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      Prozessor: AMD A10-6700 (ohne Turbo)
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      Kühlung: Xigmatek Archilles S1284C
      Arbeitsspeicher: 2x4 GEIL+ 2x4 GSkill
      Grafikkarte: HD Radeon HD 7870 GHz
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      Optische Laufwerke: BDRom-Combo (Samsung)
      Soundkarte: Onboard
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    Drei Mainboards für FM2 im Test

    3xFM2


    Zu einem Prozessor gehört auch immer ein passender Unterbau und so widmen wir uns nach einigen Artikeln zu AMDs Trinity einem Test von drei FM2-Mainboards. Dazu gehören das ASUS F2A85-M PRO, das MSI FM2-A75MA-E35 und das GIGABYTE GA-F2A85X-UP4. Wir haben uns dazu entschieden, den Testumfang etwas zu verkleinern, da einige Komponenten wie etwa der Ethernetcontroller heute kaum noch unterschiedliche Werte erzielt. Wir hoffen euch einen guten Vergleich der Kontrahenten bieten zu können und wünschen viel Spaß beim Lesen!

    [BREAK=Testsystem]
  2. Prozessor: AMD A10-5800K
  3. RAM:
    • G.Skill RipjawsX F3-14900CL9D-8GBXL (9-10-9-24 1,50 V)
    • Kingston HyperX KHX1600C9D3K2/4GX (9-10-9-24 1,50 V)
  4. Kühlung:
    • Scythe Mugen
    • Xilence 2ComponentFan 120 (Zur Belüftung des Mugen)
    • Papst 8412 N/2GMLE (Zur Belüftung der Spannungswandler)
  5. Festplatte: Samsung HD502HJ
  6. Netzteil: HEC P3D300
  7. Verbrauchsmessgerät: Voltcraft Energy Check 3000


  8. Kingston HyperXGSkill RAMP3D300Mugen


    Software:
    • Windows 7 (64 Bit) SP1 (Build 7601)
    • 3DMark 11 v1.03
    • PCMark 7 v1.0.4
    • RightMark Audio Analyser 6.0.5


    Treiber:
      Als Grafiktreiber kam durchweg der Catalyst 12.8 zum Einsatz. Abgesehen davon verwendeten wir die jeweils aktuellen Treiber, die die entsprechenden Mainboardhersteller auf ihrer Produktseite zur Verfügung stellten.


    [BREAK=Spezifikationen im Überblick]



    ASUS F2A85-M PRO MSI FM2-A75MA-E35 GIGABYTE GA-F2A85X-UP4
    Prozessor Sockel FM2 FM2 FM2
    Prozessor Athlon & A-Serie-APU AMD A10/A8/A6/A4-series Athlon & A-Serie-APU
    Chipsatz Chipsatz AMD A85X AMD A75 AMD A85X
    Unterstützt Dual Graphic Ja (Nur A-Serie-APUs) Ja (Nur A-Serie-APUs) Ja (Nur A-Serie-APUs)
    Crossfire möglich Ja (2*8x PCIe) Nein Ja (2*8x PCIe)
    Arbeitsspeicher Typ 4x 240 Pin DDR3 2x 240 Pin DDR3 4x 240 Pin DDR3
    Maximale Kapazität 64 GByte 16 GByte 64 GByte
    Modus 128 Bit Dual-Channel 128 Bit Dual-Channel 128 Bit Dual-Channel
    Takt (OC) 1066 / 1333 / 1600 / 1866 / (2000) / (2133) / (2250) / (2400) 1066 / 1333 / 1600 / 1866 / (2133) 1333 / 1600 / 1866* / (2133) / (2400)
    Grafik Grafik APU APU APU
    D-Sub 1920x1600 + +
    DVI-D 2560x1600 + 2560x1600
    HDMI 1920x1080 1920x1080 1920x1200
    DP 4096x2160 N/A 2560x1600
    Multidisplay-Kombinationen D-Sub + DVI + + +
    D-Sub + HDMI + + +
    D-Sub + DP + DP N/A -
    DVI + HDMI - + +
    DVI + DP + DP N/A +
    HDMI + DP + DP N/A +
    D-Sub + DVI + HDMI - + +
    DVI + D-Sub + DP + DP N/A -
    HDMI + D-Sub + DP + DP N/A -
    HDMI + DVI + DP - DP N/A +
    Erweiterungsports PCIe-x16 2 (16x / 8x angebunden) 1 3 (16x / 8x / 4x angebunden)
    PCIe-x4 - - -
    PCIe-x1 2 2 3
    Mini-PCIe - - -
    PCI - 1 1
    SATA SATA 6Gb/s 7 6 7
    eSATA 6Gb/s 1 0 1
    RAID 0 / 1 / 5 / 10 / JBOD 0 / 1 / 10 / JBOD 0 / 1 / 5 / 10 / JBOD
    Netzwerk Adapter Realtek RTL8111F Realtek RTL8111E Realtek RTL8111
    Modi 10 / 100 / 1000 Mb/s 10 / 100 / 1000 Mb/s 10 / 100 / 1000 Mb/s
    WoL + + +
    Anbindung PCIe 1.1 PCIe 1.1 PCIe 1.1
    Audio Adapter Realtek ALC892 Realtek ALC887 Realtek ALC892
    Modi 2 / 4 / 5.1 / 7.1 2 / 4 / 5.1 / 7.1 2 / 4 / 5.1 / 7.1
    I/O USB 2.0 (Backpanel / intern) 2 / 4x2 6 / 2x2 4 / 3x2
    USB 3.0 (Backpanel / intern) 4 / 1x2 2 / 1x2 4 / 1x2
    Controller USB 3.0 AMD + ASMedia ASM1042 AMD AMD + Eltron EJ168
    Bluetooth - - -
    Interne Anschlüsse ATX Main Power 24-Pin 24-Pin 24-Pin
    ATX 12V Power 8-Pin 4-Pin 8-Pin
    Lüfteranschlüsse 4- / 3-Pin 4 / 0 2 / 1 5 / 0
    Davon steuerbar 4 / 0 2 / 0 4 / 0
    COM Header 1 1 1
    LPT Header - 1 -
    Audio Header 1 1 1
    S/PDIF Header 1 1 1
    USB 2.0 Header 4 2 4
    USB 3.0 Header 1 1 1
    Backpanel-Anschlüsse PS/2 1 1 1
    D-Sub 1 1 1
    DVI-D 1 1 1
    HDMI 1 1 1
    Displayport 1 - 1
    USB 2.0 2 6 2
    USB 3.0 4 2 4
    eSATA 1 - 1
    RJ-45 (LAN) 1 1 1
    Audio (Klinke / S/PDIF) 6 / 1 6 / - 6 / 0
    Zusätzliche Feature Speaker - 1 -
    Power-Button 1* - 1
    Reset-Button - - -
    Clear-CMOS-Button - - 1
    BIOS Entwickler AMI AMI AMI
    Typ UEFI UEFI UEFI
    Dual-Bios - - +
    Wechselbarer BIOS-Chip + - -
    Formfaktor
    µATX 244 x 244 mm µATX 244 x 244 mm ATX 305 x 244 mm


    * Start direkt ins Setup

    [BREAK=Lieferumfang]
    Neben dem Mainboard werden oft noch einige Kleinteile vom Hersteller beigelegt.


    ASUS F2A85-M PRO MSI FM2-A75MA-E35 GIGABYTE GA-F2A85X-UP4
    Handbuch 1 1 1
    Schnellstartanleitung - - 1
    Treiber-DVD 1 1 1
    I/O-Blende 1 1 1
    SATA-Kabel gerade 2 - 3
    SATA-Kabel abgewinkelt - 4 3
    Aufkleber 1 - 1


    Am ordentlichsten dürfte der Lieferumfang des GIGABYTE-Boards zu bewerten sein. Beim ASUS F2A85-M Pro hat mit nur zwei SATA-Kabeln hingegen nur das nötigste mitgeliefert. Will man mehr als eine Festplatte und ein optisches Laufwerk anschließen, muss man hier bereits schon zukaufen.

    [BREAK= BIOS ASUS F2A85-M Pro]

    Der beim Setupstart angezeigte Standardmodus bietet eine Übersicht über Temperaturen, Lüfterdrehzaheln und die verbaute Hardware. Außerdem können vordefinierte Einstellungssets geladen werden. Die Sprache ist zwar auch in Deutsch verfügbar, wie der Screenshot zeigt, doch nicht fehlerfrei.


    Mittels F7 kommt man in die erweiterten Einstellungen, welche in sechs Kategorien gegliedert sind.


    Die Einteilung ist gut gewählt und die Mausintegration funktioniert gut. Die bereits angesprochene Übersetzungsschwäche sieht man etwa an der "Frequency Frequenz".

    ASUS BIOSASUS BIOSASUS BIOSASUS BIOSASUS BIOS


    [BREAK= Layout ASUS F2A85-M Pro]

    ASUS Layout


    ASUS setzt auf ein schwarzes PCB mit weißen und blauen Akzenten. Für ein µATX-Board findet man viele Anschlussmöglichkeiten. So zählen wir 7 SATA-Ports, 4 USB-2.0-Header und einen für USB 3.0. Außerdem sind zwei Taster aufgelötet, wovon einer das direkte Booten in das BIOS-Setup ermöglicht. Eine Möglichkeit, von der wir mehrfach Gebrauch machten. Die Spannungswandler werden von einem blau eloxierten Aluminiumkühler auf Temperatur gehalten und insgesamt drei 4-Pin-Fan-Header sind über das Board verteilt. Der BIOS-Chip ist gesockelt und mittels Taster zurücksetzbar.

    ASUS Layout


    Am Backplate lassen sich vier USB-3.0-Geräte anschließen. Weiter findet man einen Anschluss für eSATA-Laufwerke und vier verschiedene Monitorausgänge.

    [BREAK= BIOS MSI FM2-A75MA-E35]

    Auch bei MSI werden wichtige Hardware-Informationen als erstes angezeigt. Darunter finden wir sechs Schaltflächen, wobei die drei an der rechten Seite nur bei auf der HDD installierter Zusatzsoftware funktionieren.


    Ansonsten sind die Einteilungen etwa so wie bei einem herkömmlichen BIOS geblieben. Allerdings ist die Übersichtlichkeit dabei etwas auf der Strecke geblieben. Es wird nämlich nicht angezeigt, in welcher Unterkategorie man sich befindet, einzig ein kleiner Zurück-Button erlaubt das Springen auf eine höhere Einstellungsebene.

    MSI BIOSMSI BIOSMSI BIOS



    [BREAK= Layout MSI FM2-A75MA-E35]

    Als erstes fällt das Fehlen einer Kühlung der Spannungswandler auf. Die Bohrung für einen solchen Kühlkörper sind zwar vorhanden, aber im fertigen Produkt nicht genutzt worden. Auch ansonsten ist die Ausstattung eher spartanisch. Dennoch verwendet MSI durchgängig Feststoffkondensatoren. Neben zwei RAM-Slots findet sich ein PCIe-16x-, zwei kleine PCIe- und ein PCI-Slot. MSI verzichtet bei diesem Stück Hardware offenbar auf alles Überflüssige und verlötet deswegen auch keinen zusätzlichen USB-3.0-Controller.

    MSI Backpanel


    So finden sich am Backpanel sechs USB-2.0-Ports und zwei USB-3.0-Ports. Monitore können hier via HDMI, DVI oder D-Sub angeschlossen werden. Also eher üblich als herausragend.

    [BREAK= BIOS GIGABYTE GA-F2A85X-UP4]

    An dieser Stelle müssten eigentlich Bilder vom BIOS des Gigabyte-Boards kommen. Was auch prinzipiell kein Problem darstellt, da eine Screenshot-Funktion integriert ist. Leider wurde aber keiner unserer USB-Sticks dafür erkannt. Die kurze Zeit, in der das Board bei uns in der Redaktion verbrachte, reichte dabei nicht aus um einen Workaround zu erarbeiten. Stattdessen verweisen wir auf die umfangreiche Bildergalerie von unseren Kollegen vom Hardwareluxx (Link).

    Als erstes präsentiert Gigabyte im BIOS erst ein mal eine 3D-Darstellung des Mainboards, auf dem einzelne Gruppen, wie die RAM-Slots, Chipsatz oder Prozessor ausgewählt werden. Entsprechend der Auswahl werden dann die zugehörigen Einstellungen präsentiert. Wem das zu ungewohnt ist, kann in einem zweiten Modus, wie in der Bilderserie dargestellt, auch eine am herkömmlichen BIOS angelehnte Einstellungsoberfläche aufrufen.

    [BREAK= Layout GIGABYTE GA-F2A85X-UP4]
    Gigabyte Layout


    Das schwarze Gigabyte verfügt über vier RAM-Slots und oben rechts in der Ecke über einen Power-Taster sowie einen CMOS-Reset-Switch. Unten rechts befinden sich eine zweistellige Diagnoseanzeige und sieben SATA-Ports. Weiter links sind drei lange PCIe-Steckplätze verbaut, wovon lediglich einer mit vollen 16 Lanes bestückt ist. Gigabyte bewirbt das Board zwar mit 3-Way-Crossfire, allerdings können wir dies nur bedingt empfehlen, da der dritte Slot einzig mit vier PCIe-Lanes verbunden ist. Immerhin würden bei einfachem Crossfire mit zwei Karten beide mit 8-Lanes angebunden.

    Die Spannungswandler sind durch einen schwarz eloxierten Kühlkörper verdeckt. Direkt daneben befindet sich der zusätzliche USB-3.0-Controller.

    Gigabyte Layout


    So finden wir an der Anschlussleiste vier blaue USB-3.0-Ports und nur zwei USB-2.0-Ports. Netterweise hat Gigabyte auf diese einen Aufkleber geklebt, der empfiehlt, die Maus und Tastatur an letztere anzuschließen. Booten von einem USB-Medium ist damit allerdings nicht mehr möglich, wenn man die internen USB-2.0-Header nicht nutzen kann. Für die USB-Armut wird man mit einer breiten Auswahl an Monitoranschlussmöglichkeiten entschädigt und auch S/PDIF sowie eSATA fehlen nicht.

    [BREAK=Onboard Soundsignal]

    Zu einem ausführlichen Mainboard-Review gehört selbstverständlich auch die Überprüfung der Signalqualität des Onboard-Sounds.

    Gerade die vom Mainboardhersteller verwendeten Bauteile sind nicht selten für eine gute oder auch schlechte Signalqualität verantwortlich. Des Öfteren kommen billigere Digital-Analog-Wandler zum Einsatz und auch der verwendete Treiber spielt eine nicht unerhebliche Rolle.



    Wir überprüfen unsere Testsamples mit Hilfe des RightMark Audio Analyzer. Die Ergebnisse lassen allerdings nur ein Fazit in Bezug auf die Signalqualitäten der Onboard Sounds zu - weitere Features wie Mehrkanalton, EAX etc. sind nicht Gegenstand dieser Prüfung.


    ASUS F2A85-M PRO MSI FM2-A75MA-E35 GIGABYTE GA-F2A85X-UP4
    Frequency response, dB +0,05; -0,12 Very good +0,07; +0,01 Excellent +0,03; -0,03 Excellent
    Noise lebel, dB (A) -80,2 Good -80,7 Good -82,0 Good
    Dynamic range, dB (A) 80,1 Good 80,8 Good 82,0 Good
    THD, % 0,255 Poor 0,0069 Very good 0,0029 Excellent
    THD + Noise, dB (A) -49,6 Poor -73,0 Average -74,0 Average
    IMD + Noise, % 0,123 Average 0,028 Good 0,024 Good
    Stereo crosstalk, dB -80,0 Very good -81,2 Very good -80,9 Very good
    IMD at 10 kHz, % 0,101 Average 0,027 Good 0,023 Good
    General Performance
    Good
    Very good
    Very good

    Das Ergebnis zeigt, dass nicht der Chip alleine für die Tonqualität zuständig ist. Denn ASUS und GIGABYTE verbauen beide einen Realtek ALC892, kommen aber auf unterschiedlicher Ergebnisse. Am besten schlägt sich unter den Probanden das Mainboard aus dem Hause GIGABYTE, dicht gefolgt vom MSI FM2-A75MA-E35. Das F2A85-M Pro von ASUS fällt hingegen ein Stück weit zurück.

    Eine ausführliche Erklärung der in der Messung verwendeten Begriffe findet der Interessierte bei unserer Partner-Site Hard Tecs 4U.

    [BREAK=Leistung]
    Bei der Leistung eines Mainboards kam vor einigen Jahren auf viele Faktoren an. Zum Beispiel verbaute Northbridge mit unterschiedlichen RAM-Controllern, Southbridges mit verschiedenen I/O-Schnittstellen und vielem mehr. Für die aktuellen Prozessoren von Intel und AMD gibt es nur noch hauseigene Chipsätze, alle anderen Firmen wie VIA, SIS und zuletzt NVIDIA haben sich aus diesem Geschäft zurückgezogen. Daher gehen große Leistungsunterschiede kaum noch auf die Chipsätze zurück, sondern vielmehr auf die verbauten Prozessoren, weshalb wir an dieser Stelle nur noch mit zwei Anwendungen die Leistung bestimmen. Hier verwenden wir die zwei bekannten Benchmarks aus dem Hause Futuremark: PCMark 7 und 3DMark 11. Zwar geben die beiden Programme keinen genauen Ausblick auf die Alltagsleistung, wohl können sie aber Leistungsprobleme von einzelnen Mainboards aufzeigen.

    Wir haben uns dazu entschieden, den Test mit 1600 MHz und 1866 MHz RAM-Takt durchzuführen. Der Grund dafür ist, dass unser schneller RAM von GSkill mit dem GIGABYTE-Mainboard nicht laufen wollte. Um zu sehen, ob dennoch die Leistung stimmt, haben wir uns dafür entschieden, die anderen Mainboards auch mit dem 1600 MHz schnellen Kingston-RAM aus unserem Fundus zu testen.


    Wie man gut sehen kann, liegen die Werte sehr dicht beieinander. Alle Testkandidaten bieten damit aus Leistungssicht einen guten Unterbau für den AMD A10-5800K.

    [BREAK=Leistungsaufnahme]

    Die Leistungsaufnahme ist abhängig von der Kernanzahl und dem Turbo. Wie effektiv die Kandidaten in den unterschiedlichen Leistungsbereichen agieren, lässt sich gut mit Prime vergleichen. Auch dieses Tool erzeugt keine alltagsrelevante Systemlast, lässt sich aber sehr gut mit verschiedenen Thread-Zahlen starten. Wir testen hiermit also, wie das Mainboard die APU in verschiedenen Lastzuständen versorgen kann und wie viel Leistung das System dabei aus der Steckdose zieht. Außerdem wird die Leistungsaufnahme im lastfreien Betrieb (idle) gemessen.


    Im Idle benötigen die Mainboards alle zwischen 28 und 30 Watt. Gerade das große Full-ATX-Board von GIGABYTE benötigt hier die geringste Leistung, wohingegen das ASUS am schlechtesten abschneidet. Die Unterschiede sind mit maximal 2 W aber äußerst gering.


    Mit eingeschaltetem Turbo ist der Verbrauch vom MSI und GIGABYTE quasi identisch. Mit steigender Last verbraucht das MSI FM2-A75MA-E35 zunehmend mehr. Dadurch liegt die Vermutung nahe, dass die Spannungsversorgung vom GIGABYTE GA-F2A85X-UP4 größer ausgelegt ist. Das ASUS F2A85-M PRO verbraucht fast durchgängig ca. 20 W mehr.


    Bei abgeschaltetem Turbo liegen das MSI und das GIGABYTE erneut nah beieinander. Das ASUS muss sich auch in diesem Modus geschlagen geben. Insgesamt hatten wir uns gerade vom MSI bessere Werte versprochen. Immerhin hatte der Vorgänger für Sockel FM1 zu seiner Zeit Bestwerte gesetzt und außerdem besitzt das µATX-Board die wenigsten Zusatzcontroller wie etwa zusätzliche USB-3.0-Controller. Hier bliebe noch anzumerken, dass das MSI mit aktiviertem Core-C6-State nicht mehr Windows starten wollte. GIGABYTE hat im Vergleich zum A75-D3H hingegen stark aufgeholt und kann nun das Feld anführen.

    [BREAK=Spannungsabsenkung]
    Gerade bei der ersten Generation von AMDs A-Serie-APUs konnte mittels Absenken der Spannung noch einiges an Strom gespart werden. Beim Nachfolger auf Trinity-Basis ist die Einsparung nicht mehr so hoch, aber vorhanden. Für diesen Test deaktivieren wir alle Energiesparfunktionen und auch den Turbomodus.


    Das GIGABYTE GA-F2A85X-UP4 kann den A10-5800K mit 1,274 V betreiben und auch hier Bestmarken im Verbrauch setzen. Das MSI FM2-A75MA-E35 läuft noch mit 1,268 V stabil und kann den Abstand zum Gigabyte verringern. Das ASUS erreicht zwar hervorragende 1,243 V und kann sich damit verbrauchsmäßig an die Konkurrenz heranpirschen, aber diese nicht unterbieten.

    [BREAK=Fazit]



    Insgesamt benötigt das Gigabyte GA-F2A85X-UP4 die geringste Leistungsaufnahme. Außerdem ist die Ausstattung ordentlich und passt zur guten Verarbeitung. Preislich ist man allerdings ganz oben bei FM2-Mainboards dabei. Bemängeln müssen wir die schlechte Speicherkompatibilität, es ist das erste Mainboard auf dem unser RAM von GSkill nicht funktioniert, und auch die beworbene Lucid-Virtu-Technologie lies sich auf Biegen und Brechen nicht zum Arbeiten überreden.

    Das ASUS F2A85-M Pro will mit der für ein µATX üppigen Ausstattung wohl den HTPC-Markt bedienen, kann aber aus unserer Sicht den Preis nicht gerechtfertigen. Die Leistungsaufnahme ist auch bei reduzierter Spannung zu hoch. Hier hätte man effizientere Spannungswandler erwartet.

    Mit 53,37 € ist das MSI FM2-A75MA-E35 ein richtiger Preiskracher. Dafür muss man zwar auf zwei RAM-Slots verzichten, bekommt jedoch ein effizientes Board mit A75-Chipsatz. So kostet das Board fast die Hälfte von den anderen heute getesteten Mainboards und muss sich vom Verbrauch her nicht hinter dem Gigabyte verstecken.

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  9. Die folgenden 44 Benutzer sagen Danke zu Onkel_Dithmeyer für diesen nützlichen Beitrag:

    Ajax (26.02.2013), al_ghandi (28.02.2013), Axtmörder (27.02.2013), Bartfratze (25.02.2013), BBigTree (25.02.2013), Bond.007 (25.02.2013), btolksdorf (26.02.2013), bushMills (25.02.2013), bytefuzzy (26.02.2013), C4rp3di3m (26.02.2013), Cepho (28.02.2013), cologne46 (21.04.2013), Crashtest (25.02.2013), Dalai (28.02.2013), David64 (26.02.2013), DonMartin3000 (26.02.2013), Dr4go (25.02.2013), Dr@ (25.02.2013), Emploi (26.02.2013), erde-m (01.03.2013), F!refly (04.03.2013), Filidae (26.02.2013), GOGO (25.02.2013), gold96 (26.02.2013), Haubi (03.03.2013), ICEMAN (28.02.2013), jumPM (26.02.2013), Kaimikaze (15.03.2013), mapim (27.02.2013), matty2580 (26.02.2013), Menace (02.04.2013), modde (25.02.2013), MrBad (26.02.2013), pokasser (26.02.2013), Raspo (25.02.2013), Scour (25.02.2013), Sefegiru (25.02.2013), Shai Hulud (25.02.2013), Sje8607 (26.02.2013), skibice (26.02.2013), SnakeByte0815 (26.02.2013), Species_0001 (26.02.2013), uncle_sam (26.02.2013), Yoshi 2k3 (27.02.2013)

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