Technische Daten:Preis: ca. 21 €
Maße (BxHxT): 11,1 cm / 6,6 cm / 10,5 cm
Gewicht: ca. 287 g
Lüfter: 100 mm
Lüfterdrehzahl: 800-2000 1/min
Lüfteranschluss: 4-Pin PWM
Beleuchtung: nein
Aufbau: Top-Blow Kühler
Sockel: 754, 939, 940, AM2, AM2+, AM3, 775, 1156, 1366
Nebengeräusche: Keine
Art der Lüfterbefestigung: Antivibrations-Noppen
Einbau:AMD: Klammer, Mainboard-Ausbau nicht nötig
Intel: Verschraubung über Backplate, Mainboard-Ausbau nötig
Zusätzliches Zubehör: Wärmeleitpaste, Ersatz Antivibrations-Noppen
Schwierigkeit bei AMD-Systemen: sehr einfach

Das extrem geringe Gewicht von unter 300 g fällt sofort auf, wenn man den Kühler in die Hand nimmt. Daher waren die Erwartungen bezüglich der Kühlleistungen sehr gering. Auch die geringe Kühlfläche machte nicht den Eindruck, dass wir viel erwarten können. Unsere Erwartungen sollten im Test doch deutlich übertroffen werden. Interessant ist der Verlauf der Heatpipes, welche sehr geschwungen nach oben führen. Auch durchzieht nicht jede der drei Heatpipes den gesamten Kühlkörper sondern immer nur eine Hälfte. So behindern sich die Heatpipes nicht gegenseitig bei der Abgabe der Wärme an die Kühllamellen. Die geschwungenen Formen der Kühllamellen an der Oberseite des Kühlers verhindern weitestgehend starke Luftgeräusche, die bei hohem Luftdurchsatz zustande kommen. Der Boden mit der sog. Direct Touch Technik ist sehr sauber und gut verarbeitet.
Wie der Kühlkörper, so auch der Lüfter. Klein und leicht. 100 mm im Durchmesser und nur 15 mm in der Höhe zeigen schon auf, dass eigentlich kein hoher Luftdurchsatz erreicht werden kann außer mit hohen Drehzahlen und einer entsprechenden Lautstärke. Doch wie der Kühlkörper überrascht auch der Lüfter. Bei voller Drehzahl ist die Lautstärkenentwicklung noch in einem sehr guten Rahmen und bestenfalls als gut wahrnehmbar zu betiteln, jedoch nicht als laut. Auf die minimale Drehzahl gedrosselt, geht der Lüfter sehr leise zu Werke. Sicher, noch leiser wäre wünschenswert, aber mit minimal 44,2 db(A) und keinerlei Laufgeräuschen außer dem Luftrauschen, kann man sich wahrlich nicht beklagen. Grade wenn man bedenkt das bei dieser niedrigen Drehzahl auch eine 89 W TDP CPU leicht gekühlt werden kann.
Fazit
EKL Alpenföhn hat mit dem Panorama einen Kühler auf dem Markt, der sich, trotz seiner geringen Größe, vor keinem anderen Kühler in seiner Preisklasse und Bauart verstecken muss. Selbst den Scythe Big Shuriken, von dem wir uns einen klaren Sieg versprochen hatten, schlägt der kleine EKL insgesamt dann doch, wenn auch nur knapp. In Anbetracht des günstigeren Preises eine klare Empfehlung. Einzig die schlechte Möglichkeit einen anderen Lüfter zu verbauen können wir hier als Kritikpunkt anführen. Aufgrund fehlender Klammern und der Größe der Kühlfläche dürfte es schwer sein einen Ersatzlüfter zu finden.
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