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Alt 23.07.2012, 19:32   Posting #101 (im Thread / einzeln)
thorsam
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Gutmenschen



Den Aufkleber gabs letzte Woche.
Mein Organspendeausweis ist genau so alt.

Wie kann man nur so doof sein, werde ich immer gefragt.
Die machen den dicken Reibach mit Deinem Blut, und Du bekommst nur ein Dankeschön.

Mit meinen Motorrädern habe ich schon so viel Scheiße in meinem Leben gebaut.
Wie oft habe ich schon total matschig im Krankenhaus gelegen, wenn ich mal wieder vom Acker gepflückt werden mußte.
Ich hatte nie das Gefühl gehabt, meinen Organspendeausweis unauffällig verschwinden lassen zu müssen, weil die mir sonst vorzeitig den Saft abdrehen.
Auch nicht auf Grund meiner Angaben zu den lebenserhaltenden Maßnahmen.

Ein Rettungssanitäter lachte nur, als er meinen Organspendeausweis sah.
OK, sagte er, Deine Hornhaut können wir noch von der Innenseite des Helmvisiers nehmen, aber das mit dem Rest noch etwas anzufangen wäre, daran hatte er so seine Zweifel.

So sind sie, die Gutmenschen.

Denke positiv.

My 2 Pence.

thorsam
 
Alt 30.07.2012, 01:30   Posting #102 (im Thread / einzeln)
Antarctica
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Naja, was heißt "Reibach mit deinem Blut". Eine Konserve hat meines Wissens nen Wert von 80-100€. Davon müssen die Menschen, die Räume, die Geräte bezahlt werden, die Blutuntersuchungen (und die danach nicht verwendbaren Konserven), die Werbung, ggf. Anfahrt, ggf. Merchandising, ggf. "Dankeschöns".

Da bleibt nicht so viel über. Kleinere Spendestellen arbeiten tw. auch ohne große Dankeschöns am Rande der Wirtschaftlichkeit, zentrale Stellen wie z.B. Unikliniken hauen die 20€ Ersparnis dann in Form von Aufwandsentschädigungen an die Spender raus.

Es kann sein, dass manche durch den Einsatz von ehrenamtlich tätigen Kräften und Umnutzung von sowieso vorhandenen Räumlichkeiten Kosten einsparen können, die sie nicht an die Spender weiterreichen. Um eine ausreichende Blutversorgung zu gewährleisten, müssen aber durch die Krankenhäuser für jede Blutkonserve die Grenzkosten bezahlt werden, zu der die Gewinnung des Bluts "in der Fläche" erfolgen kann. Außerdem würde ich hier eher von einer Ausnutzung der Ehrenämtler sprechen als von einer Ausnutzung des Blutspenders. Aber das liegt natürlich im Auge des Betrachters.

Ich würde auch spenden, wenn ich könnte. Leider führt das Gefühl beim Blutabzapfen bei mir zum völligen Kreislaufkollaps.
 
Alt 01.08.2012, 22:04   Posting #103 (im Thread / einzeln)
NackterGolfer
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Leider kein Sommerloch, nicht nur Göttingen, jetzt auch noch die Verbindung nach Regensburg:
http://www.sueddeutsche.de/gesundhei...burg-1.1429354

Interessant auch, dass Organtransplantation von zwei privaten Stiftungen "koordiniert" wird. Bei einer davon gab's vor einigen Tagen die Worte, dass man eben nichts tun könne, wenn ein Arzt die Daten manipuliert (um einen Organempfänger eine Vorzugsbehandlung zu ermöglichen).
Warum regelt man die Angelegenheit eigentlich nicht staatlich? Die 200 Mitarbeiter, die bei der DSO hauptberuflich tätig sind, kann sich Papa Staat gewiss leisten.
 
Alt 01.08.2012, 22:09   Posting #104 (im Thread / einzeln)
Emploi
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Es ziehen sich erstaunliche Parallelen zum Glauben an die Volks-Diktatur-Demokratie. Ist doch alles gut geregelt.
 
Alt 01.08.2012, 23:57   Posting #105 (im Thread / einzeln)
Antarctica
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Zitat:
Zitat von NackterGolfer Beitrag anzeigen
Interessant auch, dass Organtransplantation von zwei privaten Stiftungen "koordiniert" wird. Bei einer davon gab's vor einigen Tagen die Worte, dass man eben nichts tun könne, wenn ein Arzt die Daten manipuliert (um einen Organempfänger eine Vorzugsbehandlung zu ermöglichen).
Warum regelt man die Angelegenheit eigentlich nicht staatlich? Die 200 Mitarbeiter, die bei der DSO hauptberuflich tätig sind, kann sich Papa Staat gewiss leisten.
Das würde auch nichts ändern. Wenn der Arzt die Daten manipuliert, ist das in beiden Fällen Betrug, weswegen in beiden Fällen Strafanzeige gestellt werden kann. Mehr kann auch der Staat nicht leisten.

Stiftung deshalb, weil das ganze nicht nur auf Deutschland begrenzt ist, und eine Stiftung niederländischen Rechts halt kaum Steuern abdrücken muss. IKEA ist auch ne Stiftung, oder Lidl bspw.
 
Alt 02.08.2012, 07:30   Posting #106 (im Thread / einzeln)
Markus Everson
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Zitat:
Zitat von Antarctica Beitrag anzeigen
IKEA ist auch ne Stiftung, oder Lidl bspw.
http://www.ikea-stiftung.de/index.php?p=1

Sieht nicht so aus als ob Ikea die Stiftung ist.
 
Alt 02.08.2012, 08:51   Posting #107 (im Thread / einzeln)
Antarctica
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Zitat:
Das Unternehmen gehöre ausschließlich der niederländischen Stiftung Stichting Ingka Foundation und deren Tochter Ingka Holdings.
Quelle: Zeit
 
Alt 02.08.2012, 13:20   Posting #108 (im Thread / einzeln)
Markus Everson
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Ah, danke. Bin mittlerweile bei http://de.wikipedia.org/wiki/IKEA#Konzernstruktur gelandet. Alter Schwede....ab einer gewissen Größe scheinen Mafiöse Strukturen die Regel zu sein.
 
Alt 02.08.2012, 13:25   Posting #109 (im Thread / einzeln)
yasu
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Der Witz dabei ist ja im Grunde, dass diese Konstruktionen nur zum Geldschieben genutzt werden. Stiftungen sind halt oft doch auch nur eine Form der Steuerersparnis oder dienen nur dem Zweck, das eigene Image auf zu bessern.
Leider rückt das mildtätige/gemeinnützige viel zu schnell viel zu weit in den Hintergrund.
 
Alt 02.08.2012, 16:02   Posting #110 (im Thread / einzeln)
NackterGolfer
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Zitat:
Zitat von yasu Beitrag anzeigen
Der Witz dabei ist ja im Grunde, dass diese Konstruktionen nur zum Geldschieben genutzt werden.
Das ist kein Geldschieben, dass ist Steuerflucht. Im Gegenzug hat sich Ikea übrigens von der Bundesregierung Subventionen für den Bau neuer Märkte in Osteuropa abgeholt

Zitat:
Zitat von Markus Everson Beitrag anzeigen
Alter Schwede....ab einer gewissen Größe scheinen Mafiöse Strukturen die Regel zu sein.
Trifft wohl auf jedes größere Unternehmen bzw. die Konzerne zu. Zu glauben, dass z.B. die deutschen Autobauer davon ausgenommen wären, oder gar unsere "Saubermänner" bei den Banken, ist etwas naiv. Ok, die Autobauer verdienen ihr Geld schon länger nicht mehr mit der Autoproduktion.. deren Bezeichnung ist eigentlich an sich schon eine Augenwischerei. Eigentlich müsste man sie als Service-Dienstleister mit Banksystem bezeichnen, die nebenher noch Produkte mit hoher geplanter Obsoleszenz zur Kundenbindung herstellen (lassen).


All das ändert aber nichts daran, dass die Organisation der Organspende erhebliche Mängel aufweist. Datenfälschung kann man wohl nur ausschließen, wenn man 2-3 Ärzte (zufällig ausgewählt) konsultiert, die einen Fall bewerten/ die Untersuchungen gemeinsam und unter Aufsicht durchführen. Wozu die Stiftungen und warum arbeiten bei der deutschen 200 Leute hauptberuflich? Ist das "Geschäft" doch so lukrativ?

In Regenburg soll es noch lustiger zugegangen sein, dort waren nicht Gutbetuchte aus dem Ausland die zu unrecht Priviligierten, da wollte ein Mediziner möglichst viele Transplantationen für das eigene Konto durchführen, wird zumindest behauptet.
 
Alt 02.08.2012, 16:14   Posting #111 (im Thread / einzeln)
yasu
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Zitat:
Zitat von NackterGolfer Beitrag anzeigen
Das ist kein Geldschieben, dass ist Steuerflucht.
Na ja, die Steuerflucht ist ja eher der Wunsch (am Anfang), die Stiftung eine Möglichkeit und das Geldschieben dann die Notwendigkeit zur erfolgreichen Erfüllung dieses Wunsches. ^^

Wie man es dreht und wendet, eine Sauerei ist es in den meisten Fällen. Solches Fehlverhalten schadet halt allen Betroffenen im schlimmsten Fall.
 
Alt 02.08.2012, 16:51   Posting #112 (im Thread / einzeln)
Firewired
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Zitat:
Zitat von NackterGolfer Beitrag anzeigen
In Regenburg soll es noch lustiger zugegangen sein, dort waren nicht Gutbetuchte aus dem Ausland die zu unrecht Priviligierten, da wollte ein Mediziner möglichst viele Transplantationen für das eigene Konto durchführen, wird zumindest behauptet.
Was heitß noch lustiger? Die Beweggründe in Göttingen sind ja noch nicht so ganz klar und da ist wenn überhaupt auch nur selten Geld geflossen. Es geht immer um Zahlen und Reputation. N transplantchirurg will eben transplantieren. Damit will ich das Geschehene nicht rechtfertigen, sondern nur sagen, daß Habgier vielleicht nicht im Vordergrund stehen muß.
Muß man ja auch mal sehen, wenn es heißt Ärzte wollen immer nur behandeln oder einem was andrehen. Letztlich sind die meisten auch nur festangestellt und bekommen keine fetten Boni, sondern wollen einfach das machen, was ihnen an ihrem Beruf Freude bereitet und Herausforderung. Keine Frage, daß das nicht in Ordnung ist, aber puuhh, ich wollte auch nicht nur jeden Tag den selben Brei tag ein Tag aus.
 
Alt 02.08.2012, 19:08   Posting #113 (im Thread / einzeln)
Markus Everson
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Zitat:
Zitat von NackterGolfer Beitrag anzeigen
All das ändert aber nichts daran, dass die Organisation der Organspende erhebliche Mängel aufweist.
Kannst Du diese Mängel benennen?

Zitat:
Datenfälschung kann man wohl nur ausschließen, wenn man 2-3 Ärzte (zufällig ausgewählt) konsultiert, die einen Fall bewerten/ die Untersuchungen gemeinsam und unter Aufsicht durchführen.
Zitat:
Wozu die Stiftungen und warum arbeiten bei der deutschen 200 Leute hauptberuflich? Ist das "Geschäft" doch so lukrativ?
Das die Anzahl der Mitarbeiter mit der Menge der anfallenden Arbeit in Zusammenhang steht schließt Du stillschweigend aus? Warum?

Zitat:
In Regenburg soll es noch lustiger zugegangen sein, dort waren nicht Gutbetuchte aus dem Ausland die zu unrecht Priviligierten, da wollte ein Mediziner möglichst viele Transplantationen für das eigene Konto durchführen, wird zumindest behauptet.
Wer behauptet das?
 
Alt 03.08.2012, 11:32   Posting #114 (im Thread / einzeln)
NackterGolfer
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Zitat:
Zitat von Markus Everson Beitrag anzeigen
Das die Anzahl der Mitarbeiter mit der Menge der anfallenden Arbeit in Zusammenhang steht schließt Du stillschweigend aus? Warum?
Weisst du Markus, wenn ich die hohe Anzahl an Ehrenamtlichen hinzuzähle, die einen ehrenswerten Job tun, frage ich mich trotzdem, warum alleine von (privater) Organvermittlung 200 Menschen in Deutschland leben (müssen).
Kontrollen, wie in den USA, gibt es in Deutschland trotz der Mitarbeiterzahl nicht wirklich.

Zitat:
Zitat von Markus Everson Beitrag anzeigen
Wer behauptet das?
die Presse

@Firewired:
http://www.sueddeutsche.de/gesundhei...onus-1.1422090

75 000€ "Zusatzverdienst" mögen wohl Anreiz genug gewesen sein
Reputation? Die ist wohl erst einmal hin


Bezüglich der Organspende an sich.. auch wenn es eine Einzelmeinung war, die diese Woche, ich glaube in der ARD/Tagesschau, zu hören war.. sie stieß mir übel vor den Kopf. Dort sagte sinngemäß eine Frau und Mutter, die auf Leber Nummer 3 wartete (zweite Tranplantation), dass man jedem einfach die Organe entnehmen solle.
So kämpft jeder um seine Interessen, jeder ist nur sich selbst der Nächste. Praktisch, wenn man dann Verweigerern noch asoziales Verhalten unterstellen könnte. Warum besteht Derartiges nicht ebenso tiefgreifend wenn es um andere Dinge in unserem Zusammenleben geht? Sobald es um das liebe eigene Geld geht, hört die Solidarität sehr schnell auf, was nur schwerlich mit "Organweiterverwendung" in Einklang zu bringen ist.
 
Alt 03.08.2012, 16:14   Posting #115 (im Thread / einzeln)
Markus Everson
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Zitat:
Zitat von NackterGolfer Beitrag anzeigen
Weisst du Markus, wenn ich die hohe Anzahl an Ehrenamtlichen hinzuzähle, die einen ehrenswerten Job tun, frage ich mich trotzdem, warum alleine von (privater) Organvermittlung 200 Menschen in Deutschland leben (müssen).
Weißt Du, ich finde es wirklich schön das Du darüber mal (und so ausgiebig) reden konntest. Aber es wäre nett wenn Du auch meine Frage beantworten würdest statt durch die unterschwellige Unterstellung von Schmarotzertum ("müssen davon leben") eine neue Nebelkerze zu werfen.

Deine Behauptung "da wollte ein Mediziner möglichst viele Transplantationen für das eigene Konto durchführen, wird zumindest behauptet." ist übrigens immer noch unbelegt. In dem von Dir verlinkten Artikel wird das nicht behauptet.
 
Alt 03.08.2012, 16:25   Posting #116 (im Thread / einzeln)
Firewired
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Zitat:
Zitat von NackterGolfer Beitrag anzeigen
@Firewired:
http://www.sueddeutsche.de/gesundhei...onus-1.1422090

75 000€ "Zusatzverdienst" mögen wohl Anreiz genug gewesen sein
Reputation? Die ist wohl erst einmal hin
Zitat:
Dies bedeutete für ihn einen Zusatzverdienst von 75.000 Euro im Jahr, denn er hatte die Zahl der Lebertransplantationen in Göttingen binnen kurzer Zeit von wenigen Fällen auf 50 pro Jahr gesteigert.
Tschuldige das reicht mir schon, um das als Schlagzeilenjournalismus zu bezeichnen. Im Jahr vor dem "skandalarzt" war die Fallzahl gesunken, weil der Leiter der Transplant erkrankt ist. Nimmt man die Zahlen des letzten normalen jahres sind es 26 vs 55. Das ist ne knappe Verdoppelung. Aber nicht von wenigen Fällen auf 50. Dazu kommt neuer Chef führt meist dazu, daß die Fallzahlen nach oben getrieben werden, weil sie sich beweisen wollen und ihren Job behalten. Und zweitens wird auch in der Medizin mittlerweile stark leistungsabhängig bezhalt, nicht nur bei der Transplant, sondern generell. Imho ist das aber in Führungspositionen nichts ungewöhnliches, da macht die Medizin eben keine Ausnahme. Wer das anders haben will, muß es auch bezahlen wollen.


Zitat:
Zitat von NackterGolfer Beitrag anzeigen
Bezüglich der Organspende an sich.. . sie stieß mir übel vor den Kopf. Dort sagte sinngemäß eine Frau und Mutter, die auf Leber Nummer 3 wartete (zweite Tranplantation), dass man jedem einfach die Organe entnehmen solle.
So kämpft jeder um seine Interessen, jeder ist nur sich selbst der Nächste. Praktisch, wenn man dann Verweigerern noch asoziales Verhalten unterstellen könnte. Warum besteht Derartiges nicht ebenso tiefgreifend wenn es um andere Dinge in unserem Zusammenleben geht? Sobald es um das liebe eigene Geld geht, hört die Solidarität sehr schnell auf, was nur schwerlich mit "Organweiterverwendung" in Einklang zu bringen ist.
So ein d**** Gelaber! Warst du schon mal bei nem Kind, dem es so dreckig geht? Wahrscheinlich nicht! Kannst du dir vorstellen wie das ist, wenn du deinem Kind schon ne Niere gegeben hast (wegen eines kleinen Anlagefehlers des Organs), es unter der Immunsuppression nen Infekt bekommt, die Antiobiotika Niere und Leber zerschiessen und du einfach nur beten kannst?! Ich kann Ärzte verstehen, die da nicht standhalten können und mal die Zahlen frisieren.
Wenn es um das eigenen Geld geht, blubbblubb, sorry, wem in diesem land geht es denn scheiße? Wo soll man denn noch Geld hin abdrücken? Ich glaube diejenigen, die sich zu entziehen versuchen, werden immer häufiger als asozial abgestempelt und es gibt genug Menschen in diesem land, die reichlich von ihrem Geld abgeben (und zwar mehr als solche, die es nicht tun). Aber schön, wie du ausgerechnet die Geldgeilheit anprangerst, aber es dein zentraler Aufreger ist. Viele menschen in dieser Gesellschaft sind egozentrisch, aber da ist das geld noch eines der am leichtesten zu lösenden Probleme, denn das kann man drucken. Fehlende Menschlichkeit, verständnis, Freude, Liebe etc (jo jo ich weiß Hippiekack) nicht, das sind unsere Probleme.
 
Alt 03.08.2012, 21:35   Posting #117 (im Thread / einzeln)
NackterGolfer
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Zitat:
Zitat von Markus Everson Beitrag anzeigen
Deine Behauptung "da wollte ein Mediziner möglichst viele Transplantationen für das eigene Konto durchführen, wird zumindest behauptet." ist übrigens immer noch unbelegt. In dem von Dir verlinkten Artikel wird das nicht behauptet.
Ein Vertrag mit Leistungskomponente ist für dich also irrelevant?

Bezüglich meiner "Nebelkerze", ich prangere lediglich fehlende Transparenz an, woher dort wie das Geld fließt, wie dort gearbeitet wird. Ist das zuviel verlangt, wenn man von solchen Fällen lesen darf?: http://www.taz.de/!92935/
Mir ist doch egal, wieviele dort arbeiten, wenn alles mit rechten Dingen zugeht und es im Sinne des Spenders, seiner Angehörigen und des Empfängers abläuft.
Mir drängt sich dummerweise noch immer der Verdacht auf, dass damit Geld verdient wird, damit meine ich nicht die übliche Entlohnung für Ärzte und Personal. Das Bonisystem ist ja gerade erst jetzt in die Kritik geraten, weil es eben auch bei so etwas angewendet wird/wurde.

Zitat:
Zitat von Firewired Beitrag anzeigen
Dazu kommt neuer Chef führt meist dazu, daß die Fallzahlen nach oben getrieben werden, weil sie sich beweisen wollen und ihren Job behalten. Und zweitens wird auch in der Medizin mittlerweile stark leistungsabhängig bezhalt, nicht nur bei der Transplant, sondern generell. Imho ist das aber in Führungspositionen nichts ungewöhnliches, da macht die Medizin eben keine Ausnahme. Wer das anders haben will, muß es auch bezahlen wollen.
Und? Ist das eine Rechtfertigung für diesen Vorfall?
Ich glaube Mediziner hätten genug Macht, sich gegen dieses System zu stellen. Nur wenige tun es, warum? Schließlich kolidiert es zwangsläufig irgendwann mit dem hippokratischen Eid, nicht nur bei Organtransplantationen..

Zitat:
Zitat von Firewired Beitrag anzeigen
So ein d**** Gelaber! Warst du schon mal bei nem Kind, dem es so dreckig geht? Wahrscheinlich nicht! Kannst du dir vorstellen wie das ist, wenn du deinem Kind schon ne Niere gegeben hast (wegen eines kleinen Anlagefehlers des Organs), es unter der Immunsuppression nen Infekt bekommt, die Antiobiotika Niere und Leber zerschiessen und du einfach nur beten kannst?! Ich kann Ärzte verstehen, die da nicht standhalten können und mal die Zahlen frisieren.
Wozu die Tränendrüse, wenn das Überzeugungsarbeit sein soll, geht sie nach hinten los, alleine schon weil du damit Ärzte verteidigst, die Zahlen zugunsten von Reichen frisiert haben. Die konnten auch nicht "standhalten", ein kleines Kind, dem es dreckig ging, war denen scheiss egal.

Weisst du, ich habe selber Schäden an meinen beiden Nieren, die bringen mich zwar auf längere Sicht nicht früher unter die Erde, gestalten mein Leben allerdings weniger angenehm, wie du es dir vorstellen kannst. Trotzdem sehe ich die Thematik in einem der reichsten Länder der Welt ziemlich nüchtern. Wenn du mit einem einzigen Kind argumentierst, stehen dahinter Millionen von Kindern, die nur deswegen leiden, weil sie Medikamente nicht bezahlen können, ihnen Nahrungsmittel oder, noch viel einfacher, sauberes Wasser fehlt. Verhältnismäßig ist da überhaupt nichts mehr, dort regiert der Egoismus. Wieviel Kinder könnte man alleine mit dem Geld retten, die eine Organtransplantation in Deutschland kostet?

Zitat:
Zitat von Firewired Beitrag anzeigen
Fehlende Menschlichkeit, verständnis, Freude, Liebe etc (jo jo ich weiß Hippiekack) nicht, das sind unsere Probleme.
Schon eine deiner Nieren gespendet? Nein? Warum denn nicht?
 
Alt 03.08.2012, 22:25   Posting #118 (im Thread / einzeln)
Firewired
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Zitat:
Zitat von NackterGolfer Beitrag anzeigen
Und? Ist das eine Rechtfertigung für diesen Vorfall?
Ich glaube Mediziner hätten genug Macht, sich gegen dieses System zu stellen. Nur wenige tun es, warum? Schließlich kolidiert es zwangsläufig irgendwann mit dem hippokratischen Eid, nicht nur bei Organtransplantationen..
Gegen weclhes System? Das nach dem alles in unserem Land funktioniert? Wer wäre denn bereit die Mehrkosten zu tragen für ein "ineffizientes" system? Und ob es mit dem hippokratischen Eid kollidiert, kommt auf die Sichtweise an. Würden Medizin weniger Patienten behandeln, würde dies zu längeren Wartezeiten führen. Die Behandlung würde teurer und bei gleichem Budget für weniger Menschen zu ermöglichen. Letztlich lässt sich das nur durch einen Schnitt von oben ändern, letztlich passiert aber genau das Gegenteil.

Zitat:
Zitat von NackterGolfer Beitrag anzeigen
Wozu die Tränendrüse, wenn das Überzeugungsarbeit sein soll, geht sie nach hinten los, alleine schon weil du damit Ärzte verteidigst, die Zahlen zugunsten von Reichen frisiert haben. Die konnten auch nicht "standhalten", ein kleines Kind, dem es dreckig ging, war denen scheiss egal.
Das war eher darauf bezogen, daß ich glaube, daß es üblich ist, die Einschätzungen über den Zustand eines Patienten nicht ganz objektiv weiterzugeben.
Im übrigen ist noch gar nicht bewiesen, ob jemand bestochen wurde. Von daher lässt sich hierzu keine Aussage treffen.
Und mit Tränendrüse hat das wenig zu tun. Du echauffierst dich über eine Mutter, deren Kind sachwer krank ist und die Angst um das Leben des selbigen hat?! Wie pervers ist das denn bitte?! Eine Mutter, die nicht alles für ihr Kind tut? Naja wenn man selbst keine Kinder hat oder noch nie die Verantwortung für das Leben eines anderen Menschen....... ist eh sinnlos mit dir darüber zu diskutieren.

Zitat:
Zitat von NackterGolfer Beitrag anzeigen
Weisst du, ich habe selber Schäden an meinen beiden Nieren, die bringen mich zwar auf längere Sicht nicht früher unter die Erde, gestalten mein Leben allerdings weniger angenehm, wie du es dir vorstellen kannst. ........Verhältnismäßig ist da überhaupt nichts mehr, dort regiert der Egoismus. Wieviel Kinder könnte man alleine mit dem Geld retten, die eine Organtransplantation in Deutschland kostet?
Da könnte ich auch fragen, warum du dann nicht einfach jegliche Therapie verweigerst und die Kassenbeiträge an die vielen Armen fließen lässt. Brauchts aber nicht, weil es im Ursprung eines jeden Lebewesens liegt zu überleben.

Zitat:
Zitat von NackterGolfer Beitrag anzeigen
Schon eine deiner Nieren gespendet? Nein? Warum denn nicht?
Abgesehen davon, daß die Frage unpassend ist und vollkommen an dem Inhalt meiner Aussage vorbei geht, finde interessant, daß es schon wieder nur um Materielles geht. Und das ausgerechnet von jemandem, der laufend nur die Schäbigkeit anderer beklagt.
Aber unabhängig davon, Risiken und Folgen einer Nierenspende sind dir bekannt? Glaube damit beatwortet sich die Frage von alleine. Ich glaube keiner der von mir genannten Begriffe beinhaltet, daß man sein eigenes Leben in Gefahr bringt. Rechtliche Aspekte spare ich mir.
 
Alt 04.08.2012, 07:31   Posting #119 (im Thread / einzeln)
Markus Everson
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Zitat:
Zitat von NackterGolfer Beitrag anzeigen
Ein Vertrag mit Leistungskomponente ist für dich also irrelevant?
Irrelevant als Nachweis für Deine proklamierte Behauptung "da wollte ein Mediziner möglichst viele Transplantationen für das eigene Konto durchführen, wird zumindest behauptet."

Hier nochmal meine Frage: WER behauptet, "da wollte ein Mediziner möglichst viele Transplantationen für das eigene Konto durchführen"?

Zitat:
Bezüglich meiner "Nebelkerze", ich prangere lediglich fehlende Transparenz an, woher dort wie das Geld fließt, wie dort gearbeitet wird.
Und das es hier fehlende Transparenz gibt schließt Du woraus? Aus ein paar reißerischen Zeitungsartikeln?

Zitat:
Ist das zuviel verlangt, wenn man von solchen Fällen lesen darf?: http://www.taz.de/!92935/
Schön das Du von solchen Fällen lesen darfst. Ich persönlich ziehe Quellen vor die nicht vier Sekunden nach Aufkommen eines Skandals Rufmordartikel mit zwei Jahren Berichtszeitraum, dutzenden von Nebelkerzen und Behauptungen ohne Referenz veröffentlichen. Seriöser Journalismus sieht für mich anders aus. Damit will ich nicht sagen das da kein Dreck im Wasser schwimmt, aber TAZ ist für mich einfach niemand der darüber informiert. TAZ will immer ihre Leser aufgeilen, aufhetzen und mit manipulativen Formulierungen zu bestimmten Meinungen hinführen die TAZ aus diesem oder jenem Grund genehm sind.

Zitat:
Mir ist doch egal, wieviele dort arbeiten, wenn alles mit rechten Dingen zugeht und es im Sinne des Spenders, seiner Angehörigen und des Empfängers abläuft.
Du, das ist aber wirklich nett das Du Dich zu so einer Haltung durchringst. Finde ich gaaanz großartig. <scnr>

Zitat:
Mir drängt sich dummerweise noch immer der Verdacht auf, dass damit Geld verdient wird, damit meine ich nicht die übliche Entlohnung für Ärzte und Personal.
Das ist für mich mehr als ein Verdacht, ich gehe fest davon aus das hier ebenso wie bei der Blutspende und ebenso wie (hier meine ich die Politik) in fast allen demokratischen Prozessen heftig Geld verschoben wird. Dummerweise gibts keine Organspende ohne das sich jemand daran bereichert ebensowenig wie es eine Demokratie ohne Amigos gibt. Also blende ich das an dieser Stelle aus, es ist kein Argument gegen die Organspende oder die Demokratie.

Zitat:
Das Bonisystem ist ja gerade erst jetzt in die Kritik geraten, weil es eben auch bei so etwas angewendet wird/wurde.
Die nächste Nebelkerze? Welches Bonisystem wurde von wem kritisiert?


Zwischenbilanz:
a) bis jetzt steht immer noch der Vorwurf der Manipulation im Raum.
-> Beweis durch Behauptung giltet nicht.

b) der Vorwurf bezieht sich bisher auf eine Person
-> Nix ist mit "wer weiß was da noch alles..."

c) die Empfänger der Spenderorgane scheinen nicht beteiligt gewesen zu sein

Für mich bleibt dennoch die Frage, warum die Manipulation überhaupt machbar war, ob es weitere Vorfälle/Beteiligte gab und wer die private Stiftung kontrolliert. In ein paar Wochen gibts hoffentlich eine sachliche Diskussion mit Fakten.
 
Alt 04.08.2012, 23:18   Posting #120 (im Thread / einzeln)
NackterGolfer
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Zitat:
Zitat von Firewired Beitrag anzeigen
Würden Medizin weniger Patienten behandeln, würde dies zu längeren Wartezeiten führen. Die Behandlung würde teurer und bei gleichem Budget für weniger Menschen zu ermöglichen.
Verstehe ich dich richtig? Die Streichung von fragwürdigen (häufig nutzlosen & unnötigen) OPs, forciert von privaten Klinikbetreibern, würde zu höheren Kosten und längeren Wartezeiten führen?

Zitat:
Zitat von Firewired Beitrag anzeigen
Und mit Tränendrüse hat das wenig zu tun. Du echauffierst dich über eine Mutter, deren Kind sachwer krank ist und die Angst um das Leben des selbigen hat?! Wie pervers ist das denn bitte?! Eine Mutter, die nicht alles für ihr Kind tut? Naja wenn man selbst keine Kinder hat oder noch nie die Verantwortung für das Leben eines anderen Menschen....... ist eh sinnlos mit dir darüber zu diskutieren.
Ich echauffiere mich nicht über eine Mutter eines kranken Kindes, die hast du in die Diskussion gebracht. "Sinnlos mit mir darüber zu diskutieren" resultiert aus meinen persönlichen Erfahrungen, auch solchen aus meinem Verwandtenkreis. Auf die Schulmedizin (speziell in Deutschland) bin ich nicht mehr gut zu sprechen. Insofern kannst du dir auch Kinder und Verantwortung ersparen, für mich, auch dank deutschen Ärzte, eigentlich kaum mehr ein Thema.

Zitat:
Zitat von Firewired Beitrag anzeigen
Da könnte ich auch fragen, warum du dann nicht einfach jegliche Therapie verweigerst und die Kassenbeiträge an die vielen Armen fließen lässt. Brauchts aber nicht, weil es im Ursprung eines jeden Lebewesens liegt zu überleben.
Ich muss keine Therapien verweigern, die wurden und werden mir erst gar nicht angeboten. Außerdem zahle ich voll in ein System ein, dessen Leistungen ich auch derzeit kaum in Anspruch nehme, im Verhältnis zu den Kosten. Dahinter steckt der Sozialgedanke: Ich sehe es sogar ein in dieses Sozialsystem zu zahlen, trotz seiner Mängel, manchen soll es sogar helfen.

Zitat:
Zitat von Firewired Beitrag anzeigen
Risiken und Folgen einer Nierenspende sind dir bekannt? Glaube damit beatwortet sich die Frage von alleine.
Die sind mir bekannt, trotzdem denkst du lieber in andere Richtungen. Über Recht brauchen wir dabei nicht zu diskutieren, es wäre ein Klacks für den Gesetzgeber, die Organspende generell zur Pflicht eines jeden Bürgers zu machen. In dem Fall würden sogar meine Bedenken schwinden.

Ein paar Fragen, um auf das Thema zurückzulenken, habe ich allerdings:

Sind Mediziner in Deutschland alle verpflichtet, nach ihrem Tod als Organspender zu dienen?
Trifft Gleiches auf Angehörige eines Empfängers zu?
Wie steht Eurotransplant eigentlich zu der Tatsache, dass es derartig unterschiedliche Regelungen zur Organtransplantation in Europa gibt? Warum kümmert sich die EU nicht um das Thema?

@Markus:
Ist dir das seriöser wie die TAZ, oder doch nur eine Lobbyzeitung?:
http://www.aerztezeitung.de/politik_...ion-druck.html
 
Alt 05.08.2012, 07:51   Posting #121 (im Thread / einzeln)
Markus Everson
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Zitat:
Zitat von NackterGolfer Beitrag anzeigen
Verstehe ich dich richtig? Die Streichung von fragwürdigen (häufig nutzlosen & unnötigen) OPs, forciert von privaten Klinikbetreibern, würde zu höheren Kosten und längeren Wartezeiten führen?
Verstehen wir Dich richtig? Die Reduzierung der Anzahl von OPs pro Mediziner würde zur Streichung von fragwürdigen (häufig nutzlosen & unnötigen) OPs, forciert von privaten Klinikbetreibern, führen?
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EDIT :
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Zitat:
Zitat von NackterGolfer Beitrag anzeigen
@Markus:
Ist dir das seriöser wie die TAZ, oder doch nur eine Lobbyzeitung?:
http://www.aerztezeitung.de/politik_...ion-druck.html
Liefert zumindest mal ein paar Fakten. (39xx Spendenfälle pro Jahr, 33.2 Mio € pro Jahr). Und keine halbseidenen Geschichten über entlassene Mitarbeiterinnen und keine beim Leser wohlige Gänsehaut erzeugende Organentnahme-Storys.
 
Alt 05.08.2012, 19:39   Posting #122 (im Thread / einzeln)
NackterGolfer
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Zitat:
Zitat von Markus Everson Beitrag anzeigen
Verstehen wir Dich richtig? Die Reduzierung der Anzahl von OPs pro Mediziner würde zur Streichung von fragwürdigen (häufig nutzlosen & unnötigen) OPs, forciert von privaten Klinikbetreibern, führen?
Vermutlich nicht
Unglückliche Formulierung meinerseits, mir ging es prinzipiell um OPs die nur fragwürdigen (oder gar keinen) Nutzen für den Patienten haben und in den vergangenen Jahren deutlich zunahmen. Die gepaart mit dem Bonisystem für Klinikärzte und Vermittlungsprämien für Fachärzte, ein komisches Gesamtbild ergeben.
 
Alt 07.08.2012, 02:11   Posting #123 (im Thread / einzeln)
Hephaistos
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Ich würde auch keine Organe spenden weil man das ja event. missbrauchen könnte.

Ich würde bei einem Unfall auch nicht anhalten und helfen weil man mich vllcht wegen irgendwelcher Fehler anzeigen könnte.

Ich würde bei Schreien nach Hilfe nichts tun weil man event. was falsch machen kann und ich Ärger kriege.

Ich spende auch nicht weil ja sowieso ALLES Geld bei der Verwaltung selbigen drauf geht.



Mein Name ist Hase und ich weiß von nichts. Und weil ich immer irgendwo eine Möglichkeit finde das etwas Gutes zu etwas schlechtem führen kann, kann ich mit reinem Gewissen schlafen und mich nur um mich selbst kümmern. Denn das macht ja sowieso jeder. Niemand kümmert sich um anderen. Und wenn sie es tun dann auch nur um sich selbst besser zu fühlen (als ob das schlimm wäre... das ist immer so)

Dieses negativieren aller Dinge ist einfach nur noch krank.

Hab letzens schönen Komiker drüber reden gesehen.

Gutmenschen, Pazifisten und Vegetarier sind in unserer Gesellschaft Schimpfwörter so pervertiert sind wir. Und wir unterlassen Hilfe weil man, wie bei ALLEM AUF DER WELT, auch Schlechtes darin finden kann. Wiederlich. Aber anstatt mich dann darum zu kümmern das es besser wird oder das Schlechte vermieden wird mach ich eben NIX.
 
Alt 07.08.2012, 05:21   Posting #124 (im Thread / einzeln)
Emploi
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In den Nachrichten kam gerade, dass jedes 3-4 Organ sowieso am "System" vorbeigeht und direkt transferiert wird.
 
Alt 07.08.2012, 07:26   Posting #125 (im Thread / einzeln)
Markus Everson
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Zitat:
Zitat von Emploi Beitrag anzeigen
In den Nachrichten kam gerade, dass jedes 3-4 Organ sowieso am "System" vorbeigeht und direkt transferiert wird.
Und das glaubst Du?
 
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