Neben Grafikkarten, Mainboards und CPUs, bietet die CeBIT natürlich noch andere Dinge von Interesse. Wir haben uns die Zeit genommen, uns ein paar andere Produkte anzusehen und werden diese hier vorstellen. Nach wirklich neuen Sachen mussten wir allerdings lange suchen und fanden leider auch nicht sehr viel. Gerade die asiatischen Hersteller scheinen sich mehr auf quietschbunte Optik zu konzentrieren, als auf Innovationen oder echte Neuheiten. Mit lila Headsets, Mäusen mit Glitzerstaub und ähnlichem, brachte uns der eine oder andere Hersteller auch zum schmunzeln. So bot ein Hersteller ein Gehäuse an, welches mit seinen 80-mm-Lüftern und einem Innenraum, der an alte OEM-Gehäuse erinnert, das geniale Highlight, über 40 verschiedene Frontblenden anzubieten, welche sich durch diverse Farbgebungen und sehr eigenwillige Designs unterscheiden. Dieser Faden zog sich durch einige Bereiche, welche wir aber links liegen ließen. Außer einem Schmunzeln und ungläubigem Kopfschütteln rief das Gebotene bei uns kaum Reaktionen hervor. Letzteres wurde auch durch konsequentes Desinteresse der vorbeilaufenden Besucher bestätigt. Viele Stände hatten offensichtlich keine Interessenten und auch gelangweilte Aussteller, die teilweise aussahen als ob sie kurz vor dem Einschlafen wären, unterstreichen unsere Vermutung.
Alles in allem bot die CeBIT leider nur wenig interessantes und so wurde der Besuch für uns eher eine Kontaktpflege als die Freude, Neuheiten zu erkunden. Einige Hersteller bestätigten uns diese Aussage und sahen die CeBIT selbst eher als Möglichkeit Redakteure und Kunden persönlich zu begegnen und zu sprechen. Das allgemeine Feedback zur CeBIT war ernüchternd. Trotzdem hoffen wir, Euch auf den folgenden Seiten ein paar Feinheiten zeigen zu können. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und Betrachten der zahlreichen Bilder.
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