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    Fractal Design, die Vierte: Define R4

    In den letzten fünf Jahren hat sich der schwedische Hersteller Fractal-Design im Gehäusebereich einen ausgezeichneten Ruf erarbeitet. Mit schlichten, funktionellen Gehäusen, abseits vom allgemeinen Klischee der Gaming-Gehäuse. Mit dem Define R3 hat man vor fast zwei Jahren einen Award nach dem anderen in den einschlägigen Redaktionen abgeräumt, so auch bei uns und auch heute noch liest man bei Gehäuseempfehlungen immer wieder "Kauf Dir das Define R3". Jetzt hat Fractal den Nachfolger Define R4 herausgebracht und wie schon beim Vorgänger wird das Gehäuse mit Awards überhäuft. Selbstredend wollen wir uns natürlich auch davon überzeugen, ob das Define R4 ein würdiger Nachfolger geworden ist.

    Wir bedanken uns bei Fractal-Design für das Testmuster und wünschen viel Spaß beim Lesen.



    [BREAK=Testsystem]Für das Testsystem kommt eine AMD-Plattform mit folgenden Komponenten zum Einsatz:
    • CPU: AMD Phenom X4 9850 Black Edition mit 4 x 2,5 GHz und 125 W TDP
    • CPU-Kühler: Scythe Rasetsu oder bei kleineren Gehäusen der AMD-Boxed Kühler
    • Mainboard: ASRock A780FullHD - AMD 780G/SB700-Chipsatz, mATX
    • Arbeitsspeicher: 4 x 1024 MB Kingston (DDR2-800)
    • Grafikkarte: Gigabyte Radeon HD 6950 mit 2048 MB Grafikspeicher
    • Festplatte: 2 x Maxtor DiamondMax 10
    • Netzteil: Enermax Modu 82+
    • 2 x Cougar Vortex HDB CF-V14H Lüfter (für Gehäuse ohne Lüfter)
    • 2 x Cougar Vortex CF-V12S Lüfter (für Gehäuse ohne Lüfter)

    Der Testparcours bedarf einiger Hilfsmittel und Programme:
    • Furmark v1.80 – Stabilitätstest für die Grafikkarte
    • Prime95 v25.11 - CPU-Testprogramm
    • AIDA64 Extreme Edition zur Auswertung sämtlicher Temperatursensoren

    Messgeräte: Voltcraft 329 Schalldruckmessgerät. Zum Aufheizen des Systems kommen Prime95 und FurMark gleichzeitig zum Einsatz. Hierbei wird eine Belastung der CPU und GPU erzielt, welche im normalen Alltagsbetrieb kaum vorzufinden ist. Ein Testlauf ist absolviert, wenn das System 30 Minuten der Belastung standhält. Vorzeitige Abbrüche werden selbstverständlich vermerkt und gehen mit den letzten Maximaltemperaturen in die Grafiken ein. Messungen im Idle-Zustand haben wir gestrichen, da diese bei den Stromsparmechanismen der Prozessoren zunehmend uninteressanter sind. Die Raumtemperatur beträgt hierbei 20 °C. Die erzielten Temperaturen der einzelnen Sensoren lesen wir mit dem Programm AIDA64 Extreme Edition aus. Hierfür hat uns der Hersteller freundlicherweise einige Lizenzen zur Verfügung gestellt.

    Bei den Messungen der Lautstärke haben wir uns für zwei Durchläufe entschieden: ein erster unter voller Last des gesamten Systems und ein weiterer, wenn lediglich die im Gehäuse verbauten Lüfter laufen. Damit möchten wir eine bessere Vergleichbarkeit für den Leser gewährleisten. Die Lautstärke mit verbauter Hardware ist stets von den einzelnen Komponenten abhängig und wird somit immer unterschiedlich ausfallen; ohne installierte Hardware wird sie jedoch bei jedem annähernd gleich sein. Wir messen die Lautstärke mit einem dB(A)-Messgerät von drei Seiten bei einem Abstand von 30 cm.



    [BREAK=Technische Daten]Die technischen Daten zum Define R4 entnehmen wir wie immer der Webseite des Herstellers:



    ModellnameFractal Design Define R4
    Laufwerkschächte

    2x 5,25 Zoll (extern)
    8x 3,5 Zoll (intern)
    2x 2,5 Zoll (intern)

    Abmessungen

    232 x 464 x 523mm (Breite, Höhe, Tiefe)

    MaterialStahl, Kunststoff
    FormfaktorATX, mATX
    Front I/O2x USB-3.0, 2x USB 2.0, Audio-IN/OUT
    Maximale Grafikkartenlänge295 mm mit Festplattenkäftig, 430 mm ohne Festplattenkäfig
    Maximale CPU-Kühler-Höhe170 mm ohne Seitenlüfter
    Lüfter:

    Front: 2x 120/140 mm (1x 140 mm vorinstalliert)
    Rückseite: 1x 140 mm (vorinstalliert)
    Deckel: 2x 120/140 mm (optional)
    Seitenteil: 1x 140 (optional)
    Boden: 1x 120/140mm (optional)

    Erweiterungsslots 7+1
    Gewicht 12,3 kg
    Empfohlener Verkaufspreis ca. 99 Euro


    Der Lieferumfang des Fractal-Design Define R4 umfasst die auf dem Bild ersichtlichen Kleinteile:

    • Einbauanleitung (zehnsprachig)
    • Diverse Schrauben und Mainboardabstandhalter getrennt in einzelnen Beuteln
    • Kabelbinder

    Die einzelnen Schrauben sind allesamt in einzelnen Beuteln verpackt, so muss man beim Einbau nicht erst mühselig die passenden suchen. Die Einbauanleitung liegt zwar in zehn Sprachen in Form eines DIN-A5-Büchleins bei, aber die Beschreibung umfasst knapp eine Seite. Weiterhin befindet sich eine Explosionszeichung in der Anleitung. Das Büchlein schaut zwar recht edel aus, aber wir haben schon bessere Anleitungen in Form eines einfachen Faltblattes gesehen. Bei den technischen Daten fällt auf, dass das neue Define im Gegensatz zu seinen beiden Vorgängern ein wenig höher und breiter ist. In der Tiefe hat sich fast nichts getan, diese ist annähernd gleich geblieben. Rein optisch sind die Define Modelle kaum voneinander zu unterscheiden.

    [BREAK=Äußeres – Teil 1]Bei der äußeren Betrachtung der Front hat sich im Vergleich zum Define R3 nichts getan, die leicht spiegelnde Tür im Aluminium-Design ist geblieben. Die Tür hat einen Linksanschlag und gibt nach dem Öffnen den Blick auf zwei 5,25"-Schächte für externe Laufwerke frei. Ebenfalls wie bei der Vorgängerversion lassen sich die Blenden mit nur einem Finger entfernen, hierfür wird einfach der Hebel angehoben und dann kann man die Blende darunter entnehmen. Unterhalb der Einbauschächte kommt eine Blende, die von zwei Push-Pins gehalten wird. Drückt man hierauf, kommt dahinter ein vorinstallierter 140-mm-Lüfter zum Vorschein. Wahlweise kann noch ein zweiter optionaler Lüfter in der Größe 120/140 mm installiert werden. Das Define R3 hatte zwei statt nur einer Blende. Positiv sticht gleich ins Auge, dass der Staubfilter vor den Lüftern diesmal ohne Schraubendreher zu entnehmen ist. Ebenfalls neu ist die schraubenlose Montage der Frontlüfter. Sie sind einfach von innen in einen Rahmen gesteckt.

    Eine weitere Neuerung zum Define R3 befindet sich rechts neben den 5,25"-Einbauschächten, nämlich eine Lüftersteuerung, mit welcher sich die Lüfter in drei Stufen, 5, 7 und 12 V einstellen lassen. Mit der Steuerung lassen sich drei Lüfter regeln. Die Slotblende mit der stufenlosen Regelung der Lüfter vom Define R3 musste dieser komfortableren Lösung weichen und man muss nicht mehr zum regeln der Lüfter hinter den Rechner krabbeln.

    Die Tür selber ist von innen wie schon beim Define R3 mit Schaumstoff gedämmt. Hier hat sich also nichts Neues getan.

    Das I/O-Panel sitzt wie gewohnt leicht erreichbar auf dem Gehäusedeckel. Der eSATA-Anschluss vom Define R3 ist verschwunden, neu hinzugekommen sind zwei USB-3.0-Anschlüsse sowie ein Resetschalter. Dieser befand sich früher schlecht erreichbar neben dem Frontlüfter in der Tür. Weiterhin gibt es noch zwei USB-2.0-Anschlüsse sowie die Audio-IN/OUT-Konnektoren.

    Im weiteren Verlauf des Deckels befinden sich zwei Einbauplätze für 120/140-mm-Lüfter, die von innen mit Dämmmatten verschlossen sind. Will man die Einbauplätze nutzen, muss die Dämmung entfernt werden. Hierfür müssen lediglich je Lüfterplatz vier Schrauben gelöst werden.



    [BREAK=Äußeres – Teil 2]Bei den Seitenteilen gibt es nichts Neues. Das rechte ist wie gehabt ohne weitere Funktionen, dass linke verfügt über einen Einbauplatz für einen optionalen 140-mm-Lüfter. Der Einbauplatz ist wie die beiden im Deckel von innen mit Dämmstoff verschlossen. Auch hier kann mit einem Schraubendreher die Dämmung schnell entfernt werden. Die Seitenteile sind mit Rändelschrauben befestigt und dank der großzügigen Griffmulde lassen sie sich leicht entfernen. Rechts und links an der Frontblende befinden sich zahlreiche Lüftungsschlitze, durch die der Frontlüfter kühle Luft ins Gehäuseinnere saugt.

    Der Boden hat sich ein klein wenig geändert. Für den sicheren Stand sorgen weiterhin Füße im Hi-Fi-Design mit Moosgummi, um das Gehäuse von Boden zu entkoppeln. Die hinteren Füße fallen kleiner aus, damit der herausziehbare Staubfilter dazwischen passt. Dieser schützt nicht nur das zu verbauende Netzteil vor Staub, sondern ebenfalls einen optional einzubauenden 120/140-mm-Lüfter. Beim Define R3 war der Staubfilter noch wesentlich kleiner und war gerade einmal ausreichend für das Netzteil.

    Unterhalb des Deckels befinden sich auf der Rückseite drei Reihen wabenförmiger Entlüftungslöcher statt wie beim Define R3 Schlauchdurchführungen. Es folgen ein weißer vorinstallierter 140-mm-Lüfter sowie sieben ebenfalls weiße Slotblenden für Erweiterungskarten. Rechts neben den Slotblenden befindet sich eine zusätzliche, die zum Beispiel eine Karte aufnehmen kann, die keinen Steckplatz benötigt. Auch hier befanden sich beim R3 noch Schlauchdurchführungen. Das Netzteil sitzt wie schon erwähnt auf dem Gehäuseboden.



    [BREAK=Inneres – Teil 1]Um einen Blick ins Innere werfen zu können, müssen zuerst die Rändelschrauben der Seitenteile gelöst werden, hierfür ist beim ersten Mal ein Schraubendreher notwendig, da die Schrauben ziemlich fest sitzen. Nachdem dies geschafft ist, haben wir ein ziemlich schweres und stabiles Seitenteil in der Hand. Die Stabilität und das hohe Gewicht sind der Dämmung geschuldet.

    Wie schon beim Define R3 ist auch hier wieder der Innenraum in schwarz/weiß gehalten. Der Mainboardträger verfügt über einige gummierte Kabeldurchführungen, die ausreichend groß dimensioniert sind und auch stabil in den Führungen sitzen. Weiterhin gibt es die Aussparung, um verschraubbare Kühler ohne Ausbau des Mainboards wechseln zu können. Auf der Rückseite sind diverse Ösen zur Befestigung von Kabelbindern enthalten. Der Platz zwischen Mainboardträger und rechtem Seitenteil ist ebenfalls größer geworden. Grund hierfür ist, dass an der Rückseite jetzt zwei SSDs befestigt werden können. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Kabel können besser verlegt werden. Beim Define R3 hat man nachher ganz deutlich in der Dämmung gesehen, wo die dickeren Kabel entlangliefen, weil sie deutliche Abdrücke in der Dämmung hinterlassen haben.

    Für die 3,5"-Laufwerke stehen vorne acht Metallschubfächer in insgesamt zwei getrennten Käfigen zur Verfügung. Der obere Käfig, der komplett entfernt oder gedreht werden kann, fasst fünf Laufwerke, der untere drei. Der Käfig ist mit zwei Rändelschrauben befestigt und lässt sich somit leicht entfernen. Hierdurch gewinnt man zusätzlichen Platz für Erweiterungskarten. Mit Käfig stehen 295 mm zur Verfügung, ohne Käfig sind es 430 mm. Zwei 5,25"-Laufwerke können darüber eingebaut werden.



    [BREAK=Inneres – Teil 2]Das Netzteil wird nicht nur nach unten durch vier kleine Mossgummipuffer entkoppelt, sondern zusätzlich auch nach hinten durch einen Rahmen. Das ist vorbildlich und sollte bei einem Silent-Gehäuse auch so sein. Darüber befinden sich sieben mit Rändelschrauben befestigte Slotblenden. Zur besseren Entlüftung - auch wenn dies keinen großartigen Effekt haben dürfte, sind sie mit Längsschlitzen versehen. Der 140-mm-Lüfter, der die warme Luft wieder aus dem Gehäuse saugt, kann mit einem 3-Pin-Anschluß direkt an der Lüftersteuerung oder am Mainboard angeschlossen werden. Ebenso wie der Frontlüfter ist das Anschlusskabel sauber mit schwarzem Sleeve versehen.

    Im Gehäusedeckel schließlich können zusätzlich zwei 120/140-mm-Lüfter eingebaut werden. Hierzu müssen die Dämmplatten entfernt werden, welche verschraubt sind.



    [BREAK=Einbau]Im ersten Schritt geht es wie immer damit los, die Mainboardabstandshalter einzudrehen. Anschließend wird das Mainboard auf die Abstandshalter geschraubt.

    Danach haben wir die 3,5"-Laufwerke für den Einbau vorbereitet. Hierzu werden die Laufwerke auf die Metalleinschübe geschraubt. Gummierte Schraubenlöcher sollen die Laufwerke entkoppeln. Hierbei sollte man beachten, dass man die Schrauben nicht zu fest anzieht. Wenn die Gummis zu sehr gequetscht werden, geht der Entkopplungseffekt verloren. Danach werden die Rahmen einfach wieder in die Käfige hineingeschoben. Sie rasten selbstständig ein und haben einen sicheren Sitz.

    Das 5,25"-Laufwerk wird einfach von vorne in den gewünschten Schacht geschoben und dann verschraubt. Ein werkzeugloser Einbau ist hier nicht vorgesehen.

    Bevor der Einbau komplett erledigt ist, müssen noch die Grafikkarte und das Netzteil eingebaut werden. Die Grafikkarte wird mit Rändelschrauben befestigt. Beim ersten Mal müssen diese noch mit einem Schraubendreher gelöst werden. Das ist bei der ersten Installation bei fast jedem Hersteller der Fall. Die Schrauben sind ab Werk in der Regel so fest gedreht, dass man sie von Hand kaum entfernen kann, damit sie sich beim Transport nicht durch ständige Erschütterungen lösen.

    Für Grafikkarten stehen im Define R4 295 mm zur Verfügung, baut man den Käfig für die 3,5"-Laufwerke aus, kann man Grafikkarten bis zu einer Länge von 430 mm einbauen. Dies wäre beim Einbau einer Radeon HD 5970 zum Beispiel notwendig. Für den CPU-Kühler stehen 170 mm an Platz zur Verfügung, sofern man auf einen Lüfter im Seitenteil verzichtet.

    Nachfolgend noch ein Überblick über die Länge einiger aktueller Grafikkarten:

    Nachdem auch das Netzteil befestigt ist, kann auch schon alles verkabelt werden. Am Kabelmanagement im Define R4 gibt es nichts auszusetzen. Der Platz zwischen Mainboardträger und Seitenteil ist vollkommen ausreichend und das Seitenteil lässt sich danach ohne Druck wieder befestigen. Fertig zusammengebaut sieht das Ganze wie folgt aus:



    [BREAK=Temperaturen und Lautstärke] Im ersten Schritt unserer Messungen haben wir uns wie angekündigt die Lautstärke nur mit den installierten Lüftern, im Fall des Fractal Design Define R4 also zwei, ohne weitere Hardware angeschaut. Der Hintergrundpegel im Raum war mit unserem Messgerät nicht mehr messbar. Nach dem Anlaufen der Lüfter haben wir folgende Werte gemessen:

    Danach erfolgte der Belastungstest. Hierzu liefen Prime95 und FurMark für eine halbe Stunde gleichzeitig. Vorab die Lautstärke, die wir dabei gemessen haben, danach die erzielten Temperaturen:


    Die Lautstärke- und Temperaturmessungen haben uns wirklich überrascht. Beim Define R4 sind jetzt zwei 140-mm-Lüfter vorinstalliert, die mit 1000/min die Luft durch das Gehäuse schaufeln, während es beim Define R3 noch zwei 120-mm-Lüfter mit einer Drehzahl von 1350/min waren. Der Unterschied macht sich sowohl bei der Lautstärke als auch bei den Temperaturen deutlich bemerkbar. Im Idle-Zustand ist die Lautstärke mit unserem Equipment kaum noch messbar, egal bei welcher Einstellung, ob 5 V, 7 V oder 12 V. Unter Last ist die Lautstärke nahezu identisch. An dem verwendeten Dämmmaterial hat sich also nichts geändert. Die Schalldämmung funktioniert genauso gut wie im Define R3, aber bei den Temperaturen ist das Define R4 deutlich besser.

    Nachfolgend noch unser Diagramm mit der Temperaturdifferenz, basierend auf dem aktuellen Testsystem bei 20 °C Raumtemperatur:



    [BREAK=Fazit]


    Nehmen wir einmal den Schlußsatz vorweg. Das Define R4 kann nicht nur wie sein Vorgänger vollends überzeugen, nein es übertrifft ihn sogar noch in Leistung und Ausstattung und verdient sich damit natürlich unsere Empfehlung und unseren Editors Choice Award.
    Nicht nur das schlichte Äußere wird den meisten Benutzern gefallen, auch die Ausstattung ist völlig ausreichend. Bis zu 430 mm lange Erweiterungskarten können im Define R4 verbaut werden. Hierzu muss man zwar fünf Einbauplätze für 3,5"-Laufwerke opfern, es verbleiben aber immer noch drei weitere sowie zwei für 2,5"-SSDs. Wer nicht ausgerechnet hunderte von HD-Filmen auf seinen Laufwerken gesichert hat, dem sollte dies immer noch ausreichen. Die Dämmung ist sehr gut und auch bei den Temperaturen, speziell bei einer Einstellung von 12 V, sind ausreichend Reserven für heiße Sommertage vorhanden. Wem dies immer noch nicht genügt, der kann bei Bedarf bis zu vier zusätzliche Lüfter installieren. Hierbei sollte man sich allerdings im Klaren sein, dass darunter die Lautstärke leidet, weil hierzu Teile der Dämmung entfernt werden müssen.

    Die Fronttür sowie der fehlende werkzeuglose Einbau der Komponenten könnten sicherlich noch den einen oder anderen Käufer stören, aber die meisten nutzen ihre optischen Laufwerke doch relativ selten. Von daher lässt es sich auf jeden Fall verschmerzen, dass man zum Einlegen immer die Tür öffnen muss. Das Define R4 kostet derzeit um die 99 Euro und liegt damit gerade einmal ca. 8 Euro über dem Define R3, was angesichts der Mehrleistung in Ordnung ist.

    Wie schon das Define R3 ist auch der Nachfolger, neben der von uns getesteten Titanium-Grey-Version, noch in einer Black-Pearl- oder Arctic-White-Version erhältlich.

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