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    mITX-Gehäuse - Streacom FC8


    Bereits im März berichteten wir darüber, dass Streacom den deutschen Markt betritt. Bis heute listen nur wenige Händler die Aluminium-Gehäuse. Der Start könnte schon als schleppend bezeichnet werden, obwohl die Spezifikationen so mancher Gehäuse vielversprechend wirken. Das uns heute zur Verfügung stehende FC8 bietet eine Passiv-Kühleinheit, die bis zu 65 W bewältigen soll. Für größtmögliche Kompatibilität verwendet der Hersteller eine variable Klemmung für die Heatpipes. Die Optik ist schlicht gehalten und einige Elemente anderer Gehäuse des Herstellers finden sich selbstverständlich auch hier wieder. Wie sich das FC8 im Test schlägt, erfahrt ihr auf den folgenden Seiten. Viel Spaß beim Lesen!

    Wir möchten uns bei Streacom für die Bereitstellung des FC8 bedanken.

    gh.de-Preisvergleich

    [BREAK=Testsystem]
    Für unseren heutigen Test nutzen wir folgende Komponenten:
    • Prozessor: AMD Athlon II X2 240e mit 2 x 2,8 GHz
    • CPU-Kühler: SilverStone Nitrogon NT07-AM2
    • Mainboard: SAPPHIRE IPC-AM3DD785G
    • dedizierte Grafiklösung: SAPPHIRE Radeon HD 5570 LP
    • Arbeitsspeicher: 2 x 2 GB DDR3-1333 (Kingston KVR1333D3N9/2G)
    • Festplatte/-n:
      • 2,5“ – Fujitsu MHZ2250BH G2 mit 250 GB
      • 2,5" - ADATA S510 120 GB
      • 3,5" - Samsung HD321KJ mit 320 GB
    • optisches Laufwerk: LG LG CH10LS20, Sony AD-7800H Slim
    • Netzteil: Xilence XP250.SFX


    Der Testparcours bedarf einer ganzen Reihe an Hilfsmitteln und Programmen:

    • Furmark v1.80 – Stabilitätstest für die Grafikkarte
    • Prime95 v25.11 - CPU-Testprogramm
    • HWMonitor v1.16.0 – Auswertung der internen Sensoren (Mainboard, Festplatte, Grafikkarte)
    • CoreTemp 0.99.7 - CPU-Temperaturmessung
    • HD Tune 2.55 - HDD-Testprogramm


    Messgeräte: Voltcraft Energy Check 3000, Voltcraft SL-100

    Zum Aufheizen des Systems kommen HD Tune, Prime95 und FurMark zum Einsatz, während Letzteres nur bei Verwendung der SAPPHIRE Radeon HD 5570 genutzt wird. Für die Messungen ohne dedizierte Grafikkarte beschränken wir uns auf Prime95. Ein Testlauf ist absolviert, wenn das System 30 Minuten der Belastung standhält. Vorzeitige Abbrüche werden selbstverständlich vermerkt und gehen mit den letzten Maximaltemperaturen in die Grafiken ein.
    Die Messung der Werte für die Lautstärke erfolgt im Abstand von einem Zentimeter und wird für die einzelnen Flächen gemittelt in die Tabelle übernommen. Natürlich sind Messungen in einem so geringen Abstand nicht praxisnah, sorgen aber dafür, dass störende Nebengeräusche der Umgebung weitestgehend irrelevant für die Messung werden.

    [BREAK=Technische Daten]
    Die Spezifikationen des Streacom FC8 entnehmen wir der zugehörigen Produktseite des Herstellers (englischsprachig). Es sollte unbedingt die Mainboard-Kompatibilitätsliste beachtet werden, sodass auch die Passiv-Kühleinheit ordnungsgemäß angeschlossen werden kann.

    Streacom FC8
    Material:Aluminium
    Formfaktor:ITX (170x170 mm)
    Laufwerksschächte:intern: 1x 3,5", 1x 2,5" ; extern: 1x 5,25"
    Stromversorgung:nicht enthalten, PicoPSU notwendig
    Frontanschlüsse:2x USB 2.0, Mikrofon, 1x SD-Cardreader
    Erweiterungskartenslot(s):1x Low Profile
    Abmaße:100 x 240 x 250 mm (Höhe x Breite x Tiefe)
    Gewicht:ca. 2,5 kg (ohne Netzteil)


    Der Lieferumfang des FC8 umfasst folgende Kleinteile:
    • Beschreibung aller Kleinteile
    • Montageschrauben
    • Montagebleche für die unterschiedlichen CPU-Sockel


    Streacom FC8


    Leider befindet sich keine vollständige Bedienungsanleitung im Lieferumfang des Streacom FC8. Eine vollständig bebilderte, deutschsprachige Anleitung lässt sich auf der Produktseite herunterladen. Diese enthält detaillierte Informationen für das richtige Anstecken der Frontanschlüsse.

    Streacom Remote Control

    Streacom Remote Control Streacom Remote Control Streacom Remote Control Streacom Remote Control

    In unserem Testpaket legte uns Streacom ebenfalls die optionale Fernbedienung bei. Laut Herstellerangaben kommt hierbei Technik von Philips zum Einsatz. Der Anschluss verlangt nach Aufmerksamkeit. Schließt man den Stecker falsch herum an, wird das Modul irreparabel beschädigt. Die relativ leichte Fernbedienung ist an den Seiten mit einem Lochmuster versehen, um ein besseres Haltegefühl zu vermitteln. Die Tasten besitzen einen etwas härteren Druckpunkt und geben eine gute Rückmeldung.
    Durch die Anbindung per USB muss darauf hingewiesen werden, dass die Funktion im Standby nur gegeben ist, wenn das Mainboard auch im ausgeschalteten Zustand die USB-Ports aktiv lässt. Zusätzlich muss das Mainboard über die Funktion Wake On USB verfügen.

    [BREAK=Äußeres – Teil 1]
    Streacom FC8

    Beim Auspacken des Streacom FC8 fällt sofort das enorme Gewicht für ein Gehäuse dieser Größe auf. Daran ist vor allem die Kühlfläche schuld.

    Streacom FC8

    Die Front des FC8 offenbart, dass ein optisches Laufwerk im Slim-Format verbaut werden kann. Ein weiteres Kriterium, was dieses erfüllen muss, ist das sogenannte Slot-In-Loading, das heißt, das Laufwerk besitzt keine Lade. Somit bleibt die Optik weitestgehend unangetastet. Für den Auswurf-Knopf findet sich im Lieferumfang ebenfalls ein magnetischer Dummy. Der Power-Knopf auf der linken Seite ist ebenfalls von den anderen Modellen des Herstellers übernommen. Bei den Frontanschlüssen bietet das FC8 zwei USB-2.0-Buchsen sowie einen Steckplatz für eine SD-Karte. Letzterer findet sich nur selten an mITX-Gehäusen, kann aber durchaus nützlich werden, wenn man sich die Bilder eines Ausflugs oder Videos eines Camcorders sofort ansehen möchte.
    Während das Feld für den Infrarotempfänger der optionalen Fernbedienung bei dem silbernen Modell deutlich sichtbar ist, verschwindet es hier fast vollständig.

    Streacom FC8

    Die linke Seite des FC8 bietet keinerlei Besonderheiten.

    Streacom FC8

    Auf der gegenüberliegenden Seite sieht das schon ganz anders aus. Aus dieser Perspektive können wir einen ersten Blick auf die Kühlrippen werden. Auf den Bildern nicht zu erkennen ist, dass sich zwischen den Rippen die Schrauben zur Befestigung der internen Heatpipe-Konstruktion sowie die beiden zum Entfernen des Deckels befinden.

    [BREAK=Äußeres – Teil 2]
    Streacom FC8

    Die Rückseite des FC8 bietet den gewohnten Ausschnitt für die Mainboardblende. Darüber befinden sich längliche Öffnungen zur Unterstützung der Entlüftung. Dazwischen ermöglicht Streacom die Montage von zwei eSATA-Buchsen, die optional erhältlich sein sollen. Links davon sehen wir die Öffnung für die Buchse einer externen Stromversorgung. Wie auch bei anderen Modellen des Herstellers ist die Stromversorgung im Lieferumfang nicht enthalten. Die Auswahl obliegt dem Käufer, wobei damit die unterschiedlichen Anforderungen der Anwender bedacht werden sollen.
    Durch die größeren Maße ergibt sich, dass das FC8 für die Nutzung einer Low-Profile-Erweiterungskarte vorbereitet ist.

    Streacom FC8

    Betrachten wir das FC8 von oben, fällt neben zusätzlichen Lüftungsöffnungen die Struktur der Kühlrippen ins Auge. Die auf den ersten Blick unsauber wirkenden Riefen vergrößern die Kühlfläche.

    Streacom FC8

    Das Streacom FC8 besitzt goldfarbene Hi-Fi-Standfüße. Sie sollen für die Entkopplung des Gehäuses vom Untergrund verantwortlich sein, sodass störende Vibrationen unterdrückt werden. Ob dem so ist, werden wir uns später ansehen.
    Auch hier verpasst Streacom dem Gehäuse noch einmal Lüftungsöffnungen. Aus dieser Perspektive können wir aber auch den Ausschnitt im Bereich der Kühlrippen zum ersten Mal wahrnehmen. Diese sollen für die konstante Zufuhr kühlerer Luft ganz nach dem Kamineffekt sorgen. Wichtig für das Öffnen des Gehäuses ist noch zu erwähnen, dass die auf dem Bild ganz rechts sichtbaren Schrauben entfernt werden müssen.

    [BREAK=Inneres – Teil 1]
    Welche Schrauben zu lösen sind, damit man an das Innere des FC8 gelangt, haben wir in den vorangegangenen Abschnitten herausgestellt.

    Streacom FC8

    Die Laufwerke werden oberhalb des Mainboards an einem Träger befestigt. Löst man die vier Schrauben der Konstruktion, lässt sich das Ganze nach hinten herausziehen. Durch diese Verfahrensweise umgeht man Platzprobleme mit der Kühleinheit.

    Streacom FC8

    Ohne den Laufwerkträger haben wir einen freien Blick auf das Chassis. Sofort fällt der Blick auf die beiden Heatpipes, die mit der Gehäusewand bereits verbunden sind. Danach wird man wohl an der Platine für die Frontanschlüsse hängenbleiben. Der SD-Karten-Slot benötigt einen Brückenchip. Somit müssen drei USB-Kabel intern mit dem Mainboard verbunden werden, wenn man alle Anschlüsse nutzen möchte.

    Streacom FC8

    Neben der Platine kann das optionale Modul für eine Infrarot-Fernbedienung verschraubt werden.

    Streacom FC8

    Der entfernte Laufwerksträger bietet Platz für insgesamt drei Laufwerke. Im unteren Bereich kann man unschwer an den vier Gummi-Puffern erkennen, dass hier ein Modell im 3,5“-Format möglich ist. Oberhalb davon bietet das FC8 Platz für ein 2,5“-Laufwerk sowie ein 5,25“-Laufwerk im Slim-Format.

    Streacom FC8 Streacom FC8


    [BREAK=Inneres – Teil 2]

    Der Einbau der Hardware ist, solange man auf die vom Hersteller getestete Hardware setzt, keine große Kunst. Vor allem aktuelle Platinen auf Basis von AMDs Llano-APUs oder auch Intels S1155-CPUs werden weitestgehend unterstützt (Mainboard-Kompatibilitätsliste). Unser SAPPHIRE IPC-AM3DD785G hat ein doch recht ungewöhnliches Layout, was uns in diesem Fall zum Improvisieren zwingt.

    Streacom FC8

    Die Heatpipe-Kühleinheit besteht aus den schon vorher sichtbaren Klemmen an der Gehäusewand sowie einem CPU-Kühler mit passenden Montageblechen für die diversen Sockel. Bis zu sechs Heatpipes kann der Kühlkörper theoretisch aufnehmen, verbaut sind in diesem Fall zwei. Vier Schrauben halten die Ober- und Unterseite zusammen. Für die Montage benötigt man etwas mehr Wärmeleitpaste als gewohnt – einmal auf dem Heatspreader der CPU, dann für die Montage der Heatpipes im Kühlkörper sowie für den Kontakt zwischen Heatpipes und Gehäusewand.

    Streacom FC8

    Doch zurück zu unseren Problemen. Zwei Punkte zwingen uns zu Anpassungen an den Heatpipes. Die beiden RAM-Slots im oberen Bereich des Mainboards bzw. die installierten Module blockieren die Heatpipes, weil diese in dem Bereich schräg nach unten zeigen. Hinzu kommt die Entfernung des Sockels zur Gehäusewand. Die Heatpipes ragen nahezu bis zum PCIe-Port auf dem Mainboard. Das ist zuviel, wenn wir bedenken, dass in diesem Bereich der Chipsatzkühler unseres SAPPHIRE-Mainboards im Weg steht. Die Heatpipes müssen also etwas bearbeitet werden, auch wenn wir das Gehäuse damit für die Weiterverwendung nahezu unbrauchbar machen. Da wir nicht das passende Werkzeug für diese Arbeiten haben, leidet die Kühlleistung, da oftmals kein konstanter Heatpipe-Querschnitt übrigbleibt. Was das für Auswirkungen hat, sehen wir uns gleich etwas genauer an.

    Die Kabellängen sind sehr großzügig bemessen. Unsere ungünstig positionierten USB-Pin-Header auf dem SAPPHIRE-Mainboard werden problemlos bedient, wobei immer noch Spielraum besteht. Kabelbinder sorgen für Ordnung im Innenraum.

    Streacom FC8

    Fertig zusammengesetzt sieht das Ganze zuallererst ziemlich enggepackt aus. Aufgrund der passiven Kühlung der CPU benötigt das FC8 aber auch nicht die Mengen an Raum, um die Luft zur Kühlung zirkulieren zu lassen. Sicher fehlen in diesem Bild noch die SATA-Kabel für die Laufwerke und die Stromversorgung, ansonsten würde aber die Übersicht leiden.

    [BREAK=Temperaturen und Lautstärke]

    Das Streacom FC8 ermöglicht die passive Kühlung einer CPU mit einer maximalen thermischen Verlustleistung (TDP) von 65 Watt. Dadurch sind Systeme auf Basis einer A-Serie-APU möglich, mit dem AMD A8-3800 sogar ein Vierkern-Modell. In naher Zukunft könnten Trinity-APUs zusätzlich frischen Wind in das Segment bringen. Details zu den Spezifikationen, vor allem der maximalen TDP, stehen aber noch aus. Sieht man sich beim Konkurrenten Intel um, stehen gleich mehrere aktuelle Varianten mit dem Codenamen Ivy Bridge zur Verfügung. Die alles entscheidende Frage ist aber nun: Wie schlägt sich die Passivlösung? Reicht sie aus, um das System im vertretbaren Bereich zu halten?


    Im vorangegangenen Kapitel haben wir bereits auf unsere Modifikationen hingewiesen. Die Kühlleistung bricht wie erwartet ein. Für die 45 Watt unseres AMD Athlon II X2 240e reicht es nicht mehr aus. Mit einer reduzierten Kernspannung von 1,1 Volt kann sich das Testsystem mit 65°C CPU-Temperatur und 67°C Chipsatz-Temperatur innerhalb der AMD-Spezifikationen bewegen. Wie viel mit einer voll funktionierenden Kühleinheit möglich ist, können wir aktuell leider nicht beantworten.

    Bei der Unterbringung des Streacom FC8 sollte man zusätzlich darauf achten, dass das Gehäuse nur dann seine Kühlleistung erbringt, wenn auch die nötige Luftzirkulation ermöglicht wird. Die Kühlrippen erwärmen sich im Betrieb deutlich spürbar.

    Negativ fallen im Belastungstest die Festplattentemperaturen auf. Durch eine nahezu nicht vorhandene Belüftung steigen die Werte stark an. Nach 30 Minuten bei der reduzierten Kernspannung stehen sogar 56°C auf der Anzeige. Das bedeutet, dass man entweder auf SSDs setzen sollte, denen die höheren Temperaturen nichts anhaben, oder fast zwingend energiesparende Modelle mit einer niedrigeren Drehzahl (z.B. 5200/min) und auch geringeren Abwärme in die engere Auswahl nimmt.


    Dank der passiven Kühleinheit kann sich das Streacom FC8 deutlich vor seinen Kontrahenten platzieren, bei denen wir einen Luftkühler einsetzen. Einzig das Rauschen der Festplatte und eventuell unser nebenliegendes Netzteil sorgen für einen Anstieg der Werte. Dadurch, dass in unserem Test die Festplatte das einzig bewegliche Teil im Gehäuse ist, sind Schwingungen kein Problem. Die hohe Materialstärke und die gute Passgenauigkeit der Bleche haben aber auch ihren Anteil an den guten Werten.

    [BREAK=Fazit]

    Mit dem FC8 bietet Streacom ein Gehäuse an, das anscheinend die besten Eigenschaften bekannter Produkte vereint. Das Design ist schlicht und kann sich dank der beiden verfügbaren Farbvarianten nahtlos ins Wohnzimmer einfügen. Die Verarbeitungsqualität ist auf einem sehr hohen Niveau. Vor allem die hohe Materialstärke vermittelt einen stabilen Eindruck. Die Passiv-Kühleinheit des FC8 sorgt für ein hohes Gewicht des Gehäuses und soll CPUs/APUs mit einer maximalen thermischen Verlustleistung (TDP) von 65 Watt kühlen können. Dass die Kühlung arbeitet, können wir bestätigen, durch nötige Anpassungen bricht in unserem Test aber leider die Leistung ein.

    Die größeren Abmaße ermöglichen eine Low-Profile-Erweiterungskarte. Dadurch ist die Installation einer TV-Karte oder hochwertigen Audio-Lösung möglich. Das FC8 ist für die Installation eines optionalen Infrarotmoduls einer Fernbedienung vorbereitet. Damit lässt sich das Gehäuse auf Wunsch vollkommen für das Wohnzimmer herrichten. Bei der Laufwerkswahl ist man durch das Slot-Loading ein wenig eingeschränkt, dafür ist es unauffällig verbaut. Wichtig zu erwähnen ist, dass der Button für den Auswurf links am Laufwerk platziert sein muss.

    An der Front bietet das FC8 einen Slot für eine SD-Karte, was nicht oft zu sehen ist. Auf der anderen Seite verbaut Streacom lediglich USB-2.0-Buchsen.

    So schön die passive Kühlung auch ist, so birgt sie auch einen Nachteil. Bei steigender Abwärme des Systems werden auch die verbauten Festplatten in Mitleidenschaft gezogen. Unsere gemessenen Werte sind hoch, halten sich aber noch im Rahmen. Weiterhin muss man die eingeschränkte Kompatibilität für Mainboards erwähnen. Auf der Hersteller-Seite findet sich eine Liste, die Aufschluss darüber gibt, was möglich ist.

    Schlussendlich müssen wir konstatieren, dass wir ein (subjektiv) optisch ansprechendes Gehäuse mit dem Streacom FC8 vorliegen haben, dass durch seine passive Kühlung zu gefallen weiß und kleine Schwächen besitzt. Aktuell ist das Gehäuse nur bei wenigen Händlern gelistet, was sich in Zukunft noch ändern soll. Der Preis für das hier getestete Streacom FC8 wird dort mit 139,90 Euro angegeben, die neuere EVO-Variante, die bis jetzt nur in schwarz verfügbar ist, mit 149,90 Euro. An dieser Stelle muss man vor allem die hohe Materialstärke und die Passiv-Kühleinheit in die Überlegungen einbeziehen.

    Durch unsere Anpassungen am Kühlleistung werden wir an geeigneter Stelle einen Nachtest mit passender Hardware durchführen. Streacom hat uns einen zweiten Satz Heatpipes zur Verfügung gestellt, sodass die Kühleinheit demnächst noch einmal ihr volles Potenzial zeigen kann.

    Update [30.07.2012] :
    Wie uns Streacom mitgeteilt hat, handelt es sich bei der Variante für 149,90 Euro um die neuere EVO-Variante. Diese wurde in einzelnen Punkten überarbeitet. Neben der Bereitstellung von USB 3.0 an der Front ist die Kühlung überarbeitet worden. Die Anzahl der Heatpipes zur Kühlung der CPU ist von zwei auf vier angestiegen. Die maximal mögliche TDP der CPU soll damit 95 Watt betragen. Der CPU-Kühler wurde weiterhin ebenfalls leicht überarbeitet und sollte flacher ausgeführt sein, wie es in der Anleitung ersichtlich ist. Die Kritik, dass ein Laufwerk mit einem Auswurfknopf auf der linken Seite notwendig ist, wird mit der EVO-Variante ebenfalls hinfällig. Dort ist eine flexible Variante verbaut, die mit allen Slot-In-Laufwerken im Slim-Format kompatibel sein sollte.

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