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    Raidmax Blackstorm Gehäuse-Test

    Raidmax Blackstorm

    Auf der Suche nach einem Gehäuse trifft man immer wieder auf die gleichen Hersteller oder Modelle, die einem empfohlen werden. Lian Li, Cooler Master oder Chieftec sind hier klangvolle Namen, die sich etabliert haben. Und nun tritt hier das Raidmax Blackstorm auf den Plan und möchte sich dazugesellen. Das eigenwillige Design steht, so weit man zurückdenken kann, bei den Raidmax-Produkten immer in der Kritik und erntete oftmals böse Kommentare. Natürlich soll ein Test nicht das Aussehen, sondern die inneren Werte vor allem beleuchten und so schauten wir uns das Blackstorm natürlich an und haben hier und da interessante Details gefunden.

    Wie immer fällt ein Sample nicht vom Himmel und so möchten wir uns bei Raidmax für das Exemplar bedanken, das sie uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt haben.

    Viel Vergnügen auf den folgenden Seiten!

    [BREAK=Daten und Fakten zum Gehäuse]
    Folgende Daten macht Raidmax auf seiner Seite zum Blackstorm:

    BASIC SPECIFICATION
    • EXTERNAL DRIVE BAYS: 4 X 5.25", 1 X 3.5"
    • INTERNAL DRIVE BAYS: 5 X 3.5" H.D.
    • SYSTEM BOARD: 10” X 12” MAX SIZE ATX FORM FACTOR / MICRO ATX
    • EXPANSION SLOTS: STANDARD ATX 7 SLOTS
    • I/O PORTS: 2 X USB2.0 / 1 X e-SATA / 2 x AUDIO
    • DIMENSIONS: 520(L) X 205(W) X 480(H)mm
    COOLING SYSTEM
    • FRONT: 1 X 120mm blue LED fan
    • RIGHT SIDE: 80mm Black Fan close to 3.5" bays rack (optional)
    • LEFT SIDE: 1 x 120mm blue LED fan or 1 x 180mm blue LED fan (optional)
    • BACK: 1 x 120mm Black frame with Blue leaves fan
    • TOP: None


    Raidmax verweist zusätzlich auf die ebenfalls lieferbare weiße Variante neben der heute hier vorgestellten schwarzen. Vorab möchten wir noch einige Maße hier auflisten, die interessant für den Einbau verschiedener Komponenten sind.
    • Maximale Höhe des CPU-Kühlers: 165 mm

    • Maximale Länge einer Erweiterungskarte: 270 mm (hiervon ist die Länge eines Stromsteckers abzuziehen, beim Einbau einer Festplatte in diesem Bereich reduziert sich der Wert um weitere 35 mm + Stecker für die Festplatte)

    • Maximale Länge einer Erweiterungskarte nach dem Ausbau des drehbaren Festplattenkäfigs: 400 mm

    Das Gewicht des zu großen Teilen aus Stahl gefertigten Raidmax beträgt ca. 7 kg.

    [BREAK=Testsystem]
    Für das Testsystem kommt eine AMD-Plattform mit folgenden Komponenten zum Einsatz:
    • CPU: AMD Phenom II X4 925 mit 4 x 2,8 GHz und 95W TDP

    • CPU-Kühler: EKL Alpenföhn Panorama

    • Mainboard: ASRock A790GMH/128M – AMD RS880 + SB750 – BIOS: P1.40

    • Arbeitsspeicher: 2x2048MB Kingston (PC2-6400)

    • Grafikkarte: Gainward GeForce 9800GT mit 512 MB + AC Accelero S1 Rev.2

    • Laufwerk: LG CH10LS20

    • Festplatte: Samsung HD321KJ

    • Netzteil: be quiet! Pure Power L7 350 Watt


    Der Testparcours bedarf einer ganzen Reihe an Hilfsmitteln und Programmen:
    • Furmark v1.80 – Stabilitätstest für die Grafikkarte

    • Prime95 v25.11 - CPU-Testprogramm

    • HWMonitor v1.16.0 – Auswertung der internen Sensoren (Mainboard, Festplatte, Grafikkarte)

    • CoreTemp 0.99.7 - CPU-Temperaturmessung

    • HD tune - HDD-Testprogramm


    Umgebungstemperatur: ca. 20°C

    [BREAK=Äußerlichkeiten – Teil 1]
    Raidmax Blackstorm


    Direkt nach der Ankunft des Gehäuses ließ der erste Blick natürlich nicht lange auf sich warten. Beim Auspacken war die Front noch so kalt, dass man erst denken konnte, es wäre Aluminium. Das ist nicht der Fall, aber ist auch schwer möglich herzustellen. Natürlich setzt Raidmax hier vollkommen auf Kunststoff, bietet aber eine gute Stabilität. Einen herben Griff bestätigt die eckige Front zwar mit dem bekannten Knacken, kann aber bedenkenlos auch als Griffpunkt zum Tragen genutzt werden. Die nach innen fallenden Flächen lassen das Raidmax größer erscheinen als es ist, doch wird durch die Einschnürung in der Mitte weitestgehend aufgehoben und macht es schlank, dass man es doch als gelungen beschreiben kann. Die Optik eines Gehäuses ist immer sehr subjektiv und vom Geschmack abhängig, aber zieht es die Blicke auf sich. Vor allem die blauen Applikationen fügen sich gut in die Front ein und das Gitter im unteren Bereich verdeckt den dahinterliegenden Lüfter. Wie schon eingangs erwähnt, hagelt es oft Kritik für das Design der Raidmax-Gehäuse. Hin und wieder auch weil sie Designelemente übernehmen, aber warum keine guten Ideen verarbeiten? Es erinnert etwas an die älteren Dell XPS-Systeme mit Gitterfront in diesem Bereich. Im eingeschalteten Zustand leuchtet hinter dem Gitter und einer Schicht Fleece als Staubschutz ein 120 mm-Lüfter in blau, passend zum Rahmen der Front.

    Raidmax Blackstorm


    Mittig in der Einschnürung leuchten von links und rechts die Power-LED in grün und die HDD-LED in rot. Trotz vieler Vorurteile gegenüber Gehäusen mit Beleuchtung kann man das Raidmax Blackstorm in dieser Hinsicht als dezent bezeichnen. Es ersetzt nicht die Raumbeleuchtung. Unüblich, aber interessant, ist an der Front ebenso, dass man die Frontblenden direkt herausnehmen kann. Hier verwendet man einen kleinen Zugmechanismus, der die rechte Seite entriegelt und eine Entnahme unglaublich einfach macht. Aus Bastler-Sicht ist dies ein sehr willkommenes Feature und das Raidmax hält davon noch ein paar mehr bereit, doch diese werden im Verlauf immer wieder auffallen.

    Raidmax Blackstorm Raidmax Blackstorm



    Von oben ist das Raidmax relativ glatt, bis auf den Bereich in der Front. Hier hat Raidmax sozusagen alle wichtigen Knöpfe und Anschlüsse zusammengebracht. Links und rechts befinden sich jeweils der Power- und der Reset-Knopf, während man in der Mitte den offenen Zugang zu zwei USB-2.0-Ports hat. Dazu kommen noch die üblichen Audio-Buchsen für Kopfhörer und ein Mikrofon, sowie ein eSATA-Anschluss.

    Raidmax Blackstorm


    [BREAK=Äußerlichkeiten – Teil 2]
    Raidmax Blackstorm


    Von hinten ist das Raidmax Blackstorm schon auf den ersten Blick etwas ungewöhnlich, doch frei nach dem Motto „form follows function“ stecken die Highlights hier im Detail. Oben befindet sich der gewohnte Ausschnitt für ein ATX-Netzteil. Das Lüftergitter darunter passt zum kantigen Design des Blackstorm und ist in Wabenform, das Gitter dort drin in selbiger Form. Dass man hier auf Waben setzt, hat nicht nur einen optischen Effekt. Allgemein gilt die Annahme, dass Luftströmungen durch Wabengitter beruhigt werden. Somit sollen Verwirbelungen und auftretende Nebengeräusche minimiert werden. So weit die Theorie, denn ob hier etwas auffällig wird, erfahren wir später im Kapitel zum Thema Lautstärke.
    Rechts darunter prangt ein großer RoHS-Aufkleber, der die Einhaltung geltender Umweltvorschriften bei der Herstellung beschreibt. Die Hersteller verpflichten sich hierbei darauf, gesundheitsgefährdende Stoffe bei de Produktion weitestgehend zu meiden oder ganz zu verbannen. Gleich im Anschluss an den Hinweis-Aufkleber findet man ein kleines Gitter, das aber wohl nur zur Unterstützung gedacht ist.

    Auffällig beim Raidmax Blackstorm ist aber, dass die Einfassung für die Mainboardblende und die Erweiterungskarten doch recht ungewöhnlich ausgeformt ist. Dazu kommt, dass sie mit der linken Seitenwand, wenn man das Bild betrachtet, verschraubt ist. Der Clou des Blackstorm ist seine Klappkonstruktion, doch Details hierzu folgen später.

    Raidmax Blackstorm Raidmax Blackstorm


    Die linke und rechte Seitenwand sind an der unteren Kante mit Scharnieren befestigt und relativ stabil in diesem Punkt. Etwas Vorsicht sollte man natürlich walten lassen, aber im Test kam es in der Endposition stehend zu keinerlei Problemen. Als Verschluss für die beiden Türen kommen Griffe zum Einsatz. Diese führen auf eine Schiene. Vier Haltehaken an jeder Seitenwand sorgen für die nötige Stabilität. Die Seitenwand mit dem Mainboardträger verfügt über kleine Kühlöffnungen, vor allem springt hier die Öffnung für einen optionalen 80 mm-Lüfter ins Auge.

    Raidmax Blackstorm Raidmax Blackstorm


    Gegenüberliegend wird schnell klar, an wen sich das Raidmax richtet. Maximale Lüftung ist angesagt und somit sorgt man hier mit einem großflächigen Gitter für eben jene. Auf dem Gitter sind sieben kleine Löcher in Kunststoffeinfassung. Diese dienen im Bedarfsfall der Montage eines optionalen 180 mm-Lüfters. Die zweite mögliche Größe liegt bei 120 mm und liegt somit im aktuellen Standard. Hier ist die Auswahl auch sehr viel höher als im Bereich von 180 mm.

    Raidmax Blackstorm


    Von der Unterseite gibt es sehr wenig zu berichten. Vier Gummi-Füße heben das Gehäuse vom Boden an und sollen für die nötige Entkopplung sorgen. Im vorderen Bereich wird die Einbuchtung zum Angriffspunkt, um die Front vom restlichen Gehäuse zu lösen.

    [BREAK=Innenraum – Teil 1]
    Wie schon im vorherigen Abschnitt klar wurde, öffnet sich das Raidmax Blackstorm in beide Richtungen mithilfe eines Klappmechanismus und gewährt einen Blick auf das Innere.

    Raidmax Blackstorm


    Raidmax Blackstorm


    Raidmax Blackstorm


    Nach dem ersten Öffnen fällt einem sofort das kleine Handbuch auf. Dort enthalten sind komplett in englischer Sprache wesentliche Informationen zu der Funktionsweise aller Mechanismen. Vor allem interessant ist das Staufach für die Kleinteilebox, dass sich im untersten Bereich des Gehäuses zwischen Bodenblech und Festplattenkäfig versteckt. Ein Clip hält es an der Position und lässt es durch Drücken und Ziehen hervortreten. Hat man die kleine Box herausgeholt, findet sich hier das gesamte Zubehör, das für die Montage wichtig ist. So finden sich hier die Schienen zur Montage der 3,5“-Festplatten sowie Schrauben nebst nichtleitenden Unterlegscheiben, aber auch Abstandshalter für das Mainboard. Zusätzlich findet sich hier auch noch ein Speaker, der bei Bedarf an das Mainboard angeschlossen werden kann.

    Raidmax Blackstorm


    Raidmax Blackstorm


    Aus der Tüte nahmen wir uns zur Erleichterung die fehlenden Abstandshalter, um das mATX-Mainboards unserer Testplattform zu installieren. Anstatt hier mit Mühe die nötigen an anderer Position entnehmen zu müssen, konnten wir sofort loslegen. Die vorgesehenen Bohrungen sind präzise gearbeitet und lassen ein leichtes Einschrauben zu. Die wenigsten bauen das Mainboard alsbald nach der Montage wieder aus, aber hier könnte etwas weniger Spielraum wünschenswert sein. Beim Entfernen einer Schraube vom Board drehte sich der Abstandshalter mit. So etwas ist ärgerlich. Der Ausschnitt für die Mainboardblende ist sauber und erfordert nicht allzu viel Kraft beim Einsetzen. Entgegen der Bestrebung vieler Hersteller, auf eine komplett werkzeuglose Montage zu wechseln, findet man beim Blackstorm Erweiterungsslots mit Schraubenbefestigung. Durch das Aufklappen der Seite wird die Installation einer Erweiterungskarte, vor allem einer Grafikkarte ungemein verbessert. Wer sich in diesem Punkt schon einmal geärgert hat, braucht hier keine Sorgen zu haben.

    Raidmax Blackstorm


    Beim Platz für Erweiterungskarten hat Raidmax aber leider etwas gespart. Durch den naheliegenden Festplattenkäfig ist der Einbau längerer Erweiterungskarten leider nicht möglich. Ist der Käfig mit seinen maximal vier möglichen 3,5“-Festplatten gefüllt, stehen geschätzt etwa noch 210 mm zur Verfügung. Wer mit Sicherheit weiß, dass er den Käfig nicht braucht, kann alternativ diesen ausbauen. Über dem drehbaren Käfig, der im bestückten Zustand das Einsetzen beschleunigt, sind noch drei 3,5“-Montageplätze frei. Ohne den Käfig können ohne Bedenken Erweiterungskarten mit einer Länge von bis zu 400 mm eingebaut werden, wenn sich so eine überhaupt finden sollte. Eine ATI Radeon HD 5970 kommt zum Vergleich auf eine Länge von 305 mm.

    Raidmax Blackstorm


    [BREAK=Innenraum – Teil 2]
    Wir wollen uns aber noch einmal den Festplattenkäfig ansehen. Er erlaubt die werkzeuglose Montage mithilfe von passenden Schienen, die einfach in die Bohrungen einer Festplatte gesteckt werden. Darauffolgend eingeschoben, rasten die Schienen sauber ein. Da das Raidmax Blackstorm immer wieder durch kleine Grafiken mitsamt Anleitungen bestückt ist, weiß man überall, was zu tun ist. Zum Lösen des Festplattenkäfigs entfernt man zuallererst eine Rändelschraube unten rechts an der Seite und drückt danach den kleinen Hebel nach unten. Somit wird der gesamte Käfig aus seiner Endposition gedrückt. Folgend gleitet dieser auf den beiden Schienen ober- und unterhalb des Käfigs bis zu seiner Endposition in einer um 90° gedrehten Stellung. Herausgenommen wird er durch einen letzten kleinen Ruck, sodass er die Schienen verlässt. Leider lassen sich wie so oft keine 2,5“-Festplatten verbauen, da schlichtweg keine Montagerahmen oder Bohrungen vorgesehen sind. In diesem Falle müsste man sich passende Adapter im gut sortierten Geschäft nachkaufen. Auf eine Entkopplung hat man ebenso verzichtet.

    Raidmax Blackstorm Raidmax Blackstorm


    Raidmax Blackstorm


    Das Montagesystem für die restlichen Laufwerke verfolgt ein Spann-Prinzip. Ein Träger wird in die Bohrungen gesteckt und zentral gedreht, woraufhin zwei gegenüberliegende Stege eine Spannung aufbauen. Hierzu befinden sich im Blech extra ausgeschnittene Schienen. Wer diesem Prinzip nicht vertraut oder Probleme bekommt, kann die Laufwerke auch wie gehabt anschrauben.

    Raidmax Blackstorm


    Raidmax Blackstorm


    Der schon erwähnte Platz für einen 80-mm-Lüfter, der seitlich neben dem Mainboard Luft ansaugen und in die drei 3,5“-Slots drücken kann, ist bei Bedarf schnell durch einen blauen Rahmen samt Clip belegt. Es bedarf keiner Schraube, da im Rahmen kleine Spitzen sind, die in die Bohrungen des Lüfterrahmens passen.

    Raidmax Blackstorm Raidmax Blackstorm


    [BREAK=Temperaturen und Lautstärke]
    Wie immer haben wir das Raidmax mit unserem Testsystem bestückt, um es in Hinblick auf die Kühlung und Lautstärke einordnen zu können. Werfen wir doch zuerst einmal einen Blick auf unsere Ergebnisse im Volllastbetrieb:

    Raidmax Blackstorm


    Das Raidmax Blackstorm kann sich wie erwartet durch die luftige Bauweise von unseren beiden Vergleichsgehäusen mit derselben Plattform absetzen. Vor allem die Prozessortemperatur spricht eine klare Sprache und kann hier positiv glänzen. Ohne Last auf der Grafikkarte ließ sich die CPU-Temperatur lediglich von 57°C auf 54°C senken. Das zeigt, dass hier alles richtig gemacht wurde. Doch Temperaturen sind nicht immer alles und so haben wir geprüft, wie es um die Lautstärke unter Volllast bestellt ist.

    Raidmax Blackstorm


    Die niedrigeren Werte im Vergleich zum Nexus Prominent 5, obwohl jenes ein Silent-Gehäuse sein soll, sind erst einmal fast unglaublich. Das Nexus kämpft aber, wie unser Test bewies, mit einem hohen Ansauggeräusch im Bereich des Frontlüfters. Wieder einmal spiegeln aber auch die aufgenommenen Werte nicht unbedingt das subjektive Empfinden wieder. Hörbare Vibrationen, von der Samsung-Festplatte ausgehend, lassen auch dieses Gehäuse hier etwas hilflos aussehen. Vorteil der Klapp-Bauweise scheint aber zu sein, dass die Vibrationen nicht auf alle Gehäuseteile übertragen werden. Die Vibrationen der Seitenwände halten sich in Grenzen und erstaunten selbst uns. So konnten wir auch kein Klappern feststellen und man kann sagen, das in der Hinsicht alles richtig gemacht wurde bei Raidmax. Die Lüfter, ein Knackpunkt vieler Gehäuse, kann man auch als recht passend bezeichnen. Sie finden den Kompromiss zwischen Leistung und Lautstärke. Der Frontlüfter wird im Betrieb durch leichtes Rauschen durch das Gitter bemerkbar und hinten nimmt man ein leichtes Klackern des Lagers war. Beides aber auf einem hörbaren, aber noch nicht störenden Niveau.
    Für den Silent-Betrieb ist es natürlich nicht geeignet, liefert aber ein solides Ergebnis.

    Raidmax Blackstorm


    [BREAK=Fazit]
    Raidmax Blackstorm

    Das Raidmax Blackstorm wirkt auf den ersten Blick hin eher etwas merkwürdig und man traut ihm keine großen Leistungen zu. Im Test bei uns konnte es aber durch diverse Features ein wenig Sympathie für die Marke wecken. Das clevere Staufach und die vielen werkzeuglosen Montagemöglichkeiten überzeugen und bilden einen guten Mix zwischen dem schnellen Einbau und der soliden Schraublösung. Durch das Entfernen des Festplattenkäfigs steht dem Einbau von Grafikkarten à la ATI Radeon HD 5970 nichts mehr im Weg und man nutzt zusätzlich noch die Belüftung durch den Frontlüfter. Die Aufklappfunktion ist vor allem beim Mainboard sehr praktisch und erleichtert die Montage ungemein. Eine fehlende Schraube, weil die passende Bohrung nicht erreichbar ist, gehört somit der Vergangenheit an. Die Temperaturen unter Last können überzeugen, sind aber bei den großflächigen Gittern kein Wunder. Die dazu herrschende Lautstärke hält sich in Grenzen, nur bei unserer vibrationsstarken Samsung-Festplatte war das Gehäuse überfordert.

    Abschließend kann man sagen, dass das Raidmax Blackstorm eine solide Leistung abliefert und interessante Details bereit hält. Wer kein Problem mit den Geräuschen seines Systems hat und bei Bedarf maximale Belüftung sicherstellen möchte, ist hier genau richtig.

    Das Gehäuse ist nach aktuellem Stand (19.12.2010) zu einem Preis von 74,90 - 89,00 EUR bei diversen Händlern erhältlich.


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    Beerbelly (03.01.2011), Bobo_Oberon (03.01.2011), Cherry (27.12.2010), Markus Everson (27.12.2010), MrBad (27.12.2010), otti503 (27.12.2010), Sefegiru (27.12.2010), Shadowtrooper (27.12.2010)

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