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    ASUS E45M1-M PRO / AMD E-450

    ASUS E45M1-M PRO

    Bereits zur Einführung der kleinsten Accelerated Processing Units (APU) konnten wir uns dank ASUS von der Funktionalität der E-350 überzeugen. Das Konzept der APU schlug nahezu ein wie eine Bombe. Netbooks, HTPCs und auch Tablets wurden mit den Derivaten auf Basis von Brazos/Zacate auf den Markt geworfen und einige Wochen lang kämpften die Hersteller mit der Verfügbarkeit. Der nächste große Wurf in dieser Richtung war die Ende Juni/Anfang Juli eingeführte A-Serie mit dem Codenamen Llano. In diesem Fall peilt AMD einen Markt an, der höhere Leistungsanforderungen besitzt. Auch hier könnte der kleine x86-Riese mehr absetzen als er liefern kann. Wenn man sich nun die Zeiträume zwischen den Veröffentlichungen ansieht, steht immer wieder etwas Neues an. Brazos und Zacate erfuhren vor kurzem ein kleines Update, um die Zeit bis zu den Nachfolgemodellen zu überbrücken. Dabei behält AMD die TDP-Einstufung mit 18 Watt bei, bietet ein 3%-Takt-Plus für die Bobcat-CPU-Kerne, aber auch andere interessante Änderungen. Während die Speichertaktrate bei den ersten APU-Modellen offiziell auf maximal 1066 MHz limitiert war, kann die E-450-APU auf nun 1333 MHz zurückgreifen. Eine gesteigerte Speicherbandbreite kommt vor allem der integrierten GPU zugute, wie man beispielhaft in unserem Artikel zu AMDs Llano verfolgen konnte. Dazu kommt, dass AMD in diesem Fall einen GPU-Turbo verwendet, um im Grenzfall die Leistung zu erhöhen.
    Für den heutigen Artikel möchten wir uns bei ASUS bedanken, die uns das E45M1-M PRO zur Verfügung gestellt haben. Weiterhin gilt unser Dank ADATA, die uns für das Testsystem eine SSD vom Typ S510 bereitgestellt haben, sodass wir auch in Hinsicht auf die SATA-Leistung einen Eindruck vermitteln können. Wir wollen uns nachfolgend also nicht nur die E-450-APU etwas genauer ansehen, sondern auch gleichzeitig das Mainboard unter die Lupe nehmen. Wir wünschen allen Lesern viel Spaß auf den folgenden Seiten!

    Preisvergleich

    [BREAK=Testsystem]
    Für unseren heutigen Test kam neben dem ASUS E45M1-M PRO folgende Hardware zum Einsatz:

    • Arbeitsspeicher: 2 x 2 GB DDR3 (Kingston KVR1333D3N9/2G)
    • Festplatten: 2,5“ - Fujitsu MHZ2250BH G2 mit 250 GB oder ADATA S510 mit 120 GB
    • Netzteil: Xilence XP250.SFX
    • USB-3.0-Festplattengehäuse: Conrad (Art.-Nr. 413511 - 62) mit ASMedia ASM1051 (beherrscht nur SATA 3Gb/s)


    Folgende Software wurden für diesen Test genutzt:
    • Windows 7 Professional 64bit (Auslieferungszustand)
    • DirectX-Version: 11
    • Grafikkartentreiber: Catalyst 11.8 (8.863-110628a-122645C) und Catalyst 11.11 (8.911-111025a-128243C-ATI)
    • Prime95 26.4, 32 Bit
    • RightMark Audio Analyzer RMAA 6.2.3
    • CyberLink PowerDirector 9 v2504
    • Futuremark PCMark Vantage v102_1901
    • Futuremark 3DMark 06 v120_1901
    • HD Tune 2.55
    • POVray v3.7 beta 39
    • specviewperf 11.0
    • TessMark v0.3.0
    • Cinebench R10 64 bit
    • Brazos Tweaker V1.0.6
    • FurMark V1.8.2
    • CPU-Z V1.58.7
    • Company of Heroes (Gold-Edition) von Relic Entertainment (Publisher THQ)


    In Bezug auf die Treiber müssen wir noch erwähnen, dass uns wiederholt der AMD-AHCI-Treiber negativ aufgefallen ist. Aus diesem Grund haben wir auf den in Windows 7 integrierten Standardtreiber von Microsoft zurückgegriffen.
    Den aktuelleren AMD Catalyst 11.11 haben wir nur für einen kurzen Vergleich herangezogen. Für den Testparcours kommt der im Lieferumfang enthaltene Catalyst 11.8 zum Einsatz.

    [BREAK=Neuzugang - ADATA S510]
    ASUS E45M1-M PRO

    Die Entwicklung im PC-Bereich bleibt nie stehen. Solid State Disks (SSDs) werden immer beliebter beziehungsweise bezahlbarer. Dazu gesellen sich Schnittstellen wie USB 3.0 und SATA 6Gb/s, die die nötige Bandbreite zur Verfügung stellen. Das Rennen um den maximalen Durchsatz geht immer weiter. Aus diesem Grund kommt immer die Frage auf, eine SSD in den Test-Parcours aufzunehmen.

    ASUS E45M1-M PRO

    Das schwarze Metallgehäuse der SSD wurde gebürstet und macht einen sehr guten Eindruck. Erfreulich ist es zudem, dass ADATA der S510 einen Adapter beilegt. Dieser ermöglicht die problemlose Montage der SSD, die im 2,5"-Format daherkommt, in einem 3,5"-Montageplatz.
    Für unsere Tests kommt die aktuellste Firmware zum Einsatz (3.3.2).
    Da eine SSD immer einem gewissen Verschleiß (Wearing) unterliegt, wird das ADATA-Modell langfristig nicht unbedingt immer reproduzierbare Werte liefern. Der verbaute Sandforce-Controller wirkt dem entgegen. Wie gut, steht auf einem anderen Blatt, sodass so etwas immer im Hinterkopf behalten werden muss. Wie wir später in diesem Test noch sehen werden, kann eine HDD mitunter keine Aussage über eine Limitierung an einem Controller aufzeigen, die SSD hingegen schon. Ebenso können wir auch eventuelle Kompatibilitätsprobleme aufdecken.

    ASUS E45M1-M PRO ASUS E45M1-M PRO


    [BREAK=Technische Daten]
    Mithilfe der Produktseite des ASUS E45M1-M PRO haben wir die wichtigsten Eckdaten einmal zusammengefasst.

    ASUS E45M1-M PRO
    APU:AMD E-450 (2x 1,65 GHz) mit integrierter AMD Radeon HD 6320 (Basistakt: 508 MHz, Turbo: 600 MHz)
    Chipsatz:AMD Hudson M1 (FCH A50M)
    Formfaktor:mATX (244 x 244 mm)
    Arbeitsspeicher:2x 240-pin-DDR3 mit bis zu 1333 MHz (max. 8 GB)
    Steckplätze für Erweiterungskarten:1x PCIe x16 2.0 (elektrisch x4), 1x PCIe 2.0 x1, 2x PCI
    Netzwerkadapter:10/100/1000 Mbit/s (Realtek RTL8111E)
    Audio:7.1-HD-Audio, optischer Ausgang (SPDIF) - für 7.1 ist ein passendes Frontpanel-Modul notwendig (abhängig vom verwendeten Gehäuse)
    SATA-Anschlüsse:5x SATA 6.0 Gbit/s
    Konnektivität extern:2x USB 3.0, 4x USB 2.0,
    1x eSATA, 1x FireWire,
    1x DisplayPort, 1x HDMI, 1x DVI,
    1x VGA, 1x PS/2
    Konnektivität intern:8x USB 2.0, 1x Front-HD-Audio,
    1x CIR-Header, 1x 4-pin-Lüfteranschluss, 1x 3-pin-Lüfteranschluss
    1x FireWire, 1x S/PDIF, 1x Parallel port


    Im Lieferumfang des Mainboards befinden sich folgende Kleinteile:

    ASUS E45M1-M PRO

    • Handbuch
    • Schnellstart-Anleitung
    • Treiber-CD
    • zwei SATA-Kabel
    • Mainboardblende
    • 60-mm-Lüfter (Everflow R126010DL)
    • 4x Schrauben

    Die Eckdaten des Lüfters vom Typ R126010DL lassen sich beim Hersteller Everflow einsehen.
    • Nennspannung: 12 Volt
    • Betriebsbereich: 7 - 13,2 Volt
    • Nennstrom: 0,1 Ampere
    • Nennleistung: 1,2 W
    • Nenndrehzahl: 3000 U/min
    • maximaler Luftstrom: 12,13 Kubikfuß/Minute (CFM) bzw. 0,34 Kubikmeter/Minute
    • maximaler statischer Druck: 1,26 Millimeter H2O
    • Lautstärke: 22,9 dB(A)


    [BREAK=Layout]
    Gegenüber dem letztmalig getesteten Zacate-Mainboard von ASUS bietet das E45M1-M PRO nicht nur einen anderen Formfaktor. Wie das im Detail aussieht, wollen wir uns folgend einmal genauer ansehen.

    ASUS E45M1-M PRO

    Zuallererst fällt die im Gegensatz zur mITX-Version unterschiedliche Kühleinheit auf. Bei der DELUXE-Version des Herstellers kommt eine Heatpipe-Kühleinheit zum Einsatz, bei der hier getesteten PRO-Version lediglich eine Aluminium-Konstruktion, die aus einem Stück gefräst wurde. Farblich setzt ASUS auf blaue Akzente und lässt auch die Kühleinheit blau eloxieren. Beide Versionen des Herstellers haben aber eines gemeinsam: Sie kühlen nicht nur die APU, sondern auch den Fusion Controller Hub (FCH) Hudson-M1.

    ASUS E45M1-M PRO

    AMDs E-450 verfügt zugunsten der Leistungsaufnahme über ein Single-Channel-Interface für den Arbeitsspeicher. ASUS verbaut farblich unterschiedliche RAM-Slots. Seitdem Dual- oder sogar Triple-Channel-Konfigurationen zum Alltag gehören, signalisieren gleichfarbige Slots die entsprechenden Möglichkeiten. Womöglich möchte der Hersteller somit falschen Erwartungen aus dem Weg gehen.

    ASUS E45M1-M PRO

    Unterhalb des Kühlkörpers für die APU sehen wir die in Blautönen gehaltenen Erweiterungskarten-Slots. Dunkleres Blau markiert den neueren PCI-Express-Standard und die helleren Slots stellen den altbekannten PCI-Standard dar. Wir erinnern uns kurz: Durch die Plattform ist ein PCIe 2.0 mit x4-Anbindung möglich sowie vier einzelne x1-Slots. Der längliche x16-Steckplatz ist demnach elektrisch nur mit vier Lanes angebunden. Einen PCIe-x1-Slot haben wir direkt darunter liegend, weshalb folglich noch drei Ports übrigbleiben würden. Der alte PCI-Standard wird von AMD selbst nicht berücksichtigt, sodass ASUS der Kundschaft mit einem verbauten Chip von ASMedia (ASM 1083) entgegenkommt. Steckkarten mit dem älteren Interface sind noch zuhauf anzutreffen, sodass dieser Schritt durchaus nachzuvollziehen ist. Neben dem PCIe-zu-PCI-Controller stammt auch der USB-3.0-Controller von ASMedia. Namentlich handelt es sich um den ASM 1042. Damit haben wir hier den nächsten Unterschied zur DELUXE-Variante des Herstellers. Dort kommt ein Chip von Renesas/NEC zum Einsatz, der zu den ersten USB-3.0-Controllern zählte, die problemlos funktionierten, was für eine weite Verbreitung sorgte. Wie sich die Lösung von ASMedia schlägt, werden wir uns später ansehen.
    Interessant ist, wie ASUS die SATA-3.0-Ports anordnet. Während vier der fünf Buchsen abgewinkelt angeordnet sind und in engen Gehäusen für Ärger sorgen können, positioniert der Hersteller einen etwas verloren am unteren Ende der Steckplätze für die beiden RAM-Module.
    Ebenfalls auffällig ist für uns der VIA-Chip mit der Bezeichnung VT6308P. Der großflächige Chip rechts vom PCIe-x1-Slot stellt zwei FireWire-Ports bereit. Einer davon wird nach außen geführt, der andere befindet sich auf dem Mainboard als Pin-Header. Rechts vom VIA- und ASMedia-Chip positioniert ASUS den I/O-Controller NCT6776F von Nuvoton. Der kleine Taktgenerator ICS 9LPRS483AGLF links unterhalb vom Kühlkörper liegt direkt neben dem 3-poligen Gehäuselüfter-Anschluss. Zuletzt wollen wir noch die beiden Realtek-Controller zur Sprache bringen. Den Sound übernimmt ein ALC887, der theoretisch mehr als nur die drei Ausgabebuchsen am Backpanel bedienen könnte. Laut Herstellerangaben handelt es sich um eine 7.1-Lösung.

    ASUS E45M1-M PRO

    Mit den Anschlussbuchsen steht, wenn man die Aufnahmebuchsen Mikrofon und Line-In einbezieht, nur 5.1 zur Verfügung. Somit muss man sich damit anfreunden, auf andere Möglichkeiten der Ausgabe umzusteigen oder auf die auf dem Mainboard vorliegenden Header, die normalerweise für das Frontpanel zur Verfügung stehen, zurückzugreifen. Eine Alternative stellt der HDMI-1.4a-Port dar, aber auch ein optischer Ausgang. Der Realtek-RTL8111E-Chip übernimmt die Bereitstellung von Gigabit-Ethernet.

    ASUS E45M1-M PRO

    Wie schon beim ASUS E35M1-I DELUXE kommt ein Flash-Chip von Macronix zum Einsatz, der MX25L3206EPI. Dieser 32 Mbit große Chip beherbergt das UEFI des Mainboards, das wir im folgenden Abschnitt thematisieren werden. Zuletzt sei noch erwähnt, dass über das UEFI die Funktionalität des an der oberen Kante des Mainboards befindlichen CPU-Lüfter-Anschlusses geregelt werden kann. Obwohl die 4 Pins eine Pulsweitenmodulation (PWM) erlauben, kann nun zwischen der PWM-Regelung und der altbekannten Spannungsregelung gewechselt werden.

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    [BREAK=BIOS/EFI]
    ASUS E45M1-M PRO

    Wie schon beim ASUS E35M1-I DELUXE setzt der Hersteller beim E45M1-M PRO auf das bereits bekannte UEFI. Seit unserer ersten Begegnung mit dieser Oberfläche haben sich ein paar Kleinigkeiten getan. Zur Veröffentlichung der AMD-E-Serie-APUs konnten wir lediglich auf die englische Sprache zurückgreifen - Chinesisch und Japanisch können wohl nur die Wenigsten. Inzwischen gehören auch Deutsch und Französisch zum Repertoire und erleichtern das Verständnis einiger Funktionen. Auffällig ist, dass das ASUS E45M1-M PRO wie vom Hersteller gewohnt mit einer leichten Übertaktung daherkommt. Anstatt einem Referenztakt von 100 MHz zu folgen, bewegen wir uns ab Werk bei 103 MHz.
    Neben den Temperaturwerten kann der interessierte Nutzer auch die Spannungen der einzelnen Versorgungsleitungen im Hauptmenü ablesen. Hinzu kommt die Lüftersteuerung Q-Fan, die mit drei Profilen die Geschwindigkeit der Lüfter reguliert, sowie eine Leiste zur Anpassung der Bootpriorität. Damit bietet es für die meisten Nutzer alle wichtigen Funktionen auf einen Blick.

    ASUS E45M1-M PRO

    Wir wechseln in den erweiterten Modus, der uns größeren Handlungsspielraum bietet. Neu gegenüber dem E35M1-I DELUXE ist der Eintrag für die hauseigene EPU. Damit bezeichnet ASUS einen extra verlöteten Chip auf der Platine, der durch die dynamische Anpassung von Betriebsparametern, sprich der Spannungen, Strom sparen soll. Ebenfalls erweitert wurde das Menü für die Speicherfrequenz. Die AMD E-450-APU bietet nun die offizielle Freigabe für DDR3-1333. ASUS möchte mit dem Mainboard sogar DDR3-1600 möglich machen, was aber Overclocking entspricht und selbstverständlich außerhalb der Spezifikationen ist. Ob das funktioniert und wie sich das Ganze auf den Betrieb auswirkt, sehen wir uns später an. Die Einstellung der Taktfrequenz des Arbeitsspeichers stellte sich als weniger herausfordernd heraus als die der Timings. Lediglich die Command-Rate konnte in unserem Fall ohne größere Probleme manuell festgelegt werden. Die Änderung der restlichen Werte führte immer wieder dazu, dass das Mainboard nicht mehr starten wollte. Da ASUS den Speicher in der Qualified Vendors List, also einer Liste geprüfter RAM-Module führt, ist diese Tatsache irritierend. Da die Einstellungen nur seltenst manuell vorgenommen werden, muss jeder diese Tatsache für sich bewerten.

    ASUS E45M1-M PRO

    Schön zu sehen ist, dass sich ASUS im Bereich der Lüftersteuerung Gedanken gemacht hat. So ist der Anschluss für den CPU-Lüfter sowohl PWM- als auch spannungsgesteuert, je nach Einstellung im BIOS. Wie wir schon beim Layout angesprochen hatten, erweitert dies den Spielraum des Käufers bei der Auswahl eines Lüfters. Der Überspannungsschutz, bei ASUS Anti-Surge protection genannt, ist wie schon beim E35M1-I DELUXE vorhanden. Anti-Surge protection überwacht laut den Angaben des Herstellers in Echtzeit die Spannungswerte, die vorherrschen. Wird ein zu hoher Wert erkannt, wird im Zweifelsfall die Verbindung getrennt. Ein teildefektes oder defektes Netzteil würde somit nicht unbedingt das ganze System gefährden. Spannungsspitzen seitens des Netzes, wie zum Beispiel im Falle eines Blitzschlags, wird diese Technik wahrscheinlich auch nicht abhalten können.

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    Zusammenfassend kann man sagen, dass wir in diesem Bereich nur kleine Anpassungen zu sehen bekommen. Die Funktionalität des GPU-Turbos (Turbo CORE) geschieht wie schon bei anderen AMD-Produkten in der Hardware, sodass wir keinen Einfluss auf die Funktionalität haben. Zu dieser Thematik werden wir aber an geeigneter Stelle noch ein Wort verlieren.

    [BREAK=Impressionen zur ASUS-Software]
    ASUS E45M1-M PRO

    Beim Erwerb eines ASUS-Mainboards befindet sich im Allgemeinen eine umfangreiche Software-Suite im Lieferumfang. Diese ermöglicht neben der Auswertung der Sensordaten die Anpassung der Betriebsparameter der APU, wenn man ASUS' TurboV EVO installiert, aber auch Funktionen wie Ai Charger+. Letzteres beschreibt ein Feature, dass es ermöglicht, externe Geräte mit der BC-1.1-Spezifikation schneller über USB 3.0 zu laden. ASUS weist hier auf Apples iPhones, iPods und iPads hin. Welche Geräte tatsächlich davon Gebrauch machen können, muss im Einzelfall erfragt werden. Ein USB-3.0-Anschluss kann laut Spezifikation im Normalfall 900 mA Strom liefern. Die battery charging specification, wofür BC steht, ermöglicht höhere Werte, wenn keine Signale mehr übertragen werden müssen. 1,5 bis 1,8 Ampere können laut den technischen Dokumentationen maximal abgerufen werden. Das entspricht nicht unbedingt dem Dreifachen des Wertes, den der Port allgemein schon bereitstellt. Die Funktionalität haben wir nicht nachgeprüft.

    ASUS E45M1-M PRO

    Unser Augenmerk bei der Betrachtung der Software soll aber auf den Tuning-Möglichkeiten liegen. Dafür stellt ASUS TurboV EVO zur Verfügung. Damit lassen sich der Referenztakt und diverse Spannungen im Windows-Betrieb anpassen. Neben der manuellen Variante ist es auch möglich, die Software automatisch übertakten zu lassen. Die Einstellungen, die die Software vornimmt, sind in unserem Fall dann auch im laufenden Betrieb stabil. Erst später tritt ein Problem auf. Bei einem folgenden Bootvorgang greift die ins System integrierte Überspannungsschutzfunktion Anti-Surge Protection ein bzw. erkennt einen Fehler und so streikt das System. Nur ein Reset lässt das System wieder arbeiten.

    ASUS E45M1-M PRO

    Ein ähnliches Verhalten stellen wir fest, wenn wir die Steuerungssoftware für die auf dem Mainboard verlötete Stromsparlösung EPU verwenden. Die eigentlich zur Absenkung der Spannungen und der Reduktion der Verlustleistung zuträgliche Software sorgt für die gleichen Symptome.

    [BREAK=Onboard-Sound-Signal]
    Rightmarks Audio Analyzer dient uns wie schon so oft als Anhaltspunkt, wie es um die Qualität der verbauten Audio-Lösung bestellt ist. Doch sehen wir uns einmal an, welche Ergebnisse wir erreicht haben:

    ASUS E45M1-M PRO

    Im Endeffekt kann sich die Realtek-Lösung auf dem E45M1-M PRO nicht von der Konkurrenz absetzen. Das Foxconn AHD1S-K bleibt somit weiterhin im Gesamtbild an der Spitze, wenn wir uns die ITX-Mainboards auf Basis von AMDs E-Serie ansehen.
    Eine ausführliche Erklärung der in der Messung verwendeten Begriffe findet der Interessierte bei unserer Partner-Site Hard Tecs 4U.

    [BREAK=HD Tune – SATA (HDD)]
    HD Tune in der Version 2.55 ist kostenlos erhältlich und wird oftmals als grober Anhaltspunkt für die Leistungsfähigkeit eines Massenspeichers zu Rate gezogen. Wir nutzen es in unserem Fall sowohl für die Messung der SATA- als auch USB-Geschwindigkeit. Bevor wir uns aber die Ergebnisse der externen Speicherlösung ansehen, kommt die interne Festplatte zum Zuge:

    ASUS E45M1-M PRO

    Wenn wir uns die maximalen und mittleren Transferraten ansehen, kann sich das ASUS E45M1-M PRO knapp an die Spitze setzen. Ob man im Endeffekt aber diesen hauchfeinen Unterschied merkt, darf bezweifelt werden.

    [BREAK=HD Tune - SATA (SSD)]
    Die neu in unserem Test-Parcours hinzugefügte ADATA S510 steht noch außer Konkurrenz. Aktuell stehen noch keine Vergleichswerte zur Verfügung, die uns Aufschluss über ihre Performance im Vergleich zu anderen Mainboards erlaubt. Trotzdem wollen wir euch unsere Messwerte nicht vorenthalten.


    Den Test der Bandbreite haben wir mit zwei unterschiedlichen Konfigurationen durchgeführt. Mit aktivierten Stromsparmechanismen, wie dem C6-Modus zum Abschalten nicht genutzter Kerne, kommt es zu einem nicht zu verachtenden Leistungsabfall im Testlauf. Der subjektive Unterschied zwischen den Messwerten ist gering. Die geringen Latenzen einer SSD sorgen trotz geringer Werte, im Vergleich zu einer herkömmlichen HDD, immer noch für ein flüssigeres Arbeitsgefühl.
    Auf den ersten Blick könnte man also denken, dass die ADATA S510 nicht einmal annähernd in die Regionen kommt, die der Hersteller angibt. Mit 326,4 MB/s sind wir zwar immer noch von den 400 MB/s und mehr entfernt, die ADATA bewirbt, aber dieser Umstand ist leicht zu erklären. Benchmarks wie der in diesem Zusammenhang übliche ATTO Disk Benchmark messen komprimierte Datenströme. Diese kommen in der Praxis aber nur selten vor und auch der von uns verwendete HD-Tune-Benchmark nutzt diese nicht.
    Leider können wir keinen Vergleich zu einem Konkurrenzprodukt anbieten, sodass schlussendlich nur festgehalten werden kann, dass der 6Gb/s-SATA-Controller auch mit SSDs der neuesten Generation umgehen kann.

    [BREAK=HD Tune – USB 2.0 und 3.0 (HDD)]
    Während die Ergebnisse der internen SATA-Anschlüsse unspektakulär aussehen, wird das Thema USB 2.0 und 3.0 etwas interessanter. Externe Festplatten und USB-Sticks, die hohe Geschwindigkeiten erreichen können, werden oft vom USB-2.0-Standard ausgebremst. Daher wollen wir uns zu allererst die erreichten Ergebnisse für die Geschwindigkeiten via USB 3.0 zu Gemüte führen:

    ASUS E45M1-M PRO

    Der auf dem Mainboard verbaute ASMedia-Controller liefert Ergebnisse auf dem Niveau der Konkurrenz, was nicht negativ bewertet werden soll. Die Werte dürften das Limit der genutzten Festplatte darstellen.

    ASUS E45M1-M PRO

    Der Wechsel auf USB 2.0 zeigt, dass das E45M1-M PRO exakt das gleiche Ergebnis liefert wie das bei uns bereits getestete ASUS E35M1-I DELUXE. In der mittleren Transferrate bleibt das Foxconn-Mainboard weiterhin an der Spitze.

    [BREAK=HD Tune - USB 3.0 (SSD)]
    Wie wir vorher im Test mit einer herkömmlichen HDD sehen konnten, gibt es nichts besonderes zu berichten. Der verbaute ASMedia-Controller agiert auf dem Level der Konkurrenz. Wie sieht das nun aber mit einer SSD aus? Bei der Kurzvorstellung der ADATA S510 haben wir bereits kurz das Thema Limitierung und Inkompatibilitäten angesprochen, doch sehen wir uns zuerst die Messwerte an:


    Für den Vergleich haben wir den in einem Notebook vom Typ ASUS U36JC verbauten USB-3.0-Controller von Fresco Logic (FL1000) zu Rate gezogen. Wie man sieht, liegen die Datenraten auf dem ASUS E45M1-M PRO Um ungefähr 60 % über denen des Fresco Logic FL1000. Dieser ist laut den Spezifikationen nur auf die Nutzung der ersten PCI-Express-Revision ausgelegt, womit schon die maximale Bandbreite auf 250 anstatt 500 MB/s (PCIe 2.0 x1) begrenzt ist. Der Einsatz einer HDD kann uns diesen Sachverhalt nicht aufzeigen.
    Das Conrad-Gehäuse aus unserem Testsystem bietet aufgrund des ASMedia ASM 1051 nur 3 Gb/s. Das schlägt sich natürlich in den Messwerten nieder. Dieser Umstand ist dafür verantwortlich, dass es uns nicht möglich ist, die Werte aus dem SATA-Test zu erreichen.

    [BREAK=Benchmark - 3DMark 06]
    Futuremark bietet mit seinem Benchmark 3DMark immer wieder eine gern herangezogene Software an und wird oft als Messlatte für die Spieleleistung eines PCs angesehen. Wir sind uns im Klaren darüber, dass der 3DMark 06 inzwischen nicht mehr aktuell ist, da er noch die DirectX-9-Generation ansprach. Jedoch wird AMDs APU wenn überhaupt eher für ältere Spiele herangezogen werden, daher ist vor allem die Performance in diesem Bereich doch noch einmal von entscheidender Bedeutung.

    ASUS E45M1-M PRO

    Der geringe CPU-Taktvorteil in Höhe von 50 MHz kann sich nicht wirklich wirksam äußern. Der CPU-Test zeigt einen Wert auf dem Niveau einer E-350-APU. Erst die integrierte GPU kann diesen Vergleich für sich entscheiden. Der Turbo scheint fast durchgehend aktiv zu sein. Um die 20 % Vorsprung bei den GPU-Wertungen und im Endergebnis entsprechen dem Taktsprung durch Turbo CORE.

    [BREAK=Benchmark - PCMark Vantage]
    Neben dem 3DMark vertreibt Futuremark noch einen zweiten Benchmark, PCMark. Dieser testet das System nicht nur auf seine Leistung im Hinblick auf grafisch aufwändige Anwendungen, sondern bewertet ein breites Spektrum von Anwendungsmöglichkeiten. Dabei wird nahezu jede Komponente belastet und so ergibt sich eine doch recht beachtliche Liste, welche wir erst einmal so zeigen möchten:

    ASUS E45M1-M PRO

    In diesem Fall können wir konstatieren, dass das E45M1-M PRO auf Basis der AMD E-450 im Endergebnis ungefähr 4 % vor der Konkurrenz auf AMD-E-350-Basis liegt. Die Abschnitte Memories und Gaming sind dabei 5 % im Plus und demonstrieren damit am besten die Weiterentwicklung gegenüber der E-350 mit höherem Speichertakt und GPU-Turbo.

    [BREAK=Benchmark – specviewperf]
    Wie schon zur Einführung der APU haben wir uns auch dieses Mal die Leistungsfähigkeit der Mainboards bei Profi-Anwendungen angesehen. CATIA, Solidworks und ProEngineer sind in diesem Fall bekannte Vertreter der CAD-Anwendungen und Maya zum Beispiel aus dem 3D-Modelling-Bereich. Die Leistung der Testkandidaten ist immer von den Treibern abhängig. Sowohl AMD als auch NVIDIA bieten spezielle Treiber für diese Anwendungen an, welche nur in Verbindung mit einer passenden Grafikkarte des Profi-Segments funktionieren. Die Consumer-Karten sind meist für ein entspanntes Arbeiten zu langsam, doch für eine schnelle Kundenpräsentation reicht es aus. Doch sehen wir uns einmal an, wie das E45M1-M PRO im Vergleich abschneidet.

    ASUS E45M1-M PRO

    In diesem Fall sehen wir auch hier, dass der Treiber eine große Rolle spielt. Während der Release-Treiber des ASUS E35M1-I DELUXE in diesem Abschnitt unseres Testparcours fast durchgehend an der Spitze liegt, kann die E-450-APU des E45M1-M PRO in Maya, Lightwave und Ensight zeigen, welchen Vorteil der GPU-Turbo im Zusammenspiel mit dem leicht höheren CPU-Takt bietet. Inwieweit sich Verbesserungen durch neuere Treiber-Versionen einstellen, muss man kritisch beäugen. Später werden wir noch einen kleinen Blick auf einen Vergleich zwischen AMDs Catalyst 11.8 und 11.11 werfen.

    [BREAK=Benchmark – Cinebench R10 64 bit]
    Cinebench ist der zu MAXONs Cinema 4D passende Benchmark, wie man schon leicht am Namen erkennen kann. Es ist ähnlich wie Autodesks Maya variabel für viele Bereiche einsetzbar. Es reicht von der reinen Modellage eines Objekts bis hin zur Animation ganzer Filme. Dabei ist sowohl die CPU von entscheidender Bedeutung als auch die GPU mit ihrer OpenGL-Leistung.

    ASUS E45M1-M PRO

    Im CPU-Benchmark sehen wir, dass die 50 MHz mehr gegenüber der E-350 keine Wunder vollbringen. Wir bewegen uns im Single-CPU-Benchmark bei nicht einmal 1 % Unterschied. Lediglich bei der Mehrkernberechnung können wir ein Plus von knapp über 2 % feststellen. Inwieweit hier der Wechsel von DDR3-1066 auf DDR3-1333 und der leicht höhere CPU-Takt im Verhältnis stehen, können wir nicht beantworten.

    ASUS E45M1-M PRO

    Im OpenGL-Benchmark kann sich die integrierte AMD Radeon HD 6320 der E-450 wieder einmal nur um knapp 2 % nach vorne schieben. Der Turbo hat in diesem Fall keinen Vorteil vorzuweisen.

    [BREAK=Benchmark – POVray v3.7 beta 39]
    POVray ist ähnlich wie Cinebench ein Test, der einzig auf die Prozessorleistung abzielt. Raytracing, übersetzt „Strahlenverfolgung“, ist bis jetzt das einzige Verfahren, das qualitativ hochwertige Renderings ermöglicht. Dabei werden Lichtstrahlen stufenweise verfolgt und mit genauen Parametern an allen Oberflächen gebrochen. Somit lassen sich im Vergleich schönere Bilder als mit den herkömmlichen Render-Verfahren erstellen, wie man sie zum Beispiel von aktuellen Computerspielen gewohnt ist. NVIDIA zeigte zwar bereits lauffähige Demos mit Raytracing mittels CUDA, sodass auch eventuell eine breitere Masse Zugang zu dieser Technik bekommt, aber den Durchbruch im Consumer-Segment hat diese Technik noch nicht erfahren. Schlussendlich zählt in diesem Test also die Anzahl der Bildpunkte, die pro Sekunde berechnet werden können. Bei Full-HD-Auflösung haben wir über zwei Millionen Bildpunkte pro Bild. Um eine optisch flüssige Wiedergabe zu erreichen, benötigt man zum Beispiel bei Spielen, wenn wir diesen Anwendungsfall nehmen, die dreißigfache Menge an Bildpunkten. Um diese doch riesige Anzahl an gerenderten Bildpunkten zu erreichen, benötigt man viel Rechenleistung und CPUs werden dies in naher Zukunft nicht bewältigen können, weshalb der Ansatz NVIDIAs durchaus interessant war. Langer Rede kurzer Sinn, kommen wir zu den Messergebnissen des Raytracers:

    ASUS E45M1-M PRO

    Ein Unterschied ist kaum bis gar nicht messbar.

    [BREAK=Benchmark – TessMark v0.3.0]
    Mit der Einführung von DirectX 11 mit Microsofts Windows 7 wurde Tessellation populär. Es ermöglicht, aus polygonarmen Grundstrukturen per speziellem Interpolationsverfahren detaillierte Strukturen zu erzeugen. Natürlich ist die Leistungsfähigkeit der APU in diesem Punkt wohl nicht ausreichend, um Tessellation gewinnbringend einzusetzen. Dies ist besonders hervorzuheben, da sich das Feature nur langsam und in Spielen findet, deren Mindestanforderungen jenseits der Kenndaten des Zacate liegen. Dennoch können damit sehr schön reproduzierbar Leistungsunterschiede aufgezeigt werden.

    ASUS E45M1-M PRO

    Dieser Benchmark offenbart ein Problem mit der neuen APU. Der Testlauf ließ sich zuerst gar nicht starten und vollführte dann nur mäßig seine Arbeit. Schlussendlich fiel auf, dass die GPU den Takt nicht erhöhte. Um auf das Ergebnis in unserem Diagramm zu kommen, mussten wir in den Taskmanager wechseln, sodass TessMark nur noch im Hintergrund lief. Für den Test kam, wie eingangs im Testsystem erklärt, der AMD Catalyst 11.8 zum Einsatz. Ob eine neuere Treiberversion die Probleme behebt, haben wir nicht weiter nachgeprüft. Der AMD Catalyst 11.9 lässt sich auf der E-450 nicht installieren, sodass wir an dieser Stelle es dabei belassen haben. Beim Kurzcheck mit dem Catalyst 11.11 gehörte TessMark nicht zum Nachtest.

    [BREAK=Anwendung – PowerDirector 9]
    Bereits bei der Vorstellung der Zacate-APU konnten wir mit einem kleinen Vergleich zwischen hardware- und nicht-hardwarebeschleunigter Konvertierung eines kurzen Videos zeigen, welchen Einfluss die Aktivierung von AMDs Accelerated Parallel Processing hat. Der Trailer zum Film „I Am Legend“ soll hierbei als Basis dienen.

    ASUS E45M1-M PRO ASUS E45M1-M PRO

    Allgemein erreicht die E-450 bessere Ergebnisse in diesem Bereich. Die Auswirkung der GPU-Beschleunigung ist nicht messbar. Wie schon bei den anderen Modellen sichtbar ist, kann die Beschleunigung auch die Konvertierung verlangsamen.

    [BREAK=Spiel – Company of Heroes]
    Das nun schon fast fünf Jahre alte Spiel Company of Heroes von Relic Entertainment bietet mit seinem integrierten Benchmark gute Voraussetzungen, um die Performance in einer realen Anwendung zu betrachten. Das Echtzeit-Strategie-Spiel war eines der ersten Spiele, das durch einen Patch in den Genuss von DirectX 10 kam. Wir haben den Benchmark mit mehreren Auflösungen und mit zwei unterschiedlichen Einstellungen getestet.

    ASUS E45M1-M PRO ASUS E45M1-M PRO


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    Bei hohen Details kann sich die E-450 durchweg an die Spitze setzen. Sowohl die maximalen als auch mittleren Bildwiederholraten liegen höher, wobei die mittleren Werte am interessantesten sind. Ob hier der GPU-Turbo oder die höhere Speicherbandbreite für die besseren Leistungen verantwortlich sind, kann man nur mutmaßen, da wir den GPU-Takt nicht aufgezeichnet haben.. Wie viel die Speicherbandbreite bzw. rein die Speicherfrequenz ausmacht, sehen wir uns aber noch einmal in einem der folgenden Abschnitte an.

    ASUS E45M1-M PRO ASUS E45M1-M PRO


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    Bei niedrigen Details ergibt sich das Bild, dass die Engine von Company of Heroes bei ungefähr 60 Bilder pro Sekunde limitiert, was für die Verwendung von VSync spricht. Explizit haben wir diese Option nicht eingeschaltet. Sie scheint also in der Konfiguration fest verankert zu sein. Entgegen der vorherigen Betrachtung kann sich die neue E-450 erst in mittleren Auflösungen sichtbar vom Vorgänger absetzen.

    [BREAK=Leistungsaufnahme]
    Die Leistungsaufnahme eines Systems wird bei steigenden Energiepreisen und auch im Hinblick auf die Kühlung interessant. Jedes verbrauchte Watt wird größtenteils in Abwärme umgesetzt. Ebenso versucht die Europäische Union mit der ErP-/EuP-Richtlinie die Leistungsaufnahme im ausgeschalteten Zustand unter bestimmte Regelungen zu stellen. So sollen im Normalfall alle elektronischen Geräte nch aktuellem Stand einen Wert von maximal einem Watt im ausgeschalteten Zustand erreichen, während dieser Wert folgend Schritt für Schritt weiter reduziert wird. Neben dem Mainboard muss auch das Netzteil dafür geeignet sein, um diese Vorgabe zu erfüllen.

    Für die Messung der Leistungsaufnahme kommt ein Voltcraft Energy Check 3000. Für den direkten Vergleich wird wie in den Tests zuvor die 2,5"-HDD verwendet.

    Welche Werte wir für das System erreicht haben, wollen wir uns nun einmal vor Augen führen.

    ASUS E45M1-M PRO

    Das ASUS E45M1-M PRO kann sich gegen die Konkurrenz von Foxconn und Zotac in diesem Vergleichstest nicht behaupten. Die zusätzlichen Controller für FireWire und die PCI-Steckplätze benötigen schließlich auch eine gewisse Menge vom Kuchen, sodass man das System insgesamt als sparsam, aber nicht wegweisend bezeichnen kann. Das Zotac-Mainboard konnte, wenn wir kurz zurückdenken, sogar mit SO-DIMM-Speicher aufwarten, was die Werte dort zusätzlich positiv beeinflusst. Zusätzlich müssen wir aber auch daran denken, dass die anderen beiden Mainboards mit einem passiven Netzteil sowie der dazu passenden Wandlerplatine versorgt wurden. Das Ergebnis spiegelt den Verbrauch des ASUS E45M1-M PRO wieder und ist nicht direkt auf die AMD E-450 übertragbar.

    [BREAK=Overclocking & Undervolting]
    Das Kapitel Overclocking stellt auch dieses Mal einen kleinen Punkt in unserem Test dar. Wie gewohnt suchen wir den höchstmöglichen Referenztakt des Systems, bei dem es noch eine Zeit lang einen Belastungstest übersteht. Die Spannung soll dabei stets gleich bleiben. Beim ASUS E45M1-M PRO stellte sich ein Wert von 111 MHz, respektive realen 111,9 MHz laut CPU-Z mit den entsprechenden 1848 bis 1850 MHz als Grenze heraus. Folgend haben wir anhand von Cinebench einmal die Zuwächse beobachtet.

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    Zahlenmäßig sehen wir den Unterschied schon, und haben diesen noch einmal prozentual angetragen. Die 12-prozentige Referenztaktsteigerung wird nahezu in allen Bereichen linear umgesetzt. Durch die Vernetzung von CPU, GPU und Speicher ergibt sich dieses lineare Verhalten, das aber auch für Probleme sorgen kann. Die internen Teiler für die Taktfrequenzen schalten meist ungeschickt bei einem bestimmten Schwellenwert, sodass mitunter nur einzelne Komponenten den Dienst verweigern, während an anderer Stelle noch Potenzial vorhanden ist.

    ASUS E45M1-M PRO ASUS E45M1-M PRO

    Dieselbe Vorgehensweise wenden wir zur Bestimmung der Steigerung der Leistungsaufnahme an. Im Prime-Testlauf stellt sich die höchste Veränderung ein. Die Leistungsaufnahme bei reiner CPU-Belastung erhöht den Wert um knapp 26%. Dieser Mehrwert muss effektiv durch die kleine Kühleinheit auf dem Mainboard abgeführt werden. Ein aufliegender 120-mm-Lüfter sorgt für einen problemlosen Betrieb. Allgemein kann bereits ein leichter Luftzug für deutlich niedrigere Temperaturen sorgen.

    ASUS E45M1-M PRO ASUS E45M1-M PRO

    Im Gegenteil haben wir ausprobiert, wie viel sich durch das Absenken der Spannung einsparen lässt. Zuerst haben wir den niedrigsten Wert für den CPU-Teil der APU gesucht. Mithilfe des BrazosTweakers, einem Tool zur Beeinflussung der P-States, senken wir die Spannung in Schritten ab, bis es beim im Hintergrund laufenden Prime95 entweder zu Rechenfehlern oder aber zum Bluescreen kommt. Schlussendlich waren wir mit einem realen Wert von 1,192 V laut CPU-Z noch im stabilen Bereich. Eine 7,5 % niedrigere Leistungsaufnahme ist das Resultat. Das schrittweise Absenken der Northbridge bringt zusätzliche Einsparungen.

    [BREAK=Einfluss des Speichertaktes]
    Die Ergebnisse aus den beiden Llano-Tests veranlassen uns, auch bei der E-450 einmal etwas genauer nachzusehen, wie die APU mit steigender Speicherbandbreite skaliert. Ob die Leistung der kleinen APU ausreicht, um in Anwendungen messbare Unterschiede herauszustellen, wollen wir nachfolgend einmal genauer betrachten.

    ASUS E45M1-M PRO

    Da ASUS das E45M1-M PRO bis zu DDR3-1600 freigibt, haben wir diesen Fall auch mit abgedeckt, auch wenn diese Konfiguration von AMD nicht offiziell vorgesehen ist. So sehen wir, wie die Leistung mit steigender Speichertaktrate ansteigt. Aussagekräftiger wäre es natürlich, wenn wir die Timings zusätzlich konstant halten könnten, jedoch streikte das Mainboard bei diesem Versuch. Die Änderung der Command-Rate war möglich, der Unterschied ist aber eher kosmetischer Natur. Inwieweit sich das in realen Anwendungen widerspiegelt, müsste man in weitergehenden Tests beleuchten, auf die wir hier aus Zeitgründen verzichten müssen. Ein Unterschied ist, wie jeder sehen kann, definitiv vorhanden. Dass die APU ohne Probleme mit DDR3-1600 arbeiten kann, ist zusätzlich positiv zu werten.

    [BREAK=AMD Turbo]
    Schon an vorherigen Stellen fällt immer wieder der positive Effekt des Turbos für die GPU auf. AMD stellt der E-450-APU diesen zur Seite, um bei entsprechenden Anwendungen mehr GPU-Rechenleistung zur Verfügung stellen zu können. Dabei soll die schon bekannte TDP-Einordnung von 18 Watt weiterhin gelten. Was konnten wir also nun in unseren Tests feststellen?

    In unserem Spieletest sowie auch den synthetischen Benchmarks von Futuremark zeigt sich der ungefähr 20 % betragende Vorsprung in Verbindung mit dem um denselben Wert höher liegenden Takt unter Verwendung des Turbos. Bei Company of Heroes zeigt sich nun, dass eigentlich grundlegend von der Funktionalität ausgegangen werden kann. Bis jetzt beschränkte sich die Nutzung eines Turbos bei AMD-Produkten auf die CPU-Kerne eine Prozessors. Turbo CORE 1.0 wurde durch die Phenom-II-X6-Prozessoren (Thuban) verwendet. Die Version 2.0 wurde mit den FX-Prozessoren (Bulldozer) aktuell. Bei den APUs, speziell sind in diesem Fall die C-60 und die E-450 zu nennen, bietet AMD nun eine neue Variation. Während die hier getestete E-450-APU lediglich den GPU-Turbo zünden kann, ist die C-60 mit CPU- als auch GPU-Turbo ausgestattet.
    Das Turbo CORE der CPUs basiert darauf, nicht genutzte CPU-Kerne in einen Tiefschlaf zu versetzen (C6-Modus) und die eingesparte Energie den aktiven Kernen zukommen zu lassen. Ob der Turbo also bisher funktionierte oder nicht, hing vom vorherrschenden P-State der anderen Kerne ab. Bei den APUs kommt neben den x86-Kernen die GPU dazu, bei der A-Serie ist dies gut zu sehen. Dort teilen sich GPU und CPU das thermische Budget. Im Bedarfsfall werden die CPU-Kerne gedrosselt, wenn die GPU die volle Leistung benötigt. Dabei soll die maximale TDP (Thermal Design Power), sprich die maximale thermische Verlustleistung, nicht überschritten werden.
    Im Falle unserer E-450 scheint es nun so zu sein, dass die maximale TDP für die E-450-APU nicht sofort erreicht ist, selbst wenn alle Recheneinheiten aktiv sind. Lediglich im Lasttest mit FurMark und Prime95 zeigte sich, dass der Turbo dort nicht mehr funktioniert. Bis hinauf zu 76% CPU-Auslastung konnten wir einen Screenshot erstellen, der die Funktionsfähigkeit anzeigt.


    Der AMD System Monitor in der Version 1.0.0.8 erkennt zwar die APU samt der Grafikeinheit, kann aber nicht mit dem Turbo umgehen. Anstatt 600 MHz anzuzeigen, gibt das Tool einen Wert von 68813 MHz aus – ein Bug, den man hoffentlich mit einer der nächsten Versionen ausbügeln wird.
    Daraus kann man schlussfolgern, dass die E-450-APU etwas anders agiert und weniger auf die Leistungsstufen (P-States) und Energiesparmodi (C-States) der Prozessoreinheit achtet, sondern auf das Energiebudget für die gesamte APU. In realen Anwendungen lässt sich somit eher davon ausgehen, dass man nahezu durchgängig von der höheren Taktrate der integrierten GPU profitieren kann.


    Die Technik dahinter erinnert ein wenig an diejenige, die AMD schon bei den Grafikkarten der Radeon-HD-6900-Serie zum Einsatz bringt. Auch dort wird die Verlustleistung durch die Hardware kontrolliert und anhand der "Messungen" die Betriebsparameter angepasst. Da AMD seinerseits leider keine Details bezüglich der APU und Turbo CORE herausgibt bzw. gegeben hat, ist unsere Schlussfolgerung, dass in diesem Fall auch das Wort Power Tune hätte fallen können, mit Vorsicht zu genießen. Falls das zutreffen würde, würde die E-450-APU stets den Turbo-Takt von 600 MHz für die GPU festsetzen und danach erst anhand des Thermal-Budgets nach unten korrigieren.

    [BREAK=Treibercheck]
    Die Frage nach einem passenden Treiber für ein System besteht immer. Die Hersteller der Mainboards bestehen meist sogar auf der Verwendung der offiziell freigegebenen. Diese kann man von der CD im Lieferumfang oder von der Support-Website des Herstellers im Allgemeinen beziehen. ASUS verwendet für das E45M1-M PRO standardmäßig den AMD Catalyst 11.8, der aber augenscheinlich schon angepasst sein musste. Ein erster Test mit dem zu der Zeit aktuellen AMD Catalyst 11.9 scheiterte an einer fehlenden Hardwareerkennung. Zum Schluss hat sich nun ein letzter Versuch mit dem Catalyst 11.11 als erfolgreich herausgestellt. Im Kurzcheck haben wir uns angesehen, ob es Unterschiede beim Testen mit Futuremarks 3DMark 06 und specviewperf gibt.


    Im 3DMark 06 gibt es keine nennenswerten Unterschiede. Mögliche Vorteile werden sich wahrscheinlich nur ergeben, wenn neuere Software zum Einsatz kommt. Auch wenn die AMD Radeon HD 6320 nicht primär zum Spielen eingesetzt werden soll, wird herstellerseitig mehr Wert auf die Performance unter Nutzung von Microsofts DirectX 10 und 11 gelegt.


    Der Benchmark für professionelle Anwendungen, specviewperf, offenbart einen anderen Eindruck. Die OpenGL-nutzenden Programme werden im Allgemeinen von den Herstellern künstlich auf Consumer-Plattformen ausgebremst. Nur die Profi-Karten der Hersteller kommen in den Genuss der vollen Leistungsfähigkeit, kosten aber auch um einiges mehr. Auch in diesem Fall können wir einen Unterschied zwischen den Treiberversionen feststellen. Während oftmals nur geringe Abweichungen zu sehen sind, fällt vor allem snx (Siemens NX) um 50% ab. Begründet werden solche Einschnitte in vielen Fällen damit, dass Probleme aufgetreten sind und somit Performance-Einstellungen revidiert werden müssen. Wie schon beim ASUS E35M1-I DELUXE der Originaltreiber positiv auffiel, wie sich im Vergleich mit zwei Mainboards von Foxconn und Zotac schlussfolgern ließ, ist dies auch hier wieder der Fall.

    [BREAK=Fazit]
    ASUS E45M1-M PRO


    Was bleibt unterm Strich festzuhalten? Die neue AMD-APU vom Typ E-450 wird durch den Einsatz eines GPU-Turbos, dessen Regelungsverhalten an das bekannte Power Tune der höherklassigen AMD Radeon HD-Grafikkarten erinnert, potenter. Bis jetzt hat AMD noch keine richtige Aussage zur Funktionalität getroffen, weshalb weiterhin nur Spekulationen unsererseits an dieser Stelle bleiben. Die richtige Software dazu ist aber eine Voraussetzung. Die 50 MHz mehr für die CPU sind zwar messbar, aber subjektiv nicht spürbar.
    Das ASUS E45M1-M PRO als Gesamtprodukt ist bis auf kleine Ausnahmen, siehe unten, ein gelungenes Produkt. Alle nennenswerten Schnittstellen sind vorhanden. Mit all den Eckpunkten hinsichtlich der Hardwareausstattung trifft ASUS mit dem E45M1-M PRO womöglich voll und ganz die Anforderungen eines Medienkonsumenten.


    Das Kernthema des heutigen Artikels ist die überarbeitete APU der E-Serie, die E-450. AMD macht keinen großen Sprung in der Entwicklung, die Unterschiede sind eher kosmetischer Natur. Das neue Topmodell der E-Serie kann nun offiziell mit einer höheren Speicherbandbreite betrieben werden. Dieser Unterschied ist auch messbar. Zudem verwendet AMD wie bei den Netbook-APUs der C-Serie eine Turbo-Funktion. Diese beschränkt sich im Falle der E-450 aber nur auf die integrierte GPU. Die nun im Ranking höherliegende AMD Radeon HD 6320 (AMD E-350: Radeon HD 6310) bietet einen Basistakt von 508 MHz, der nur minimal über dem bekannten Wert liegt, kann aber im Rahmen der TDP von 18 Watt für die gesamte APU den Turbo zünden, sodass in diesem Zustand 600 MHz vorherrschen. Die 20%-ige Taktsteigerung kann in unseren Benchmarks nahezu linear umgesetzt werden. Der höhere Speichertakt sorgt für den Feinschliff. Soweit so gut - Wir haben einen messbaren Vorteil der GPU im Vergleich zum Vorgängermodell.
    Im Bereich der CPU sind die Anpassungen minimal. Der Taktvorteil von 50 MHz gegenüber der E-350 macht sich in den Messungen nur in sehr geringem Maß bemerkbar. Am Beispiel von CyberLinks PowerDirector 9 ist der Unterschied erst bei der Konvertierung mit einer Auflösung von 1280x720 bemerkbar. Da die kleinen AMD-APUs aber per se nicht für den großen Recheneinsatz vorgesehen sind und laut Unternehmensangaben eher für das Konsumieren von Inhalten als deren Erstellung ausgewiesen werden, muss jedem Käufer klar sein, dass keine Wunder zu erwarten sind.

    Kommen wir zum ASUS E45M1-M PRO. Das Layout offenbart keine groben Schnitzer. Lediglich der 4-polige 12-V-Stecker und die abgewinkelten SATA-6Gb/s-Stecker können unter Umständen zu Hindernissen werden. Wenn wir die Anschlüsse betrachten, bleibt weitestgehend kein Grund zur Klage. In Bezug auf einen Einsatz in einem HTPC sind lediglich die Beschränkung auf die analoge 5.1-Audio-Ausgabe und der größere Formfaktor erwähnenswert. Die Soundqualität bewegt sich auf dem Niveau der Konkurrenz, auch wenn dort durchgängig der höherwertige ALC892-Chip von Realtek zum Einsatz kommt. Die beiden PCI-Ports ermöglichen die Nutzung älterer Komponenten wie Soundkarten oder TV-Karten älterer Generationen, die leistungsmäßig noch nicht unbedingt zum alten Eisen gehören. Der FireWire-Anschluss fällt in die gleiche Kategorie. Der eSATA-Port am Backpanel ermöglicht neben USB 3.0 die schnelle Speicherung von Daten beispielsweise auf einer externen Festplatte. Im USB-3.0-Test gab sich die verlötete Lösung von ASMedia keine Blöße. Die im Vergleich zum internen Betrieb per SATA-Schnittstelle erkennbaren Einbußen resultieren auch aus einer Limitierung durch den Brückenchip im externen Gehäuse.
    Wie AMD hat auch ASUS mit dem E45M1-M PRO keinen großen Sprung gemacht. Die Ausstattung ist identisch zum Vorgänger E35M1-M PRO, nur die APU unterscheidet sich.
    Der einzig wirklich große Kritikpunkt unsererseits richtet sich in diesem Test an die Software, die ASUS mit dem E45M1-M PRO ausliefert. Die verlötete Stromsparlösung EPU mit dessen Steuerungssoftware und auch das Übertaktungstool TurboV EVO sorgen beide für unerklärliche Fehler. Die Überspannungsschutzfunktion Anti-Surge greift beim Bootvorgang ein und unterbindet den Systemstart. Beim manuellen Übertakten und Undervolting treten diese Probleme nicht auf.

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