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Gegründet 2004 in der Stadt der Engel in Kalifornien, will der US-Amerikanische Hersteller NZXT natürlich auch im Markt der Spielergemeinde mitmischen. Spezialisiert hat man sich hierbei auf Gehäuse. Zwar gibt es auch ein paar Lüftersteuerungen, eine Maus und eine Handvoll Netzteile im Produktportfolio, aber das war es dann auch schon. Den Großteil des Umsatzes erzielt man sicherlich mit Gehäusen. Design und Entwicklung stammen hier aus amerikanischer Hand, die Produktion findet kostengünstig in China und Taiwan statt. Auf der Computex 2010 in Taipei hatte man hinter verschlossenen Türen bereits die neueste Kreation vorgestellt, das NZXT Phantom, und mit Youtube-Videos vor der Präsentation kostengünstig die Werbetrommel gerührt. Das Phantom ist, wenn man einfach nur stur den Preis betrachtet, das bislang teuerste Gehäuse aus dem Haus NXZT. Ob das Geld der Spielergemeinde gut angelegt ist, wollen wir auf den folgenden Seiten zu klären versuchen. Bedanken möchten wir uns an der Stelle bei Caseking, die uns das Gehäuse zur Verfügung gestellt haben.

[BREAK=NZXT Phantom - Technische Details & Zubehör]

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Das Gehäuse kommt wie üblich sicher verpackt. Deshalb gehen wir darauf zukünftig auch nicht mehr näher ein, es sei denn, dies ist nicht der Fall oder es handelt sich um eine ausgefallene Verpackung. Wir kommen also gleich zum Lieferumfang. Hier finden wir neun sauber beschriftete Beutel mit Schrauben, ein paar Kabelbinder, einen Piezo-Lautsprecher, zwei Radiator Halterungen sowie eine siebensprachige Montageanleitung mit Explosionszeichnung im Faltblattformat. Großes Lob für die Beschriftung der Schraubenbeutel. So findet man gleich die richtigen Schrauben und sucht nicht unnötig.

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[BREAK=NZXT Phantom - Äußerlichkeiten (1)] Das recht futuristisch anmutende Phantom ist in Schwarz Hochglanz lackiert, weitere Farbvarianten sind Weiß und Rot. Dies schaut zwar schick aus, aber dadurch sind schon beim Einbau Flecken durch Fingerabdrücke vorprogrammiert, es sei denn, man zieht sich Handschuhe an. Weiß dürfte hier sicherlich noch die Farbvariante sein, welche Fingerabdrücke am ehesten verzeiht.

Die asymmetrische Formgebung des Phantom ist gewöhnungsbedürftig. Hier heißt es ganz klar "mag ich" oder "mag ich nicht", einen Mittelweg wird man hier kaum finden. Im unteren Teil der Front, verdeckt hinter einem Meshgitter, findet optional ein 140-mm-Lüfter Platz. Darüber, hinter einer Tür mit Rechtsanschlag, die von zwei Magneten gehalten wird, finden wir fünf 5,25-Zoll-Blenden für die optischen Laufwerke. Die Tür ist mit einer Kunststoffeinlage versehen und macht daher einen sehr stabilen Eindruck. Sehr interessant ist der Mechanismus mit dem die Blenden entfernt werden. Hier muss nichts von innen gelöst oder herausgedrückt werden, hier wird einfach der Schieber nach links geschoben und die Blende lässt sich entfernen. Dafür reicht schon ein Finger und schon sind alle Plätze verfügbar.

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Statt Füßen hat man beim Phantom vier Längsstege mit Moosgummistreifen. Im hinteren Teil, wo später das Netzteil sitzt, finden wir einen abnehmbaren auswaschbaren Staubfilter. Um diesen zu reinigen, muss allerdings erst das Gehäuse auf die Seite gelegt werden, was leider nicht ganz so optimal ist.

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Das linke Seitenteil zieren zwei großflächige Meshgitter. Hinter dem kleineren Gitter sind zwei weiße 120-mm-Lüfter für die Belüftung der Festplatten zuständig. Hinter dem großen Gitter befindet sich eine Vorrichtung, um einen optionalen 230- oder 200-mm-Lüfter einzubauen. Im rechten Seitenteil finden wir auf Höhe der internen 3,5-Zoll-Laufwerke ebenfalls ein Meshgitter. Hier wird die Luft, welche die beiden kleineren Lüfter ins Gehäuse blasen, wieder aus dem Gehäuse geleitet.

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[BREAK=NZXT Phantom - Äußerlichkeiten (2)]Kommen wir zum recht eigenwillig geformten Gehäusedeckel. Vorn links sitzen der Power- und Resettaster, beide mit gutem Druckpunkt, aber leider fast direkt nebeneinander. Hier erwischt man zwangsläufig, gerade bei schlechter Beleuchtung, auch schon mal den falschen Taster. Hinter den Tastern sitzen zwei Status-LEDs, welche den Betriebszustand in blau signalisieren. Rechts davon sitzt das I/O-Panel mit zwei USB-2.0-Konnektoren, Audio-IN/OUT sowie einem eSATA-Anschluss. Da die Anschlüsse ungeschützt im Deckel sitzen, ist ein Einstauben leider vorprogrammiert. Im hinteren Teil, unter einem schräg nach oben verlaufenden, mit Meshgitter verzierten Stück, sorgt ein 200-mm-Lüfter für Entlüftung. Der rechte Teil des Deckels beherbergt eine 5-Kanal-Lüftersteuerung. Diese hat NZXT nicht wie die meisten Hersteller mit Drehreglern, sondern im Equalizer-Stil umgesetzt. Die Leistung der Steuerung ist mit 20W pro Kanal angegeben. Die Markierungen an den einzelnen Reglern haben sich uns erst nach einem Blick in den Innenraum erschlossen. Die gleichen Markierungen finden wir nämlich an den Anschlusskabeln der Lüfter wieder. Wie es sich für ein Gaming Gehäuse gehört, ist jeder Kanal mit einer extra LED in Blau ausgestattet.

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Der Deckel und das Frontpanel lassen sich bequem mit einem leichtem Ruck entfernen. Unter dem Deckel kommt dann die wirklich saubere Verkabelung des I/O-Panels und der Lüftersteuerung zum Vorschein. Im hinteren Teil sitzt ein 200-mm-Lüfter, der wie seine kleinen Brüder im Seitenteil ebenfalls weiß ist und somit einen schönen Kontrast zum schwarzen Gehäuse bildet. Vor dem Lüfter ist Platz für einen weiteren optionalen 200-mm-Lüfter. Der Einbauplatz hierfür verfügt über einen Staubfilter, damit dort kein Staub ins Gehäuse gelangt, wenn man den Platz nicht beansprucht.

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Zu guter Letzt bleibt noch die Gehäuserückseite des Phantom, bevor wir uns dem Innenleben widmen. Hier bietet sich eigentlich ein übliches Bild. Das Netzteil sitzt auf dem Gehäuseboden, darüber befinden sich sieben Slotblenden für Erweiterungskarten. Die Slotblenden sind allesamt gelocht. Weiterhin finden wir die auch fast obligatorischen Schlauchdurchführungen für eine externe Wasserkühlung. Das Phantom bietet hier gleich vier an der Zahl. Es folgt ein 120-mm-Lüfter, ebenfalls in weiß. Das Lüftergitter ist nicht abnehmbar. Dies verursacht natürlich zusätzliche Strömungsgeräusche, ist aber häufig vorzufinden. Kaum ein Hersteller verbaut abnehmbare Lüftergitter, und wenn, dann lässt man sich dies extra bezahlen. Als Besonderheit sticht uns beim zweiten hinsehen nur ein kleiner Druckknopf ins Auge. Mit diesem kann man die Beleuchtung des Frontlüfters nach Belieben an- und ausschalten. Die Seitenteile sind mit insgesamt sechs Rändelschrauben befestigt.

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[BREAK=NZXT Phantom - Innenleben]Schauen wir uns das NZXT Phantom von innen an. Die Seitenteile sind dank der Rändelschrauben schnell entfernt. Der Innenraum ist sauber in schwarz lackiert. Scharfe Ecken oder Kanten haben wir keine vorgefunden. Eine große Öffnung auf dem Mainboardträger dient dazu, auch Kühler mit Backplate ohne Ausbau des Mainbords verschrauben zu können. Vier ovale gummierte Kabeldurchführungen sollen für ein ordentliches Kabelmangement sorgen. Die gummierten Kabeldurchführungen sieht man in letzter Zeit öfters, angefangen hat damit Corsair. Der Gummischutz löst sich aber immer mal wieder beim Verlegen der Kabel, gerade wenn die Kabel etwas dicker sind. Dies ist in der Regel kein Problem, aber beim Phantom war es uns fast unmöglich, den Kantenschutz, nachdem er sich gelöst hatte, wieder ordentlich zu befestigen.

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Das Netzteil ruht auf dem Gehäuseboden auf vier Gummistopfen. Damit es nicht zum Staubsauger mutiert, befindet sich, wie bereits gezeigt, auf der Gehäuseunterseite ein auswaschbarer Staubfilter. Hier im Bild sind unter anderem die Anschlusskabel der Lüfter zu sehen. Auf ihnen finden wir die gleiche Markierungen wie auf den Schiebern der Lüftersteuerung. So erkennt man, welcher Lüfter mit welchem Schieber gesteuert wird.

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Oberhalb des Netzteils sitzen die sieben Slotblenden für Erweiterungskarten sowie der 120-mm-Lüfter. Die Erweiterungskarten müssen hier allesamt verschraubt werden. Es gibt zwar mittlerweile wirklich brauchbare werkzeuglose Lösungen, wie Lian Li beweist, aber es gibt auch wesentlich schlechtere Alternativen. Wir finden daher: Besser klassisch geschraubt als schlecht kopiert und wackelig. Ein Schraubendreher ist aber trotzdem nicht notwendig, da die Erweiterungskarten hier mit Rändelschrauben befestigt werden können. Etwas ungewöhnlich: Neben dem Netzteil ist ein zweiter verschraubter Käfig für zwei 3,5-Zoll-Laufwerke vorhanden. Rechts von diesem verschraubten Käfig befindet sich dann ein weiterer, welcher Platz für fünf 3,5-Zoll-Laufwerke bietet. Die Festplatten werden um 90° versetzt eingebaut und sitzen in stabilen Kunststoffschubfächern.

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Die externen 5,25-Zoll-Laufwerke können schraubenlos befestigt werden, indem man den Verschluss mit dem Schieber entriegelt und dann den flexiblen Verschluss hochklappt. Ein durchaus interessantes System, aber wer es lieber mag, kann natürlich auch seine Laufwerke wie gewohnt verschrauben. Dies ist auch unsere Empfehlung, da dieser Verschluss nur auf einer Seite vorhanden ist.

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[BREAK=NZXT Phantom - Einbau]Nachdem wir uns das Gehäuse nun von innen und außen angeschaut haben, kommen wir zum Einbau. Dieser verläuft ziemlich simpel und stellt den Anwender vor keine großen Herausforderungen. Die Mainboardabstandshalter müssen in den Träger geschraubt werden, und dann kann auch schon das Mainboard auf den Abstandshaltern befestigt werden. Die externen 5,25-Zoll-Laufwerke sind beim Phantom sehr schnell eingebaut. Nur kurz die Blende entfernen, was dank des Schiebers mit einem Finger erledigt ist. Bei anderen Gehäusen muss man erst noch die komplette Frontblende abnehmen und dann im ungünstigsten Fall noch Metallblenden herausbrechen. Das Laufwerk wird dann von vorn ins Gehäuse geschoben und ruht rechts und links auf Metallstreben. Mit dem Schnellverschluß werden die Laufwerke anschließend fixiert.

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Die 3,5-Zoll-Laufwerke finden auf Schubfächern ihren Platz und werden dann von der Seite in den Käfig geschoben. Die Schubfächer fassen auch 2,5-Zoll-Laufwerke, die dann allerdings verschraubt werden müssen. Auch der Einbau des Netzteils und der Grafikkarte stellt keine Herausforderung dar, sodass wir ziemlich schnell, nachdem alles eingebaut und verkabelt war, zu dem im unteren Foto dargestellten Ergebnis kamen. An dieser Stelle auch noch kurz die Abmessungen, welche einem für die Grafikkarte und das Netzteil zur Verfügung stehen. Die Grafikkarte darf eine Länge von 36 cm haben, für das Netzteil stehen einem, wenn man den zweiten 3,5-Zoll-Käfig verwenden will, 25 cm zur Verfügung. Kann man auf den Käfig verzichten und entfernt ihn, vergrößert sich der verfügbare Platz auf 38,5 cm.

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[BREAK=NZXT Phantom - Optionales Zubehör]NZXT liefert passend zu den Phantom Gehäusen ein reichhaltiges Modding-Zubehör wie zum Beispiel weiße Netzteile oder passend zum Gehäuse gesleevte Kabel. Hierbei wird jeder einzelne Kabelstrang mit einem blickdichten Gewebe umflochten und die Kabelübergänge mit Schrumpfschlauch gesichert. Ein Verfahren, was die meisten Moddingfreunde bislang in langwieriger Handarbeit selber machen mussten und das immer mehr Anklang findet.

Da uns ursprünglich ein weißes Phantom zugesagt wurde, lag dem Gehäuse auch gleich ein passender Satz Kabel bei, welchen wir aufgrund der völlig ausreichenden Kabellänge und fehlenden Kabelmanagements unseres Tagan Superrock Netzteils nicht genutzt haben, aber dennoch kurz vorstellen möchten.

Dazu gehörten:
  • 1 x 3-Pin Verlängerung für Lüfter 300-mm
  • 1 x 6+2-Pin PCIe Verlängerung 250-mm
  • 1 x 6-Pin PCIe Verlängerung 250-mm
  • 1 x 4+4-Pin ATX/EPS Verlängerung 250-mm
  • 1 x 8-Pin PCIe Verlängerung 300-mm
  • 1 x ATX 24-Pin Verlängerung 250-mm
  • 1 x Molex zu 2x SATA Adapter 200-mm
  • 1 x Molex zu 3x SATA Adapter 200-mm
  • 1 x Molex zu 4x SATA Adapter 200-mm
Alle Kabel sind fein säuberlich und vor allem blickdicht mit Gewebe ummantelt. Die Übergänge sind hierbei ebenfalls sehr ordentlich mit Schrumpfschlauch verbunden. Wenn man die Kabel selbst sleeven will, besteht die Herausforderung darin, das Gewebe stramm um die Kabel und zudem blickdicht zu bekommen. Hierzu gehört jede Menge Übung, Fingerspitzengefühl und Geduld, die nicht jeder mitbringt. NZXT liefert hier für jeden Zweck das passende Kabel zur Gehäusefarbe, nämlich weiß, rot und schwarz. Die uns vorliegenden Kabel hätten nicht nur zum weißen Phantom hervorragend gepasst, sondern unserer Meinung nach sogar noch besser zu dem hier getesteten schwarzen Modell, da hier auch schon weiße Lüfter verbaut sind. Die Kabel sind zu Preisen von 3,90 Euro für eine 3-Pin Verlängerung bis hin zu 8,90 Euro für eine ATX 24-Pin Verlängerung erhältlich und sicherlich eine gute Alternative, wenn man zwei Linke Hände hat oder nicht die nötige Geduld aufbringt, so etwas selber zu machen.

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[BREAK=NZXT Phantom - Temperaturmessungen] Wie immer kommen nur die ab Werk vorinstallierten Lüfter zum Einsatz, in diesem Fall also zwei 120-mm-Lüfter in den Türen, ein 120-mm-Lüfter auf der Gehäuserückseite und ein 200-mm-Lüfter im Deckel.
Hier erst mal das von uns verwendete Testsystem: Nach Einschalten des Systems warteten wir eine halbe Stunde, damit sich der Rechner im Idle-Modus akklimatisieren konnte. Danach nahmen wir die ersten Temperaturmessungen vor, welche mit HWMonitor sowie GPU-Z ausgelesen wurden.

An dieser Stelle ein kleiner Hinweis. Bei unserem letzten Artikel zum Bitfenix Colossus hat sich der Fehlerteufel bei den Temperaturen eingeschlichen. In den nachfolgenden Tabellen sind die richtigen Temperaturen verzeichnet.

Aber nun zu den Temperaturen des NZXT Phantom, diese sahen wie folgt aus:

Idle-Temperaturen

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Dann starteten wir Prime95 und ließen es eine Stunde laufen, um den Rechner auf Temperatur zu bringen. Das Resultat sieht man in der nächsten Tabelle.

Temperaturen unter Last:

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[BREAK=NZXT Phantom - Fazit]

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Kommen wir zum Fazit. Wirkliche Schwächen hat sich das NZXT Phantom nicht geleistet. Zu den positiven Aspekten zählen die saubere Verarbeitung sowie der schwarz lackierte und damit voll im Trend liegende Innenraum. Mit den weißen Lüftern haben die Kalifornier geschickt farbliche Akzente gesetzt.

Der Einbau geht gewohnt leicht von der Hand. Hier gab es keine Hürden, ganz im Gegenteil. Die Kunststoffblenden der 5,25-Zoll-Laufwerke lassen sich mit nur einem Finger lösen. Beim Einbau hat man bis auf die Erweiterungskarten die Wahl, alles schraubenlos zu installieren oder auch bei Bedarf, wie früher, alles zu verschrauben. Die Möglichkeit, fünf externe Laufwerke und bis zu sieben interne 3,25-Zoll-Laufwerke einzubauen, lässt keine Wünsche offen, und auch an SSD-Laufwerke haben die Entwickler bei NZXT gedacht.

Das Belüftungskonzept geht voll auf. Mit nur vier Lüftern und ohne den sonst üblichen Frontlüfter erzielt man sehr gute Temperaturen. Unter Last blasen die Lüfter zwar ziemlich laut, aber dank der Lüftersteuerung im Equalizer-Stil, lässt sich der Geräuschpegel problemlos jeder Situation anpassen. Bei LAN-Partys dreht man die Lüfter voll auf und beim Internetsurfen oder wenn man mal einen Brief verfasst, schiebt man sie einfach auf niedrigste Stellung und hört dann nur noch ein angenehmes Säuseln.

Über die Optik lässt sich wie immer streiten. Uns persönlich hat am meisten der Hochglanzlack gestört. Dieser verzeiht keinen Fingerabdruck, und wer das Phantom häufig zu LAN-Partys mitnehmen möchte, wird ohne regelmäßige Putzaktionen sehr schnell ein verschmuddelt aussehendes Gehäuse haben. Für LAN-Party-Gänger würden wir das Phantom in schwarz auf jeden Fall nicht empfehlen. Auch die rote Variante dürfte hier nicht besser aussehen. Damit bleibt nur noch weiß über, welches Fingerabdrücke wohl noch am ehesten verzeiht. Aber ob man mit einem weißen Gehäuse auf einer LAN-Party glücklich wird ist auch fraglich.

Da die positiven Aspekte beim NZXT Phantom bei weitem überwiegen und die Optik eher subjektiv ist, können wir nur sagen, das Phantom hat sich unseren Editor's Choice Award ehrlich verdient.


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