts? . EDIT : . arrrrgghh .. was red' ich denn: "sondern Transparenz, Ehrlichkeit, Nachprüfbarkeit" ich meine natürlich menschenwürdige Produktion, und dann erst "Transparenz, Ehrlichkeit, Nachprüfbarkeit" |
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Posting #43 (im Thread / einzeln) |
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Mente
Vice Admiral
Special ![]() Registriert seit: 23.05.2009
Beiträge: 923
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Hi el-mujo
das hauptargument der manager ist ich bezahle hier zb. für 10 arberter soviel wie da für 100 und das ist ihr todschlag argument den das können sie sehr schön in zahlen packen und jedem verkaufen. aufzuzeigen das die 10 sehr wohl in einigen bereichen den 100 den rang ablaufen ist sehr viel schwerer und selbst wenn würden alle die geringeren betriebskosten vorziehen. ich bin aber ganz bei dir das man das sehr im auge behalten sollte und vor allem tranzperent gestallten muss. wer lust hat schaut sich mal Outsoursing den fernsehfilm an. lg |
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Posting #44 (im Thread / einzeln) |
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MadBlue
Cadet
Registriert seit: 11.06.2012
Beiträge: 35
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@ el-mujo: nur weil dus nicht Boykott nennen willst wird es dadurch nicht weniger einer.
Im Sever Bereich interessieren die Produktionskosten hinterher mehr oder minder einen Toten, da wird die Kohle mit Support gemacht, da kann man seine Hardware auch teurer bauen lassen. Und du hast das Problem dahinter überhaupt nicht mal ansatzweise begriffen. Geh von deiner Utopie aus die Hardware ließe sich in Deutschland oder sonst wo in Europa Produzieren. Was hättest du damit gewonnen? Meinst du den Asiaten ginge es dadurch besser? Das ist ja die Kruks an deiner Überlegung! Nimm denen auch noch ihre Arbeit weg und du hast Sie ganz am Boden liegen. Gerade für China ist das Produzieren von Hardware eine riesen Chance. Sören |
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Posting #46 (im Thread / einzeln) |
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Kullerauge
Cadet
Registriert seit: 06.07.2012
Beiträge: 6
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Das ist eben wie die Henne und das Ei. Wie die Lösung genau aussieht ist allerdings nicht so eindeutig, eindeutig ist aber, dass der Verbraucher erstmal nur eine Wahlmöglichkeit hat, nämlich wem er sein Geld gibt. Da kann man entsprechende Unternehmen mit belohnen und Abstrafen, und das nicht zu knapp! Alles was darüber hinausgeht verlangt aber mehr persönliches Engagement, da sollte man sich keine Illusionen machen. Nur weil ich nicht bi diesem oder jenem nicht einkaufe, ist das noch lange kein politisches Engagement, sondern nur vermeidung von Fehlern, die andersweitig schon längst gemacht sind.
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Posting #47 (im Thread / einzeln) |
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Sefegiru
Redaktion
![]() Registriert seit: 22.05.2008
Beiträge: 5.631
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Gehört zwar nicht zu 100% hier rein, aber dennoch erwähnenswert.
http://www.macrumors.com/2012/07/07/...peat-registry/ |
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Posting #48 (im Thread / einzeln) | |
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Woodstock
Grand Admiral
Special ![]() Registriert seit: 04.05.2002
Ort: Somewhere in Oberfranken
Beiträge: 6.889
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Zitat:
http://www.heise.de/newsticker/meldu...t-1634175.html Und ich glaube mich zu erinneren das auch andere Branchengrößen wie HP, DELL Acer etc. etc. da etwas zurück rudern bzw. es langsamer angehen wollen. Stand glaube ich auch bei Heise oder bei Golem. |
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Posting #49 (im Thread / einzeln) |
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gorkser
Fleet Captain
Special ![]() Registriert seit: 19.12.2005
Beiträge: 340
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Wenn ich das richtig verstanden habe, geht es darum, dass aktuelle Apple Produkte, wie das Macbook mit Retina Display nicht mehr "einfach" zu zerlegen sind (zwecks Recycling), was diese Institution definiert als "zu zerlegen ohne, bzw. mit einfachem Werkzeug).
Mit den Arbeitsbedingungen hat das nichts zu tun und ansich auch nicht mit der Umweltverträglichkeit. Der ganze Prozess der Produktion ist hier schon ausgeklammert. Und weil ein Produkt nur "schwer" in alle Einzelteile zu zerlegen ist, ist es noch lange nicht umweltschädlicher als andere. |
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Posting #50 (im Thread / einzeln) | |
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Sush
Vice Admiral
Special ![]() Registriert seit: 01.03.2011
Beiträge: 563
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Zitat:
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