Ergebnis 1 bis 1 von 1
  1. Beitrag #1
    Themenstarter
    Redaktion
    Redaktion

    Registriert seit
    10.04.2009
    Beiträge
    830
    Danke
    4
    Gedankt 695 Mal für 120 Themen

    Lian Li PC-Z70 - Servergehäuse im edlen Aluminiumgewand



    Auf der CeBIT 2011 waren erstmals die neusten Modelle von Lian Li zu sehen. Eines dieser neuen Modelle, das Lian Li PC-Z70, welches offiziell am 17.05.2011 vorgestellt wurde, haben wir uns in unserem heutigen Test genauer angesehen. Wie bei Lian Li gewohnt, kommt auch das PC-Z70 im edlen Aluminium-Look und mit einigen neuen Features, die wir teilweise auch schon in den neuen Lancool Gehäusen der First Knight Serie bewundern konnten. Das PC-Z70 ist ein Big-Tower-Gehäuse und bietet neben HTPX-Support auch neun HotSwap-fähige Festplatteneinschübe. Welche Besonderheiten das Z70 sonst noch auf Lager hat, erfahrt Ihr auf den folgenden Seiten.

    Wir bedanken uns bei Lian Li für die Bereitstellung des Testmusters und wünschen viel Spaß beim Lesen.

    [BREAK=Testsystem]Für das Testsystem kommt eine AMD-Plattform mit folgenden Komponenten zum Einsatz:
    • CPU: AMD Phenom X4 9850 Black Edition mit 4 x 2,5 GHz und 125 W TDP
    • CPU-Kühler: Scythe Rasetsu oder bei kleineren Gehäusen der AMD-Boxed Kühler
    • Mainboard: ASRock A780FullHD - AMD 780G/SB700-Chipsatz, mATX
    • Arbeitsspeicher: 4 x 1024 MB Kingston (DDR2-800)
    • Grafikkarte: Gigabyte Radeon HD 6950 mit 2048 MB Grafikspeicher
    • Festplatte: 2 x Maxtor DiamondMax 10
    • Netzteil: Enermax Modu 82+


    Der Testparcours bedarf einiger Hilfsmittel und Programme:
    • Furmark v1.80 – Stabilitätstest für die Grafikkarte
    • Prime95 v25.11 - CPU-Testprogramm
    • AIDA64 Extreme Edition zur Auswertung sämtlicher Temperatursensoren


    Messgeräte: Voltcraft 329 Schalldruckmessgerät. Zum Aufheizen des Systems kommen Prime95 und FurMark gleichzeitig zum Einsatz. Hierbei wird eine Belastung der CPU und GPU erzielt, welche im normalen Alltagsbetrieb kaum vorzufinden ist. Ein Testlauf ist absolviert, wenn das System 30 Minuten der Belastung standhält. Vorzeitige Abbrüche werden selbstverständlich vermerkt und gehen mit den letzten Maximaltemperaturen in die Grafiken ein. Messungen im Idle-Zustand haben wir gestrichen, da diese bei den Stromsparmechanismen der Prozessoren zunehmend uninteressanter sind. Die Raumtemperatur beträgt hierbei 20 °C. Die erzielten Temperaturen der einzelnen Sensoren lesen wir mit dem Programm AIDA64 Extreme Edition aus. Hierfür hat uns der Hersteller freundlicherweise einige Lizenzen zur Verfügung gestellt.

    Bei den Messungen der Lautstärke haben wir uns für zwei Durchläufe entschieden: ein erster unter voller Last des gesamten Systems und ein weiterer, wenn lediglich die im Gehäuse verbauten Lüfter laufen. Damit möchten wir eine bessere Vergleichbarkeit für den Leser gewährleisten. Die Lautstärke mit verbauter Hardware ist stets von den einzelnen Komponenten abhängig und wird somit immer unterschiedlich ausfallen; ohne installierte Hardware wird sie jedoch bei jedem annähernd gleich sein. Wir messen die Lautstärke mit einem dB(A)-Messgerät von drei Seiten bei einem Abstand von 30 cm.



    [BREAK=Technische Daten]Die Daten zum PC-Z70 entnehmen wir der Website des Herstellers:


    ModellnameLian Li PC-Z70
    Material Aluminium
    Abmessungen

    220 x 600 x 592 mm ( Breite, Höhe, Tiefe)

    LaufwerksschächteExtern: 5.25” x 3
    Intern:  3.5” x 9 (Sata hot swap) / 2.5” x 2 
    Formfaktor HPTX / EATX / ATX / M-ATX 
    Front I/O

    USB 3.0 x 2 / USB 2.0 x 1 / e-SATA x 1 / HD Audio 

    Maximale Grafikkartenlänge390 mm
    Maximale CPU-Kühler Höhe175 mm
    Lüfter:

    Front: 3 x 120 mm
    Deckel: 2 x 140 mm
    Heck: 1 x 120 mm

    Erweiterungsslots11
    Gewicht8,8 kg
    Empfohlener Verkaufspreisca. 254,- Euro


    Der Lieferumfang des PC-Z70 umfasst die auf dem Bild ersichtlichen Kleinteile:
    • Handbuch
    • Montageschrauben
    • Kabelbinder
    • Piezo-Lautsprecher
    • Montageplatte für SSI CEB/EEB-Motherboard
    • Schraubenschlüssel zur Motherboard-Montage
    • Box für Ersatzteile
    • Halterung zur Netzteilmontage
    • USB-3.0-zu-USB 2.0- Konverter
    • PCI-Kartenhalter
    • HDD-Halterungen


    Das Zubehör fällt wie bei den meisten Big-Tower-Gehäusen von Lian Li ausgesprochen üppig aus. Auch eine Kunststoffbox für Kleinteile gehört dazu, damit nach dem Einbau der Hardware übriggebliebene Schrauben nicht lose in Beuteln herumfliegen.

    [BREAK=Äußeres – Teil 1]Die Front des PC-Z70 ist sehr schlicht gehalten. Die Kanten rechts und links sind abgerundet und im oberen Teil befinden sich lediglich drei Blenden für die 5,25"-Laufwerke. Im unteren Teil sitzt ein Lian-Li-Schriftzug, darunter ist die Front abgeschrägt. In diese Schräge wurde ein Meshgitter eingelassen, was die Optik ein wenig aufpeppt. Im oberen ebenfalls abeschrägten Teil befindet sich das I/O-Panel mit folgenden Anschlussmöglichkeiten: 2x USB 3.0, 1x USB 2.0, 1x eSATA sowie Audio-IN/OUT. Neben den Anschlüssen sitzen der Reset- und der Powerbutton. Die Frontblende wird entfernt, indem man sie nach vorne abzieht. Dahinter kommen dann aber nicht etwa Lüfter zum Vorschein, sondern die Festplatteneinschübe. Im Z70 können insgesamt neun 3,5“-Festplatten über HotSwap angeschlossen werden. Unterteilt ist das System in drei Zonen, von denen zwei jeweils drei Festplatten aufnehmen können. In der dritten Zone können neben drei 3,5“-Laufwerken zusätzlich noch zwei 2,5“-Laufwerke eingebaut werden.

    Für die Entlüftung befindet sich auf der Rückseite ein 120-mm-Lüfter. Dieser ist erfreulicherweise mit einem abnehmbaren Gitter ausgestattet. Ein Manko vieler Hecklüfter ist, dass diese mit festen Gittern ausgerüstet sind, wodurch Strömungsgeräusche entstehen. Diese lassen sich beim Z70 durch Entfernen des Gitters minimieren. Oberhalb des Lüfters sind zwei Schlauchdurchführungen vorhanden, um eine Wasserkühlung zu installieren. Im Z70 können 11 Erweiterungskarten eingebaut werden, womit auch ein Quad-SLI oder CrossFire X Betrieb möglich ist. Zur Unterstützung der Entlüftung sind neben den Slotblenden zusätzliche Luftdurchführungen ins Aluminium gestanzt. Das Netzteil wird auf dem Gehäuseboden eingebaut. Der Einbau ist mit dem Lüfter nach unten oder in Richtung Gehäuseinneres möglich. Dafür muss lediglich die Aluminiumblende gedreht werden, welche mit vier Rändelschrauben befestigt ist. Rechts oben befindet sich zusätzlich eine Öse, um das linke Seitenteil mit einem kleinen Schloss abschließen zu können, damit niemand unbefugt das Gehäuse öffnen kann.

    Auch die Seitenteile sind sehr schlicht. Lediglich im vorderen Bereich sind Gitter, die sich über 2/3 der Höhe erstrecken. In Inneren verbergen sich auf der rechten Seite drei 120-mm-Lüfter, welche frische Luft durch die HotSwap-Schächte befördern, um die Festplatten zu kühlen. Auf der linken Gehäuseseite tritt die Luft dann wieder aus. Hiermit sollte eigentlich eine exzellente Festplattenkühlung erreicht werden. Ob dies auch so ist, wird sich später bei den Temperaturmessungen zeigen. Die Seitenteile sind wie üblich auf der Rückseite mit Rändelschrauben befestigt. Zusätzlich haben die Rändelschrauben hier noch Unterlegscheiben aus Gummi.



    [BREAK=Äußeres – Teil 2]Für einen sicheren Stand sorgen wie immer bei Lian Li vier Füße im HiFi-Look. Unterhalb des Netzteils ist ein entfernbarer Staubfilter angebracht. Dieser lässt sich im Gegensatz zu den bisher von uns getesteten Lian-Li-Gehäusen bequem herausziehen. Somit ist es nicht mehr nötig, jedes Mal das ganze Gehäuse auf die Seite zu legen, um an den Filter zu kommen. An dieser Stelle fehlten uns tatsächlich ein wenig die Worte. Unzählige Male haben wir bislang das Reinigen der Staubfilter bei Lian Li und den Gehäusen der Lancool-Reihe, welche ebenfalls von Lian Li stammen, bemängelt. Wir hatten ehrlich gesagt nicht mehr daran geglaubt, dass sich dies noch ändert, aber Lian Li hat hier endlich dazu gelernt. Eine Kleinigkeit muss hier aber dennoch erwähnt werden: Anwender mit dicken Fingern kommen nicht so ohne weiteres unter das Gehäuse, ein wenig zur Seite muss es dann immer noch gekippt werden. Aber der erste Schritt ist getan, wir hoffen, dass es so bleibt.

    Im Deckel sind zwei 140-mm-Lüfter untergebracht. Sie werden durch zwei Meshgitterblenden geschützt. Ansonsten weist der Deckel keine weiteren Besonderheiten auf. Insgesamt kann man also sagen, das ganze Gehäuse ist von außen sehr schlicht und edel gehalten.



    [BREAK=Inneres - Teil 1]Das Innere des Z70 ist diesmal nicht schwarz, sondern silbern. Mittig sitzt eine Längsstrebe, die mit vier Rändelschrauben befestigt ist. Diese Strebe dient der Aufnahme von PCI-Kartenhalterungen, um lange und schwere Karten zu stützen. Der Mainboardträger verfügt über sechs gummierte Kabeldurchführungen und die gewohnte Aussparung auf Höhe des CPU-Kühlers.

    Auf der rechten Seite befinden sich, wie bereits erwähnt, drei 120-mm-Lüfter, welche für die Kühlung der Festplatten zuständig sind. Jeder der Lüfter hat einen eigenen Staubfilter. Dieser lässt sich durch Drehen im Uhrzeigersinn entfernen. Neben den Lüftern sitzt ein Kabelkanal. Dieser Kabelkanal ist eine Neuheit bei Lian Li und kam auch schon im Lancool First Knight zum Einsatz. Er ermöglicht ein sauberes Verlegen der Kabel auf der Rückseite.

    Hinter den Festplattenkäfigen befindet sich für jedes Modul eine Platine mit zwei 4-Pin-Molex-Anschlüssen und drei SATA-Anschlüssen. Darüber kommt der Einbauschacht für die 5,25“-Laufwerke. Zwei Laufwerke werden mit den schon bekannten Hebeln fixiert, das dritte Laufwerk muss verschraubt werden.

    Die Erweiterungskarten werden mit dem von Lian Li patentierten Schnellverschluss-System befestigt. Dieses zu den sichersten seiner Art gehörende System ist bereits aus früheren Gehäusen bekannt und kommt auch bei den Lancool-Gehäusen zum Einsatz. Wer dem System nicht vertraut, der kann es aber auch entfernen und die Erweiterungskarten verschrauben. Über den Erweiterungskarten sitzt ein Lüfter, der entweder mit einem 4-Pin-Molex-Stecker am Netzteil oder mit einem 3-Pin-Stecker an einer Lüftersteuerung angeschlossen wird.

    Das Netzteil sitzt auf dem Gehäuseboden und wird durch zwei Gummistreifen vom Gehäuse entkoppelt. Die Montage erfolgt entweder klassisch durch Verschrauben oder mit Hilfe des Netzteilbügels, der zum Zubehör gehört.

    Im Gehäusedeckel befinden sich noch zwei 140-mm-Lüfter, um die erwärmte Luft aus dem Gehäuse zu saugen. Die Lüfter können ebenso wie die Seiten- und der Hecklüfter entweder per 4-Pin-Molex direkt am Netzteil oder über einen 3-Pin-Anschluss an einer Lüftersteuerung respektive dem Mainboard angeschlossen werden. Rechts daneben befindet sich eine Kunststoffschelle, um das Kabelbündel zu bändigen, welches von den Frontanschlüssen kommt.



    [BREAK=Einbau]Dank des großzügigen Innenraums geht der Einbau gewohnt schnell von der Hand. Als erstes muss die Querstrebe entfernt werden, welche die PCI-Kartenhalterungen aufnimmt, damit man Platz hat, um im Gehäuse zu hantieren. Danach werden mit Hilfe des Miniaturschraubenschlüssels die Mainboardabstandshalter eingeschraubt, um anschließend das Mainboard darauf zu befestigen. Zur Befestigung hat Lian Li kleine Rändelschrauben beigelegt, somit ist ein werkzeugloser Einbau möglich. Im nächsten Schritt haben wir uns mit dem Einbau der Laufwerke befasst. Hierzu wird erst einmal die Frontblende abgenommen, indem man sie in die eigene Richtung zieht. Dann müssen die Aluminiumblenden für die 5,25“-Laufwerke entfernt werden. Ist dies geschehen, kann das Laufwerk von vorne ins Gehäuse geschoben und mit dem Schnellverschlußhebel verriegelt werden. Danach folgen die 3,5“-Laufwerke, die für den Einbau allerdings erst noch vorbereitet werden müssen. Rechts und links werden mit Rändelschrauben Kunststoffschienen angeschraubt. Die Laufwerke können dann von vorne in die HotSwap-Schächte geschoben werden, bis sie einrasteten. Vorher muss aber noch die Verriegelung der Schächte gelöst werden. Die Schächte sind mit einer Alustrebe gesichert, die sich in der Höhe verschieben lässt. Damit niemand unbefugt auf die Laufwerke zugreifen kann, befindet sich links von der Schiene zusätzlich ein Schloss. Damit wird die Aluschiene von innen fixiert, sodass sie sich nicht mehr verschieben lässt, auch wenn die Rändelschrauben gelöst sind. Die Laufwerke werden also von vorne ins Gehäuse geschoben und anschließend wird die Frontblende wieder angebracht.

    Das Netzteil wird auf dem Gehäuseboden befestigt. Hierfür stehen zwei Möglichkeiten zur Auswahl: Entweder klassisch mit Schrauben oder mit einer Netzteilhalterung. Wir haben uns für den Einbau mit der Halterung entschieden, da dies ebenfalls werkzeuglos geht. Baut man das Netzteil mit dem Lüfter in Richtung Gehäuseinneres ein, sollte das Gitter über dem Netzteillüfter bündig mit dem Netzteil abschließen. Andernfalls ist ein Einbau mit der Halterung nicht möglich. Das Netzteil ruht auf zwei Gummistreifen, die es vom Gehäuse entkoppeln sollen. Diese beiden Gummistreifen hatten aber die unschöne Eigenart, dass das Netzteil sich regelrecht daran angesaugt hat. Als wir nach einer Woche das Netzteil wieder ausgebaut haben, hatten wir Angst um die Gummistreifen, weil erhebliche Kraft notwendig war, um das Netzteil zu lösen. Trotz des hohen Kraftaufwands hielten die Streifen aber einwandfrei. Damit können wir dem PC-Z70 eine hervorragende Verarbeitungsqualität attestieren.

    Im letzten Schritt folgte der Einbau der Grafikkarte sowie die Verkabelung des Rechners. Die Kabel lassen sich hier sehr schön hinter dem Mainboardträger verstecken und auch der Kabelkanal auf der Rückseite sorgt für ein ordentliches Kabelmanagement. Für Erweiterungskarten stehen im PC-Z70 390 mm zur Verfügung. Nachfolgend eine Übersicht über die Länge einiger aktueller Grafikkarten.

    Fertig zusammengebaut sah das Ganze schließlich wie folgt aus:



    [BREAK=Temperaturen und Lautstärke] Im ersten Schritt unserer Messungen haben wir wie angekündigt die Lautstärke nur mit den sechs ab Werk installierten Lüftern ohne weitere Hardware ermittelt. Der Hintergrundpegel im Raum war mit unserem Messgerät nicht mehr messbar. Nach dem Anlaufen der Lüfter haben wir folgende Werte gemessen:


    Danach erfolgte der Belastungstest. Hierzu liefen Prime95 und FurMark für eine halbe Stunde gleichzeitig. Vorab die Lautstärke, die wir dabei gemessen haben, danach die erzielten Temperaturen:


    Die Temperaturen des Lian Li PC-Z70 sind erwartungsgemäß vollkommen in Ordnung. Die Prozessortemperatur liegt knapp über der des Lancool First Knight, welches wie wir wissen ebenfalls von Lian Li hergestellt wird. Bei der Chipsatz- und GPU-Temperatur liegt man unter dem First Knight. Sie liegen auf dem gleichen Level wie im Cooler Master HAF X. Während die Lüfter im First Knight noch deutlich lauter waren, ist man PC-Z70 um knapp 1,5 dB(A) leiser. Lediglich bei den Festplattentemperaturen hätten wir eigentlich bessere Werte erwartet dafür, dass hier gleich drei Lüfter für die Kühlung sorgen.
    Update:
    Bei den Temperaturmessungen der CPU liegt das Lian-Li PC-Z70 gleichauf mit dem Cooler Master HAF-X und dem Corsair Carbide 400R. Von der Lautstärke her muss es sich aber beiden Gehäusen knapp geschlagen geben.

    Nachdem wir mittlerweile ein paar Werte gesammelt haben, nachfolgend noch unser altbekanntes Diagramm mit der Temperaturdifferenz, basierend auf dem neuen Testsystem bei 20 °C Raumtemperatur.




    Die Messwerte unserer alten Artikel mit dem alten Testsystem können hier nachgeschaut werden.

    [BREAK=Fazit]



    Mit dem PC-Z70 hat Lian Li so gut wie nichts falsch gemacht. Durch die Kompatibilität mit sämtlichen Mainboardformaten lässt sich das Gehäuse hervorragend als Servergehäuse einsetzten. Mit Platz für neun allesamt über HotSwap angeschlossenen 3,5“-Laufwerken ist sogar ein RAID-15-Verbund möglich, für den mindestens sechs Festplatten benötigt werden, und es ist immer noch Platz vorhanden. Die Festplatten sind gegen unbefugtes Entfernen mit einem Schloss verriegelt und auch das Seitenteil kann zusätzlich mit einen kleinen Vorhängeschloss gesichert werden. Sogar ein Quad-SLI- oder CrossFire-X-Gespann findet problemlos Platz im Z70. Die einblasenden Lüfter sind mit leicht entfernbaren Staubfiltern ausgestattet und sogar der Staubfilter unter dem Gehäuse ist endlich herausziehbar und nicht wie bisher bei den zuletzt getesteten Gehäusen von Lian Li nur eingeklippst.

    Die einzigen Mankos, die das PC-Z70 hat, sind die Zugriffsmöglichkeit auf die 3,5“-Laufwerke und die Auflagefläche für das Netzteil. Beim Ausbau hat sich das Netzteil richtig auf den Gummischienen festgesaugt und war ohne erheblichen Kraftaufwand kaum noch zu entfernen. Zum Entfernen der 3,5"-Laufwerke muss immer erst die Frontblende entfernt werden. Hier gefällt uns die Lösung von Corsair beim Obsidian 800D mit einer Tür wesentlich besser.

    Der Preis von 254,- Euro ist für ein Aluminiumgehäuse mit den gebotenen Extras durchaus in Ordnung.


  2. Die folgenden 4 Benutzer sagen Danke zu Jörg Heptner für diesen nützlichen Beitrag:

    Cr@zed^ (17.07.2011), mapim (17.07.2011), MrBad (18.07.2011), PeterPan (17.07.2011)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
Single Sign On provided by vBSSO