Die Deutschen können besser werden. Alles kann besser werden in Deutschland. Diesen Eindruck bekommt der geneigte Normalbürger jedenfalls, welcher täglich mehrere Stunden seines Lebens durch Medienkonsum verbringt - oder sollte ich besser sagen "verliert"? Nun ist das Thema des speziell deutschen Pessimismus schon dermaßen abgearbeitet, dass es schon lange nicht mehr "originell" ist, darüber Wörter zu Sätzen zu formen.

Der Inländer vergleicht sich mit dem Ausländer, der Arbeitslose mit dem Arbeitenden und der Pessimist mit dem "Entscheider". Gegensätze ziehen sich vielleicht in der Liebe an, bauen jedoch schwerlich eine Brücke in der alltäglichen "Arbeitswelt". Was früher "besser" war, würde heute zumeist nicht mehr ins - System - passen. Ergo: Das muss aufhören!

Machen wir das, wozu Einige schon durch den Blick in den Spiegel erweckt worden sind! Besinnen wir uns auf uns selbst!

Woher kommen wir? Wer sind wir? Wohin gehen wir?

Erstere Frage ist festgeschrieben, an der letzten jedoch liegt die Entscheidung in den Händen des M E N S C H E N. Nicht der Humanressource!

So sitze ich in München, den Stift fest in der schweißnassen Hand, tief entschlossen, wenigstens einige "Opfer" des Alltags aufzurütteln. Zumindest zu erleuchten! Bald fahre ich zurück in die Heimat - der Text bleibt. Die Botschaft zugleich.