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      Kühlung: Xilence M612Pro / Corsair H50
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    Weltpremiere: CPU-Kühler Xilence M612 Pro

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    In diesem Artikel dürfen wir, weltweit als erste Seite, den neuen Hochleistungskühler von Xilence vorstellen, den M 612 Pro. Xilence möchte in Zukunft nicht nur OEM-Ware und Niedrigpreisprodukte kreieren, sondern auch den gehobenen Markt mit guten Produkten abdecken. Bisher konnten wir im Kühlerbereich zwei Kühler von Xilence in Augenschein nehmen. Den Xilence 4All.R3 und den Xilence M606. Während der Xilence 4All.R3 mittlerweile durch den M604 abgelöst wurde, welchem ein besseren Lüfter verpasst wurde, hat auch der M606 eine Aufrüstung erhalten die aber namentlich nicht gekennzeichnet wurde. Eine geänderte Verlötung des Bodens soll hier für etwas bessere Leistungen sorgen. Alles in allem haben sich aber diese beiden Kühler in unseren Tests gut geschlagen und konnten im gleichen Preisbereich die Konkurrenz durchaus in Schach halten, wenn auch nicht wirklich überbieten. Aber auch hier war der Xilence M606 kein Kühler für den Hochleistungsmarkt, was sich auch im Preis widerspiegelte. Der M 612 Pro soll aber in Zukunft Kunden mit höchsten Ansprüchen zufriedenstellen. Aufgrund der hohen Ähnlichkeit zum Prolimatech Armageddon werden wir diesen als Vergleich her halten lassen. Ob Xilence mit dem M612 Pro die Leistungsspitze erklimmen kann, oder nur ein schwacher Abklatsch des Prolimatech Armageddon darstellt, werden wir auf den nächsten Seiten feststellen. Viel Spaß beim Lesen des Artikels.

    Als Anmerkung soll noch gesagt sein, dass wir leider auf Bilder mit dem kompletten Zubehör verzichten mussten, da es zum Zeitpunkt des Erhalt des Kühlers noch nicht festgelegt war.

    Ein Dankeschön an Xilence, welche uns diese Premiere ermöglicht haben.


    [BREAK=Testsystem]

    Die Konfiguration unseres Testsystems war ein langwieriger Prozess, was vor allem an der Auswahl der CPU lag. Die ursprünglichen Test-CPUs zeigten fehlerhafte Temperaturangaben. "Inaccurate Temperature Measurement", Erratum #319 lässt grüßen, zumindest was das C2-Stepping betrifft. C3 sollte davon eigentlich nicht betroffen sein laut AMD Revision Guide, was wir hier allerdings nicht bestätigen können. Vorwiegend durch diesen Umstand wurde die Fertigstellung des ersten Roundups verzögert. Die endgültige Test-CPU wurde ein AMD Athlon 64 X2 6400+ Black Edition mit dem guten alten 90 nm F3-Stepping - das letzte, bei dem die internen Dioden noch verlässliche Werte liefern, ehe die Probleme mit dem K8 G1-Stepping begannen - mit dem wir sämtliche TDP-Klassen simulieren können.

    Unser Testsystem:
    AMD Athlon 64 X2 6400+ BE
    ASRock 780GXH/128
    2 x 1 GB MDT DDR2-800
    BeQuiet L7 350W
    Wärmeleitpaste: Arctic Cooling MX-2


    Wie wir die TDP-Klassen simulieren
    140 W TDP = 3,2 Ghz bei 1,55 V
    125 W TDP = 3,2 Ghz bei 1,45 V
    89 W TDP = 2,6 Ghz bei 1,35 V
    65 W TDP = 2,2 Ghz bei 1,20 V

    Die Lautstärke messen wir mit einem dB(A)-Messgerät aus einem frontalen Abstand zum Lüfter von 1 cm. Kühler, deren Lüfter in der Mitte angebracht sind, werden aus 1 cm vor den Kühllamellen bemessen. Kühler mit Doppellüfter messen wir vor dem vorderen Lüfter. Daher erscheinen die Werte mit im Schnitt über 40 dB(A) recht hoch. Allerdings verfügen wir leider nicht über einen schallisolierten Raum und können nur so Nebengeräusche weitestgehend ausschließen. Anzumerken ist hier aber, dass in einem subjektiv völlig lautlosen Raum immer noch 35 dB(A) gemessen werden. Hier sollte man bedenken, dass Hersteller in schallarmen Räumen üblicherweise aus ca. 1 m Entfernung ihre Lüfter frei schwebend messen. Das sind allerdings keine realistischen Werte, die man auf die Praxis beziehen kann.

    Als kleine Hilfe kann man sich zur Orientierung folgendes vor Augen halten, wenn man ein geschlossenes Gehäuse verwendet:

    < 40 dB(A) - nicht wahrnehmbar
    40-42 dB(A) - extrem leise
    42-44 dB(A) - leicht wahrnehmbar
    44-46 dB(A) - leise aber hörbar
    46-48 db(A) - hörbar
    48-50 dB(A) - deutlich wahrnehmbar
    > 50 dB(A) - laut

    Wer extrem geräuschempfindlich ist, wird auch mit einer Lautstärke von 39 dB(A) nicht so wirklich glücklich sein. Insgesamt ist es immer von der subjektiven Wahrnehmung abhängig, wie stark man eine gewisse Lautstärke empfindet. Allgemeingültig ist diese Orientierungshilfe nicht, spiegelt aber grob das allgemeine Empfinden wider.

    Die Umgebungstemperatur beträgt bei den Messungen 28°C. Das erscheint recht viel, ist aber bei einem offenen Testaufbau - wie wir ihn verwenden - realistischer mit einem geschlossenem Gehäuse zu vergleichen. Sommerliche Wetterverhältnisse treiben die Temperaturen in den Gehäusen noch höher, weshalb wir empfehlen immer eine Reserve von ca. 5°C zu addieren.

    Die Messungen der Zieltemperatur sind langwierig, geben aber einen Wert wieder, der am interessantesten sein dürfte. Im Zeitalter der PWM-Steuerung, welche sich oft an einer Zieltemperatur orientiert, zeigt eben dieser Test, was Kühler wirklich können. Da nicht jeder Lüfter eine PWM Steuerung mit sich bringt, verwenden wir eine Lüftersteuerung, die den Lüfter exakt so regelt, dass eine Temperatur von 55°C gehalten wird. Bleibt diese Temperatur dann tatsächlich konstant, wird die Lautstärke ermittelt. So kann man gut vergleichen, welcher Kühler welche TDP-Klasse leise kühlen kann. Da hochwertige Kühler natürlich kleine TDP-Klassen sehr gut kühlen können und oft die 55°C gar nicht erst erreicht werden, notieren wir hier immer die erreichte Maximaltemperatur separat in der Tabelle. Natürlich wird auch der geringste gemessene Lautstärkenwert in die Tabelle eingetragen.

    [BREAK=Xilence M612 Pro]

    Xilence M612


    Technische Daten:
    Preis: UVP 59,90 €
    Maße (BxHxT): 13,9 cm / 16,2 cm / 4,5 cm
    Gewicht: n. b.
    Lüfter: 140 mm (120 mm Halterung)
    Lüfterdrehzahl: 700-1200 1/min
    Lüfteranschluss: 4 -Pin
    Beleuchtung: nein
    Aufbau: Turmkühler
    Sockel: 939, 940, AM2, AM2+, AM3, 775, 1156, 1366, 1155
    Nebengeräusche: sehr leises Rattern
    Art der Lüfterbefestigung: Klammern für 120 mm Lüfter

    Einbau:
    AMD: Verschraubung über Backplate, Mainboard-Ausbau nötig
    Intel: Verschraubung über Backplate, Mainboard-Ausbau nötig

    Zusätzliches Zubehör: Wärmeleitpaste in einer Spritze, Lüfterklammern für einen zweiten 120 mm Lüfter, 7V-Molex Adapter, 12V-Molex Adapter

    Schwierigkeit bei AMD-Systemen:
    Die Halterung wurde direkt vom kleinen Bruder, dem Xilence M606, übernommen. Die Backplate wird zuerst verschraubt, was recht einfach zu bewerkstelligen ist. Am Kühler selbst werden per Rändelschrauben die entsprechenden Halterungen für den jeweiligen Sockel befestigt. Durch die schmale Form des Kühlkörpers sind die Rändelschrauben leicht zu erreichen und so gelingt die Verschraubung auch hier recht zügig. Gleiches gilt für die Befestigung an der vormontierten Halterung, welche nun an der Backplate montiert wird. Der Kühler wird einfach aufgesetzt und mit Rändelschrauben fixiert. Alles in allem funktioniert dies beim Xilence M612 Pro besser und einfacher als beim Xilence M606, dank des schmäleren Kühlkörpers.

    Diagramm neu


    Wie bereits angesprochen, ähnelt der Kühlkörper des Xilence M612 Pro dem Prolimatech Armageddon sehr. Jedoch erkennt man bereits auf den zweiten Blick gehörige Unterschiede. Prolimatech teilt den Kühlblock in zwei Teile was Xilence nicht tut. Während beim Prolimatech Armageddon die beiden Blöcke durch Falzungen an der Front stabilisiert werden müssen, was den Luftstrom behindert, kann die Luft beim Xilence ungehindert in die Finnen eindringen. Letzteres wird durch versetzte Kühlfinnen weiter erleichtert. Üblicherweise verwenden die meisten Hersteller eine Riffelung, oder montieren einzelne Finnen versetzt um ein leichteres Eindringen der Luft zu erwirken, Xilence macht daraus eine optische Spielerei. Die Front des Kühlers ist in 1,5 cm kleine Vierecke aufgeteilt die versetzt angeordnet sind. Das ist wieder ein Vorteil gegenüber dem Prolimatech Armageddon, welcher gänzlich auf eine derartige Technik verzichtet. In der Mitte des Kühlblocks befindet sich ein schmaler Schlitz, welcher für eine kontrollierte Verwirbelung innerhalb der Mitte des Kühlers sorgen soll und ebenso dazu beiträgt, dass hier die Luft schneller hindurch gleiten kann. Die Anordnung der Heatpipes ist mit denen des Armageddon völlig identisch. Es wäre nicht verwunderlich, eigentlich schon fast sicher, dass diese vom selben Hersteller kommen. Die sechs Heatpipes liegen demnach ebenso in einer Reihe und gleichen einer Wand innerhalb des Kühlblocks. Dadurch ergibt sich beim Xilence M612 Pro auch der selbe Nachteil, nämlich dass diese Wand aus Heatpipes den Luftstrom arg behindert. Es muss ein gewisser Luftdruck aufgebaut werden, um die Frischluft zwischen die Heatpipes hindurch zu drücken. Im Gegenzug ergibt sich aber auch der selbe Vorteil, die Heatpipes liegen alle durchgehend im kühlen Luftstrom. Der Boden hätte besser geschliffen oder direkt etwas angeraut werden können. Der Boden wirkt daher etwas unfertig, als hätte man das Polieren vergessen. Wie sich im Verlauf des Testes zeigen wird, wirkt sich dieser Umstand kaum auf die sehr gute Leistung aus. Auf den Boden setzt Xilence einen kleinen Kühlblock. Allerdings sind dessen Finnen quer zum Luftstrom ausgerichtet, was uns etwas unverständlich vorkommt. Denn um 90° gedreht, könnte der 140 mm Lüfter diese deutlich besser kühlen. Die gesamte Verarbeitung ist sehr hochwertig und gibt, bis auf den Boden, keinen Anlass zur Kritik.

    Hauptseite


    Xilence liefert seinen eigenen 140-mm-2CF-Lüfter mit. Es ist das selbe Modell, welches wir auch als 140-mm-Referenzlüfter verwenden. Damit der selbe Lüfter, mit dem wir auch den Prolimatech Armageddon getestet haben. Hier zeigt sich der vorteilhafte Aufbau des Kühlers bei der Lautstärke. Dadurch dass der Luftstrom beim Xilence M612 Pro weniger behindert wird, sinkt die Lautstärke bei gleichen Drehzahlen im Schnitt um bis zu 2 dB(A). Lediglich bei einer anliegenden Spannung von 5 V ist der Luftstrom derart gering, dass Hindernisse wie Falzungen kaum zum Zuge kommen, sodass hier die Unterschiede im Rahmen der Messungenauigkeit liegen. Der 140 mm Lüfter kommt aber nicht ganz zum Tragen, denn er bläst recht viel Luft am Kühler vorbei. Zum einen geschieht dies an der Oberseite, zum anderen an den Seiten. Hier wirkt sich wiederum aus, dass die Heatpipes wie eine Wand verbaut sind, so dass sie die Luft zur Seite heraus drücken. Die abgerundeten Ecken des Kühlkörpers tragen weiter dazu bei, dass Luft zur Kühlung verloren geht. Ein Luftleitblech wäre hier ein Vorteil, dürfte aber optisch wenig hermachen. An der Unterseite ist es zumindest beabsichtigt, das Luft am Kühlkörper vorbei geblasen wird. Dies soll nicht nur dem kleinen Kühlkörper auf dem Kühlerboden einen gewissen Luftstrom zusichern, sondern auch die Spannungswandler des Mainboards kühlen. Man kann davon ausgehen, dass dies gut funktioniert, da der Luftstrom recht deutlich ist. Der Lüfter selbst gehört zur oberen Leistungsklasse. Der Rahmen ist voll gummiert und überträgt so fast keine Vibrationen an den Kühler weiter.

    Hauptseite


    [BREAK=Kühlleistungen bei 65 W TDP]

    Raumtemperatur 28 °C

    5 V Lüfterspannung


    Allgemein


    7 V Lüfterspannung


    Allgemein


    12 V Lüfterspannung


    Allgemein


    [BREAK=Kühlleistungen bei 89 W TDP]



    Raumtemperatur 28 °C

    5 V Lüfterspannung

    Allgemein


    7 V Lüfterspannung

    Allgemein


    12 V Lüfterspannung

    Allgemein

    [BREAK=Kühlleistung bei 125 W TDP]



    Raumtemperatur 28 °C

    5 V Lüfterspannung

    Allgemein


    7 V Lüfterspannung

    Allgemein


    12 V Lüfterspannung

    Allgemein

    [BREAK=Kühlleistung bei 140 W TDP]



    Raumtemperatur 28 °C

    5 V Lüfterspannung

    Allgemein


    7 V Lüfterspannung

    Allgemein


    12 V Lüfterspannung

    Allgemein


    [BREAK=Lautstärke 5 V, 7 V und 12 V Lüfterspannung]

    Lautstärke in db(A) bei 5V Lüfterspannung

    Allgemein


    Lautstärke in db(A) bei 7V Lüfterspannung

    Allgemein


    Lautstärke in db(A) bei 12V Lüfterspannung

    Allgemein

    [BREAK=Lautstärke bei Zieltemperatur 55 °C]


    Umgebungstemperatur 28 °C

    Lautstärke bei 65 W TDP


    Allgemein


    Lautstärke bei 89 W TDP

    Allgemein


    Lautstärke bei 125 W TDP

    Allgemein


    Lautstärke bei 140 W TDP

    Allgemein

    [BREAK=Alle Kühler auf einen Blick]
    Begriffserklärung

    Max TDP leise
    Darunter verstehen wir alle Kühler, die in der jeweiligen TDP-Klasse eine Höchstlautstärke von 42 db(A) erreichen und dabei unterhalb von 55° C bleiben.

    Leicht hörbar
    Darunter verstehen wir alle Kühler, die in der jeweiligen TDP-Klasse mehr als 42 db(A) aber maximal 46 db(A) erreichen und dabei unterhalb von 55° C bleiben.

    Max TDP
    Darunter verstehen wir TDP-Klassen, die der jeweilige Kühler unterhalb von 55° halten kann bei maximaler Drehzahl des Lüfters.

    Preis
    Sofern vorhanden, nehmen wir den dritten Preis aus Geizhals. Wenn der Kühler nicht bei Geizhals gelistet ist, setzen wir keinen Link, sondern nennen den Preis, der vom Hersteller empfohlen wird. Wenn ein CPU-Kühler nicht lieferbar ist, schreiben wir: n.l. für nicht lieferbar.

    Kühler Höhe Blasrichtung Mainboardausbau nötig Bauart Max TDP leise Max TDP leicht hörbar Max TDP generell Preis
    AMD Boxed X6 1055T 6,3 cm Top-Blow Nein Top-Blow Kühler - - Siehe Text 0 €
    Akasa AK-968 X4 13,5 cm Oben Nein Turmkühler - 89 W 140 W ca. 25 €
    Akasa Nero AK-967 16 cm Oben Nein Turmkühler 65 W 89 W 125 W ca. 36 €
    Akasa Venom 16 cm Oben Nein Turmkühler 89 W 125 W 140 W ca. 35 €
    Arctic Cooling Freezer 64 Pro 12,7 cm Hinten Nein Turmkühler 65 W 65 W 125 W ca. 16 €
    Cooler Master Hyper TX3 13,7 cm alle Richtungen Nein Turmkühler 65 W 89 W 140W ca. 13€
    Cooler Master V6GT 16,5 cm alle Richtungen Ja Turmkühler - 125 W 140 W ca. 47 €
    Coolink Corator DS 15,5 cm Hinten Ja Doppel-Turmkühler 125 W 125 W 140 W ca. 47 €
    Corsair A50 15,9 cm Oben Nein Turmkühler - - 125 W ca. 26 €
    Corsair A70 16 cm Oben Nein Turmkühler - - 140 W ca. 33€
    Corsair H70 siehe Text siehe Text Ja Wasserkühlung - - 140 W ca. 83 €
    Corsair H50 siehe Text siehe Text Ja Wasserkühlung - 125 W 140 W ca. 63 €
    CoolIT Eco siehe Text siehe Text Ja Wasserkühlung - 125W 140W ca. 56 €
    EKL Alpenföhn Matterhorn 15,8 cm Hinten Ja Turmkühler 89 W 125 W 140 W ca. 49 €
    EKL Alpenföhn Panorama 6,6 cm Top-Blow Nein Top-Blow Kühler - 89 W 89 W ca. 20 €
    Gelid Tranquillo 15,3 cm Oben Nein Turmkühler 89 W 125 W 140W ca. 28 €
    Noiseblocker TwinTec 15,8 cm Oben Ja Turmkühler 125 W 140 W 140 W ca. 57 €
    Nexus FLC-3000 10,5 cm Hinten Nein geneigter Turmkühler 65 W 89 W 125 W ca. 48 €
    Nexus Low-7000 R2 7 cm Top-Blow Nein Top-Blow Kühler 89 W 89 W 125 W 40€
    Noctua C12P SE14 11,4 cm Top-Blow Ja Top-Blow Kühler 89 W 89 W 125 W ca. 55 €
    Noctua NH-D14 16 cm Hinten Ja Doppel-Turmkühler 140 W 140 W 140W ca. 67 €
    Noctua U9B SE2 12,5 cm Oben (siehe Text) Ja Turmkühler 89 W 89 W 140W ca. 45 €
    Prolimatech Armageddon 16 cm Hinten Ja Turmkühler 89 W 125 W 140 W ca. 42 €
    Prolimatech Megahalems 15,9 cm alle Richtungen Ja Turmkühler 125 W 140 W 140 W ca. 43 €
    Prolimatech Samuel 17 4,5 cm o.Lüfter Top-Blow Ja Top-Blow Kühler 65 W 89 W 89 W ca. 38 €
    Prolimatech Super Mega 15,9 cm alle Richtungen Ja Turmkühler 125 W 140 W 140 W ca. 63 €
    Scythe Big Shuriken 5,8 cm Top-Blow Nein Top-Blow Kühler - 89 W 89 W ca. 25 €
    Scythe Grand Kama Cross 14 cm Top-Blow Nein Top-Blow Kühler 125 W 140 W 140 W ca. 29 €
    Scythe Katana 3 14,3 cm Hinten Nein geneigter Turmkühler 65 W 89 W 125 W ca. 19 €
    Scythe Mugen 2 15,8 cm alle Richtungen Ja Turmkühler 125 W 125 W 140 W ca. 33 €
    Scythe Samurai ZZ 9,4 cm Top-Blow Nein Top-Blow Kühler - 65 W 125W ca. 18 €
    Silentmaxx BigBlock 16 cm Oben Ja Turmkühler 89 W 140 W 140 W 80 €
    Silentmaxx TwinBlock 16 cm Oben Ja Turmkühler 125 W 125 W 140W 100 €
    SilenX ixtrema 120-HA1 15,6 cm Hinten Nein Turmkühler - - 125 W n.l.
    SilenX iXtrema 98-HA1 11,1 cm Hinten Nein Turmkühler - - 89 W n.l.
    Spire CoolGate 13, cm Oben Nein Turmkühler - 89 W 89 W ca. 20 €
    Spire StarCore 7,7 cm Top-Blow Nein Top-Blow Kühler - 65 W 89 W ca. 7 €
    Spire TherMax Eclipse II 15,2 cm Hinten Ja Turmkühler - - 140 W 48 €
    Thermaltake TR2-R 8,4 cm Top-Blow Nein Top-Blow Kühler - 65 W 65 W ca. 16 €
    Thermaltake ISGC-300 16,1 cm Oben Ja Turmkühler 89 W 89 W 140 W ca. 35 €
    ThermoLab Baram 2010 16 cm Hinten Ja Turmkühler 89 W 125 W 140 W n.l.
    Titan Fenrir 15,6 cm Oben Ja Turmkühler - - 140 W ca. 40 €
    Titan NK95/HS 11 cm Top-Blow Ja Top-Blow Kühler 65 W - 89 W n.l.
    Titan Skalli 15,2 cm Oben Nein Turmkühler 65 W 89 W 125 W ca. 24 €
    Xigmatek Aegir 15,9 cm Hinten Ja Turmkühler 89 W 125 W 140 W ca. 48 €
    Xigmatek Nepartak 13,4 cm Oben Nein Turmkühler 89 W - 140W ca. 24 €
    Xigmatek Balder S1283 15,9 cm Oben Nein Turmkühler 65 W 89 W 140 W ca. 34 €
    Xigmatek Thor`s Hammer 16 cm Oben Nein Turmkühler 125 W 140 W 140 W ca. 42 €
    Xilence 4All.R3 10 cm Oben Nein Turmkühler 65 W 89 W 125 W n.l.
    Xilence M606 15,5 cm Hinten Ja Turmkühler 89 W 125 W 140 W ca. 44 €
    Xilence M612 PRO 16,2 cm Hinten Ja Turmkühler 125 W 140 W 140 W UVP 59,90€
    Zalman 8700 6,7 cm Hinten Nein Top-Blow Kühler 65 W 89 W 125 W ca. 28 €
    Zalman 9900 15,2 cm Hinten Nein Turmkühler - - 140 W ca. 40 €
    Zalman X10 Extreme 16 cm Hinten Nein Turmkühler 125 W 125 W 140 W ca. 44 €

    [BREAK=Fazit]

    Xilence M612


    Ohne Übertreibung kann man sagen, dass Xilence mit dem M612 Pro das richtig macht, was Prolimatech beim Armageddon falsch macht. Die gesamte Konstruktion ist intelligenter und für diese Bauform fast optimal. Kleine Fehler finden sich trotzdem. Zu viel Luft geht an den Seiten verloren und der Kühlblock auf dem Kühlerboden sollte nach dem Luftstrom ausgerichtet sein. Auch dem Boden würde eine sauberere Verarbeitung gut zu Gesicht stehen. Aber am Ende sollte das Augenmerk weniger auf den technischen Details liegen, gleich ob positiv oder negativ, sondern auf dem, was wirklich zählt, der erbrachten Leistung.

    Das angesetzte Ziel, einen Hochleistungskühler auf den Markt zu bringen, um damit der Konkurrenz Angst und Bange zu machen, ist geglückt. Während die Leistung bei niedrigen TDP-Werten eher durchschnittlich ist, zeigt der Xilence M612 Pro ab 125 W TDP was er eigentlich kann und wofür er gemacht wurde. In der 125-W-TDP-Klasse setzt er sich, bei voller Drehzahl des mitgelieferten Lüfters, knapp an die Spitze aller von uns getesteten Modelle. Dass dies nicht nur aufgrund eines lauten Lüfters zustande kommt, welcher wie ein Fön vor sich hin röhrt, beweisen die Messungen der Lautstärke bei einer Zieltemperatur von 55° C. Mit 40,2 db(A) positioniert sich der Xilence M612 Pro knapp hinter dem Noctua D14 und ist damit kaum hörbar. Damit lässt der Xilence selbst Größen wie den Prolimatech Super Mega, Xigmatek Thor`s Hammer und Scythe Mugen 2 knapp hinter sich. Bei 140 W TDP zeigt der Xilence ein weiteres Mal, was in ihm steckt. Bei maximaler Drehzahl, welche gerade mal 1200 1/min beträgt, setzt er sich wiederum mit an die Spitze und zeigt bei der Lautstärkenmessung, dass dies nicht durch eine unerträglich hohe Lautstärke erreicht wird. Bei einer Zieltemperatur von 55° C muss er sich lediglich dem Noctua D14 und Prolimatech Super Mega geschlagen geben. Gegenüber dem Prolimatech aber nur äußerst knapp. Alles in allem liefert Xilence mit dem X612 Pro einen sehr starken Kühler aus, welcher sich aber auch preislich mit an die Spitze setzt. Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 59,90 € ist er alles andere als günstig. Allerdings liegen die Straßenpreise in der Regel klar unter der UVP. Betrachtet man sich allerdings Kühler der selben Leistungsklasse, liegt der Preis im Durchschnitt.

    Geändert von Nero24. (17.08.2013 um 22:37 Uhr)

  2. Die folgenden 19 Benutzer sagen Danke zu Stechpalme für diesen nützlichen Beitrag:

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