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    CeBIT 2011 - Die anderen Dinge neben CPUs, Grafikkarten und Mainboards

    Cebit 2011 Start/Ende


    Neben Grafikkarten, Mainboards und CPUs, bietet die CeBIT natürlich noch andere Dinge von Interesse. Wir haben uns die Zeit genommen, uns ein paar andere Produkte anzusehen und werden diese hier vorstellen. Nach wirklich neuen Sachen mussten wir allerdings lange suchen und fanden leider auch nicht sehr viel. Gerade die asiatischen Hersteller scheinen sich mehr auf quietschbunte Optik zu konzentrieren, als auf Innovationen oder echte Neuheiten. Mit lila Headsets, Mäusen mit Glitzerstaub und ähnlichem, brachte uns der eine oder andere Hersteller auch zum schmunzeln. So bot ein Hersteller ein Gehäuse an, welches mit seinen 80-mm-Lüftern und einem Innenraum, der an alte OEM-Gehäuse erinnert, das geniale Highlight, über 40 verschiedene Frontblenden anzubieten, welche sich durch diverse Farbgebungen und sehr eigenwillige Designs unterscheiden. Dieser Faden zog sich durch einige Bereiche, welche wir aber links liegen ließen. Außer einem Schmunzeln und ungläubigem Kopfschütteln rief das Gebotene bei uns kaum Reaktionen hervor. Letzteres wurde auch durch konsequentes Desinteresse der vorbeilaufenden Besucher bestätigt. Viele Stände hatten offensichtlich keine Interessenten und auch gelangweilte Aussteller, die teilweise aussahen als ob sie kurz vor dem Einschlafen wären, unterstreichen unsere Vermutung.

    Alles in allem bot die CeBIT leider nur wenig interessantes und so wurde der Besuch für uns eher eine Kontaktpflege als die Freude, Neuheiten zu erkunden. Einige Hersteller bestätigten uns diese Aussage und sahen die CeBIT selbst eher als Möglichkeit Redakteure und Kunden persönlich zu begegnen und zu sprechen. Das allgemeine Feedback zur CeBIT war ernüchternd. Trotzdem hoffen wir, Euch auf den folgenden Seiten ein paar Feinheiten zeigen zu können. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und Betrachten der zahlreichen Bilder. [BREAK=Cherry]

    Cherry bietet ein paar wenige Neuheiten. Neben der Cherry STRAIT in schwarz, kommt das neue Wireless Set ZF-5000 auf den Markt. Die dazugehörige, recht kleine, Maus bietet ein modernes Design und liegt recht gut in der Hand. Die Ergonomie stimmt, fühlt sich aber nicht ganz so wertig an wie die der Tastaturen. Viele Infos gab es leider nicht zu der neuen Maus. Bekannt ist, dass sie 5 Tasten, sowie ein 4-Wege-Scrollrad bietet und mit der 2,4 GHz-Technik daher kommt. Die Tastatur bietet 10 Hotkeys, die frei programmiert werden können. Leider konnten wir kein Bild der Tastatur machen, da sie zum Zeitpunkt unseres Besuches schlichtweg verschwunden war.

    Die Maus finden sie auf folgendem Bild an dritter Stelle von oben.

    Cherry


    Cherry


    Cherry
    [BREAK=Cooler Master]Cooler Master wird uns in diesem Jahr gleich mit mehreren neuen Kühlern beglücken. Allerdings wird es auch hier kaum Überraschungen geben, man bleibt bei klassischen Aufbauten und vermeidet extravagantes. Mit dem V-A2 wird man den Kampf gegen Kühler wie den EKL Alpenföhn Panorama und dem Scythe Big Shuriken aufnehmen, dabei dürfte er diese kaum überragen, sondern eher auf ähnlichem Niveau liegen. Erfreulich ist dabei nur der Lüfter, welcher mit 500-1600 1/min eine gute Bandbreite zum regeln bietet. Ein Pluspunkt aller Cooler Master Lüfter, die wir bisher auf den Kühlern finden durften.

    Cooler Master


    Der erste Gemin Kühler war aufgrund seiner Leistung nicht sehr erfolgreich, zumal der eigentlich große Kühler mehr erwarten ließ. Der GeminII S524 soll dies besser machen. Allerdings ähnelt er eher einem etwas größerem Vortex Plus, wobei man eingestehen muss, auf den zweiten Blick, ist der Aufbau drastisch geändert worden. Der Kühlblock ist nicht mehr an den Heatpipes schwebend, sondern liegt komplett auf dem Kühlerboden auf und eine Heatpipe kam noch dazu. Man darf also gespannt sein inwiefern diese Dinge den Kühler verbessern werden.

    Cooler Master


    Mit dem Projekt A-L2 bereitet sich Cooler Master auf den Markt der Kompakten-Wasserkühler vor. Auch wenn Corsair in jüngster Zeit die erste neue Vorlage dieser Wasserkühler lieferte, hatte Cooler Master schon vor einigen Jahren gleichwertige Produkte auf dem Markt. Die Aquagate Reihe mit den Modellen S1, R80 und R120 war damals ihrer Zeit wohl zu weit voraus und erlangte kaum Marktakzeptanz. Allerdings möchte man wohl wieder auf der Hypewelle mitsurfen. Man darf gespannt sein. Allerdings ist dies nur ein Prototyp, am Design wird noch gefeilt.

    Cooler Master


    Der Cooler Master Hyper 412S könnte ein neuer Preisleistungsknüller werden und wird wohl den Hyper 212 beerben. Neue Wege geht man auch hier nicht, lediglich das Design wurde etwas aufpoliert. Ob sich technisch noch mehr getan hat, werden wir uns ansehen, wenn der Kühler erhältlich ist. Wann dies geschehen wird, können wir leider nicht ausmachen.

    Cooler Master


    Das Topmodell der Hyper Reihe wird der 612S. Sechs Heatpipes, ein großer Kühlkörper und ein recht leiser Lüfter sollen für seinen Erfolg sorgen. Sofern der Preis stimmt, würden wir ihn als neuen Konkurrenten des Scythe Mugen 2 sehen. Man darf gespannt sein.

    Cooler Master
    [BREAK=Edifier Soundsysteme]Bei Soundsystemen gab es auf der CeBIT nicht viel zu sehen. Sicher, hier und da wurde ein neues Produkt vorgestellt das ein wenig besser als das Alte ist, aber bei Design tut sich bei fast allen Herstellern so gut wie nichts. Umso größer wurden unsere Augen als wir, recht versteckt, den Edifier LKW entdeckten, welcher sich hinter den ganzen Intel Informationsleinwänden versteckte. Beim ersten überblicken der kleinen bis mittelgroßen Ausstellungsstücke stellt sich uns gleich die Frage – Tolles Design, aber können die auch was? Wir ließen uns die meisten Geräte vorführen und durften einen Teil der Geräte bis zum Anschlag aufdrehen. Bei den wenigen Geräten, bei denen wir nicht voll aufdrehen durften, haben wir auch gerne darauf verzichtet, mit einem Hörschaden wollten wir die CeBIT nicht verlassen. Soweit man das in einer Halle voller Menschen beurteilen konnte, war die Soundausgabe der Anlagen sehr gut und überraschend kräftig. Auch fühlten sich die Systeme sehr wertig und sehr schwer an. Wir werden jetzt nicht alle Geräte zeigen, sondern hier nur einen kleinen Überblick geben.

    Den Anfang machen wir mit dem Edifier M-20, wobei die Besonderheit hier weniger im Design liegt, welches eher klassisch und einfach ist, sondern vielmehr an der schlauen Idee, einen USB-Hub zu integrieren. Dabei lassen sich bis zu 3 Geräte auf der Rückseite der Box anschließen. Einer der vier Anschlüsse wird mit dem PC verbunden. Vermisst haben wir nur noch einen Anschluss für das Micro eines Headsets, dann wären die Boxen perfekt.

    Edifier


    Etwas anspruchsvoller im Design ist das 2.1 Aurora System. Die Röhre, welche komplett aus, recht dickem, Aluminum besteht, stellt dabei die Bassröhre da, die zwei niedlich anmutenden Kugeln, die Speaker. So klein und niedlich das ganze System, welches in 10 Farben erhältlich ist, daher kommt, der Klang konnte beim reinhören voll und ganz überzeugen. Vielleicht werden wir uns das System auch noch einmal genauer ansehen. Im Übrigen, wem der Klang nicht gefällt, kann diese Röhre sicherlich auch als Teigrolle verwenden. Aber Spaß beiseite, der Klang konnte überraschen. Wir hatten den kleinen Speakern nicht zugetraut, was wir zu hören bekamen.

    Edifier


    Das Edifier Prisma gibt es schon eine ganze Zeit lang auf dem Markt, stellt aber einer der besonderen Designs dar, die Edifier zu bieten hat. Deshalb einfach nur ein Bild zum betrachten.

    Edifier


    iPod-Fans können ebenfalls in den Genuss eines extravaganten Designs kommen. Das Breath (rechts auf dem Bild) und das Lunar5 encore System bieten für iPod-Fans die Möglichkeit auf eine komplette Anlage zu verzichten. Beide Systeme sind geschlossene 2.1 Systeme und bieten ebenfalls einen satten Klang.

    Edifier


    Eine echte CeBIT-Neuheit sind die drei Tick Tock Radiowecker. Das stylishe Retrodesign sieht nicht nur interessant aus, sondern bietet auch einige Gimmicks. Die drei unterschiedlichen Modelle bieten allesamt unterschiedliche Möglichkeiten, neben der eigentlichen Radiofunktion, die eigene Musik darauf abzuspielen. Das Modell Dock bietet einen ausklappbaren Anschluss für den iPod, welches direkt die Bildschirmfunktionen des Weckers übernehmen kann. Das Air Modell kommt mit Bluetooth daher und kann so direkt von einem PC mit Musik versorgt werden. Zu guter Letzt bietet das Retro-Modell eine USB-Schnittstelle und die Möglichkeit SD-Karten zu verwenden. Damit ist für jeden etwas dabei.

    Edifier


    Edifier


    Alles in allem ist es mehr als erfreulich einen Hersteller zu finden, der nicht nur eine interessante Optik auf den Markt bringt, die sich klar abheben kann, sondern dahinter auch noch eine gute Qualität zu finden. Alle Modelle hier unter zu bringen, würde einen ganzen Artikel füllen. Ich kann nur jedem, der sich für extravagantes Design interessiert, empfehlen die Edifier Seite zu besuchen. [BREAK=EKL Alpenföhn]EKL wird im laufenden Sommer einige neue CPU-Kühler der Alpenföhnreihe auf den Markt bringen. Dabei bleibt man bei den üblichen Namen von Gebirgen. Der Alpenföhn Gotthard stellt demnächst das Top-Modell, der Top-Blow Kühler bei EKL dar. Ausgestattet mit dem Alpenföhn Wing Boost und sechs Heatpipes sollte der Gotthard sich im oberen Leistungsbereich einordnen können.

    Alpenföhn


    Der Alpenföhn Triglav kommt mit dicken 10-mm-Heatpipes daher, welche für einen außerordentlichen Wärmetransport sorgen sollen. Auch dieser kommt mit dem Alpenföhn Wing Boost daher und sollte in der Leistung knapp unterhalb des Matterhorn landen.

    Alpenföhn


    Etwas stärker als der Matterhorn wird wohl der Himalaya. Mit sechs Heatpipes, welche weit im Kühlkörper verteilt sind, und dem 140-mm Wing Boost Lüfter, stehen die Chancen dafür sehr gut.

    Alpenföhn


    Das neue Topmodell wird der große Dual-Towerkühler K2. Vom Aufbau ähnelt er Modellen wie dem Noctua D14 oder Scythe Mine 2. Satte acht Heatpipes und bis zu drei Lüfter sollen hier für brachiale Kühlleistung sorgen. Man darf gespannt sein ob sich EKL damit wieder ganz vorne positionieren kann. Die Ausstellungsstücke sind bisher nur Prototypen, was leicht an nicht optimal sitzenden Heatpipes und anderen Details erkennbar ist.

    Alpenföhn
    [BREAK=Enermax]Enermax möchte auch in den CPU-Kühlermarkt einsteigen und präsentiert die neue Kühlerserie auf der CeBIT. Auf den ersten Blick sind es klassische Konstruktionen, die sich stark an andere Hersteller anlehnen. Innovationen gibt es nicht. Die Namensgebung ist etwas undurchsichtig. Anstatt direkte Namen zu vergeben, bekommen die Kühler Bezeichnungen wie T-60, T30 und ähnliches. Als Lüfter kommen die hauseigenen Apollish Vegas oder T.B. Silence Lüfter zum Einsatz. Jedoch waren hier kaum klare Informationen zu bekommen welcher Lüfter auf welchem Kühler zum Einsatz kommen wird. Es wurden einige Kühler mehrfach präsentiert und waren mit unterschiedlichen Lüftern bestückt. Preise und näheres zu den Maßen, Gewicht und anderen Angaben fehlten ebenfalls. Daher verzichten wir auf weitere Erläuterungen und lassen einfach die Bilder wirken.

    Enermax Kühler


    Enermax Kühler


    Enermax Kühler


    Enermax Kühler
    [BREAK=Loop]Der Hersteller Loop ist hierzulande kaum bekannt. Die Gehäuse kommen im eher schlichten Design daher, wobei einige Modelle nette optische Spielereien bieten. Schaut man in die Gehäuse hinein, enden aber die Spielereien und Ernüchterung stellt sich ein. Teilweise werden noch 80-mm-Lüfter verbaut, Festplattenentkoppler sucht man vergeblich und auch ansonsten fehlt es an technischen Feinheiten. Interessanter fanden wir hier schon das Mini-ITX Gehäuse Proton. Es machte einen schlichten und edlen Eindruck, wirkte in der Hand auch recht wertig.

    loop

    • 76 X 192 X 225 mm
    • 1 X 2,5“ HDD
    • 2 X USB 2.0
    • Mic & HD Audio
    • Externes 60 W Netzteil


    loop

    [BREAK=Reeven Kühler]Eher durch Zufall entdeckten wir einen neuen Kühlerhersteller namens Reeven. Ein Blick ins Internet zeigte schnell, dass Reeven bisher nicht mal eine vollständige Internetpräsenz aufbieten kann. Bereiche wie „About Reeven“ sind noch nicht ausgefüllt und auch andere Bereiche sind nicht komplett. Die Kühler scheinen, nach einem ersten Blick, durchaus Potential zu haben.

    Reeven

    • Typ: Kelveros
    • Format: Towerkühler
    • Maße: 16 cm/ 13 cm/ 7,9 cm
    • Gewicht: 755 g
    • Lüfter: 120 mm
    • Drehzahl: 650-1900 1/min


    Die Konstruktion mit jeweils zwei 6 und 8 mm Heatpipes, wie auch die Finnenkonstruktion, machen daraus einen interessanten Mittelklasse Kühler.

    Reeven


    Der Doppelturmkühler erinnert stark an den Scythe Mine 2. Bestückt ist er mit einem 140-mm-Lüfter. Aufgrund des Prototypen Stadiums gab es leider keine näheren Angaben.

    Reeven


    Der Arciel 12 wurde leider ebenfalls mit keinen relevanten Daten ausgestellt. Der Top-Blow-Kühler könnte ein starker Konkurrent zum Scythe Rasetsu und ähnlichen Kühlern dieser Bauart werden. Mit insgesamt sechs Heatpipes wurde zumindest nicht gespart.

    Reeven


    Neben Kühlern wird Reeven noch weitere Produkte anbieten, darunter auch einen Lüfter, eine Lüftersteuerung und 3 Netzteile mit 500, 600 und 700 W mit 80PLUS Bronze Zertifikat. Dabei werden diese drei Netzteile einmal als normales Netzteil und einmal als Netzteil mit Kabelmanagement angeboten. Die Lüftersteuerung bietet Anschlussmöglichkeiten für sechs Lüfter. Das Highlight sind die sechs separaten Displays für jeden Steuerungskanal. Wer sich diese Produkte genauer betrachten möchte, kann sich alles auf der Seite www.reeven.com ansehen. [BREAK=Scythe]Scythe wird, wie auch EKL Alpenföhn, im Sommer eine ganze Palette an neuen Kühler auf den Markt bringen. Darunter finden sich zwei Nachfolger bekannter Größen. Da wäre der Scythe Mugen 3, welcher ein sehr schweres Erbe antritt, und der Scythe Big Shuriken 2. Während der Scythe Mugen 3 ein etwas anderes Konzept aufweist, als der Mugen 2, belässt man es beim Big Shuriken 2 bei dem üblichen Aufbau und erweitert diesen lediglich um ein paar Dinge. Er bekommt eine Heatpipe dazu und die Kühlfläche wurde etwas erweitert. Damit sollte sich der Scythe Big Shuriken in seiner Klasse wieder an die Spitze setzen können.

    Das Portfolio der flachen Kühler wird bei Scythe durch den Kotzuti erweitert. Scythe hat offensichtlich erkannt, dass der Trend zu kleinen HTPCs anhält und sich auch steigern wird. Der lediglich 4 cm hohe Scythe Kotzuti soll diesen Markt abdecken. Dabei packt Scythe den Lüfter zwischen Boden und Kühlkörper. Ob diese Konstruktion den erwünschten Erfolg bringt und auch ob die Aussage, dass dieser kleine Kühler für bis zu 95 W TDP ausgelegt ist, werden wir irgendwann auf die Probe stellen.

    Scythe


    Beim Mugen 3 geht man hingegen einige Schritte weiter. Die vier separaten Kühlblöcke sind strömungsoptimiert, sodass der Luftstrom leichter durch den Kühlkörper gleiten kann. Man gestand uns allerdings, dass man derzeit noch nicht mit der Kühlleistung zufrieden ist und noch ein gewisses Feintuning betrieben werden muss, bevor der Kühler auf den Markt kommt. Man darf gespannt sein, denn der Mugen 2 ist mittlerweile legendär. Vielleicht nicht bei der absoluten Leistung, aber sicherlich beim Preis-Leistungsverhältnis.

    Scythe


    Scythe


    Der Scythe Susanoo wurde mittlerweile mehrfach präsentiert und wirkt schlichtweg riesig. Allerdings wird er nicht das Top-Modell bei Scythe darstellen, sondern eher das Konzept einer Rundumkühlung aufgreifen. Scythe spricht von einer extrem starken Kühlung für umliegende Bauteile wie den RAMs, Spannungswandlern und dem Chipsatz. Die reine Kühlleistung bei der CPU, soll unterhalb eines Scythe Mugen 2 liegen. So die Aussage seitens Scythe.

    Scythe


    Scythe


    Auch bei den Lüftern wird Scythe neue Modelle auf den Markt bringen. Der Gentle Typhoon wird mit 500, 800, 1150 und 1850 1/min auf den Markt kommen. Zusätzlich zu diesen Modellen, wird es einen High-Performance Lüfter geben, der mit Drehzahlen von 5400 1/min Erinnerungen an Industrielüfter hervorruft. Man darf gespannt sein, wie sich diese Lüfter im Vergleich schlagen werden. Auch, ob die berüchtigte Slipstream-Reihe damit ein Ende finden wird.

    Scythe


    Scythe
    [BREAK=Thermaltake]Auch bei Thermaltake gibt es nicht wirklich etwas Neues. Neben dem neuen V-10 Gehäuse, welches wir leider vergessen haben zu fotografieren, gab es nichts, das aktuell gewesen wäre. Allerdings konnte man viel Altes bewundern, wie leider auf fast allen Ständen der CeBIT. Trotzdem gönnten wir uns das ein oder andere Foto. Neben dem noch recht neuen High End Kühler Thermalright FriRock, stellt Thermaltake den 200 mm Lüfter TurboFlux aus. Allerdings kommt er mit einer etwas breiteren Einbautiefe von 30 mm anstatt der üblichen 25 mm daher. Die Drehzahl des Lüfters liegt bei gemächlichen 700 1/min. Daneben gab es noch zwei relativ neue Mini-ITX Gehäuse zu sehen. Einmal das Element Q und das SD100 mini.

    Thermaltake


    • 7 cm /26,8 cm/31,8 cm
    • 2 X USB 2.0
    • Mic & Speaker
    • 120 W Flex ATX Netzteil
    • 5,25" Slim
    • 5,25" intern
    • Mini-ITX
    • 60 mm Lüfter mit bis zu 4000 1/min


    Thermaltake


    • 13 cm /22 cm/33 cm
    • 2 X USB 2.0
    • Mic & Speaker
    • 200 W SFX Netzteil
    • 5,25"
    • 2 X 3,5" intern
    • Mini-ITX


    Thermaltake


    Wer auf dem nächsten Bild genau hinschaut, sich das Ganze ohne Plastikabdeckung und Lüfter vorstellt, wird vielleicht die extreme Ähnlichkeit zum Prolimatech Megahalems erkennen können.

    Thermaltake
    [BREAK=Sonstiges]Es gab auch einige andere Dinge auf der CeBIT zu bewundern, sofern man die Geduld zur Suche hatte. Beim Besuch der Ecke mit 3D Monitoren konnten wir leider nicht wirklich etwas Neues finden. Alles wie gehabt oder in einem Stadium, welche von Marktreife weit entfernt war. Lediglich eine Sache hatte beeindruckt und das beim Stand von Schneider. Dabei war es weniger eine technische Innovation, als die schiere Größe des Monitors der mit einer Rückprojektion arbeitet. Allerdings war der Preis auch jenseits von Gut und Böse. Für das kleine System werden 49.900 EUR veranschlagt, wobei klein hier relativ zu sehen ist. Auf dem Foto ist das kleine System zu sehen. Die größere Variante hätte wohl die geplanten Standkosten auf der CeBIT stark überschritten. Technisch aber nichts Neues, nur eben groß.

    Sonstiges


    Sonstiges


    In einem ganz anderen Bereich konnten wir einen sogenannten Holowürfel bewundern. Wir hätten gerne herausgefunden wie diese Technik funktioniert, allerdings waren alle Mitarbeiter in Gespräche vertieft und uns lief die Zeit davon. Informationsmaterial gab es zwar, jedoch ohne direkte Aufklärung über die verwendete Technik. Lediglich Einsatzmöglichkeiten wurden beschrieben. So bleibt nur dieses recht beeindruckende Bild, dass wir euch bieten können. Der 3D-Effekt war dabei mehr als atemberaubend. Schwankte aber ein wenig von Blickwinkel zu Blickwinkel. Aus bestimmten Winkeln sah man eher ein klares schwebendes 2D Bild. Wobei die Bilder in stetiger Bewegung waren.

    Sonstiges


    MSI versucht sich ein wenig bei den Grafiktables einzuschmuggeln und präsentierte einen Touchscreen-Monitor, der in Verbindung mit einer bestimmten Software und pinselähnlichen Werkzeugen diese nachzuahmen versuchte. Die Präsentation war auf den ersten Blick beeindruckend, zeigte aber einige Schwächen. Die Genauigkeit war nicht sehr hoch, auch gab es einige Verzögerungen bei der Anwendung des Pinsels. Für echte Grafiker absolut keine Alternative zu anderen Produkten.

    Sonstiges


    Im Gegenzug konnte man schon das länger erhältliche Wacom Cintiq 21UX bewundern. Ein Grafiker mit entsprechenden Fähigkeiten konnte das Gerät auch sehr gut vorführen. Hier wurde überdeutlich wie weit MSI mit seinem Konzept von der Qualität und Fähigkeiten des Wacom Tables entfernt ist. Verwunderlich ist dies aber nicht, ist Wacom doch seit vielen Jahren die Größe in diesem Geschäft.

    Sonstiges


    Zum Abschluss unseres Rundgangs etwas für die Racingfans. Fanatec präsentierte einen seiner Rennstühle für PC-Rennfahrer. Dabei war der gesamte Sitz nicht nur höchst ergonomisch sondern sorgte für teils sehr kräftige Force-Feedback Effekte, so dass man sich nicht unbedingt mit vollem Magen hinein setzen sollte. Wer den Wunsch nach einer brachialen Rückenmassage hat, sollte aber unbedingt zugreifen. Die Preise beginnen jedoch erst bei satten 1295 EUR, wobei hier noch keine Force-Feedback-Effekte vorhanden sind, diese gibt es gegen Aufpreis. Allerdings bietet schon die Grundausstattung Halterungen für bis zu drei 24" oder einem 37" Monitor, sowie Befestigungsmöglichkeiten für eine 5.1 Soundanlage, Laptopablage und einige andere Gimmicks. Ein passendes Lenkrad haben wir bereits zum Testen hier. Und ohne das Fazit vorweg zu nehmen: negatives mussten wir geradezu krampfhaft suchen.

    Sonstiges
    [BREAK=Kleines Fazit]
    Cebit 2011 Start/Ende


    Zum Abschluss bleibt nur das Eingangs erwähnte zu wiederholen. Die CeBIT bietet nicht mehr die Plattform wie vor einigen Jahren. Zwar haben sich die Besucherzahlen geglättet, sich sogar geringfügig gesteigert, jedoch fehlen diverse größere Hersteller mittlerweile gänzlich. Wobei man in Anbetracht der sehr vielen Freikarten seitens Hersteller, Gewinnspiele und Sonstigem fast schon meinen könnte, dass man hier krampfhaft versucht hat die Besucherzahlen nicht weiter sinken zu lassen. Der Reseller-Bereich war ein netter Versuch der CeBIT einen Hauch von Fachmesse zu geben, wurde aber eher zu einer Farce. Eigentlich sollte man hier nur mit speziellen Reseller-Tickets, Presseausweis oder mit einem direkten Termin bei einem Hersteller herein kommen, allerdings konnte man auch mit wenigen Tricks Einlass finden. Ein vorgetäuschter Termin reicht hier schon aus. Erschwerend kam hinzu, dass sich einige der Mitarbeiter gewisser Hersteller eher peinlich verhielten. Man kannte die eigenen Produkte nicht, konnte auf spezifische Fragen mit allem, nur nicht mit Wissen glänzen und wurde durchgehend von Marketingsprüchen bombardiert. Einiges war peinlich, anderes amüsant und hier und da waren wir schlichtweg erschrocken.

    Trotzdem, auch im nächsten Jahr werden wir die CeBIT wieder besuchen. Denn hier und da findet man doch etwas Interessantes. Und bei vielen Herstellern wird man freudig empfangen und kann ein nettes Gespräch zustandebringen, welches einen doch mit ein paar brauchbaren Informationen versorgen kann. Ein kleines persönliches Highlight war der Besuch am EKL-Stand, bei dem wir das erfrischende Bier "Alpenstoff" mitnehmen durften. Was wir anfangs für Marketing hielten, entpuppte sich als eigenständige Biermarke, welche frei verkäuflich ist. Reiner Zufall und ein gut genutzter. In diesem Sinne: auf das nächste Jahr mit hoffentlich mehr Innovationen als in diesem Jahr.

    Geändert von Schwarzmetaller (11.03.2011 um 13:05 Uhr)

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