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    Cubitek Magic Cube AIO


    “Build something we would want to buy at a price we would want to pay”, so lautet die Firmenphilosophie der erst im Frühjahr 2010 gegründeten Firma Cubitek. Neben ein paar Accessoires besteht das Kerngeschäft aus Gehäusen. Während die Tattoo und M4 Serie noch aus Stahl bestehen, setzt Cubitek mit den ICE- und Magic-Cube-Serien auf Aluminium. Wir schauen uns in unserem heutigen Artikel das Magic Cube AIO (= all in one) genauer an. Das Magic Cube AIO ist laut Cubitek das kleinste E-ATX-Gehäuse der Welt. Mit der Aussage und einem Ladenverkaufspreis von über 200 Euro waren unsere Erwartungen natürlich dementsprechend hoch. Was das Magic-Cube-AIO letztendlich zu bieten hat, sehen wir auf den folgenden Seiten.

    Wir bedanken uns bei Caseking für die Bereitstellung des Testmusters und wünschen viel Spaß beim Lesen.



    [BREAK=Testsystem]Für das Testsystem kommt eine AMD-Plattform mit folgenden Komponenten zum Einsatz:
    • CPU: AMD Phenom X4 9850 Black Edition mit 4 x 2,5 GHz und 125 W TDP
    • CPU-Kühler: Scythe Rasetsu oder bei kleineren Gehäusen der AMD-Boxed Kühler
    • Mainboard: ASRock A780FullHD - AMD 780G/SB700-Chipsatz, mATX
    • Arbeitsspeicher: 4 x 1024 MB Kingston (DDR2-800)
    • Grafikkarte: Gigabyte Radeon HD 6950 mit 2048 MB Grafikspeicher
    • Festplatte: 2 x Maxtor DiamondMax 10
    • Netzteil: Enermax Modu 82+
    • 2 x Cougar Vortex HDB CF-V14H Lüfter (für Gehäuse ohne Lüfter)
    • 2 x Cougar Vortex CF-V12S Lüfter (für Gehäuse ohne Lüfter)

    Der Testparcours bedarf einiger Hilfsmittel und Programme:
    • Furmark v1.80 – Stabilitätstest für die Grafikkarte
    • Prime95 v25.11 - CPU-Testprogramm
    • AIDA64 Extreme Edition zur Auswertung sämtlicher Temperatursensoren

    Messgeräte: Voltcraft 329 Schalldruckmessgerät. Zum Aufheizen des Systems kommen Prime95 und FurMark gleichzeitig zum Einsatz. Hierbei wird eine Belastung der CPU und GPU erzielt, welche im normalen Alltagsbetrieb kaum vorzufinden ist. Ein Testlauf ist absolviert, wenn das System 30 Minuten der Belastung standhält. Vorzeitige Abbrüche werden selbstverständlich vermerkt und gehen mit den letzten Maximaltemperaturen in die Grafiken ein. Messungen im Idle-Zustand haben wir gestrichen, da diese bei den Stromsparmechanismen der Prozessoren zunehmend uninteressanter sind. Die Raumtemperatur beträgt hierbei 20 °C. Die erzielten Temperaturen der einzelnen Sensoren lesen wir mit dem Programm AIDA64 Extreme Edition aus. Hierfür hat uns der Hersteller freundlicherweise einige Lizenzen zur Verfügung gestellt.

    Bei den Messungen der Lautstärke haben wir uns für zwei Durchläufe entschieden: ein erster unter voller Last des gesamten Systems und ein weiterer, wenn lediglich die im Gehäuse verbauten Lüfter laufen. Damit möchten wir eine bessere Vergleichbarkeit für den Leser gewährleisten. Die Lautstärke mit verbauter Hardware ist stets von den einzelnen Komponenten abhängig und wird somit immer unterschiedlich ausfallen; ohne installierte Hardware wird sie jedoch bei jedem annähernd gleich sein. Wir messen die Lautstärke mit einem dB(A)-Messgerät von drei Seiten bei einem Abstand von 30 cm.





    [BREAK=Technische Daten]







    ModellnameCubitek Magic Cube AIO
    Laufwerkschächte1x 5,25 Zoll (extern)
    5x 3,5 Zoll (intern, werkzeuglos)
    2x 2,5 Zoll (intern, werkzeuglos)
    Abmessungen

    244 x 491,7 x 477 mm ( Breite, Höhe, Tiefe)

    Materialanodisiertes Aluminium
    FormfaktorE-ATX, ATX, Micro-ATX, Mini-ITX
    Front I/O2x USB 3.0 (interner Anschluss)

    2x USB 2.0
    1x je Audio In/Out
    Maximale Grafikkartenlänge 360 mm
    Maximale CPU-Kühler Höhe 180 mm
    Lüfter

    2x 140 mm (Front)
    1x 140 mm (Heck)
    1x 140 mm (Deckel, blaue LEDs)

    Erweiterungsslots 8
    Gewicht 5,74 kg
    Empfohlener Verkaufspreis ca. 216,- Euro


    Der Lieferumfang des Cubitek Magic Cube AIO umfasst die auf dem Bild ersichtlichen Kleinteile:
    • Einbauanleitung (englischsprachig)
    • Diverse Schrauben und Mainboardabstandhalter
    • Piezo-Lautsprecher
    • Inbusschlüssel
    • Gummipuffer zur Festplattenentkopplung

    Sämtliche Schrauben sind vorbildlich in beschrifteten, wiederverschließbaren Beuteln verpackt. Das Einbaumaterial und ein Faltblatt mit Einbauhinweisen in Englisch befinden sich in einem braunen Karton, der auf dem Gehäuse liegt. Zum Einbaumaterial gehört auch ein Inbusschlüssel, der später zum Entfernen der Seitenteile benötigt wird. Beim Cubitek Mini Tank (zu unserem Artikel) lag das Zubehör noch im Gehäuse, was uns schon ein wenig zum schmunzeln brachte, da der Inbusschlüssel wie gesagt zum Entfernen der Seitenteile benötigt wird. Die Einbauanleitung, sofern man in diesem Zusammenhang überhaupt davon reden kann, besteht aus lediglich einer bebilderten Seite in einem Format, das etwas größer ist als DIN A4. Das ist schon sehr mager.

    [BREAK=Äußeres – Teil 1]

    Von außen erinnert das Cubitek ein wenig an die V-Serie von Lian Li oder auch das legendäre SilverStone Temjin TJ07. Front, Deckel und Boden sind aus einem Stück Aluminium mit abgerundeten Ecken nach oben und unten gefertigt. Eine aufgesetzte Platte aus Aluminium, die mit sechs Rändelschrauben befestigt ist, stellt den Blickfang dar. Rechts davon befindet sich das I/O-Panel mit Power- und Resetschalter sowie zwei Status-LEDs. Das Cubitek Magic Cube AIO bietet weiterhin zwei USB-2.0-Anschlüsse, zwei USB-3.0-Anschlüsse sowie vergoldete Audio-IN/OUT-Konnektoren. Ein Einbauschacht für ein externes 5,25"-Laufwerk ist ziemlich untypisch im unteren Teil der Front zu finden.

    Die Aluminiumplatte steht ca. 5 mm vom Gehäuse ab. Entfernt man sie, wozu der Inbusschlüssel benötigt wird, kommen dahinter zwei schwarze 140-mm-Lüfter zum Vorschein. Zum Schutz vor Staub ist jeder Lüfter mit einem auswaschbaren Staubfilter ausgestattet.

    Beim Betrachten der Bilder stellt man gleich das erste Manko des edel anmutenden Gehäuses fest nämlich dass jeder Fingerabdruck gleich zu sehen ist. Dieses Manko haben allerdings alle Gehäuse aus Aluminium. Vielleicht ist es ein wenig übertrieben, aber ein Einbau mit Handschuhen bietet sich hier förmlich an.


    Bei den Seitenteilen verzichtet Cubitek auf zusätzliche Lüfter. Lediglich vier Rändelschrauben zum Entfernen der Seitenteile und ein Cubitek-Schriftzug auf dem rechten Seitenteil finden wir vor. Der Schriftzug auf dem rechten Seitenteil hat uns ein wenig verwirrt. In sämtlichen Reviews, die wir gefunden haben, und auch Abbildungen des Gehäuses auf der Cubitek-Homepage ist dieser Schriftzug auf dem linken Seitenteil angebracht. In der Pressemitteilung zur Veröffentlichung war der Schriftzug allerdings auch rechts zu sehen. Anscheinend optimiert Cubitek noch laufend am Gehäuse, was sicherlich kein Fehler ist.



    [BREAK=Äußeres – Teil 2]
    Vier Füße im in dieser Preisklasse üblichen HiFi-Design sorgen für einen sicheren Stand. Unterhalb des Einbauplatzes für das Netzteil ist ein Lüftergitter in das Aluminium gefräst worden. Im vorderen Teil sind vier kleine Öffnungen zu finden, auf die wir später noch zurückkommen.



    Ein nach hinten herausziehbarer Staubfilter rundet das Paket ab. Leider wurde hier aber ganz deutlich der Rotstift angesetzt. Der Rahmen des Staubfilters ist nämlich nicht, wie man vielleicht annehmen könnte, aus Kunststoff oder gar Aluminium, nein, er ist lediglich aus etwas festerer Pappe. Das passt so rein gar nicht in das bisher positive Gesamtbild.

    Wie schon auf der Unterseite, so ist auch im Deckel ein Lüftergitter eingefräst. Unter diesem sitzt ein weiterer 140-mm-Lüfter, der im laufenden Betrieb blau beleuchtet ist und die erwärmte Luft aus dem Gehäuse schaufelt. Auch dieser Lüfter ist erfreulicherweise mit einem Staubfilter ausgerüstet. Der Wettbewerb verzichtet größtenteils darauf, Lüfter im Deckel mit Staubschutzfiltern auszurüsten. Hier punktet Cubitek also wieder einmal.



    Das Netzteil sitzt wie bereits erwähnt auf dem Gehäuseboden. Darüber befinden sich acht mit Längsschlitzen versehene Slotblenden für Erweiterungskarten. Rechts von den Slotblenden hat Cubitek für Wasserkühlungsfreunde vier Schlauchdurchführungen angebracht. Auch hier hat es also noch Änderungen zur ursprünglichen Pressemitteilung gegeben. Damals waren hier noch zwei runde und zwei rechteckige Schlauchdurchführungen zu sehen.

    Ebenfalls im Heck befindet sich der vierte vorinstallierte Lüfter. Auch er misst 140 mm und ist wie die beiden Lüfter in der Front ebenfalls nicht beleuchtet. Der Einbauplatz für den Lüfter kommt mit einer unscheinbaren Besonderheit daher. Er verfügt nämlich über ein abnehmbares Lüftergitter. Lange Zeit galten feste Lüftergitter als verpönt. Diese sorgen zwar dafür, dass man nicht unabsichtlich im laufenden Betrieb mit den Fingern in den Lüfter gerät, verstärken aber auch das Luftrauschen selbiger. Da aber mittlerweile kaum noch ein Hersteller seine Gehäuse mit abnehmbaren Lüftergittern ausstattet, ad hoc fällt uns hier nur Lian Li ein, ist die Kritik hieran irgendwann verstummt. Schön, dass die Entwickler bei Cubitek daran gedacht haben.



    [BREAK=Inneres]
    Nachdem wir das Cubitek Magic Cube AIO nun von außen unter die Lupe genommen haben, folgt der obligatorische Blick ins Innenleben. Hierzu müssen vier Rändelschrauben an den Ecken der Seitenteile gelöst werden. Falls die Schrauben zu fest angezogen sind, hilft der Inbusschlüssel aus dem Zubehör. Beim Lösen der Schrauben sollte man die Seitenteile auf jeden Fall von unten festhalten, damit sie nicht auf den Boden schlagen. Sie verfügen nämlich über keine Führung, sondern es handelt sich hierbei nur um Aluminiumplatten, die von außen am Gehäuse verschraubt sind. Hier hat Cubitek gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Die Methode ist zum einen kostengünstiger, zum anderen muss man sich nicht damit herumärgern, dass eventuelle Führungsschienen nicht passgenau sind.

    Nach dem Öffnen erschlägt einen der Anblick des übersichtlichen Innenraums förmlich. Wir haben selten soviel Platz in einem Gehäuse gesehen. Dieses üppige Raumangebot hat Cubitek dadurch erkauft, dass keine auf den ersten Blick ersichtlichen Einbauplätze für 3,5"-Laufwerke zu sehen sind. Der Mainboardträger verfügt über die typische Aussparung auf Höhe des CPU-Sockels, um verschraubbare Kühler ohne Ausbau des Mainboards wechseln zu können. Weiterhin sind drei ausreichend große gummierte Kabeldurchführungen vorhanden.

    Auch zwischen Mainboardträger und rechten Seitenteil ist immens viel Platz vorhanden. Dieser ist auch nötig, da am Mainboardträger die Festplatten befestigt werden. Wie das genau aussieht, werden wir später beim Einbau ausführlich erklären.

    Cubitek hat es sich nicht nehmen lassen, sogar die Gummierungen der Kabeldurchführungen mit einem Firmenschriftzug zu versehen.

    Das Netzteil wird auf dem Gehäuseboden eingebaut. Zur Entkopplung sind die beiden Schienen, auf denen es aufliegt, mit dicken Gummistreifen versehen. Hierbei findet allerdings lediglich eine Entkopplung nach unten hin statt. An der Gehäuserückseite liegt das Netzteil direkt am Aluminium an. Darunter im Bild der nach hinten herausziehbare Staubfilter.

    Während immer mehr Anbieter auf Schnellverschlüsse für Erweiterungskarten zurückgreifen, setzt Cubitek im Magic Cube AIO auf Rändelschrauben. Der Einbau geht fast genauso schnell von der Hand, bietet aber den Vorteil, auf jeden Fall bombenfest zu sein. Das Manko nicht ausgereifter Schnellverschlüsse ist nämlich meist, dass die Erweiterungskarten nicht fest sitzen und sich im Slot lockern können.

    Im Gehäusedeckel befindet sich wie schon eingangs erwähnt schließlich noch ein 140-mm-Lüfter. Leider hat Cubitek beim Lüfter im Deckel sowie beim Lüfter im Heck auch wieder den Rotstift angesetzt. Die Lüfterkabel mit 3-Pin-Anschluss sind nämlich viel zu kurz. Hier werden beim Einbau später auf jeden Fall Verlängerungen benötigt.


    Im vorderen Teil befindet sich auf dem Gehäuseboden ein Käfig für ein externes 5,25“-Laufwerk. Auf dem Käfig und unter einem eingebauten Laufwerk können weitere 3,5“- bzw. 2,5“-Laufwerke installiert werden. Genauer gesagt: Auf dem Käfig ist Platz für ein 3,5“- und ein 2,5“-Laufwerk und unter einem eingebauten DVD- oder Blu-ray-Player kann noch einmal ein 2,5“-Laufwerk installiert werden. Oberhalb des Käfigs sind die beiden bereits angesprochenen 140-mm-Lüfter installiert, welche kühle Luft ins Gehäuse schaufeln.



    [BREAK=Einbau]

    Der Einbau gestaltet sich im Magic Cube AIO im Grunde genommen relativ einfach. Zuerst werden wie gewohnt die Mainboardabstandshalter eingeschraubt. Leider passte hier keiner unserer drei Standardschlüssel und so haben wir notgedrungen die Halter von Hand eingedreht. Es wird Zeit, dass sich die Hersteller hier mal auf einen standardisierten Halter einigen. Das sollte doch eigentlich kein Problem sein, da viele Hersteller auf die gleichen Fertiger zurückgreifen. Am besten nimmt man zum Eindrehen der Halter also eine Zange. Andernfalls kann man spätestens bei einem Ausbau kleine Probleme bekommen. Oft genug dreht man beim Lösen der Schrauben nämlich dann gleich den Halter mit heraus und spätestens dann braucht man eine Zange, um das Mainboard wieder zu lösen. Trotzdem haben wir uns dafür entschieden die Halterungen von Hand einzudrehen. Danach wird das Mainboard darauf befestigt.

    Anschließend kann dann auch schon die Grafikkarte im Slot installiert werden. Diese sitzt dank der Rändelschrauben bombenfest. Zum ersten Lösen der Rändelschrauben ist unter Umständen ein Schraubendreher erforderlich, da die Schrauben ab Werk meist sehr stark angezogen sind, damit sich beim Transport nichts lockert.

    Für Grafikkarten stehen im Magic Cube AIO satte 360 mm zur Verfügung. Das ist für sämtliche derzeit verfügbaren Grafikkarten vollkommen ausreichend. Für den CPU-Kühler stehen 180 mm an Platz zur Verfügung.

    Nachfolgend noch ein Überblick über die Länge einiger aktueller Grafikkarten:

    Im nächsten Schritt haben wir die 3,5"-Laufwerke für den Einbau vorbereitet. Dafür werden Gummipuffer zur Entkopplung mit extra Schrauben am Laufwerk befestigt.

    Jetzt kommen wir zu den ominösen Löchern im Mainboardträger und auf dem Käfig für das 5,25"-Laufwerk. Dort werden nämlich die Laufwerke befestigt und durch die Gummipuffer gleichzeitig entkoppelt. Insgesamt können so fünf 3,5"- und zwei 2,5"-Laufwerke verbaut werden. Diese eher ungewöhnliche Methode zum Einbau der Festplatten verwenden teilweise auch Lian Li oder SilverStone.

    Im letzten Schritt folgt das Netzteil auf dem Gehäuseboden. Es wird von hinten verschraubt und anschließend geht es an die Verkabelung. Zwischen Mainboardträger und Seitenteil ist ausreichend Platz vorhanden aufgrund der Tatsache, dass dort die Festplatten verbaut werden. Beim Einbau sollte man nur darauf achten, dass sich zwischen Festplatte und Seitenteil kein Stecker des Netzteils befindet, dann nützt nämlich die beste Entkopplung nichts, wie wir feststellen mussten. Um die Lüfter im Heck und im Gehäusedeckel anschließen zu können, mussten wir auf eine Verlängerung zurückgreifen, da die Kabel zu kurz waren.

    Fertig eingebaut sah das Ganze schließlich wie folgt aus:




    [BREAK=Temperaturen und Lautstärke]
    Im ersten Schritt unserer Messungen haben wir uns die Lautstärke nur mit den installierten Lüftern, im Fall des Cubitek Magic Cube AIO also vier, ohne weitere Hardware angeschaut. Der Hintergrundpegel im Raum war mit unserem Messgerät nicht mehr messbar. Nach dem Anlaufen der Lüfter haben wir folgende Werte gemessen:


    Danach erfolgte der Belastungstest. Hierzu liefen Prime95 und FurMark für eine halbe Stunde gleichzeitig. Vorab die Lautstärke, die wir dabei gemessen haben, danach die erzielten Temperaturen:


    Die Temperaturen im Magic Cube AIO sind bis auf die der zweiten Festplatte alle in Ordnung. Aber hier hatten wir auch nichts anderes erwartet. Aufgrund des Einbauplatzes hinter dem Mainboardträger bekommen die Festplatten dort keine Kühlung durch die Lüfter in der Front. Das haben wir auch schon beim SilverStone Raven 3 beobachten können.

    Nachfolgend noch unser Diagramm mit der Temperaturdifferenz, basierend auf dem aktuellen Testsystem bei 20 °C Raumtemperatur.




    [BREAK=Fazit]

    Cubitek hat sich beim Magic Cube AIO einiges einfallen lassen. Sämtliche Lüfter wurden mit Staubschutzfiltern ausgestattet und auch die internen Laufwerke sind alle entkoppelt und können obendrein werkzeuglos eingebaut werden. Nicht zu vergessen der „Spaßfaktor“, den hat man nämlich beim Magic Cube AIO auf jeden Fall. Hier handelt es sich nicht um ein Gehäuse von der Stange, sondern um etwas Ausgefallenes. Optisch kann man sich auf jeden Fall mit Lian Li oder SilverStone messen.

    Aber man darf auch die Schattenseiten nicht unter den Tisch kehren. Leider wurde oft all zu deutlich der Rotstift angesetzt, um Kosten zu sparen. Das fängt an bei einer Einbauanleitung, die diesen Namen nicht wirklich verdient. Es setzt sich fort über zu kurze Kabel für den Lüfter im Heck und im Gehäusedeckel und geht weiter bei einem Staubfilter unter dem Gehäuse, der lediglich über einen Papprahmen verfügt. Hier sollte bei einem Preis von über 200 Euro doch mehr zu erwarten sein.

    Wer mit diesen Mängeln aber leben kann, wem der Spaßfaktor vorgeht oder wer ein Gehäuse sucht was nicht jeder hat, der macht mit dem Magic Cube AIO nichts falsch. Auch sollte nicht unerwähnt bleiben, dass es sich um das wohl kleinste E-ATX-Gehäuse der Welt handelt. Hier kann man auch bei beengten Platzverhältnissen noch ein Servermainboard einbauen.

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