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    Enermax Platimax 750W



    Seit Hersteller wie FSP oder SuperFlower auch günstigere Netzteile mit 80Plus Gold bereitstellen, ist das Zertifikat längst nicht mehr nur für High-End-Geräte vorbehalten. Daher setzt sich langsam aber sicher 80Plus Platinum durch, um die Produkte im hohen Preisbereich sichtbar abgrenzen zu können. Um diese Auszeichnung zu erhalten, werden Änderungen vorgenommen, die ein Netzteil insgesamt verändern. Daher wollen wir nun untersuchen, wie sich ein 80Plus-Platinum-Netzteil bei unserem Lasttest schlägt. Außerdem werden wir, wie es bei Neuheiten üblich ist, die Elektronik etwas näher begutachten.

    Hierzu haben wir auf das Platimax 750 W von Enermax zurückgegriffen, welches neben den Produkten von CWT (Thermaltake) und Seasonic momentan zu der Minderheit gehört, die diese Effizienzstufe bereits erreichen konnten. Besser gesagt haben sie versucht, einen hohen Wirkungsgrad in Kombination mit Markttauglichkeit zu erreichen. FSP ist ebenfalls bereits dabei, entsprechende Geräte zu entwickeln. Wie schon bei 80Plus Gold werden später kleinere Netzteile folgen. Werfen wir nun also einen ersten Blick auf die nahe Zukunft der Schaltnetzteile. Wir bedanken uns bei Enermax für die Bereitstellung des Testmusters und wünschen viel Spaß beim Lesen.

    Preisvergleich

    [break=Lieferumfang, Lüfter und Nennleistung]


    Der Lieferumfang fällt recht großzügig aus. Neben dem sogenannten. "CordGuard", der das Kaltgerätekabel sichert, sind ein Benutzerhandbuch, einige Kabelbinder mit Klettverschluss, ein Enermax-Aufkleber und die modularen Anschlüsse in einer separaten Tasche im Paket vorzufinden. Zu den Eigenschaften des Produktes zählen das 80Plus-Platinum-Zertifikat, 5 Jahre Garantie, der variierte Resonanzwandler und weitere technische Finessen, die wir später noch näher erörtern. Hinzu kommt der "HeatGuard", was nichts anderes als eine Nachlaufsteuerung für die Kühlung ist. Nicht zuletzt setzt Enermax auf einen hauseigenen Lüfter zur Kühlung.



    Das Netzteil verfügt laut Herstellerangabe über vier mit je 25 A belastbare Ausgänge, die zusammen beinahe die Gesamtleistung erbringen können. Sowohl +3,3 V und +5 V werden mit 24 A angegeben. Beide Ausgänge können zusammen 120 W leisten, was etwas niedriger als bei den meisten Netzteilen dieser Leistungsklasse ist. Wenn man es kritisch sieht, dürfte es Enermax zugutekommen, wenn wir +12 V stärker belasten. Das äußert sich nämlich positiv beim Wirkungsgrad. Mit 3 A ist +5 VSB relativ stark belastbar.



    Enermax verwendet einen hauseigenen Lüfter mit der Modellnummer EA142512W-OAB. Dieser verfügt über sieben transparente Lüfterblätter und setzt auf das bekannte Twister-Lager von Enermax, worauf wir gleich noch etwas näher eingehen werden. Mit 0,15 A ist dieser Lüfter vergleichsweise genügsam und die Drehzahl eher moderat. Diese liege bei "300 bis maximal 1.000 1/min", zumindest bei den Modellen unter 1000 W. Aus Patentgründen wird dieser Lüfter mit 13,9 cm Durchmesser angegeben. Im Grunde genommen handelt es sich um nichts anderes, als einen 140-mm-Lüfter.



    Prinzipiell wird der Außenring mit den Lüfterblättern wie bei einem Wälzlager von einer Kugel bewegt. Bei Punkt A im Bild macht Enermax allerdings deutlich, dass nur an der Unterseite im Innenring eine Kontaktfläche entsteht, weshalb die Reibung und (damit der Verschleiß) minimal ist. Da der Rotor (B) über einen Magnetkern verfügt, wird die Kugel aufmagnetisiert. Der Hall-IC für den Magneten wird vom Rest des Lüfters getrennt versorgt. Die Lagerhülse (C) ist selbstfettend, was ebenfalls die Reibung zwischen den zwei Flächen verhindern soll. Ob sich das in der Praxis durch eine längere Lebensdauer äußert, ist in einem kurzen Test schwer zu beurteilen. Enermax gibt die MTBF (ein Laborwert für die Ausfallrate, also den Zeitabständen zwischen den Lüfter-Ausfällen, bezogen auf die Gesamtdauer des Tests) bei einer Umgebungstemperatur von 85 °C an. Enermax scheint seiner Technik also einiges zuzutrauen.

    [break=Aussehen und Anschlüsse]




    Das robuste und sehr dickwandige Gehäuse erinnert stark an die Revolution85+-Serie. Neben der grauen Grundfläche lässt sich noch eine silberne (in dem Fall stellvertretend für Platin) neben dem klassischen Lüftergitter finden. Letzteres trägt das Enermax-Logo in der Mitte. An den beiden Flanken des Netzteils ist der Platimax-Schriftzug und eine Krone angebracht. Nach unserem persönlichen Empfinden wäre ein blankes Gehäuse schöner. Das allerdings muss jeder für sich selbst entscheiden. Die Steckerbuchsen (siehe nächste Bild) stehen leicht über. Die PCIe-Stecker werden farblich von denen für die Peripherie getrennt. Der Sleeve ist hochwertig, allerdings passt nun der goldene Streifen nicht mehr zum Produkt. Das ändert selbstverständlich nichts an dem Produkt, dürfte aber einige Käufer stören.



    Main CPU PCIe Peripherie
    --------------------------- --------------------------- --------------------------- ----------------------------------------------
    1x 24-pin (ca. 55 cm) 1x 4+4-pin (ca. 60 cm) 2x 6/8-pin (ca. 50 cm) 4x SATA (ca. 45, 60, 75, 90 cm)
    - 1x 8-pin (ca. 60 cm) 2x 6/8-pin (ca. 50 cm) 4x SATA (ca. 45, 60, 75, 90 cm)
    - - - 4x HDD (ca. 45, 60, 75, 90 cm)
    - - - 4x HDD, 1x FDD (ca. 45, 60, 75, 90, 105 cm)
    - - - -


    Die Steckerkonfiguration ist zufriedenstellend. Die beiden CPU-Anschlussleitungen sind mit 60 cm sehr lang. Jeweils zwei 6/8-pin-Stecker kommen gebündelt aus einer gemeinsamen Buchse und liegen parallel bei 50 cm. Insgesamt verfügt das Modell über vier solcher Anschlüsse. Acht SATA- und gleichermaßen viele HDD-Stecker sind bei 750 W Nennleistung angemessen. Der FDD-Stecker ist fest an einen der HDD-Stränge angeschlossen. Wie auf dem oberen Foto unschwer zu erkennen ist, sind der 24-pin- und die beiden CPU-Stecker fest am Netzteil angeschlossen. Enermax setzt hier also noch auf ein teilmodulares Steckersystem, das von der Mehrheit auch im hohen Preisbereich akzeptiert wird. Vollmodulare Varianten gelten zwar ebenfalls als recht beliebt, sind aber nicht zwangsweise notwendig.

    [break=Elektronik]


    Das Platimax mit 750 W baut grundsätzlich auf dem mehrlagigen Platinendesign des Modu87+ mit ähnlicher Leistung (700 W) auf. Den größten Unterschied machen die Transistoren aus, welche gegenüber den Vorgängern nochmals etwas bessere Durchlasseigenschaften aufweisen. Nach wie vor setzt Enermax auf den Resonanzwandler. Dessen Kernstück ist der Schwingkreis bestehend aus Kondensator und Spule, die durch ihre spezifischen Ladevorgänge fast sinusförmige Spannungsverläufe aufweisen. Die Transistoren schalten beim Nulldurchgang, was die Verlustleistung stark reduziert. Das gleicht die etwas höheren Verluste in der Flussphase etwas aus. Damit lassen sich, wie man sieht, die Kühlkörper verkleinern. Allerdings setzt Enermax selbst bei der Synchrongleichrichtung sekundärseitig immer noch auf Kühlkörper für die Durchsteckmontage. Die MOSFETs dort sind i.d.R. so effizient, dass sie als SMD über das Gehäuse oder sogar die Leiterbahnen gekühlt werden können. Enermax geht hier auf Nummer sicher, damit der Lüfter langsamer drehen kann. Allerdings ist zu beachten, dass die induktiven Bauelemente in einem Schaltnetzteil nach wie vor sehr warm werden, was den Lüfter trotz großer Kühlkörper nach wie vor erforderlich macht. Von der Temperaturentwicklung der Drosseln sind vor allem die benachbarten Komponenten betroffen. Dessen scheint sich Enermax bewusst zu sein und verzichtet erneut auf eine passive oder semi-passive Kühlung.



    Hinter der Netzeingangsbuchse befindet sich eine Platine, dessen Massefläche Erdpotential hat (siehe links oben). Daher werden dort auf der Rückseite zwei Y-Kondensatoren angelötet. Auf der Hauptplatine folgen weitere Filterschaltungen. Insgesamt verfügt Enermax hier über einen MOV, zwei Gleichtaktdrosseln, einen Ferritkern an den beiden Leitern sowie vier Y- und einen X-Kondensator. Offenbar scheinen die leitungsgebundenen Gegentaktstörungen geringer zu sein oder Enermax möchte die (geringe) Verlustleistung der X-Kondensatoren nicht in der Wirkungsgrad-Bilanz haben. Da wir das nicht überprüfen können, ist dieser Sachverhalt nicht für die Bewertung relevant.



    Für den Zwischenkreis wird die Eingangsspannung mit einer Gleichrichterbrücke LL25XB60 in positive Halbschwingungen übersetzt und nachfolgend geglättet. Enermax setzt auf zwei Toshiba-Transistoren mit einem Einschaltwiderstand von 190 mOhm und eine schnelle PFC-Diode. Ferritperlen entstören den Abfluss der MOSFETs. Im Vorregler sind auch ein Relais und ein Thermistor als Einschaltstrombegrenzung zu finden. Die beiden Primärkondensatoren stammen aus der HC-Serie von Panasonic. Zwei weitere K20J60U von Toshiba speisen den Schwingkreis und die dazwischen angeschlossene Primärwicklung des Trafos mit Strom.



    Der Haupttrafo verfügt über drei +12-V-Ausgänge. Zwei davon münden über Leiterbahnen in jeweils drei MOSFETs, die mit SMD-Widerständen beschaltet wurden. Die drei Zusatzplatinen mit den Elkos dahinter glätten allesamt die Spannung an +12 V. Der mittlere Anschluss führt über einen Ringkern, der die Stabkerndrosseln mit offenem magnetischen Kreis ersetzt. Offenbar war das ein Problem bei den anderen Netzteilen. Zwischen der großen Massefläche und den Betriebsspannungen verhindern SMD-Kondensatoren die Ausbreitung von Störungen. Die beiden Tiefsetzsteller für +3,3 V und +5 V werden über eine Drahtbrücke an der Oberfläche versorgt. Viel mehr als den angegebenen Strom würden wir der Verbindung auch nicht zumuten. Auf der Platinenrückseite befinden sich vier Shuntwiderstände an den vier getrennten +12-V-Ausgängen. Auf der Rückseite ist auch der Regler für den Resonanzkreis zu finden. Hinzu kommt ein Controller für -12 V, da diese ebenfalls über einen kleinen Abwärtswandler übersetzt wird. Normalerweise wird -12 V über einen Transistor geregelt, was Effizienz kostet. Es wird also seitens Enermax viel Aufwand betrieben, um den Wirkungsgrad in kleinen Schritten zu erhöhen.

    [break=Messungen]
    Belastung* Lautstärke +3,3 V (ripple & noise) +5 V (ripple & noise) +12 V (ripple & noise) Wirkungsgrad/PFC
    ---------------- ------------------------- ------------------------ ------------------------ ------------------------ ------------------------
    5 % leises Lüfterrauschen +0,91 % (14 mV) +1,20 % (10 mV) +1,92 % (18 mV) 77,53 % / 0.799
    10 % leises Lüfterrauschen +0,91 % (22 mV) +1,00 % (17 mV) +1,92 % (34 mV) 86,93 % / 0.872
    20 % leises Lüfterrauschen +0,30 % (26 mV) +0,80 % (20 mV) +1,83 % (38 mV) 88,79 % / 0.927
    50 % leises Lüfterrauschen -0,61 % (32 mV) -0,40 % (20 mV) +1,50 % (51 mV) 92,20 % / 0.965
    80 % leises Lüfterrauschen -1,82 % (14 mV) -1,40 % (25 mV) +1,25 % (64 mV) 91,46 % / 0.975
    100 % Lüfterrauschen -3,33 % (39 mV) -2,40 % (28 mV) +1,08 % (37 mV) 89,09 % / 0.979
    110 % Lüfterrauschen -3.63 % (42 mV) -2,60 % (30 mV) +0,83 % (37 mV) 88,71 % / 0.981
    Crossload 1 - +0,00 % +0,60 % +1,08 % -
    Crossload 2 - -0,30 % -0,40 % +0,83 % -
    * gemäß ATX-Spezifikation unter Berücksichtigung der angegebenen Lasttabelle des Herstellers. Bei den +12-V-Ausgängen geben wir die mit der schlechtesten Regulation (bzw. höchsten Restwelligkeits-Messung) an. Crossload 1: 3,3 V und 5 V bei 1 A, 12 V beim angegebenen Maximalwert. Crossload 2: 3,3 V und 5 V beim angegebenen Maximalwert und 12 V bei 1 A.


    Bereits bei 10 % Last erreicht das Netzteil einen höheren Wirkungsgrad als die meisten Netzteile in der Spitze. Mit einem Startwert von knapp 0,8 ist der Leistungsfaktor ebenfalls relativ hoch. Maximal werden mehr als 92 % Wirkungsgrad erreicht. Das mag nur knapp über den Anforderungen für 80Plus Platinum liegen und wurde noch dazu bei 230 V gemessen, allerdings kann hier die Testmethodik das Ergebnis verfälschen. Bei den anderen Lasten zeigt sich, dass das Modell oft etwas effizienter ist, als die meisten 80Plus-Gold-Netzteile. Trotzdem fällt der Unterschied nicht allzu groß aus.

    Die Crossload-Tests scheinen das Netzteil nicht großartig zu interessieren. Alle Ausgangsspannungen werden über einen eigenen PWM-IC angehoben oder gesenkt. Das macht sie in der Regelung voneinander unabhängig. Während des Lasttests fällt eine hohe Spannung auf +3,3 V ab, befindet sich aber noch innerhalb der ATX-Spezifikation. Man kann klar erkennen, dass +3,3 V und +5 V verhältnismäßig schwach sind, die angekündigten 120 W Leistung scheinen daher der Wahrheit zu entsprechen. das ist aber nicht schlimm, solange die Last bei modernen PCs nicht zu hoch ausfällt. Die Restwelligkeit und die Rauschspannung sind grundsätzlich gering. Die Messwerte sind weit entfernt von der nach ATX definierten Obergrenze.

    [break=Fazit]

    Das Enermax Platimax mit 750 W ist ein äußerst effizientes und teures Netzteil. Es lassen sich keine wesentlichen Nachteile durch die angepasste Technik feststellen. Die Steckerkonfiguration ist zufriedenstellend. Sowohl die Komponentenwahl als auch das Netzteilgehäuse sind hochwertig. Für Enthusiasten, denen auch ein kleiner Vorsprung genügt, ist das Netzteil geeignet.

    Im Inneren verwendet Enermax das modifizierte Modu87+-Design mit besseren Halbleitern. Das PCB-Material und die Elkos sind gewohnt hochwertig. Der Resonanzwandler wird ausgangsseitig mit einer Zweiweggleichrichtung aus MOSFETs ergänzt, was die Schaltverluste minimiert bzw. den Spannungsabfall an Shottky-Dioden ausgleicht. Markant sind kleinere Veränderungen wie der Tiefsetzsteller für -12 V und die etwas zusammengesparte EMI-Filterung. Bereits zu Anfang haben wir festgestellt, dass +3,3 V und +5 V nicht sehr leistungsstark sind. Das ist aber nicht unbedingt von Nachteil. Wie immer kommt es auf das System an. Ein moderner PC bezieht den Großteil des Stromes über den +12-V-Ausgang. Wichtiger ist daher nicht die Quantität, sondern die Qualität der kleineren Ausgänge. Über +3,3 V werden empfindliche Logikgatter auf dem Mainboard versorgt. Daher ist auch der Spannungsabfall unter Last vernachlässigbar bzw. hat einfach mit der Dimensionierung zu tun. Entscheidender ist die geringe Restwelligkeit und Rauschspannung.

    Während des Lasttests fällt +3,3 V auf maximal -3.63 % ab, +5 V insgesamt um bis zu 3,8 Prozentpunkte (auf -2,60 %). Bereits bei 10 % Last erreicht das Platimax 86,93 % Wirkungsgrad, ein beachtlicher Wert. Der Leistungsfaktor ist ebenfalls sehr hoch. Niedrig ist dagegen die Restwelligkeit auf sämtlichen Ausgangsspannungen. +3,3 V schließt mit 0,9 % Restwelligkeit noch am schlechtesten ab. Enermax lässt sich kaum durch die Crossload-Tests beeindrucken. Die Spannungen befinden sich stets nahe ihres Idealwertes. Wenn man +5 V und +3,3 V nicht zu stark mit seinem PC auslastet, könnte man sogar von makellosen Ergebnissen sprechen. In jedem Fall ist die Geräuschentwicklung makellos. Enermax hat mit den geringen Drehzahlen nicht zu viel versprochen. Abgesehen vom hörbaren Lüfter unter Volllast fallen weder der Lüfter, noch die Elektronik, negativ auf.

    Was die Ausstattung betrifft, orientiert sich Enermax an dem, was auch andere Hersteller bieten. Vier 6/8-pin-PCIe-Stecker und 16 Peripherieanschlüsse sind in dieser Leistungsklasse guter Durchschnitt. Außerdem bietet das Platimax einen 4+4-pin- als auch einen 8-pin-Stecker für die CPU-Versorgung. Darüber hinaus ist der bunte Sleeve als hochwertig zu bezeichnen. Der Lieferumfang fällt zufriedenstellend aus. Neben den zur Installation notwendigen Utensilien sind ein Benutzerhandbuch, der "CordGuard"-Bügel und ein Enermax-Aufkleber enthalten. Bei den größeren Modellen erhält man sogar einen Gehäuselüfter. Ein derartiges Spektrum an Extras dürfte sonst noch kein Hersteller geboten haben.

    Die größte Konkurrenz für das 173 EUR teure Netzteil dürfte das Modu87+ mit 700 W sein. Dieses unterscheidet sich nach unseren Recherchen nicht grundlegend vom neuen Spitzenmodell und kann für knapp 30 EUR weniger erworben werden. Allerdings können bei Netzteilen schon kleine Details den Unterschied machen. Preiswert ist das Platimax 750 W auf jeden Fall, günstig leider nicht. Allerdings ist zu beachten, dass die einzige direkte Alternative von SuperFlower stammt. Dieser Gegenentwurf ist ebenfalls günstiger als das Enermax Platimax. Allerdings fehlen dort nach unseren Informationen OCP, ein MOV und vergleichbare Garantieleistungen. Noch dazu bietet das Golden King Platinum (möglicherweise der ungeeignetste Name aller Zeiten) weniger Anschlüsse. Daher würden wir Enthusiasten raten, das Platimax mit 750 W zu kaufen. Alle anderen, denen 1-2 Prozentpunkte an Wirkungsgrad weniger nicht wichtig erscheinen, dürften auch mit einem günstigeren Enermax-Produkt zufrieden sein.

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    Geändert von Nero24. (17.08.2013 um 21:43 Uhr)

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