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Alt 17.05.2012, 11:33   Posting #101 (im Thread / einzeln)
NackterGolfer
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Mich würde aber mal grds interessieren wie ihr das handhabt? Haben die Gespräche hier und die verlinkten Filmchen zum Umdenken beigetragen?
Ich esse Convenience nur noch in Ausnahmefällen, ansonsten wird nach Zutatenliste aussortiert, da sollte möglichst gar nicht viel draufstehen, inzwischen hadere ich selbst mit Citronensäure. Sowas wie "Kartoffeln, Salz, Sonnenblumenöl" ist okay Ketchup ist schon kritisch und alles mit Pülverchen geht gar nicht.

Du wirst sicherlich selbst gemerkt haben, wenn man auf den ganzen Fertigmist verzichtet, spart man genug Geld um sich Ordentlicheres (Biorohware) zu kaufen. Mit dem Brot habe ich noch meine Probleme, schließlich ist das immer irgendwie gepanscht, außer man backt es komplett selbst und dafür fehlt mir nicht selten die Zeit bzw. die Lust dazu.
Kartoffeln sind zwiespältig, weil sie nun einmal leider behandelt sind. Diese "länger haltbare" Vollmilch habe ich auch schon lange satt, daher trinke ich kaum noch Milch.
 
Alt 17.05.2012, 11:39   Posting #102 (im Thread / einzeln)
ghostadmin
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Es gibt auch noch richtige Bäcker aber da zahlt man dann halt einiges mehr. Hier im Supermarkt kosten 500g Roggenmischbrot glaube 90ct während man beim Bäcker fürs Kilo fast 5€ zahlt.

Ansonsten, wenn man darauf achtet was drin ist, landet man schon oft von selbst bei Bio. Beispielsweise bei Apfeldirektsaft.

Leider wird das mit den Geschmacksverstärkern und Aroma immer schlimmer. Mich würde mal interessieren wie das in anderen Ländern gesehen wird, wo wesentlich mehr Geld fürs Essen ausgegeben wird wie bei uns.
 
Alt 17.05.2012, 12:02   Posting #103 (im Thread / einzeln)
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Du wirst sicherlich selbst gemerkt haben, wenn man auf den ganzen Fertigmist verzichtet, spart man genug Geld um sich Ordentlicheres (Biorohware) zu kaufen. Mit dem Brot habe ich noch meine Probleme, schließlich ist das immer irgendwie gepanscht, außer man backt es komplett selbst und dafür fehlt mir nicht selten die Zeit bzw. die Lust dazu.
Kartoffeln sind zwiespältig, weil sie nun einmal leider behandelt sind. Diese "länger haltbare" Vollmilch habe ich auch schon lange satt, daher trinke ich kaum noch Milch.
Naja, wenn ich ehrlich sein soll hab ich schon das Gefühl unterm Strich mehr zu bezahlen. Allein der Aufpreis von Bio gegenüber normal. Aber hey, das ist es mir wert. Schon wenn ich dran denke, dass die Punkte welche man nur bedingt beeinflussen kann schlimm genug sind, kann ich wenigstens beim Einkauf versuchen halbwegs sicher zu gehen. Was die Tiere die man so verzehrt zu fressen kriegen, können wir ja so gut wie garnicht steuern. Und unter die Vegetarier gehen wollte ich auf garkeinen Fall.

Aber wenn man dann anfängt bewusster durch den Supermarkt zu laufen, ist man irgendwann schon kurz vorm verzweifeln. 90% der Waren sind mit Zucker und Konservierugnsstoffen verseucht. Obst und Gemüse sieht man teilweise noch die eingetrockneten Pestizide an. Viel Auswahl hat man dann leider nicht mehr.

Was haltet Ihr denn davon wenn wir mal eine Liste machen mit Produkten die man bedenkenlos kaufen kann? Auf Foodwatch findet man irgendwie nur negative Produkte, aber keine Empfehlungen. Mit Unterteilung in einzelne Kategorien hätte ich sowas dann immer beim Einkaufen dabei.
 
Alt 17.05.2012, 12:39   Posting #104 (im Thread / einzeln)
ghostadmin
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Obst wird vor dem Verkauf gewaschen, das wird eher Wachs oder sowas sein damit es besser im Laden aussieht.

Und bei Fleisch das Bio ist, dass muss auch nicht unbedingt heissen das alles mit rechten Dingen zugeht.
Man beachte hier nur mal die Mindestflächen für Schweine:
http://www.sgs-kontrolle.at/bio/down...llgemeines.pdf

Und alles sehr schwammig formuliert, man dürfe Antibiotika verwenden, nur weniger und in Ausnahme aber was ist wenn die Tiere ständig krank sind?
Und dann eben die ganzen Ausnahmegenehmigungen wenn z.B. nicht genug Weidefläche da ist.

Ich musste auch schon lesen das jemand seine Rinder nicht mehr auf die Weide schicken durfte, da dies zu "gefährlich" sei.
 
Alt 17.05.2012, 14:08   Posting #105 (im Thread / einzeln)
HorstWorst
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Mich würde aber mal grds interessieren wie ihr das handhabt? Haben die Gespräche hier und die verlinkten Filmchen zum Umdenken beigetragen?
Also Gespräche und Filmchen HIER nicht wirklich, das meiste war ja doch nichts neues.
Habe als frisch zu Hause Ausgezogener ohne Ende mit Maggi, Knorr & Co gekocht - aber nach nem Jahr (und dem Umzug in ne neue Wohnung mit geiler Küche ) hing mir dieser Einheits-Geschmack so zum Hals raus, das ich endlich angefangen habe 'richtig' zu kochen. Seit dem schaue ich immer mehr auf möglichst unverarbeitete Ware, kaufe Bio wo es in meinen Augen Sinn macht und benutze keine Pülverchen o.ä. - ok, ein Glas Maggi Bio-Delikatess-Brühe habe ich im Schrank. Aber ich fand Ernährung bzw. Nahrungsmittel schon immer interessant - ist also kein Aufwand oder Umstand.

Was mich aber stark beeinflusst hat, waren bzw. sind Gespräche mit einer (vollkommen harmlosen & nicht militanten) Veganerin aus meinem Bekanntenkreis.
War tierischen Lebensmitteln gegenüber schon immer etwas kritisch eingestellt - nicht aus ökologischen oder gesundheitlichen Gründen, sondern einfach weil ich vieles ekelig oder komisch finde. Rohes Fleisch am Stück mag ich z.B. nicht riechen oder nur ungern anfassen. Bei Milch mag ich das 'schleimige' Mundgefühl nicht, beim Frühstücksei vergeht mir alles, wenn am Löffel plötzlich diese glibberige Hagelschnur hängt ...
Unterm Strich mag ich die Rohprodukte nicht, haue mir aber gerne ein Steak, gut gemachtes Rührei oder ein leckeres Stück Käse rein. Nur zu Milch & Joghurt finde ich schon seit Jahren keinen Zugang mehr.

Inzwischen habe ich halt ne Menge vegane/vegetarische Blogs abonniert ... eigentlich auf Grund der Rezepte, man bekommt aber zwangsläufig JEDEN TV-Termin zu Ernährungsthemen mit und wird auch viel mit Missständen in der Tierhaltung und der Nahrungsmittelindustrie konfrontiert. Außerdem - klar - ist halt Öko & Umweltschutz immer ein Thema.

Dadurch denke ich schon in vielen Situationen um. Man muss ja nicht immer alles schwarz-weiß sehen und plötzlich nur noch Gras fressen und graue Strickpullover tragen. Aber gerade was den Tierkram angeht, schaue ich inzwischen immer, ob es ne Alternative gibt. Manchmal kein Problem (Kuhsahne vs. Pflanzensahne, backen mit verschieden Hausmittelchen als Ei-Ersatz, Hafermilch statt Kuhmilch, Majo ohne Ei usw.) - manchmal halt nicht (Käseersatz ist z.B. ekelig oder Zaziki mit Sojajoghurt schmeckt auch nicht).
Badartikel kann man auch problemlos gegen Naturkosmetik-Serien austauschen (z.B. Alnatura von dm oder Alterra von Rossmann), gleiches bei Reinigungsmitteln (Ecover, evtl. auch Frosch) - oder gleich Omas Hausmittelchen wie Essig oder Backpulver benutzen.

Naja, ich schweife ab - wollte unterm Strich nur aussagen, dass man nicht Sternekoch sein muss um Maggi & Co aus der Küche zu verbannen, genau wie man nicht Vollzeitöko werden muss, um ein bisschen mehr auf sich sowie Tier- und Umwelt zu achten.

Schließlich kann man da keine Schulden machen:
WWF Living Planet Report
Zusammenfassung als PDF:
http://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/P...urzfassung.pdf
 
Alt 17.05.2012, 17:12   Posting #106 (im Thread / einzeln)
Mhalekith
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als Einstieg für eine "bessere" Küche empfehle ich bspw http://www.chefkoch.de und einfach mal ein wenig hinterfragen, wo das lebensmittel herkommt. Vlt auch mal die in der Nähe befindlichen Bauernhöfe aufsuchen und deren evtl Hofladen.
Auch nützlich: http://www.kochplaner.de/ dort kann man sich recht simpel einen aufbauenden Einkaufsplan zusammenstellen und das sogar 1 Woche im vorraus. Also nur 1x einkaufen gehen und möglichst Reste bzw zuviel gekauftes verbrauchen...

kochen ist nicht schwer... wieder der Industrienahrung
 
Alt 17.05.2012, 22:37   Posting #107 (im Thread / einzeln)
NackterGolfer
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Was haltet Ihr denn davon wenn wir mal eine Liste machen mit Produkten die man bedenkenlos kaufen kann? Auf Foodwatch findet man irgendwie nur negative Produkte, aber keine Empfehlungen. Mit Unterteilung in einzelne Kategorien hätte ich sowas dann immer beim Einkaufen dabei.
Könnte ferzeit als Geschäftsidee Erfolg haben, wenn man das groß, d.h. wie Foodwatch, aufzieht

Was ist allerdings bedenkenlos.. Schau dir Mineralwasser an, hat das Kohlensäure, ist die ein Abfallprodukt der chemischen Industrie. Ist es in Plastikflaschen, bekommst du unweigerlich Stoffe daraus im Wasser ab, bei Glasflaschen muss das Spülwasser sauber sein.. ist es Leitungswasser hat man die üblichen Dinge wie Chlor und Co drin
 
Alt 17.05.2012, 22:45   Posting #108 (im Thread / einzeln)
Emploi
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Ich habs mir auch reingezogen, die Holzspäne waren mir bekannt aber irrelevant... die natürlichen Pilz/Aromen schon ekelhaft; wo gibt es Frosta Produkte eigentlich zu kaufen, d.h. in welchen Supermarktketten oder da überhaupt nicht?
 
Alt 17.05.2012, 22:48   Posting #109 (im Thread / einzeln)
M
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Selbstverständlich ist man nie 100% sicher. Es wird immer Betrüger geben die aus dem Bio-Label auf irgendeine Weise Gewinn schlagen wollen. Es wird immer Fälle geben wo irgendwas nicht dem LAbel entspricht. Aber deswegen muss man ja nicht den Kopf in den Sand stecken. Rein statistisch gesehen passieren sehr viele Unfälle daheim...aber deswegen bin ich immernoch total entspannt wenn ich zu hause bin. Auch mach ich mich nicht verrückt wegen BSE, Salmonellen, Hühnergrippe und Aids auf der Klobrille. Ganz im Gegenteil - ich strenge meinen Kopf an so gut es eben geht und versuche solchen Problemen irgendwie zu entgegnen. Und selbiges versuche ich nun mit den Machenschaften der Nahrungsmittelindustrie.

Zitat:
Könnte ferzeit als Geschäftsidee Erfolg haben, wenn man das groß, d.h. wie Foodwatch, aufzieht
Wie genau würde sich daraus denn Kapital schlagen lassen? Eine Seite schalten, darauf empfehlenswerte Produkte platzieren und entsprechend Werbung unterbringen?
 
Alt 18.05.2012, 03:47   Posting #110 (im Thread / einzeln)
Oi!Olli
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Man nicht mal mehr bei Gewürzen ist man sicher. Meine Mutter hat netterweise ein paar Gewürzflaschen mitgebracht und was ist mir heute aufgefallen.

Mein Muskat ist kein richtiges Muskat kein Wunder das es so anders schmeckt.

Nein es ist "natürliches" Muskatnussaroma (ich hoffe mal damit meinen die das Öl) mit Salz und Speiseweeizenkleie.

Grmpf nächstes Mal kaufe ich mein Muskat wieder selber.
 
Alt 18.05.2012, 05:12   Posting #111 (im Thread / einzeln)
Emploi
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Nein, natürliche Schimmelpilze..
 
Alt 18.05.2012, 10:17   Posting #112 (im Thread / einzeln)
ghostadmin
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Zitat:
Zitat von NackterGolfer Beitrag anzeigen
ist es Leitungswasser hat man die üblichen Dinge wie Chlor und Co drin
Leitungswasser wird sehr streng kontrolliert, dass dürfte gesünder als die meisten Mineralwasser sein. Der Grenzwert für Chlor sind 0,3mg/l.
 
Alt 18.05.2012, 10:57   Posting #113 (im Thread / einzeln)
NackterGolfer
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Zitat:
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Wie genau würde sich daraus denn Kapital schlagen lassen? Eine Seite schalten, darauf empfehlenswerte Produkte platzieren und entsprechend Werbung unterbringen?
Werbung ist ein Problem, aber vielleicht zahlen irgendwann Unternehmen dafür, dass ihre sauberen Produkte genannt werden? Natürlich müsste all das wasserdicht sein, schließlich klebt sich die Lebensmittelindustrie selbst ihre Siegel in unüberschaubarem Ausmaß auf zweifelhafte Produkte und sowas wie "Öko Test" ist auch der letzte Witz. Man müsste das Verbrauchervertrauen erreichen, dauerhaft und sowas geht nur durch harte Anforderungen und ohne Werbegelder..

Zitat:
Zitat von ghostadmin Beitrag anzeigen
Leitungswasser wird sehr streng kontrolliert, dass dürfte gesünder als die meisten Mineralwasser sein. Der Grenzwert für Chlor sind 0,3mg/l.
Solange Mittelchen zur Rohrinstandhaltung und ab und zu höhere Chlordosen erlaubt sind, um nachgewiesene Bakterienprobleme zu beseitigen, glaube ich daran nicht so recht. Wie war das mit dem Uran im Trinkwasser? In manchen Städten, die ihr Trinkwasser aus dem Rhein beziehen, zweifele ich auch an der Qualität.. man schmeckt es, leider.
 
Alt 18.05.2012, 18:30   Posting #114 (im Thread / einzeln)
DarklightOrange
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Zitat:
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...[...]...
Mich würde aber mal grds interessieren wie ihr das handhabt? Haben die Gespräche hier und die verlinkten Filmchen zum Umdenken beigetragen?...[...]...
Zum Umdenken hat es schon ein klein wenig beigetragen, allerdings nicht so, das es zu einer Änderung des Essverhaltens/Einkaufsverhaltens geführt hat. Aber alles der Reihe nach. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Mein Ziel ist vegetarische Ernährung, weitestgehend vegan.
Und zwar nicht weil ich denke, dass unsere Lebensmittel von schlechter Qualität sind - oder weil ich mich selbst besser/gesünder ernähren möchte. (mir schmeckt fast alles!), sondern weil ich dazu beitragen möchte meinen ökologischen Fussabdruck auf diesem Planeten zu verringern damit 8,9,10 und mehr Milliarden Menschen hier überhaupt langfristig leben können. Das damit auch die Kreaturen Schwein, Rind, usw. geschont werden ist ein angenehmer Nebeneffekt.
Solange da nicht irgendwelche High-Tech Methoden in der Nahrungsmittelerzeugung sinnvoll - das heisst nachhaltig - für die Masse an Menschen praktikabel verfügar sind, möchte ich da in Zukunft mit meinem Essverhalten die Ressourcen weitestgehend schonen und anderen aufzeigen dass man sich alternativ gesund ernähren kann. Das heisst unterm Strich dass der Anspruch den ich an mich selbst stelle sehr hoch ist, und sowas kann man nicht von heute auf morgen umsetzen, sondern das bedarf Zeit. In die Planung für dieses Vorhaben möchte ich dann auch meine Familie einbeziehen, ob sie das dann selbst auch umsetzen möchten bleibt jedem Familienmitghlied seine eigene Entscheidung.
 
Alt 18.05.2012, 20:22   Posting #115 (im Thread / einzeln)
HorstWorst
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Wieder mal ein schweinischer TV-Tipp:

Montag, 21.05.2012 - 21:00 Uhr auf NDR:
45 Min - Neues vom Biotier
Zitat:
Sven Jaax geht der Frage nach, ob "öko" grundsätzlich artgerechter ist. Und er fragt sich, ob es Kompromisse zwischen ökologischer und konventioneller Haltung gibt.
Allgemein hat 45 Min teilweise ganz interessante Sachen im Angebot. Anscheinend noch alle per Mediathek abrufbar
http://www.ndr.de/fernsehen/sendunge...und/index.html
 
Alt 19.05.2012, 08:41   Posting #116 (im Thread / einzeln)
Mhalekith
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Achtung Vegetarierer

Nichts gegen vegetarisch Leben, ganz im Gegenteil, ernähre ich mich doch selber zu 95% vegetarisch.
Aber auch hier gilt: Augen auf, Sehr viel unseres Gemüses wird in Spanien angebaut unter teils katastrophalen Bedingungen. Nicht nur für die Arbeiter auch für die dortige Umwelt. Es gibt mittlerweile in einigen landstrichen Spaniens soviele Gewächshäuser, dass man sie vom Weltall aus sieht...
siehe hier : Europas Gemüsegarten und hier: billige Arbeiter auf Gemüseplantagen und hier: Immigranten schuften auf Plantagen
übrigens zeichnet sich Ähnliches so langsam aber sicher für Bulgarien und Rumänien ab, große Lieferanten industrieller Biogemüse..

Auch als Vegetarierer ist es extremst wichtig zu schauen woher das Gemüse kommt. Wenn das Umweltverträglich und Human bleiben soll ist der einzigste Weg wie früher auf den Wochenmarkt zu gehen und nachfragen...
 
Alt 19.05.2012, 16:50   Posting #117 (im Thread / einzeln)
ghostadmin
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Solange Mittelchen zur Rohrinstandhaltung und ab und zu höhere Chlordosen erlaubt sind, um nachgewiesene Bakterienprobleme zu beseitigen, glaube ich daran nicht so recht. Wie war das mit dem Uran im Trinkwasser? In manchen Städten, die ihr Trinkwasser aus dem Rhein beziehen, zweifele ich auch an der Qualität.. man schmeckt es, leider.
Wenn das Wasser sehr weich ist, mischt man oft Phosphate oder Kieselsäure rein um Korrossion oder Kalkausfall zu verhindern. Giftig wäre das aber nicht, zumindest nicht in den Mengen. Sorgen machen würde ich mir eher um Medikamentenrückstände aber dazu wird das Wasser ja jährlich getestet und die meisten Versorger stellen das Online.
.
EDIT :
.

Und zu Bio, wie schon erwähnt glaube ich das speziell beim Fleisch doch so einiges getrickst wird weil die Gesetze zu schwammig formuliert sind.
 
Alt 20.05.2012, 18:20   Posting #118 (im Thread / einzeln)
HorstWorst
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Boah, mal wieder ne Schwachsinns-Reportage auf Pro7 ... irgendwas mit Bio vs. Konventionell.
Testessen in der Fußgängerzone. U.a. dabei Erdbeerjoghurt (gekauft vs. Biojoghurt mit 'echten' Bioerdbeeren). Die Passanten sollen entscheiden was besser schmeckt, wissen aber laut Stimme aus dem Off nicht, was was ist.

Nee, ist auch überhaupt nicht zu erkennen, wenn das ganze in der Glasschale präsentiert wird und aus der einen Schale die halbierten Erdbeeren schon rausspringen

Volksverblödung ...
 
Alt 20.05.2012, 18:50   Posting #119 (im Thread / einzeln)
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Wenn das Wasser sehr weich ist, mischt man oft Phosphate oder Kieselsäure rein um Korrossion oder Kalkausfall zu verhindern. Giftig wäre das aber nicht, zumindest nicht in den Mengen. Sorgen machen würde ich mir eher um Medikamentenrückstände aber dazu wird das Wasser ja jährlich getestet und die meisten Versorger stellen das Online.
An der Küste trinkt man zum guten Tee Kieselsäure? Pfuiteufel.. Natürlich wird es getestet, aber gerade dieses Jahr war es schon lustig, dass hier bei mir nach einer fünfsekundennutzung des Wasserhahnes das halbe Haus nach Chlor gerochen hat. Habe beim Versorger angerufen und der sprach von einer Notwendigkeit weil XY-Bakterien gefunden wurden, nach 2 Wochen war der Geruch wieder verschwunden. Soviel zum Thema Trinkwasser..
Apropos Mineralwasser, was bewegt eigentlich Nestle dazu, auf ihr Wasser zu schreiben: "Warten sie mit dem trinken nicht, bis sie durstig sind"? Dass man direkt daneben auch noch die Telefonnummer für das Ernährungsstudio "Ihr Berater für gesunde Ernährung" findet, macht diese Aufforderung auch nicht besser. Weltkonzerne mit dem Umsatz dürfen scheinbar alles.
 
Alt 20.05.2012, 19:57   Posting #120 (im Thread / einzeln)
Oi!Olli
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Das mit dem Chlorgeruch kenne ich auch..

Lustig weil ich oft Suppen mache.
 
Alt 21.05.2012, 07:31   Posting #121 (im Thread / einzeln)
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An der Küste trinkt man zum guten Tee Kieselsäure? Pfuiteufel.. Natürlich wird es getestet, aber gerade dieses Jahr war es schon lustig, dass hier bei mir nach einer fünfsekundennutzung des Wasserhahnes das halbe Haus nach Chlor gerochen hat. Habe beim Versorger angerufen und der sprach von einer Notwendigkeit weil XY-Bakterien gefunden wurden, nach 2 Wochen war der Geruch wieder verschwunden. Soviel zum Thema Trinkwasser..
Apropos Mineralwasser, was bewegt eigentlich Nestle dazu, auf ihr Wasser zu schreiben: "Warten sie mit dem trinken nicht, bis sie durstig sind"? Dass man direkt daneben auch noch die Telefonnummer für das Ernährungsstudio "Ihr Berater für gesunde Ernährung" findet, macht diese Aufforderung auch nicht besser. Weltkonzerne mit dem Umsatz dürfen scheinbar alles.
Weil trinken wenn man durstig ist eigentlich schon zu spät ist. Das Durstgefühl setzt erst bei einem relevanten fluessigkeitsdefizit ein.
 
Alt 21.05.2012, 08:19   Posting #122 (im Thread / einzeln)
Emploi
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Wozu hat die Natur dann die Durstfunktion eingebaut wenn es eh schon zuspät ist?
 
Alt 21.05.2012, 08:24   Posting #123 (im Thread / einzeln)
derpinguin
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Es ist nicht zu spaet, es ist nur schon ein Flüssigkeitsmangel eingetreten, wenn durst Auftritt.
Es wird empfohlen nicht erst zu warten bis ein Flüssigkeitsmangel Eintritt, sondern einfach so Regelmäßig zu trinken.
 
Alt 21.05.2012, 10:47   Posting #124 (im Thread / einzeln)
ghostadmin
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An der Küste trinkt man zum guten Tee Kieselsäure?
Das sind Mengen von vielleicht 5mg/L, sowas schmeckt niemand.

Wohnst du vielleicht in einer Stadt? Hier auf dem Land ist das Wasser immer gleich.
Da ich hier Leitungswasser im Aquarium habe, könnte ich mir gar kein Chlor bei den Fischen erlauben.

Zitat:
Apropos Mineralwasser, was bewegt eigentlich Nestle dazu, auf ihr Wasser zu schreiben: "Warten sie mit dem trinken nicht, bis sie durstig sind"?
Damit die auch ja schön Absatz machen und man mehr trinkt als man eigentlich braucht. Und schön dick macht die Zuckerplörre auch.
.
EDIT :
.

Zitat:
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Boah, mal wieder ne Schwachsinns-Reportage auf Pro7 ... irgendwas mit Bio vs. Konventionell.
Testessen in der Fußgängerzone. U.a. dabei Erdbeerjoghurt (gekauft vs. Biojoghurt mit 'echten' Bioerdbeeren). Die Passanten sollen entscheiden was besser schmeckt, wissen aber laut Stimme aus dem Off nicht, was was ist.

Nee, ist auch überhaupt nicht zu erkennen, wenn das ganze in der Glasschale präsentiert wird und aus der einen Schale die halbierten Erdbeeren schon rausspringen

Volksverblödung ...
Und was war das Ergebnis?

Mit Aroma schmeckt es natürlich 100x mehr nach Erdbeer. Habe ich selbst erst gemerkt als ich Milch mit Erdbeeren gemixt habe.
Die Kinder werden ja schon ganz früh mit solchen tollen "Kinderprodukten" vollgestopft die aus nichts anderem aus Farbstoffen und Aroma bestehen und das soll dann so gesund sein.
 
Alt 21.05.2012, 10:49   Posting #125 (im Thread / einzeln)
altesocke
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Es ist aber eher zu empfehlen, wieder mehr auf seinen eigenen Körper zu hören, als auf irgendwelche pseudo Gesundheitsapostel oder Marketingfritzen.

Wenn sich Durst oder Hunger melden, befindet sich der Körper noch im absoluten grünen Bereich. Im Gegenteil, das "Meldesystem" wird, wenn es ständig genutzt wird sogar zuverlässiger. Wenn man Durst und Hunger vorsorglich vermeidet, kann es passieren, dass man den Körper mit etwas versorgt, was er eigentlich nicht braucht.
Essen und Trinken ohne Hunger oder Durst zu haben ist die Wurzel vieler Probleme.
 
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