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    Neuer Artikel: Enermax CPU-Kühler T40 und T60 im Test

    Start-Ende


    In den CPU-Kühler-Markt steigen derzeit einige Hersteller ein und versuchen mit High-End-Kühlern Fuß zu fassen. Groß, stark, teuer und optische stark aufgewertet, treten Hersteller wie NZXT oder Phanteks den Kampf gegen die Konkurrenz an. Nun folgt ein weiterer Hersteller welcher wahrscheinlich allen wohl bekannt ist – Enermax. Bisher machte sich Enermax hauptsächlich im Netzteilmarkt einen sehr guten Namen mit sehr hochwertigen Produkten, die immer in der Spitzenklasse mitspielten und oft dominierten. Umso erstaunlicher ist die Tatsache, dass Enermax im Kühlerbereich definitiv nicht den High-End-Markt angreift, sondern preislich den mittleren Bereich anpeilt. Wir haben uns die beiden neusten Modelle ins Haus geholt und uns ausgiebig mit ihnen beschäftigt. Zum einen den Enermax T40-VD, welcher sicherlich einige Fans durch seine interessanten Beleuchtungsmöglichkeiten findet, und den neuen Top-Blow-Kühler ET60. Letzterer scheint in Konkurrenz zum Scythe Rasetsu treten zu wollen, denn der Aufbau und die Größe sind in den Grundzügen ähnlich. Während der T40 sich gegen ein ganzes Bataillon von Gegnern erwehren muss, hat der T60 nur wenige Konkurrenten, die es zu schlagen gilt. Aktuelle Top-Blow-Modelle sind entweder möglichst klein und kompakt und damit schwach, oder sie sind auf sehr hohe Leistung ausgelegt. Im mittleren Leistungs- und Preisbereich herrscht derzeit Flaute. Eine Chance für Enermax? Und kann Enermax die Qualität ihrer Netzteile auch bei ihren Kühler umsetzen? Diese und weitere Fragen werden wir auf den folgenden Seiten klären. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und danken auch Enermax für die Bereitstellung der Testsamples.

    [BREAK=Testsystem]

    Die Konfiguration unseres stets gleich bleibenden Testsystems war ein langwieriger Prozess, was vor allem an der Auswahl der CPU lag. Die ursprünglichen Test-CPUs zeigten fehlerhafte Temperaturangaben. "Inaccurate Temperature Measurement", Erratum #319 lässt grüßen, zumindest was das C2-Stepping betrifft. C3 sollte davon eigentlich nicht betroffen sein laut AMD Revision Guide, was wir hier allerdings nicht bestätigen können. Vorwiegend durch diesen Umstand wurde die Fertigstellung des ersten Roundups verzögert. Die endgültige Test-CPU wurde ein AMD Athlon 64 X2 6400+ Black Edition mit dem guten alten 90 nm F3-Stepping - das letzte, bei dem die internen Dioden noch verlässliche Werte liefern, ehe die Probleme mit dem K8 G1-Stepping begannen -, mit dem wir sämtliche TDP-Klassen simulieren können.

    Unser Testsystem:
    AMD Athlon 64 X2 6400+ BE
    ASRock 780GXH/128
    2 x 1 GB MDT DDR2-800
    BeQuiet L7 350W
    Wärmeleitpaste: Arctic Cooling MX-2

    Wie wir die TDP-Klassen simulieren
    140 W TDP = 3,2 Ghz bei 1,55 V
    125 W TDP = 3,2 Ghz bei 1,45 V
    89 W TDP = 2,6 Ghz bei 1,35 V
    65 W TDP = 2,2 Ghz bei 1,20 V

    Die Lautstärke messen wir mit einem dB(A)-Messgerät aus einem frontalen Abstand zum Lüfter von 1 cm. Kühler, deren Lüfter in der Mitte angebracht sind, werden aus 1 cm vor den Kühllamellen bemessen. Kühler mit Doppellüfter messen wir vor dem vorderen Lüfter. Daher erscheinen die Werte mit im Schnitt über 40 dB(A) recht hoch. Allerdings verfügen wir leider nicht über einen schallisolierten Raum und können nur so Nebengeräusche weitestgehend ausschließen. Anzumerken ist hier aber, dass in einem subjektiv völlig lautlosen Raum immer noch 35 dB(A) gemessen werden. Hier sollte man bedenken, dass Hersteller in schallarmen Räumen üblicherweise aus ca. 1 m Entfernung ihre Lüfter frei schwebend messen. Das sind allerdings keine realistischen Werte, die man auf die Praxis beziehen kann.

    Als kleine Hilfe kann man sich zur Orientierung folgendes vor Augen halten, wenn man ein geschlossenes Gehäuse verwendet:

    < 40 dB(A) - nicht wahrnehmbar
    40-42 dB(A) - extrem leise
    42-44 dB(A) - leicht wahrnehmbar
    44-46 dB(A) - leise aber hörbar
    46-48 db(A) - hörbar
    48-50 dB(A) - deutlich wahrnehmbar
    > 50 dB(A) - laut

    Wer extrem geräuschempfindlich ist, wird auch mit einer Lautstärke von 39 dB(A) nicht so wirklich glücklich sein. Insgesamt ist es immer von der subjektiven Wahrnehmung abhängig, wie stark man eine gewisse Lautstärke empfindet. Allgemeingültig ist diese Orientierungshilfe nicht, spiegelt aber grob das allgemeine Empfinden wieder.

    Die Umgebungstemperatur beträgt bei den Messungen 28 °C. Das erscheint recht viel, ist aber bei einem offenen Testaufbau - wie wir ihn verwenden - realistischer mit einem geschlossenem Gehäuse zu vergleichen. Sommerliche Wetterverhältnisse treiben die Temperaturen in den Gehäusen noch höher, weshalb wir empfehlen, immer eine Reserve von ca. 5 °C zu addieren.

    Die Messungen der Zieltemperatur sind langwierig, geben aber einen Wert wieder, der am interessantesten sein dürfte. Im Zeitalter der PWM-Steuerung, welche sich oft an einer Zieltemperatur orientiert, zeigt eben dieser Test, was Kühler wirklich können. Da nicht jeder Lüfter eine PWM-Steuerung mit sich bringt, verwenden wir eine Lüftersteuerung, die den Lüfter exakt so regelt, dass eine Temperatur von 55 °C gehalten wird. Bleibt diese Temperatur dann tatsächlich konstant, wird die Lautstärke ermittelt. So kann man gut vergleichen, welcher Kühler welche TDP-Klasse leise kühlen kann. Da hochwertige Kühler natürlich kleine TDP-Klassen sehr gut kühlen können und oft die 55 °C gar nicht erst erreicht werden, notieren wir hier immer die erreichte Maximaltemperatur separat in der Tabelle. Natürlich wird auch der geringste gemessene Lautstärkenwert in die Tabelle eingetragen.

    [BREAK=Enermax T40-VD]

    Enermax T40


    Technische Daten:
    Preis: ca. 33 €
    Maße (BxHxT): 9,3 cm / 16 cm / 13,9 cm
    Gewicht: ca. 610 g
    Lüfter: 120 mm
    Lüfterdrehzahl: 800-1800/min
    Lüfteranschluss: 4-Pin
    Beleuchtung: Ja, mit 3 möglichen Farben (rot, blau, violett) und 11 Lichteffekten
    Aufbau: Turmkühler
    Sockel: AM2, AM2+, AM3, AM3+, FM1, 775, 1156, 1155, 1366
    Nebengeräusche: keine
    Art der Lüfterbefestigung: Klammern für 120-mm-Lüfter

    Einbau:
    AMD: Verschraubung über Backplate, Mainboard-Ausbau nötig
    Intel: Verschraubung über Backplate, Mainboard-Ausbau nötig

    Zusätzliches Zubehör: Wärmeleitpaste in einer Spritze, Klammern für zwei 120-mm-Lüfter

    Besonderheiten beim Einbau auf AMD-Systemen: Die Verschraubung ist ähnlich simpel wie bei Prolimatech oder Noctua. Die Backplate wird als erstes montiert, was schnell von der Hand geht. Danach wird der Kühler aufgesetzt, mit einem Haltearm fixiert und an der Backplate verschraubt. Das funktioniert sogar recht gut, wenn man im Mainboardschlitten einen Ausschnitt für die Backplate hat. Die Schrauben sind groß genug damit das Montieren zu keiner Fummelei wird und der Kühlkörper ist dabei auch nicht im weg. Wer etwas Fingerspitzengefühl hat, kann so auf einen Ausbau des Mainboards verzichten.

    Enermax T40


    Enermax wirbt mit einigen Techniken, die bei diesem Kühler zum Tragen kommen und die Kühlleistung verbessern sollen. Aber dazu später mehr. Zuerst widmen wir uns dem Grundaufbau, welcher wiederum den üblichen Turmkühlern entspricht. Schlicht und einfach sitzt er auf dem Sockel und strahlt keinesfalls irgendetwas interessantes oder optisch ansehnliches aus. Eben ein schlichter Turmkühler. Die Front ist sehr grob mit Einschnitten versehen, die für ein geringeres Luftrauschen sorgen, dabei lässt man direkt in dem Bereich hinter der Lüfternabe einen großen nach hinten eingeschnittenen Bereich frei. Dadurch kann sich auch hinter der Lüfternabe Luft anstauen und in den Kühler eindringen. Damit vermeidet man ein wenig den Umstand des nicht aktiv gekühlten Bereiches, der normalerweise hinter der Lüfternabe liegt. Der Boden kommt mit der verbreiteten Direct-Touch-Technik daher und Enermax hat dafür gesorgt, dass diese hier gut umgesetzt wird. Nicht so perfekt wie es Titan beim Hati oder Xigmatek beim Aegir gelungen ist, jedoch weit besser als bei vielen anderen Kühlern derselben Technik. Die vier Heatpipes verteilen sich auf jeder Seite in zwei Reihen, die versetzt zueinander angeordnet sind. Dabei sind die Abstände zueinander ordentlich und liegen direkt im größten Luftstrom des Lüfters. Enermax wirbt mit drei Techniken, welche die Kühlleistung erhöhen sollen. Einmal mit dem sogenannten Stack Effect Flow oder kurz ESF. Das sind kleine Spoiler in den Kühlfinnen, welche dafür sorgen sollen, dass von unten kühlere Luft innerhalb des Kühlers nach oben steigt. Leider hat das bei derart vielen Kühllamellen keinen wirklichen Sinn. Da die Warmluft einer Lamelle schlichtweg ein Stockwerk höher geschoben wird. Vortex Generator Flow stellt eine andere Technik dar, womit durch kleine Luftleitbleche die Verwirbelungen hinter der Heatpipe kontrolliert werden sollen, damit sich hier kein Hotspot bilden kann. Die Idee ist grundsätzlich gut, allerdings ist dieser Effekt derart geringfügig, dass sie bei der Kühlung nicht wirklich zum Tragen kommen kann. Zu guter Letzt haben wir noch VEF, was ausgeschrieben Vaccum Effect Flow bedeutet. Dadurch soll an den Seiten Luft durch einen Vakuumeffekt angesagt werden. Allerdings nicht da wo man es vermuten würde, nämlich an den Seiten des Lüfters, denn hier wird die Luft leider wieder heraus gedrückt bevor die Seiten durch Falzungen geschlossen werden, sondern auf der anderen Seite des Kühlkörpers, da wo die Luft wieder heraus strömt wird die Luft an den Seiten tatsächlich nach innen gesaugt, wodurch die äußeren Ecken besser gekühlt werden. Alle Techniken, bis auf die letzte, sind so ausgelegt, dass sie nur von einer Seite funktionieren. Jedoch testeten wir auch einen entgegengesetzten Luftstrom, der unsere Skepsis bezüglich der Techniken bestätigte. Einen Unterschied bei der Kühlleistung machte das nämlich nicht. Nichtsdestotrotz, die Kühlleistung ist trotzdem gut, was auch sicherlich ein Verdienst der guten Qualität des Kühlers ist.

    Enermax gibt den Nutzern die Möglichkeit zwischen drei Lüftern zu wählen. Um die Lüfterbestückung unterscheiden zu können, muss man nur auf die Endung der Kühlerbezeichnung achten. Dabei steht TB für T.B.Silence, TA für T.B.Apollish und TD für den T.B.Vegas Duo Lüfter. Während der T.B.Silence einen etwas höheren Luftstrom erzeugen kann, aufgrund einer anderen Flügelform, und keine LEDs besitzt, unterscheiden sich der Apollish und der Vegas Duo lediglich durch ihre LED-Anordnung und Anzahl. Der Apollish bietet 12 blaue LEDs, der Vegas Duo hingegen ganze 18 blaue und 18 rote LEDs, wobei alle 36 LEDs zusammengeschaltet einen lilafarbenden Ton ergeben. Highlight der beiden Lüfter sind natürlich diverse Lichteffekte. Man kann sie blinken lassen, einen Effekt erzeugen, der einen oder mehrere Flügel kreisen lässt oder eben alles abschalten. Möglich wird dies durch einen kleinen Schalter der an einem Kabel hängt welcher am Lüfter montiert ist und 50 cm lang ist. Das reicht, um es durch eine Öffnung nach außen zu führen, so dass man nicht ständig ins Gehäuse greifen muss. Der Schalter selbst ist ungefähr so groß wie ein kleiner Fingernagel, genau genommen 11x11 mm. Sehr gut gelungen ist der Drehzahlbereich. Bei 5V dreht der Lüfter unhörbar, aber noch stark genug um eine 89-W-CPU zu kühlen. Höhere Drehzahlen werden erst ab 125-W-TDP nötig. Dabei bleibt der Lüfter frei von Lagergeräuschen und überzeugt durch eine sehr hohe Qualität. Daher können wir hier auf weitere Worte verzichten und nur noch einmal unterstreichen, dass der Lüfter perfekt zu dem Kühler passt und seine Arbeit ausgezeichnet verrichtet. Einen ähnlich guten Lüfter haben wir bisher nur beim Noiseblocker TwinTec in Form eines Noiseblocker Multiframe erleben dürfen. Nur das der Enermax Lüfter sich trotz PWM-Ansteuerung auch problemlos mit festen Spannungen betreiben lässt. Zur Erinnerung – bei 5V Spannung lief der Noiseblocker Multiframe schneller als mit 7V Spannung.

    Enermax T40


    Enermax T40


    Enermax T40


    Fazit
    Lassen wir mal die beworbenen Techniken außen vor und konzentrieren uns nur auf das, was die Ergebnisse am Ende tatsächlich zeigen. Damit ist Enermax der Einstieg in die Obere-Mittelklasse gründlich misslungen, denn die Leistung kratzt dafür zu sehr an der High-End-Klasse. Der beiliegende Lüfter dürfte jeden zufriedenstellen, denn wir hatten bisher nur wenige Lüfter im Test, die derart gute Leistungen zeigten. Auch der Preis ist mehr als angemessen und wer auf LEDs verzichten kann, bekommt mit dem Modell T40-TB einen sehr guten Kühler für unter 30€ und spart damit etwa 5€ gegenüber den beiden Modellen mit LEDs. Wo bleibt also die Kritik unsererseits? Wenn man kleinlich ist, könnte man sagen, dass andere Modelle in gleichem Preisbereich ähnliches liefern können, aber das sind nur wenige Kühler. Man könnte auch sagen, dass der Kühler zwar günstiger als ein Thermalright Macho ist, aber nicht für den Semipassiven Betrieb geeignet ist. Nur kann man eben nicht alles haben und wie gesagt, der Enermax-Kühler ist günstiger. Kurz, echte Kritik haben wir hier einfach nicht zu bieten und können dem Enermax-Kühler eine klare Kaufempfehlung geben.

    [BREAK=Enermax T60]

    Enermax T60


    Technische Daten:
    Preis: UVP ca. 55€ (steht noch nicht genau fest)
    Maße (BxHxT): 13,7 cm / 11,2 cm / 15,1 cm
    Gewicht: ca. 540 g
    Lüfter: 120 mm
    Lüfterdrehzahl: 800-1800/min
    Lüfteranschluss: 4-Pin
    Beleuchtung: Nein
    Aufbau: Top-Blow-Kühler
    Sockel: AM2, AM2+, AM3, AM3+, FM1, 775, 1156, 1155, 1366
    Nebengeräusche: Dezentes Klackern
    Art der Lüfterbefestigung: Klammern für 120-mm-Lüfter

    Einbau:
    AMD: Verschraubung über Backplate, Mainboard-Ausbau nötig
    Intel: Verschraubung über Backplate, Mainboard-Ausbau nötig

    Zusätzliches Zubehör: Wärmeleitpaste in einer Spritze, Werkzeug

    Besonderheiten beim Einbau auf AMD-Systemen:
    Enermax legt eine neuartige Halterung bei, die auf den ersten Blick verwirrend wirkt. Ein Blick in die Anleitung zeigt aber schnell, dass der Einbau nicht schwierig sein kann. Zuerst werden an den Klammern die Verschraubungen befestigt, welche man am Ende mit der Backplate verschraubt, danach werden ein langer und ein kurzer Haltearm auf den Kühlerboden gesteckt und miteinander verschraubt. Mit vier Unterlegscheiben wird der Kühler nun auf das Board gesetzt und von hinten mit einfachen Muttern am Board verschraubt. Die Bilder der Anleitung hätten etwas größer ausfallen können, jedoch ist der Einbau recht einfach und sollte jedem gelingen.

    Enermax T60


    Enermax geht kein Risiko bei seinem ersten Top-Blow-Kühler ein und präsentiert eine typische Variante dieser Spezies. Auf den zweiten Blick stechen allerdings doch ein paar Dinge ins Auge. Der Kühlkörper ist ein wenig versetzt zum Kühlerboden. Hier hat man die Möglichkeit, entweder Platz für sehr hohe Rams zu schaffen und den ausladenden Teil in die Richtung des Hecks auszurichten, oder man verwendet nicht ganz so hohe Rams und lässt den Kühler über die ersten beiden Rambänke hängen. Letzteres macht aber wenig Sinn wenn eine sehr hitzköpfige CPU unter dem Kühler steckt, da man dann eher die Rams aufheizt statt zu kühlen. Des Weiteren hat man auf der Oberseite eine starke Riffelung angebracht, welche den Luftstrom optimieren soll. Dieser Bereich ist auch dezent abgesenkt, womit man dem toten Winkel unter der Lüfternabe entgegenwirken möchte. In dieser Senke baut sich der Luftdruck auf um sich dann möglichst gleichmäßig zu verteilen und zwischen die Kühlfinnen zu strömen. Trotzdem ist der Bereich unter der Lüfternabe nur wenig belüftet, was bei diesem Kühler zu einem Problem führt. Das Problem sind die beiden wichtigsten Heatpipes, welche mittig auf der CPU angebracht sind und direkt unterhalb der Lüfternabe verlaufen. Zum einen ist dies ein eher schlecht gekühlter Bereich und zudem müssen sich diese Heatpipes die gleiche Kühlfläche teilen. Ein Manko, dass sich auch auf unsere Testergebnisse niederschlägt. Eigentlich ist dies unverständlich, denn die jeweils zweite Heatpipe führt in den optimal gekühlten Bereich, welcher sich mittig zwischen Lüfternabe und Lüfterrahmen befindet. Hier müsste man die jeweiligen Heatpipes einfach nur tauschen. Die letzten beiden Heatpipes werden ganz nach außen geführt, was auch nicht anders zu bewerkstelligen ist. Alles in allem eine etwas unverständliche Heatpipeführung, die man klar verbessern könnte. Auch nicht ganz gelungen sind die Ränder des Kühlers. Durch die direkte Anpassung an einen 120-mm-Lüfter und der entsprechenden Halterung, bleibt die obere Hälfte des Kühlers offen. Bei höheren Drehzahlen wird hier viel Luft raus geblasen und damit verschenkt man Kühlleistung. Dass der untere Teil durch eine Falzung komplett geschlossen ist, wirkt hier ausnahmsweise schon fast kontraproduktiv, denn die äußeren Heatpipes sind auf gleicher Höhe eingebracht. Dadurch entsteht ein Hindernis, das weiter dazu beiträgt, dass die Luft im oberen Bereich seitlich heraus gedrückt wird. Hätte man hier die Falzung weg gelassen, würden seitlich Verwirbelungen entstehen, die mehr zur Kühlung beigetragen hätten. An der gesamten Verarbeitung gibt es allerdings nichts zu meckern. Der Kühler ist stabil und verbiegen lassen sich nur die erste und letzte Kühlfinne, was aber konstruktionsbedingt bei keinem Kühler zu vermeiden ist. Der Boden des Kühlers ist derart blank und eben, dass die Frau Gemahlin diesen als Schminkspiegel verwenden könnte.

    Enermax packt als Lüfter den beliebten T.B. Silence Lüfter bei, natürlich in der PWM-Version. Mit 800-1800/min bietet er einen breiten Drehzahlbereich und kann von Silent bis kraftvoll jedes Spektrum gut abdecken. Leider macht der Kühler einen Strich durch seine Silent-Fähigkeit, denn schon bei 125-W-TDP muss der Lüfter hörbar hoch drehen. Die Konstruktion des Kühlkörpers kommt ihm dabei nicht zugute. Die seitlich ausströmende Luft schneidet sich an der Falzung, was zu hörbaren Geräuschen führt und die benötigten höheren Drehzahlen behindern den Lüfter in seiner eigentlich guten Fähigkeit leise zu agieren. Um den leichten Vibrationen bei höheren Drehzahlen entgegen zu wirken, liegt der Lüfter auf vier kleinen Gummipolstern, die eine weitere Übertragung der Vibrationen weitestgehend verhindert. Insgesamt hinterlässt der Lüfter für sich einen sehr guten Eindruck und man sucht derartige Lüfter bei vielen anderen Kühlern eher vergeblich.

    Enermax T60


    Enermax T60


    Enermax T60


    Fazit
    So ganz Rund ist der Enermax T60 nicht geworden. Man merkt ihm an, dass Enermax an einigen Punkten die Erfahrung fehlt, wirklich optimale Kühler zu bauen. So verliert er gegen einen günstigeren Scythe Rasetsu in nahezu allen Bereichen und selbst der Deepcool Fiend Shark, welchen wir als zu teuer betitelt haben, kann er nicht schlagen. Zwar stimmen die Qualität und auch die Halterung ist, trotz vieler Einzelteile, gut gelungen, aber wirklich überzeugen kann der Enermax T60 leider nicht. Er ist einfach zu teuer, bei hoher Leistungsabfrage zu laut und das trotz hervorragendem Lüfter dessen Qualitäten eigentlich im Silent-Bereich liegen. Für einen deutlich geringeren Preis, wäre er sicherlich kein Fehlkauf, denn bis 89-W-TDP agiert er durchaus leise und ist damit für Intel-Nutzer die nicht übertakten, ein guter Kühler, für mehr reicht es aber leider nicht. Zwar dreht er auch bei 125-W-TDP nicht so weit auf, dass man genervt neben dem Rechner sitzt, jedoch gibt es doch noch einige Alternativen, die das besser können und günstiger sind. Jedoch ist die Auswahl bei Top-Blow-Kühlern im mittleren Leistungsbereich sehr klein geworden, zumal ein Scythe Rasetsu EOL geschickt worden ist und andere Modelle einfach schwächer sind. Zusammengefasst muss man hier leider sagen, dass Enermax sein Ziel leicht verfehlt hat. Aber aus Fehlern kann man lernen und das Enermax durchaus in der Lage ist gute Kühler zu entwickeln, sieht man am Enermax T40.


    [BREAK=Kühlleistungen bei 65 W TDP]

    Raumtemperatur 28 °C







    [BREAK=Kühlleistungen bei 89 W TDP]

    Raumtemperatur 28 °C







    [BREAK=Kühlleistung bei 125 W TDP]


    Raumtemperatur 28 °C







    [BREAK=Kühlleistung bei 140 W TDP]


    Raumtemperatur 28 °C







    [BREAK=Lautstärke 5 V, 7 V und 12 V Lüfterspannung]







    [BREAK=Lautstärke bei Zieltemperatur 55 °C]
    Umgebungstemperatur 28 °C










    [BREAK=Alle Kühler auf einen Blick]
    Begriffserklärung

    Max TDP leise
    Darunter verstehen wir alle Kühler, die in der jeweiligen TDP-Klasse eine Höchstlautstärke von 42 db(A) erreichen und dabei unterhalb von 55 °C bleiben.

    Leicht hörbar
    Darunter verstehen wir alle Kühler, die in der jeweiligen TDP-Klasse mehr als 42 db(A) aber maximal 46 db(A) erreichen und dabei unterhalb von 55 °C bleiben.

    Max TDP
    Darunter verstehen wir TDP-Klassen, die der jeweilige Kühler unterhalb von 55 °C halten kann bei maximaler Drehzahl des Lüfters.

    Preis
    Sofern vorhanden, nehmen wir den dritten Preis aus Geizhals. Wenn der Kühler nicht bei Geizhals gelistet ist, setzen wir keinen Link, sondern nennen den Preis, der vom Hersteller empfohlen wird. Wenn ein CPU-Kühler nicht lieferbar ist, schreiben wir: n.l. für nicht lieferbar.

    Kühler Höhe Blasrichtung Mainboardausbau nötig Bauart Max TDP leise Max TDP leicht hörbar Max TDP generell Preis
    AMD Boxed X6 1055T 6,3 cm Top-Blow Nein Top-Blow Kühler - - Siehe Text 0 €
    Akasa AK-968 X4 13,5 cm Oben Nein Turmkühler - 89 W 140 W ca. 25 €
    Akasa Nero AK-967 16 cm Oben Nein Turmkühler 65 W 89 W 125 W n.L.
    Akasa Venom 16 cm Oben Nein Turmkühler 89 W 125 W 140 W ca. 33 €
    Arctic Cooling Freezer 64 Pro 12,7 cm Hinten Nein Turmkühler 65 W 65 W 125 W n.L.
    be quiet! Dark Rock Pro C1 16,6 cm Hinten Ja Doppelturmkühler 140 W 140 W 140 W ca. 59€
    Cooler Master Hyper TX3 13,7 cm alle Richtungen Nein Turmkühler 65 W 89 W 140W ca. 17€
    Cooler Master V6GT 16,5 cm alle Richtungen Ja Turmkühler - 125 W 140 W ca. 48 €
    Cooler Master Hyper 101 11,7 cm alle Richtungen Nein Turmkühler - - 89 W ca. 18 €
    Cooler Master Hyper 212 Plus 15,9 cm alle Richtungen Ja Turmkühler 89 W 125 W 140 W ca. 23 €
    Cooler Master Vortex Plus 8,4 cm Top-Blow Nein Top-Blow-Kühler 89 W 89 W 125 W ca. 22 €
    Coolink Corator DS 15,5 cm Hinten Ja Doppelturmkühler 125 W 125 W 140 W ca. 46 €
    Corsair A50 15,9 cm Oben Nein Turmkühler - - 125 W ca. 23 €
    Corsair A70 16 cm Oben Nein Turmkühler - - 140 W ca. 30€
    Corsair H70 siehe Text siehe Text Ja Wasserkühlung - - 140 W ca. 79 €
    Corsair H50 siehe Text siehe Text Ja Wasserkühlung - 125 W 140 W ca. 56 €
    CoolIT Eco siehe Text siehe Text Ja Wasserkühlung - 125W 140W ca. 50 €
    Deepcool Fiend Shark 13,1 cm Top-Blow Ja Top-Blow-Kühler 89 W 125 W 140 W ca. 54 €
    EKL Alpenföhn Matterhorn 15,8 cm Hinten Ja Turmkühler 89 W 125 W 140 W ca. 48 €
    EKL Alpenföhn Panorama 6,6 cm Top-Blow Nein Top-Blow-Kühler - 89 W 89 W ca. 19 €
    EKL Alpenföhn Sella 12,9 cm Hinten Nein Turmkühler 89 W 89 W 140 W ca. 16 €
    Enermax T40-VD 16 cm Hinten Ja Turmkühler 125 W 140W 140W ca. 33 €
    Enermax T60 11,2 cm Top-Blow Ja Top-Blow-Kühler 89 W 89 W 140 W UVP ca. 55 €
    Gelid Tranquillo 15,3 cm Oben Nein Turmkühler 89 W 125 W 140W ca. 22 €
    Noiseblocker TwinTec 15,8 cm Oben Ja Turmkühler 125 W 140 W 140 W ca. 55 €
    Nexus FLC-3000 10,5 cm Hinten Nein geneigter Turmkühler 65 W 89 W 125 W ca. 48 €
    Nexus Low-7000 R2 7 cm Top-Blow Nein Top-Blow-Kühler 89 W 89 W 125 W 40€
    Noctua C12P SE14 11,4 cm Top-Blow Ja Top-Blow-Kühler 89 W 89 W 125 W ca. 56 €
    Noctua C14 13 cm Top-Blow Ja Top-Blow-Kühler 125 W 140 W 140 W ca. 65€
    Noctua U12P SE2 15,8 cm Turmkühler Ja Oben 125 W 140 W 140 W ca. 53€
    Noctua NH-D14 16 cm Hinten Ja Doppel-Turmkühler 140 W 140 W 140W ca. 66 €
    Noctua U9B SE2 12,5 cm Oben (siehe Text) Ja Turmkühler 89 W 89 W 140W ca. 42 €
    Prolimatech Armageddon 16 cm Hinten Ja Turmkühler 89 W 125 W 140 W ca. 42 €
    Prolimatech Megahalems 15,9 cm alle Richtungen Ja Turmkühler 125 W 140 W 140 W ca. 45 €
    Prolimatech Genesis 16 cm Hinten Ja Hybride 140 W 140 W 140 W ca. 58 €
    Prolimatech Samuel 17 4,5 cm o.Lüfter Top-Blow Ja Top-Blow-Kühler 65 W 89 W 89 W ca. 37 €
    Prolimatech Super Mega 15,9 cm alle Richtungen Ja Turmkühler 125 W 140 W 140 W ca. 56 €
    Scythe Big Shuriken 5,8 cm Top-Blow Nein Top-Blow-Kühler - 89 W 89 W ca. 24 €
    Scythe Grand Kama Cross 14 cm Top-Blow Nein Top-Blow-Kühler 125 W 140 W 140 W ca. 29 €
    Scythe Katana 3 14,3 cm Hinten Nein geneigter Turmkühler 65 W 89 W 125 W ca. 18 €
    Scythe Mugen 2 15,8 cm alle Richtungen Ja Turmkühler 125 W 125 W 140 W ca. 32 €
    Scythe Mine 2 16 cm Hinten Ja Doppelturmkühler 140 W 140 W 140 W ca. 46€
    Scythe Ninja 3 16 cm alle Richtungen Ja Turmkühler 89 W 125 W 140 W ca. 30€
    Scythe Rasetsu 14,1 cm Top-Blow Nein Top-Blow-Kühler 89 W 125 W 140 W ca. 39€
    Scythe Yasya 15,9 cm Oben Nein Turmkühler 125 W 140 W 140 W ca. 34€
    Scythe Samurai ZZ 9,4 cm Top-Blow Nein Top-Blow-Kühler - 65 W 125W ca. 18 €
    Silentmaxx BigBlock 16 cm Oben Ja Turmkühler 89 W 140 W 140 W 80 €
    Silentmaxx TwinBlock 16 cm Oben Ja Turmkühler 125 W 125 W 140W 100 €
    SilenX ixtrema 120-HA1 15,6 cm Hinten Nein Turmkühler - - 125 W n.l.
    SilenX iXtrema 98-HA1 11,1 cm Hinten Nein Turmkühler - - 89 W n.l.
    Spire CoolGate 13, cm Oben Nein Turmkühler - 89 W 89 W ca. 20 €
    Spire StarCore 7,7 cm Top-Blow Nein Top-Blow Kühler - 65 W 89 W ca. 7 €
    Spire TherMax Eclipse II 15,2 cm Hinten Ja Turmkühler - - 140 W ca. 48 €
    Thermalright Macho 16,2 cm Hinten Ja Turmkühler 140 W 140 W 140W ca. 35 €
    Thermalright Silver Arrow 16 cm Hinten Ja Doppelturmkühler 140 W 140 W 140W ca. 50€
    Thermalright Archon 17 cm Hinten Ja Turmkühler 140 W 140 W 140W ca. 50€
    Thermaltake TR2-R 8,4 cm Top-Blow Nein Top-Blow-Kühler - 65 W 65 W n.L.
    Thermaltake FrioOCK 15,8 Oben Ja Turmkühler - - 140 W ca. 68€
    Thermaltake ISGC-300 16,1 cm Oben Ja Turmkühler 89 W 89 W 140 W ca. 35 €
    ThermoLab Baram 2010 16 cm Hinten Ja Turmkühler 89 W 125 W 140 W n.l.
    Titan Fenrir 15,6 cm Oben Ja Turmkühler - - 140 W n.L.
    Titan Hati 16 cm Oben Ja Turmkühler - 140 W 140 W ca. 31€
    Titan NK95/HS 4,5 cm Top-Blow Ja Top-Blow-Kühler 65 W - 89 W n.l.
    Titan Skalli 15,2 cm Oben Nein Turmkühler 65 W 89 W 125 W ca. 24 €
    Xigmatek Aegir 15,9 cm Hinten Ja Turmkühler 89 W 125 W 140 W ca. 38 €
    Xigmatek Nepartak 13,4 cm Oben Nein Turmkühler 89 W - 140W n.L.
    Xigmatek Gaia 15,9 cm Hinten Ja Turmkühler 89 W 125 W 140 W ca. 22€
    Xigmatek Loki 13,4 cm Hinten Ja Turmkühler 89 W 89 W 125 W ca. 15€
    Xigmatek Balder S1283 15,9 cm Oben Nein Turmkühler 65 W 89 W 140 W ca. 33 €
    Xigmatek Thor`s Hammer 16 cm Oben Nein Turmkühler 125 W 140 W 140 W ca. 42 €
    Xilence 4All.R3 10 cm Oben Nein Turmkühler 65 W 89 W 125 W n.l.
    Xilence M606 15,5 cm Hinten Ja Turmkühler 89 W 125 W 140 W ca. 44 €
    Xilence M612 PRO 16,2 cm Hinten Ja Turmkühler 125 W 140 W 140 W ca. 46 €
    Zalman 8700 6,7 cm Hinten Nein Top-Blow-Kühler 65 W 89 W 125 W ca. 27 €
    Zalman 9900 15,2 cm Hinten Nein Turmkühler - - 140 W ca. 38 €
    Zalman X10 Extreme 16 cm Hinten Nein Turmkühler 125 W 125 W 140 W ca. 44 €
    Zalman 10X Performa 15,2 cm Alle Richtungen siehe Text Turmkühler - 140 W 140W ca. 26 €
    Zalman 11X Extreme 15,4 cm Hinten Ja Turmkühler - 89 W 125 W ca. 43 €
    Zaward Vapor 120 16 cm Hinten Ja Turmkühler - 89 W 140W Ca. 35 €

    [BREAK=Fazit]

    Start-Ende


    Aller Anfang ist schwer und kein Einstieg in einen neuen Bereich gelingt mit Glanz und Gloria. Auch Enermax schafft dies nicht und muss sich einiges an Schelte gefallen lassen. Darum packen wir mal den Prügelknaben aus und legen beim Enermax T60 los. Die Leistung stimmt nicht ganz, der derzeitig angepeilte Preis auch nicht und die Lautstärke überzeugt trotz sehr gutem Lüfter bei höheren TDP-Klassen ebenfalls nicht. Den Herren von Enermax werden diese Worte sicherlich gar nicht gefallen aber was sein muss, muss sein. Die grundlegende Konstruktion des Kühlers ist dabei alles andere als verkehrt, es sind Kleinigkeiten die den Kühler nicht in die Top-Riege seiner eigentlichen Leistungsklasse, gemessen an Größe und Gewicht, rutschen lassen. Vor allem die etwas unpraktische Aufteilung der Heatpipes und die angesprochenen Seiten lassen den Kühler einige Grad Celsius an Leistung kosten, die er mit höheren Drehzahlen und der damit verbundenen Lautstärke wieder wett machen muss. Kinderkrankheiten, wie man sie sehr oft bei gänzlich neuen Produktreihen erlebt. Vor allem wenn man einen neuen Markt erschließen möchte. Zugute kommen dem Kühler die gute Halterung und die hervorragende Verarbeitung, hier lässt sich Enermax nicht lumpen. Der Drang zu guter Qualität und Leistung ist durchaus vorhanden. Mit einem Preis unterhalb von 40€, wäre der Kühler noch eine Empfehlung, nicht aber für über 50€.

    Aber wir wollen weiter prügeln und kommen nun zum Enermax T40 in der VD Version. Nunja, hier kommt der Punkt an dem wir unseren Prügelknaben ganz schnell wieder einpacken, uns hinsetzen und einen wunderbaren Kühler bei einem Glas gutem Whiskey betrachten. Nein, der Enermax T40 will kein Hochleistungskühler sein. Nein, ein Mittelklassekühler ist er ebenfalls nicht. Zwar vermittelt der Preis von knapp über 30€ das Gefühl einen durchschnittlichen Kühler vor sich zu haben, die Ergebnisse unserer Tests zeigen jedoch ein anderes Bild. Denn diese liegen recht weit oben und konkurrieren mit deutlich teureren Kühlern wie dem Noctua C12P oder Prolimatech Megahalem. Einen Scythe Mugen 2 lässt er gar ganz hinter sich. Hier setzt Enermax ein deutliches Zeichen, denn sie können wenn sie wollen. Vielleicht mag ein bisschen Glück dabei gewesen sein, denn gleich fast alles richtig zu machen, ist alles andere als leicht, gerade bei solcher Konkurrenz. Dabei kann der Kunde zwischen mehreren Modellen wählen was die Lüfterbestückung betriff und noch ein paar Euro sparen wenn es kein bunt und in vielen Formen leuchtender Lüfter sein muss. Denn der beiliegende Lüfter ist mit vielfältigen Einstellmöglichkeiten bei der Beleuchtung ein echter Blickfang für alle die auf so etwas Wert legen. Laut muss er dabei nie werden. So können wir uns zurück lehnen und Enermax ein - Sehr gut gemacht – attestieren.

    Geändert von Nero24. (17.08.2013 um 22:29 Uhr)

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