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Die Stammleser wissen, dass wir schon jahrelang Cooler Master Gehäuse im Test haben und nachdem die Leser der Zeitschrift PCGames Hardware Cooler Master 2008 zum zweiten mal in Folge zum Hersteller des Jahres gewählt haben, möchten wir euch in einem kleinen Roundup die Neuheiten der letzten Wochen aus dem Hause Cooler Master näher vorstellen. Auf unserem Teststand haben sich eingefunden: Das Cooler Master Gladiator 600, das HAF Mini und das CM Storm Scout.

CM Storm ist ein neues Branding, speziell für Spieler, welches Cooler Master im vergangen Jahr ins Leben gerufen hat und womit man sich Marketingtechnisch aggressiv in der eSport Szene engagiert, inklusive eigener Webseite mit Forum und diversen Aktivitäten im E-Sport-Bereich. Angesichts dieser Werbekampagne kann man getrost sagen, "Marketing at it´s Best". Das HAF Mini fällt ebenfalls in die Kategorie Gaminggehäuse, lediglich das Gladiator 600 macht sich sicherlich auch im heimischen Büro sehr gut unter dem Schreibtisch, da das Design, trotz diverser Belüftungsmöglichkeiten nicht ganz so sehr auf die Spielergemeinde ausgerichtet ist.

Bevor wir ans Eingemachte gehen, wie immer die technischen Details der Testprobanden in Tabellarischer Form.

[BREAK=Technische Details & Zubehör]
ModelCoolermaster Gladiator 600 Coolermaster HAF Mini CM Storm Scout
MaterialStahlStahlStahl
FarbeSchwarzSchwarzScharz
Maße (B x H x T)202 x 440 x 485 mm253 x 502 x 563 mm 219 x 495,5 x 489 mm
FormfaktorATX / Mikro-ATXATX, Micro-ATXATX, Micro-ATX
Anschlüsse2x USB 2.0
1x eSATA
1x je Audio IN&OUT
2x USB 2.0
1x eSATA
1x je Audio IN/OUT

4x USB 2.0
1x eSATA
1x je Audio IN/OUT (HD / AC97)

Einbauschächte 5x 5,25 extern
1x 3,5 extern
5x 3,5 intern
5x 5,25 Zoll (extern)
1x 3,5 Zoll (extern, in 5,25 Zoll Schacht)
5x 3,5 Zoll (intern)
5 x 5,25 Zoll (extern)
1 x 3,5 Zoll (extern, in 5,25 Zoll Schacht)
5 x 3,5 Zoll (intern)
1 x 2,5 / 1,8 Zoll (intern, im 3,5 Zoll Schacht)
Kühlung 1x 120 mm (Front, 17 dB(A), 1.200 U/Min, Blue LED on/off)
1x 140 mm (Deckel, 19 dB(A), 1.200 U/Min)
1x 140 mm (Front, statt 120 mm, optional)
2 x 120 / 140 mm (Seite, optional)
1 x 120 mm (Rückseite, optional)
1 x 120 mm (Deckel, statt 140 mm, optional)

1x 200 mm (Front, 19 dB(A), 700 U/Min, Red LED)
1x 140 / 120 mm (Front, optional statt 200 mm Lüfter)
1x 200 mm (Seitenteil, optional)
2x 120 mm (Seitenteil, optional statt 200 mm Lüfter)
1x 200 mm (Deckel, 19 dB(A), 700 U/Min)
2x 120 mm (Deckel, optional statt 200 mm Lüfter)
1x 140 / 120 mm (Boden, optional)
1x 120 mm (Rückseite, 17 dB(A), 1.200 U/Min)

1x 140 mm (Front, Red LED)
1x 140 mm (Deckel)
1x 120 mm (Rückseite, Red LED)
2x 120 mm (Seitenteil, optional)
Erweiterungskarten77+17+1
Gewichtca. 7 kg ca. 8,7 kg ca. 8,7 kg
Preis64,90 Euro 99,90 Euro 89,90 Euro

Schon anhand der diversen Möglichkeiten zum Einbau von großen Lüftern sieht man ganz klar für welche Zielgruppe diese drei Gehäuse konzipiert wurden. Lan-Party-Gänger und Powergamer. Schauen wir uns noch kurz das Zubehör an, bevor wir uns jedem Gehäuse einzeln widmen.

Das Cooler Master Gladiator 600 bietet an Zubehör eine mehrsprachige Einbauanleitung, ein wiederverschließbares Tütchen mit diversen Schrauben, Kabelbindern und einem Piezo-Lautsprecher, ein Meshgitter, das als Staubfilter Verwendung findet, einen Adapterrahmen von 3,5 Zoll auf 5,25 Zoll sowie entkoppelte Einbauschienen für die 5,25 Zoll Laufwerke.

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Das Zubehör beim HAF Mini besteht ebenfalls aus einer mehrsprachigen Einbauanleitung, einem Piezo-Lautsprecher, diversen Schrauben und Kabelbindern. Zusätzlich finden wir hier noch zwei Schienen zum Einbau von SSD-Laufwerken.

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Bleibt noch das CM Storm Scout. Hier finden wir eine Einbauanleitung, diverse Schrauben, allesamt in schwarz, eine 5,25 Zoll Blende für 3,5 Zoll Laufwerke und Umbauschienen um 2,5 Zoll oder 1,8 Zoll Laufwerke einbauen zu können. Weiterhin noch eine Schablone, die das Einschrauben der Mainboardabstandshalter erleichtern soll.

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[BREAK=Coolermaster Gladiator 600 - Äußerlichkeiten (1)]

Die komplette Meshfront mit den nach außen abgerundeten Kanten hat einen hochglanzlackierten Kunststoffrahmen. Oben finden wir die fünf externen 5,25 Zoll Einbauschächte, darunter das leicht hervorgehobene, in einem Chrom-Effekt-Lack spiegelnde, Bedienpanel mit einem Ein-/Ausschalter, einem Resetschalter und einem weiteren Schalter, der später dazu dient die Beleuchtung der Gehäuse-Lüfter ein- oder auszuschalten. An Anschlüssen bietet das Gladiator hier zwei USB, einen eSATA, sowie Kopfhörer und Mikrofon. Darunter sitzt das Cooler Master Logo. Mit einem beherzten Ruck kann man die Front nach vorn abziehen.

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Die Front muss auch entfernt werden, will man später die 5,25 Zoll Laufwerke einbauen. Zur Verstärkung des Gehäuses wurden hier nämlich Stahlblenden verwendet, welche erst einmal heraus gebrochen werden müssen. Wer aber keine zwei linken Hände hat, dürfte damit weder Probleme haben, noch dürfte er sich hier irgendwelche Verletzungen zufügen. Bei Bedarf können diese Blenden wieder mit Schrauben befestigt werden. Darunter finden wir noch einen der zwei bereits vorinstallierten Lüfter. Diese misst 120 mm und dreht mit 1200 U/min bei 17 db(A). Weiteres Extra des Lüfters, er leuchtet im Betrieb blau. Alternativ kann man den Lüfter gegen ein 140 mm Modell austauschen.

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Im linken Seitenteil kann man je nach Bedarf zwei 120 mm oder einen 140 mm einbauen. Zusätzlich hat es eine kleine Einbuchtung, um es besser nach hinten abziehen zu können. Ansonsten weisen die Seiten keine weiteren Besonderheiten auf.

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[BREAK=Coolermaster Gladiator 600 - Äußerlichkeiten (2)]

Die Rückseite bietet Standardkost. 7 Slotblenden für Erweiterungskarten, man erkennt schon von außen, dass hier auf schraubenlose Montage mittels Halteklammern gesetzt wird. Cooler Master untypisch sitzt das Netzteil am Boden, früher hatte man als Einbauplatz durchgängig eine Position unterhalb des Deckels. Weiterhin hat man noch die Möglichkeit einen 120 mm zu befestigen.

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Der Deckel ist bis auf das Lüftergitter schlicht gehalten. Hier sitzt bereits eingebaut ein 140 mm Lüfter. Wahlweise kann man auch auf einen 120 mm Lüfter zurückgreifen, da Befestigungslöcher dafür ebenfalls vorhanden sind. Beleuchtet ist der Lüfter im Deckel nicht.

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Der Gladiator steht auf recht kleinen Plastikfüßen. Unter dem Einbauplatz für das Netzteil ist das Blech gelocht, damit der Netzteil von unten Luft zur Kühlung ziehen kann. Um Staub fern zu halten kann man von innen das beiliegende Meshgitter über dem Lochgitter befestigen.

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[BREAK=Coolermaster Gladiator 600 - Innenleben (1)]


Nach dem Lösen von zwei Rändelschrauben kann man das Seitenteil nach hinten wegziehen, um an das Gehäuseinnere zu gelangen. Der Innenraum ist silber und in der üblichen Anordnung gestaltet. Auffällig ist die große Aussparung auf dem Mainboardträger auf Höhe des späteren Sockels. Damit will man Anwendern, welche verschraubbare Kühler benutzen einen Kühlerwechsel erleichtern. Auf jeden Fall ein nützliches Extra, ist es doch immer mit jeder Menge Arbeitsaufwand behaftet, will man seinen Kühler wechseln, Wärmeleitpaste erneuern oder auf eine Wasserkühlung umrüsten und muss dazu dann erst die komplette Verkabelung entfernen, um das Mainboard ausbauen zu können.

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Im vorderen Teil hat man Platz für bis zu fünf 5,25 Zoll Laufwerke. Befestigt werden diese über Schnellverschlüsse, die mittlerweile bekannt sein dürften. Nach dem entfernen der Stahlbleche kann man das Laufwerk von vorn ins Gehäuse schieben und mit den Verschlüssen auf der Seite des Käfigs fixieren. Die 5,25 Zoll Meshblenden haben im übrigen, vorbildlich, allesamt einen Staubfilter.

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[BREAK=Coolermaster Gladiator 600 - Innenleben (2)]


An die 3,5 Zoll Laufwerke werden ganz einfach die beiliegenden Klammern gesteckt. Diese haben zusätzlich um den Stift einen kleinen Gummiring, um die Platten vom Gehäuse zu entkoppeln. Nachdem dies erledigt ist, kann man die Festplatten bequem in den um 90° Grad gedrehten Käfig schieben.

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Zu guter Letzt noch ein Blick auf den siebenflügeligen Lüfter unter dem Gehäusedeckel, der im laufenden Betrieb die erwärmte Luft aus dem Gehäuseinneren befördern soll. Er misst 120 mm und dreht bei 19db(A) mit 1200 U/min. Beleuchtet ist er wie sein kleiner Bruder in der Front allerdings nicht. Der Lüfter kann wahlweise über einen 3-Pin-Anschluss am Mainboard oder einer Lüftersteuerung, oder mit dem 4-Pin-Anschluss am Netzteil betrieben werden.
Rund um den Lüfter erkennte man allerdings deutlich, dass beim Lackieren des Gehäuses nicht viel Wert auf sauberes Abkleben gelegt wurde, hier haftet noch feiner schwarzer Lacknebel an.

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[BREAK=Cooler Master Gladiator 600- Einbau]


Der Einbau beim Gladiator 600 geht für geübte Anwender recht unproblematisch über die Bühne. Benutzer, welche so einen Einbau nicht regelmäßig machen, würden sich über einen Mainboardschlitten sicherlich freuen. Einschrauben der Mainboardabstandhalter, Mainboard aufsetzen und festschrauben. Die Front wird entfernt und überflüssige Stahlblenden herausgebrochen 5,25 Zoll Laufwerke von vorn einschieben und verkabeln. Dann beginnt man am besten schon damit, die Anschlüsse vom I/O Panel am Mainboard zu befestigen, macht man dies nämlich erst am Ende wird es ziemlich eng werden. Kurz noch die Schienen für die 3,5 Zoll Laufwerke befestigen und dann können auch schon die Festplatten in den Käfig geschoben und verkabelt werden.

Die Grafikkarte kann einfach über das Klemmsystem oder schrauben fixiert werden. Allerdings sollten hier Schrauben verwendet werden, schon allein aus Gründen der Sicherheit. Zu guter Letzt bleibt noch das Netzteil übrig. Wer dieses mit dem Lüfter nach unten einbauen will, sollte vorher auf jeden Fall das beiliegende Meshgitter am Boden befestigen. Stellt sich nur die Frage wie? Um das Meshgitter so zu befestigen, dass es nicht verrutscht müsste, es unter die Stahlklemmen geschoben werden und dann müssten diese umgebogen werden. Stellt sich die Frage, soll man dazu einen Hammer nehmen? Von Hand kann man die Klemmen auf jeden Fall nicht umbiegen.

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Nach dem Einbau des Netzteil kommt die eigentliche zeitaufwendige Arbeit. Wer nämlich kein Netzteil mit Kabelmanagement hat muss nun erstmal zusehen, wie er sämtliche überflüssigen Kabel verstaut, da hinter dem Mainboardträger zu wenig Platz dafür ist. Wie immer empfiehlt sich hier, diese in freien 5,25 Zoll oder 3,5 Zoll Schächten zu verstauen. Trotz der Tatsache, das einem nur dieser Weg bleibt, sieht es immerhin noch halbwegs aufgeräumt auf.

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Benutzer großvolumiger Kühler könnten unter Umständen Probleme mit dem im Deckel befindlichen Lüfter bekommen, hier ist nicht wirklich viel Platz nach oben frei.

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[BREAK=Cooler Master HAF Mini - Äußerlichkeiten (1)]

Kommen wir zum Cooler Master HAF Mini. Der HAF Mini ist wie der Name schon sagt die kleinere Version des HAF und mit einem Preis von 99,90 Euro gut 30 Euro günstiger als sein großer Bruder. Demzufolge musste natürlich irgendwo gespart werden. Ob dies zu Lasten der Qualität geht? Wir werden sehen.
Die Frontpartie beim HAF Mini wirkt wie beim großen Bruder immer noch recht aggressiv und bullig, aber hier hat man doch Wert darauf gelegt auf Ecken und Kanten zu verzichten und insgesamt wirkt alles ein wenig runder. Eine breite Kunststoffblende umfasst die fünf, zu den Seiten hin abgeflachten, 5,25 Zoll Blenden im Meshdesign. Eine der Blenden kann für ein 3,5 Zoll externes Laufwerk genutzt werden. Darunter befinden sich jeweils fünf Kunststoffquerstreben, deren Innenraum ebenfalls aus Meshgitter besteht, damit der dahinterliegende Lüfter von außen gut die Luft ins Gehäuse saugen kann. Auf der mittleren Querstrebe befindet sich noch das Cooler Master Branding.

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Bündig zum Gehäusedeckel sitzt das I/O Panel mit zwei USB, einem eSATA, einem Kopfhörer und einem Mikrofonanschluß, also allen derzeitig gängigen Anschlüssen, wobei FireWire mittlerweile mehr und mehr verdrängt wird. Im Deckel schließlich sitzen der Power- und Resetbutton, sowie ein Schalter um die Beleuchtung des Lüfter nach belieben an- oder auszuschalten. Im Hinteren Teil des Deckels sitzt ein 200 mm Lüfter, der optional gegen zwei 120 mm Lüfter ausgetauscht werden kann. Der Benutzer hat wie man sieht beim HAF Mini diverse Möglichkeiten nach eigenen Wünschen die Gehäusebelüftung zu gestalten.

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Das linke Seitenteil hat im vorderen Bereich den schon bekannten HAF Schriftzug um die Verwandtschaft zum HAF 932 zu verdeutlichen und dahinter eine große trapezartige Ausbuchtung mit vorgestanzten Löchern zum Befestigen eines 200 mm oder wahlweise zwei 120 mm Lüftern.

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Auch auf der rechten Seite finden wir die große Ausbuchtung. Hier hat diese unter anderem den Sinn, dort später hinter dem Mainboardträger die Kabel geschickt zu verstecken.

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[BREAK=Cooler Master HAF Mini - Äußerlichkeiten (2)]

Das Netzteil wird auf dem Gehäuseboden angebracht, darüber befindet sich vertikal eine zusätzliche Slotblende. Diese kann zum Beispiel zur Integration von Kaltlichtkathoden oder Lüftersteuerungen genutzt werden ohne das man einen Steckkartenplatz opfern muss. Darüber sitzt ein 120 mm Lüfter und als Abschluss, die ebenfalls immer häufiger anzutreffenden Schlauchdurchführungen für externe Wasserkühlungen.

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Von unten betrachtet, steht der HAF Mini steht auf vier kleinen Füßen im Hifi-Design. Weiterhin hat man für die Gehäusebelüftung die Möglichkeit, wahlweise einen 140 mm oder einen 120 mm Lüfter zu installieren. Staubfilter hat man hierfür leider nicht vorgesehen, aber gerade von unten kann man sich den meisten Staub ins Gehäuse saugen. Wer beispielsweise einen Parket oder Laminatfußboden hat, kennt die kleinen Wollmäuse die sich in Ecken gern sammeln. Von daher empfehlen wir hier bei Verwendung eines Lüfters dringenst sich selber einen Staubfilter mit "Haushaltsmitteln" zu basteln oder ganz einfach auf einen Lüfter in diesem Bereich zu verzichten.

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[BREAK=Cooler Master HAF Mini - Innenleben (1)]


Die Seitenteile lassen sich dank der Rändelschrauben fix lösen. Der Innenraum ist wie bei den meisten Gehäusen in Silber gehalten. Auffällig ist die große Schablone auf dem Mainboardträger welche den Einbau erleichtern soll, sowie die große Aussparung auf Höhe des Prozessorsockels.

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Das Netzteil liegt auf zwei Moosgummistreifen, um es zu entkoppeln. Gern hätten wir hier zusätzlich einen Staubfilter gesehen. Die darüber befindlichen wieder verwendbaren Slotblenden werden um einen perfekten Halt zu gewährleisten verschraubt.


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Die 3,5 Zoll Laufwerke finden in extra Schubladen Platz, welche sie auch gleich noch entkoppeln. Eingebaut werden sie im 90° Grad Winkel. Für die Kühlung der Platten sitzt direkt davor der beleuchtete 200 mm Lüfter.

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[BREAK=Cooler Master HAF Mini - Innenleben (2)]

Bis zu fünf 5,25 Zoll Laufwerke können einfach von vorn ins Gehäuse geschoben und über Knopfdruck fixiert werden.. Einfacher gehts kaum noch und sicher sitzt das ganze ebenfalls.

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Der riesige 200 mm Lüfter unter dem Deckel kann wahlweise direkt am Mainboard oder eine Lüftersteuerung über einen 3 Pin Stecker oder über einen 4 Pin Stecker am Netzteil angeschlossen werden.

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[BREAK=Cooler Master HAF Mini - Einbau]

Der Einbau beim HAF Mini geht sehr schnell von der Hand. Dank der Schablone entfällt lästiges anhalten des Mainboards um zu sehen wo die Schrauben nun sitzen müssen. Die Kabel lassen sich schön durch die Kabeldurchführung hinter dem Mainboardträger verstecken, sodass man ohne große Mühe schon einen recht ansehnlich aufgeräumten Innenraum hat. Bei einem Netzteil mit Kabelmanagement lässt sich hier noch einiges an Kabeln einsparen aber auch bei unserem Tagan gab es keine großen Problem. Beim HAF Mini kam uns zum ersten Mal der Gedanke, wozu braucht man überhaupt einen Mainboardschlitten. Hier ist trotz des Namens Mini soviel Platz zum Arbeiten im Gehäuse, das ein Mainboardschlitten vollkommen überflüssig ist.


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Der Mainboardträger besitzt auf Höhe des Prozessorsockels einen große Aussparung, damit Benutzer von verschraubbaren Kühlern bei einem Wechsel nicht erst das ganze Mainboard ausbauen müssen. Je nach Layout des Mainboards kann es natürlich sein, dass dies trotz der Aussparung nicht ohne weitere möglich ist wenn der Sockel zu weit links sitzt.

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[BREAK=CM Storm Scout- Äußerlichkeiten (1)]

Langsam aber sicher nähern wir uns dem Ende, aber nicht ohne uns vorher noch das CM Storm Scout genauer anzuschauen. Das CM Storm Scout verfügt wie alle anderen Testprobanden über eine Meshfront für maximalen Airflow von Vorne. Fünf Einbauschächte für 5,25 Zoll Laufwerke stehen einem zur Verfügung, im unteren Teil sitzt ein 140 mm Lüfter. Auf der umlaufenden Blende am Boden fast übersieht man es, den Gehäusenamen Scout.

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In der nach oben abgeschrägten Front sitzen gleich vier USB Anschlüsse, neben den obligatorischen Kopfhörer und Mikrofonaschluss. Weiterhin ein eSATA Anschluss, selbstverständlich der Powerbutton, nebst Resetbutton, den diesmal alle drei Gehäuse besitzen obwohl auch mehr und mehr zu beobachten ist, das der fehlt. Weiterhin finden wir noch einen Taster um die Beleuchtung der Lüfter auszuschalten. Alles Taster besitzen einen angenehmen Druckpunkt, der Resettaster wird Benutzer mit recht großen Fingern aber Probleme bereiten. Zumindest kann man ihn nicht aus Versehen betätigen.

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Der CM Storm Scout besitzt weiterhin zwei Tragegriffe, die einen recht massiven Eindruck hinterlassen. Im hinteren Teil des Deckels sitzt letztendlich noch ein 140 mm Lüfter.

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[BREAK=CM Storm Scout- Äußerlichkeiten (2)]

Im linken nach außen gewölbten Seitenteil sitzt eine Acrylscheibe mit zahlreichen Luftschlitzen, die einen Blick in den Innenraum gewährt. Zusätzlich lassen sich hier noch zwei 120 mm Lüfter anbringen. Das rechte Seitenteil ist bis auf die Scheibe und natürlich ohne die Option Lüfter einbauen zu können identisch.

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Auf der Rückseite finden wir den dritten vorinstallierten Lüfter, ein 120 mm Modell, bei dem sich wie in der Front eine rote Beleuchtung zuschalten lässt.

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Das Netzteil sitzt hier ebenfalls am Boden. Weiterhin bleiben noch die sieben wieder verwendbaren Slotblenden.

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Die unterste der Slotblenden weist zudem eine Besonderheit auf. Hier hat man Durchbrüche gelassen, durch die man seine Kabel für Maus, Tastatur oder Headset wickeln kann, damit diese nicht gestohlen werden können. Zumindest in der Theorie. Da der CM Storm Scout keine abschließbaren Seitenteile bietet ist dies eher ein Gimmick als eine wirkliche Diebstahlsicherung. Die Erweiterungskarten können, wie man schon von außen sieht, schraubenlos installiert werden. Das System mit den Klickverschlüssen ist natürlich immer mit Vorsicht zu genießen. Auf der sicheren Seite ist man auf jeden Fall, wenn man die Karten verschraubt.

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Bleiben noch die Standfüße bevor wir uns dem Innenleben widmen. Die Füße sind identisch zum Gladiator 600 und bestehen aus Hartplastik.

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[BREAK=CM Storm Scout- Innenleben (1)]

Nach dem Lösen der schwarzen Rändelschrauben kann man die Seitenteile nach hinten abziehen und blickt dann erfreulicherweise mal nicht in einen silbernen Innenraum. Beim CM Storm Scout ist dieser komplett schwarz lackiert. Sicherlich Geschmackssache, aber wir fanden es äußerst schick. Endlich mal kein Einheitsbrei. Ins Auge fällt einem sofort wieder die Schablone um auf Anhieb, je nach verwendetem Mainboard, die Abstandshalter an den richtigen Stellen einschrauben zu können. Genauso wie der HAF Mini hat auch der CM Storm Scout die Öffnung auf Höhe des Prozessorsockels, welche einen Einbau von verschraubbaren Kühlern erleichtert.

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Unter dem Netzteil sitzt diesmal im Gegensatz zum HAF Mini gleich ein feinmaschiges Meshgitter, um den gröbsten Staub fernzuhalten, den das Netzteil von unten ansaugen könnte. Um das Meshgitter zu lösen, muss man leider das Gehäuse auf den Kopf stellen. Der Platz zwischen Gehäuseende und dem Festplattenkäfig beträgt 29 cm, ein Enermax Galaxy findet fühlt sich hier von den Abmessungen her auch noch wohl.

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Die Befestigung der 3,5 Zoll Laufwerke erfolgt identisch zum Gladiator 600. Auch hier werden jeweils rechts und links an die Laufwerke zwei Schienen geklemmt und dann können die Platten in den um 90° gedrehten Laufwerkskäfig geschoben werden. Die Kühlung erfolgt über den davor sitzenden Lüfter.

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[BREAK=CM Storm Scout - Einbau]

Beim CM Storm Scout hätten wir uns im Gegensatz zum HAF Mini schon gern einen Mainboardschlitten gewünscht. Hier geht es doch schon ein wenig beengter beim Einbau zu. Das Einschrauben der Mainboardabstandshalter ist hier dann auch schon ein klein wenig mit Fummelarbeit verbunden. Oberhalb der 5,25 Zoll Laufwerke ist es wegen des dicken Kabelstrangs der vom I/O Panel hier entlang läuft ebenfalls recht eng.

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Hat man erst einmal Board, Netzteil, sowie die Datenträger eingebaut, sieht man deutlich, dass bei einem Netzteil ohne Kabelmanagement sehr viele Kabel im Wege sind. Aufgrund der Tatsache, das die Aussparung auf der rechten Gehäuseseite nicht so groß ist wie beim HAF Mini ist man gezwungen einen Teil der überflüssigen Kabel in freien Laufwerksschächten unterzubringen, wo sie den Luftstrom natürlich hemmen. Empfehlenswert ist hier also wie beim Gladiator 600 auf jeden Fall ein Netzteil mit Kabelmanagement. Die Abmessungen von der Slotblende bis zu den 5,25 Zoll Schächten beträgt 27,5 cm. In Anbetracht der Tatsache, dass DVD-Brenner oder CD-ROM Laufwerke je nach Länge um bis zu 1 cm überstehen verbleiben einem hier also gerade mal 26,5 cm. Hier sollte man sich vorher informieren, wie lang die Wunschgrafikkarte ist.

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Hier noch ein Bild der Rückseite, welche sich, obwohl wir versucht haben hier so wenig Kabel wie möglich langlaufen zu lassen doch nur noch mit Druck schließen liess.

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[BREAK=Cooler Master Roundup - Temperaturmessungen]
Trotz ein paar Problemen, sämtliche Kabel zu verstauen konnten wir erfreulicherweise wieder unser Tagan Superrock TG680-U33II 680W Netzteil verwenden. Nachdem schließlich alles verkabelt und angeschlossen war, ging es mit den Messungen los. Für die Temperatur- und Lautstärkemessungen verwenden wir lediglich die vom Werk aus eingebauten Lüfter.
Hier erst mal das von uns verwendetet Testsystem:

Nach Einschalten des Systems warteten wir eine halbe Stunde, damit sich der Rechner im Idle-Modus akklimatisieren konnte. Danach nahmen wir die ersten Temperaturmessungen vor, welche mit HWMonitor sowie GPU-Z ausgelesen wurden. Diese sahen wie folgt aus:

Idle-Temperaturen:

GehäuseCPUMotherboardGPUPCBHDD1HDD2db(A)Außentemp
Gigabyte iSOLO 3134 38°28°37,6°36,6°32°27°39,5 15,3°
Lian Li PC-V35146°33°42,5°40,1°34°29°41,514,1°
Zalman GS1000 5V39°27°35,6°33,8°26°16°36,513,2°
Zalman GS1000 12V 32°21°31,3°30,8°21°13°47,512,3°
Cooler Master Gladiator 600 40°27°35,8°35°23°19°4016,3°
Cooler Master HAF Mini 37°25°34,9°33°26°16°4419,9°
CM Storm Scout 42°28°36,8°35,8°27°16°39,515,1

Dann starteten wir Prime95 und ließen es eine Stunde laufen, um den Rechner auf Temperatur zu bringen. Das Resultat sieht man in der nächsten Tabelle.

Temperaturen unter Last:

GehäuseCPUMotherboardGPUPCBHDD1HDD2db(A)Außentemp
Gigabyte iSOLO 3134 53°29°39°37°33°27°39,515,3°
Lian Li PC-V351 64°43°50,5°46,8°40°37°46,516,6°
Zalman GS1000 5V 62°31°40°36,3°33°31°3715,1°
Zalman GS1000 12V 52°25°34,5°32,9°30°25°48,513,2°
Cooler Master Gladiator 600 64°32°39,6°37,4°29°25°4217°
Cooler Master HAF Mini 54°27°36,3°33,9°28°25°45,517,2°
CM Storm Scout 61°30°39,5°36,8°32°27°41,516°

[BREAK=Fazit]

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Kommen wir zum Fazit unseres Roundups und beginnen mit dem kleinsten und zugleich günstigsten der drei Testprobanden, dem Cooler Master Gladiator 600. Hier erhält man für rund 65 Euro ein relativ schlichtes Gehäuse. Ins Auge sticht einem lediglich die schicke in Chromeffekt lackierte Blende für das Bedienpanel, sowie die zuschaltbare blaue Beleuchtung des Frontlüfters. An der Verarbeitung gibt es Innen wie Außen nichts auszusetzen. Also ein Gehäuse, das sich auch der Familienvater beruhigt in sein Arbeitszimmer stellen kann ohne das ihn seine Söhne auslachen und fragen ob er eine Midlife Krise hat. Bei dem Preis muss man sicherlich mit Abstrichen leben.


Die Lautstärke der Lüfter liegt im Rahmen eines stressfreien Arbeitens. Hier sei erwähnt, wir messen lediglich aus 30 cm Entfernung. Standard wäre 1 Meter, da aber unser Messgerät nur im Bereich von 30 - 70 db(A) misst wären hier unter Umständen keine Anzeigen mehr möglich. Leider hat Cooler Master beim Gladiator 600 am falschen Ende gespart. Eine CPU-Temperatur unter Last von 64° Celsius kann man nicht so ohne weiteres hinnehmen. Wie einfach sich dies umgehen lässt haben wir in zwei Minuten feststellen können. Entgegen unserer sonstigen Testgewohnheiten, nur mit den beiliegenden Lüftern die Temperaturen zu messen, haben wir ganz simpel einfach mal einen 80 mm Lüfter von hinten, also nicht einmal eingebaut, an das Lüftergitter gehalten. Dies hat dazu geführt, dass bereits nach zwei Minuten die Temperatur um 5° Grad Celsius auf humane 59° Grad Celsius gesunken ist. Bleibt die Frage, hemmen die Kabel, welche im ganzen Innenraum verteilt sind den Luftstrom so sehr oder pumpt der Frontlüfter schlichweg mehr Luft ins Gehäuse, als der Lüfter im Deckel wieder herrausbefördern kann. Sinnvoller wäre es auf jeden Fall gewesen, wenn Cooler Master statt des beleuchteten Frontlüfters einen weiten Lüfter auf der Rückseite mitgeliefert hätte.

Mit dem CM Storm Scout hat Cooler Master das zweite Gehäuse des noch recht jungen CM Storm Brandings auf den Markt geworfen. Gleich drei große Lüfter mit zuschaltbarer roter Beleuchtung, eine Acrylscheibe im Seitenteil die einen Blick in den komplett in Schwarz lackierten Innenraum gewährt, zwei sauber integierte Tragegriffe, sowie als Gimick noch die sogenannte StormGuard Sicherung für die Peripheriegeräte. Hier wird man auf jeder Lan Party auffallen. Der Einbau ist dank der beiliegen Schablone schnell erledigt und dank der ausgestellten Seitenteile hat man in einem gewissen Rahmen immer noch die Möglichkeit das ein oder andere Kabel hinter dem Mainboardträger zu verstauen. Mit 41,5 db(A) war das CM Storm Scout das ruhigste Gehäuse in unserem Roundup, von den Temperaturen hätten wir aber ein paar Grad weniger erwartet. Angesichts der Ausstattung ist der Preis von rund 90 Euro durchaus gerechtfertigt.

Bleibt noch der kleine Bruder des Cooler Master HAF, das HAF Mini. Es ist angesichts der zuschaltbaren beleuchteten Lüfter und alleine schon an den vielfältigen Variationsmöglichkeiten beim Einbau der Lüfter in allen möglichen Kombinationen voll auf die Gaming Szene ausgerichtet, wenngleich es aufgrund der Abmessungen und ohne Tragegriffe nicht ganz so leicht zu transportieren ist wie das CM Storm Scout. Das HAF Mini war in den Temperaturmessungen das kühlste der drei Cooler Master Gehäuse im Test, natürlich zu Lasten der Lautstärke. Hier zeigen die zwei 200 mm und der 120 mm Lüfter welche Power in ihnen steckt. Ein Mainboardschlitten fehlt wie bei den anderen beiden Gehäusen, aber aufgrund des immensen Platzes im Innenraum ist dieser auch gar nicht nötig. Allein die Zeit, die man braucht, um die Schrauben mit denen Mainboardschlitten befestigt sind zu lösen, in der Zeit hat man sein Board im HAF Mini schon eingebaut, nicht zuletzt auch wegen der sinnvollen Schablone, die einem schon die Einbaupunkte der Abstandshalter vorgibt. Dank der weit ausgestellten Seitenteile und den Kabeldurchführungen auf dem Mainboardträger hat man binnen Minuten seine Kabel geschickt versteckt. Kurzum, das HAF Mini braucht sich hinter seinem großen Bruder keinesfalls verstecken und ist somit auch der Testsieger dieses hausinternen Vergleichs, obwohl es mit knapp 100 Euro auch das teuerste Gehäuse ist.

An dieser Stelle möchten wir uns noch bei AsRock für die Dauerleihgabe des A780FullHD, sowie bei Caseking für die Testmuster bedanken.