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Alt 03.01.2012, 15:24   Posting #26 (im Thread / einzeln)
Shai Hulud
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Zitat:
Zitat von tester78 Beitrag anzeigen
Ich verstehe nicht warum Ihr immer auf autos zu sprechen kommt.
die autos machen nur promille aus.

Die größten Verbraucher sind immer noch die kreuzfahrtschiffe und transportschiffe die mit rohöhl heizen und im allgemeinen die usa welche pro Bürger viel mehr Energie verbrauchen als der durchschnitt.
Ich glaube dass das Verhältnis Auto zu Transportschiff ein deutlich anderes ist. Ich würde die Autos da nicht so runterspielen...
 
Alt 03.01.2012, 16:08   Posting #27 (im Thread / einzeln)
kuppi
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Laut Wikipedia ist der größte Einzelerdölverbraucher der Straßenverkehr.
http://de.wikipedia.org/wiki/Erd%C3%B6l#Verbrauch

Da steht zwar keine vernünftige Quelle für diese Angabe, aber mir kommt das auch logisch vor. Die Menge machts halt. Es gibt z.B. 57 Mio Kraftfahrzeuge allein in Dtl.:
http://www.kba.de/cln_033/nn_124584/...tml?__nnn=true

Aber (wieder laut Wikipedia) z.B. nur knapp 5000 Containerschiffe mit einer BRZ über 1000 weltweit:
http://de.wikipedia.org/wiki/Contain...chiffs-Flotten
 
Alt 03.01.2012, 16:21   Posting #28 (im Thread / einzeln)
Desti
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Zitat:
Zitat von tester78 Beitrag anzeigen
Ich verstehe nicht warum Ihr immer auf autos zu sprechen kommt.
die autos machen nur promille aus.

Die größten Verbraucher sind immer noch die kreuzfahrtschiffe und transportschiffe die mit rohöhl heizen und im allgemeinen die usa welche pro Bürger viel mehr Energie verbrauchen als der durchschnitt.
Schiffe fahren nicht mit Rohöl, sondern mit Schweröl und das ist lediglich ein Abfallprodukt aus der Raffinierung von Benzin. http://de.wikipedia.org/wiki/Schwer%C3%B6l
 
Alt 22.01.2012, 22:25   Posting #29 (im Thread / einzeln)
Debaser
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Zitat:
Zitat von KGBerlin Beitrag anzeigen
Schlimmer als im Osten wird es aber kaum werden.

Da hat der Liter Benzin 2 Mark gekostet und man hat als Lehrling 60 Mark verdient.
Rubbish.

Liter Sprit ("VK88") 1,50 Mark, Zweitaktgemisch 1,53.

Lehrlingsgehalt im 1. Lehrjahr 120 Mark brutto, 108 Mark netto.

Werte von ca. 1987-1989.

(OK, teuer war das Karrefahren trotzdem...)
 
Alt 22.01.2012, 22:46   Posting #30 (im Thread / einzeln)
hoschi_tux
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Vor allem wenn man bedenkt, dass ab 18 Uhr die Tanke geschlossen war
Wenn es hoch kommt, war dann noch eine im Landkreis offen. Da hat man noch höchst selbst dafür gesorgt, das alle Betriebsmittel vorlagen. Heute brauchts äußere Kontrollen dazu.
 
Alt 23.01.2012, 00:14   Posting #31 (im Thread / einzeln)
DarklightOrange
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Zitat:
Zitat von kuppi Beitrag anzeigen
Laut Wikipedia ist der größte Einzelerdölverbraucher der Straßenverkehr.
http://de.wikipedia.org/wiki/Erd%C3%B6l#Verbrauch

Da steht zwar keine vernünftige Quelle für diese Angabe, aber mir kommt das auch logisch vor. Die Menge machts halt. Es gibt z.B. 57 Mio Kraftfahrzeuge allein in Dtl.:
http://www.kba.de/cln_033/nn_124584/...tml?__nnn=true

Aber (wieder laut Wikipedia) z.B. nur knapp 5000 Containerschiffe mit einer BRZ über 1000 weltweit:
http://de.wikipedia.org/wiki/Contain...chiffs-Flotten
Es ist schlicht und ergreifend pervers wie in Deutschland und den sogenannten "führenden" Industrienationen der Individualverkehr organisiert wird...Und dann tun die Deutschen auch immer noch so scheinheilig von wegen "führend" in Umweltstandards und blahblah. Dabei produzieren wir mit unserer achso tollen Autoindustrie den Neid und die Begierden, wecken Eitelkeiten und Statussymbole die massenhaftes sterben bei Mensch und Umwelt etc. zur Folge hat...
Zitat:
http://www.upi-institut.de/upi35.htm
[.....]
Der Autoverkehr wird danach im Zeitraum von 1995 bis 2030 rund 60 Milliarden Tonnen Erdöl oder fast die Hälfte der heute registrierten Welterdölreserven verbrauchen. [...]
Drastische Folgen von ölknappheit?
 
Alt 23.01.2012, 18:14   Posting #32 (im Thread / einzeln)
DarklightOrange
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Zitat:
http://www.upi-institut.de/upi35.htm [...]und wird bis zum Jahr 2030 auf über 10 Mrd. Tonnen CO2-Äquivalent pro Jahr ansteigen. Tritt diese Entwicklung ein, wird es nach Ansicht der UPI-Forscher nicht mehr möglich sein, eine weltweite Klimakatastrophe zu verhindern....[....]Eine Vermeidung von [....] Katastrophen ist [....] nur dann möglich, wenn ...[..]eine Wende in der Verkehrspolitik einleiten...[...] Solange diese Wende nicht erfolgt, wird sich am Wunsch der Bewohner der meisten anderen Länder der Erde nach Erreichung des von uns vorgelebten Standards nichts ändern. Auch internationale Konferenzen und Vereinbarungen über das Klimaproblem werden daran nichts ändern. [...]
Ums nochmal zu konkretisieren. Die Auswirkungen der scheinbar billigen Verfügbarkeit von Röhol lassen nach vorläufigen Schätzungen nicht nur "drastische Folge" erwarten. Die möglichen Auswirkungen können in der größten je von Menschenhand verursachten Katastrophe gipfeln. Einen Mangel an dieser Ressource Öl müsste man sich eigentlich sehnlichst erwünschen. Ich persönlich finde den Mangel an Urteilsfähigkeit weiter Teile der Bevölkerung fast schon schockierend. Zu was würde ein Mangel an Öl ´heute führen? Massenarbeitslosigkeit? Zusammenbruch unseres Wirtschaftssystems/Währungssystems? Oder doch einfach die Besinnung auf neue, tragfähige Konzepte in der Energieversorgung die ohnehin schon weitestgehend erforscht und serienreif sind *Schulterzuck*? Im übrigen wurde gerade ein Embargo gegen Iran verabschiedet was zu Erhöhung der Spritpreise führen könnte.

Zitat:
http://www.spiegel.de/politik/auslan...810732,00.html

23.01.2012

Sanktionen

EU beschließt hartes Ölembargo gegen Iran
 
Alt 23.01.2012, 18:47   Posting #33 (im Thread / einzeln)
LordAndrax
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DarklightOrange
Dann spiel mal Nikola Tesla und bring uns "Freie Energie", er wurde leider gestoppt, oder lies sich doch nicht Realisieren.
Ich weis leider nicht welches zutrifft, leider gestoppt würde mich nicht wundern.
Wir haben leider nur das was uns zur Verfügung gestellt wird.
Elektroautos scheitern an der verfügbaren Akkutechnologie, Öffentlich rechtlicher Verkehr ist leider nicht Individual genug um mich an die Arbeit zu bringen, vor allem trägt er auch nicht die Post aus, bringt waren zu Märkten usw.
Billig war mal Sprit vor 20 jahren gewesen, Heutzutage sind die Steuern fast doppelt so hoch.
Rede nicht von scheinbar billig.
Deutschland wird zum Billiglohnland, die wenigsten haben noch das Geld sich den Solarkram und überteuerte E-Karren zu kaufen.
Es sagt aber auch keiner, wo der Strom dann herkommen soll.

Ich kanns nicht mehr hören, immer anprangern, aber keine wirklichen Alternativen zur Hand.
 
Alt 23.01.2012, 18:57   Posting #34 (im Thread / einzeln)
kuppi
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Ich glaube nicht, dass er darauf hinaus wollte.

Gemessen am Weltdurchschnitt, ist es eben tatsächlich pervers (bzw. abnormal wem das Wort pervers zu stark ist), dass auf 1,4 Menschen die in Dtl. leben (von 0 - 120 Jahre) 1 Fortbewegungsmittel kommt. Egal ob Elektro-, Erdöl, oder Butterantrieb.

Das könnte man auch über ÖPNV und Co. ganz anders organisieren. Allerdings passt das überhaupt gar nicht zu unserem Gesellschaftsmodell und setzt mindestens eine Revolution, einen neuen WK oder eine Eiszeit vorraus um Realität zu werden.

Nachhaltig gedacht, müsste es sich aber ändern.
 
Alt 23.01.2012, 19:00   Posting #35 (im Thread / einzeln)
CouGar_01
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Das Problem ist nicht (direkt) unsere Gesellschaft, sondern der Mensch.

Auch in der Urzeit, der Antike oder dem Mittelalter hätte jeder den Individualverkehr vorgezogen.

ÖPNV ist bei den Verkehrsmitteln das, was der Kommunismus als Gesellschaftsform war und der hat auch nicht funktioniert.
 
Alt 23.01.2012, 19:11   Posting #36 (im Thread / einzeln)
kuppi
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Und nu? Lieber aussterben, als sich ändern?

Es gibt ja Ansätze in diese Richtung, Carsharing z.B. Ist nur alles noch am Anfang. In Science Fiction Romanen (v.a. aus dem ehem. Ostblock - richtig) kam öfter mal die Idee des individualisierten ÖPNV vor. Du kannst dir dein persönliches, automatisches Taxi rufen (per App ), dass sehr schnell da ist und dich an einen Ort deiner Wahl bringt. Also ÖPNV mit dem Comfort von IPNV

Das geht nur nicht, wenn die Lebensgrundlage Arbeit (und der Arbeitsplatz) ist. Dann würden ja die ganzen Arbeiter in der Autoindustrie usw (die Liste ist ewig lang) auf der Straße sitzen. Da bräuchte es umfassende gesellschaftliche Veränderungen für. Ein BGE wär der erste Schritt.

Edit: Fällt mir grad ein: Ich z.B. hab mit dem Umzug nach Berlin mein Auto verkauft (gut Motorrad hab ich noch). Auto ist hier nur ein Klotz am Bein, man ist mit dem ÖPNV fast genauso schnell, muss nirgendwo nen Parkplatz suchen, nachts Angst um die Kiste haben etc. Langstrecke fahre ich mit der Bahn, find ich eh wesentlich entspannter. Berlin hat übrigens nur ein Auto auf ca. 2,8 Einwohner...

Spielt übrigens ganz gut zusammen mit der Urbanisierung. In Dtl. leben m.E. Aktuell ~80% der Bevölkerung in Städten. Weltweit sieht es so aus: http://en.wikipedia.org/wiki/File:Pe...rban_Rural.PNG
In Städten kann der ÖPNV wesentlich besser organisiert werden, als auf dem flachen Land.
 
Alt 23.01.2012, 21:33   Posting #37 (im Thread / einzeln)
DarklightOrange
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Zitat:
Zitat von kuppi Beitrag anzeigen
[....]
Nachhaltig gedacht, müsste es sich aber ändern.
Es wird sich auch ändern.
Die Emmssionen des Individualverkehrs könnte man innerhalb von fünf Jahren bundesweit halbieren und mittelfristig auf ein fünftel bis ein zehntel runterfahren. Das muss man nur politisch durchsetzen und es erfordert in einer Demokratie breite Unterstützung in der Bevölkerung.
In Signapur wird das so geregelt:
Zitat:
http://www.erlebe-singapur.de/auto-singapur.php

[...] Ohne Bietverfahren kein Privat-Auto in Singapur
Doch der private Besitz eines Autos ist in Singapur nicht nur sehr teuer, sondern auch mit strikten Regelungen verbunden, da zuerst jeder mögliche Käufer eines Autos eine entsprechende Berechtigung namens “Certificate of Entitlement“ (COE) ersteigern muss.

Jedes Jahr wird lediglich eine bestimmte Anzahl von diesen Zertifikaten zur Versteigerung freigegeben. [....].....Das Lizenzverfahren hat sich mit seiner Zielsetzung, die PKW-Anzahl zu limitieren, als erfolgreich erwiesen.
Auch im Hinblick darauf

Zitat:
http://www.upi-institut.de/upi21.htm Externe Kosten Verkehr
[...]... ergibt sich für das Jahr 1996 ein jährliches volkswirtschaftliches Defizit des Kfz-Verkehrs von rund 240 Milliarden DM. [...]...subventioniert z.B. jeder Bewohner der Bundesrepublik im Jahr 1996 den Kfz-Verkehr mit 3 000 DM/Jahr...[...]Externe Kosten, die der Allgemeinheit verursacht werden und nicht vom Verursacher getragen werden, stellen eine erhebliche ökonomische Fehlallokation dar. Sie führen dazu, daß die einen volkswirtschaftlichen Schaden verursachende Tätigkeit (Produktion oder Konsum) zu billig ist und deshalb zu stark nachgefragt wird. Gleichzeitig besteht keinerlei Anreiz, die Schäden zu verhindern oder zu vermindern.
ist das eine eigentlich längst überfällige Maßnahme für z.B. Europa einen kompletten Wechsel in der Verkehrspolitik anzustreben.



Zitat:
http://www.nachhaltig-leben.de/muskel.htm

[...] In der Stadt beträgt die Durchschnittsgeschwindigkeit für ein Auto etwa 16 km/h. Das schafft man mit dem Rad locker. Auch weniger sportliche Menschen. Es gibt schon Fahrräder für Menschen, die die Füße nicht so hoch heben können. Sie haben einen niedrigeren Einstieg. Auch gibt es bequeme Liegeräder. [...]In Groningen in den Niederlanden werden schon 40% der Wege mit dem Rad gefahren. Dort ist das Radwegesystem aber auch besser ausgebaut. Die Radwege sind wesentlich breiter und haben sogar getrennte Zonen für den Gegenverkehr.
Normalerweise müsste an jeder Autobahn und Landstraße eine Fahrradstraße vorhanden sein. Pedelecs und Lastenfahrräder mit Tretunterstützuing bis 50km/h sind problemlos möglich und mehr als serienrreif was Akkutechnik betrifft. Damit kann man 90% aller Individualfahrten abdecken. In China rollen derzeit 150 Millionen Pedelecs durch die Städte. Wären das alles Autos könnten wir den Planeten gleich morgen in die Müllkippe werfen. Besonders kurios finde ich, dass häufig junge Singles und Rentner mir erzählen wollen dass es keine Alternative zum Auto als Fortbewegung gibt. Kann man so eigentlich nicht sagen. Wir haben hier eben eine starke Auto Lobby und wie man aus den oben bereits verlinkten infos sehen kann haben die meisten Menschen nicht den geringsten blassen Dunst über die tatsächlichen Kosten und die extreme staatliche Subventionierung des Autoverkehrs. Wir alle subventionieren das Autofahren massiv.

Die meisten Wissen auch gar nicht was für 1A Fahrräder man bauen kann. Lastenfahräder die problemlos 200 Kilo Nutzlast transportieren können. Mit Überdachung , Klimaanlage, 2 sitzig, dreisitzig, Tandems mit und ohne elektrische Tretunterstützung, Dreiräder, Liegeräder usw. Solche die komplett autark vom Stromanbieter geladen werden können..(Windkraft/Sonnenenergie/Muskelkraft (Rekuperation) ) Alles ist zu einem Bruchteil der Kosten von Automobilen produzierbar und für den Fall das Fahrradstraßen vorhanden sind auch im Bereich um 50 Kilometer Radius kein Nachteil für den Individualverkehr im Vergleich zum PKW. Zu einem Bruchteil der Energiekosten. Das es keine Alternative gibt kann man so nicht stehen lassen. Die Alternative hat in Punkto Fahrspass und Individualität, etc. in vielerlei Hinsicht dem PKW gegenüber Vorteile und bietet dank geringerer Komplexität der Maschienen noch mehr Möglichkeiten der Individualisierung.. So ist zum Beispiel auch der Selbstbau eine E-Bikes technisch keine allzu große Herausforderung was man vom PKW ja nun nicht unbedingt behaupten kann.
 
Alt 23.01.2012, 23:14   Posting #38 (im Thread / einzeln)
KGBerlin
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Wenn, hätte, aber, könnte, eventuell, vielleicht, hab ich ein Wurstwort vergessen?
Was juckt es die Erde wenn wir verrecken?
Wenn wir uns selbst ausrotten, naja dann freut sich der Rest der Welt.

Und viel Spaß mit den E-Biks im Winter oder im Herbst.
Oder mit dem Einkauf in den öffentlichen Verkehrsmitteln.
Im Sommer bei 60 Grad und 100 Leuten drin braten oder im Winter mit 100000000000 Virenkulturen unterwegs.

Und warum sollen Rentner und Singles kein Auto brauchen?
Für den älteren Herren nebenan ist das die einzigste Möglichkeit, seine behinderte Frau mal irgendwohin zu bekommen.
Das Problem liegt nicht bei den Menschen, sondern in den Führungsetagen.
Selbst in der DDR wurden Elektromobile erprobt, hergestellt und verkauft.
Warum wohl? Weg vom teuren Sprit und Mobilität fürs Volk.

Eventuell kann mir mal einer erklären warum der Individualverkehr so böse ist und immer nur mit der Rückkehr ins 19. Jahrhundert zu überleben ist.
Fahrräder, Pferde und Massentransportmittel.

Ich würde meine 3 Mopeds sofort gegen eine E-Schwalbe eintauschen, auch wenn diese nur eine Reichweite von 40km hat.
Dummerweise kann man in diesem Staat seinen 2 Jahre alten Wagen per Abwrackprämie gegen einen Neuwagen tauschen, aber der Umstieg auf E-Roller, E-Autos die für die Stadt ausreichen würden, ist unerreichbar.
Eventuell sollte ich mal unseren Verkehrsminister anschreiben und ihm mal den Vorschlag machen.
Das würde auch die deutsche Mopedindustrie ankurbeln und Arbeitsplätze im Osten schaffen

Und wo beträgt die Geschwindigkeit in der Stadt 16km/h?
Vor allem warum?
Eine Meinung von mir:
Wenn ich mit meinem Auto an der Kreuzung bei Rot mit 40 anderen Autos warten muß, weil eine Straßenbahn mit 6 Fahrgästen den Vorrang hat, dann rechnet sich das weniger für mich, die Umwelt oder den Anderen.
Nur der Staat hat was davon.
 
Alt 24.01.2012, 00:05   Posting #39 (im Thread / einzeln)
DarklightOrange
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Zitat:
Zitat von KGBerlin Beitrag anzeigen
[...]
Sorry KG aber du laberst einfach unüberlegten Hirsekeks.. Informiere dich doch bitte erstmal umfassend und poste dann nochmal. Beispiel:
Zitat:
Und viel Spaß mit den E-Biks im Winter oder im Herbst.
ich fahre mit Ausnahme von drei bis vier Tagen im jahr seit Anfang 2010 jeden Tag meine 20 Kilometer zu Arbeit mit dem Fahrrad. Das ist überahupt kein Problem da wir in einem Land leben in dem es selbst im Winter mild ist und die Straßen permanent gesalzen und geräumt sind...Ausnahmen sind die wenigen Tage an denen Blitzeis gemeldet ist. Also Regen auf gefrorenen Boden. Und auch da sind es streng genommen nur wenige Stunden Zeitfenster an denen man die Straßen nicht befahren kann. Und an diesen tagen komme ich auch mit dem PKW nicht vorran. Alles andere ist überhaupt kein Problem und erfordert entsprechende Organisation. Ich habe übrigens kein überdachtes Liegefahrrad, sondern verwende schlichte Regenkleidung am Speed Pedelec. Seitdem ich das mache bin ich so gut wie nie krank und habe kaum noch Erkältung.

Zitat:
Oder mit dem Einkauf in den öffentlichen Verkehrsmitteln.
Fahrradanhänger transportieren bis zu 150 Kilo Gewicht. Wozu benötige ich in einer Stadt wie London (~50km*50km) als Beispiel öffentliche Verkehrsmittel wenn ich ein ElektroBike verwende ? Damit ich langsamer von A nach B komme? Als Beispiel kann man auch das urbane Umland oder sonstige Großstädte nehmen. Was einzig und alleine fehlt, das sind vernünftrige Radwege. Das kann man aber dem Prinzip und der Idee die ich angesprochen habe nicht zum Vorwurf machen sondern ist ein politisch/gesellschaftlich motivierter Umstand und widerlegt nicht dass es sich bei o.g. um eine ernstzunehmende Alternative handelt.
Zitat:
Und warum sollen Rentner und Singles kein Auto brauchen?
Für den älteren Herren nebenan ist das die einzigste Möglichkeit, seine behinderte Frau mal irgendwohin zu bekommen.
Erstens steht das nicht im Gegensatz zu
man auf 90% der Individualfahrten verzichten kann. Argumentiere bitte nicht abwegig!!
Zweitens: Warum sollen sie ein eigenes Auto brauchen? Rechne diesen Anspruch auf 7 Milliarden Menschen hoch und überlege nochmal wer was "braucht".

Zitat:
Eventuell kann mir mal einer erklären warum der Individualverkehr so böse ist und immer nur mit der Rückkehr ins 19. Jahrhundert zu überleben ist.
Fahrräder, Pferde und Massentransportmittel.
Hat keiner geschrieben. Also wie soll ich dein Posting ernst nehmen wenn du einfach nur Unsinn schreibst. Versuch es doch bitte ernsthaft zu argumentieren oder lass es einfach. Pedelecs gibt ews seit etwa 25 Jahren und haben nichts mit Massentransportmitteln oder Pferdekutschen oder 19 Jh. zu tun. Ganz im Gegenteil. Es ist höchst interessant - grade vom technischen Standpunkt - was für Entwicklungen es in den letzten Jahren bei der Akkutechnik und den Motoren gegeben hat. Aber auch neue Werkstoffe wie Carbon,. etc. Wir reden da mittlerweile von über 80% Wirkungsgrad und hocheffizienter Ladetechnik. Getriebelosen, bürstenlosen Direktläufermotoren - wartungsfrei und mit sehr hoher Lebensdauer, praktisch ewig. Außerdem redejn wir nicht von der vergangenheit, sondern wir reden von der Zukunft. Einer Zukunft in der man die Fortschrittlichkeit einer Maschiene von der Effizienz abhängig machen MUSS ( es gibt KEINE Alternative) und nicht davon was tolle Werbeversprechen einem weiss machen wollen...
Zitat:
Ich würde meine 3 Mopeds sofort gegen eine E-Schwalbe eintauschen, auch wenn diese nur eine Reichweite von 40km hat.
Dann lass dir doch deinen Lithium Mangan Akku mit 150 Kilometer Reichweite nach deinen Wunschvorgaben erstellen: http://www.activeshop24.de/Akkus-fue...b94a4eb046f39b
Ich verstehe dein Problem nun wirklich nicht.

Zitat:
Und wo beträgt die Geschwindigkeit in der Stadt 16km/h?
OK, den Einwand kann man gelten lassen. Die von mir verlinkte Seite rechnet da sehr konservativ. Üblicherweise finden sich nach ausgiebiger Recherche für Deutschlands Städte da Werte zwischen 18 und 25 Km/h - allerdings ohne Stau. Im Berufsverkehr kann das schon deutlich darunter liegen. Extreme Züge nimmt das in einigen Weltmetropolen an. Da verbringen die Menschen z.T. täglich mehrere Stunden im Stau.
 
Alt 24.01.2012, 00:18   Posting #40 (im Thread / einzeln)
Firewired
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Oh man selbe Diskussion wie so oft. Jeder will dem anderen was verbieten oder schlecht machen, nur weil es ihm selbst nicht so wichtig ist und eine Veränderung deshalb keine Einschränkung darstellt.

Meine Meinung:

Ich hasse ÖPNV, außer ich bin voll! Aber selbst dann fahre ich lieber Rad. Ist das Wetter gut, dann fahre ich auch mit dem selbigen. Ist das Wetter schlecht, will ich nicht in Bus und Bahn, weil es stinkt. Nicht stinken wie nervt mich, sondern stinken wie übler Geruch. Oftsmals würde ich lieber in einem Sack nasser Hunde kuscheln, als auch nur 5 min in so ner Kiste verbringen zu müssen. Ist es hingegen kalt draußen, dann ist der gemeine Homo verrotzt. Damit gehe ich dann ins Krankenhaus und stecke noch mehr Menschen an. Macht ja auch nichts, die sind eh schon krank. Zu guter letzt reden die Menschen in den öffentlich Verkehrsmitteln. Blablablabla ununterbrochen und oft genug nicht gerade leise. Zum Kotzen. Manchmal kann nicht mal die Musik genießen, weil es lauter ist bzw ich muß lauter machen um nicht gestört zu werden. Da frag ich mich, wer ist schuld, wenn ich später schwerhörig bin.

Ich liebe Auto und Motorrad. Bin zur Zeit mega gestresst. Will ich abspannen, setze ich mich ins Auto, fahre ziellos durch die Gegend und höre Musik. dann komme ich nach Hause und es geht mir 100x besser. Immer Sommer setze ich mich eben aufs Motorrad. Alleine! Bitte, bitte keine andere Menschen. Man nenne mir doch einen andere Ort an dem man so ungestört und frei ist, wie auf dem Mopped (Locus zählt nicht). Und bitte keine E-Bikes. Motorrad = Emotion, der wunderschöne Klang einer jeden Zündung und dazu sanfte Vibrationen, die den ganzen Körper erfüllen. Das ist wie für andere zu meditieren. Manche mögen sagen, ich verschleuderte Sprit und verpestete die Umwelt. Ich sage, ich versuche mein inneres Gleichgewicht zu halten, um weiterhin ein braver Sklave der Gesellschaft sein zu dürfen.

Dafür lasse ich in meinem Zimmer die Heizung aus. Gut, das Aquarium verbuttert auch so Unmengen an Energie und sorgt dafür, daß die Temp nicht unter 18C fällt, aber hey ich könnte auch heizen wenn ich wollte......
Wie auch immer, meinetwegen baut AKWs und spart so Öl, das ist mir Knorke, aber lasst mir meinen Verbrennungsmotor. Gibt doch eh schon nicht mehr viel schönes dieser Tage.
 
Alt 24.01.2012, 00:26   Posting #41 (im Thread / einzeln)
DarklightOrange
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Zitat:
Oh man selbe Diskussion wie so oft. Jeder will dem anderen was verbieten oder schlecht machen, nur weil es ihm selbst nicht so wichtig ist und eine Veränderung deshalb keine Einschränkung darstellt.
Hm? Will ich irgendjemand etwas schlecht machen? Ich weise darauf hin, dass eine Studie eines Institutes darauf hinweist das wir einen weltweiten Klimakollaps bekommen wenn wir es nicht schaffen den Verkehr neu zu organisieren. Und ich ahbe Alternativen genannt weil mir unterstellt wurde ich würde nur Probleme beschreiben aber keine Lösungsvorschläge bieten.

Dafür habe ich unabhängige Links und Informationen gepostet. Ich habe mich etwa sechs Monate nebenberuflich mit dem Thema beschäftigt und beabsichtige mit meinen Beiträgen die Leser an diesem Wissen teil zu haben. Mir geht es nicht ums Recht. Ich beziehe jeden ernstzunehmenden Beitrag in meine Überlegungen ein. Einzelinteressen bleiben da aber unberücksichtigt. Ebenso individuelle Gewohnheiten. Warum?
Die Umwelt wird auch nicht auf unsere individuellen Gewohnheiten Rücksicht nehmen. Geschichte vollzieht sich meist in radikalen Umbrüchen in kurzer Zeit.
Zitat:
Was juckt es die Erde wenn wir verrecken?
Kombiniere all unser Wissen und du kommst zu folgendem "erdachtem" Lebenssinn:
Die Erde (und damit das uns bekannte Universum) hat 14 Milliarden Jahre gebraucht um die "Chance" Mensch hervorzubringen. Eine von Milliarden anderen Chancen. Aber die einzige uns bekannte Chance - ein Lebewesen welches in der Lage ist sich reflektierend über das Leben Gedanken zu machen. Welches in der Lage ist Lebensräume neu zu erschaffen und ebenso in der Lage ist Lebensräume zu zerstören. Das ist eine gewaltige Chance. Die Gleichgültigkeit vor dem Leben und damit vor uns selbst finde ich widerwärtig.
 
Alt 24.01.2012, 00:50   Posting #42 (im Thread / einzeln)
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Zitat von DarklightOrange Beitrag anzeigen
Sorry KG aber du laberst einfach unüberlegten Hirsekeks.. Informiere dich doch bitte erstmal umfassend und poste dann nochmal. .....
Der Rest vom Text war umsonst, denn ich habe ihn nicht mehr gelesen.
Nachher werde ich aus Langeweile, nur so zum Trotz nur im 3. Gang bei 3000U/min fahren und 12 Liter durch den Motor pusten.
So, ätsch, hat nämlich meine Studie ergeben das ich Recht habe.
Du schreibst nur Mist und nebenbei ist das meine Schaufel

Nieder mit der Menschheit!
Rettet die Wale und hebt die Meeresspiegel!
 
Alt 24.01.2012, 01:21   Posting #43 (im Thread / einzeln)
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Zitat:
Zitat von KGBerlin Beitrag anzeigen
Der Rest vom Text war umsonst, denn ich habe ihn nicht mehr gelesen.
Tschüß, Ökofreak
Umsonst? Meine Texte werden von zehntausenden Menschen gelesen und von vielen anderen publiziert. Ich bin dankbar über Kritiker wie dich. Das gibt mir die Möglichkeit noch mehr Argumente zu liefern ;-) Monologe sind nicht das was ich beabsichtige.
.
EDIT :
.

Zitat:
Zitat von Firewired Beitrag anzeigen
Wie auch immer, meinetwegen baut AKWs und spart so Öl, das ist mir Knorke, aber lasst mir meinen Verbrennungsmotor. Gibt doch eh schon nicht mehr viel schönes dieser Tage.
Schon mal Tandem/Tridem gefahren? Also ich weiss nicht. Ich begreife das alles nicht als Verlust. Und ich hab selbst zwei Mopeds zu Hause. Aktuell plane ich noch ein rennrad und ein Tandem zu kaufen.
 
Alt 24.01.2012, 13:10   Posting #44 (im Thread / einzeln)
KGBerlin
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Zitat:
Zitat von DarklightOrange Beitrag anzeigen
Umsonst? Meine Texte werden von zehntausenden Menschen gelesen und von vielen anderen publiziert.....
Mein Kampf wurde auch zehntausendfach gedruckt und ist heute indiziert.
Hat also alles nichts zu heißen.

Das dies ein Streitthema ist, dürfte klar sein.
Das nicht jeder Mensch auf diesem Planeten ein Auto haben kann, sollte auch klar sein.
Spätestens in Tibet braucht man nämlich ein Panzer oder eine Raupe.

Und das Fahrrad ist keine Lösung. Wenn es das wäre, dann hätte nicht irgendein Verrückter mal einen Motor drangeschraubt.
Fahrräder usw. bieten eine gute Alternative aber keinen Ersatz.
Und was Studien angeht, so gibt es derer viele und zu jeder Studie gibt es eine die das Gegenteil behauptet.

Und wenn ich mal jemanden zitieren darf:
Zitat:
"....und solange man in chinesischen Flüssen seine Fotos entwickeln kann , ist es nicht sehr sinnvoll , den autobedingten CO² Ausstoss mit unfassbarem Aufwand um 0,02 % zu senken."
( Zitat Bodo Buschmann, Geschäftsführer Brabus GmbH )
 
Alt 24.01.2012, 13:25   Posting #45 (im Thread / einzeln)
hoschi_tux
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Zitat von KGBerlin Beitrag anzeigen
Ich würde meine 3 Mopeds sofort gegen eine E-Schwalbe eintauschen, auch wenn diese nur eine Reichweite von 40km hat.
Habe ich mir schon Gedanken zu gemacht, allerdings mit einer S51. Die hat mehr Platz für Akkus
So teuer sind Li(Fe)PO Akkus auch gar nicht. An Nabenmotoren (vor allem passend für 16") mit entsprechender Leistung ran zu kommen, ist hingegen recht schwierig.
 
Alt 24.01.2012, 13:42   Posting #46 (im Thread / einzeln)
KGBerlin
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Lohnt sich nicht bis kaum.
Vor allem das sicher durch den TÜV zu bringen, wäre fast unmöglich.
Hier ein Video der SR Gamma E:
BORKED

Die meißten Strecken die ich fahre liegen zwischen 2 - 12km.
Da würde mir sowas genau liegen.
Klein, leicht, man kann was transportieren, halbwegs brauchbarer Wetterschutz.

Gibts aber nicht. Und die E-Schwalbe soll 4600 Euro kosten.
Woher nehmen und nicht stehlen?

Ich schreibe heute Abend mal an unseren Verkehrsminister und frage ihn mal ob ich pro Moped auch 2500 euro Abwrackpremie bekomme.
Da würde sich die Umwelt freuen. Alleine meine Honda nimmt locker 5-6l vom guten 1:33 auf 100km *g*

Edit:
Vor allem ist die E-Schwalbe der mir einzigst bekannte Elektroroller, wo man den Akku zum laden einfach rausnehmen kann.
Bei allen anderen ist der Akku fest verbaut und das macht sich etwas blöde ohne eigenes Grundstück oder Steckdose am Parkplatz
 
Alt 25.01.2012, 00:38   Posting #47 (im Thread / einzeln)
DarklightOrange
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Zitat von KGBerlin Beitrag anzeigen
Und das Fahrrad ist keine Lösung. Wenn es das wäre, dann hätte nicht irgendein Verrückter mal einen Motor drangeschraubt.
Ich denke du hast das Konzept nicht ganz verstanden..

Ein Pedelec hat einen Motor. Ebenso ein E Bike.Die Rede ist vom Lastenfahrrad, Pedelec, Speedpedelec, E-Bike, Dreirad, Vierrad usw.
Spitzengeschwindigkeiten von 100km/h sind dabei problemlos möglich wie man den vorherigen Beiträgen von mir entnehmen kann.
Wenn man den Begriff "Automobil" als ein Vierrad versteht das einen Motor hat und selbst fährt, dann kann man das auch als Auto bezeichnen, vielleicht als eine ultra-leicht Variante eines Automobils. wobei die Übergänge zwischen Tretunterstützung, rein automatischem Betrieb und so weiter fließend sind. Schau dir halt mal die Links an die ich gepostet habe und informiere dich wenns dich interessiert..
Allen gemeinsam ist ein deutlich reduziertes Gewicht im Bereich 15 - 100 Kilo Leergewicht und eine maximal zulässige Höchstgeschwindigkeit die sich am tatsächlichen Bedarf orientiert. Das ist bei 90% der Fahrten im urbanen Umfeld eine Höchstgeschwindigkeit von 25 - 70 km/h. Warum so gering? Um höhere Geschwindigkeiten zu erzielen müssen die Fahrzeuge ganz anders designt werden und die Effizienz leidet um mehrere Faktoren. Ein Pedelec, Speedpedelec, Lastenfahrrad, usw. benötigt auf 100km ungefähr 1 - 2KW Energie das ist vermutlich ein zehntel bis zwanzigstel dessen was ein Kleinwagen benötigt.

Das klassische "Auto" wie es millionenfach auf Deutschlands Straßen rumfährt hat heute ja einen ganz anderen Zweck als dem Nutzen im Bezug auf Individualverkehr zu entsprechen. Es wird schlichtweg produziert weil wir hier alles dem Kapitalismus unterordnen, Börsenwerte, Arbeitsplätze. Dabei wird die Meinung der Bevölkerung massiv manipuliert. Es werden Eitelkeiten geweckt, Neid und Missgunst zwischen den Menschen gestreut, Statussymbole erzeugt, Selbstwertgefühle gefördert oder geschmälert, usw. Nur so kann man heute noch Autos verkaufen.
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EDIT :
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Zitat:
Zitat von KGBerlin Beitrag anzeigen
Edit:
Vor allem ist die E-Schwalbe der mir einzigst bekannte Elektroroller, wo man den Akku zum laden einfach rausnehmen kann.
Bei allen anderen ist der Akku fest verbaut und das macht sich etwas blöde ohne eigenes Grundstück oder Steckdose am Parkplatz
Insofern du dich mit Höchstgeschwindigkeit für Motorünterstützung 25km/h zufrieden gibst und eine Art Pseudo-Tretunterstützung verwendest (In der Praxis übernimmt der Motor die tretleistung) kannst du dir ein individuelles Pedelec selbstschweissen/ selbstbauen und unterliegst nicht der Versicherungspflicht, Zulassungspflicht. Aber ich stimme dir zu. Die Reglementierungen der STVO hemmen den Markt und das liegt an der Autolobby in Deutschland.
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EDIT :
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Zitat:
Zitat von KGBerlin Beitrag anzeigen
Und was Studien angeht, so gibt es derer viele und zu jeder Studie gibt es eine die das Gegenteil behauptet. [...]
Ich bin nicht der Aufassung die Studie als Quelle ernster zu nehmen wie andere Studien zu dem Thema. Es geht aber um die darin getroffene Aussage und um die richtige Bewertung. Der Klimakollaps bedeuted in Konsequenz eine Gefahr gegen die im Vergleich der zweite Weltkrieg und Holocaust sowie alle Weltkriege und sonstige Kriege zusammen wirken wie ein Besuch auf dem Ponyhof.
Alleine schon die minimale Wahrscheinlichkeit sollte uns zu denken geben. Nun reden wir aber nicht über minimale Wahrscheinlichkeiten sondern seriöse Wissenschaftler auf der ganzen Welt blasen alle ins gleiche Horn.
Wie bereits oben angesprochen. Ich bin schockiert über den Mangel an Urteilsvermögen in weiten Teilen der Bevölkerung. Wobei mir die Ursachen da auch klar sind, aber das ist ein anderes Thema.
Zitat:
Zitat von KGBerlin
Und wenn ich mal jemanden zitieren darf:
( Zitat Bodo Buschmann, Geschäftsführer Brabus GmbH )
Und wenn ich noch jemand zitieren darf:

Zitat:
Die Gewöhnung an Ironie ebenso wie die an Sarkasmus, verdirbt übrigens den Charakter. Sie verleiht allmählich die Eigenschaft einer schadenfrohen Überlegenheit: Man ist zuletzt einem bissigen Hunde gleich, der noch das Lachen gelernt hat außer dem Beißen.


Friedrich Wilhelm Nietzsche
 
Alt 25.01.2012, 01:13   Posting #48 (im Thread / einzeln)
KGBerlin
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Nur wo war nun Ironie oder Sarkasmus?
Ich fand das nur als Wahrheit von dem Herren Buschmann.

In Russland gibt es Ölseen so groß wie Berlin, in China soll es Regenbogenflüße geben, in Afrika gewinnen sie Rohstoffe durch das abfackeln von Sondermüll und wir streiten über das 3 Liter Auto.

Zitat:
seriöse Wissenschaftler
Die sprachen in den 80ern auch vom global Dimming und das die Erde abkühlt.
Ich weiß ja das Klima und Wetter nicht das gleiche sind, aber solange die es nicht schaffen das Wetter regional für 3 Tage vorherzusagen, solange brauchen die mir nicht erklären was global geschieht
 
Alt 25.01.2012, 10:23   Posting #49 (im Thread / einzeln)
Firewired
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Hm eigentlich wollte ich nichts mehr schreiben, da mir Menschen dieser Attitude
Zitat:
Zitat von DarklightOrange
Umsonst? Meine Texte werden von zehntausenden Menschen gelesen und von vielen anderen publiziert.
zuwider sind. Aber einen kurzen Einwurf möchte ich mir noch erlauben.


Zitat:
Zitat von DarklightOrange Beitrag anzeigen
Das klassische "Auto" wie es millionenfach auf Deutschlands Straßen rumfährt hat heute ja einen ganz anderen Zweck als dem Nutzen im Bezug auf Individualverkehr zu entsprechen. Es wird schlichtweg produziert weil wir hier alles dem Kapitalismus unterordnen, Börsenwerte, Arbeitsplätze. Dabei wird die Meinung der Bevölkerung massiv manipuliert. Es werden Eitelkeiten geweckt, Neid und Missgunst zwischen den Menschen gestreut, Statussymbole erzeugt, Selbstwertgefühle gefördert oder geschmälert, usw. Nur so kann man heute noch Autos verkaufen.
Tut mir leid, aber das ist einfach nur beleidigend und narzisstisch.
Wenn man mir die Möglichkeit gäbe, ein Auto frei zu wählen, würde ich mich wohl für einen Caparo T1 oder Ariel Atom entscheiden. Wenn es regnet sitzt man halt im Nassen, egal. Und wenn es zu 95% regnet und ich dabei im Stau stehe, auch egal. Wenn mir dafür 5% in freier Bahn und mit strahlender Sonne vergönnt sind. Nicht weil dann alle denken "hui der hat aber Kohle", sondern weil ich denken würde "was für ein wunderschönes Werk". Und weil ich damit vermutlich den Spaß meines Lebens haben würde. Bei dir mag es ein Synapsenfeuerwerk geben, wenn du für 100km nur nen Liter brauchst und das mit nem Schnitt von 60km/h. Mir würden alle Sicherungen wegbrennen, wenn ich in unter 8 Sekunden auf 200 bin, oder doppelt so schnell um ne Kurve fahren kann wie vorher mit nem Corsa. Und das ganze passiert in meinem Hirn ,ohne daß mir vorher eingeflösst wurde, daß es so zu sein hat. Und genauso wollte ich zum aktuellen Zeitpunkt nie und nimmer nen Kia, weil die einfach (für meine Augen) häßliche Autos bauen. Anderen Leute gefallen die Autos vielleicht, oder sie haben kein Geld für was anderes, oder sie wollen einfach nur ein Auto, weil sie ihr Geld lieber für nen Urlaub oder gutes Essen ausgeben oder Computer oder Klamotten oder spenden, sparen, verbrennen, keine Ahnung. Ist mir schlicht auch egal.
Andere Leute liebe ihr Auto, weil es ihr Hobby ist. Du liest irgendwelche Studien, andere können sich stundenlang mit dem Schrauben an ihrer Karre vergnügen.
Ich kaufe mir gerne bunte Kleidung, manche mögen denken "was ne Schwucke", ich denke, wären alle bunt, wäre die Welt weniger trist. So ist bzw denkt eben jeder anders. Und für manche ist das Auto auch Statussymbol, bitte wenn das für denjenigen relevant ist, dann soll er doch.


Zitat:
Zitat von DarklightOrange Beitrag anzeigen
Ich bin nicht der Aufassung die Studie als Quelle ernster zu nehmen wie andere Studien zu dem Thema. Es geht aber um die darin getroffene Aussage und um die richtige Bewertung. Der Klimakollaps bedeuted in Konsequenz eine Gefahr gegen die im Vergleich der zweite Weltkrieg und Holocaust sowie alle Weltkriege und sonstige Kriege zusammen wirken wie ein Besuch auf dem Ponyhof.
So und zum Thema Ponyhof. Ich glaube, sollten wir noch erleben, wie unsere Welt untergeht, dann werden wird einer der letzten Momente (so wir das Glück haben uns zu diesem Zeitpunkt im Freien zu befinden (und ich hoffe ich gehöre zu diesen Glücklichen)) ziemlich genau so aus sehen:

 
Alt 25.01.2012, 19:54   Posting #50 (im Thread / einzeln)
DarklightOrange
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Zitat von KGBerlin
Nur wo war nun Ironie oder Sarkasmus?
Ich fand das nur als Wahrheit von dem Herren Buschmann.

In Russland gibt es Ölseen so groß wie Berlin, in China soll es Regenbogenflüße geben, in Afrika gewinnen sie Rohstoffe durch das abfackeln von Sondermüll und wir streiten über das 3 Liter Auto.
Das würde ich nicht nur als sarkastisch sondern *zensiert* beschreiben. (Ich möchte dich nicht persönlich beleidigen - letztlich denken ja viele so - daher DANKE für deinen "unüberlegten?" Beitrag)
Du gehst von Extrembeispielen aus und verallgemeinerst diese. Gleichzeitig nennst du nicht die Ursachen. Warum gibt es in Russalnd Ölseen, in China Regenbogenflüsse und in Afrika brennt der Sondermüll? Letztlich doch nur weil wir einen so hohen Ölbedarf haben - unsere Waren billig - billig massenhaft im China produzieren lassen und unseren Elektroschrott nach Afrika verklappen.

Jetzt so zu tun als sei das nicht ein hausgemachtes Problem - mehr noch -. diese Problematik als Rechtfertigung zu nehmen - Verbesserungen im Bereich des Ölverbrauchs hinten anzustellen - das ist nicht nur sarkastisch sondern eine zutiefst verachtenswerte Grundhaltung. Und es geht ja auch nicht um das drei Liter Auto, sondern um die Möglichkeit die Emmissionen des Individualverkehrs in Deutschland zu halbieren - mit dem Potenzial auf ein fünftel bis ein zehntel zu reduzieren. Und das betrifft nicht nur den reinen Verbrauch sondern sämtliche Ressourcen die im Zusammenhang mit Produktion, etc. verbraucht werden. Eine solche Reduzierung ist im Endeffekt ja auch eine Form der Unabhängigkeit.




Zitat:
Zitat von Firewired
Tut mir leid, aber das ist einfach nur beleidigend und narzisstisch.
Dir braucht nichts leid tun.
Ich nutze die Härte als absichtliches Stilmittel. Dein Beitrag offenbart für mich eine scheinbare Toleranz die bei genauerer Überlegung aber eher an Gleichgültigkeit grenzt. Sollen die Leute halt machen, ist mir doch egal? So funktioniert ein Zusammenleben von >7 Milliarden Menschen nicht. So funktioniert nur kollektiver Selbstmord. Die Freiheit/Tolearnz hört da auf wo das Leben anderer gefährdet wird.
Im Grunde habe ich Mitleid.
Hätte ich das nicht würde ich meine Gedanken für mich behalten.
Die Überlegung die du als beleidigend kritisierst basiert auf einer Reportage die vor einigen Wochen auf 3Sat oder Arte gelaufen ist.

Da ging es um die Entwicklung des Warenangebotes ab 1850 - der extremen Produktivitätssteigerung durch die INdustrialisierung usw....
Also musste die Nachfrage manipuliert werden da es wegen Überprodultion sonst zu einem Preisverfall gekommen wäre. Handelte von der Erfindung der ersten großen Shopping - Malls in Paris und später New York - Quintessenz:
Der Massenkonsum funktioniert nur, weil die Menschen reizüberflutet werden und mit psychologischen Trick gearbeitet wird die zum Ziel haben die Urteilsfähigkeit der Menschen herabzusetzen. Da wird mit ganz einfachen , aber sehr effektiven Methoden gearbeitet. Zum Beispiel eben den Neid. Es werden Scheinbedürfnisse geweckt, die ständig neue Abhängigkeiten provozieren, usw. usw. Das gilt nicht nur fürs Automobil.....geh mal in einen Supermarkt und kauf einen Yoghurt. Oder geh mal in eine feine Boutique.
Mittlerweile sind sämtliche Lebensbereiche nach marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten durchorganisiert und dem Profit gegenüber zweckoptimiert.
Es handelt sich dabei um ein Massenphänomen. Eine Irrglaube mit Zügen einer Religion.
http://www.intelligenter-konsum.de/
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EDIT :
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Zitat:
Zitat von Firewired
Wenn man mir die Möglichkeit gäbe, ein Auto frei zu wählen,
Uuh..das mit der "freien Wahl" ist für sich schon eine so schwierige Sache, das man Bände darüber schreiben könnte was eine freie Wahl ist und ob es sie überhaupt gibt. Es erfordert sehr viel Arbeit und Kraft eine möglichst "freie" Entscheidung zu treffen. Ich bezweifle das. Man hat ja nur das zur Verfügung was einen umgibt und was dir der Staat erlaubt und dir die Konzerne bauen. Die Möglichkeiten etwas neues zu erschaffen um eine freie Wahl zu haben sind begrenzt. Deine Überlegung hat in ihrem ersten Satz schon einen grundsätzlichen Widerspruch. Im endeffekt läuft das darauf hinaus - und das bestätigt ja auch die Glücksforschung - dass der Mensch nach Veränderung strebt. Man möchte etwas (in der Vorstellung) neues erleben. Das ist das was unsere Synapsen antreibt. Was dann in der Realität bei rumkommt steht nochmal auf einem ganz anderen Blatt.

Zitat:
So und zum Thema Ponyhof. Ich glaube, sollten wir noch erleben, wie unsere Welt untergeht,
Wieder so ein harmloses Wort für eine abscheuliche Vorstellung. Ich glaube der UNterschied zwischen dir und mir im Schreibstil liegt lediglich darin dass ich die Dinge ganz gerne beim Namen nenne.
Ich erspare euch ein entsprechendes Bild zu posten wie ich mir den Klimaprolaps vorstelle..
 
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