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DerBrain
Commodore
Special ![]() Registriert seit: 21.07.2005
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[User-Review] KFA2 GeForce GTX 670 EX OC Edition im Test
KFA2 GeForce GTX 670 EX OC Edition im Test
KFA² ist ein Unternehmensbereich des etablierten Herstellers Galaxy und schickte mit ihrer Nvidia GTX 670 gleich zwei dieser Varianten ins Rennen. Eine Standard-Version der GTX 670 und eine von Werk aus übertaktete KFA2 GTX 670 EX OC Edition. Bereits im ersten Quartal 2012 erschien die neue Grafikkarten Generation "Kepler" von Nvidia der 6-Reihe Kepler basiert auf einer Fertigungstechnologie von 28 Nanometer und löst die 40-Nanometer-Fermi-Architektur ab, die bereits im März 2010 auf den Markt kam. Diese bieten zahlreiche Features, die sich nicht nur in aktuellen Games sondern auch in Benchmarks widerspiegeln sollen, aber dazu später mehr. Heute erhielt ich eine GTX 670 EX OC Edition, die ich auf meinem Teststand ausgiebig geprüft wurde. Lieferumfang Geliefert wird die KFA2 in einer Kartonage, gut und sicher verpackt in einer Schaumstoffbox. Bereits nach dem öffnen erhält man schon einmal einen ersten Eindruck dessen was einen erwartet. Neben dem DVI- VGA Adapter, einem 1x8-Pin und einen 1x6-Pin Stromversorgungs Adapter, der Treiber CD, lag noch ein Quick Installation Guide der Verpackung bei. Technische Daten und Features Hersteller: KFA² GPU: GK 104 Fertigung: 28 nm Chiptakt: 1006 MHz (Boost: 1085 Mhz) Speichertakt: 1500MHz Shadertakt: 1006MHz Speicherinterface: 256-bit Stream-Prozessoren: 1344 Textureinheiten: 112 Fertigung: 28 nm Maximaler Verbrauch: 175W DirectX: 11.1 Shader Modell: 5.0 Bauweise: Dual-Slot Schnittstelle: PCIe 3.0 Netzteil: Minimum 500W (mit einer 12V-Leitung von mindestens 30A) Stromversorgung über 1x 6 Pin and 1x 8 Pin Adapter Besonderheiten: unterstützt HDCP, 4-Way-SLI, werkseitig übertaktet Derzeitiger NP: 370 € (Stand Juli 2012) Features Kepler Grafikprozessor-Architektur Die NVIDIA Kepler Grafikprozessor-Architektur wurde von Grund auf für maximale Leistung bei aktuellen DirectX 11 Spielen und für optimale Leistung pro Watt entwickelt. Der neue SMX Streaming-Multiprozessor ist doppelt so effizient wie die Vorgängergeneration und die neue Geometrie-Engine zeichnet Dreiecke mit doppelter Geschwindigkeit. Das Ergebnis: Erstklassige Leistung und unübertroffene Bildqualität mit einer eleganten, leistungseffizienten Grafikkarte. NVIDIA GPU Boost Bisher liefen Grafikprozessoren bei 3D Games mit einer festen Taktfrequenz, selbst wenn sie das Potenzial für höhere Taktungen hatten. GPU Boost überwacht ständig die Arbeitslast des Grafikprozessors und steigert nach Möglichkeit die Taktfrequenz. Der Grafikprozessor läuft immer mit optimaler Leistung und liefert maximale Frameraten. NVIDIA Adaptive Vertical Sync Nichts ist störender als ruckelnde Frameraten und Tearing. Ruckeln tritt vor allem bei niedrigen Frameraten und Tearing bei hohen Frameraten auf. Adaptive V-Sync ist eine intelligente Technologie zum Rendern von Frames, die bei hohen Frameraten Tearing verhindert und bei niedrigen Frameraten deaktiviert wird, um Ruckeln zu vermeiden. Endlich ungestörtes Gaming-Vergnügen! NVIDIA 3D Vision® Ready1 NVIDIA 3D Vision macht den PC bereit für ein extrem realistisches Stereo 3D-Erlebnis. Die schnurlose High-Tech-Brille und die fortschrittliche 3D Vision Software zeigen Hunderte PC-Spiele in echtem Stereo 3D an. Auch 3D-Videos und digitale 3D-Fotos von 3DVisionLive.com werden gestochen scharf angezeigt. NVIDIA Surround mit bis zu vier Bildschirmen2 Auf drei Bildschirmen in atemberaubendes Gaming eintauchen. Bei einer Auflösung von 5760 x 1080 deckt die erweiterte Anzeigefläche das gesamte periphere Blickfeld ab und ermöglicht ein völlig realistisches Erlebnis bei Renn- und Flugsimulationen. Auf einem vierten Bildschirm können Gamer während des Spielens E-Mails, Internet und Chat im Blick behalten. Zwei neue Kantenglättungsmodi: FXAA und TXAA Anti-Aliasing reduziert sogenannte Treppeneffekte, kann aber die Framerate herabsetzen. FXAA ist eine neue Kantenglättungstechnologie, die für glatte Kanten bei minimaler Beeinträchtigung der Leistung sorgt. Mit Kepler-basierten Grafikprozessoren kann FXAA bei Hunderten Spielen einfach über die NVIDIA Systemsteuerung aktiviert werden. TXAA, der zweite Modus, ist eine In-Game Option, die MSAA, zeitliche Filterung und Post-Processing für noch bessere Grafik kombiniert. NVIDIA SLI® Technologie 3 Die SLI Technologie koppelt bis zu drei GeForce GTX 670 Grafikkarten für maximale Leistung und hat anspruchsvolle Gamer auf der ganzen Welt überzeugt. Die regelmäßigen, zeitnahen Software-Updates von NVIDIA sorgen für optimale Leistung bei aktuellen und kommenden Spielen. NVIDIA PhysX® Technologie Umfassende Unterstützung der NVIDIA PhysX Technology, die völlig neue Physik-Interaktionen für ein dynamischeres und realistischeres GeForce Spielerlebnis ermöglicht. Quelle: Nvidia.de Kommen wir nun zum wesentlichen: Die Taktfrequenz der GTX 670 EX OC Edition wurde von KFA2 werkseitig erhöht. So wartet sie mit 1006/ 1.502 MHz statt der üblichern 915/ 1.500 MHz . Ausgestattet ist mit einem 2048 MB GDDR5-Speicher . Die Heatpipes mit Lamellen aus Aluminium und zwei- 80 mm -Lüftern sollen die entstandene Abwärme über ein Slot- Blech nach außen führen. Die Rotoren der Dual-Lüfter verfügen über spezielle Lüfter-Blätter, die auch bei hohen Drehzahlen für eine minimale Geräuschentwicklung sorgen. Es können bis zu vier Monitore können gleichzeitig angesteuert werden. Zwei DVI und jeweils einen Display und ein über den HDMI-Port. Hingegen der GTX 670 (Referenz) die mit zweimal 6-Pin Stromversorgung auskommen muss, wird bei der KFA2 einen 6-Pin und ein 8-Pin Anschluss benötigt. Testsystem & Benchmarks * Prozessor: Core i7 3770k @ 4,5 Ghz * Mainboard: Asrock Z77 Extreme6 * Speicher: Kingston HyperX 2400 * Festplatte: KINGSTON SH103S3240G * Grafik: KFA2 GTX 670 OC EX / KFA2 GTX 580 MDT X4 OC Edition * Netzteil: Nexus RX-1K * Betriebssystem: Windows7 64bit SP1 * Treiber: Nvidia 304,48 An dieser Stelle möchte ich mich noch bei Kingston, HIS und Thunder IT für die Unterstützung bedanken. Um die 3D-Leistung der Grafikkarte zu testen, kommen einige synthetische und eine Reihe von Spiele-Benchmarks zum Einsatz: Getestet wird auf einem 64-Bit System, außerdem werden die Temperaturen und die gesamte Leistungsaufnahme des Systems ermittelt. Zum Vergleich kommt eine KFA2 GTX 580 MDT X4 OC Edition zum Einsatz, die ich bereits in einem vorherigen Review vorgestellt hatte. Benchmarks Synthetische Benchmarks • 3DMark 06 • 3DMark Vantage • 3DMark 11 • Unigine Heaven 2.1 DX9/DX11 Spiele Benchmarks • S.T.A.L.K.E.R.: Call Of Pripyat Benchmark DX 11 • Resident Evil 5 DX9/DX10 Weitere Messungen • Temperatur • Leistungsaufnahme Synthetische Benchmarks 3DMark 06 Anklicken für größere Ansicht 3DMark Vantage Anklicken für größere Ansicht 3DMark 11 Anklicken für größere Ansicht Unigine Heaven 2.1 Heaven DX9 Anklicken für größere Ansicht Heaven DX11 Anklicken für größere Ansicht Spiele Benchmarks S.T.A.L.K.E.R.: Call Of Pripyat Benchmark DX 11 Anklicken für größere Ansicht Resident Evil 5 DX9 Anklicken für größere Ansicht Resident Evil 5 DX10 Anklicken für größere Ansicht Temperatur und Leistungsaufnahme Zum Auslesen der Temperatur kam GPU-Z in der Version 0.62 zum Einsatz. Die jeweiligen Temperaturen wurden unter Windows im Ruhezustand, sowie unter Last nach 30 Minuten Syndicate ermittelt. Die Leistungsaufnahme wurde von mir mit einem handelsüblichen Energiekostenmessgerät ermittelt. Dabei wurde die Gesamtaufnahme des Systems im Idle sowie im Last-Bereich gemessen. Fazit Overclocking Das Overclocking Potenzial der GTX 670 OC EX ist beachtlich. Angegeben mit einem Standart- GPU Takt von 1006 MHz und einem Speichertakt von 1500 MHz konnte ich ohne Erhöhung der Spannung die GPU auf 1095 MHz und den Speichertakt auf 1587 MHz anheben. Eine Steigerung von etwa 10 % auf der GPU und 7% des Speichertaktes konnte somit auf meiner Teststation erreicht werden. Die Geräuschentwicklung im Idle war kaum hörbar bei automatischer Lüftersteuerung. Die Temperatur nach 45 min. SYNDICATE lag noch im grünen Bereich bei etwa 68° bei automatischer Lüftersteuerung. Ein Teil der entstandenen Abwärme wird über das Slot-Blech nach außen befördert. Da der Kühler nicht direkt auf dem PCB sitzt und nach allen Seiten offen ist, wird der Rest der entstandene Wärme nach allen Seiten hinaus befördert, was zu einem Wärmestau im Gehäuse zur Folge führen kann. Der Stromverbrauch des Gesamtsystems im Idle wurde von mir mit ca.157 Watt gemessen, was aus meiner Sicht wirklich gut ist. Unter Volllast konnte ich auf meinem Testsystem einen Verbrauch von 298 Watt ermitteln. Ergibt einen Theoretischen Verbrauch von 158 Watt der Grafikkarte, so liege ich unter der Herstellervorgabe von 175 Watt. Wer die GTX 670 als SLI- Gespann nutzen möchte sollte ein Netzteil über 700 Watt in Betracht ziehen, damit die volle Leistung und Power ausgespielt werden kann. Das von KFA2 bereit gestellte Testsample hat mich voll überzeugt. Die Übertaktbarkeit, wie auch die Performance sollte für die Zukunft mehr als genügend Leistungsreserven bereitstellen. An dieser Stelle möchte ich mich noch bei KFA2 bedanken, die mir das Testsample zu Verfügung gestellt haben. |