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    Xilence SQ 450W 80 PLUS Platinum



    Xilence ist eine deutsch-chinesische Marke, die vor allem für Produkte wie CPU-Kühler, Netzteile und Gehäuseinnovationen wie das Interceptor Pro (Test) bekannt ist. Gerade mit letzterem überzeugt der Anbieter viele Enthusiasten, wobei die Entwicklung auch bei den Netzteilen nicht still steht. Passend zur CeBIT 2013 wurden zwei neue Serien vorgestellt. Dazu gehören die Office-Modelle, welche trotz des biederen Namens 80 PLUS Bronze bieten. Der zweiten großen Neueinführung, den Xilence SQ, werden wir uns heute widmen. Die SQ erinnern mit ihrem nonmodularen Steckersystem und dem 80-PLUS-Platinum-Zertifikat an das zuvor getestete EarthWatts Platinum von Antec. Auf den folgenden Seiten werden wir klären, ob das SQ mit 450 W ein ernst zu nehmender Konkurrent ist. Wir bedanken uns bei Xilence für die Bereitstellung des Testmusters und wünschen wie immer viel Spaß beim Lesen!

    UVP: 74,99 EUR

    [break=Produkteigenschaften]


    Im Lieferumfang sind neben dem Netzteil selbst die üblichen Beigaben enthalten, wozu ein Kaltgerätekabel und vier Schrauben zählen. Mit dabei ist auch eine Garantiekarte, die darauf hinweist, dass man sich für 5 Jahre Garantie online registrieren muss. Zu den Produkteigenschaften zählen das pulverbeschichtete Gehäuse, das 80-PLUS-Platinum-Zertifikat und zahlreiche Schutzfunktionen. Darüber hinaus entspricht das Netzteil dem aktuellen Industriestandard ATX 2.3. Nicht zuletzt wird das Produkt mit einem leisen 120-mm-Lüfter beworben, der über ein Gleitlager verfügen soll.



    Mit 444 W wird ein Großteil der Gesamtleistung über den +12-V-Ausgang bereitgestellt. Das verwundert kaum, da dieses Netzteil über Abwärtswandler für +3,3 V und +5 V verfügt, welche durch +12 V versorgt werden. +3,3 V und +5 V werden mit einer Belastbarkeit von je 20 A angegeben und können zusammen 100 W leisten. Für einen modernen PC, in dem die Grafikkarte der Hauptverbraucher ist, stellt dies kein Problem dar, da diese hauptsächlich über +12 V gespeist werden. Dank active PFC ist dieses Gerät für Netze von 115 bis 230 V geeignet.



    Wie versprochen setzt Xilence auf einen Gleitlagerlüfter. Dieses stammt von Young Lin und trägt die Modellnummer DFS122512H. Ein bekannter Lüfter, der z.B. die Basis für einen älteren Scythe Kama bildete und in zahlreichen Cougar-Netzteilen zum Einsatz kommt. Wie bereits erwähnt handelt es sich dabei um einen 12-cm-Lüfter. Er verfügt über eine Leistungsaufnahme von 3,4 W, wobei das "H" im Namen vermutlich für eine hohe Drehzahl steht, die wir allerdings nicht genau ermitteln konnten. Es ist aber wie immer hinzuzufügen, dass vor allem die Regelung über die genaue Drehzahl entscheidet.

    [break=Aussehen und Anschlüsse]


    Xilence FSP


    Mit 14 cm Bautiefe hat Xilence den kleinstmöglichen Wert aus dem ATX-Design-Guide gewählt. Sämtliche Modelle der Serie (450, 550 und 650 W) sind in diesem kompakten Gehäuse untergebracht. Mit dem festen Steckersystem ist das auch problemlos möglich, ohne dass ein großes Gedränge im Inneren entsteht. Die gepulverte raue Oberfläche lässt das Netzteilgehäuse sehr robust wirken, zumal hier die Fingerabdrücke kaum zu sehen sind. Einen Kontrast dazu bildet der Lüfter mit seinen roten Lüfterblättern, eine für Xilence nicht untypische Farbkombination. Markant fällt das eckige Lüftergitter aus, welches in der Mitte das Logo der Serie trägt. Wie man sieht, sind alle Leitungsstränge mit einem leicht durchsichtigen Sleeve ausgestattet worden.

    Main CPU PCIe Peripherie
    --------------------------- --------------------------- --------------------------- ----------------------------------------------
    1x 24-pin (ca. 50 cm) 1x 4+4-pin (ca. 50 cm) 2x 6/8-pin (ca. 50, 65 cm) 3x SATA (ca. 45, 60, 75 cm)
    - - - 3x SATA (ca. 45, 60, 75 cm)
    - - - 3x HDD, 1x FDD (ca. 45, 60, 75, 90 cm)
    - - - -
    - - - -


    Das Xilence SQ mit 450 W verfügt über einen SATA-Stecker mehr als das EarthWatts Platinum mit gleicher Leistung, welches wiederum einen zusätzlichen HDD-Anschluss bietet. Im Hinblick auf einen modernen PC ist die Variante von Xilence sicherlich sinnvoller. Nur wer viele Adapter, ein altes IDE-Laufwerk und diverse Peripherie wie z.B. eine Lüftersteuerung gleichzeitig verwendet, wird mit drei HDD-Steckern nicht mehr auskommen. Mit zwei 6/8-pin-Anschlüssen für Grafikkarten ist das SQ durchschnittlich ausgestattet. Das gleiche gilt auch für die Leitungslängen, wobei beim Strang mit dem CPU-Zusatzstecker meist sogar 55 cm üblich sind. Wie immer hängt der tatsächliche Bedarf vom PC-Gehäuse und der Montageposition ab. In einem einfachen Midi-Tower mit dem Netzteil oben sind 50 cm kein Problem. Wird das Gerät in einem Big-Tower mit Kabelmanagement unten verbaut, kann es hingegen selbst mit 60 cm schon sehr knapp werden.

    [break=Schaltungsdesign]




    Xilence verwendet den Halbbrücken-Resonanzwandler, bei dem ein Schwingkreis aus Spule L(s) und Kondensator C(s) der Primärwicklung (T) einen Strom zuführt. Allerdings begrenzt die Magnetisierungsinduktivität des Transformators L(m) diesen Strom zur Übertragung. Da solche Komponenten über eine Impedanz verfügen, also einen frequenzabhängigen Widerstand, kann die Stromaufteilung und damit auch der Spannungsabfall an den einzelnen Bauteilen per Frequenzmodulation gesteuert werden. Diese lastabhängige Steuerung zur Leistungsübertragung ermöglicht die Ausnutzung des vollen Spektrums von null bis (in diesem Fall) 450 W. Im Schwingkreis tauschen die Spule und der Kondensator mit wechselnder Polarität den Strom aus. Bei jedem Wechsel wird die Primärwicklung gespeist. Da es sich bei L(s) und C(s) um träge Energiespeicher handelt und in diesem Fall der induktive Teil überwiegt, wird der Strom geglättet und zeitlich verzögert. Das verbessert zum einen die EMV, da über steile Flanken eine hohe Störabstrahlung erfolgen würde, und zum anderen den Wirkungsgrad, da sich die Spannungs- und Stromverläufe an den Anschlüssen Drain-Source nicht überschneiden. Aus diesen beiden Größen ergibt sich die Verlustleistung, womit hier Schaltverluste vermieden werden, wenn die Transistoren bei 0 V einschalten. Man spricht von ZVS (Zero Voltage Switching). Aus dem Vorteil der Stromverzögerung wird bei niedrigen Lasten allerdings ein Nachteil. Die dazu nötigen induktiven Teile generieren über die dann sehr hohe Frequenz eine deutlich höhere Verlustleistung, was dem Skin-Effekt geschuldet ist. Xilence umgeht dieses Problem ganz ähnlich wie Seasonic bei seiner X-Series. Der integrierte Schaltkreis CM6901 von Champion schaltet bei niedriger Last auf PWM um, wie wir es bereits aus den meisten PC-Netzteilen kennen.



    Xilence beschaltet den Netzeingang mit einer Filterschaltung, die je nach Durchlasskurve Gleich- und Gegentaktstörungen dämpft, und die zum Betrieb notwendigen Größen durchlässt. Hinzu kommt ein Thermistor als Einschaltstrombegrenzung, welcher zur Abkühlung von einem Relais überbrückt wird. Ein Varistor als Überspannungsschutz wurde ebenfalls integriert. Die Anschlüsse an der Buchse sind nicht isoliert, allerdings besteht ein großer Abstand zu den verbauten Komponenten, weshalb davon keine Gefahr ausgeht.



    Wie jedes moderne und hochpreisige Netzteil verfügt das Netzteil über einen Leistungsfaktor-Vorregler. Zwei MOSFETs MDP13N50 im TO-220-Gehäuse schließen beim Einschalten den Stromkreis, damit die Speicherdrossel aufmagnetisiert werden kann. In der Ausschaltphase wird die PFC-Diode leitend und bindet den Ausgang samt Speicherelko an die Eingangsspannung und die Speicherdrossel an. Die Ausgangsspannung liegt über dem Wert am Eingang, da hier noch die Spannung der Spule hinzukommt. Damit erinnert die Schaltung stark an einen Aufwärtswandler mit dem Zweckunterschied, dass der Stromverlauf an den Spannungsverlauf angeglichen werden soll. Wie man sieht, sind alle Halbleiter vom Kühlkörper isoliert, da dieser aus Gründen der EMV auf Massepotential liegt.



    Ausgangsseitig verwendet Xilence zwei Abwärtswandler mit separaten Reglern für +3,3 V und +5 V, womit die Spannungsregelung insbesondere in Crossload-Szenarien verbessert werden soll. Die Luftkerndrossel unten gehört zur Ausgangsfilterung an +12 V. Ohne Kern kann diese Spule nicht in die Sättigung gehen und ist daher ideal für hohe Ströme geeignet. Allerdings fällt die Induktivität auch geringer als bei Spulen mit Kern aus, was wiederum den Frequenzgang und damit die Filterwirkung verändert. Die Synchrongleichrichtung an +12 V erfolgt über die vier MOSFETs IRFB3206, welche sehr hohe Ströme schalten können und mit einem maximalen Einschaltwiderstand von drei Milliohm während der Einschaltphase kaum Verlustleistung umsetzen. Damit sind viele gute Voraussetzungen gegeben, um 80 PLUS Platinum zu erreichen. Der bekannte IC PS223 überwacht die Ausgänge und bietet unter anderem auch das gerne eingesparte OCP (Überstromschutz). Entsprechende Messwiderstände sind an +12 V angebracht.

    [break=Messungen]
    Belastung* Lautstärke +3,3 V (ripple & noise) +5 V (ripple & noise) +12 V (ripple & noise) Wirkungsgrad/PFC Δϑ **
    ----------- -------------------------------------- ------------------------ ------------------------ ------------------------ ------------------- ---------
    5 % 17 dB(A) 3,42 V (6 mV) 5,17 V (3 mV) 12,31 V (17 mV) 79,65 % / 0.783 1,0 °C
    10 % 17 dB(A) 3,40 V (6 mV) 5,15 V (7 mV) 12,31 V (21 mV) 86,47 % / 0.811 2,0 °C
    20 % 17 dB(A) 3,35 V (7 mV) 5,13 V (10 mV) 12,28 V (33 mV) 91,95 % / 0.830 3,9 °C
    50 % 17 dB(A) 3,33 V (11 mV) 5,10 V (15 mV) 12,24 V (49 mV) 93,14 % / 0.909 6,6 °C
    80 % 22 dB(A) 3,32 V (14 mV) 5,06 V (17 mV) 12,22 V (58 mV) 92,36 % / 0.926 8,5 °C
    100 % 24 dB(A) 3,31 V (17 mV) 5,03 V (21 mV) 12,15 V (70 mV) 91,02 % / 0.930 9,8 °C
    110 % 25 dB(A) 3,31 V (18 mV) 5,02 V (23 mV) 12,13 V (74 mV) 88,86 % / 0.933 11,2 °C
    Crossload 1 - 0,61 % 2,00 % 0,75 % - -
    Crossload 2 - -0,30 % 1,20 % 1,75 % - -

    • * gemäß ATX-Spezifikation unter Berücksichtigung der angegebenen Lasttabelle des Herstellers. Bei den +12-V-Ausgängen geben wir die mit der schlechtesten Regulation (bzw. höchsten Restwelligkeits-Messung) an. Crossload 1: 3,3 V und 5 V bei 1 A, 12 V beim spezifizierten Maximalwert. Crossload 2: 3,3 V und 5 V beim spezifizierten Maximalwert und 12 V bei 1 A.
    • ** Δϑ entspricht der Temperaturdifferenz zwischen den Messwerten an den Entlüftungslöchern und der zum Testzeitpunkt gemessenen Raumtemperatur (25,3 °C), angegeben in °C.


    Wie erwartet schneidet das Netzteil hervorragend bei den Crossload-Tests ab. Netzteile mit Flusswandler und gewichteter Regelung versagen hier oft und liegen nicht selten auch außerhalb der ATX-Spezifikation. Beim Wirkungsgrad erreicht das Netzteil einen neuen Rekordwert mit 93,14 % in der Spitze – zumindest unter diesen Bedingungen mehr als beim Antec EarthWatts Platinum. Gleichzeitig fällt die Lautstärke aber deutlich angenehmer aus und liegt subjektiv sogar auf dem Niveau der Straight-Power-Serie von be quiet!, wobei diese über das etwas bessere Lüfterlager verfügt. Dennoch ist es erstaunlich, wie leise das Netzteil bleibt. Bei niedriger Last muss man schon sein Ohr an das Lüftergitter halten, um etwas Luftbewegung zu hören. Bei hoher Last dreht der Lüfter minimal schneller und es werden nur ganz minimale elektronische Geräusche erzeugt. Aus 50 cm Abstand konnten wir letztere schon nicht mehr hören. Im geschlossenen PC-Gehäuse gibt es also keine Bedenken, dass das SQ negativ auffallen könnte, wenn das System nicht gerade passiv gekühlt wird. Umso erstaunlicher ist es, dass die Temperaturen durchgehend niedrig ausfallen.

    Mit 3,42 V liegt auf +3,3 V zum Anfang eine recht hohe Spannung an, wobei sich der Wert noch innerhalb der ATX-Spezifikation bewegt. Ebenfalls recht hoch fällt die Restwelligkeit auf +12 V auf, welche maximal ~0,62 % erreicht. Aber auch dieses Ergebnis ist noch deutlich unterhalb der vorgegebenen 1 %, zumal die Serie im Vergleich zur XQ-Baureihe mit demselben Wandlertyp deutlich günstiger angeboten wird. Der niedrige Leistungsfaktor im 230-V-Netz enttäuscht etwas, was für den Endverbraucher allerdings auch nicht sonderlich schlimm ist. Apropos 230 V: Selbst mit einigen Abzügen für 115 V sollte diese marktfähige Fassung keine Probleme haben, 80 PLUS Platinum auch wirklich zu erreichen.

    [break=Fazit]


    Das Xilence SQ 450 W ist ein äußert effizientes PC-Netzteil mit sehr niedriger Geräuschentwicklung. Zwar liegt die Restwelligkeit auf +12 V etwas hoch, doch befinden sich alle gemessenen Werte innerhalb der ATX-Spezifikation. Die Steckerkonfiguration und Ausstattung fällt durchschnittlich gut aus. Zwar bleiben die finalen Marktpreise noch abzuwarten, doch liegen diese erfahrungsgemäß etwas unter der Empfehlung des Herstellers (74,99 EUR).

    Im Inneren verwendet Xilence denselben Wandler wie Seasonic bei seiner Platinum-Series oder Xilence selbst mit seinen XQ-Netzteilen. Der Vergleich hinkt etwas, da das Platinenlayout bei beiden mehrlagig ausgeführt ist und bei Seasonic noch zu etwas prestigeträchtigeren Kondensatoren gegriffen wurde. Trotzdem führt Xilence mit den SQ eine eher hochwertige Aufstellung ins Feld, die lediglich durch Abstufungen bei dem Steckersystem abgegrenzt wird und damit auf dem Niveau des Antec EarthWatts Platinum liegt. Genau genommen schneidet das SQ aber sogar besser ab, da die Lautstärke deutlich geringer ausfällt. Antec verwendet hier das günstigste Kugellager von Yate Loon, wo der Hersteller FSP noch auf FDB-Lüfter (siehe be quiet!) setzt.

    Abgesehen von der leichten Überspannung auf +3,3 V und der im Vergleich zu anderen Platinum-Modellen relativ hohen Restwelligkeit auf +12 V gibt es nichts an den Messwerten zu kritisieren. Die Restwelligkeit auf den anderen Ausgängen liegt auf dem Niveau der teuersten Netzteilserien. Das Netzteil regelt die Ausgangsspannungen außerdem auch bei Crossloads perfekt und erreicht den bisher höchsten Wirkungsgrad in unserem gesamten Testfeld seit 2008. Selbst bei 5 % Last werden noch knapp 80 % Effizienz erreicht. Außerdem steigt die Temperaturdifferenz der Abluft zur Raumtemperatur bei sehr moderaten 25 dB(A) nie über 11,2 °C. Über die 10 % Überlast konnte das Netzteil nur müde lächeln, basiert es doch auf derselben Platine wie das größte Modell der Serie.

    Kleinere Abstriche muss man bei der Steckerkonfiguration machen. Drei HDD-Stecker sind für die meisten Endkunden sicherlich ausreichend, doch wird es bei einer Lüftersteuerung und einem IDE-Laufwerk schon etwas knapp, wenn man noch einige Adapter anschließen will. Der HDD-Anschluss ist nämlich der Universalstecker für alle Arten von Adaptern und daher auch heute nicht zu vernachlässigen. Zwei PCIe-Stecker und sechs SATA-Anschlüsse sind dagegen sehr zufriedenstellend. Mit 50 cm bei den Strängen für die Mainboardstecker ist das Netzteil auf Midi-Tower ausgelegt. Wer zu einem teuren Big Tower greift, das Netzteil unten verbaut und möglichst wenige Leitungsstränge verlegen will, wird dagegen eher bei den XQ fündig. Das liegt auch an der Auslegung auf hochpreisige PC-Hardware im ebenso hohen Leistungsbereich. Der Lieferumfang enthält alle notwendigen Beigaben zur Installation des Netzteils. Wer 5 Jahre Garantie haben möchte, muss sich online unter xilence.net registrieren. Das ist zwar nicht so komfortabel wie eine Garantie ohne Vorbedingungen, aber auch kein großer Aufwand. Nicht zuletzt kann Xilence mit seinem Forensupport in zahlreichen Communities punkten.

    Das SQ 450 W soll für einen unverbindlichen Verkaufspreis von 74,99 EUR in die Händlerregale gelangen, wobei der tatsächliche Marktpreis wie immer etwas niedriger ausfallen dürfte. Schon jetzt liegt die Preisempfehlung aber unter den tatsächlichen Kosten für ein Antec EarthWatts Platinum mit 450 W. Bemerkenswert ist auch, dass LC Power dieselbe Platine wie Xilence verwendet, daraus aber lediglich eine 80-PLUS-Gold-Serie kreiert hat. Mit vier SATA- und zwei HDD-Anschlüssen ist das 400-W-Modell von LC Power auch schlechter ausgestattet als die Version von Xilence, was keinesfalls alleine durch 50 W weniger rechtfertigt werden kann. Es lässt sich also zusammenfassen, dass Xilence aktuell das beste Angebot unter den günstigen 80-PLUS-Platinum-Modellen aufstellt und damit keinerlei Scheu vor prominenteren Marken zu haben braucht. Wie eine aktuelle Aufstellung des Produktportfolios zeigt, wird Xilence langfristig mehr solcher Geräte anbieten. Eine Übersicht mit den aktuellsten Produktplanungen, welche der Redaktion vorliegt, zeigt die Office-Serie als Schlusslicht. Mit 80 PLUS Bronze.

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    Geändert von Nero24. (17.08.2013 um 17:23 Uhr)

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