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    5 CPU-Kühler für AMD-Prozessoren im Test

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    Nach zwei Premieren und einem speziellen Cooler Master Roundup widmen wir uns heute wieder unseren Anfängen und präsentieren eine bunte Mischung aus fünf neuen CPU-Kühlern für die AMD-Plattform. Zum einen hätten wir da ein neues Gebirge... Verzeihung... den neuen EKL Alpenföhn Sella, der sehr günstig daherkommt und den kleinen Bruder des EKL Alpenföhn Matterhorn darstellt. Dabei ist die Ähnlichkeit im Aufbau des Kühlers nicht zu übersehen. Als zweiter kleiner Kühler steht der Xigmatek Loki bei Fuß. Die kleine, hinterlistige Gottheit kämpft mit dem EKL Alpenföhn Sella um die Krone in der Kühlerklasse der 92-mm-Lüfter. Man darf verraten, dass der Kampf spannend ist, zumal hier noch der Cooler Master Hyper TX3 seine Krone verteidigen möchte.

    Von Xigmatek kommt auch der Gaia, welcher eine indirekte Neuauflage des Xigmatek Balder darstellt. Ob dieser den einst erfolgreichen Kühler wirklich ersetzen kann und ob überhaupt irgendwelche Verbesserungen gemacht worden sind, werdet ihr im Test zu lesen bekommen. Zwei sehr neue Kühler kommen von Zaward und Titan. Zaward ist ein Neuling im Retailmarkt, im OEM-Markt jedoch ein alter Bekannter. Auch als Auftragsfertiger ist Zaward kein unbeschriebenes Blatt. Ob Zaward mit seinem Jüngling überzeugen kann, oder nur in der Masse mit schwimmt, wird sich zeigen. Titan präsentiert mit dem Hati einen scheinbaren Mittelklassekühler. Etwas unspektakulär kommt er daher, betrachtet man sich rein die Optik, jedoch weiß er durchaus zu überraschen. Mehr dazu im Test.

    Danksagung
    Ein Dankeschön geht hier an Caseking und Titan selbst. Beide stellten uns gerne ihre Kühler für dieses Roundup bereit. [BREAK=Testsystem]

    Die Konfiguration unseres stets gleich bleibenden Testsystems war ein langwieriger Prozess, was vor allem an der Auswahl der CPU lag. Die ursprünglichen Test-CPUs zeigten fehlerhafte Temperaturangaben. "Inaccurate Temperature Measurement", Erratum #319 lässt grüßen, zumindest was das C2-Stepping betrifft. C3 sollte davon eigentlich nicht betroffen sein laut AMD Revision Guide, was wir hier allerdings nicht bestätigen können. Vorwiegend durch diesen Umstand wurde die Fertigstellung des ersten Roundups verzögert. Die endgültige Test-CPU wurde ein AMD Athlon 64 X2 6400+ Black Edition mit dem guten alten 90 nm F3-Stepping - das letzte, bei dem die internen Dioden noch verlässliche Werte liefern, ehe die Probleme mit dem K8 G1-Stepping begannen -, mit dem wir sämtliche TDP-Klassen simulieren können.

    Unser Testsystem:
    AMD Athlon 64 X2 6400+ BE
    ASRock 780GXH/128
    2 x 1 GB MDT DDR2-800
    BeQuiet L7 350W
    Wärmeleitpaste: Arctic Cooling MX-2

    Wie wir die TDP-Klassen simulieren
    140 W TDP = 3,2 Ghz bei 1,55 V
    125 W TDP = 3,2 Ghz bei 1,45 V
    89 W TDP = 2,6 Ghz bei 1,35 V
    65 W TDP = 2,2 Ghz bei 1,20 V

    Die Lautstärke messen wir mit einem dB(A)-Messgerät aus einem frontalen Abstand zum Lüfter von 1 cm. Kühler, deren Lüfter in der Mitte angebracht sind, werden aus 1 cm vor den Kühllamellen bemessen. Kühler mit Doppellüfter messen wir vor dem vorderen Lüfter. Daher erscheinen die Werte mit im Schnitt über 40 dB(A) recht hoch. Allerdings verfügen wir leider nicht über einen schallisolierten Raum und können nur so Nebengeräusche weitestgehend ausschließen. Anzumerken ist hier aber, dass in einem subjektiv völlig lautlosen Raum immer noch 35 dB(A) gemessen werden. Hier sollte man bedenken, dass Hersteller in schallarmen Räumen üblicherweise aus ca. 1 m Entfernung ihre Lüfter frei schwebend messen. Das sind allerdings keine realistischen Werte, die man auf die Praxis beziehen kann.

    Als kleine Hilfe kann man sich zur Orientierung folgendes vor Augen halten, wenn man ein geschlossenes Gehäuse verwendet:

    < 40 dB(A) - nicht wahrnehmbar
    40-42 dB(A) - extrem leise
    42-44 dB(A) - leicht wahrnehmbar
    44-46 dB(A) - leise aber hörbar
    46-48 db(A) - hörbar
    48-50 dB(A) - deutlich wahrnehmbar
    > 50 dB(A) - laut

    Wer extrem geräuschempfindlich ist, wird auch mit einer Lautstärke von 39 dB(A) nicht so wirklich glücklich sein. Insgesamt ist es immer von der subjektiven Wahrnehmung abhängig, wie stark man eine gewisse Lautstärke empfindet. Allgemeingültig ist diese Orientierungshilfe nicht, spiegelt aber grob das allgemeine Empfinden wider.

    Die Umgebungstemperatur beträgt bei den Messungen 28°C. Das erscheint recht viel, ist aber bei einem offenen Testaufbau - wie wir ihn verwenden - realistischer mit einem geschlossenem Gehäuse zu vergleichen. Sommerliche Wetterverhältnisse treiben die Temperaturen in den Gehäusen noch höher, weshalb wir empfehlen immer eine Reserve von ca. 5°C zu addieren.

    Die Messungen der Zieltemperatur sind langwierig, geben aber einen Wert wieder, der am interessantesten sein dürfte. Im Zeitalter der PWM-Steuerung, welche sich oft an einer Zieltemperatur orientiert, zeigt eben dieser Test, was Kühler wirklich können. Da nicht jeder Lüfter eine PWM-Steuerung mit sich bringt, verwenden wir eine Lüftersteuerung, die den Lüfter exakt so regelt, dass eine Temperatur von 55°C gehalten wird. Bleibt diese Temperatur dann tatsächlich konstant, wird die Lautstärke ermittelt. So kann man gut vergleichen, welcher Kühler welche TDP-Klasse leise kühlen kann. Da hochwertige Kühler natürlich kleine TDP-Klassen sehr gut kühlen können und oft die 55°C gar nicht erst erreicht werden, notieren wir hier immer die erreichte Maximaltemperatur separat in der Tabelle. Natürlich wird auch der geringste gemessene Lautstärkenwert in die Tabelle eingetragen.[BREAK=EKL Alpenföhn Sella]

    EKL Sella


    Technische Daten:
    Preis: ca. 18 €
    Maße (BxHxT): 10,5 cm / 12,9 cm / 7,8 cm
    Gewicht: ca. 422 g
    Lüfter: 92 mm
    Lüfterdrehzahl: 850-2200 1/min
    Lüfteranschluss: 4-Pin
    Beleuchtung: nein
    Aufbau: Turmkühler
    Sockel: AM2, AM2+, AM3, 775, 1156, 1155, 1366
    Nebengeräusche: in hohen Drehzahlen macht sich ein leises Surren bemerkbar
    Art der Lüfterbefestigung: Klammern für 92-mm-Lüfter

    Einbau:
    AMD: Klammer, Mainboard-Ausbau nicht nötig
    Intel: Pushpins und Klammern, Mainboard-Ausbau nicht nötig

    Zusätzliches Zubehör: Wärmeleitpaste in einer Spritze, Klammern für zwei 92-mm-Lüfter

    Besonderheiten beim Einbau auf AMD-Systemen:
    Der Einbau ist sehr einfach und erfolgt über eine bereits am Kühler vormontierte Klammer. Diese wird schnell und einfach eingehakt. Schwierigkeiten gibt es dabei nicht.

    EKL Sella


    EKL Alpenföhn gibt sich bei der Namensgebung keine Blöße und verwendet auch hier den Namen eines Gebirgszuges oder Berges. In diesem Fall wird der kleine Kühler nach dem nicht ganz so kleinen Gebirgsstock in den Dolomiten benannt. EKL Alpenföhn setzt bei dem kleinen Sella sehr stark auf ein aktuelles Design und kupfert einiges vom großen Bruder Matterhorn ab. Im Grunde ist der gesamte Kühlkörper ein kleiner Matterhorn. Die Kühlfinnen sind in zwei Schichten übereinander gelegt und bieten jeweils eine Wellenform an der Front und am Heck. Dadurch wird das Eindringen der Luft erleichtert und Strömungsgeräusche vermindert. Die Seiten sind größtenteils gefalzt, ein Ausdringen der Luft an der Seite wird dadurch weitestgehend verhindert. Das spricht für eine gute Leistung. Zusätzlich ist die innere Heatpipe etwas mittiger angeordnet ist als die beiden anderen, welche in einer Linie liegen. Damit erwirkt man eine bessere Wärmeverteilung im Kühlkörper. Anders als beim großen Bruder, dem EKL Matterhorn, sind die Heatpipes am Boden per Direct-Touch angebunden. Die Umsetzung ist dabei recht gut gelungen und tiefe Rillen zwischen Heatpipes und dem restlichen Boden findet man nicht. Jedoch sind kleinere Rillen durchaus vorhanden. An die Qualität des Titan Hati kommt der EKL Alpenföhn Sella nicht heran, spielt aber trotzdem in der oberen Liga der Verarbeitung mit. In Anbetracht des niedrigen Preises hat hier EKL Alpenföhn einiges an guter Technik mit eingebracht, was sich auch klar auf dessen Leistung auswirkt, wie unsere Tests belegen. Die gesamte Verarbeitung ist sehr gut.

    Der beiliegende Lüfter lässt sich sehr gut regeln und gehört definitiv zu den besseren Modellen, welche in dieser Preisklasse mitgeliefert werden. Starke Vibrationen gibt es nicht und lediglich ein leichtes Surren macht sich bei hohen Drehzahlen bemerkbar. Der Drehzahlbereich erfreut jeden Kühlertester, denn der kleine Lüfter kann sowohl gemächlich als auch sehr eifrig, damit aber auch laut, agieren. Damit kann der Kühler auf jeder aktuellen CPU betrieben werden, ohne dass man sich Sorgen über eine Überhitzung machen muss. Man kann im Grunde nur Positives über den kleinen Lüfter schreiben, sofern man sich immer vor Augen hält das es sich nur um einen 92-mm-Lüfter handelt.

    EKL Sella


    EKL Sella


    EKL Sella


    Fazit
    Der kleine EKL Alpenföhn Sella schlägt sich hervorragend und spielt in der Preisklasse unter 20 € ganz oben mit. Der Xigmatek Loki und Cooler Master Hyper TX3 sind hier seine größten Konkurrenten, diese kann er aber bei 140 W TDP ein wenig hinter sich lassen. Wobei hier klar gesagt werden muss, dass der Kühler nicht für derartige TDP-Klassen zu empfehlen ist. Hier muss der Lüfter mit maximaler Drehzahl vor sich hin brüllen und das sollte sich niemand zumuten. EKL Alpenföhn hat mit dem Sella einen exzellenten kleinen Kühler auf den Markt gebracht, der bedenkenlos empfohlen werden kann, sofern die TDP der CPU nicht über 95 W liegt. Bei höheren TDP Werten wird er einfach zu laut und es liegt auch eigentlich außerhalb seiner Zielgruppe. Echte Schwächen liefert sich der kleine Kühler nicht, im Gegenteil, bei diesem Preis steckt sehr viel Technik in diesem Kühler, die mit einer guten Verarbeitung gekoppelt wurde.[BREAK=Titan Hati]

    Titan Hati


    Technische Daten:
    Preis: ca. 43 €
    Maße (BxHxT): 13 cm / 16 cm / 7,9 cm
    Gewicht: ca. 600 g
    Lüfter: 120 mm
    Lüfterdrehzahl: 800-2200 1/min
    Lüfteranschluss: 4-Pin
    Beleuchtung: nein
    Aufbau: Turmkühler
    Sockel: 939, 754, 940, AM2, AM2+, AM3, 775, 1156, 1155, 1366
    Nebengeräusche: kaum hörbares Surren
    Art der Lüfterbefestigung: Antivibrationsnoppen

    Einbau:
    AMD: Verschraubung über Backplate, Mainboard-Ausbau nötig
    Intel: Verschraubung über Backplate, Mainboard-Ausbau nötig

    Zusätzliches Zubehör: Wärmeleitpaste in einer Spritze, 4-auf-3-Pin-Adapter. Antivibrationsnoppen für zwei 120 mm Lüfter

    Besonderheiten beim Einbau auf AMD-Systemen:
    Die Backplate wird zuerst verschraubt, was durch die langen und dünnen Schrauben etwas fummelig sein kann. Die Halteklammer des Kühlers ist recht groß, da diese für alle Sockel verwendet wird, was das Montieren des Kühlers ebenfalls etwas mühselig gestaltet. Ist der Kühler aufgesetzt, wird dieser mit Rändelschrauben befestigt. Das gesamte Haltesystem ist nichts für Leute mit zwei linken Händen, mit etwas Geduld aber durchaus zu bewältigen. Ähnliche Haltesysteme findet man auch bei anderen Herstellern, wie bei den aktuellen Xigmatek Modellen.

    Titan Hati


    Der Titan Hati ist optisch sehr unscheinbar und reiht sich damit in die Masse der Towerkühler ein. Allerdings kann der Titan Hati in einigen Dingen wirklich überraschen. Aber beginnen wir bei den Kühlfinnen. Die Finnen weisen im Ganzen, eine sich nach hinten verbreiternde Form auf. Montiert man den Lüfter an der schmalen Seite, erleichtert diese Form das Herausströmen der Abluft. Dazu verhilft die Form, kontrollierte Verwirbelungen zwischen den Kühlfinnen zu erzeugen, welche die Kühlung unterstützen. Dieser Effekt ist natürlich minimal, aber immerhin etwas, das zur verbesserten Kühlung beiträgt. Um das Ganze weiter zu unterstützen, sind die Seiten nahezu komplett gefalzt. Dadurch kann Luft nicht seitlich nach außen dringen. Ein seitliches Ausdringen der Luft vermindert die Kühlleistung. Das haben einige Hersteller erkannt, weshalb immer mehr Kühler mit seitlicher Falzung auf den Markt kommen. Die Front der Kühlfinnen ist sehr fein geriffelt, wodurch die Luft leichter eindringen kann und auch eine Geräuschminderung zustande kommt, da sich die Luft nicht an scharfen Kanten brechen muss. Leider findet sich eine Falzung auch an der Front und am Heck des Kühlers, welche direkt im Luftstrom liegen und diesen etwas behindern können. Titan verwendet drei 8-mm-Heatpipes zum Wärmetransport. Diese sind klassisch in einer Reihe angeordnet. Ein Punkt, den wir immer wieder bemängeln, jedoch die Herstellungskosten etwas reduziert. Kommen wir zum eigentlichen Glanzstück des Kühlers, dem Boden. Die 8-mm-Heatpipes sind per Direct-Touch-Technik angebunden. Ein häufiger Kritikpunkt ist die bescheidene Umsetzung dieser Technik, da zwischen Heatpipes und dem restlichen Kühlerboden oft tiefe Krater zu finden sind. Nicht so beim Titan Hati. Hier wirkt der Boden wie aus einem Guss. Selbst mit einer Rasierklinge könnte man hier keine Lücken finden. Titan bietet hier das Optimum, welches man aus der Direct-Touch-Technik heraus holen kann, die Verarbeitung ist hier schlichtweg perfekt.

    Der beiliegende Lüfter entstammt aus der neuen Kukri-Fan-Serie und kommt mit neun Lüfterblättern daher. Die Lüfterblätter sind stark eingeknickt, was den Luftstrom zentrieren soll, sodass die Luft hinten nicht kegelförmig auseinander geht, sondern kompakt zusammen bleibt. Für CPU-Kühler ist dies aber eher uninteressant und interessanter bei Fällen, wo punktuelle Kühlung wichtig ist. Der Lüfter lässt sich gut regeln und bietet jederzeit die ideale Drehzahl. Kritikpunkt ist aber, dass der Lüfter bei 5 V nicht zu den leisesten gehört, wenn auch nicht zu den lautesten. Über eine PWM-Steuerung kann der Lüfter allerdings noch in niedrigere Drehzahlen gebracht werden, wo er dann noch ein Stück leiser arbeiten kann. Obwohl die Drehzahl auf über 2000 1/min gehen kann, entstehen so gut wie keine Vibrationen, was für ein gutes Lüfterlager spricht. Lagergeräusche sind kaum zu vernehmen, lediglich ein kaum hörbares Summen, welches aber vom Luftrauschen überlagert wird. Insgesamt gehört der Lüfter zu den Besseren unter den üblichen Beilagen, welche wir bisher im Test hatten. Aber zu den Besten gehört er nicht.

    Titan Hati


    Verbesserung Hati


    Titan Hati


    Anmerkung
    Titan lieferte uns einen zweiten Lüfter mit, da so die Kühlleistung erhöht werden soll. Nach einem Kurztest bei 140 W TDP konnten wir aber nur eine dezente Verbesserung von ca. 1 °C feststellen. Daher verzichteten wir auf weiterführende Messungen in den niedrigeren TDP-Klassen. Auch die Lautstärke stieg weder merklich an noch konnte sie merklich gesenkt werden. Zwar ist es mit zwei Lüftern möglich, eine etwas geringere Drehzahl zu erreichen, ohne das die Kühlleistung abfällt, jedoch verursachen beide Lüfter zusammen wieder eine etwas höhere Geräuschkulisse. Dadurch relativiert sich das Ergebnis, im Bereich Lautstärke im Verhältnis zur Kühlleistung, wieder. Grundlegend können wir nicht empfehlen, einen zweiten Lüfter zu verwenden, da einmal ein Y-Stecker fehlt, um beide gekoppelt zu betreiben, auch die erzielten Messergebnisse sprechen nicht für die höheren Kosten eines solchen Paketes.

    Fazit
    Der unscheinbare Titan Hati entpuppt sich als starker Kühler, der sogar fast, am eigentlich höher eingestuften, Titan Fenrir vorbei ziehen kann. In Bezug auf Kühlleistung und Lautstärke, schiebt sich der Titan Hati in unserer Liste sehr weit nach oben. Es ist erstaunlich was Titan, mit einem perfekt verarbeitetem Boden und ein paar kleinen Raffinessen, alles an Leistung aus einem recht unscheinbaren Kühler heraus holen kann. Die Kühlleistung erreicht das Niveau eines Scythe Mugen 2 und Coolink Corator DS, was für sich spricht. Für knappe 43 € bekommt man hier viel Leistung für sein Geld. Für AMD-Nutzer hat der Kühler allerdings einen kleinen Haken: er bläst leider nach oben anstatt nach hinten. Wen das nicht stört, kann den Titan Hati bedenkenlos kaufen. Titan hat hier einen exzellenten Kühler auf den Markt gebracht.[BREAK=Xigmatek Gaia]

    Xigi Gaia


    Technische Daten:
    Preis: ca. 22 €
    Maße (BxHxT): 12 cm / 15,9 cm / 5 cm
    Gewicht: ca. 460 g
    Lüfter: 120 mm
    Lüfterdrehzahl: 800-1500 1/min
    Lüfteranschluss: 4-Pin
    Beleuchtung: nein
    Aufbau: Turmkühler
    Sockel: AM2, AM2+, AM3, 775, 1156, 1366
    Nebengeräusche: hörbares Summen
    Art der Lüfterbefestigung: Antivibrationsnoppen

    Einbau:
    AMD Verschraubung über Backplate, Mainboard-Ausbau nötig
    Intel: Verschraubung über Backplate, Mainboard-Ausbau nötig

    Zusätzliches Zubehör: Wärmeleitpaste in einer Tüte, Antivibrationsnoppen für zwei 120-mm-Lüfter

    Besonderheiten beim Einbau auf AMD-Systemen:
    Xigmatek verwendet eine neue Kompletthalterung. Dabei wird zuerst die Backplate verschraubt, was allerdings aufgrund der dünnen und recht langen Schrauben etwas fummelig ist. An den Kühler selbst wird ein Rahmen geschraubt und dieser auf die langen Schrauben der Backplate aufgesteckt. Mit vier Rändelschrauben wird der Kühler dann verschraubt. Insgesamt eine etwas komplex geratene Halterung, zumal die Anleitung nicht gerade mit großen Bildern protzt.

    Xigi Gaia


    Die Muttererde ist Gaia, sie gebärt das Leben und sie nimmt es wieder auf. Sie ist das Alpha und das Omega aller Lebewesen auf der Erde. So zumindest die Mythologie. Der erfahrene Kühlerkäufer wird im Xigmatek Gaia nichts weiter als eine Neuauflage des Xigmatek Balder sehen und damit recht haben. Die komplette Kühlerform ist identisch mit dem Xigmatek Balder. Der Kühler sieht von oben aus wie der Buchstabe "X" und ist damit eine Anspielung auf den Hersteller Xigmatek selbst. Die gesamte Formgebung hat allerdings keinen praktischen Nutzen. Weder sorgt die Einkerbung in der Mitte für ein leichteres Eindringen der Luft, noch haben die seitlichen Einkerbungen irgend einen praktischen Nutzen. Anders als beim Balder, verzichtet Xigmatek hier auf eine Eloxierung der Heatpipes. Die drei dicken 8-mm-Heatpipes verlaufen in einer Linie. Hier hätte Xigmatek die Chance nutzen können, um zumindest die mittlere Heatpipe etwas zu versetzen. Damit hätte man die Wärmeverteilung gegenüber dem Balder verbessert. Die Heatpipes sind über die Direct-Touch-Technik angebunden. Allerdings findet sich hier eine klare Verbesserung gegenüber dem Xigmatek Balder. Während beim Balder klare Lücken zwischen den Heatpipes und dem restlichen Boden vorlagen, sind beim Gaia keine relevanten Lücken zu finden. Und genau das wirkt sich merkbar auf die Kühlleistung aus, wie unsere Tests zeigen. Insgesamt ist die Verarbeitung sehr gut.

    Der beiliegende Lüfter ist allerdings eine mittlere Katastrophe. Man könnte meinen, dass Xigmatek hier eine Resteverwertung betreibt. Die Nabe des Lüfters hat einen stolzen Durchmesser von 4,7 cm, wohingegen die meisten Lüfter mit 3,5 - 4 cm daher kommen. Das verringert den Luftdurchsatz und spricht nicht gerade für eine aktuelle Technik. Ein weiterer Punkt ist der Regelbereich des Lüfters, denn er startet weder bei 5 V noch bei 7 V und ist auch mit einem Regelbereich von 9 - 12 V ausgewiesen. Das hier so manche Lüftersteuerung an ihre Grenzen stößt und eine gute Regelung schwer fällt, kann sich jeder selbst denken. Ein hörbares Summen tut sein Übriges. Zumindest neigt der Lüfter nur zu kaum merklichen Vibrationen. Sofern man in der Lage ist, den Lüfter gut zu regeln, kann er auch sehr leise zu Werke gehen. Trotzdem mag der Lüfter nicht so recht zum eigentlich guten Kühlkörper passen. Ein Lüfter mit niedrigerer Startspannung und einer kleineren Nabe würde die Kühlleistung weiter erhöhen.

    Xigi Gaia


    Xigi Gaia


    Xigi Gaia


    Fazit
    Durch die Verbesserung des Kühlerbodens ist der Gaia etwas stärker als der Balder und dabei noch günstiger. Die Leistung reicht für alle gängigen CPUs ohne starke Übertaktung. Selbst in der 140-W-TDP-Klasse wird der Xigmatek Gaia nicht wirklich laut, sofern der Lüfter gut geregelt werden kann. Aber genau hier liegt der Knackpunkt, der Lüfter lässt sich nur schwer regeln und ist der Schwachpunkt bei diesem Paket. Der Xigmatek Balder kostet knappe 10 € mehr, bietet zwar einen besseren Lüfter, aber aufgrund der schlechteren Direct-Touch Anbindung einen schwächeren Kühlkörper. Trotzdem, der Xigmatek Gaia kommt mit einem guten Preis daher und bietet eine gute Leistung. Der weniger gut gelungene Lüfter tut einer Empfehlung keinen Abbruch, sofern man ein Mainboard mit guter Lüftersteuerung sein Eigen nennt. Gegenüber dem Xigmatek Balder bekommt man eine höhere Leistung zum günstigeren Preis und kann sich gut gegen die Konkurrenz behaupten.[BREAK=Xigmatek Loki]

    Xigi Loki


    Technische Daten:
    Preis: ca. 15 €
    Maße (BxHxT): 9,2 cm / 13,4 cm / 5 cm
    Gewicht: ca. 330 g
    Lüfter: 92 mm
    Lüfterdrehzahl: 1200-2800 1/min
    Lüfteranschluss: 4-Pin
    Beleuchtung: nein
    Aufbau: Turmkühler
    Sockel: 754, 939, 940, AM2, AM2+, AM3, 775, 1156, 1366
    Nebengeräusche: leises Surren
    Art der Lüfterbefestigung: Antivibrationsnoppen

    Einbau:
    AMD: Verschraubung über Backplate, Mainboard-Ausbau nötig
    Intel: Verschraubung über Backplate, Mainboard-Ausbau nötig

    Zusätzliches Zubehör: Wärmeleitpaste in einer Tüte, Antivibrationsnoppen für zwei 120-mm-Lüfter

    Besonderheiten beim Einbau auf AMD-Systemen:
    Xigmatek verwendet eine neue Kompletthalterung. Dabei wird zuerst die Backplate verschraubt, was allerdings aufgrund der dünnen und recht langen Schrauben etwas fummelig ist. An den Kühler selbst wird ein Rahmen geschraubt und dieser auf die langen Schrauben der Backplate aufgesteckt. Mit vier Rändelschrauben wird der Kühler dann verschraubt. Insgesamt eine etwas komplex geratene Halterung, zumal die Anleitung nicht gerade mit großen Bildern protzt.

    Xigi Loki


    In der germanischen Mythologie ist Loki der Erzfeind Balders, welchen er auch töten lässt, was in Anbetracht des CPU-Kühlers Xigmatek Balder vielleicht ein wenig seltsam anmutet. Zumal man meinen könnte, dass Xigmatek mit dem Loki ihr eigenes Produkt, den Balder, vom Markt verdrängen möchte. Aber genug von den Namensspielereien und weiter zum eigentlichen Produkt. Der kleine Xigmatek Loki bietet trotz sehr günstigen Preises ein paar technische Feinheiten. Die Seiten des Kühlers sind komplett gefalzt, damit wird die Luft innerhalb der Kühlfinnen gehalten und kann nicht seitlich ausdringen. Die Kühlfinnen selbst sind geriffelt, dies erleichtert ein Eindringen der Luft und mindert die Lautstärke aufgrund von Strömungen an den Kanten. Die drei Heatpipes sind in einer Reihe angeordnet. Besser wäre eine gefächerte Verteilung, da die Wärme sich so besser in den Kühlfinnen verteilen könnte. Allerdings würde dies auch den Preis bei der Fertigung in die Höhe treiben. Die Heatpipes sind am Boden per Direct-Touch angebunden. Die Heatpipes liegen also direkt auf dem CPU-Die auf, was für einen besseren Wärmeabtransport sorgen soll. Die Verarbeitung dieser Technik ist oft ein Kritikpunkt. Beim Xigmatek Loki ist die Verarbeitung aber akzeptabel, es gibt schlimmere, aber auch bessere. Der gesamte Kühler bietet eine gute Grundlage für eine gute Leistung.

    Der beiliegende Lüfter wird mit Antivibrationsnoppen am Kühler befestigt. Das ist bei hohen Drehzahlen auch nötig, da hier der Lüfter recht starke Vibrationen verursacht. Bei maximaler Drehzahl können diese die Vibrationen aber nicht mehr abfangen. Bei einer maximalen Drehzahl von 2800 1/min kann man in diesem Preisbereich aber auch keine Wunder erwarten. Drosselt man den Lüfter auf einen Drehzahlbereich um 1600 1/min, verschwinden die Vibrationen weitestgehend und nur ein leises Surren ist zu vernehmen. Der Lüfter lässt sich unterhalb der angegebenen 1200 1/min regeln und ist dabei nahezu unhörbar. Jedoch kann man dies nur in sehr niedrigen TDP-Klassen nutzen, da der Kühler nicht leistungsstark genug ist, um mit einem schwachen Lüfter zurecht zu kommen. Trotzdem passt der Lüfter sehr gut zum Kühler, da er für alle Bereiche die passende Drehzahl und damit den passenden Luftdurchsatz zur Verfügung stellt.

    Xigi Loki


    Xigi Loki


    Xigi Loki


    Fazit
    In Anbetracht seines Preises schlägt sich der Xigmatek Loki sehr gut. Die hohen Vibrationen des Lüfters treten nur in extremen Fällen störend auf, und zwar dann, wenn man die maximale Drehzahl benötigt. Die Halterung ist etwas kompliziert, erlaubt aber wenigstens einen Einbau, welcher den Lüfter zum Heck des Gehäuses blasen lässt. Zudem sitzt sie bombenfest. Die Leistung ist, in Anbetracht des Preises, über jeden Zweifel erhaben. Einige Konkurrenten werden insgesamt geschlagen, darunter zählen auch der Scythe Katana 3, Xilence 4.All.R3 und der Arctic Cooling Freezer 64 Pro. Den Cooler Master Hyper TX3 kann er zwar nicht schlagen, verliert aber auch nicht gegen ihn. Beide Kühler bieten sehr ähnliche Leistungswerte. Der Cooler Master Hyper TX3 bietet den Vorteil der einfacheren Halterung und des etwas günstigeren Preises, wohingegen der Xigmatek Loki aus technischer Sicht etwas mehr Raffinesse zeigt. Wer einen günstigen Kühler sucht, mit guter Leistung, macht mit dem Xigmatek Loki nichts falsch und wir können ihn bedenkenlos jedem empfehlen, der einen leisen und günstigen Kühler sucht. Natürlich sollte man den Kühler nicht zum Übertakten nehmen und auch nicht für CPUs einer hohen TDP-Klasse.[BREAK=Zaward Vapor 120]

    Zward Vapor


    Technische Daten:
    Preis: ca. 35 €
    Maße (BxHxT): 12 cm / 16 cm / 5 cm
    Gewicht: ca. 684 g
    Lüfter: 120 mm
    Lüfterdrehzahl: 300-2000 1/min
    Lüfteranschluss: 4-Pin
    Beleuchtung: ja, blau
    Aufbau: Turmkühler
    Sockel: 754, 939, 940, AM2, AM2+, AM3, 775, 1156, 1155, 1366
    Nebengeräusche: sehr leises Schleifen
    Art der Lüfterbefestigung: Klammern für 120-mm-Lüfter

    Einbau:
    AMD: Verschraubung über Backplate, Mainboard-Ausbau nötig
    Intel: Verschraubung über Backplate, Mainboard-Ausbau nötig

    Zusätzliches Zubehör: Wärmeleitpaste in einer Spritze, Klammern für zwei 120-mm-Lüfter

    Besonderheiten beim Einbau auf AMD-Systemen:
    Die Backplate wird zuerst verschraubt. Dabei sind die sehr langen Schrauben, welche die Backplate am Mainboard halten, etwas unpraktisch zu handhaben. Am Kühler selbst wird ein Halterahmen verschraubt, was fix von der Hand geht. Am Ende wird der Kühler auf die vier langen Schrauben aufgesetzt und mit Rändelschrauben befestigt.

    Zward Vapor


    Zaward gehört zu den großen OEM Herstellern und wagt sich mit dem Vapor 120 das erste Mal seit längerer Zeit wieder in den Retailmarkt. Dabei wagt Zaward keine Neuheiten, sondern bleibt beim klassischen Towerkühler, der technisch lediglich auf dem aktuellen Stand ist. Der Kühler kommt als klassischer Block daher, dabei bieten die Finnen an der Front des Kühlers keine besondere Form, welche den Luftstrom optimieren könnte. Die Seiten des Kühlers sind komplett gefalzt und halten so den Luftstrom innerhalb des Kühlers. Kühler, die seitlich nicht geschlossen sind, haben oft das Problem, einen großen Teil des Luftstroms zu früh zu verlieren, was die Kühlleistung merklich verschlechtern kann. Die Finnen selbst haben eine Golfballoberfläche, und heißen dort Dimpel. Allerdings hat der Effekt, welchen die Dimpel während des Fluges eines Golfballes erwirken, nichts mit dem Effekt im Kühlkörper gemein. Während beim Golfball der Winddruck durch die Dimpels verringert wird, und dadurch deutlich längere Flugbahnen zustande kommen, sollen beim Kühler kleine Luftpolster entstehen, welche die Wärme schneller abgeben. Man muss sich das wie eine Rotation vorstellen, welche im einzelnen Dimpel einen eigenen kleinen Kühlkreislauf, zwischen Finnenoberfläche und durchströmende Luft, erstellt. So zumindest in der Theorie, betrachtet man sich die Messungen, muss man leider sagen, dass diese feine Technik entweder durch irgendwas gebremst wird, oder nicht den gewünschten Effekt erzielt. Die drei 8-mm-Heatpipes sind per Direct-Touch angebunden und verlaufen in einer Linie. Wie so oft, wäre eine leicht versetzte Anordnung besser für die Wärmeverteilung innerhalb des Kühlkörpers. Der Boden selbst ist gut verarbeitet, kleine Rillen zwischen Heatpipes und Boden sind zu finden, jedoch sind diese nicht wirklich tragisch und kleiner als bei manch anderem Kühlermodell.

    Der beiliegende Lüfter besitzt blaue Dioden, welche den ansonsten schwarzen Lüfter anstrahlen. Auch hier findet man, auf den Lüfterblättern, die Golfballoberfläche. Hier funktioniert das Prinzip eher als Geräuschminderer, zumindest in der Theorie. In der Praxis kann man ein Lüfterrauschen nicht wirklich vermeiden, zumal die lautesten Geräusche weniger von den Lüfterblättern, sondern mehr vom angeblasenen Kühlkörper herrühren. Denn dort muss sich die Luft an vielen Stellen brechen und seine Strömung verändern. Der Regelbereich des Lüfters ist theoretisch sehr hoch, bei uns jedoch startete der Lüfter nicht bei 5 V und erreichte auch per PWM-Steuerung keine Drehzahlen unterhalb von 700 1/min. Bei einer direkten Regelung über Gleichspannung, wie man es z.B. bei den meisten Lüftersteuerungen hat, konnten wir den Lüfter kaum zu wirklich niedrigen Drehzahlen bewegen. Dadurch ist ein sehr leiser Betrieb unmöglich. Zwar kann der Lüfter auch sehr leise laufen, bei der Konkurrenz findet man jedoch Besseres.

    Zward Vapor


    Zward Vapor


    Zward Vapor


    Fazit
    Zaward ist bei diesem Kühler schlichtweg nicht mutig genug. Der Kühler ist im Aufbau zu klassisch und zu sehr an viele andere Kühler angelehnt, was sich klar auf die Leistung niederschlägt. Der Zaward Vapor 120 schwimmt lediglich in der Masse mit, ist weder schlechter noch besser und bietet nichts, was Neukunden anziehen könnte. Die blaue Beleuchtung eines schwarzen Lüfters reicht hier sicherlich ebenfalls nicht aus, zumal der Lüfter ansonsten ebenfalls kaum etwas hervorstechendes bieten kann. Natürlich kann man über die gesamte Leistung des Kühlers nichts schlechtes sagen, aber warum sollte zum Beispiel ein Xigmatek-, Akasa- oder Scythe-Kunde zu einem Zward Vapor 120 greifen? Es gibt schlichtweg keinen Grund, denn alles was der Zaward bietet, bekommt man bei anderen Herstellern ebenfalls. So kann man sich zumindest keine Neukunden angeln, da auch der Preis lediglich im Durchschnitt liegt. Mit etwas mehr Mut und vielleicht dem einen oder anderen Gimmick würde das schon besser aussehen.[BREAK=Kühlleistungen bei 65 W TDP]

    Raumtemperatur 28 °C

    5 V Lüfterspannung


    Allgemein


    7 V Lüfterspannung


    Allgemein


    12 V Lüfterspannung


    Allgemein[BREAK=Kühlleistungen bei 89 W TDP]


    Raumtemperatur 28 °C

    5 V Lüfterspannung

    Allgemein


    7 V Lüfterspannung

    Allgemein


    12 V Lüfterspannung

    Allgemein[BREAK=Kühlleistung bei 125 W TDP]



    Raumtemperatur 28 °C

    5 V Lüfterspannung

    Allgemein


    7 V Lüfterspannung

    Allgemein


    12 V Lüfterspannung

    Allgemein[BREAK=Kühlleistung bei 140 W TDP]



    Raumtemperatur 28 °C

    5 V Lüfterspannung

    Allgemein


    7 V Lüfterspannung

    Allgemein


    12 V Lüfterspannung

    Allgemein[BREAK=Lautstärke 5 V, 7 V und 12 V Lüfterspannung]

    Lautstärke in db(A) bei 5V Lüfterspannung

    Allgemein


    Lautstärke in db(A) bei 7V Lüfterspannung

    Allgemein


    Lautstärke in db(A) bei 12V Lüfterspannung

    Allgemein[BREAK=Lautstärke bei Zieltemperatur 55 °C]

    Umgebungstemperatur 28 °C

    Lautstärke bei 65 W TDP


    Allgemein


    Lautstärke bei 89 W TDP

    Allgemein


    Lautstärke bei 125 W TDP

    Allgemein


    Lautstärke bei 140 W TDP

    Allgemein[BREAK=Alle Kühler auf einen Blick]
    Begriffserklärung

    Max TDP leise
    Darunter verstehen wir alle Kühler, die in der jeweiligen TDP-Klasse eine Höchstlautstärke von 42 db(A) erreichen und dabei unterhalb von 55 °C bleiben.

    Leicht hörbar
    Darunter verstehen wir alle Kühler, die in der jeweiligen TDP-Klasse mehr als 42 db(A) aber maximal 46 db(A) erreichen und dabei unterhalb von 55 °C bleiben.

    Max TDP
    Darunter verstehen wir TDP-Klassen, die der jeweilige Kühler unterhalb von 55 °C halten kann bei maximaler Drehzahl des Lüfters.

    Preis
    Sofern vorhanden, nehmen wir den dritten Preis aus Geizhals. Wenn der Kühler nicht bei Geizhals gelistet ist, setzen wir keinen Link, sondern nennen den Preis, der vom Hersteller empfohlen wird. Wenn ein CPU-Kühler nicht lieferbar ist, schreiben wir: n.l. für nicht lieferbar.

    Kühler Höhe Blasrichtung Mainboardausbau nötig Bauart Max TDP leise Max TDP leicht hörbar Max TDP generell Preis
    AMD Boxed X6 1055T 6,3 cm Top-Blow Nein Top-Blow Kühler - - Siehe Text 0 €
    Akasa AK-968 X4 13,5 cm Oben Nein Turmkühler - 89 W 140 W ca. 28 €
    Akasa Nero AK-967 16 cm Oben Nein Turmkühler 65 W 89 W 125 W ca. 36 €
    Akasa Venom 16 cm Oben Nein Turmkühler 89 W 125 W 140 W ca. 35 €
    Arctic Cooling Freezer 64 Pro 12,7 cm Hinten Nein Turmkühler 65 W 65 W 125 W ca. 16 €
    Cooler Master Hyper TX3 13,7 cm alle Richtungen Nein Turmkühler 65 W 89 W 140W ca. 13€
    Cooler Master V6GT 16,5 cm alle Richtungen Ja Turmkühler - 125 W 140 W ca. 47 €
    Cooler Master Hyper 101 11,7 cm alle Richtungen Nein Turmkühler - - 89 W ca. 17 €
    Cooler Master Hyper 212 Plus 15,9 cm alle Richtungen Ja Turmkühler 89 W 125 W 140 W ca. 23 €
    Cooler Master Vortex Plus 8,4 cm Top-Blow Nein Top-Blow Kühler 89 W 89 W 125 W ca. 22 €
    Coolink Corator DS 15,5 cm Hinten Ja Doppel-Turmkühler 125 W 125 W 140 W ca. 48 €
    Corsair A50 15,9 cm Oben Nein Turmkühler - - 125 W ca. 25 €
    Corsair A70 16 cm Oben Nein Turmkühler - - 140 W ca. 31€
    Corsair H70 siehe Text siehe Text Ja Wasserkühlung - - 140 W ca. 79 €
    Corsair H50 siehe Text siehe Text Ja Wasserkühlung - 125 W 140 W ca. 60 €
    CoolIT Eco siehe Text siehe Text Ja Wasserkühlung - 125W 140W ca. 55 €
    EKL Alpenföhn Matterhorn 15,8 cm Hinten Ja Turmkühler 89 W 125 W 140 W ca. 49 €
    EKL Alpenföhn Panorama 6,6 cm Top-Blow Nein Top-Blow Kühler - 89 W 89 W ca. 20 €
    EKL Alpenföhn Sella 12,9 cm Hinten Nein Turmkühler 89 W 89 W 140 W ca. 18 €
    Gelid Tranquillo 15,3 cm Oben Nein Turmkühler 89 W 125 W 140W ca. 27 €
    Noiseblocker TwinTec 15,8 cm Oben Ja Turmkühler 125 W 140 W 140 W ca. 57 €
    Nexus FLC-3000 10,5 cm Hinten Nein geneigter Turmkühler 65 W 89 W 125 W ca. 48 €
    Nexus Low-7000 R2 7 cm Top-Blow Nein Top-Blow Kühler 89 W 89 W 125 W 40€
    Noctua C12P SE14 11,4 cm Top-Blow Ja Top-Blow Kühler 89 W 89 W 125 W ca. 56 €
    Noctua NH-D14 16 cm Hinten Ja Doppel-Turmkühler 140 W 140 W 140W ca. 66 €
    Noctua U9B SE2 12,5 cm Oben (siehe Text) Ja Turmkühler 89 W 89 W 140W ca. 45 €
    Prolimatech Armageddon 16 cm Hinten Ja Turmkühler 89 W 125 W 140 W ca. 43 €
    Prolimatech Megahalems 15,9 cm alle Richtungen Ja Turmkühler 125 W 140 W 140 W ca. 45 €
    Prolimatech Genesis 16 cm Hinten Ja Hybride 140 W 140 W 140 W UVP 59,90 €
    Prolimatech Samuel 17 4,5 cm o.Lüfter Top-Blow Ja Top-Blow Kühler 65 W 89 W 89 W ca. 39 €
    Prolimatech Super Mega 15,9 cm alle Richtungen Ja Turmkühler 125 W 140 W 140 W ca. 62 €
    Scythe Big Shuriken 5,8 cm Top-Blow Nein Top-Blow Kühler - 89 W 89 W ca. 25 €
    Scythe Grand Kama Cross 14 cm Top-Blow Nein Top-Blow Kühler 125 W 140 W 140 W ca. 29 €
    Scythe Katana 3 14,3 cm Hinten Nein geneigter Turmkühler 65 W 89 W 125 W ca. 18 €
    Scythe Mugen 2 15,8 cm alle Richtungen Ja Turmkühler 125 W 125 W 140 W ca. 34 €
    Scythe Samurai ZZ 9,4 cm Top-Blow Nein Top-Blow Kühler - 65 W 125W ca. 18 €
    Silentmaxx BigBlock 16 cm Oben Ja Turmkühler 89 W 140 W 140 W 80 €
    Silentmaxx TwinBlock 16 cm Oben Ja Turmkühler 125 W 125 W 140W 100 €
    SilenX ixtrema 120-HA1 15,6 cm Hinten Nein Turmkühler - - 125 W n.l.
    SilenX iXtrema 98-HA1 11,1 cm Hinten Nein Turmkühler - - 89 W n.l.
    Spire CoolGate 13, cm Oben Nein Turmkühler - 89 W 89 W ca. 20 €
    Spire StarCore 7,7 cm Top-Blow Nein Top-Blow Kühler - 65 W 89 W ca. 7 €
    Spire TherMax Eclipse II 15,2 cm Hinten Ja Turmkühler - - 140 W ca. 48 €
    Thermaltake TR2-R 8,4 cm Top-Blow Nein Top-Blow Kühler - 65 W 65 W ca. 16 €
    Thermaltake ISGC-300 16,1 cm Oben Ja Turmkühler 89 W 89 W 140 W ca. 35 €
    ThermoLab Baram 2010 16 cm Hinten Ja Turmkühler 89 W 125 W 140 W n.l.
    Titan Fenrir 15,6 cm Oben Ja Turmkühler - - 140 W ca. 38 €
    Titan Hati 16 cm Oben Ja Turmkühler - 140 W 140 W ca. 43€
    Titan NK95/HS 11 cm Top-Blow Ja Top-Blow Kühler 65 W - 89 W n.l.
    Titan Skalli 15,2 cm Oben Nein Turmkühler 65 W 89 W 125 W ca. 24 €
    Xigmatek Aegir 15,9 cm Hinten Ja Turmkühler 89 W 125 W 140 W ca. 44 €
    Xigmatek Nepartak 13,4 cm Oben Nein Turmkühler 89 W - 140W ca. 24 €
    Xigmatek Gaia 15,9 cm Hinten Ja Turmkühler 89 W 125 W 140 W ca. 22€
    Xigmatek Loki 13,4 cm Hinten Ja Turmkühler 89 W 89 W 125 W ca. 15€
    Xigmatek Balder S1283 15,9 cm Oben Nein Turmkühler 65 W 89 W 140 W ca. 33 €
    Xigmatek Thor`s Hammer 16 cm Oben Nein Turmkühler 125 W 140 W 140 W ca. 42 €
    Xilence 4All.R3 10 cm Oben Nein Turmkühler 65 W 89 W 125 W n.l.
    Xilence M606 15,5 cm Hinten Ja Turmkühler 89 W 125 W 140 W ca. 44 €
    Xilence M612 PRO 16,2 cm Hinten Ja Turmkühler 125 W 140 W 140 W UVP 59,90€
    Zalman 8700 6,7 cm Hinten Nein Top-Blow Kühler 65 W 89 W 125 W ca. 27 €
    Zalman 9900 15,2 cm Hinten Nein Turmkühler - - 140 W ca. 38 €
    Zalman X10 Extreme 16 cm Hinten Nein Turmkühler 125 W 125 W 140 W ca. 44 €
    Zaward Vapor 120 16 cm Hinten Ja Turmkühler - 89 W 140W Ca. 35 €
    [BREAK=Fazit]
    Fazit Ende


    Fazit
    Fünf Kühler, die sich sehr gleichen und doch recht unterschiedlich ausfallen. Vorweg muss man leider sagen, dass wieder mal echte Innovationen fehlen, der Mut zu etwas Neuem scheint bei keinem Hersteller gegeben zu sein. Das ist schade, so hat man mehr und mehr das Gefühl, Einheitsbrei vorgesetzt zu bekommen. Warum sollen Kunden von einem betagten Kühler auf einen neuen wechseln? Diese Frage sollten sich die Hersteller wirklich selbst stellen und überlegen, wie sie diese beantworten sollen. Marketinggerede hin oder her, man merkt den Promotern oft schon an, dass ihnen die Argumente ausgehen, wenn es um Fragen zu einem neuen Produkt geht. Das ist sehr schade, da es doch eigentlich viele Möglichkeiten gibt, Produkte einzigartig und besonders zu gestalten.

    Wir fangen beim Fazit mit den zwei kleinen Kühlern an, die mit 92-mm-Lüftern daher kommen. Der Xigmatek Loki und der EKL Alpenföhn Sella würden neue Maßstäbe bei kleinen Turmkühlern setzen, wäre da nicht schon der Cooler Master Hyper TX3. Alle drei schlagen sich sehr gut und bieten enorme Leistung zu einem kleinen Preis. Dementsprechend ist es auch schwierig, einen König zu krönen. Der Cooler Master Hyper TX3 bietet zusammen mit dem EKL Alpenföhn Sella die einfachste Halterung. Der EKL Alpenföhn Sella kann sich in hohen TDP-Klassen ein wenig absetzen, ist aber der teuerste der drei Kühler. Der Xigmatek Loki steht zwischen beiden Kühlern, was Preis und Leistung betrifft. Am Ende entscheidet der eigene Geschmack, welcher Kühler hier am besten für einen selbst ist. Falsch macht man definitiv mit keinem der drei etwas.

    Bei den drei Kühlern mit 120-mm-Lüftern sieht die Welt nicht ganz so rosig aus. Der Zaward Vapor 120 enttäuscht ein wenig durch seine Einfallslosigkeit. Zwar ist die Kühlleistung gut, und auch ansonsten gibt es keine echten Mängel, aber sich in Szene setzen kann er auch nicht wirklich. So schwimmt er einfach in der Masse mit, ohne Glanz und Glorie, jedoch auch klar ohne Spott und Häme. Denn falsch macht Zaward definitiv nichts, es fehlt nur an etwas, dass ihn abhebt.

    Der Xigmatek Gaia bietet eine Verbesserung gegenüber dem Balder. Der Boden ist sehr gut verarbeitet, was ihm zu besseren Leistungen gegenüber dem Xigmatek Balder verhilft. Dabei bleibt er trotzdem günstiger, was sich allerdings im beiliegenden Lüfter niederschlägt. Dieser passt nicht wirklich zu dem eigentlich guten Kühler. Eine Anlaufspannung von 9 V ist keinesfalls zeitgemäß, ebenso wenig die sehr große Lüfternabe. Wer einen 120-mm-Lüfter über hat, kann hier aber für kleines Geld einen sehr guten Kühlkörper erwerben, der die meisten Anwender klar zufriedenstellen kann.

    Titan präsentiert mit dem Hati einen erfreulich guten Kühler mit recht hoher Leistung. Diese verdankt er allerdings keinem lauten und hoch drehenden Lüfter, sondern seiner exzellenten Verarbeitung und durchdachter Technik. Die Direct-Touch-Technik wurde hier perfekt umgesetzt. Ein Punkt, bei dem sich andere Hersteller, welche diese Technik verwenden, unbedingt eine Scheibe abschneiden sollten. Dass sich dies auch lohnt, sieht man in der sehr guten Kühlleistung. Trotz nur drei 8-mm-Heatpipes, schiebt sich der Kühler sehr weit nach vorne. Die Leistungskrone erreicht er natürlich nicht, aber für 43 € bekommt man nur schwer einen besseren Kühler. Dabei schiebt er sich teilweise vor den Sythe Mugen 2 und schnuppert am ehemaligen Leistungskönig Prolimatech Megahalems. Man kann Titan zu diesem Kühler nur gratulieren.

    Geändert von Nero24. (17.08.2013 um 22:34 Uhr)

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