AMD Phenom II X6 Thuban - Titelbild


Wie der Titel bereits suggeriert, lassen wir heute den dritten Artikel über AMDs Thuban auf die Community von Planet 3DNow! los. Betrachtet man den Zeitraum, der seit dem Release des zweiten Artikels vergangen ist, so muss man feststellen, dass Teil drei reichlich spät erscheint. Aber das hat auch seine Gründe....

Während wir uns im ersten Artikel aus Zeitgründen ausschließlich mit der Performance von AMDs Sechs-Kernern beschäftigt haben, haben wir im zweiten Teil angeschaut, wie die Transferraten von SATA und Co. bei aktiviertem C1E reagieren (ein leidiges Thema bei Deneb-Prozessoren bis zum C2-Stepping) und auch das OC-Potenzial unseres Samples haben wir ausgelotet.

Alles in allem schlug sich AMDs Thuban im Vergleich zum Deneb sehr gut. Dort, wo es auf parallele Rechenleistung ankam, wurde Deneb förmlich deklassiert. Und dort, wo es nicht darauf ankam, waren beide CPUs bei gleichem Takt auch gleich schnell - mit Ausnahme von Spielen. Hier hinkte Thuban in unserem Test deutlich hinterher. Und auch das Turbo-Feature brachte nicht den Effekt, den man sich wünschen würde - im Gegenteil. Viele Anwendungen wurden mit aktiviertem Turbo CORE minimal langsamer.

Die Forderung unserer Community: Statt auf Windows Vista zu setzen, sollte Windows 7 den Vorzug erhalten, da Microsoft bei diesem Betriebssystem den Scheduler überarbeitet hat und es so für Thuban besser geeignet wäre. Und so begann unser Test de facto von vorn - diesmal mit Windows 7 als Unterbau. Doch während der Tests stolperten wir über einen Sachverhalt, der einige Fragen offen ließ, die geklärt werden wollten.

Viel Vergnügen beim Lesen!
[break=800 MHz]
Wie bereits in der Einleitung erwähnt, hinkte AMDs Thuban in Spielen teilweise recht deutlich hinter einem Deneb mit gleichem Takt hinterher. Als Erklärung hierfür erschien die rechnerische Verknappung des L3-Caches gegenüber einem Deneb logisch. Denn statt vier Kernen beim Deneb greifen beim Thuban derer sechs Kerne auf den noch immer 6 Megabyte großen L3-Cache zu. Zwar ist dieser Cache von allen Kernen zu erreichen, bei gleichzeitiger Aktivität steht allerdings nur noch ein statt 1,5 Megabyte pro Kern zur Verfügung. Doch diese Erklärung stellte sich während der weiteren Tests als völlig falsch heraus. Um diese Aussage zu erklären, müssen wir etwas weiter ausholen.

Während der allerersten Tests mit der neuen Prozessorgeneration fiel uns ein Sachverhalt auf: Obwohl im BIOS sämtliche Energiesparmaßnahmen (C1E, Cool'n'Quiet) deaktiviert waren, taktete die CPU im Idle-Zustand lt. CPU-Z immer auf genau 800 MHz herunter - das entspricht dem höchsten P-State des Prozessors, bei dem die meiste Energie gespart wird. Wir vermuteten hier ein BIOS-Problem und nahmen daraufhin mit ASUS, dem Hersteller unseres eingesetzten Crosshair IV Formula Motherboards mit 890FX-Chipsatz, Kontakt auf. Wir bekamen die Auskunft, dass ASUS dieses "Problem" kenne und es sich um einen Auslesefehler handele. Man verwies uns auf AMD Overdrive, was uns tatsächlich ganz andere Werte lieferte - nämlich die, die wir auch im BIOS eingestellt hatten. Damit gaben wir uns zufrieden, denn gegen ein tatsächliches Verringern der Taktrate sprach auch, dass es keine Zwischenschritte zwischen P-State 0 und P-State 3 gab. Entweder lief die CPU auf Nominaltakt oder im P-State 3.

Nach der Veröffentlichung der ersten beiden Artikel, die unter der Annahme eines Auslesefehlers entstanden, gingen wir dann zu Windows 7 über. Die Tests verliefen problemlos und auch die Ergebnisse waren denen von Windows Vista sehr ähnlich. Gravierende Unterschiede gab es keine. Bis wir ein Beta-BIOS von ASUS übersandt bekamen.

Das Beta-BIOS 0903 bekamen wir mit dem Hinweis zugeschickt, dass noch nicht alle Stromsparmechanismen funktionieren, sobald die Spannungseinstellung der CPU auf "Manuell" steht. Als wir die VCore manuell auf 1,30 Volt einstellten, Windows hochfuhren und CPU-Z öffneten, blickten wir erstaunt auf permanente 3.200 MHz. Sofort war uns klar, zwischen der Aussage von ASUS und dem angeblichen Auslesefehler von CPU-Z muss ein Zusammenhang bestehen. Ein schneller Test mit Crysis bestätigte unsere Befürchtungen - wir konnten plötzlich rund vier Frames pro Sekunde mehr verzeichnen. Für uns war dieses Ergebnis das Zeichen, zu eruieren, ob die Ergebnisse der ersten beiden Artikel nun alle falsch sind, oder ob es noch eine andere Erklärung gab. Auf jeden Fall stand das Test-Prozedere erstmal still.

Fragezeichen


Selbstverständlich nahmen wir abermals Kontakt mit ASUS auf. Hier war man von unserer Erkenntnis überrascht und konnte zunächst keine Hilfestellung leisten. Lediglich die Aussage in Bezug auf die nicht funktionierenden Stromsparmaßnahmen wurde konkretisiert. Man habe an C1E gearbeitet und Verbesserungen erzielt, jedoch sei die Implementierung noch nicht abgeschlossen gewesen. An dieser Stelle muss man wissen, dass ASUS in Bezug auf C1E gern einen eigenen Weg einschlägt. Dieser äußert sich darin, dass bei ASUS-Mainboards die Einsparung bei der Leistungsaufnahme bei Aktivierung von C1E geringer ausfällt als bei anderen Herstellern. Als Resultat ergibt sich ohne C1E bei ASUS-Mainboards oft eine bessere Leistungsaufnahme gegenüber der Konkurrenz, während mit aktiviertem C1E meist die Konkurrenz vorn liegt.

Um herauszufinden, mit welcher Art Problem wir es nun zu tun hatten, blieb nur noch eine Möglichkeit: Ein Mainboardwechsel. AMD hatte uns zum Thuban-Launch mit einem MSI 890FXA-GD70 versorgt, was wir aufgrund anders gelagerter Vorbereitungen nicht nutzten. Schließlich hatten wir ein bereits fertig konfiguriertes System, auf dem schon einige Vergleichstests durchgeführt wurden. Dieses MSI-Board kam nun doch noch zum Einsatz. Es wurde verbaut und es erfolgte der obligatorische Blick auf CPU-Z: Auch hier blickten wir auf 800 MHz!

Unzählige Tests später konnten wir Entwarnung geben. Die Ergebnisse unserer ersten beiden Artikel sind nicht falsch. Doch wie kommen wir zu dieser Annahme?

Als Chipsatz-Hersteller liefert AMD einige Grundkomponenten für das BIOS, welche die diversen Mainboard-Hersteller ergänzen. Unsere Beobachtungen zeigen, dass AMD scheinbar in diesen Grundkomponenten etwas nicht ganz korrekt implementiert hat, was zur Verringerung der Taktrate führt. Wobei wir nicht eindeutig sagen können, ob die Taktrate tatsächlich verringert wird. Fakt ist, dass sich die Performance änderte, sobald ein neueres BIOS geflasht wurde. Denn auch beim MSI 890FXA-GD70 war das Phänomen der verringerten Taktrate nach einem Update des BIOS auf den aktuellsten Stand verschwunden.

Interessanterweise veränderte sich die Performance nur in Spielen - also dem Einsatzgebiet, die im Auslieferungszustand der Hauptplatinen schlechtere Ergebnisse lieferten als in Verbindung mit einem identisch getakteten Deneb. Alle anderen Anwendungen brachten keine gravierenden Veränderungen hervor.

Gegenüber unseren ersten beiden Artikeln gibt es mit aktuellen BIOS-Versionen also deutlich bessere Performance in Spielen, Anwendungen hingegen verbleiben auf einem nahezu identischen Performancelevel. Aus diesem Grund können wir mit ruhigem Gewissen behaupten, dass unsere vorangegangenen Ergebnisse nicht fehlerhaft sind, sondern lediglich einen Stand widerspiegeln, der durch den Entwicklungszyklus der BIOS-Versionen beeinflusst wurde.

Obwohl wir im Testverlauf auch einen Benchmarkvergleich mit der MSI-Hauptplatine durchgeführt haben, werden die Ergebnisse nicht für diesen Artikel herangezogen. Aus Gründen der Übersichtlichkeit nutzen wir im heutigen Artikel ausschließlich Ergebnisse, die unter Verwendung des ASUS Crosshair IV Formula entstanden sind. Ein Performancevergleich zwischen der ASUS-Hauptplatine und dem MSI 890FXA-GD70 wird in einem weiteren Artikel folgen.
[break=Das Testsystem im Überblick]
Hardware
  • Prozessoren:
    • AMD Phenom II X4 Deneb 965 BE C3
    • AMD Phenom II X6 Thuban 1090T
    • AMD Phenom II X6 Thuban 1055T
  • Kühler: Noctua NH-D14
  • Mainboard: ASUS Crosshair IV Formula (BIOS 0505 + 0903 Beta)
  • Arbeitsspeicher: 4x 2 GByte OCZ DDR3-1333 (9-9-9-24 2T bei 1,5 Volt)
  • Grafikkarte: Powercolor ATI Radeon HD 5870 PCS+
  • Netzteil: Enermax Modu82+ 625 Watt
  • Festplatten:
    • Intel X25-M (Betriebssystem)
    • Hitachi HDS722020ALA330 (SATA, 2 TByte, 7200 u/min)
  • Gehäuse: Antec P180 Midi-Tower
  • Energiemessgerät: Voltcraft Energy Monitor 3000


Auf der Software-Seite sieht das Testsystem so aus:

verwendete Software / TreiberVersion / Bemerkungen
Windows Vista Ultimate
64 Bit, Service Pack 2
Windows 7 Ultimate
64 Bit
DirectX
10, August-Update 2009
Grafikkartentreiber
Catalyst 10.3
Chipsatz-/Mainboardtreiber
aktuelle Version des Herstellers
Everest
5.50, Build 2100
WinRAR
x64 3.93
XMPEG
5.03, Build 5.0.8.84
XviD
1.2.-127
Avidemux
2.5.2
POV-Ray
3.7, Beta 36 (64 Bit)
Cinebench
R10, 64 Bit
Cinebench
R11, 64 Bit
Crysis
Demo
Crysis Benchmark Tool
1.0.0.5
UT3
Demo
UT3-Bench
0.2.0.44
Doom 3
Demo
FarCry 2
v1.03
FarCry 2 Benchmark Tool
1.0.3.0
3DMark Vantage
Advanced, Build 1.0.2, ohne Feature Tests
BOINC
6.10.45 (64 Bit)
Prime95
x64, 25.9 Build 4


Unser Test-Parcours soll einen guten Querschnitt durch den Alltagsbetrieb eines PCs bilden. 32 Bit- und 64 Bit-Anwendungen sind vertreten, ältere Spiele wechseln sich mit neueren ab, Video-Encoding und Rendering sind vertreten und selbst Distributed Computing spielt eine Rolle. Das alles sind Anwendungen, die im Alltag auftreten können und zeigen so einen guten Querschnitt durch das Anforderungsprofil eines heutigen Prozessors auf.
[break=Transferraten & C1E]
Auf dieser Seite verzichten wir neben dem Vergleich von Windows Vista und Windows 7 auf einen Vergleich des Beta-BIOS 0903 und des darauf folgenden finalen BIOS 0905. Der Grund: Es gab keine nennenswerten Unterschiede, weshalb wir aus Gründen der Übersichtlichkeit darauf verzichten.

Zudem mussten wir auch darauf verzichten, die CPU-Last unter Windows 7 zu beziffern. Denn HDTune gibt permanent eine Prozessorlast von -1,0 Prozent aus, was natürlich nicht stimmen kann. Wir vermuten hier, dass die Last beim Betriebssystemwechsel soweit gesunken ist, sodass HDTune nicht damit klar kommt (gemeint sind Werte unter einem Prozent). Diese Vermutung wird durch die Beobachtung der Prozessorlast bei Wiedergabe eines h.264-Videos bestätigt. Nichtsdestotrotz ist ein Blick auf die durchschnittlichen Transferraten bzw. den Burst-Durchsatz sehr interessant.

HDTune SATA Average


Weder gibt es zwischen beiden Windows-Versionen Unterschiede noch sind diese zwischen den verschiedenen Prozessoreinstellungen auszumachen.

HDTune SATA Burst


Beim SATA-Burst sieht die Geschichte schon etwas anders aus. Windows 7 platziert sich jeweils vor Windows Vista, lediglich mit aktiviertem C1E und gleichzeitig deaktiviertem Turbo CORE lässt sich nennenswerter Unterschied feststellen.

HDTune USB Average


Auch bei der durchschnittlichen USB-Transferrate platziert sich Windows 7 jeweils vor Windows Vista, allerdings mit kaum messbarem Unterschied.

HDTune USB Burst


Die Burst-Rate bietet ebenfalls kaum Unterschiede, weder in Bezug auf das Betriebssystem noch in Bezug auf die genutzten CPU-Einstellungen.

HDTune eSATA Average


Interessant fällt das Bild bei der durchschnittlichen SATA-Transferrate aus. Hier zieht Windows 7 den kürzeren und platziert sich geschlossen hinter Windows Vista.

HDTune eSATA Burst


Auch beim SATA-Burst gibt es für das aktuellste Betriebssystem von Microsoft nichts zu holen. Windows Vista ist hier jeweils besser. Die Hackordnung unter den CPU-Einstellungen bleibt ebenfalls erhalten. Im Fall von aktivem Turbo CORE geht ordentlich Leistung verloren.

Die vorangegangenen Diagramme zeigen deutlich, dass Windows 7 so gut wie keine Veränderungen gegenüber Windows Vista mitbringt. Weder gibt es gravierende Veränderungen in Sachen Performance bei identischen Einstellungen noch ändert sich das Verhalten von Turbo CORE.
[break=Everest Memory Benchmark, WinRAR]
Aufgrund unterschiedlicher Hardware-Konfigurationen verändert sich ab dieser Seite die Farbgebung in den Diagrammen.

Everest


Everest von Lavalys hat sich in letzter Zeit zu einem populären Benchmark entwickelt. Viele nutzen ihn, die Versionsabhängigkeit ist nicht so ausgeprägt wie bei SiSoft Sandra und auch bei uns im Forum lassen sich viele Vergleichswerte finden. Aus diesem Grund nutzen wir den integrierten Memory-Benchmark von Everest, um den Speicherdurchsatz beim Lesen, Schreiben und kopieren sowie die Speicherlatenz zu messen. Dabei kommt die Programmversion 5.50 mit Build 2100 zum Einsatz.

Everest


Speicherdurchsatz: Lesen


Speicherdurchsatz: Schreiben


Speicherdurchsatz: Kopieren


Speicherlatenz


In Sachen Speicherdurchsatz und Latenz blieb bereits unter Windows Vista nur das Nachsehen für AMDs Deneb gegenüber Thuban. Unter Windows 7 verändern sich die Ergebnisse des Thuban kaum, mit neuem BIOS können nur minimale Verbesserungen erzielt werden. Insgesamt ist Windows Vista in diesem Test die bessere Lösung. Auch das Verhalten mit aktiviertem Turbo-Modus ändern sich de facto nicht.


WinRAR


Auch bei WinRAR wird immer auf gleichem Weg getestet: Es wird ein Ordner mit gemischtem Inhalt geöffnet und anschließend der integrierte Benchmark gestartet. WinRAR reagiert äußerst feinfühlig auf Speicher-Latenzen und liegt mittlerweile in einer 64 Bit-Version vor, welche wir auch benutzen.

WinRAR"


WinRAR


WinRAR liefert unter Windows 7 minimal bessere Ergebnisse ab. Mit neuem BIOS gibt es noch einen kleinen Schub, wirklich große Unterschiede treten aber nicht auf. Auch im Hinblick auf Turbo CORE gibt es keine Verbesserung.
[break=XMPEG, Avidemux, H.264]
XMPEG + XviD / Avidemux + h.264


Wenn es um Video-Encoding bzw. -Decoding geht, so gibt es unzählige Variationen und Ausgestaltungen von Software. Viele Programme und noch mehr Codecs lassen dem Enduser die Qual der Wahl. Dabei ist die Nutzung der Ressourcen genauso vielfältig wie die Software selbst: Einige Programme bzw. Codecs können maximal einen Prozessorkern ansprechen, andere wiederum nehmen alles, was sie an Leistung bekommen können - schwer, dabei einen Querschnitt abzubilden.

Wir haben mit der Wahl von XMPEG in Verbindung mit dem XviD-Codec sowie Avidemux in Verbindung mit dem H.264-Codec versucht, diesen Querschnitt zu finden. Während XMPEG mit dem zum Teststart aktuellen XviD-Codec 1.2.-127 kaum mehr als einen Prozessorkern beansprucht, nutzt Avidemux dank H.264-Codec jede zur Verfügung stehende Ressource. In beiden Fällen wandeln wir je ein Referenz-Video um und messen dabei die benötigte Zeit.

XMPEG


XMPEG + XviD


XMPEG läuft unter Microsofts neuestem Betriebssystem-Ableger deutlich besser als unter Windows Vista. Mit neuem BIOS wird auch endlich das Ergebnis des Deneb überflügelt. Auch Turbo CORE zeigt nun Wirkung, wenngleich hier noch mehr zu erwarten wäre.



Avidemux


Avidemux + H.264


Im Test mit Avidemux gibt es faktisch keine Performanceunterschiede. Weder zeigt der Betriebssystemwechsel noch der BIOS-Wechsel Wirkung. Dafür ist die Ressourcenauslastung während des Benchmarks wohl zu hoch, als dass hier ein Scheduler entscheidend eingreifen könnte.


Da das Encodieren eines Videos einen Aspekt darstellt, das Abspielen eines Videos hingegen einen völlig anderen, spielen wir ein vorgefertigtes mit h.264-Codec erstelltes Video im Windows Media Player ab und messen mittels der Windows Leistungsanzeige die auftretende Prozessorlast.

Perfmon


CPU-Last Wiedergabe h.264-Video


Die CPU-Last unter Windows 7 fällt drastisch niedriger aus als unter Windows Vista. Das Verhalten mit Turbo CORE bleibt hingegen identisch.
[break=POV-Ray, Cinebench]
POV-Ray


Auch der Punkt Rendering darf in unserem Parcours nicht fehlen. Für diesen Bereich nutzen wir 3 Programme, die unterschiedliche Anwendungsgebiete haben.

Auf der einen Seite kommt POV-Ray im 64-Bit-Modus zum Einsatz. Dabei handelt es sich um ein Raytracer-Programm, welches im Benchmark-Modus eine vorgefertigte 3D-Szene berechnet. Gemessen wird die dafür benötigte Zeit.

POV-Ray


POV-Ray


Für POV-Ray gilt das gleiche Urteil wie für Avidemux: Eine hohe Auslastung des Systems verhindert Verbesserungen durch den Scheduler.


Cinebench


Auf der anderen Seite nutzen wir das bekannte Renderprogramm Cinebench in der Version 10 sowie im neuesten Release R11. Cinebench basiert auf der Cinema 4D-Software von Maxon und liegt in einer 64-Bit-Version vor, welche wir natürlich nutzen. Wir lassen den Benchmark hintereinander erst auf einem Prozessorkern und dann auf allen Kernen laufen, notieren die jeweiligen Ergebnisse sowie den Speedup-Faktor.

Cinebench


Cinebench R10 1 CPU


Beim reinen Betriebssystemwechsel kann Thuban zu Deneb aufschließen. Die Performance unter Windows 7 ist quasi identisch mit der von Windows Vista. Lediglich Turbo CORE liefert einen deutlichen Performancesprung mit dem neuen BIOS.

Cinebench R10 x CPU


Die Berechnung mit sechs Threads geht unter Windows 7 etwas schneller vonstatten und auch hier bringt das neue BIOS noch einen Tick mehr.

Cinebench R10 Multiprocessor Speedup


Da Turbo CORE mit neuem BIOS und Windows 7 deutlich flotter agiert, dieser aber bei der X-CPU-Berechnung nicht greifen kann, fällt der Speedup-Faktor wesentlich niedriger aus. Generell fällt der Faktor mit aktiviertem Turbo niedriger aus als ohne. Windows Vista und Windows 7 nehmen sich insgesamt nicht viel.

Cinebench R11


Im neuesten Cinebench-Release nehmen sich alle Varianten kaum etwas. Die sechs Kerne sind hier deutlich wichtiger als das verwendete Betriebssystem oder das BIOS.
[break=Crysis, UT3]
Crysis


Crysis ist ein DirectX-10-Spiel, welches einen integrierten CPU-Benchmark in 64 Bit bietet. Wir lassen diesen Benchmark mit Hilfe des kostenlosen "Crysis Benchmark-Tools" hintereinander in den Auflösungen 1280x1024, 1600x1200 sowie 1920x1200 jeweils mit dem Detail-Level "High" laufen.

Crysis


Crysis 1280x1024


Crysis 1600x1200


Crysis 1920x1200


Während der Umstieg auf Windows 7 kaum einen Vorteil bringt (lediglich ein kleiner Schritt in 1920x1200), zeigt sich hier der Effekt des neuen BIOS. Vier bis fünf Frames pro Sekunde sind ein derart großer Unterschied, dass sogar das Ergebnis des vormals besseren Deneb deutlich überflügelt wird. Aber auch hier bringt Turbo CORE kein anderes Bild hervor.


UT3


Unreal Tournament bzw. dessen Game-Engine ist ein Beispiel für gute Systemausnutzung. Hier spielt die Grafikleistung eine weniger gewichtige Rolle - stattdessen skaliert das Spiel mit der Anzahl der Prozessorkernen und ist somit ideal für einen Systemvergleich.

UT3


Findige Programmierer haben ein kleines, kostenloses Tool namens "UT3-Bench" geschrieben, welches wir für unsere Benchmarks nutzen. Auch hier testen wir die Auflösungen von 1280x1024, 1600x1200 sowie 1920x1200 und lassen den Benchmark mit der Map vCTF-Suspense_fly jeweils 60 Sekunden laufen. Vor den Durchläufen wird jedoch noch der von Haus aus eingebautet Frame-Limiter deaktiviert.

UT3 1280x1024


UT3 1600x1200


UT3 1920x1200


Das Bild in Unreal Tournament 3 zeigt einen geradezu eklatanten Unterschied, wenn das neue BIOS genutzt wird. Bei einem reinen Betriebssystemwechsel hingegen tut sich kaum etwas, auch das Verhalten mit Turbo CORE ändert sich nicht.
[break=Doom 3, FarCry 2]
Doom 3


Doom 3 stellt unseren Vertreter der etwas älteren Spiele dar, was insgesamt zu einem guten Querschnitt durch die Spielewelt führt. Es wird mit "Ultra Details" getestet. Gewertet wird jeweils der zweite Durchlauf, da beim ersten Durchlauf starke Nachladeruckler auftreten und dadurch das Ergebnis verfälschen.

Doom 3


Doom 3 1024x768


Doom 3 1280x1024


Doom 3 1600x1200


Doom 3 profitiert von Windows 7, das Verhalten des Turbo-Modus ändert sich aber nicht. Mit aktuellem BIOS lassen sich aber auch hier noch einige Frames mehr herauskitzeln.



FarCry 2


FarCry 2 hat ähnlich wie Unreal Tournament 3 den Ruf, eine gute Ressourcenauslastung zu besitzen. Das Spiel profitiert von Mehrkernprozessoren, bietet eine detailreiche Grafik sowie einen integrierten Benchmark und ist somit ideal für einen Prozessortest geeignet.



FarCry 2


FarCry 2 1280x1024


FarCry 2 1600x1200


FarCry 2 1920x1200


Bei FarCry 2 müssen wir ebenfalls feststellen, dass Windows 7 allein kaum Veränderungen mit sich bringt. Das Aktivieren von Turbo CORE verringert die Ergebnisse und nur das aktuellste BIOS bringt das Ergebnis insgesamt deutlich voran.
[break=3DMark Vantage]
Zum Abschluss unseres Benchmark-Parcours statten wir Futuremark noch einen Besuch ab. Obwohl die Benchmarks aus diesem Hause derzeit heftig umstritten sind (wir berichteten), gehören sie noch immer zu den beliebtesten Vergleichsmöglichkeiten.

Futuremark bietet mit 3DMark Vantage ein Programm an, welches ausschließlich unter Windows Vista bzw. Windows 7 läuft. 3DMark Vantage lassen wir im vorgefertigten Performance-Preset laufen.

3DMark Vantage Performance


3DMark Vantage Performance


3DMark Vantage Performance Gesamt


Das Gesamtergebnis im 3DMark Vantage erfährt nur einen kleinen Schub. Weder beim Wechsel auf Windows 7 noch beim Wechsel des BIOS lassen sich nennenswerte Unterschiede feststellen. Abermals zeigt sich zudem, dass Turbo CORE zu einer Verschlechterung des Ergebnisses führt.

3DMark Vantage Performance CPU


Beim CPU-Score zeigt sich ein ähnliches Bild.
[break=BOINC, Leistungsaufnahme]
BOINC


Viele Forenmitglieder von Planet 3DNow! betreiben Distributed Computing als Hobby und stellen dabei die nicht benötigte Rechenzeit ihres Computers der Wissenschaft zur Verfügung. Planet 3DNow! rangiert dank der vielen fleißigen Mitglieder unter den Top 10-Teams weltweit - kein Wunder also, dass wir einen Distributed Computing-Benchmark in unser Prozessor-Review eingebaut haben. Es kommt die zum Zeitpunkt der Referenz-Festlegung aktuelle BOINC-Version 6.10.36 in 64 Bit zum Einsatz, deren integrierter Benchmark genutzt wird. Der Benchmark errechnet jeweils die Leistungsfähigkeit eines Prozessorkerns.

 BOINC floating point MIPS (Whetstone) - pro Kern


Eine Differenz von gerade einmal 0,5 Prozent ist nicht geeignet, eine Aussage in Bezug auf das Betriebssystem bzw. das BIOS zu treffen. Hier ist eine Konfiguration schlichtweg gleich schnell wie die andere.

 BOINC integer MIPS (Dhrystone) - pro Kern


Interessanter ist da schon der Blick auf die Dhrystone-Berechnung. Hier zeigt sich unabhängig von BIOS und Betriebssystem die Wirkung von Turbo CORE. Wobei beim Praxiseinsatz von BOINC davon nichts mehr übrig bleibt, sofern keine Einschränkungen vorgenommen werden. Denn wer jede verfügbare Ressource freigibt, der verhindert praktisch die Möglichkeit zur Nutzung von Turbo CORE.



Leistungsaufnahme


Wie viel Watt verbraucht der aktuelle PC? Die Antwort auf diese Frage darf natürlich nicht fehlen. Aus diesem Grund messen wir die Leistungsaufnahme in bestimmten Szenarien mittels des Voltcraft Energy Monitor 3000. Dabei messen wir die Leistungsaufnahme des Gesamtsystems, jedoch ohne Monitor.

Leistungsaufnahme Prime95 64 Bit


Beim Wechsel auf Windows 7 verringert sich die Leistungsaufnahme unter Last minimal. Die Nutzung des Beta-BIOS verschlechtert die Situation wieder minimal, wobei wir hier auf die Aussage von ASUS verweisen, die besagt, dass im 0903 Beta noch nicht alle Stromsparmechanismen greifen. Andererseits konnten wir keine Unterschiede gegenüber dem finalen BIOS 0905 feststellen.

Leistungsaufnahme Idle ohne Cool'n'Quiet


Gleiches Bild auch im Idle-Betrieb ohne Cool’n’Quiet. Windows 7 schneidet besser ab als Windows Vista, das Beta-BIOS verschlechtert die Lage wieder etwas.

Leistungsaufnahme Idle mit Cool'n'Quiet


Mit aktiviertem Cool’n’Quiet sieht die Situation wieder etwas anders aus. Hier bringt sowohl der Betriebssystemwechsel als auch das neue BIOS einen kleinen Vorteil.
[break=AMD Phenom II X6 Thuban 1055T]
Während unserer Tests mit Windows 7 erhielten wir ein kleines Paket von AMD. Der Inhalt: Ein AMD Phenom II X6 “Thuban” 1055T - dem kleinen Bruder unseres bisherigen Probanden, 1090T. Da wir mit unserem 1090T-Sample aber bereits viele Erkenntnisse in Bezug auf die Performance in verschiedenen Lebenslagen erzielt hatten, wollten wir unseren Testparcours nicht noch einmal durchlaufen.

AMD Thuban 1055T


Der 1055T hat nahezu die gleichen Eckdaten wie sein großer Bruder. Auch er bietet sechs Kerne, wird mit bis zu 1,30 Volt eingestuft, kann lastabhängig Kerne hochtakten. Unterschiedlich ist nur, dass ein 1055T vom Werk aus "nur" mit 2,8 GHz ausgestattet ist, im Turbo-Modus mit bis zu 3.300 MHz laufen kann und auf einen offenen Multiplikator verzichten muss.

AMD Thuban 1055T


Im Idle-Betrieb wird ebenso auf 800 MHz heruntergetaktet und auch die Idle-Spannung ist mit dem 1090T identisch. Statt also den kompletten Testparcours mit einem langsamer getakteten Prozessor zu absolvieren, haben wir uns darauf konzentriert, das OC-Potenzial sowie das Potenzial zur Spannungsabsenkung auszuloten. Denn man darf nicht vergessen, dass ein 1055T einige Dutzend Euro günstiger ist als ein 1090T und somit aus Preis-/Leistungssicht für einige Leser deutlich interessanter sein dürfte. Und wer trotz allem an der Taktschraube drehen möchte, der kann mit einem 1055T prozentual auch höhere Ergebnisse erzielen.

Für die Beurteilung der Übertaktbarkeit haben wir die gleichen Kriterien wie bei unserem 1090T angesetzt. Die Versorgungsspannung der CPU wurde im ersten Schritt auf 1,30 Volt VCore und 1,15 Volt VNB gesetzt (per Multimeter gemessen). Anschließend wurden sowohl der Kerntakt als auch der Takt der integrierten Northbridge solange erhöht, bis Fehler im 20-minüten LinX-Test auftraten. Die zuletzt fehlerfrei durchlaufene Taktstufe diente als Basis für unsere Messungen. Im nächsten Schritt wurden die Spannungen auf 1,40 Volt Kern- und 1,25 Volt Northbridgespannung erhöht und die Taktraten weiter erhöht.

Beim 1055T muss in Bezug auf Overclocking beachtet warden, dass es sich um einen Prozessor mit festem Multiplikator handelt. Somit ist man als geneigter User darauf angewiesen, einen möglichst hohen Referenztakt zu erzielen. In einigen Kombinationen könnten Besitzer eines 1055T aber auch Glück haben: Im Forum von Xtremesystems.org konnte man in der Vergangenheit von einigen Besitzern lesen, die es geschafft haben, die dem Turbo-Modus vorenthaltenen Multiplikatoren fest im BIOS einzustellen. Bei einem AMD Phenom II X6 1035T, welcher einen Standard-Multiplikator von 13 besitzt und mit aktiviertem Turbo-Modus mit 15,5 betrieben wird, konnte der Multiplikator im BIOS auf 14 festgesetzt werden. Bei einem 1055T wäre mit Glück also maximal 16,5 als Multiplikator möglich.. Allerdings scheint die Wahrscheinlichkeit nicht sonderlich groß. Denn erstens gibt es nur wenige dieser Berichte und selbst wenn man sich an die genannten Einstellungen hält, funktioniert es nicht immer - wie bei uns geschehen. Einen Versuch scheint es aber allemal wert zu sein.

Genug der Vorrede, hier haben wir die Ergebnisse unseres 1055T:

AMD Thuban 1055T Overclocking
(Ein Klick auf das Bild öffnet eine größere Version.)


Mit knapp 3,9 GHz konnten wir dem "kleinen" 1055T sehr ordentliche Taktreserven entlocken. Unser 1090T-Sample war hier nur unwesentlich besser. Um aber dort anzukommen, war die Erhöhung der VCore auf 1,40 Volt notwendig, was selbstverständlich auf Kosten der Leistungsaufnahme geht. Die integrierte Northbridge konnten wir zeitgleich mit 2.769 MHz bei 1,25 Volt betreiben. Zwar wären hier noch etwa 40 MHz mehr drin gewesen, dafür hätten wir aber den Prozessormultiplikator verringern müssen, was im Endeffekt mehr Leistung gekostet hätte. Mit 1,30 Volt Kern- und 1,15 Volt Northbridgespannung konnten wir Taktraten von 3.708 MHz bzw. 2.608 MHz erzielen. Insgesamt ist unser 1055T-Sample damit etwas schlechter als der 1090T, verstecken muss er sich allerdings nicht. Das Preis-/Leistungs-Argument ist klar auf seiner Seite.

Werfen wir noch einen kurzen Blick auf die Leistungsaufnahme:

AMD Thuban 1055T - Leistungsaufnahme LinX


AMD Thuban 1055T - Leistungsaufnahme Idle


Wie man anhand der Diagramme sieht, lässt sich unser Sample auch hervorrangend mit niedrigerer Spannung betreiben. Gegenüber den vom Mainboard eingestellten Werten lassen sich mit manuellen Anpassungen deutliche Einsparungen erzielen. Sowohl die Kern- als auch die Northbridgespannung ließen sich bei Standardtakt auf 1,0 Volt absenken. Damit ist der 1055T abermals einen Tick "schlechter" als unser 1090T, jedoch bleibt insgesamt ein wesentlich besseres Preis-/Leistungsverhältnis zu konstatieren.

In Sachen Referenztakt konnten wir deutlich über 300 MHz erzielen. Somit stehen auch einem 1055T problemlos Bereiche um und über 4 GHz frei - hierfür wären 286 MHz oder mehr notwendig. Mit den von uns erzielten 340 MHz hätte der geneigte 1055T-Übertakter sogar Luft bis über 4,7 GHz - hier macht selbst die beste CPU vorher schlapp (zumindest bei herkömmlichen Kühlmethoden). Es bleibt also festzuhalten: So ein 1055T kann durchaus Spaß bereiten!
[break=Fazit]
AMD Phenom II X6 Thuban - Titelbild


Nach einiger Wartezeit haben wir heute zum dritten Mal einen Blick auf AMDs Thuban geworfen. Heute stand primär der Vergleich von Windows Vista und Windows 7 auf dem Plan, welcher schwieriger ausfiel als gedacht. Denn wir stolperten über ein Phänomen, dessen Klärung längere Zeit in Anspruch nahm und so zu einer weiteren ungeplanten Verzögerung führte. Doch die Zeit hat sich gelohnt, denn wir können nun sicher sein, dass die Ergebnisse unserer ersten beiden Artikel korrekt sind, wir es auf der anderen Seite aber mit dem Entwicklungszyklus von Hauptplatinen zu tun haben.

Abschließend lässt sich über den Wechsel von Windows Vista auf Windows 7 sagen, dass zwar in der Tat einige positive Veränderungen spürbar sind, gravierende Unterschiede sind jedoch Fehlanzeige. Die Prozessorlast fällt unter Windows 7 geringer aus, sporadisch kann sich der Turbo-Modus etwas besser präsentieren und nicht zuletzt sinkt die Leistungsaufnahme minimal. Wer allerdings eine deutliche Verbesserung - vor allem in Sachen Turbomodus - erhofft hat, der wird enttäuscht. Es gibt kaum Änderungen am Performanceverhalten im Gegensatz zu Windows Vista, sodass unser Fazit des ersten Artikels noch immer zutrifft: Turbo CORE ist nicht das Gelbe vom Ei. Jedenfalls solange nicht, wie man die Kernauslastung nicht manuell über den Taskmanager oder sonstige Software regelt. Regiert das Betriebssystem Windows über die Threadverteilung, so verpufft Turbo CORE.

Wer sich die Mühe macht, die Threadverteilung von Software manuell oder mit weiterer Software (wie z.B. Prioaff) regelt, der kann in der Tat einen deutlichen Vorteil erzielen. Wem ein derartiger Eingriff aber zu aufwendig ist, der verzichtet besser auf den Turbo-Modus.

Zudem hat sich gezeigt, dass eine gute BIOS-Programmierung mehr wert sein kann als der Turbo-Modus. Denn die Performancesteigerung, die in Spielen durch das letzte Beta-BIOS erzielt wurde, wiegt jeden Turbo-Vorteil auf. Zwar dürfen wir nicht vergessen, dass es sich nur um ein Beta-BIOS handelt, aber erste Tests mit dem finalen BIOS 0905 haben keinen Unterschied zur Beta-Version gezeigt. Insofern können wir Besitzern neuer 890FX-Hauptplatinen nur empfehlen, das BIOS möglichst aktuell zu halten. Denn unter Umständen ist dadurch ein ordentlicher Performanceschub zu erzielen.

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