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Posting #1 (im Thread / einzeln) |
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Bob Byte
Admiral
Special ![]() Registriert seit: 21.02.2002
Ort: in meiner Wohnung
Beiträge: 1.337
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HTML noch zeitgemäß ??
Hallo !
ich habe hier gerade ein XML Buch vor mir liegen und ich wollte ganz gerne wissen ob es sich überhaupt lohnt noch HTML zu lernen oder lieber gleich mit XML anzufangen. XML wird ja als "die Zukunft" beschrieben. Was meint ihr ?? Gruß BB |
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Posting #2 (im Thread / einzeln) |
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Crashman
Vice Admiral
Special ![]() Registriert seit: 12.06.2002
Ort: derzeit München
Beiträge: 933
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Man muss da aber differenzieren. Grundsätzlich kann man zwar mit XML (bzw. XHTML) inhalte präsentieren, aber HTML wird zur Darstellung sicherlich weiterhin wichtig bleiben.
XML hingegen dient der Strukturierung von Inhalten und unterstützt die technische Auswertbarkeit von Dokumenten (Stichwörter: valide Dokumente, XML Schema, Semantisches Web). MfG |
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Posting #3 (im Thread / einzeln) |
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perpetuum.mobile
Admiral
Special ![]() Registriert seit: 06.02.2003
Ort: Hinter dir!
Beiträge: 1.785
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Genau meine Meinung. HTML ist und bleibt die Grundlage fürs Webproggen/designen. Das jetzt andere "Erweiterungen" dazu kommen, heißt noch lange nicht, dass man HTML in die Tonne werfen kann. Ist einfach leicht zu lernen und einfach anzuwenden, aber nur in Kombination mit anderen Sprachen wie PHP noch wirklich aktuell, was ich leider auch zugeben muss. (Stichwort dynamischer Inhalt)
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Posting #4 (im Thread / einzeln) |
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PeterBond
Commodore
Special ![]() Registriert seit: 21.12.2002
Beiträge: 391
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Wenn man es genau nimmt, kann XML alleine für sich nicht HTML ablösen, da XML keine Tags vorgibt, die ein Browser intepretieren kann.
![]() Aber das müsste eigentlich auch in dem Buch stehn ![]() XHTML könnte HTML ablösen(wobei es eigentlich nur eine andere Schreibweise ist), aber das ist eine XML "Anwendung". |
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Posting #6 (im Thread / einzeln) |
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GevatterBaer
Grand Admiral
Special ![]() Registriert seit: 24.12.2001
Beiträge: 2.152
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Vor allem wenn man valides XHTML 1.1 schreibt - ohne Tabellen und die Formatierung komplett mit CSS macht, dann ist das alles andere als out of date
![]() Ein Beispiel von mir: http://pe.fivedigital.de/ |
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Posting #7 (im Thread / einzeln) | |
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StrgAltEntf
Commodore
Special ![]() Registriert seit: 20.02.2002
Ort: München
Beiträge: 470
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Zitat:
![]() Ein Nachteil dabei ist, dass die verschiedenen Elemente (vulgo "Tags") im Gegensatz zu HTML keine "Default-Darstellungsweise" haben (also ob block oder inline, fett oder normal, zentriert oder links, etc.); man muss also alles bis ins kleinste Detail festlegen. Ein anderer Nachteil ist, dass die Bedeutung bestimmter Elemente im Allgemeinen unbekannt ist (z.B. ob ein Element Titel, Kapitel oder sonstwas sein soll) - solche Informationen wären aber z.B. interessant für Suchmaschinen. Und dann gibt's selbstverständlich noch das Totschlag-Argument schlechthin: Abwärts-Kompatibilität ![]() Aber HTML ist trotzdem veraltet - wozu gibt's XHTML? Ist syntaktisch viel sauberer als HTML und auch mehr oder weniger abwärtskompatibel. |
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Posting #8 (im Thread / einzeln) |
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i_hasser
Grand Admiral
Special ![]() Registriert seit: 06.06.2002
Ort: IO 0x60
Beiträge: 13.562
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Also XML definiert erstmal garkeine Darstellung von Elementen! XML gibt nur eine Dokumentstruktur vor, mehr nicht.
SVG ist zB. auch XML, oder BOINC speichert die Einstellungen auch im XML Format ab. XHTML ist HTML in den XML Syntax gepresst (also zB. <br /> statt <br>) und bietet natürlich auch ein paar der Sonderfunktionen von XML. Allgemein kann man XML aber garnicht anzeigen, weil XML einfach keinen Inhalt vorgibt - nur die Darstellungsform. Der Inhalt von XHTML ist eben eine Form von HTML, entsprechend wird das dann auch dargestellt. Wenn ich in SVG mit <p> anfange mäkelt mich der SVG Interpreter voll wegen einem ungültigen Tag - obwohl es auch XML ist. Wenn man so will hat XML das Potenzial die ganzen propritären Datenformate zu verdrängen. Inzwischen speichern selbst Office-Progs wie OpenOffice die Dokumente in einem XML-Format ab (betonung liegt auf einem - das kann auch kein Browser darstellen), das nimmt uns das Problem mit den vielen propritären Datenstrukturen *auf'.doc'schau*. Aber die Erfindung des 21. Jahrhunderts ist es bestimmt nicht, das Marketing will uns aber noch viele andere Sachen weismachen. Imho hat zB. PDF viel eher das Potenzial eine große Erfindung darzustellen als XML. |
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Posting #9 (im Thread / einzeln) | |
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PeterBond
Commodore
Special ![]() Registriert seit: 21.12.2002
Beiträge: 391
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Zitat:
, dass das mit CSS geht kann ja sein, mit XSL könnte man es auch zu etwas darstellbaren transformieren usw. aber reines XML kann man wie i_hasser schon richtig sagte nicht darstellen.
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Posting #10 (im Thread / einzeln) | |
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StrgAltEntf
Commodore
Special ![]() Registriert seit: 20.02.2002
Ort: München
Beiträge: 470
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Zitat:
Für mich fallen unter "reines XML" auch alle in XML-Syntax definierten Sprachen wie z.B. XHTML, SVG, MathML, RDF, OWL, XSL u.s.w. Allgemein über XML kann man eigentlich nicht viel aussagen, weil es ja nur eine Meta-Sprache ist und das, was man dann konkret darstellen will, eine konkrete Sprache. "Darstellen" kann man's immer... irgendwie (zur Not z.B. den enthaltenen Text), aber damit's so ausschaut wie es gedacht ist (falls es überhaupt zur Darstellung gedacht ist), muss natürlich jemand ein Programm schreiben, das mit dieser konkreten "Inkarnation" von XML was sinnvolles anzufangen weiß oder es wird eben durch Informationen in der Datei nachgeholfen, die z.B. auf ein zu verwendendes XSLT oder CSS verweisen können. (Darstellen ist ja nur eine Transformation in eine wahrnehmbare Form - klingt vielleicht etwas abgehoben, aber nix anderes ist es doch. Diese Transformation kann auch mehrstufig sein und kann auch zum Beispiel XSLT oder CSS beinhalten - was transformiert werden kann, kann auch dargestellt werden.) Naja, ich bin glaub ich etwas abgeschweift - was ich denk ich sagen wollte ist, dass XML durchaus darstellbar ist
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