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Alt 04.07.2004, 17:35   Posting #1 (im Thread / einzeln)
Cybered
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Unterstützt der Standard SUSE 9.1 Kernel Fat32/VFat ???

Hi,
hab mal SUSE 9.1 installiert fluppt auch ganz gut.. NTFS mounten geht, VFat aber nicht...daher die Frage ist es standardmäßig drin oder muß ich nen neuen Kernel zaubern
Cybered
 
Alt 04.07.2004, 17:38   Posting #2 (im Thread / einzeln)
Wildy
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Beiträge: 1.238
Schon 'modprobe vfat' versucht?
 
Alt 05.07.2004, 11:13   Posting #3 (im Thread / einzeln)
MarkOH
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Registriert seit: 11.11.2001
Beiträge: 131
vFat funtzt ohne Probs sowohl mit dem 2.6.4-52 als auch mit de 2.6.5-75 Standartkernel. Überprüfe die Einträge für entsprechende Partitionen in '~/etc/fstab'. Eine 'umask' Option ist nicht von Nöten. Checke auch '~/etc/filesystems' und trage eventuell 'vfat' zusätzlich ein. Wenn alle Einträge stimmen versuche als 'root' die Partition manuell via Kommandozeile zu mounten (Gerät und Mountpunkt müssen selbstredend existieren). Mit KDiskFree kannst du sehr gut überprüfen ob die Partition wirklich gemountet wurde. Wenn du jetzt den Mountpunkt mit Konqueror browst solltest du eigentlich auf deine FAT32 Dateien zugreifen können. Eine andere Variante zur Überprüfung ist, in Konqueror 'drives:/' browsen. Bei korrekter 'fstab' sollte ein entsprechendes 'Windows'-Laufwerk gefunden werden.

PS: bei korrekter Angabe von Gerät und Mountpunkt lässt sich JEDE Partition egal welchen Filesystems mounten. Soll heissen: selbst wenn dem System das Filesystem unbekannt ist, so wird die Partition dennoch gemountet allerdings werden keine Dateien auf/an/über(?) dem Mountpunkt angezeigt. Wenn du also die Partition gar nicht mounten kannst,so ist entweder dein 'hdxx'-Gerät (Partitions ID) oder der angegebene Mountpunkt falsch/nicht existent/defekt.
 
Alt 05.07.2004, 15:19   Posting #4 (im Thread / einzeln)
i_hasser
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Das ~ ist da fehl am Platze .

Es gibt im Kernel mehrere Treiber für Fat, weil es davon auch mehrere Versionen gibt. Glaub das war msdos, vfat und noch irgendwas.
Den Typ musst du bei Fat immer angeben, bzw. als nicht-root muss der in der /etc/fstab stehen (ohne ~ davor).
 
Alt 05.07.2004, 15:43   Posting #5 (im Thread / einzeln)
Cybered
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Ort: Unimatrix-Zero
Beiträge: 1.380
Es will nicht klappen

Module sind geladen :
-----------------------------------------------------------------------
linux:~ # lsmod
Module Size Used by
vfat 14208 0
fat 43584 1 vfat
nls_utf8 2304 0
nvidia 2070120 12
...
-----------------------------------------------------------------------
fstab Eintrag ist auch ok :
/dev/hdb2 / ext3 acl,user_xattr 1 1
/dev/hdb3 swap swap pri=42 0 0
/dev/hda2 /daten vfat rw,user,exec,noauto

aber fehler lautet :

linux:~ # mount /dev/hda2
mount: wrong fs type, bad option, bad superblock on /dev/hda2,
or too many mounted file systems

HAt noch jemand ne Idee
Cybered


 
Alt 05.07.2004, 15:45   Posting #6 (im Thread / einzeln)
i_hasser
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Beiträge: 13.562
Versuch als Dateisystem mal msdos. Die FS Treiber brauchst du übrigens net zu laden, die werden automatisch eingebunden wenn das entsprechende FS gemountet wird.
 
Alt 05.07.2004, 19:02   Posting #7 (im Thread / einzeln)
MarkOH
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Beiträge: 131
@ cybered

zu deiner 'fstab'
die 'rw' option lässt du weg, und ans Ende der Zeile setzt du eine 'Doppelnull'

/dev/hda2 /daten vfat user,exec,noauto 0 0

jetzt solltest du die Partition einhängen, beschreiben und lesen können.
 
Alt 05.07.2004, 19:08   Posting #8 (im Thread / einzeln)
i_hasser
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Beiträge: 13.562
starte mal cfdisk, der sagt dir ob auf der HDD auch wirklich eine FAT Partition liegt (Linux nummeriert die primären Partitionen nicht von vorne nach hinten durch, sondern in der Reihenfolge wie sie in der Partitionstabelle auftauchen - und wenn du irgendwann mal eine Partition am Ende der HDD erstellt hast ist die Reihenfolge nicht mehr aufsteigend).
 
Alt 05.07.2004, 19:41   Posting #9 (im Thread / einzeln)
MarkOH
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Beiträge: 131
intel_hasser hat recht,

'hda' bezeichnet das Laufwerk (prim. Master) und zugehörigen Bootsektor, wenn danach eine Primärpartition, z.b. die Windows Systempartition folgt dann ist das 'hda1'.
Wenn danach ein erweiterter Bereich folgt in dem sich 1 oder mehrere logische Part. befinden dann heißt dieser komplette Bereich 'hda2'. Alle logischen Part. werden dann ab 'hda5' aufwärts numeriert.
Das siehst du sehr schön wenn du deine Partitionierung mal mit 'Yast' > 'Partitionieren' anschaust.

Bsp:
Festplatte an prim. Slave mit 4 Part. (1 Primäre + 3 Logische):
hdb = Laufwerk mit Bootsektor
hdb1 = Primärpart.
hdb2 = extended (erweiterter Bereich)
hdb5 = Part. Nr.2 (1.Logische im e.B.)
hdb6 = Part. Nr.3 (2.Logische im e.B.)
hdb7 = Part. Nr.4 (3.Logische im e.B.)

PS: ein Wort der Warnung, ich habe mit dem 'Yast' 'Partitionieren' Tool in SuSE 9.1 mal auf einer Windows-Platte unpartitionierten Bereich partitioniert.
Das hatte zur Folge daß die neuen Part. zwar okay waren, Windows oder auch 'Partition Magic' die Partitionstabelle aber nicht mehr lesen konnte. Das Ende vom Lied war: Disklabel löschen Laufwerk komplett neu part. und formatieren bei 100% Datenverlust. Soll heißen: Partitionen betrachten und formatieren ist okay, Partitionen anlegen vor allem auf vorpart. Laufwerken ist eventuell riskant
 
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