Corsair ist längst nicht mehr nur als Speicher- und SSD-Anbieter bekannt, sondern verkauft mittlerweile auch weit über 100.000 PC-Netzteile im Monat. Nachdem es etwas länger her ist, dass wir ein Corsair-Produkt vorgestellt haben, noch dazu ein Modell der 400 W-Klasse, haben wir nun einen Blick auf die teuerste Serie geworfen. Ob diese auch die beste Serie von Corsair ist, soll der Kurztest zeigen. Hierbei haben wir uns das kleinste Modell zukommen lassen, welches mit 750 W aber immer noch stark genug für die meisten SLI- und CrossFire-Systeme ist. Corsair gestaltet den Lieferumfang recht großzügig und legt neben den Befestigungsschrauben und dem Kaltgerätekabel diverse Kabelbinder und ein Benutzerhandbuch bei. Bei letzterem fallen lediglich einige Probleme mit der Groß- und Kleinschreibung auf. Dennoch sind die Abschnitte verständlich geschrieben und klären über Garantiebedingungen als auch die Features der Produkte auf.
Corsair betont Merkmale wie die japanischen Kondensatoren (über die wir bereits mehfach debattiert haben) und die "Hybrid Silent Fan Control". Das Kühlkonzept wurde prinzipiell vom Hersteller Seasonic übernommen, auch wenn der Lüfter aus rechtlichen Gründen nicht PWM-gesteuert ist. Wie wir gleich noch sehen werden, ändert das aber nichts an der grundlegend semi-passiven Lüftersteuerung. Außerdem weist Corsair darauf hin, über einen DC-DC Converter für die kleinen Schienen zu verfügen und lässt das PCB beidseitig bestücken (SMD). Zu guter Letzt verfügt das Modell über ein voll-modulares Kabelmanagement. Gegenüber dem Original von Seasonic verfügt Corsair aber über mehr SATA-Anschlüsse (12) und überwiegend Flachleitungen. Ansonsten unterscheidet sich die Steckerkonfiguration nicht. Vier 6/8-pin PCIe- und zwei 4+4-pin ATX12V-Stecker sind mehr als ausreichend für diese Leistungsklasse.
Diesen Artikel bookmarken oder senden an ...