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be quiet! ist im Endkundenmarkt immer sehr präsent und hat sich ein Image als Anbieter von leiser Hardware erarbeitet. Heute begutachten wir gleich mehrere Netzteile dieser Herkunft und stellen auch kurz eine neue Lüfterserie vor, mit der be quiet! ein Rundumpaket an Leisetretern bieten möchte. Wir bedanken uns für die Bereitstellung der Produkte und wünschen unseren Lesern wie immer viel Spaß!

[break=Pure Power L6 300/350W]
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be quiet! hat vor allem edle Netzteile im Produktportfolio, mal mehr, mal weniger erfolgreich durch schlechte Umsetzung, ist mittlerweile aber auch in das Budget-Segment vorgedrungen und präsentierte mit den Pure Power Einsteigernetzteile für Officesysteme. Zu den Produkteigenschaften zählen das 80Plus Zertifikat, ein angeblich geringer Stromverbrauch bei geringer Last als auch eine Effizienzspitze von 84%. Interessant ist vor allem auch, dass sie für den Preisbereich von etwa 30-35€ bereits eine aktive Leistungsfaktorkorrektur bieten. Es wird eine Garantie von 2 Jahren gewährt.

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Die Netzteile selbst sind schwarz lackiert, wobei die Leitungen unummantelt sind und keine Kabelmuffe angebracht wurde, was zur Stabilisation des Leitungsstranges als auch zum Schutz vor scharfen Kanten sinnvoll gewesen wäre. Für den Preis muss man aber wohl an einer weniger elementaren Stelle sparen.

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Im Lieferumfang enthalten sind ein Kaltgerätestecker, Befestigungsschrauben, Kabelbinder und ein kleines Benutzerhandbuch, was sich durchaus sehen lassen kann.

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Was natürlich nicht fehlen darf, ist der Blick in das Innere. Auf den ersten Blick erscheint das Pure Power (hier 350W) wie die Miniaturvariante der Straight Power und tatsächlich kommt die Elektronik auch hier von FSP zum Einsatz. Drei Spulen, zwei X-Kondensatoren und drei Y-Kondensatoren sind recht minimalistisch, der Primärkondensator stammt von OST bzw. Teapo mit 420V Spannungsfestigkeit und 85°C Temperaturspezifikation und 180 Microfarad. Zur Entstörung wurde ein zusätzlicher Ferritkern angebracht. Wie beschrieben, hat das Pure Power tatsächlich einen IC Baustein für die aktive Leistungsfaktorkorrektur, wobei die Spannung sägezahnartig am Sinusverlauf über eine Speicherdrossel entlang geführt wird, um keine Störungen im Netz zu verursachen, ausgelöst durch Phasenverschiebungen und Verzerrungen der Halbleiterstrukturen.

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Sekundärseitig kommt eine Gruppenfilterung zum Einsatz. Eine Speicherdrossel ist für +12V und +5V zuständig, während die andere +3,3V filtert. Hier treffen wir überwiegend Glättungskondensatoren von Teapo an, die sehr oft von FSP und auch anderen Herstellern verwendet werden. Hierbei handelt es sich speziell um die SY mit 105°C bei 3000-6000h Lebensdauer.

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[break=Pure Power L6 Anschlüsse und Leistung]



Bei den Anschlüssen muss man auf einen PCIe Stecker verzichten, denn die Netzteile sind nur für den Betrieb bei einfacheren Systemen vorgesehen und entsprechend filigran dimensioniert. Ansonsten bietet das 300W Modell zwei PATA und drei SATA Anschlüsse sowie einen Floppy Stecker. Die 350W Version ist dahingehend genauso ausgestattet.

Beide Modelle verfügen über eine Leistung von jeweils 23A auf +5V und +3,3V. Die zwei +12V Schienen sind ebenso mit einem Spitzenwert von je 18A angegeben, wobei die 300W Version dort 252W und die 350W Version 300W kombiniert erbringen kann.

[break=Pure Power L6 Messungen]

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Bei den Messwerten können wir einen Leistungsfaktor von bis zu 0,938 vermerken, was angesichts des aktiven PFC kein hoher Wert ist. Weiterhin ist ein Spannungsabfall von fast 4% auf +5V zu verzeichnen, während +3,3V sogar um knapp 6% vom höchsten bis zum niedrigsten Messwert abfällt. Innerhalb der Spezifikation bleiben sie nur recht knapp. Dies wird allerdings durch einen nahezu perfekten Verlauf der +12V Leitung kompensiert und der Wirkungsgrad fällt mit bis zu 85% passabel aus, was für den Kaufpreis der beiden Probanden durchaus beachtlich ist. Die Lautstärke lag zwischen 17dBA und 21 dBA, wobei sich zuerst genannter Wert bis hin zu 50% Belastung erstreckte.

[break=Straight Power E6 550W]
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Nachdem die E5 Serie von Problemen geplagt war (wir erinnern uns an die Lüftersteuerung) und mittlerweile nicht mehr ganz taufrisch ist, hat be quiet! Verbesserungen vorgenommen und eine neue Variante heruasgebracht mit der Bezeichnung E6.

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Dem Paket beigelegt wurde ein Tütchen mit Schrauben, einem 80Plus Aufkleber, diversen Kabelbindern als auch ein separater Kaltgerätestecker. Hier hätte man vielleicht mehr erwarten können, denn mit 80€ gehört das Produkt nicht mehr zum Budgetbereich.

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Beim Netzteil fällt sofort die verchromte Oberfläche auf, bei der sich Fingerabdrücke und Kratzer allerdings leicht verewigen lassen, weshalb wir empfehlen, beim Einbau auf Handschuhe zurück zu greifen. Auf diesem spiegeln sich Objekte in unmittelbarer Umgebung wider.

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Wenn man das Innere betrachtet, kommt man schnell zu dem Ergebnis, dass hier eine Art großer Bruder des Pure Power vorliegt. Nur mit dem Unterschied, dass die Bauteile weitaus üppiger dimensioniert werden, so hat etwa der Primärkondensator von Teapo 390 MikroFarad. Wie man sieht sind ebenso die Leitungen ummantelt und die Filterbausteine sind in großer Zahl vertreten. Direkt hinter dem Eingangsbereich sehen wir zum Beispiel zwei blaue Y-Kondensatoren. Ein ganzes Heer an Spulen folgt darauf. Viele Isolierungen hinterlassen einen guten Eindruck. Optisch sehen sie der Epsilon Serie ähnlich, mit einigen Detailänderungen und der schwarzen Farbgebung. Auch hier setzt man wie bei vielen Netzteilen auf eine Gruppenfilterung.

[break=Straight Power E6 Anschlüsse und Leistung]


Im Gegensatz zu beiden Pure Power Fabrikaten ist das Netzteil mit zwei 6/8-pin PEG Steckern ausgestattet, was für diesen Leistungsgrad von 550W auch angemessen erscheint. Weiterhin dürften ganze acht SATA Stecker mehr als ausreichend sein, zumal zwei Lüfteranschlüsse (die nicht wie bei den E5 zum Abrauchen führen) mit dabei sind.

+3,3V ist mit 32A angegeben, während +5V 20A liefern kann. Dier vier +12V Leitungen liefern zusammen einen Combinedwert von satten 492W.

[break=Straight Power E6 Messungen]

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Die Straight Power Serie startet bei der Lautstärke ähnlich wie das Pure Power, endet mit 23dBA aber etwas höher. Bei der Wertestabilität kann sich die Serie gut behaupten, da die kleinen Schienen lediglich moderat, wenn auch stetig, abfallen. Auch hier zeigte sich auf +12V wieder ein guter Verlauf, ohne dass allzu starke Tendenzen nach unten zu verzeichnen sind. Mit einem Spitzenwert von fast 86% Effizienz, die selbst beim hohen Belastungsgraden kaum einbrechen, bewegt sich die Serie im soliden Mittelfeld. Während dessen steigt der Leistungsfaktor adäquat von 0,866 auf 0,959 an.

[break=Dark Power Pro P7 450W]
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Schon eine Weile am Markt und momentan noch das Spitzenprodukt bei be quiet! ist die P7 Serie, für das ein eigenes und unkonventionelles Design gewählt wurde. Zu den Merkmalen zählen die abnehmbaren Anschlüsse, die geringe Geräuschentwicklung und die klassisch guten Serviceleistungen. Wir haben uns für das 450W Modell entschieden, da moderat große Netzteile in Zeiten von Green IT nun mal sehr gefragt sind und diese Leistung für viele Systeme in Frage kommt.

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Beigelegt wurden ein umfangreiches Benutzerhandbuch, diverse Leitungen mit Lüfteranschlüssen, Kablebinder, Schrauben und ein Kaltgerätekabel. Somit ist das Produtk recht gut ausgestattet, wobei man das für einen Kostenfaktor von über 75€ wohl auch erwarten darf.

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Dem Netzteil wurde, wie dem Straight Power, eine verchromte Oberfläche spendiert auf der sich Fingerabdrücke schnell bemerkbar machen. Bis auf den Hauptstecker sind alle Anschlüsse modular und ummantelt. Das Netzteil ist mit seinen 18cm Bautiefe nicht gerade als klein zu bezeichnen.

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Die Topologie ist etwas ungewöhnlich und so wundert es kaum, dass die Länge so ernorm ist. Das Layout ist darauf ausgelegt, viel Platz zwischen den Bauteilen zu lassen, um die Ventilation aus vertikaler Richtung zu begünstigen. So steht kein größeres Bauteil im Windschatten einer anderen Komponente. Die Frage ist nur, warum man dieses Design ausgerechnet für ein 450W Modell verwenden musste bis hin zu den ganz großen Fabrikaten, denn im kleinen Leistungsbereich sollte ein Netzteil kompakter gebaut sein. Hier wurden einfach kleinere Bauteile gewählt und einige der +12V Schienen sind unbesetzt. Vorteil ist wiederum, dass nur eine Produktionsstraße abkommandiert werden muss und man sich bei der Qualitätsoptimierung auf ein Konstrukt beschränken kann, anstatt mehrere zu managen.

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Im Eingangsbereich befinden sich mehrere Spulen, welche mit Schrumpfschläuchen versehen wurden, wobei die eine hinter der Gleichrichterbrücke nur mit einer Plastikfolie umhüllt ist. An mehreren X- sowie Y-Kondensatoren mangelt es nicht, wobei man den MOV vermissen könnte, sodenn er nicht in der Steckerleiste des Benutzers bereits vorhanden ist.

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Die Kühlkörper sind etwas größer als beim Straight Power, wenn auch nicht absolut riesig, und diverse abgebogene Kühlrippen fächern sich über das PCB hin auf. Sowohl bei den Ausgängen der Transformatoren als auch bei den Anschlüssen im Eingangsbereich wurde an Isolierungen gedacht, zumal die Lötqualität der zusätzlichen Platine für das Kabelmanagement adäquat ausfällt. Dort wurde ein zusätzlicher Glättungskondensator implementiert, der kurz vor dem Output nochmals Einfluss auf das Spannungsniveau nimmt.

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Im Leistungsfaktor-Vorregler fällt schnell auf, dass ein blauer Htiachi Kondensator vertreten ist. Dieses HU Modell mit 105°C Spezifikation ist hochwertiger als Standardmodelle und wird auch von FSP in High-End Geräten (Everest Pro) verwendet. Nichts desto trotz kommt es immer auf das Gesamtwerk an und es ist nur ein einzelnes Siebbauteil, was gut gewählt wurde, auch wenn in letzter Zeit verstärkt darauf geachtet wird.

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Im Sekundärteil werden Kondensatoren verschiedener Herkunft verwendet. An eher unwichtigen Stellen Ost, an den stärkeren und damit elementaren Schienen Teapo und Capxon. Es mangelt nicht an hochkant gewickelten Entstördrosseln und um sich abzusetzen, werden gleich drei Speicherdrosseln eingesetzt. Die größte davon ist natürlich für die starken +12V Schienen zuständig. So haben +12V, +5V und +3,3V jeweils eigene, unabhängige Filterungen, was der Qualität sehr zu Gute kommt. Auch die Steuerung des Lüfters befindet sich im galvanisch getrennten Sekundärteil, wobei der Lüfter zwar gesteckt, aber zusätzlich verklebt worden ist. Es wurde sehr gezielt mit Klebstoff gearbeitet.

[break=Dark Power Pro P7 Anschlüsse und Leistung]


Bei den Anschlüssen stellen wir fest, dass sieben PATA und SATA Stecker integriert wurden, was ziemlich umfangreich ist. Standard sind hingegen die beiden PCIe Anschlüsse für den Leistungsbereich. Vor allem ist es recht praktisch, dass es sowohl eine 4-pin, als auch 8-pin CPU-Versorgung bereitstellt.

Die +12V Schienen mit einer Einzelangabe von 20A liefern insgesamt satte 420W. +3,3V ist mit 24A, +5V mit 30A versehen worden, was für aktuelle Systeme mehr als ausreichend ist.

[break=Dark Power Pro P7 Messungen]

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Als teuerste Produktreihe von be quiet! bietet die P7 Serie entsprechende Vorzüge beim Wirkungsgrad, der bei 50% und 80% Last nahe 87% liegt, was überdurchschnittlich ist und sich bei 10% Lastzustand mit immerhin 73% behaupten kann. Der Leistungsfaktor ist sehr hoch und erreicht 0.99 problemlos, weshalb der Leistungsfaktor-Vorregler gut für dieses Netz optimiert wurde. Weniger als 3% fällt die Spannung bei +12V ab und auch die kleineren Schienen können sich mit 2-3% sehen lassen

Das Netzteil blieb in etwas so leise wie das Pure Power, wobei sich bei hoher Last ein leichtes Brummen der Spulen bemerkbar machte, dass jedoch nur aus nächster Nähe zu vernehmen ist. Mit 21dBA schließt es gut ab, wobei es schneller auf 19dBA anstieg als das Pure Power.

[break=Vorstellung: SilentWings USC]

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Wer sein System leise halten möchte, benötigt dazu nicht nur ein geräuscharmes Netzteil, sondern auch gute Gehäuselüfter. Zwecks dessen haben wir uns drei 120mm Lüfter der neuen SilentWings USC Serie geordert, die in der PCGH sehr gut abgeschnitten haben. Wir werfen nun zur Auflockerung vor dem Höhepunkt dieser Testreihe einen kurzen Blick auf die Eigenschaften des Produktes und wie unsere gesammelten Erfahrungen aus dem Praxisbetrieb sind.

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Wir haben einen dieser Lüfter gegen den Scythe SlipStream 1900rpm auf einem Scythe Mugen Kühlkörper getauscht und unter Last war die Temperatur der CPU (E6600) laut Everest-Anzeige 3°C höher. Mit dem Scythe Lüfter betrug sie nur 58°C, allerdings ist dieser auch vergleichsweise laut. Der be quiet! Lüfter hingegen war selbst unter hoher Beanspruchung recht erträglich und die Temperaturwerte im Idle (E6600, 8800GTS; 3x SilentWings) sind der folgenden Grafik aus dem Everest-Programm zu entnehmen:

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Bei derart geringer Last waren die Temperaturen des Gehäuses sehr zufrieden stellend und der Abstand zu den zuvor entfernten Antec Produkte ist gering ausgefallen. Aber lautstärketechnisch hat man in jedem Fall einen Unterschied festgestellt. Es handelt sich hierbei um Lüfter mit Gleitlager, die sehr laufruhig arbeiten und nicht wie einige kugelgelagerte Lüfter bei geringen Umdrehungszahlen zum Klackern neigen. Allerdings kann man sie damit auch nur mit Vorsicht in Netzteile einbauen, da man ein eventuelles Dahinsterben nicht unbedingt vernehmen würde.

[break=Fazit]

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Die Pure Power L6 300/350W sind der ideale Begleiter für einfache Arbeitsrechner und private Officesysteme und können mit einer aktiven Leistungsfaktorkorrektur als auch einer annehmbaren Effizienz billige Fabrikate ersetzen. Dabei muss man als nicht auf grundlegende Qualitätsmerkmale verzichten, obwohl gerade die Leitungen +3,3V und +5V recht stark einbreichen. Zudem ist der Leistungsfaktor mit 0.94 (0.938 ) nicht der höchste und die Leitungen sind unummantelt. Letzteres ist für den Betrieb aber nicht weiter von Belang und im Gegensatz zur Technik eine gute Einsparmöglichkeit. Damit konnte man den Preis bei attraktiven 30-35€ belassen und die Lautstärke von 17-19dBA bei mittlerer Last eignet sich gut für Büros und private Silentsysteme. Aufgrund der fehlenden PCIe Anschlüsse sind die Netzteile nicht für Spielerechner geeignet und vom Gebrauch eines Adapters ist bei stärkeren Grafikkarten abzuraten, da das Netzteil kapazitiv nicht für diese Belastungen vorgesehen ist. Bei dedizierten Grafiklösungen mit eigenem Stecker kann man auf die stärkeren Straight Power Modelle (ab 350W) zurückgreifen.

Pure Power Resultat
Stabilität +3,3V und +5V
schwach
Stabilität +12V
gut
Effizienzspitze
85%
Power Factor
0,938


Wer ein solides und zugleich optisch ansprechendes Netzteil sein Eigen nennen möchte, ist mit dem Straight Power E6 550W recht gut beraten. Allerdings ist die schöne Oberfläche zugleich sehr anfällig für Kratzer. 23dBA sind ein geringer Maximalwert bei der Lautstärke und der Leistungsfaktor von 0,96 (0,959) ist noch vertretbar. Die Bautiefe fällt gering aus, die Spannung wenig ab. Zudem ist die Effizienz mit bis zu 86% gutes Mittelmaß, wenn auch nicht hervorragend. Allerdings besteht der Hauptunterschied zwischen der E5 und E6 Baureihe weniger in neuer Technik, sondern mehr in der Verbesserung von Fehlern und Erweiterung einiger Produkteigenschaften.

Straight Power Resultat
Stabilität +3,3V und +5V
moderat
Stabilität +12V
moderat
Effizienzspitze
86%
Power Factor
0,959


Davon kann sich das Dark Power Pro 450W klar abgrenzen. Schon der Lieferumfang ist mit zahlreichen Lüfteranschlüssen und den Kabelbindern etwas umfangreicher, doch vor allem die Kernarchitektur ist zu beachten. Primär wurde ein hochwertiger Hitachi Hu 105°C verbaut und sowohl 3,3V, +5V und +12V haben eigene Filterspulen im Sekundärschaltkreis implementiert. Neben den Kühlkörpern fallt allerdings auch die Bautiefe (18cm) etwas größer aus, denn das Basisdesign wird für alle Leistungsbereiche der P7 verwendet, obgleich dort +12V Leitungen kastriert bzw. hinzugefügt werden, um das Leistungsspektrum zu erhöhen. Für 450W hätte man eventuell ein kompakteres Layout wählen können, wobei es auf der anderen Seite technisch so mehr zu bieten hat. Und im Zweifel ist zuletzt genanntes wichtiger. Ebenfalls vermochte es sich mit einem 60cm langen Hauptanschluss und gleichlangen PCIe Steckern zu differenzieren und bietet an dieser Stelle wesentlich mehr als viele Konkurrenten. Auf Seiten der Ausstattung kann es darüber hinaus mit diversen Peripherieanschlüssen glänzen und ist damit das (noch) aktuell beste Netzteil von be quiet!.

Dark Power Pro Resultat
Stabilität +3,3V und +5V
gut
Stabilität +12V
moderat
Effizienzspitze
87%
Power Factor
0,990


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